gwup | die skeptiker

… denken kritisch seit 1987.

18. Mai 2018
von Bernd Harder
1 Kommentar

„Skeptical: Busting the Bullshit“ heute bei hpd-online

Der Humanistische Pressedienst berichtet heute über unser „Skeptical“ vergangenen Donnerstag in Köln.

Ausführliche Interviews mit dem Ermittler Dirk Bosse und dem Satanisten „Francis Dollarhyde“ lesen Sie in der kommenden Ausgabe des Skeptiker, die Mitte Juni erscheint.“

Zum Weiterlesen:

  • Skeptical: Busting the Bullshit, hpd am 18. Mai 2018
  • Ritueller Missbrauch im Satanismus, Sekteninfo NRW
  • Skepkon-Video: Lydia Benecke über „Satanistenmorde“ und rituellen Missbrauch, GWUP-Blog am 1. November 2015
  • Axel Ebert/Christoph Wirl: Bullshit Busters – Irrtümer und Mythen aus Vorträgen, TV und Büchern. Goldegg-Verlag 2017, 22 €
  • Video: Dr. Norbert Aust erklärt die mit 50 000 Euro dotierte Homöopathie-Challenge, GWUP-Blog am 16. Mai 2018

18. Mai 2018
von Bernd Harder
11 Kommentare

Video: „Neuschwabenland – Was ihr laut Dr. Axel Stoll wissen müsst“ von Walulis

In der Szene Hamburg geben Hoaxilla einen Zwischenstandsbericht zum Projekt „Neuschwabenland – Das Buch“:

Und auch Walulis hat sich jetzt das Thema vorgenommen:

Sie ist so etwas wie die Mutter aller Verschwörungstheorien und die Grundlage für so vieles, was unser lieber Dr. Axel Stoll zu Lebzeiten von sich gegeben hat. Die Verschwörungstheorie um Neuschwabenland.

Laut Dr. Axel Stoll sollen dort die Nazis ab Ende der 1930er Jahre in der Antarktis angefangen habe, geheime Festungen zu errichten und dort auch ihre Wunderwaffe zur Serienreife gebracht haben: die Reichsflugscheibe, auch „Die Glocke“ genannt. Ein Thema, über das Dr. Axel Stoll sogar im internationalen Fernsehen berichten durfte.

Doch was ist an der Theorie dran? Sind die Nazis nach dem 2. Weltkrieg tatsächlich in die Antarktis geflohen und sind sie da vielleicht immer noch? Dr. Axel Stoll hat darauf natürlich eine Antwort parat, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.“

Zum Weiterlesen:

  • Verschwörung reloaded – Hoaxilla im Gespräch, Szene Hamburg 5/2018
  • Nazis über uns? Der Mythos „Neuschwabenland“, GWUP-Blog am 19. Mai 2013
  • Alexa Waschkau/Alexander Waschkau/Sebastian Bartoschek: “Muss man wissen”. Ein Interview mit Dr. Axel Stoll. JMB-Verlag, Hannover 2013
  • Nazi-Flugscheiben aus Neuschwabenland, Hoaxilla-Podcast Nr. 38 vom 20. März 2011

16. Mai 2018
von Bernd Harder
Keine Kommentare

Video: Dr. Norbert Aust erklärt die mit 50 000 Euro dotierte Homöopathie-Challenge

Beim „Skeptical“ am vergangenen Donnerstag in Köln hat Dr. Norbert Aust vom INH die mit 50 000 Euro dotierte Homöopathie-Challenge vorgestellt (Film: Andreas Weimann).

Zur Challenge-Webseite mit allen Details plus Bewerbungsformular geht es hier.

Zum Weiterlesen:

16. Mai 2018
von Bernd Harder
Keine Kommentare

Was tun gegen Fake News? Ein Interview mit Dr. Nikil Mukerji

Zum SkepKon-Vortrag von Dr. Nikil Mukerji

… ist heute ein Interview bei wissenschaftskommunikation.de erschienen.

Ein Auszug:

Herr Mukerji, sie haben sich in Ihrem Beitrag bei der Skepkon – eine Konferenz für Wissenschaft und kritisches Denken – mit der Frage beschäftigt, was man gegen Fake News tun kann. Warum setzen Menschen überhaupt falsche Informationen in die Welt?

Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Der eine ist, dass man damit Geld verdienen kann. Wenn man Fake News mit den richtigen Keywords herausgibt, kann man damit viele Klicks auf seiner Website und dementsprechend auch Werbeeinnahmen generieren. Eine Zeitlang hatten beispielsweise junge Leute in einem Dorf in Mazedonien die Fake News als Geschäftsmodell für sich entdeckt und mit der Verbreitung von Falschmeldungen über den US-amerikanischen Wahlkampf Geld verdient.

Diese Seiten sind oft sehr kurzlebig und versuchen andere Seiten, zum Beispiel die von Fernsehsendern, zu imitieren. Hier werden oft politische oder emotionale Themen als Aufhänger genutzt, weil sie über die Sozialen Medien besonders gerne geteilt werden und dementsprechend gut funktionieren. Wenn diese Seiten dann entdeckt werden, sind sie meistens schnell wieder weg. Andere Fake News sind hingegen politisch oder ideologisch motiviert und werben für eine gewisse Weltsicht. Einige sind auch verschwörungstheoretisch unterwegs.“

Was kann man als Einzelperson oder auch als wissenschaftliche Institution gegen falsche Informationen im Netz tun?

Das kommt wieder auf die Zielgruppe an. Wenn man eine Gruppe hat, die sehr fest vom eigenen Weltbild überzeugt ist, sind diese Personen oft immun gegen Fakten von außen. Bei der großen Gruppe der Unentschlossenen lohnt es sich aber durchaus, Informationen bereitzustellen und den offenen Dialog zu suchen. Und das kann man mit einer breiten Kommunikation erreichen, die auf eine Laienzielgruppe ausgerichtet ist.

Statt bloßer Fakten helfen hier eher Anwendungsfälle, die sich auch im Alltag der Menschen wiederfinden. Wie bei anderen Kommunikationsformen auch, hilft hier eine Adressatenanalyse, die klärt, für welche Informationen sich die Menschen eigentlich interessieren und für welche Gedankengänge sie offen sind. Wenn sie dann auch ein wenig gesunden Menschenverstand mitbringen, können wir sie mit unseren Argumenten erreichen.“

Weiterlesen:

  • Geld oder Ideologie: Motiva­tionen für Fake News und Strategien dagegen, wissenschaftskommunikation am 16. Mai 2018
  • Video: Nach Nizza und München – Anatomie eines konspirologischen Shit-Tsunamis, GWUP-Blog am 16. Mai 2018
  • Video: Fake News, Bullshit und was man dagegen tun kann mit Nikil Mukerji von der Buchmesse, GWUP-Blog am 29. März 2018
  • Nikil Mukerji: Die 10 Gebote des gesunden Menschenverstands. Springer-Verlag, Heidelberg 2016, 329 Seiten, 16,99 €

16. Mai 2018
von Bernd Harder
17 Kommentare

Wer hätte das gedacht: Homöopathie-Artikel bei Focus-Online sind bezahlt

Natürlich glaubten wir keine Sekunde, dass der Schmarrn, den Focus-Online sich gestern über „Tierhomöopathie“ zusammengeschmiert hat, ein seriös recherchierter redaktioneller Beitrag war – dazu braucht man nur kurz die Autorin zu googeln.

Die Dame schreibt zusammen mit einem Arzt Homöopathie-Bücher. Und „interviewt“ dann ihren Koautor zum Thema Homöopathie. Für Focus-Online.

Trotzdem schön, dass Stefan Niggemeier heute das Ganze bei Über Medien aufgreift.

Kurz die Fakten:

Der gestrige Schrieb „Alternative Tiermedizin“ gehört zu einem vorgeblichen „Special Naturheilkunde“, hinter dem sich indes ein sogenanntes „Editorial Branded Hub“ verbirgt, das Focus-Online „in Kooperation“ mit der DHU gestartet habe. Ein „Editorial Branded Hub“ sei ein eigenes Ressort, das ein Werbekunde bekommt und präsentiert:

Ein solches „Hub“ kostet laut Unternehmensbroschüre von Burda Forward mindestens 95.000 Euro netto ab drei Monaten. Dafür gibt es standardmäßig sechs gesponserte Artikel plus mindestens neun redaktionelle Artikel.“

Um den vollständigen Bericht von Niggemeier zu lesen, kann man ein Abo/Probeabo bei Über Medien abschließen.

In einer Woche ist der Beitrag frei verfügbar.

Zum Weiterlesen:

  • „Focus Online“ hilft beim Einstieg in die Homöopathie, Über Medien am 16. Mai 2018
  • Werbung – aufgepasst: Versteckte Homöopathie, GWUP-Blog am 4. Januar 2018
  • Homöopathie-Berichterstattung: „Aus meiner Sicht ist das Pharmawerbung“, Spiegel-Online am 6. Dezember 2016

16. Mai 2018
von Bernd Harder
4 Kommentare

„Grams’ Sprechstunde“: Altes Wissen ist vor allem alt

Heute ist die zweite Folge von „Grams‘ Sprechstunde“ bei spektrum.de erschienen.

Neulich mit einem Kollegen zusammengesessen, auch Arzt. »Ja«, sagt er, »man kann die Akupunktur doch nicht einfach ablehnen«, weil, das ist ja auch altes Wissen, und nur weil man mit der Wissenschaft nicht erklären könne, wie es wirkt, hieße das doch nicht, dass sie nicht wirke.

Ich entgegne: »Nun, altes Wissen ist zunächst mal nur eines: alt.« Er stutzt. Und ich nutze die kurze Irritation und lege nach: »Wir können mit der Wissenschaft doch genau das: erklären, warum die Nadeln im Körper wirken. Und wie sie wirken – und wie eben auch nicht.“

Und zum Vormerken: Am 1. Juni spricht Natalie Grams beim Deutsch-Amerikanischen Instititut (DAI) in Heidelberg über „Alternativmedizin“.

Zum Weiterlesen:

  • Grams‘ Sprechstunde: Von Medizin und Alternativen, spektrum am 16. Mai 2018
  • „Grams‘ Sprechstunde“ bei SdW: Homöopathie-Kritiker sind keine Pillen-Junkies, GWUP-Blog am 2. Mai 2018
  • „Unpopular Science“ mit Natalie Grams in Heidelberg, GWUP-Blog am 15. Mai 2018

16. Mai 2018
von Bernd Harder
Keine Kommentare

Skeptiker, Mafiamethoden und der „Parasitenpapst“

Bei unserem vielbelachten SkepKon-Vortrag über die „Weltherrschaft der Skeptiker“ …

… durfte natürlich auch Alex Green nicht fehlen, der uns „Mafiamethoden“ vorwirft – und damit trefflich beweist, dass Verschwörungstheorien nicht zuletzt der hemmungslosen Selbstaufwertung von ansonsten eher erfolglosen Zeitgenossen dienen.

Seit kurzem gibt es ein kritisches Video zu Green und seinen Umtrieben – und zwar nicht von „der Skeptikerbewegung“, die Green anscheinend veritable Albträume bereitet:

Eine kritische Betrachtung der Parasitenkur ist nötig, da sie negative gesundheitliche Folgen haben kann. Weiterhin sollte man sich ein wenig mit dem „Parasitenpapst“ selbst und seinem Gedankengut beschäftigen. Daraus könnten sich neue Sichtweisen auf das Parasitenthema selbst und die Glaubwürdigkeit für quellenlose Aussagen geben.“

Wir erschaudern immer wieder vor uns selber, wie weit unser Arm doch reicht …

Übrigens erforscht die GWUP derzeit massiv den Gehirnparasiten Toxoplasma gondii. Wenn der erst einmal einsatzbereit ist – dann hält uns niemand mehr auf, Herr Green!

Zum Weiterlesen:

  • MMS: Verätzte Gewebefetzen sind keine Autismus-Würmer, GWUP-Blog am 2. Januar 2015
  • Terpentin, Benzin, Chlorbleiche: Immer rein mit den natürlichen Gesundmachern, GWUP-Blog am 23. Januar 2018
  • Neue Studie: Wer an Verschwörungstheorien glaubt, will etwas Besonderes sein, GWUP-Blog am 26. April 2018

16. Mai 2018
von Bernd Harder
1 Kommentar

Video: Nach Nizza und München – Anatomie eines konspirologischen Shit-Tsunamis

In zwei SkepKon-Vorträgen wurde die Kampagne gegen den Journalisten Richard Gutjahr erwähnt, der nach den Anschlägen von Nizza und München ins Visier von Verschwörungstheoretikern geriet.

Bei der re:publica Anfang Mai in Berlin hat Gutjahr die Geschichte noch einmal referiert:

Es ist die Geschichte eines Sommers, der mein Leben und meinen Blick auf das Internet verändert hat.

Nach der Berichterstattung von dem LKW-Terroranschlag in Nizza sowie dem Amoklauf von München gerieten meine Familie und ich ins Visier von Verschwörungstheoretikern, Reichsbürgern und Neonazis.

In diesem Talk werde ich versuchen, so akkurat wie möglich den Verlauf eines Shitstorms nachzuzeichnen, der nun bald ins dritte Jahr geht.“

Zum Weiterlesen:

  • Unter Beschuss: Wie es ist, von Verschwörungstheoretikern und Hatern bedroht zu werden, GWUP-Blog am 12. Januar 2018
  • „An Deiner Stelle würd ich mir in Die Hose scheissen, das meiner Tochter auch mal was passieren könnte“, Zeit-Online am 17. Januar 2018
  • Richard Gutjahr pfändet Compact-online, golem am 23. Januar 2018

15. Mai 2018
von Bernd Harder
Keine Kommentare

Podcast: „Die Psychologie des Bösen“ mit Lydia Benecke

Bei unserem „Skeptical“ am vergangenen Donnerstag in Köln beschrieb die Kriminalpsychologin Lydia Benecke vom GWUP-Wissenschaftsrat einen rechtspopulistischen Shitstorm über ihre Person und referierte danach zu der Verschwörungstheorie vom rituellen Missbrauch im Satanismus.

Anschließend flog sie weiter nach Zürich zu Talk Täglich – und ein Podcast zur „Psychologie des Bösen“ ist auch noch erschienen (seit letzter Woche zusätzlich bei Youtube).

Heute Abend (Dienstag, 15. Mai) steht bei Kortizes in Nürnberg übrigens das Thema „Synästhesie“ auf dem Programm.

Lydia Benecke ist am 10. Juli wieder bei Kortizes zu Gast – dann geht es um „Tödliche Frauen“.

Zum Weiterlesen:

  • Video: „Die Psychologie des Bösen“ bei Skeptics in the Pub Wien mit Lydia Benecke, GWUP-Blog am 13. November 2017
  • Lydia Benecke: Psychopathinnen. Bastei-Lübbe 2018, 430 Seiten, 18 €
  • Interview: Kriminalpsychologin Lydia Benecke, rcn-magazin am 13. April 2018

15. Mai 2018
von Bernd Harder
1 Kommentar

Gen: Twitter-Schlagabtausch zwischen Max-Planck-Forscher und Grünen-Politikern

Auch Gentechnik war Thema bei der SkepKon in Köln (mit Susanne Günther und Kathrin Zinkant):

Parallel dazu ist bei Spiegel-Online ein lesenswertes Interview mit Prof. Detlef Weigel, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen, erschienen:

Detlef Weigel gehört zu den wenigen renommierten deutschen Forschern, die sich lautstark in öffentliche Diskussionen einmischen. Der Biologe ist Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach auf Twitter mit Grünen-Politikern angelegt.“

Möglicherweise sehen wir Prof. Weigel bei der nächsten SkepKon.

Zum Weiterlesen:

  • Warum dieser Biologe nichts gegen genveränderte Pflanzen hat, Spiegel-Online am 12. Mai 2018
  • Die Halbwissengesellschaft, brand eins Themenheft Innovation 2018
  • Bio-Landbau kein globales Modell für eine nachhaltige Landwirtschaft, GWUP-News am 24. April 2018
  • Séralini-Studie: Erst großes Medien-Echo, dann zurückgezogen und jetzt auch widerlegt, transgen.de am 19. April 2018
  • Mark Lynas: Die Gentechnik-Sicherheitsdebatte ist vorbei, GWUP-Blog am 27. Mai 2016
  • Skeptics in the Pub-Video: „Anti-science and post-truth: climate change, GMOs and nuclear power“, GWUP-Blog am 1. April 2018