Was wäre, wenn die Erde flach ist – und andere Planspiele zu Verschwörungstheorien

Nettes Video zu einer interessanten Frage:

Und die Journalistin Hanna Zobel berichtet von einem Workshop der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Verschwörungstheorien:

So lustig die Diskussion auch war – sie hat mich zum Nachdenken gebracht. Darüber, wie mich komplexe Probleme wie Klimawandel, Sexismus oder der politische Rechtsruck zur Verzweiflung bringen.

Darüber, warum Menschen sogar von Theorien überzeugt sind, die sich sehr einfach widerlegen lassen. Und darüber, wie auch ich mich mitunter von Informationen beeinflussen lasse.

Doch einfach Lösungen gibt es leider nicht.”

Zum Weiterlesen:

  • Wie ich zur Verschwörungstheoretikerin wurde … zumindest einen Tag lang, bento am 8. Dezember 2017
  • Die Flacherdler: Was sind das für seltsame Leute? GWUP-Blog am 1. Dezember 2017
  • Apsidendrehung: Flacherdler fragen – Skeptiker antworten, GWUP-Blog am 7. Oktober 2017
  • What If the Earth Suddenly Turned Flat? Gizmodo am 19. Juni 2017
  • What Would Happen If TheEarth Were Flat? IFL am 8. Dezember 2014
  • Flyer verteilen mit jugendlichen Verschwörungstheoretikern: Ein Trauerspiel in 5 Akten, watson am 10. Dezember 2017
  • Verschwörungstheorien: Ausgetauschte Völker und Kinderpornos in der Pizzeria, Süddeutsche am 5. Dezember 2017
  • Lachkampf, brand eins 12/2017

Am Sonntag in München – und als Interviewpartner im neuen Skeptiker: die „Science Busters“

Am Sonntag (10. Dezember) treten die “Science Busters” in München im Lustspielhaus auf – um 14 Uhr und um 20 Uhr.

Zum zehnjährigen Bühnenjubiläum haben wir mit der “Kelly Family der Naturwissenschaft” ein Interview für den Skeptiker (4/2017) geführt, der heute erschienen ist.

Ein Auszug:

Skeptiker: Ihr seid mittlerweile zu siebt. Wie wird man eigentlich „Science Buster“?

Martin Puntigam: Das, was heute als die „Science Busters“ auf der Bühne steht, geht noch auf das Mitwirken von Heinz Oberhummer zurück. Vor mehr als drei Jahren hatten wir angefangen, Leute anzusprechen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten würden. Denn es war damals klar, dass Werner Gruber bald aussteigen und Heinz sich mehr und mehr zurücknehmen würde.

Auch thematisch waren wir nach sieben Jahren Physik so ziemlich mit allem durch, während es in der Biologie und Astronomie viele neue und interessante Dinge zu erzählen gab. Natürlich hätten sich Heinz und Werner das aneignen können – aber warum nicht gleich die Leute auf die Bühne bitten, die sich damit auskennen?

2015 sind wir dann erstmals mit Florian Freistetter aufgetreten, der auch schon am Buch „Das Universum ist eine Scheißgegend“ mitgearbeitet hatte. Zu dieser Zeit nahmen wir außerdem Kontakt zu Helmut Jungwirth, Gunkl, Martin Moder und Peter Weinberger auf. Einzig Elisabeth Oberzaucher habe ich erst nach Heinz‘ Tod kontaktiert.”

Beim „Skeptical“ der GWUP im Mai in Berlin konnte man den Eindruck gewinnen, dass der Übergang zur neuen Besetzung relativ problemlos vonstattenging. War dem so?

Puntigam: Das Schwierige daran war, dass es so schnell gehen musste. Der Tod von Heinz Oberhummer im November 2015 kam ja völlig überraschend.”

Bei unserem ersten Interview mit den „Science Busters“ im Jahr 2010 sprach Professor Oberhummer noch darüber, dass er während seiner aktiven Zeit an der Universität nahezu unmöglich als Wissenschaftskabarettist hätte auftreten können – es sei denn, man möchte den Karrieretod riskieren. Hat sich das geändert?

Helmut Jungwirth: Es gibt schon noch viele Alteingesessene, die meinen, ich sei jetzt wohl so eine Art Clown geworden. Das ist natürlich falsch, denn auch im Kabarett müssen Wissenschaftler noch als solche wahrgenommen und dürfen nicht ins Lächerliche gezogen werden. Aber diese Leute wird man auch nicht mehr bekehren können.

Das Gros der Kolleginnen und Kollegen jedoch findet das prima, was wir machen. Und viel wichtiger: Die „Science Buster“ haben einen hervorragenden Ruf bei den Studierenden. Das sind die zukünftigen Wissenschaftler, und bei denen wird Wissenschaftskommunikation eine viel größere Rolle spielen als heute.”

Florian Freistetter: Dass manche Leute im akademischen Bereich die „Science Busters“ immer noch blöd finden, liegt auch weniger an unserem mangelnden Renommee, sondern ist ein grundsätzliches Problem der Akzeptanz von Wissenschaftskommunikation. Das Reden mit der Öffentlichkeit hat für den einen oder anderen Wissenschaftler immer noch etwas Anrüchiges.

Man schreibt allenfalls für ein hochrangiges Laienmedium wie die FAZ oder Spektrum der Wissenschaft – aber Fernsehen oder Bühne, das geht gar nicht. Da setzt man sich schnell dem Verdacht aus, man wolle sich produzieren.

In der Zeit, als ich viel an der Uni gearbeitet habe, bin ich häufig mit der Frage konfrontiert worden, ob ich denn neben dem Bloggen überhaupt noch Zeit für meine Forschungsaktivitäten hätte. Warum heißt es nicht mal umgekehrt: Hast du überhaupt noch Zeit für Öffentlichkeitsarbeit, wenn du ständig im Labor stehst?

Das ändert sich erst langsam, weil die Unis und die Geldgeber erkennen, dass es genauso wichtig ist, die Forschung auch nach außen zu tragen.”

Der Skeptiker kann hier bestellt werden. Einzelseiten aus dem neuen Heft gibt es demnächst hier zu kaufen.

Zum Weiterlesen:

Angst vor Fakten? Krankenkasse sagt Homöopathie-Gespräch ab

Da wir wissen, dass Sie Fakten und die besseren Argumente haben, sehen wir uns leider gezwungen, vom Treffen Abstand zu nehmen.“

War das der Grund, wie ein Kommentator vermutet?

Jedenfalls ist das für heute Abend geplante Gespräch von Vertretern des INH mit einer großen deutschen Krankenkasse nach langem Vorlauf ohne nachvollziehbare Begründung abgesagt worden.

Eine Presseerklärung des INH gibt es hier:

Wir bedauern die Absage außerordentlich, denn die von vielen Seiten zum Teil sehr emotional geführte Diskussion um die Homöopathie hätte davon profitieren können, wenn einzelne Parteien sich zu einem konstruktiven Gespräch hätten finden können.

Insofern möchten wir die Hoffnung ausdrücken, dass es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nach kasseninterner Klärung der Positionen doch noch zu einem Gespräch kommen könnte.

Wir stehen hierfür jederzeit zur Verfügung, werden sonst aber auch andere Wege finden, um unserer Position Nachdruck zu verleihen.“

Nichtsdestotrotz ist heute in der Welt (und bei Welt+) ein Interview mit Dr. Christian Lübbers zu der Thematik erschienen.

Ein Auszug:

Welt: Andere Länder rücken von der Homöopathie ab, aber in Deutschland tut sich wenig.

Lübbers: Es tut sich bisher eigentlich gar nichts.

Warum nicht?

Die Krankenkassen sind nicht gewillt, diese Doppelmoral freiwillig zu beenden.

Natürlich wissen auch die Krankenkassen, dass Homöopathie nicht wirkt. Aber sie hören auf Umfragen, die sagen, dass die meisten Deutschen der Homöopathie positiv gegenüberstehen.

Würden wir uns nicht alle eine authentische, seriöse Krankenkasse wünschen?

Eine Krankenkasse, die uns den Unterschied zwischen Homöopathie und Naturheilkunde erklärt? Eine Krankenkasse, die erklärt, warum Homöopathie nicht wirkt und erstattet wird, und stattdessen mal eine Kur mehr bewilligen? Eine Krankenkasse, die klare Kriterien für eine Erstattung hat?

Auch als Gesundheitskasse mit mehr Ethik und weniger Marketing könnte man Mitglieder werben.”

Zum Weiterlesen:

  • Studie: Höhere Kassen-Ausgaben bei Homöopathie, DAZ.online am 22. September 2017
  • Pressemitteilung: Gespräch mit INH-Vertretern von Krankenkasse kurzfristig abgesagt, Informationsnetzwerk Homöopathie am 8. Dezember 2017

Die perfide Methodik der Alternativmedizin: DocCheck über das Buch von Natalie Grams

Heute bei DocCheck: eine ausführliche Rezension des neuen Buchs von Dr. Natalie Grams.

Fazit:

Wer profitiert vom Buch? Auf alle Fälle Laien, die sehen, mit welch perfider Methodik Alternativmediziner pseudowissenschaftliche Theorien entwickelt haben. Ob sie sich mit der schweren Kost auseinandersetzen möchten, wird sich zeigen.”

Morgen (Freitag, 8. Dezember) erscheint in der Welt (heute schon bei Welt+) ein Interview mit Dr. Christian Lübbers über die Krankenkassenwerbung für Homöopathie.

Abends sprechen dann Dr. Lübbers, Dr. Natalie Grams und Dr. Norbert Aust persönlich bei einer großen Kasse zum Thema vor.

Zum Weiterlesen:

  • Homöopathie: Gramsnegative Erregung, DocCheck am 7. Dezember 2017
  • „Homöopathie neu gedacht“ von Natalie Grams: Zweite Auflage, neuer Preis, neues Vorwort, GWUP-Blog am 28. November 2017
  • Natalie Grams: Gesundheit! Ein Buch nicht ohne Nebenwirkungen. Springer, Heidelberg 2017, 338 Seiten, 19,99 Euro
  • Natalie Grams: Die Ketzerin, brandeins 9/2016
  • Jetzt als eBook: “Gesundheit!” von Natalie Grams, GWUP-Blog am 4. Oktober 2017
  • Was haben Sie gegen Alternativmedizin, Frau Grams? Spiegel-Online am 13. Oktober 2017
  • „Krankenkasse ohne Homöopathie“: Jetzt Fragen und Kommentare dazu twittern, GWUP-Blog am 5. Dezember 2017

Lustvoll gebären mit Hilfe des Beobachter-Effekts

Apropos Physik vs. Esoterik:

Dr. Holm Hümmler schreibt heute über den “Beobachtereffekt”, mit dem zum Beispiel einige Parapsychologen “Telekinese” erklären. Oder eine Hebamme das Konzept des “lustvollen Gebärens”.

Nun ja.

Der Beobachtereffekt [hat] nichts, absolut gar nichts, mit dem eigentlichen Akt des Beobachtens, der Person oder gar dem Bewusstsein des Beobachters zu tun hat. Er entsteht einfach nur dadurch, dass man eine Wechselwirkung mit der Außenwelt braucht, um überhaupt etwas beobachten zu können […]

Aus heutiger Sicht können solche Diskussionen nur entstehen, wenn man versucht, quantenmechanische Effekte mit den denkbar ungeeigneten Begriffen unseres Alltags zu beschreiben.”

Zum Weiterlesen:

  • Missverquanten (1): Der Beobachtereffekt, Relativer Quantenquark am 7. Dezember 2017
  • Physik vs. Esoterik: Energie, Schwingungen und das “Wassergedächtnis”, GWUP-Blog am 3. Dezember 2017
  • Holm Hümmler: Relativer Quantenquark – Kann die moderne Physik die Esoterik belegen? Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2017, 234 Seiten, 19,99 €
  • Es klappt nur, wenn niemand hinsieht, naklar am 19. August 2017

Video: Alois Irlmaier und die Sehnsucht nach Prognosen

Heute Abend (5. Dezember, 22 Uhr) bei Capriccio im Bayerischen Fernsehen: Volksseher und die “Sehnsucht nach Prognosen”.

Die Zukunft war früher auch besser, sagte Karl Valentin. Doch wenn die Zeiten finsterer werden, dann wächst die Sehnsucht nach Prognosen. Der Brunnenbauer Alois Irlmaier ist einst als “Seher von Freilassing” in die bayerische Geschichte eingegangen.”

Das Video (zirka sechs Minuten) ist bereits online.

Zum Weiterlesen:

  • Mühlhiasl, Irlmaier und Co: Die Angstmacher sind wieder da, GWUP-Blog am 11. Juni 2016

 

„Krankenkasse ohne Homöopathie“: Jetzt Fragen und Kommentare dazu twittern

Am Freitag (8. Dezember) sind Dr. Natalie Grams und Dr. Christian Lübbers bei einer großen Krankenkasse zu Gast, um über die Erstattung von homöopathischen Mitteln zu reden.

Dazu ist der Twitter-Hashtag #KrankenkasseohneHomöopathie eingerichtet worden.

Alle Tweets dort (Fragen, Kommentare etc.) werden ausgedruckt und den Kassenvertretern überreicht, zum Beispiel:

Auch der Stern hat schon darauf aufmerksam gemacht:

Beteiligen kann man sich noch bis Freitag.

Zum Weiterlesen:

  • Die Vergangenheit kehrt zurück, NZZ am 4. Dezember 2017
  • Warum Krankenkassen endlich aufhören sollten, für Homöopathie zu bezahlen, motherboard am 3. Juni 2016
  • Argument: Aber die Krankenkassen würden doch keine wirkungslosen Mittel bezahlen, Informationsnetzwerk Homöopathie am 16. September 2016
  • Gesetzliche Krankenkassen und Homöopathie, Informationsnetzwerk Homöopathie am 10. März 2017
  • Offener Brief an die Techniker Krankenkasse, Informationsnetzwerk Homöopathie am 8. Mai 2017
  • BKK Melitta Plus kündigt den Selektivvertrag mit dem DZVhÄ, GWUP-Blog am 23. November 2017
  • Krankenkasse ohne Homöopathie, hpd am 4. Dezember 2017

„Gott spielen? Warum eigentlich nicht?“ – Film und Diskussion über Grüne Gentechnik in Berlin

Nächsten Samstag (9. Dezember) in Berlin:

Im Kino Moviemento (Kottbuser Damm 22) gelangt zunächst der Film “Food Evolution” des Wissenschaftsjournalisten Neil deGrasse Tyson zur Aufführung.

Anschließend diskutieren die Doktorandin am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie Mercedes Diez Cocero, der ehemalige Vorsitzende des Instituts für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen Professor Dr. Joachim Schiemann, der emeritierte Professor für Agrarökonomie an der Humboldt Universität Professor Dr. Dr. h.c. Harald von Witzke und GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma über die Chancen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen sowie den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Spiegel der öffentlichen Meinung.

Als Veranstalter zeichnen die GWUP, der Deutsche Konsumentenbund, die Giordano Bruno Stiftung, die Partei der Humanisten, die Partei der Humanisten Berlin und der SHBH (Säkularer Humanismus an Berliner Hochschulen).

Los geht’s um 12.30 Uhr.

Zum Weiterlesen:

  • Gentechnik: Ein unsichtbares Einhorn? Wurde noch nicht ausreichend erforscht, GWUP-Blog am 18. Juli 2017
  • SkepKon-Video: Giftige Gene? Grüne Gentechnik versus hartnäckige Gerüchte, GWUP-Blog am 19. Mai 2016
  • Goldener Reis: Wenn Technikfeindlichkeit tötet, futurezone am 30. Juni 2015
  • Die Gentechnik-Sicherheitsdebatte ist vorbei, GWUP-Blog am 27. Mai 2016

Homöopathie: Gibt es gute Studien, die eine Wirksamkeit über Placebo hinaus zeigen?

Heute ist der zweite Teil der Serie “Zur Kritik an der Homöopathie-Kritik” erschienen:

Wir setzen uns damit auseinander, wie die Homöopathiekritiker zu ihrer Aussage kommen, dass es keine belastbare Evidenz dafür gebe, dass die Homöopathie über Placebo hinaus wirksam sei.”

Wie immer gibt es eine Langfassung im Blog Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie, einen Überblicksartikel auf der INH-Seite und einen Info-Beitrag bei Susannchen braucht keine Globuli.

Das Fazit ist überall dasselbe:

Die vom HRI (Homeopathic Research Institute) als „gute Studien“ präsentierten Arbeiten erfüllen diesen Anspruch bei Weitem nicht.

Es dominieren Studien, die in bereits vorliegenden Reviews zur Homöopathie als von unzureichender Qualität beurteilt wurden. Es könnte allenfalls eine Indikation geben, bei der sich in einer guten Studie ein positives Ergebnis zeigt. Diese vielversprechende Arbeit zur Isopathie bei Heuschnupfen wurde seit nunmehr dreißig Jahren nicht repliziert.

Außerdem ist es aus statistischen Gründen zu erwarten, dass selbst gute Studien infolge des Risikos eines Alpha-Fehlers (Wahrscheinlichkeit für falsch-positive Resultate) gelegentlich zu positiven Ergebnissen kommen.

Die aufgetretenen Effekte hingegen sind weitestgehend recht gering und untermauern den Anspruch der Homöopathie, eine durchgreifend wirksame Therapie zu sein und dem Patienten einen fühlbaren Vorteil zu verschaffen, in keiner Weise.

Das Argument II des HRI, es gebe “gute Studien, die eine Wirksamkeit über Placebo hinaus zeigen”, ist somit entkräftet.”

Zum Weiterlesen:

  • Neue Serie: “Zur Kritik an der Homöopathie-Kritik”, GWUP-Blog am 12. November 2017
  • Natalie Grams in der Urania Berlin: Was ist Pseudomedizin? GWUP-Blog am 1. Dezember 2017
  • Das Geschäft mit der Homöopathie, Onkel Michaels kleine Welt am 25. November 2017
  • Zappelin, homöopathisches Arzneimittel – Was soll das? Susannchen braucht keine Globuli am 18. November 2017
  • NHS England calls for homeopathy to be blacklisted; Enfield CCG ends homeopathy funding, goodthinkingsociety am 30. November 2017

 

Physik vs. Esoterik: Energie, Schwingungen und das “Wassergedächtnis”

Neue Artikel zu zwei unausrottbaren esoterischen Standard-Vorstellungen:

Spektrum.de erklärt, was es mit den “Schwingungen” und “Energien” auf sich hat, mit denen zum Beispiel Homöopathen argumentieren.

Und der Chemische Reporter legt dar, dass und warum Wasser kein “Gedächtnis” hat.

Wasser liebt nicht, Wasser liest nicht und es kennt keine Sprachen. Alle Informationen die Wasser enthält, sind physikalische Größen wie Dichte, Temperatur oder der Grad der Lichtbrechung. Diese Informationen haben aber keinen Sender und daher auch keinen Empfänger.

Alles was wir tun können ist, diese Werte zur Kenntnis zu nehmen und uns irgendwie einen Reim darauf zu machen. Genau das tut Wissenschaft.”

Zum Weiterlesen:

  • Wenn alles schwingt, spektrum am 23. November 2017
  • Schlecht informiertes Wasser, chemreporter am 24. November 2017
  • “Wassergedächtnis” harrt weiterhin eines Beweises, GWUP-Blog am 26. Mai 2014
  • Menschliche Energiefelder existieren nicht, Krautreporter am 6. März 2017
  • Esoterisch energetische Energiefelder, Der Nesselsetzer am 28. Juli 2012
  • Holm Hümmler: Relativer Quantenquark – Kann die moderne Physik die Esoterik belegen? Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2017, 234 Seiten, 19,99 €
  • GWUP-Thema: Esoterik und Physik
  • Viel Wirbel um Nichts: Belebtes Wasser, GWUP-Blog am 9. März 2017
  • FAQ (16): Homöopathie arbeitet mit feinstofflicher Schwingung/Energie/Information, Informationsnetzwerk Homöopathie am 5. März 2016
  • Masaru Emoto ist tot, GWUP-Blog am 20. Oktober 2014



Neu: Skeptiker 4/2017

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