gwup | die skeptiker

… denken kritisch seit 1987.

22. Juni 2018
von Bernd Harder
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„Eine jährliche Demonstration reicht nicht“: Dr. Julia Offe zum „March for Science“

Heute „Im Profil“ bei wissenschaftskommunikation.de: Dr. Julia Offe von der GWUP.

In dem Gespräch geht es auch um den „March for Science“:

Ich habe 2017 den March for Science in Hamburg maßgeblich mitorganisiert und ich fand diese weltweiten Demonstrationen von Wissenschaftlern auch toll. Ich denke, dass die Aktion das Thema gut in die Öffentlichkeit gerückt hat.

Dennoch glaube ich, dass sich Fake News, Wissenschaftsverdrossenheit und das „Hinbiegen“ des wissenschaftlichen Forschungsstandes durch interessengeleitete Politiker nicht mit einer jährlichen Demonstration bekämpfen lassen. Sie reicht auch nicht aus, um den Bürgern kritisch-wissenschaftliches Denken nahezubringen. Und wir alle sollten Behauptungen heute mehr denn je hinterfragen.

Ich denke, dass regelmäßige, kleinere Veranstaltungen, bei denen Bürgerinnen und Bürger mit Forschenden in den Dialog treten können, wirkungsvoller sind und dass wir sie dringend brauchen.“

Zum Weiterlesen:

22. Juni 2018
von Bernd Harder
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„Diese Welt ist eine Art Staat“: „Reichsbürger“ in der Altmark

Lesestück bei Welt-Online:

Mitten in Deutschland sitzt eine „Weltanschauungsgemeinschaft“, die behauptet, ihr Gebiet liege im Deutschen Reich von 1914. Im Mai rückte die Polizei dort zur Razzia an. Die Geschichte eines Clans in der Altmark – und seiner scheuen Chefin.“

Und für unsere Leser in Köln:

Am Montag (25. Juni) ist der Autor Tobias Ginsburg („Unter Reichsbürgern“) im bauwerk zu Gast.

»Die Reise ins Reich« ist Reportage, Sachbuch und aberwitzige Abenteuergeschichte zugleich. Sie liefert kuriose, komische und bedrückende Auskünfte über eine Bedrohung, die längst die Mitte der Gesellschaft erreicht hat.“

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zum Weiterlesen:

  • Reichsbürger aus der Altmark: Es herrscht Verwunderung, wie sie sich die teuren Autos leisten können, Welt-Online am 22. Juni 2018
  • Mit dieser Idee will eine Politikerin Mitarbeiterinnen vor nervigen Reichsbürgern schützen, bento am 22. Juni 2018
  • Podcast: Neonazis, Abzocker und Verschwörungstheoretiker – wer sind die „Reichsbürger“? GWUP-Blog am 4. Juni 2018
  • Video: Der Autor von „Unter Reichsbürgern“ bei SWR 1 Leute, GWUP-Blog am 22. April 2018
  • Reichsbürger-Verdacht: Bolsterlanger Bürgermeisterin will Rechtsmittel einlegen, br am 20. Juni 2018

22. Juni 2018
von Bernd Harder
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Bemerkenswert: Die Grünen über Impfgegner und Wissenschaft im Allgemeinen

Wir haben die Grünen schon häufiger direkt und indirekt kritisiert – dann sollte man natürlich auch mal das Positive vermelden.

In einem aktuellen Beitrag äußern sich Dr. Paula Louise Piechotta und Till Westermayer zum „schwierigen Verhältnis zwischen Grün und Wissenschaft“:

Zu unserem schwierigen Verhältnis zur Wissenschaftlichkeit gehört, dass wir bestimmte Themenfelder als Partei regelrecht tabuisieren. Etwas spöttisch zugespitzt: alles mit Atomen oder Genen ist uns nicht ganz geheuer. Da endet das Plädoyer für Forschungsfreiheit sehr schnell.

Wir kommen aber nicht an der Wissenschaft vorbei, wenn wir wirklich eine nachhaltigere Zukunft erreichen wollen: Auch für einen sicheren Ausstieg aus der Atomenergie und für die Bewältigung der Endlagerproblematik braucht es auf absehbare Zeit gut ausgebildete Expert_innen, das heißt: weiterhin Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Kerntechnik.“

Auch diesem älteren Beitrag können wir einiges abgewinnen:

Ich will nicht behaupten, dass postfaktische Populist_innen und Impfgegner-Eltern eins zu eins übertragbar wären.

Aber wie die Kontrafaktischen sich in ihren Verschwörungstheorien einhegen, wie sie „Etabliertes“ und Wissenschaft ablehnen auch gegen ihre eigenen Interessen, wie sie vielen Gegenargumenten hyperaggressiv entgegenhassen und sich oft aus mittleren Einkommensschichten rekrutieren: All das habe ich auch immer wieder in den letzten 10 Jahren in Vier-Augen-Gesprächen, Mailinglisten-Schlachten und Konfrontationen in der Klinik mit impfverweigernden Eltern kennengelernt.

Die Muster sind erstaunlich ähnlich. Für das Zurückholen dieser Menschen in ein rationaleres Jetzt dürfte für viele AfD-Wähler_innen das gelten, was auch für Impfverweigerer gilt: Es ist aufwendig und lang. Hier sind Ansatzpunkte, die ich in den letzten Jahren als praktikable Hilfen und Ansätze im Gespräch mit diesen Menschen erfahren habe, auf der Basis von wissenschaftlichen Publikationen zum Thema.“

Nicht schlecht.

Zum Weiterlesen:

  • Vom schwierigen Verhältnis zwischen Grün und Wissenschaft, gruene.de am 20. Juni 2018
  • Was ich in 10 Jahren Diskussion mit Impfgegner_innen über postfaktische Kommunikation gelernt habe, Grüne Gesundheitspolitik am 21. November 2016
  • Gentechnik: Twitter-Schlagabtausch zwischen Max-Planck-Forscher und Grünen-Politikern, GWUP-Blog am 15. Mai 2018

22. Juni 2018
von Bernd Harder
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Gesundheitsminister sehen zwingende Reformbedürftigkeit des Heilpraktikerwesens

Nun also doch?

Nach mehreren deutschlandweit Aufsehen erregenden Todesfällen beispielsweise von Krebspatienten, die kurz nach der Therapie durch einen Heilpraktiker in Brüggen-Bracht starben, will die Politik sich nun diesen Berufszweig vornehmen. Die Gesundheitsminister aller Bundesländer haben am Donnerstag beschlossen, eine Reform anzugehen“,

berichtet MedWatch mit Hinweis auf diese Erklärung der 91. Gesundheitsministerkonferenz.

Darin heißt es:

Das unzureichend regulierte Heilpraktikerwesen mit seiner umfassenden Heilkundebefugnis steht unverändert in der Kritik. Das Heilpraktikergesetz kann dem heutigen Anspruch an den Gesundheitsschutz der Patienten nicht mehr gerecht werden.

Für Heilpraktiker besteht weder eine verbindliche Ausbildung noch eine einheitliche Berufsordnung, während an andere Gesundheitsberufe hohe Qualifikationsanforderungen gestellt werden. Daher sieht die GMK hier eine zwingende Reformbedürftigkeit und bittet das BMG eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten, die eine grundlegende Reform prüfen und erarbeiten soll.“

Immerhin. Wir sind gespannt.

Zum Weiterlesen:

  • „Zwingende Reformbedürftigkeit“: Gesundheitsminister planen Heilpraktiker-Reform, MedWatch am 22. Juni 2018
  • Finally!!! The German ‘HEILPRAKTIKER’ is going to be reformed, edzardernst am 22. Juni 2018
  • Frankreich auf der Überholspur in Sachen Homöopathie, INH am 22. Juni 2018
  • Antrag: Gesundheitsminister sollen Heilpraktikerwesen reformieren oder abschaffen, GWUP-Blog am 13. April 2018
  • „Gefährliche Hybris“: Interview mit Dr. Christian Weymayr zum Heilpraktiker-Unwesen, GWUP-Blog am 24. Januar 2018
  • Der Münsteraner Kreis kritisiert erneut die Krebsbehandlung durch Heilpraktiker, GWUP-Blog am 25. März 2018
  • „Ekelhafte Lobbyistenaktivität“: Münsteraner Kreis zu den Heilpraktiker-Vorwürfen, GWUP-Blog am 22. August 2017

21. Juni 2018
von Bernd Harder
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Online-Voting: Verdient ein Esoterik-Kaufhaus einen Preis für unternehmerische Aktivitäten?

Sollte ein Laden, der Esoterik-Bullshit sowie Quack-Mittel wie „Kollodiales Silber“ verkauft, Barcodes durchstreicht und Angst vor Gentechnik und Pharma schürt, für „herausragende unternehmerische Aktivitäten und Leistungen“ ausgezeichnet werden?

Nein – meint der Blog Chiemgau Gemseneier. Und ruft deshalb dazu auf, bei der Online-Abstimmung zum „Wirtschaftspreis Chiemgauer Panther 2018“ die vier Gegenkandidaten zum inkriminierten „Landkaufhaus Mayer“ zu unterstützen.

Sein Appell:

Bitte wählen Sie nicht diese Art von Geschäft. Dieser Lebensstil ist meiner Meinung nach das Gegenteil von dem, was er darstellen will. Er ist alles andere als gesund! Es ist die Botschaft vom großen Schein:

  • vom gesundheitlichen Mehrwert, der nicht haltbar ist,
  • vom ökologischen Mehrwert, der nicht haltbar ist,
  • vom sozialen Mehrwert, der nicht haltbar ist.

Es ist überall das Gegenteil. Und vor allem: Es ist kein Vorbild, nicht nachahmungswürdig und deshalb nicht auszeichnungswürdig.“

Hier geht’s zum Voting.

Zum Weiterlesen:

21. Juni 2018
von Bernd Harder
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Die SkepKon 2018 im „European Skeptics Podcast“

Neu beim European Skeptics Podcast:

This week we interviewed Annika Merkelbach, who told us what’s new in Germany, how the greatest German skeptical convention SkepKon went and why the country need native speakers to join Guerrilla Skepticism on Wikipedia.“

Zum Weiterlesen:

  • European Skeptics Podcast vom 21. Juni 2018: Annika Merkelbach, SkepKon and GSoW
  • Homeopathy, Conspiracies & Glyphosate: The Recipe for SkepKon 2018, CSI am 12. Juni 2018
  • Skeptical: Busting the Bullshit, hpd am 18. Mai 2018
  • SkepKon 2018: Verschwörungstheorien und Psychologie, hpd am 6. Juni 2018

 

20. Juni 2018
von Bernd Harder
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Münsteraner Kreis kritisiert Homöopathie an Kinderklinik der LMU München

Von der „Exzellenz-Universität“ LMU München sind wir ja einiges gewohnt.

Immerhin hat das Dekanat der Medizinischen Fakultät die Schamanen-Tanzveranstaltung „Weltkongress der Ganzheitsmedizin“ mittlerweile vor die Tür gesetzt – aber in Sachen Homöopathie gibt sich die renommierte Alma mater nach wie vor wissenschaftsfeindlich.

Nach einem besonderen Klopper Anfang dieses Jahres und entsprechenden Hinweisen äußerte sich ein LMU-Sprecher zwar leidlich zerknirscht – nichtsdestotrotz tut sich vor allem das Dr. von Haunersche Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität immer wieder als kritikresistent-homöopathiefreundlich hervor.

Damit haben sich bereits der Science-Blog Gesundheits-Check, das BR-Magazin „Kontrovers“, Dr. Norbert Aust und das INH befasst.

Jetzt hat sich auch der „Münsteraner Kreis“ dazu zu Wort gemeldet und auf die janusköpfige Haltung der LMU zur Homöopathie aufmerksam gemacht:

Das Klinikum der Ludwig Maximilian Universität in München distanziert sich von der Homöopathie und hält dennoch in Patientenversorgung und Forschung an ihr fest […]

Der Münsteraner Kreis ist der Ansicht, dass die LMU ihrer Reputation als internationale wissenschaftliche Forschungsinstitution nur gerecht werden kann, wenn sie sich vom Einsatz der Homöopathie in der Patientenversorgung trennt.

Ebenso muss in der Lehre über die häufig fehlende wissenschaftliche Fundierung der sogenannten komplementärmedizinischen Verfahren aufgeklärt werden statt diese weiter durch Anhänger der Methoden in Forschung, Klinik und Lehre adeln zu lassen.“

Laut der Ärztezeitung von heute wollte sich die LMU zu den Vorwürfen der Münsteraner zunächst nicht äußern.

Zum Weiterlesen:

  • Geh weida – bleib do! Münsteraner Kreis am 14. Juni 2018
  • Münchener Uniklinik wegen Homöopathie in der Kritik, Ärztezeitung am 20. Juni 2018
  • Heute bei „Kontrovers“: Homöopathie an der Münchner Uni, GWUP-Blog am 16. November 2016
  • Stellungnahme des INH zur Globuli-Werbeveranstaltung der „Exzellenz-Uni“ LMU Münche, GWUP-Blog am 13. November 2016
  • Homöopathie in der Behandlung von Frühgeborenen, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 15. Mai 2014
  • Umsatz von Globuli rückläufig und LMU München distanziert sich von Homöopathie, GWUP-Blog am 14. Februar 2018
  • Werbetext statt Studienbericht? Homöopathie beim Prader-Willi-Syndrom, Gesundheits-Check am 26. Mai 2018
  • Ringvorlesung Homöopathie: Von Wissenschaft und Glauben, Gesundheits-Check am 21. Juli 2017
  • Forschung und Lehre auf Spitzenniveau: Ringvorlesung Homöopathie, eine neue Runde, Gesundheits-Check am 12. November 2016
  • Aber bei Kindern und Tieren hilfts doch auch – die können sich die Wirkung doch nicht einbilden! INH am 5. März 2016

20. Juni 2018
von Bernd Harder
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Neu bei „Grams‘ Sprechstunde“: Compliance – Komplizenschaft gegen die Krankheit

Bei spektrum.de ist heut eder dritte Teil von „Grams‘ Sprechstunde“ erschienen:

Das Bild von der »Komplizenschaft« gefällt mir persönlich sehr gut. Im Wandel der Vorstellungen von einem guten Arzt-Patienten-Verhältnis in den letzten 20 Jahren hat sich der Begriff Compliance nämlich auch tatsächlich gewandelt – weg von einem passiven Annehmen der ärztlichen Anweisungen als »therapeutischen Befehl« hin zu einem gemeinsamen Handeln von Arzt und Patient, eben der Komplizenschaft gegen die Krankheit. Was natürlich auch mit einem größeren Aufwand auf beiden Seiten verbunden sein kann – aber der lohnt sich!“

Zum Weiterlesen:

  • Grams‘ Sprechstunde: Arzt und Patient als Komplizen, spektrum am 20. Juni 2018
  • „Grams‘ Sprechstunde“ bei SdW: Homöopathie-Kritiker sind keine Pillen-Junkies, GWUP-Blog am 2. Mai 2018
  • Grams’ Sprechstunde“: Altes Wissen ist vor allem alt, GWUP-Blog am 16. Mai 2018
  • Vortrag von Natalie Grams in Walldorf: „Homöopathie & Co. – eine Alternative zur Medizin?“, GWUP-Blog am 18. Juni 2018
  • Münchener Uniklinik wegen Homöopathie in der Kritik, Ärztezeitung am 20. Juni 2018

18. Juni 2018
von Bernd Harder
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SkepKon-Video: Fragwürdige Testverfahren in der Personalarbeit mit Prof. Kanning

Ein weiteres SkepKon-Video (von Andreas Weimann) ist jetzt online:

Wenn Chancen nicht genutzt werden – Fragwürdige Testverfahren in der Personalarbeit“

mit Prof. Dr. Uwe Peter Kanning.

Vor allem große Unternehmen setzen heute im Rahmen der Personalauswahl sowie der Personalentwicklung immer häufiger Testverfahren ein. Im Prinzip ist dies durchaus sinnvoll, allerdings nur dann, wenn die Verfahren auch wissenschaftliche Qualitätskriterien erfüllen. Genau hier liegt das Problem vieler Testverfahren.

Die in deutschen Unternehmen populärsten Instrumente sind solche, deren Grundkonzeption aus wissenschaftlicher Sicht völlig überholt erscheint und/oder deren diagnostische Qualität bestenfalls fragwürdig zu nennen ist. Der Vortag gibt einen Überblick über den Einsatz von Testverfahren in der deutschen Wirtschaft und stellt grundlegende diagnostische Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität) vor.

Anschließend werden Testverfahren vorgestellt, die nicht zu empfehlen sind. Dies gilt unter anderem für typologische Instrumente also Persönlichkeitsfragebögen, die Menschen in Gruppen einteilen (rationaler Typ, emotionaler Typ etc.) und für den Versuch aus einer Sprachprobe rechnergestützt ein Persönlichkeitsprofil abzuleiten.

Zum Abschluss wird der Frage nachgegangen warum es fragwürdige Testverfahren auf dem Markt so leicht und wissenschaftliche Verfahren vergleichsweise schwer haben sich durchzusetzen. Wichtige Gründe hierfür sind Marketingstrategien der Anbieter, die fehlende Fachkompetenz der Entscheidungsträger sowie die Orientierung an dem „was die Anderen machen“.

Zum Weiterlesen:

  • Video: Professor Uwe Kanning über „NLP-Modeling“, GWUP-Blog am 11. Juni 2018
  • Personalauswahl: „Alles mit KI und Algorithmen ist in“ – aber was bringt es? GWUP-Blog am 15. Mai 2018
  • „An exciting science event“: Der SkepKon-Report 2018, GWUP-Blog am 13. Juni 2018

18. Juni 2018
von Bernd Harder
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Vortrag von Natalie Grams in Walldorf: „Homöopathie & Co. – eine Alternative zur Medizin?“

Am 1. Juli (Sonntag) ist Dr. Natalie Grams in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg) zu Gast.

Homöopathie & Co. – eine Alternative zur Medizin?“

Veranstalter ist die Initiative „punktsieben – Foyer am Sonntagabend“ der Evangelischen Kirchengemeinde Walldorf.

Aus der Ankündigung:

Viele Bürger haben eine eher kritische Einstellung zum herkömmlichen Medizinbetrieb und schwören aufgrund guter Erfahrungen auf Homöopathie und weitere „sanfte“ Verfahren. Für wissenschaftlich orientierte Menschen hingegen stehen solche alternativmedizinischen Methoden auf einer Stufe mit mittelalterlicher Quacksalberei. Müssen sich die streng geprüfte, wissenschaftlich orientierte Medizin und eine kaum kontrollierte „Wohlfühlmedizin“ in gegenseitiger Ablehnung gegenüberstehen oder könnten sie sich auch ergänzen?“

Die Veranstaltung im evangelischen Gemeindehaus beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zum Weiterlesen: