gwup | die skeptiker

… denken kritisch seit 1987.

15. Juli 2018
von Bernd Harder
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Die Zeiten sind schlecht – und Maria weint blutige Tränen

Das Webmagazin Christliches Forum und grenzwissenschaft-aktuell berichten unter Berufung auf The Fortean (mit zahlreichen unkommentierten Videos) von einer …

… Häufung von Berichten über angeblich weinende Madonnen und Marien-Statuen in amerikanischen Ländern“.

Wenig überraschend manifestieren sich die vorgeblichen „göttlichen Zeichen“ mit Ausnahme von Panama in Ländern mit starken sozialen Spannungen, nämlich Mexiko („neue Höhepunkte des Schreckens“, „beispiellose Gewaltwelle“), Honduras („schwere politische Krise“), Nicaragua („Morde, Gewalt und Anschläge“), USA („Kampf zwischen Zukunft und Vergangenheit“), Guatemala („auf Orientierungssuche“), Kolumbien („im Spannungsverhältnis zwischen Krieg und Frieden“) und Argentinien („schwere Unruhen und Ausschreitungen“) – was zu allen Zeiten den Boden für diverse Marien-„Wunder“ bereitet hat, etwa für die „Erscheinungen“ von Medjugorje oder Fatima.

Bei Sky Italia lief im Mai übrigens die Serie „Il Miracolo“:

Der Mystery-Thriller nimmt seinen fesselnden Lauf, als eine Marienfigur Tränen aus echtem Blut weint.“

Möglicherweise mag auch dieses TV-Ereignis das „Jahr der weinenden Marien-Statuen“ (grewi) befeuern. Anfang 2019 soll „Il Miracolo“ auch bei ARTE zu sehen sein.

Bis dahin empfehlen wir „Das Wunder von Merching“ in der ARD-Mediathek oder bei Youtube.

Zum Weiterlesen:

  • Mystery: Weinende Ikonen – warum Marienstatuen Blut und Tränen absondern, web.de am 14. September 2016
  • Blutwunder und Stigmata, GWUP-Blog am 27. März 2015
  • Blut und Tränen: Die Macht der Wunder, GWUP-Blog am 15. Oktober 2010
  • Wenn Heilige weinen, Telepolis am 25. Dezember 2005
  • „Blutende“ Jesus-Statue mit ausschließlich weiblichen Geschlechtschromosomen, GWUP-Blog am 13. Juli 2015

14. Juli 2018
von Bernd Harder
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Argumente von Globuli-Fans – und die Fakten. Jetzt sogar in der Tagespresse

Heute im Flensburger Tageblatt:

„Bei mir hilft es!“: Millionen Menschen schwören auf Homöopathie, obwohl sie widerlegt ist. Argumente von Globuli-Anhängern – und die Fakten.“

Der Artikel knüpft an einen Beitrag bei Quora vor einem Jahr an:

Ganz interessant.

Und nebenbei: Der homöopathische „Krebsheiler“ Jens Wurster hat sich anscheinend von jeder Seriosität verabschiedet, berichtet der Science-Blog Gesundheits-Check.

Ob Wurster selbst glaubt, was er schreibt, weiß ich nicht, vermutlich ja, aber das macht die Dinge nicht besser und aus seinem Artikel keinen wissenschaftlich akzeptablen Beitrag.“

Zum Weiterlesen:

13. Juli 2018
von Bernd Harder
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Video: „Testen Sie einen Homöopathen dann, wenn er Ihnen die Rechnung stellt“

Aktuelles Youtube-Fundstück: Der „Bühnenbiologe“ Mario Rembold über Homöopathie (zirka zwei Minuten).

Homöopathie wirkt auf einer geistig-feinstofflichen Ebene. Mario erklärt, wie man die Rechnung für eine homöopathische Behandlung korrekt bezahlt.“

Zum Weiterlesen:

  • „Potenzieren – ich raste aus“: Misha Anouk beim Poetry Slam (Video), GWUP-Blog am 22. Juli 2017
  • „Potenzieren“ in der Homöopedia

13. Juli 2018
von Bernd Harder
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Video mit Nikil Mukerji: Klar denken auch bei der Geldanlage

GWUP-Wissenschaftsratsmitglied Dr. Nikil Mukerji hat mit dem Youtube-Kanal Mission Money über Denkfehler bei der Investment-Entscheidung, die Abwägung von Pro und Contra bei der Geldanlage, Bullshit im Verkauf von Anlageprodukten und die Chart-Technik („Wie Homöopathie, nur mit Geld“) gesprochen:

Wie denken wir? Und denken wir überhaupt richtig? Leider handeln wir Menschen sehr oft aus einem Bauchgefühl heraus und begehen Denkfehler. Wie man klarer und achtsamer denken kann, das haben wir uns vom Profi erklären lassen.

Nikil Mukerji hat ein Buch über besseres Denken und die 10 Gebote des gesunden Menschenverstandes geschrieben. Wie wir bessere Entscheidungen treffen an den Finanzmärkten. Wie wir unsere eigenen Überzeugungen und Denkmuster auf die Probe stellen. Und wie wir nicht auf die Tricks von Anlageberatern und Verkäufern reinfallen.“

Zum Weiterlesen:

 

13. Juli 2018
von Bernd Harder
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Die Globuli-Lobby in der Homöopedia: Stiftungen und Co.

Focus-Online schlägt weiterhin unverdrossen die Werbetrommel für Homöopathie – aber wer neben den Globuli-Anbietern selbst bezahlt/unterstützt/initiiert solche Aktionen eigentlich?

Die Homöopedia hat sich die Zucker-Lobby (also Vereine, Verbände, Stiftungen und andere Organisationen, die pro Homöopathie agitieren und dabei auch Geldmittel eintreiben sollen) mal näher angesehen.

Im aktuellen Beitrag geht es um die Stiftungen. Beiträge zu den Berufsverbänden, Vereinen und Herstellern werden folgen.

Zum Weiterlesen:

  • Homöopedia: Stiftungen
  • Neu in der Homöopedia: Effektstärke, GWUP-Blog am 17. April 2018
  • Gratulation: „Homöopedia“ und INH zwei Jahre online, GWUP-Blog am 7. April 2018
  • Wer hätte das gedacht: Homöopathie-Artikel bei Focus-Online sind bezahlt, GWUP-Blog am 16. Mai 2018

12. Juli 2018
von Bernd Harder
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Video: „Was verrät die Sprache über einen Menschen?“ mit Prof. Uwe Peter Kanning

Für die Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell hat sich SkepKon-Referent und Skeptiker-Autor Prof. Uwe Peter Kanning bereits mit Sprachanalyse in der Eignungsdiagnostik beschäftigt.

In seinem Youtube-Kanal „15 Minuten Wirtschaftspsychologie“ vertieft er jetzt das Thema:

Es geht um die Frage: Was verrät die Sprache eigentlich über einen Menschen?

Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie wären zu einem Einstellungsinterview eingeladen und müssen hier eine Stunde etwas über sich berichten. Oder stellen Sie sich vor, Sie haben ein Anschreiben oder ein Motivationsschreiben formuliert – in jedem Fall vermitteln Sie ganz viele sogenannter Sprachparameter.

Kann ich in dem Profil dieser Sprachparameter, das Sie liefern, Hinweise auf Ihre Persönlichkeit finden?“

Zum Weiterlesen:

  • Neu im „Nachgefragt“-Podcast: Fragwürdige Methoden in der Personalarbeit mit Prof. Kanning, GWUP-Blog am 10. Juli 2018
  • Video: Professor Uwe Kanning über „NLP-Modeling“, GWUP-Blog am 11. Juni 2018
  • Personalauswahl: „Alles mit KI und Algorithmen ist in“ – aber was bringt es? GWUP-Blog am 15. Mai 2018
  • SkepKon-Video: Fragwürdige Testverfahren in der Personalarbeit mit Prof. Kanning, GWUP-Blog am 18. Juni 2018

12. Juli 2018
von Bernd Harder
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Schlafparalyse: Teilnehmer für Online-Befragung gesucht

Das Freiburger Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) sucht Teilnehmer für eine Online-Befragung zum Thema

Schlafparalyse und außergewöhnliche Erfahrungen“

Das Phänomen der Schlafparalyse wird auch für vermeintlich paranormale Erfahrungen wie Alien-Abduktionen oder Geistererscheinungen verantwortlich gemacht.

Sie ist …

… ein psychophysiologisches Geschehen, welches beim Einschlafen oder beim Aufwachen erlebt werden kann […] Betroffene befinden sich im Wachzustand, sind aber einer Lähmung unterworfen, die den gesamten Körper mit Ausnahme der Augen-, Ohr- und Atemmuskulatur betrifft.

Zusätzlich dazu stellen sich häufig ungewöhnliche Erlebnisse ein. Beispiele dafür wären starke Angstgefühle, die Wahrnehmung einer Präsenz von bösartigen Wesen im Zimmer oder sonstige Halluzinationserfahrungen in verschiedenen Sinnesmodalitäten (Brummen, Summen, Stimmen, Schritte, Schwebegefühl, Lichter, bis hin zur detaillierten, visuellen Wahrnehmung von Personen, Geisterwesen oder Außerirdischen)

Obwohl Schlafparalyse ein interkulturelles und durchaus häufig auftretendes Phänomen darstellt, gibt es bislang verhältnismäßig wenige Informationen zu dessen Verbreitung, zum Umgang mit den damit verknüpften außergewöhnlichen Erfahrungen, aber auch zu dessen klinischer Relevanz in Deutschland.“

Hier geht’s zum Fragebogen.

Zum Weiterlesen:

  • Incubus-Phänomen: Meta-Analyse untersucht “dämonische Schlafparalyse”, grenzwissenschaft-aktuell am 22. Dezember 2017
  • Eine Schlafparalyse ist der blanke Horror, heute.at am 10. Juli 2018
  • The Nightmare“: Geister, Aliens und Schlafparalyse, GWUP-Blog am 1. Juni 2015
  • Abduction by Aliens or Sleep Paralysis? Skeptical Inquirer Vol. 22.3, May/June 1998
  • Stell dir vor, du wachst auf und bist gelähmt – Betroffene erzählen, Vice am 7. August 2016
  • Dämonen in deinem Bett – Willkommen im lebendigsten aller Albträume, der Schlafparalyse, watson am 16. Februar 2017

11. Juli 2018
von Bernd Harder
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In Memoriam: Prof. Irmgard Oepen, Gründungspräsidentin der GWUP

Meinen allersten Artikel für den Skeptiker schickte sie mir postwendend zurück.

Das war 1993. Als frisch volontierter Jungredakteur bei einer großen Zeitschrift war ich gerade der GWUP beigetreten und ging mehr oder weniger fraglos davon aus, fortan auch die Skeptiker-Publikation mit Beiträgen zu bereichern.

Es sollte schwieriger werden, als ich dachte.

Als Redaktionsleiterin des Skeptiker zeichnete damals Professor Irmgard Oepen – und erst nach einigen neuen Anläufen, manchen Diskussionen und Rewritings konnte ich schließlich meine ersten Artikel platzieren.

Viele Jahre später – inzwischen war ich längst Vorstands- und Redaktionsmitglied – erklärte sie mir sehr charmant, dass sie das ganze Procedere als eine Art Test betrachtet hätte.

Ich habe mich schon in der Kindheit entschlossen, bei Problemen am Leben zu bleiben, abzuwarten und den bestmöglichen Ausweg zu suchen“,

sagte Irmgard Oepen 2007 in einem Interview.

Auch die GWUP sah sie von Beginn an als langfristiges Projekt. Unser Engagement für Wissenschaft und kritisches Denken verglich sie oft und gern mit „Zähneputzen“: zwingend notwendig, aber zielführend nur in der immerwährenden Beharrlichkeit. An ihren Mitstreitern schätzte sie besonders „Energie, Phantasie und Profil“. Und sie selbst ging immer voraus.

Stets freundlich und verbindlich, aber kompromisslos in ihrem Anliegen, die Öffentlichkeit auf die Gefahren von unkonventionellen Behandlungsmethoden aufmerksam zu machen, hatte Oepen bereits in den frühen 1980er-Jahren erfahren, was es heißt, sich mit der mächtigen „Alternativ“-Lobby anzulegen.

1986 veröffentlichte sie mit dem Ostberliner Gerichtsmediziner Otto Prokop das Standardwerk „Außenseitermethoden in der Medizin: Ursprünge, Gefahren, Konsequenzen“. In der Folge formierte sich eine Hetzkampagne gegen die Hämatologie-Professorin am Marburger Institut für Rechtsmedizin. Die Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren (Nr. 27/1986) fuhr den Schmähartikel „Kuckucksei im Nest der Rechtsmedizin?“ auf. 200 „Kollegen“ wandten sich mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesärztekammer gegen Oepens Aktivitäten.

Just zu dieser Zeit wurde der heutige GWUP-Vorsitzende Amardeo Sarma auf Oepen aufmerksam:

Herr Sarma rief mich eines Tages an und frage mich, ob ich Präsidentin einer neu zu gründenden Gesellschaft werden wollte. „Ich werde Sie unterstützen, so gut ich kann“, war meine Antwort, „aber ich weiß nicht, wie ich aus dieser Situation hervorgehen werde, und Sie haben außerdem dann gleich meine Feinde am Hals“. Da meinte Herr Sarma nur: „Ihre Feinde können ruhig auch unsere Feinde werden.“

Und so kam es denn auch.

In der GWUP fand Oepen Unterstützer, Ko-Expertise und eine Organisationsstruktur. Die GWUP gewann mit Oepen eine Gründungspräsidentin, die die Skeptiker gleich zu Anfang dort positionierte, wo sie hingehören: ins Zentrum des kritischen Diskurses.

Die Zeit bezeichnete 1993 Oepen als „streitbare Schulmedizinerin“:

Mögen die homöopathischen Theorien früher einmal zeitgemäß gewesen sein, meint Irmgard Oepen, so hätten sie sich doch mittlerweile als irreführend und unwirksam erwiesen. Von der Homöopathie sollten sich Hochschullehrer folglich ebenso distanzieren wie von astrologischer Gesundheitsberatung oder vom Handlesen.“

Sie selbst bewertete ihren Einsatz für die Aufklärung so:

Wir haben dazu beigetragen, dass Menschen in Not sich nicht so leicht von einem Heilsversprecher verführen lassen, sondern über das gewaltige Risiko informiert werden, und dann ihre Entscheidung treffen können.“

Bis 1994 war Irmgard Oepen Präsidentin der GWUP und noch zwei Jahre länger leitete sie den Skeptiker.

2008 zog Oepen in das Wohn- und Pflegeheim der DRK-Schwesternschaft Marburg.

Zwei Bücherregale stehen in dem kleinen Zimmer im Wohnheim. Jeder Zentimeter ist genutzt. Meterweise Fachliteratur“,

schrieb ein Reporter der Oberhessischen Presse bei einem Besuch:

Schließlich hat ihr Beruf und die Forschung einen Großteil ihres Lebens ausgemacht.“

Und nicht zuletzt auch die GWUP.

Wir haben Professor Irmgard Oepen viel zu verdanken.

Zum Weiterlesen:

10. Juli 2018
von Bernd Harder
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Online-Umfrage zum Thema Verschwörungstheorien – Teilnehmer gesucht

Für eine Forschungsarbeit zum Thema Verschwörungstheorien suchen Studenten der Bergischen Universität Wuppertal Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

In der folgenden Studie geht es um den Zusammenhang zwischen Verschwörungsdenken und Einstellungen gegenüber Werbung und Finanzen. Dabei werden Ihnen verschiedene Fragen zu Ihren persönlichen Einstellungen zu unterschiedlichen Themen aus dem wirtschaftlichen Bereich, zur Werbung und zum Glauben an Verschwörungsszenarien gestellt.“

Hier geht’s zum Online-Fragebogen.

Weiteres zum Thema gibt’s auch von dem Aachener Rapper „Nic Knatterton“ und im aktuellen Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.

Zum Weiterlesen:

  • Verschwörungstheorien: Wo finstere Mächte herhalten müssen, Deutschlandfunk Kultur am 18. April 2016
  • Flachweltler und Geheimagenten: Wie man wissen kann, was von Verschwörungstheorien zu halten ist, Junge Welt am 26. Mai 2018
  • Die flache Erde: Selbstgebaute Raketen und andere Beweisführungen, mimikama am 29. Juni 2018
  • Die Weisen von Zion: Weltverschwörungen & Verstrickungen, mimikama am 2. Juli 2018
  • Geheime Mächte am Werk? Der Sonntag am 7. Juli 2018
  • Bernd Harder: Schattenstaat und Puppenspieler – Über den Umgang mit Verschwörungstheorien, EZW-Materialdienst 7/2018
  • Bernd Harder: Verschwörungstheorien. Alibri 2018, 168 Seiten, 10 €

10. Juli 2018
von Bernd Harder
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Neu im „Nachgefragt“-Podcast: Fragwürdige Methoden in der Personalarbeit mit Prof. Kanning

Im neuen Nachgefragt-Podcast spricht Michaela Voth mit Prof. Uwe Peter Kanning über „Fragwürdige Methoden in der Personalarbeit“:

Man stelle sich vor, man bekäme den nächsten Job nicht, weil man die falsche Gesichtsform hat. Diese und viele andere fragwürdigen Methoden werden immer wieder in Unternehmen angewandt. Aber nicht nur offensichtlich fragwürdige Methoden wie Astrologie, Schädeldeutung und Pendeln werden bei Einstellungsverfahren und in der Personalentwicklung zur Entscheidungsfindung herangezogen, sondern auch bei gängigen Methoden wie Einstellungstests und anderen Testverfahren haben sich fragwürdige Ansätze eingeschlichen.

Doch welche Einstellungsverfahren sind brauchbar und wie kann man die Eignung der Kandidaten angemessen überprüfen? Diese Frage und wie Firmen eine seröse Personalentwicklung gestalten können, bespreche ich mit dem Wirtschaftspsychologen Prof. Uwe Kanning.

Zum Weiterlesen:

  • NGF015: „Fragwürdige Methoden in der Personalarbeit“ vom 9. Juli 2018
  • SkepKon-Video: Fragwürdige Testverfahren in der Personalarbeit mit Prof. Kanning, GWUP-Blog am 18. Juni 2018