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17. Juni 2024
von Bernd Harder
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Rituelle Gewalt – Mind Control: „Elitenverschwörung oder Verschwörungstheorie?“ jetzt kostenlos zum Download

Die Publikation

Rituelle Gewalt und Mind Control – Elitenverschwörung oder Verschwörungstheorie?

die wir beim „Skeptical“ in Augsburg angekündigt hatten, steht jetzt zum kostenlosen Download bereit:

Der Autor Dr. Kai Funkschmidt (1.v.l.) erklärt darin die Entstehung und die spezifischen Elemente dieser Verschwörungstheorie und grenzt sie von realem sexualisiertem Missbrauch ab.

Außerdem geht es um die Frage, was Politik und Fachverbände tun müssen, um Falschtherapien mit gravierender Patientenschädigung zu verhindern:

Die RG-MC-Theorie ist nicht nur eine Verschwörungstheorie wie viele andere, die in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit getreten sind. Problematisch ist sie vor allem deshalb, weil sie im Kontext von Psychotherapien auftritt.

Überzeugte RG-MC-Anhänger in therapeutischen Berufen machen aus manchen ihren Patientinnen neue Anhängerinnen. Diese Patientinnen entwickeln (in der Regel) in der Therapie Erinnerungen, aufgrund derer sie sich selbst als Opfer der RG-MC-Verschwörungen wähnen. Das geschieht durch suggestive Therapiemethoden, die Scheinerinnerungen schaffen, ein Mechanismus, der in der Fachwissenschaft gut erforscht ist und zu den bekannten Risiken von Psychotherapien gehört.

Daher richtet sich Kritik an der RG-MC konkret gegen die Therapien, die im Umfeld der RG-MC-Theorien auftreten.

Die bisherige „Forschung“, welche die RG-MC-Anhänger mittels Umfragen unter selbst identifizierten (oft anonymen) Betroffenen und Therapeuten betrieben, kann das eigentliche Phänomen RG-MC nie greifen, sondern ist auf die immergleichen Erzählungen angewiesen und setzt den Glauben daran voraus.

Im Gegensatz dazu kann eine Untersuchung von Therapiemethoden und ihren Auswirkungen faktenbasiert stattfinden, denn es liegen Patienten- und Ermittlungsakten vor, die sich mit den Aussagen von Patientinnen und Therapeuten vergleichen lassen.

Dazu müsste man Betroffenenberichte der RG-MC-Patientinnen unabhängig von der Interpretation ihrer Therapeuten auswerten, denn wie schon beim historischen Paradefall „Sybil“ (USA 1973) und bei den jüngsten Ereignissen in der Schweiz zeigte sich, dass die Therapeutin von dem Thema stärker überzeugt war als die Patientin. Das Gleiche berichtet das Sekteninfo NRW aus seiner Beratungspraxis […]

Solange solche neutralen Untersuchungen unterbleiben und staatliche Stellen wie die UBSKM und das Bundesfamilienministerium die RG-MC-Theorie aktiv unterstützen, bleibt man diesen falsch therapierten Patientinnen die angemessene Hilfe schuldig.

Sicher ist die Zahl dieser Therapieopfer viel geringer als die Zahl der sexuellen Missbrauchsopfer. Aber das ist kein Grund, diese kleine Opfergruppe sich selbst zu überlassen.

Einen Auszug aus der Broschüre gibt’s im neuen Skeptiker (2/2024).

Zum Download-Link geht es hier.

Zum Weiterlesen:

  • Stern-TV: „Rituelle Gewalt“ als Rechtfertigung für den Umsturz, GWUP-Blog am 6. Juni 2024
  • „Satanismus“ und „rituelle Gewalt“: Ein neuer Verein kündigt spektakuläre Enthüllungen an, GWUP-Blog am 3. Juni 2024
  • Rituelle Gewalt-Mind Control: Die Autoren der Paradestudie räumen „Missverständnisse“ ein, GWUP-Blog am 26. Mai 2024
  • „False Memory“: Krimihörspiel auf der Basis von Forschungsergebnissen zur Erinnerungsfälschung, wdr am 7. März 2024

17. Juni 2024
von Bernd Harder
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Serie: „René Guénon – Eine unklassifizierbare Figur“ im Blog von Onkel Michael

Im Blog von Onkel Michael gibt’s eine siebenteilige Serie über den französischen Metaphysiker und esoterischen Schriftsteller René Guénon:

Die Okkultismus/Spiritismus-Szene, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts gebildet hatte, spülte schon einige recht interessante Charaktere nach oben […]

Eine Persönlichkeit, die in Deutschland eher weniger bekannt ist, ist der Franzose René Guénon. Guénons Werk zielt darauf ab, entweder „bestimmte Aspekte der metaphysischen Lehren des Ostens direkt darzulegen“, die er als „universell“ bezeichnete, oder diese Lehren für westliche Leser anzupassen, ohne dabei ihren Geist zu verfälschen.

Er sah sich lediglich als „Übermittler“ dieser Lehren, die er als im Wesentlichen „nicht-individuell“ bezeichnete und die mit einem höheren, „direkten und unmittelbaren“ Wissen verbunden seien, das er „intellektuelle Intuition“ nannte.

Seine Schriften, die er überwiegend auf Französisch verfasste (er trug auch auf Arabisch zur Zeitschrift El Maarifâ bei), wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.

Zum Weiterlesen:

  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 1
  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 2
  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 3
  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 4
  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 5
  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 6
  • René Guénon; Eine unklassifizierbare Figur, Teil 7

17. Juni 2024
von Bernd Harder
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„SkepTisch“ – Der skeptische Sommer-Stammtisch in Wien

Morgen Abend (Dienstag, 18. Juni) startet der „Sommer-Stammtisch“ der Wiener Skeptiker:

Eure Nachbarin ist Esoterik-Fan? Euer Kollege schwärmt von diesem pseudowissenschaftlichen Buch? Ihr seid skeptisch? Ihr wollt andere Skeptiker kennen lernen? Ihr wollt wissen, wer sich hinter der „Gesellschaft für kritisches Denken“ verbirgt? Ihr wollt euch aktiv beteiligen?

Dann seid ihr hier richtig! Wir treffen uns regelmäßig, um uns auszutauschen, Ideen zu entwickeln oder den Umgang mit skeptischen Themen zu diskutieren.

Los geht’s um 18.30 Uhr im Café Resselpark am Karlsplatz.

Die weiteren Termine sind am 25. Juli in der Stiegl-Ambulanz im alten AKH und am 21. August im Wirtshaus Zattl am Schottentor.

Zum Weiterlesen:

  • Wissenschaftskommunikation durch die Skeptics in the Pub Wien: Ein Interview mit dem Organisator, ruhrbarone am 2. Mai 2021

14. Juni 2024
von Bernd Harder
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„Fehlschluss der Woche“ bei den Shorts von BiasedSkeptic

Im Youtube-Kanal BiasedSkeptic von Matthias A. Narr finden sich zahlreiche Shorts zum Thema Fehlschlüsse und kognitive Verzerrungen:

Die Liste reicht derzeit von „Argumentum ad populum“ bis zu „Whataboutismus“. Die Videos haben eine Länge von zirka einer Minute.

Zum Weiterlesen:

  • Podcast: Grundüberzeugung plus Bestätigungsfehler = kognitive Verzerrung, GWUP-Blog am 26. März 2024
  • Radikalisierungsprävention durch das Bewusstmachen von kognitiven Verzerrungen, GWUP-Blog am 10. August 2021
  • Video: Kritisches Denken II – Logische Fehlschlüsse, GWUP-Blog am 15. September 2023
  • Wikipedia: Liste kognitiver Verzerrungen

14. Juni 2024
von Bernd Harder
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SciPhi-Video: „Warum Gen Z so unglücklich ist“ mit Varnan

Die vieldiskutierte SINUS-Jugendstudie 2024 „Wie ticken Jugendliche?“ ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung als Buch (4,50 €) oder als kostenloses ePub erhältlich.

Die bpb schreibt dazu:

Die Jugendlichen sind „aware“, aber nicht „woke“ […] Im Wertespektrum der jungen Generation sind neben Sicherheit und Geborgenheit (Familie, Freunde, Treue) besonders soziale Werte wie Altruismus und Toleranz stark ausgeprägt.

Zu diesem Thema hat der Psychologe und SkepKon-Referent Varnan Chandreswaran das Buch

Gefangen in der Opferrolle: Warum Wokeness scheitert

veröffentlicht.

Dazu gibt’s in seinem Youtube-Kanal SciPhi das aktuelle Video

Warum Gen Z so unglücklich ist

Junge Menschen sind immer ängstlicher und unzufriedener im Leben. Haben es junge Menschen schwieriger? Ist unsere Gesellschaft ungerecht? Nachdem ich mehr als 300 Studien angeschaut habe, musste ich feststellen, dass es einen Grund gibt, über den kaum jemand reden möchte.

Einer der Schlüsselbegriffe heißt „Resilienz“.

Zum Weiterlesen:

  • Varnan Chandreswaran: Gefangen in der Opferrolle – Warum Wokeness scheitert. Eulogia 2024, 300 Seiten, 19,99 €
  • Sinus-Jugendstudie: „Aware, aber nicht woke“, spiegel.de am 12. Juni 2024
  • Sinus-Jugendstudie: „Sie sind ernster und besorgter denn je“, t-online am 12. Juni 2024
  • Sinus-Jugendstudie: Wie politisch sind junge Menschen? mdr am 12. Juni 2024

13. Juni 2024
von Bernd Harder
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„Falsche Hoffnungen bei Ärzten und Patientinnen“: BMJ zieht Akupunktur-Studie zurück

Wer hätte das gedacht:

Eine Studie, die von „einer chinesischen TCM-Behörde“ finanziert wurde und einen signifikanten Effekt von Akupunktur als Therapie für Schwangere mit Rücken- und Unterleibsschmerzen belegen sollte, ist zurückgezogen worden:

Das berichtet Hinnerk Feldwisch-Dentrup in der FAZ.

Die systematische Überblicksarbeit hatte „erhebliche Kritik“ auf sich gezogen, unter anderem von Experten des Instituts für Medizinische Biometrie am Universitätsklinikum Heidelberg.

Dennoch dauerte es „über ein Jahr lang“, bis das renommierte British Medical Journal reagierte und den Beitrag als „Retracted“ kennzeichnete. Bis dahin sei der Artikel fast 18.000-mal heruntergeladen und von zwölf neuen Veröffentlichungen zitiert worden.

Das erinnert fatal an den Umgang des Fachjournals Oncologist mit der Frass’schen Homöopathie-Studie.

Das Ende vom Lied:

Der entstandene Schaden sei beträchtlich, erklärte Prof. Meinhard Kieser, Direktor des Instituts für Medizinische Biometrie am Universitätsklinikum Heidelberg, im März gegenüber der FAZ.

„Die zweifelhafte Botschaft zum Wert von Akupunktur in der Schwangerschaft verbreitet sich ungebremst weiter und weckt falsche Hoffnungen bei Ärzten und Patientinnen.“

Zum Weiterlesen:

  • Fehler in Studie zu Akupunktur in der Schwangerschaft, FAZ am 12. Juni 2024
  • Akupunktur – Die „neue Homöopathie“? detektor.fm am 13. April 2023
  • Akupunktur – die neue Homöopathie? Teil 1, Skeptiker 4/2022
  • Akupunktur – die neue Homöopathie? Teil 2, Skeptiker 1/2023
  • Edzard Ernst: „Ich persönlich würde mit keinem Leiden einen Akupunkteur konsultieren“, GWUP-Blog am 14. September 2022
  • „Die Akte Akupunktur“ bei den Science Cops, GWUP-Blog am 23. Mai 2022 (auch als Video)
  • TCM hat Corona in China den Garaus gemacht – sagt jedenfalls die Regierung, GWUP-Blog am 19. März 2023
  • Skepkon-Video: Mythen und Pseudomedizin rund um die Schwangerschaft, GWUP-Blog am 31. August 2023

13. Juni 2024
von Bernd Harder
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Urban Monsters bei „Nachsitzen“

Um den deutschen Yeti, die Berliner Löwin, Rattenkönige und andere Urban Monsters ging’s bei #nachsitzen:

Und das – wir sprachen darüber – ist sie, die Statue des schwedischen Künstlers Alexander Klingspor auf dem Union Square in New York zu Ehren der berühmten Kanalligatoren:

Zum Weiterlesen:

  • Löwenjagd in Berlin: Als die Panik den Verstand besiegte, GWUP-Blog am 24. September 2023
  • Sommerloch-Alarm: Der Löwe ist los – endlich wieder mal, GWUP-Blog am 20. Juli 2023
  • Panther Gustav – der deutsche Yeti, GWUP-Blog am 7. November 2009
  • Sommerloch: Es wimmelt wieder von Panthern und Krokodilen, GWUP-Blog am 20. September 2020
  • “Sommerlochtiere” zwischen Urangst und Bambi-Syndrom, GWUP-Blog am 22. August 2013
  • Rotglühende Augen und riesige Flügel: der Mottenmann, GWUP-Blog am 2. März 2015
  • Chupacabra: Mysteriöser Vampirköter oder Legende? GWUP-Blog am 2. März 2014
  • Weiterer DNA-Fund bestätigt Existenz unbekannter Großkatzen in England, grenzwissenschaft-aktuell am 23. Mai 2024
  • Is there really a big cat in the Lake District? BBC am 27. Mai 2024
  • Wikipedia: Alien Big Cats
  • Der Altenburger Rattenkönig
  • Was ist dran an der Legende? Statue für New Yorker „Abwasser-Alligatoren“, tagesspiegel am 31. Oktober 2023
  • Legende um Alligatoren in New Yorker Abwasserkanälen bekommt Statue, weltkunst am 31. Oktober 2023

12. Juni 2024
von Bernd Harder
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Skeptical: „Mythen der Physiotherapie“ jetzt als Video

Neues „Skeptical“-Video:

Mythen der Physiotherapie

Meridiane, der kinesiologische Muskeltest, Schröpfen, Dorn-Therapie, Chakren, Atlaslogie – all das sind Mythen beziehungsweise Verfahren ohne Wirksamkeitsnachweis, die dennoch in physiotherapeutischen Praxen angeboten werden.

Warum das so ist, wo die Probleme in Ausbildung und Praxis liegen und was sich ändern muss, erklärt der Physiotherapeut Lutz Homann.

Dazu gibt’s – illustriert mit eindrucksvollen Patientenvideos – ein engagiertes Plädoyer für Krafttraining in jedem Lebensalter.

Zum Weiterlesen:

  • Evidenz für OP? „Gesundheit und Wissenschaft“ über das Schulterimpingement, GWUP-Blog am 15. Mai 2024
  • Grams‘ Sprechstunde: Was ist eigentlich evidenzbasierte Physiotherapie? spektrum am 5. August 2022
  • Grams‘ Sprechstunde: „Physiotherapie – Wenn der Körper arbeitet“ vom 3. Juni 2021
  • Zum kinesiologischen Muskeltest
  • Skeptical-Video: Janos Hegedüs über Aufklärung, Drohungen, Hasskommentare, Beleidigungen, GWUP-Blog am 30. Mai 2024
  • Skeptical-Video: „Deepfakes – Die Bedrohung der Wahrheit“ mit Andre Wolf von Mimikama, GWUP-Blog am 24. Mai 2024

11. Juni 2024
von Bernd Harder
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„Volkshochschulen und Esoterik“ bei Skeptics in the Pub Köln

Am Donnerstagabend (12. Juni) bei Skeptics in the Pub Köln:

Volkshochschulen sind der wichtigste Bildungsanbieter im deutschsprachigen Raum. Ihr thematisch breit gefächertes Kursprogramm steht grundsätzlich allen Menschen offen (Stichwort “Bildung für alle”), sollte aber eigentlich Qualitätsstandards entsprechen, die auch den Aspekt der Evidenzbasierung mit einschließen.

Der Vortrag stützt sich auf die Auswertung von rund zehn Prozent des Gesamtangebots aller Volkshochschulen in Deutschland, fragt nach Ursachen für die Existenz von Schwurbelangeboten.

Konkrete Beispiele von verschiedenen Standorten, Interviews mit Programmverantwortlichen und ein „Undercover“-Besuch eines Kurses zeigen, welche Bereiche besonders problematisch sind und warum esoterische Angebote – trotz wiederholt schlechter Presse – immer noch im Programm existieren.

Referentin ist Dr. Stephanie Dreyfürst, Direktorin der VHS Wiesbaden.

Los geht’s um 19.30 Uhr im Herbrand’s. Die Veranstaltung wird live bei Youtube übertragen.

Zum Weiterlesen:

  • Homöopathie an Volkshochschulen „Die Kurse dürfen nicht zur Volksverdummung beitragen“, Spiegel-Online am 20. August 2018
  • Volkshochschulen lehren fragwürdige Alternativmedizin-Methoden, Spiegel-Online am 17. August 2018
  • VHS: Viel hochgradiger Schwachsinn, GWUP-Blog am 20. Juli 2011
  • Offenheit für alles? Erneute Kritik an Mainzer VHS, GWUP-Blog am 10. November 2014
  • Diskussionen um Esoterik an der Volkshochschule Mainz, EZW 11/2014
  • Die VHS – Hort der Aufklärung? Nö – Hort des Eso-Bullshits, Onkel Michaels kleine Welt am 8. September 2017

11. Juni 2024
von Bernd Harder
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Vortrag: „Essen ohne Gift?“ bei Skeptics in The Pub Wien

Am Mittwochabend (12. Juni) bei Skeptics in the Pub Wien:

Essen ohne Gift ist eine Wunschvorstellung, die viele Verbraucher*innen teilen. Selbst im hochentwickelten Europa mit seinen umfassenden Maßnahmen zur Sicherung der Lebensmittelqualität from field to fork ist die Verunsicherung in der Bevölkerung nach wie vor groß.

Am BOKU-Department IFA-Tulln hat daher ein Team rund um Prof. Rudolf Krska ermittelt, wie sicher unsere Lebensmittel denn wirklich sind, um die identifizierten Risiken schließlich nach deren Relevanz für die öffentliche Gesundheit in Europa zu reihen. Dafür wurden insgesamt über 100 Risikobewertungen auf europäischer Ebene unter die Lupe genommen.

In der Folge wurden in seinem Buch „Essen ohne Gift?“ jene potenziell schädlichen chemischen Stoffe in der Nahrung im Detail bewertet, denen Konsument:innen über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind.

In seinem Vortrag werden die Gesundheitsrisiken– und nutzen von Lebensmitteln diskutiert und die neuesten Erkenntnissen aus den Studien der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde über die verschiedenen Kontaminanten bzw. Schadstoffgruppen zusammengefasst.

Los geht’s um 19.30 Uhr im Aera.

Zum Weiterlesen: