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19. Juli 2018
von Bernd Harder
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SZ-Enthüllungsgeschichte: Haben Fake-Journals Miriam Pielhau das Leben gekostet?

Die Süddeutsche weist auf eine aufwändige Enthüllungsgeschichte hin, die morgen (Freitag, 20. Juli) im gedruckten SZ-Magazin erscheint:

  • Raubverlage schreiben Forscher und Unternehmen an und bieten gegen Bezahlung eine Publikation in einem wissenschaftlich anmutenden Journal.
  • Die Beiträge der Forscher werden oft ohne nennenswerte Prüfung der Inhalte binnen weniger Tage veröffentlicht.
  • So sickert eine Mischung aus Wissen, Halbwahrheit und Irreführung in die Welt.
  • Deutschland nimmt in diesem zwielichtigen Geschäft offenbar eine Schlüsselrolle ein.

Ein mögliches Opfer dieser dubiosen Praktiken ist die TV-Moderatorin Miriam Pielhau, die auf ein vermeintliches Krebs-Wundermittel namens „GcMAF“ setzte:

Autoren aus aller Welt publizieren ihre GcMAF-Untersuchungen vermehrt in sogenannten Raubjournalen. Diese geben sich als renommierte Wissenschaftsverlage aus, veröffentlichen Beiträge aber oft gegen Geld ohne eine nennenswerte Prüfung.

Jutta Hübner, die am Universitätsklinikum Jena alternative Krebstherapien erforscht, hat sich für das SZ-Magazin mehr als ein Dutzend dieser Veröffentlichungen angesehen. »Die Fallstudien sind grottenschlecht«, sagt Hübner. Die Untersuchungsmethoden seien ungeeignet, um einen Rückgang des Tumors zu belegen, und die Fallbeschreibungen unvollständig. »Ich würde das Mittel nicht mal einem Patienten geben, bei dem ich keine andere Therapiemöglichkeit habe. Die möglichen schädigenden Wirkungen sind völlig unklar.«

Ein dubioses Werbevideo kann man schnell als Humbug einordnen. Aber wenn die Wirkung eines Heilmittels in einem Journal beschrieben wird, das seriös wirkt? Und wenn man verzweifelt einen Ausweg sucht – da die Schulmedizin nicht mehr hilft?“

Online ist der Artikel bereits jetzt hier erhältlich (kostenpflichtig).

Und der NDR startet dazu heute die sechsteilige Serie „Fake Science – Wissenschaft auf Abwegen“.

Zum Weiterlesen:

  • Tausende Forscher publizieren in Pseudo-Journalen, Süddeutsche am 19. Juli 2018
  • Medikamente ohne Wirkung: Spiel mit der Hoffnung, SZ-Magazin am 19. Juli 2018
  • Tausende Forscher publizieren bei pseudowissenschaftlichen Verlagen, Zeit-Online am 19. Juli 2018
  • Pseudo-Journale: Expertin sieht Problematik virulenter werden, Apa-Science am 19. Juli 2018
  • Tausende Wissenschaftler veröffentlichen in Fake-Magazinen, Deutschlandfunk Nova am 19. Juli 2018
  • Die Anziehungskraft der wissenschaftlichen Fake-Journale, Deutschlandfunk am 19. Juli 2018
  • Das wichtigste Gefängnis-Experiment steht unter Betrugsverdacht, Süddeutsche am 9. Juli 2018
  • The Lifespan of a Lie, medium am 7. Juni 2018
  • Wissen Chirurgen wirklich, was sie tun? Zeit-Online am 17. Juli 2018
  • „Pseudojournal“ im RationalWiki
  • „Open Acces Publishing“ bei Lars und die Welt (Facebook)
  • Video: Betrug statt Spitzenforschung – Wenn Wissenschaftler schummeln, WDR am 24. Juli 2018

19. Juli 2018
von Bernd Harder
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Deutschlandfunk Nova: Wie aus einem Haus ein Geisterhaus wird

Natürlich immer schade, wenn von langen, interessanten Gesprächen im Zusammenschnitt nur relativ wenig übrigbleibt:

Aber wie das jetzt genau ist mit der Psychologie von „Geisterhäusern“ – dazu gibt’s drei Links bei „Zum Weiterlesen“.

Zum Weiterlesen:

  • Halloween: „Orte, die Besucher das Fürchten lehren“ – aber was spukt da eigentlich? GWUP-Blog am 30. Oktober 2017
  • Evolutionary psychology explains why haunted houses creep us out, The Conversation am 29. Oktober 2015
  • Scientist to create „haunted house“, The Guardian am 24. Juli 2003
  • Mythenbildung: Wie aus einem Haus ein Geisterhaus wird, Deutschlandfunk Nova am 19. Juli 2018

18. Juli 2018
von Bernd Harder
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Daniele Ganser – Esoteriker?

Wir fragen uns ja nun schon seit einiger Zeit mit kopfschüttelnder Faszination, was Daniele Gansers treue Anhängerschar ihrem Idol noch alles durchgehen lässt, bevor auch nur mal der leiseste Zweifel keimt.

Seine immerselben Suggestivfragen? Anscheinend kein Problem.

Seine kritiklose Werbung für knallharte Verschwörungstheoretiker und Realitätsleugner? Wen kümmert’s.

Seine Auftritte bei einschlägigen Sekten- und Konspirologentreffen? Er ist halt „tolerant“.

Begründete Zweifel an seiner wissenschaftlichen Vorgehensweise und Reputation? Alles nur Neid und Missgunst.

Und wer Ganser bis hierher brav gefolgt ist, der stört sich vermutlich auch nicht groß an seinen neuesten Eskapaden – eine Doppelveranstaltung (sogar mit gemeinsamem Flyer) mit dem esoterischen Teenie-Star Christina von Dreien:

Dieses Seminar wurde in gegenseitiger Absprache mit Dr. Daniele Ganser unmittelbar nach seinem Vortrag, den er am Vorabend halten wird, eingeplant. Grund dafür ist, dass sowohl er selbst wie auch Christina von Dreien für Dinge einstehen, die sehr eng miteinander verbunden sind, obwohl sie oberflächlich den Anschein haben, voneinander sehr weit entfernt zu sein oder kaum miteinander in Verbindung zu stehen.

So könnte man z.B. die Frage in den Raum stellen, was denn geopolitische Strategien und verdeckte oder illegale Kriegsführung mit bedingungsloser Liebe wohl verbinden könnte. Und wie soll bedingungslose Liebe auf Kriegsführung konstruktiv und transformativ wirken und globalen Frieden praktisch fördern?“

Könnte natürlich sein, dass der Herr Doktor „Friedensforscher“ gar nicht so genau weiß, wer das „spirituelle Kindergenie“ eigentlich ist.

Glauben wir aber nicht.

Vielmehr sieht es fast so aus, als wenn Ganser mit seinem Geschäftsmodell expandieren und über die Szene der Verschwöris hinaus jetzt die (ähnlich leichtgläubigen) Esoteriker abfischen will.

Diesbezügliche Erfahrungen konnte er vor vier Wochen schon mal bei der Tagung „Schamanismus und Ökologie“ sammeln.

Wir sind gespannt, welche Ausreden sich die Ganser-Fanboys dafür einfallen lassen werden.

Zum Weiterlesen:

  • Neuer Ganser-Check: Gibt es über 2700 Architekten, die an 9/11 zweifeln? GWUP-Blog am 29. Juni 2018
  • Daniele Ganser, der „Verschwörungs-Praktiker“, GWUP-Blog am 11. Juni 2018
  • Verschwörungstheorien: Herr Dr. Ganser, bitte zum Gespräch, GWUP-Blog am 27. Mai 2018
  • Video: Dr. Ganser im Faktencheck, Teil IV, GWUP-Blog am 17. Februar 2018
  • Videos: Daniele Gansers Phraseologie im Faktencheck, GWUP-Blog am 29. Januar 2018
  • Die 16-jährige Christina ist der neue Star am Esoterik-Himmel – was dahintersteckt, watson am 13. Januar 2018
  • Christina von Dreien bei Psiram
  • Daniele Ganser bei Psiram

18. Juli 2018
von Bernd Harder
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MDR Sachsen-Anhalt korrigiert die falsche Ausgewogenheit in einem Bericht übers Impfen

Ja, klar wirkt das oft nervig, wenn die Skeptiker immer und immer wieder, praktisch bei jeder Gelegenheit, auf Dasselbe hinweisen – etwa auf die „falsche Ausgewogenheit“ bei der medialen Darstellung von pseudomedizinischen Praktiken wie zum Beispiel Impfverweigerung.

Und natürlich können die betreffenden Zeitschriften oder TV-Sender das als Dauernörgelei einer kleinen Gruppe von Miesmachern abtun.

Aber manchmal bringt’s eben doch etwas. Zum Beispiel vor zwei Jahren bei bild der wissenschaft.

Und aktuell beim MDR Sachen-Anhalt.

Nachdem Tommy Krappweis die Sache ins Rollen brachte (herzlichen Dank dafür!), hat der Mitteldeutsche Rundfunk sich tatsächlich mit der Kritik auseinandergesetzt und eine außergewöhnliche Reaktion gezeigt:

Zu dem korrigierten Beitrag geht es hier, das Interview mit Prof. Engesser kann man hier nachlesen:

Das Problem ist die Vermischung von Fakten und Meinung. Wenn man am Anfang des Artikels oder in einem Info-Kasten die Fakten präsentiert hätte, dann wäre das nicht problematisch. Da sieht jeder: Das ist die Faktenlage und dann kann man auch über die Meinung diskutieren und einen Impfkritiker zu Wort kommen lassen – einige Leute haben ja diese Auffassungen.

Man braucht jedoch die klare Trennung von Fakten und Meinung und eine aktive Einordnung und Bewertung der Meinung durch die Journalisten. Die Frage in der Hinführung zum Artikel: „Impfen oder nicht? Daran scheiden sich die Geister“ impliziert, es gibt zwei Meinungen und die werden, wenn man nichts Näheres darüber weiß, erst einmal als gleichberechtigt wahrgenommen.“

Vorbildlich. Und allen Kolleginnen und Kollegen der Öffentlich-Rechtlichen und Privaten zur Nachahmung empfohlen.

Zum Weiterlesen:

  • Impfschutz „Viele Kinder könnten noch leben, wenn Eltern ihre Kinder impfen lassen“, mdr am 18. Juli 2018
  • Interview: Warum man Fakten und Meinung trennen sollte, MDR Sachsen-Anhalt am 18. Juli 2018
  • He Said, She Said, and the Truth, New York Times am 15. September 2012
  • Impfen und die Verantwortung der Medien, Psiram am 24. Februar 2015
  • Impfungen: Man muss nicht jedes Thema im Fernsehen „Pro und Contra“ diskutieren, GWUP-Blog am 1. Januar 2018
  • Das Problem der falschen Ausgewogenheit bei Wissenschaftsberichten, Richard Dawkins Foundation am 28. Juli 2014

18. Juli 2018
von Bernd Harder
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On Countering Pseudoscience: Interview mit „Dr. Anna“

Beim CSI ist ein ausführliches Interview mit unserer Skeptical-Referentin Anna Zakrisson erschienen.

Ein Auszug:

Merkelbach: Living in Germany, having grown up in Sweden, what are your main concerns about pseudoscience, homeopathy, and the anti-vaxx movement in Europe?

Zakrisson: My primary concern is the antivaccine movement as it leaves bodies in its wake. It is an extremely dangerous movement, and I am hoping that not too many need to die before people come to their senses. The most upsetting part is that it is those who cannot decide themselves who are the most at risk: young children. It is simply upsetting. I struggle every day to keep my emotions out of the discussion. It isn’t easy.

Homeopathy, I mostly saw as comedy relief, until they started giving out homeopathic remedies as “treatments” for Ebola and HIV. Then, it wasn’t funny anymore.“

Zum Weiterlesen:

  • On Countering Pseudoscience, Educating about Vaccinations, and Intereuropean science Communication, CSI am 17. Juli 2018
  • The SkepKon Report with Susan Gerbic, CSI am 12. Juni 2018
  • Skeptical-Video mit „Dr. Anna“: Die Impfgegnerbewegung in den sozialen Medien, GWUP-Blog am 21. Mai 2018

17. Juli 2018
von Bernd Harder
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Wasser ist kein Orangensaft und Globuli sind keine Arznei

Schon gewusst, dass Forscher in Toulouse Homöopathie „die absurdeste von allen alternativen Methoden der Medizin“ nennen?

In einem großen Homöopathie-Report berichtet die Deutschen Welle aus ganz Europa:

Würde jemand versuchen, dieses Wasser – „und das ist es nun mal: Wasser“ – als Orangensaft im Supermarkt zu verkaufen, würde er ein Betrüger genannt, fährt Dan Larhammar [Professor für molekulare Zellbiologie und Präsident der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften] fort. „Doch wenn jemand genau dasselbe mit Kräutermischungen macht und sie als homöopathische Arzneimittel auf den Markt bringt, dann ist das erlaubt.“

In dem Beitrag findet sich auch diese interessante Grafik:

Kein Spitzenplatz, auf den wir stolz sein können, denn:

Auch wenn Homöopathie-Anhänger das nicht wahrhaben wollen: Auch diese Unternehmen sind nur Unternehmen und wollen Geld machen. Mehr nicht.“

Zum Weiterlesen:

  • Braucht es neue EU-Gesetze gegen die Homöopathie? Deutsche Welle am 16. Juli 2018
  • Werbetext statt Studienbericht? Homöopathie in der Onkologie, Gesundheits-Check am 13. Juli 2018
  • EPI3: Homöopathische Bestätigungsforschung in Vollendung, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 2. Juli 2018
  • Argumente von Globuli-Fans – und die Fakten. Jetzt sogar in der Tagespresse, GWUP-Blog am 14. Juli 2018

17. Juli 2018
von Bernd Harder
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Helmholtz-Wissenschaftscomic: der Placebo-Effekt

Der aktuelle Helmholtz-Wissenschaftscomic illustriert den Placebo-Effekt:

Gerade im Bereich Homöopathie und Naturheilkunde ist es gut, wenn man zwischen Wirkung und Heilung unterscheiden kann. So lässt sich auch das beliebte Totschlagargument „Wer heilt hat recht“ schnell entkräften. Denn auch wenn Globuli und co. durchaus in der Lage sind, Beschwerden in bestimmten Fällen zu lindern, fehlt ihnen zur Heilung von Krankheiten ein ganz wichtiger Bestandteil: der Wirkstoff.“

Zum Weiterlesen:

17. Juli 2018
von Bernd Harder
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„Relativer Quantenquark“: Vortrag bei Kortizes in Nürnberg mit Dr. Holm Hümmler

Die diesjährige Veranstaltungsreihe „Vom Reiz des Übersinnlichen: Paranormales und Skepsis“ in Nürnberg endet am kommenden Dienstag (24. Juli) mit einem Vortrag von Dr. Holm Hümmler:

Wer sich auf Einstein, Heisenberg oder Schrödinger beruft, beansprucht wissenschaftliche Seriosität und schreckt unangenehme Fragen ab. Was steckt aber wirklich hinter den Theorien der modernen Physik, und wieviel Überirdisches lässt sich damit tatsächlich erklären? Wo entstehen Missverständnisse durch missglückte Wissenschaftskommunikation, und wo machen sich Physiker selbst zu Kronzeugen zweifelhafter Glaubenssysteme?

Holm Hümmler erläutert, womit sich die moderne Physik wirklich beschäftigt und wie Esoteriker die Physik gezielt missverstehen, um ihren Glaubenssätzen einen schein-wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Er widerlegt einige der abstrusesten Beispiele.“

Die Veranstaltung im Planetarium Am Plärrer beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 € (erm. 5 €).

Hier geht’s zur Anmeldung.

Zum Weiterlesen:

  • Holm Hümmler: Relativer Quantenquark – Kann die moderne Physik die Esoterik belegen? Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2017, 234 Seiten, 19,99 €

15. Juli 2018
von Bernd Harder
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Die Zeiten sind schlecht – und Maria weint blutige Tränen

Das Webmagazin Christliches Forum und grenzwissenschaft-aktuell berichten unter Berufung auf The Fortean (mit zahlreichen unkommentierten Videos) von einer …

… Häufung von Berichten über angeblich weinende Madonnen und Marien-Statuen in amerikanischen Ländern“.

Wenig überraschend manifestieren sich die vorgeblichen „göttlichen Zeichen“ mit Ausnahme von Panama in Ländern mit starken sozialen Spannungen, nämlich Mexiko („neue Höhepunkte des Schreckens“, „beispiellose Gewaltwelle“), Honduras („schwere politische Krise“), Nicaragua („Morde, Gewalt und Anschläge“), USA („Kampf zwischen Zukunft und Vergangenheit“), Guatemala („auf Orientierungssuche“), Kolumbien („im Spannungsverhältnis zwischen Krieg und Frieden“) und Argentinien („schwere Unruhen und Ausschreitungen“) – was zu allen Zeiten den Boden für diverse Marien-„Wunder“ bereitet hat, etwa für die „Erscheinungen“ von Medjugorje oder Fatima.

Bei Sky Italia lief im Mai übrigens die Serie „Il Miracolo“:

Der Mystery-Thriller nimmt seinen fesselnden Lauf, als eine Marienfigur Tränen aus echtem Blut weint.“

Möglicherweise mag auch dieses TV-Ereignis das „Jahr der weinenden Marien-Statuen“ (grewi) befeuern. Anfang 2019 soll „Il Miracolo“ auch bei ARTE zu sehen sein.

Bis dahin empfehlen wir „Das Wunder von Merching“ in der ARD-Mediathek oder bei Youtube.

Zum Weiterlesen:

  • Mystery: Weinende Ikonen – warum Marienstatuen Blut und Tränen absondern, web.de am 14. September 2016
  • Blutwunder und Stigmata, GWUP-Blog am 27. März 2015
  • Blut und Tränen: Die Macht der Wunder, GWUP-Blog am 15. Oktober 2010
  • Wenn Heilige weinen, Telepolis am 25. Dezember 2005
  • „Blutende“ Jesus-Statue mit ausschließlich weiblichen Geschlechtschromosomen, GWUP-Blog am 13. Juli 2015

14. Juli 2018
von Bernd Harder
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Argumente von Globuli-Fans – und die Fakten. Jetzt sogar in der Tagespresse

Heute im Flensburger Tageblatt:

„Bei mir hilft es!“: Millionen Menschen schwören auf Homöopathie, obwohl sie widerlegt ist. Argumente von Globuli-Anhängern – und die Fakten.“

Der Artikel knüpft an einen Beitrag bei Quora vor einem Jahr an:

Ganz interessant.

Und nebenbei: Der homöopathische „Krebsheiler“ Jens Wurster hat sich anscheinend von jeder Seriosität verabschiedet, berichtet der Science-Blog Gesundheits-Check.

Ob Wurster selbst glaubt, was er schreibt, weiß ich nicht, vermutlich ja, aber das macht die Dinge nicht besser und aus seinem Artikel keinen wissenschaftlich akzeptablen Beitrag.“

Zum Weiterlesen: