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Video „So ein Bullshit“ – Jan Böhmermann im Magazin Royale über die Satanic Panic

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Ein rechtskatholischer Verschwörungsideologe in Frankreich glaubt ernsthaft, dass die Satanic Panic-Aufklärer (in seinen Augen „le lobby de l’omerta“) ihrerseits „Panique“ schieben – weil gerade mal wieder ein paar neue beweislose Videos von selbstdefinierten Betroffenen perpetuiert werden (zum Beispiel hier oder hier) und Klagemauer-TV weiter sinnfrei rumhetzt.

Mais non, Monsieur Glauzy – ganz im Gegenteil, wir sind weiterhin bester Dinge.

Schauen wir etwa mal in die Magazin Royale-Sendung vom heutigen Freitag (8. September, 23 Uhr, ZDF) rein:

Richtig, das ist Michaela Huber im Hintergrund, la Grande Dame der verschwörungsideologischen Satanic-Panic-Szene, die in dem Beitrag irgendwie nicht so richtig gut wegkommt:

Es geht darin im Weiteren sogar um ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Erklärvideo der „Kinderschutz-Zentren“ zum Thema „rituelle Gewalt“, auf das wir hier im Blog aufmerksam gemacht hatten.

Und kaum zu glauben: Das Ministerium distanziert sich auf ZDF-Nachfrage von dem Machwerk:

Auch der Ursprung der Satanic Panic wird beleuchtet:

Übrigens gibt es zu „Michelle remembers“ die aktuelle US-Doku „Satan wants you“ – es wird Zeit, dass dieser Film auch nach Deutschland kommt.

Jedenfalls war Frau Huber über die Teilnahme eines ZDF-Redakteurs an einer ihrer Fortbildungen nicht amüsiert:

Es kam nicht nur diese E-Mail (in der natürlich das Wort „Täterkreise“ nicht fehlen darf), sondern auch eine anonyme Strafanzeige gegen das Magazin Royale-Team. Anstatt einfach Beweise zu liefern und kein dummes Zeug:

Satanistenopfer können also ihre Allergien wechseln. Oder ihre Mandeln. Oder ihre Augenfarbe. So ein – wie ist da der Fachausdruck? – Bullshit.

Auch der Sorgerechtsfall, über den wir hier berichteten, wird kurz gestreift (Minute 25:00). Am Schluss ergeht dann noch ein Gruß an die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs:

Huch, wer sitzt denn hier auf einmal mit am Tisch? Michaela Huber.

Da hat Böhmermann recht:

Diese Strukturen existieren wirklich.

Zum Weiterlesen:

  • Gutachten bestätigt Verschwörungstheorien in Klinik Littenheid, srf am 8. September 2023
  • Verdrängte Erinnerungen: Ein Klischee, für dessen Wahrheitsgehalt Belege fehlen, GWUP-Blog am 23. August 2023
  • Satanic Panic: „Systematische Fehlinformationen“ von hochoffizieller Stelle verhindern die kritische Aufarbeitung, GWUP-Blog am 9. Juni 2023
  • Rituelle Gewalt-Mind Control: Eine Verschwörungsideologie bedroht wissenschaftlich fundierte Standards, GWUP-Blog am 30. Mai 2023
  • Nicht wiedergutzumachender Schaden: Unser Gespräch mit dem Opfer einer „Satanic Panic“-Fehlbehandlung aus der aktuellen Spiegel-Story, GWUP-Blog am 12. März 2023

38 Kommentare

  1. Hatte erst schon Sorge, dass es wieder pro ritueller Gewalt wird – habe das Bashing jedenfalls ziemlich genossen.

    Was das Bundesfamilienministerium betrifft, ist es in meinen Augen keine Distanzierung von der These. Ich tippe es wird auf ein reframing des Begriff hinauslaufen – in Richtung Manipulation. Auch wenn sie jetzt das Video von den Kinderschutzzentren entfernen lassen wollen, finden sich die Definitionen noch an anderen Stellen. Der Rotz steht in einigen Fachexpertisen genauso drin.

    Irgendwie auch bedenklich was die Huber für Möglichkeiten hat. Einige Medien berichten, dass der Staatsschutz eingeschaltet wurde, weil sie bei Aussteiger-Programmen unterstützt. Das würde auch erklären warum das BKA-Logo auf ihrer Homepage ist.

    In dem Fall hoffe ich, dass das öffentliche Interesse größer gewertet wird als der Schutz von Huber.

    Für mich war die Sendung eine angenehme Überraschung.

  2. Finde es toll, dass Jan und sein Team sich da dran getraut haben. Auf dem Insta Account wird jetzt heftig gehated von der Gegenseite…

  3. Sebastian, du hast mich jetzt sehr neugierig gemacht. Dieser Einflussbereich war uns bisher in dem Ausmaß nicht bewusst.
    Ich glaube, Nora und ich müssen uns wirklich wieder intensiver damit befassen.

  4. Und die Vorgehensweise des Journalisten erinnert Frau Huber an „Täterkreise“.

  5. Ich verstehe den Grund für die Anzeige nicht. Sie begründet sich, so weit Medien berichten, darauf, dass die Seminarteilnehmer von Frau Huber unter besonderem Schutz stehen würden, da sie oft aus Zeugenschutzprogrammen kämen.

    War das denn eine Seminar – oder Therapiegruppe?

  6. @Marvel Stella

    Dürfte eigentlich nichts sein, was ihr noch nicht kennt.

    Die DeGPT ordnet „Mind Control“ eher dem Bereich Manipulation zu, ohne dies direkt mit einer DIS in Verbindung zu bringen.

    https://www.degpt.de/archiv/upload/DeGPT-Dateien/QA%20Psychotraumatologie_annex1.pdf … Seite 5

    Das Mind-Control, wie es in der Böhmermann-Sendung beschrieben wird, erscheint genauso bei der BKSF, der Aufarbeitungskommission, dem Nationalen Rat, auf Wissen-Schafft-Hilfe und natürlich bei N.I.N.A. e.V.

    BKSF, Expertise Sexualisierter Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen, Seite 5
    https://www.bundeskoordinierung.de/kontext/controllers/document.php/155.b/a/be8025.pdf

    UKASK, Sexueller Kindesmissbrauch in organisierter und rituellen Gewaltstrukturen, Seiten 6, 8ff, 13f
    https://www.aufarbeitungskommission.de/wp-content/uploads/Zusammenfassungen-_Forschungsprojekt-Organisierte-Rituelle-Gewalt.pdf

    Nationaler Rat, Verständigung gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Seite 80
    https://www.bmfsfj.de/resource/blob/183016/fb60b0aee0557bf73b992d3da226f098/gemeinsame-verstaendigung-nationaler-rat-data.pdf

    Wissen-Schafft-Hilfe
    https://wissen-schafft-hilfe.org/informationen-fuer-alle/manipulation-und-programmierung
    https://wissen-schafft-hilfe.org/informationen-fuer-alle/dissoziative-identitaetsstrukturen

    N.I.N.A. e.V., Ein Leitfaden für den Ausstieg (Stand 23.08.2023), Seite 14
    https://nina-info.de/images/Support-Ein_Leitfaden-komprimiert.pdf

    Baut natürlich alles aufeinander auf und landet anschließend beim Bundesfamilienministerium

    “Gemeinsame Verständigung“ zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vorgelegt, 30.06.2021
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/-gemeinsame-verstaendigung-zum-schutz-von-kindern-und-jugendlichen-vorgelegt-182830

    Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen, 18.03.2022
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/schutz-vor-sexualisierter-gewalt/gesamtkonzept/nationaler-rat-gegen-sexuelle-gewalt-an-kindern-und-jugendlichen-127336

    Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte, 01.04.2022
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/schutz-vor-sexualisierter-gewalt/hilfs-und-beratungsangebote/hilfs-und-beratungsangebote-fuer-betroffene-angehoerige-und-fachkraefte-127338

    Sexueller Kindesmissbrauch in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen, 17.01.2023
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/sexueller-kindesmissbrauch-in-organisierten-und-rituellen-gewaltstrukturen-214122

  7. @Bernd Harder

    Danke.

    So ganz verstehe ich es aber trotzdem nicht.

    Ich habe noch nie gehört, dass man im Bezug auf Seminarinhalte zum Schweigen verpflichtet werden kann. Also schon, dass man nicht heimlich Gespräche mitschneidet, Unterlagen kopiert – oder explizit berichtet, was Herr Mustermann berichtet.

    Aber so geheime Seminare waren mir bisher nicht bekannt.

  8. @Miriam:

    Aber so geheime Seminare waren mir bisher nicht bekannt.

    Vermutlich reagiert die Redaktion deshalb auch eher amüsiert auf das Gezeter von Frau Wichtig.

  9. Ich ordne die Vorwürfe von Frau Huber unter Schutzbehauptung bzw. „Angriff ist die beste Verteidigung“ ein.

    in meinem eigenen Berufsumfeld (Pharmaindustrie) nehme ich auch regelmäßig an Seminaren. Die von den Seminarbetreibern selbst erstellten Dokumente unterliegen selbstverständlich dem Copyright. Neben rechtlichen und regulatorischen Inhalten legt die Seminarleitung auch immer wieder konkrete Fallbeispiele dar, deren Inhalte für die betreffende Firma peinlich, kritisch oder auch rechtlich relevant sein können.

    Das alles ist selbstverständlich so anonymisiert, dass keine konkreten Rückschlüsse auf die Betroffenen geschlossen werden können.

    So SOLLTE es bei Frau Hubers Seminar eigentlich auch gewesen sein. Wenn sie sich eventuell nicht daran gehalten hat, sondern die Details so eindeutig waren, dass auf die Identität der Patienten/Zeugen/Opfer geschlossen werden kann, dann hat eher Frau Huber ein großes Problem am Hals als das ZDF Magazin Royale.

    Nachsatz: Frau Huber soll laut dem Impressum ihrer eigenen Homepage nicht mehr in Deutschland erreichbar sein, sondern nur noch in Estland, Portugal oder Ungarn. Zudem sei sie nur noch nach pers. Terminabsprache zu erreichen, und Anrufe könnten ohne festen Termin leider nicht durchgestellt werden.

    Das ist doch mehr als seltsam.

    https://michaela-huber.com/impressum/

  10. Ich begrüsse in erster Linie dass hier mal ein kritischer Blick auf diese „Seminare“ geworfen wird. Meiner Meinung nach sind diese das grössere Problem in der Therapeutenszene.

    Was nämlich passiert, ist dass diese Seminarinhalte natürlich auch von den Urhebern beabsichtigt nach draussen getragen werden, sodass diese Inhalte auch in breiterem Rahmen in Form von kürzeren Vorträgen oder Fortbildungsveranstaltungen an Kliniken und Institutionen verbreitet werden mit der üblichen Vermischung von Sachinhalten und medizinischem Nonsense und mehr oder minder offenen Verschwörungstheorien.

    Das Publikum sind häufig junge Therapeut/innen in AUsbildung, die ohnehin öfter nicht die Erfahrung haben die Inhalte einzuordnen. Sie werden ja schliesslich als Fortbildung verkauft.

    Genauso finde ich es gut diese ganzen Andeutungen und das unterschwellige Geraune zu entlarven.

    „Nein, man glaubt natürlich nicht an satanistische Weltverschwörung, aber es handelt sich prinzipiell um Kutten (oder alternativ „militäruniformen“), schwarze Messen und hier ist ein satanistischer Feiertagskalender, nur so zur Information“. „Man glaubt auch nicht an die Wechsel der Augenfarbe, das ist veraltet, aber es kann schon sein dass sich die Augenfarbe verändert“.

    Glaube hier, Glaube da, allein: Therapie ist keine einzige Glaubensfrage.

    Es braucht Wissen zu organisierter Gewalt, es gibt solche schwerwiegenden Fälle, die therapeutisch unterversorgt sind. Es gibt DIS Betroffene, die keine adäquate Therapie bekommen, auch dadurch, dass dieser Satanismusquark so weit verbreitet ist, wie von Sebastian angesprochen, dass es kaum ein Anlaufstelle gibt, die davon differenziert ist.

    Es gibt auch schweren Missbrauch, der aufgrund des jungen Alters oder der Traumatisierung erst später erinnerlich wird, aber bei der strafrechtlichen oder therapeutischen Aufarbeitung dessen, ist es nicht hilfreich wenn im Schlepptau eine naive, überforderte Therapeutin kommt, die ein Huberseminar für bare Münze gehalten hat und der eventuell instabilen Patientin einen rituellen Kontext eingeredet hat, der faktisch einfach so nicht erwiesen werden kann. Darunter leidet die Glaubhaftigkeit der Betroffenen.

    Nochmal: es handelt sich hierbei um breite medizinisch-therapeutische FACHvorträge und -weiterbildungen. Da kann man nicht einfach Unsinn mit Fachwissen mischen frei nach dem Motto „es könnte ja sein dass…“.

    Psychotherapie ist keine exakte Wissenschaft, keine Frage, trotzdem gibt es Standards, an die man sich aus guten Gründen halten muss, egal ob man nun Huber oder Müller heisst.

    Man stelle sich sowas mal im Bereich der Chirurgie vor: es ist zwar nicht erwiesen, aber es könnte ja sein, dass der Blinddarm sich immer zur Walpurgisnacht entzündet und da okkulte Nazikulte im Spiel sind.

    Ja, das ist maximal überspitzt und polemisch, aber ist diese Aussage im Kern anders als zu behaupten eine andere Persönlichkeit habe Asthma, die andere imselben Körper nicht? Mit dem Unterschied, dass letztere Aussage in Büchern dokumentiert wurde und in Seminaren verbreitet wird. Und das nicht in den 80ern, das letzte Mal durfte ich ca. 2016 an einem Vortrag teilhaben, in dem GENAU diese Aussage fiel (gemeinsam mit dem leidigen Augenfarbenwechsel).

    Bitte mehr Weiterbildung zu organsierter Gewalt, schweren Traumata und DIS. Wir brauchen Leute, die sich an diese schweren Themen herantrauen. Bitte kein Quatsch mehr, keine Selbstbeweihräucherung, keine künstliche Dramatisierung.

    Wir brauchen mehr Ernsthaftigkeit und kritische Hinterfragung in der Psychotherapie, damit diese auch ernstgenommen werden kann im Sinne der Patienten.

  11. @Broeselulme

    Hier mal Dokumente von der Seite der DGTD, DGTD Tagung 2023 – Nachlese:

    https://www.dgtd.de/fileadmin/user_upload/issd/tagung_2023/nachlese/WS02_DGTD-2023_Wilmers.pdf

    https://www.dgtd.de/fileadmin/user_upload/issd/tagung_2023/nachlese/WS02_DGTD-2023_Wilmers_2.pdf

    Im zweiten Dokument steht auf Seite 2 folgendes:

    „Die Vignetten über die Kinder erklären nicht alle Elemente der beschriebenen Programmierung vollständig, da dies in einem Geschichtenformat nicht machbar ist. Die Vignetten enthalten jedoch viele komplexe Elemente, um Überlebenden und ihren programmierten Anteilen zu helfen, darüber nachzudenken, was ihnen angetan worden sein könnte, und zu beginnen, sich dem zu widersetzen.“

    Wenn das nicht suggestiv ist, was dann?

    Bekannte Namen wie Jean Riseman, den Therapeuten Ellen Lacter und Valerie Sinason, Svali (Svali speaks again Website mit abstrusen Ideen) sind im Dokument zu lesen.

    Jean Riseman hat ihre Erinnerungen bekommen, in dem sie sich in einer Gruppe vorgestellt hat, sie wäre missbraucht worden. Dann hat sie sich vorgestellt multipel zu sein und in mehreren Monaten versucht, ihr System zu zeichnen.

    Was soll dann mit solchen Methoden da rauskommen als Scheinerinnerungen oder ein Gemisch aus realen und Scheinerinnerungen.

    Am Ende hat man kontaminierte Erinnerungen, die spätestens vor Gericht bzw. beim OEG-Antrag nicht mehr zu gebrauchen sind.

  12. Ind wer ist wieder an vorderster Front ? Genau, LUNA TICK ! Hat sie jetzt ein “ offenen Brief “ an Böhmermann geschrieben .
    Hoffentlich klärt jemand die Redaktion vom Böhmi auf,wer Frau Tick ist . Und was sie bereits fuer Bullshit verbreitet hat.

  13. Eine unangenehme und ehrlich gesagt entmutigende Beobachtung:

    Die „Marke“ Böhmermann erzeugt anscheinend eine solche Spaltung in der Bevölkerung, das sie wahrscheinlich für solche Aufklärung verbrannt ist.

    Man braucht sich nur die teilweise Reaktion innerhalb der Gwup nahen Blase ansehen.

    Ob auf Facebook jetzt eher darum diskutiert wird, ob Böhmerman überhaupt noch als Quelle integre sein kann oder auf Twitter/X wo ein (oder schon wieder ex?) Gwupmitglieder sich über den schlechten Journalismus/Recherche aufregt und als Beweis dieser These auf die unsägliche Angelika Oetken (inklusive noch unsäglicheren Angriffe auf Lydia Benecke) verweist.

    Jetzt geht es nicht um das eine großes, kontrovers diskutiertes und alles spaltenes Thema.

    Nein ich würde mich vorwagen und behaupten wenn man sachlich das ganze aufbereitet, sich sehr schnell die Verschwörung des allumfassend und vertuschenden satanischen (oder was gerade angesagt ist) Missbrauchskultes auch bei Personen die nicht der Materie drinnen sind verflüchtigt.

    Wenn da schon Fronten hochgezogen wegen dem Verkünder, bin ich bereit zu behaupten:
    Dieser Beitrag wird leider rein gar nichts bringen.

  14. @icke:

    Schön ist ja, dass Lunis eigene Blase ihrem Unsinn widerspricht, aktuell zum Beispiel

    https://www.50voices.org/motivation/

    von Chantal Frei.

    Luni:

    Es gibt tatsächliche Opfer von ritueller Gewalt, die im übrigen eben nicht immer = satanisch ist – sondern eine Vielzahl von Ideologien beinhalten kann.

    Chantal Frei:

    Die Opfer werden in Familienstrukturen hineingeboren, die seit Generationen Satanismus oder ähnliche okkulte Glaubensvorstellungen praktizieren oder sie werden diesen Täterkreisen als Kinder zugeführt. Diese spezifische Form von organisiertem Verbrechen wurde von den Therapeuten Rituelle Gewalt genannt.

    Es geht also, wie gehabt, um „Satanismus“ und sonst gar nichts.

    Luni:

    Mind Control ist kein Hexenwerk: Es ist eine Mischung aus Folter, Konditionierung und Indoktrinierung= Suggestion, ausgeübt meist an Kindern. Die Täter setzen diese Suggestion in den Gedanken und Gefühlswelt ihrer Opfer fest, die ihnen ermöglicht, möglichst viel Kontrolle über das Opfer und „Spaß“ im Sinne von Sadismus, zu haben. Selbstverständlich distanziert man sich von dem Begriff Mind Control, wenn er so verstanden wird, wie SIE ihn verstehen wollen und nicht so, wie es tatsächlichen Sinn ergibt und von hunderten Betroffenen berichtet wird.

    Frei:

    Typische Erfahrungen betreffen […] hochkomplexe Methoden der Bewusstseinsaufspaltung und Konditionierung („Mind Control“).

    Selbst Lunis eigene Blase versteht „Mind Control“ genau so, wie Böhmermann es beschrieben hat.

    Und mit dem Verweis auf Manfred Paulus und seinen Ku-Klux-Klan-Wirrsinn gibt Luni sich wieder mal der Lächerlichkeit preis. Aber sie muss ja ihren Spendenschafen so etwas wie Aktionismus vorgaukeln.

    Und gleichbleibend nichtssagend ihre Verweise auf „echte“ Einzelfälle von ritueller Gewalt, zum Beispiel

    Pastor Louis Lamonica Jr. of Hosanna Church, Hammond, Louisiana, confessed to being the head of a Satanic ring in 2005. At the time police feared up to 25 children could have fallen victim.

    Nichts anderes fordern die Skeptiker: Beweise, Geständnisse, Ermittlungen – all das, was Luni, Hajar und Co. seltsamerweise nie vorlegen.

    Und was diese vier Links jetzt mit riesigen Netzwerken, aufgedeckten (und tatsächlich wahren) Erinnerungen und Mind Control zu tun haben sollen, erklärt sie auch nicht weiter.

  15. @Bernd Harder:

    Auch sehr schön ist, wie sie in ihrem „offenen Brief“ unter „Links und Quellen“ größtenteils ihre eigenen Machwerke verlinkt. Ob ihr schon mal jemand den Begriff „Zirkelschluss“ erklärt hat?

  16. WBS Legal: Ermittlungen gegen ZDF Magazin Royale: Was könnte Böhmermann drohen?

    Gegen den Moderator Jan Böhmermann liegt eine Anzeige vor. Der Grund ist eine vor kurzem ausgestrahlte Folge des „ZDF Magazin Royale“, welche rituelle Gewalt und Satanismus zum Thema hatte. Wie es zur Anzeige kam, was an dieser dran ist und warum nun sogar der Staatsschutz involviert sein soll

    https://www.youtube.com/watch?v=TJ8oRPaHtXk

  17. @ Nicole

    Was ich weiterhin nicht so ganz verstehe bei diesen „Fallvignetten“ ist, was das für Fälle tatsächlich sind. Fallbeispiele dienen dazu einen besonders wissenschaftlich interessanten Fall zu präsentieren um weitere Forschung anzulegen

    Vereinfacht das da:

    https://www.scribbr.de/methodik/fallstudie/

    Handelt es sich bei dem Fall um eine Person oder um ihre dissoziierten „kindheitsanteile“?

    Denn im letzten Fall ist das kein an und für bestehender Fall sondern die pathologische Verarbeitung von Traumata. Also ein Teil der Person, sicherlich nicht die Person, oder medizinisch gesprochen: der Fall an sich sondern ein Symptom.

    „Um den Betroffenen (in diesem Prozess) zu helfen, beschrieb ich (EL)…die erste Version einer Geschichte mit 15 fiktionalisierten Beispielen“.

    In der Zusammenfassung: Alles beruht auf einer ersten Vision einer Geschichte fiktionalisierer Beispiele. Das kann man, denke ich, so stehen lassen.

    Hast du eventuell noch weitere Links zu deinen Angaben zu Jean Riseman? Diese Angaben wären vielleicht der Diskussion nicht unabträglich.

  18. @Bröselulme

    Im Buch von Alison Miller „Jenseits des Vorstellbaren“ steht im Kapitel „KAPITEL ZEHN
    Mit Programmierung (richtig) umgehen: Alternative Strategien. . . . . . . . 227“ von Jean Riseman:

    „In einer Gruppe, die ich vor Jahren besuchte, wurden wir aufgefordert, so zu tun, als wären wir sexuell belästigt worden, und diese Erfahrung im Detail zu beschreiben. Dabei kam Erstaunliches heraus, da der Rahmen, »nur so zu tun«, uns half, den inneren Zensoren zu umgehen. Ich habe mich wieder daran erinnert und mir gesagt: »Ich werde so tun, als wäre ich multipel, und mein System zeichnen.« Eine einfache Technik, doch das System war so komplex, daß es drei Monate gedauert hat, bis alle Informationen vorlagen.“

    Zu den Vignetten:

    Die Kinder symbolisieren, so wie ich es verstanden habe, einzelne Anteile. Jedem Kindanteil (Vignette) ist eine bestimmte Art der Programmierung zugeordnet. In der Therapie werden diese Geschichten als Hilfsmittel verwendet, um die Programmierungen der Kindanteile des Patienten zu erkennen.

    Die Frage ist bei solch einer Vorgehensweise, die ich für suggestiv halte, ob man dadurch an früher Erlebtes gelangt oder Erinnerungen neu erschafft.

  19. Das 50 Voices Projekt ist ideal zum Vergleichen vieler, grober Geschichten.
    Auch wenn nicht viel gesagt wird fällt bereits zum Beispiel die oberflächliche Erzählweise auf. Ich hatte mich gefragt ob ihr das auch nutzen werdet.

  20. Auch die „Guten“ nehmen Michaela Huber in Schutz. Es könnte aber auch nur ein Aufhänger sein, um sich an Jan Böhmermann und den ÖRR abzuarbeiten.

    https://www.achgut.com/artikel/Boehmermann_und_die_identitaetsstoerung

  21. @RPGNo1:

    Es könnte aber auch nur ein Aufhänger sein, um sich an Jan Böhmermann und den ÖRR abzuarbeiten.

    Davon ist auszugehen. Die Säcke haben sich ja auch schon an Lydia Benecke abgearbeitet:

    https://www.achgut.com/artikel/bedeutende_denkerinnen_und_denker_des_21._jahrhunderts30

    Überflüssig zu sagen, dass das lupenreine Verleumdung ist.

  22. Wahnsinn! Ich erinnere mich an die Hetzkampagne gegen Lydia Benecke.

    Ohne das Interview mit ihr zuvor gelesen zu haben, war ich sicher, dass keine Psychologin Opfern von (sexueller) Gewalt pauschal zum „stillhalten“ rät – so weit wurde verdreht, was sie sagte.

  23. Weiß nicht so ganz wie ich folgenden Artikel einschätzen soll …

    SATANIC PANIC: WARUM AUFKLÄRUNG À LA BÖHMERMANN ZU KURZ GREIFT
    https://www.reflab.ch/satanic-panic-warum-aufklaerung-a-la-boehmermann-zu-kurz-greift/

    Am Ende des Artikels wird auf einen Podcast verwiesen, der mir bisher auch unbekannt war.

    (ohne bisher reingehört zu haben)
    DIE LEGENDE VON DER RITUELLEN GEWALT
    https://www.reflab.ch/die-legende-von-der-rituellen-gewalt/

  24. @ Sebastian

    Na ja, wie die Autorin zu dem Schluss kommt, durch „Religionsferne“ sei nur „Schmalspuraufklärung“ möglich, erklärt sie nirgends.

  25. @ Sebastian

    …um bei der „Einschätzung“ ein wenig zu helfen:

    – Im Impressum steht: „Das RefLab ist ein Projekt der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.“

    Deshalb ist es m.E. überhaupt nicht verwunderlich, dass dort einerseits Georg Schmid von Relinfo breiter Raum gegeben wird unter der Überschrift „Die Legende von der Rituellen Gewalt“ und andererseits Böhmermann mit seinem Ansatz im Grunde komplett „verrissen“ wird.

    – Um den Kenntnisstand der Autorin bezüglich der speziellen Thematik etwas zu beleuchten, genügt m.E. folgender Satz aus dem Artikel:

    „Hierfür hat der bekannte Satiriker in seiner Sendung zu «Satanic Panic» eine einzelne, wenig bekannte Therapeutin und Autorin als Zielscheibe auserkoren“.

    Schlussfolgernd bleibt eigentlich keine andere Möglichkeit als die, dass die Autorin mit „wenig bekannte Therapeutin“ Michaela Huber, die „Päpstin“ der „Rituelle-Gewalt-Psychotraumatologie“, meint.

  26. Der Artikel will schlau klingen, ist aber leider, trotz aller psychiatriehistorischen Ausflüge (warum eigentlich immer Freud? es gibt andere Vertreter, auch der modernen Verhaltenstherapie) genauso oberflächlich wie auch die Sendung von Böhmermann, die natürlich auch nur an der Oberfläche kratzt als 30minütige Satiresendung.

    Man kann sich überlegen, ob ein Satireformat wirklich geeignet ist, komplexere Themen sexuellen Missbrauchs aufzugreifen, Kritikpunkte daran finde ich legitim auf eine Art.

    2 Dinge:

    Zitat: „Und kommt dabei selbst dem Glauben an eine Art von «Mind Control» nahe.“

    Das nicht zuerst gehörte Argument, man würde ja selbst an Mind Control glauben, behaupte man, Therapeutinnen könnten die Erinnerung der Patienten beeinflussen.

    Allein wird das nur von der Szene der sat. rit. Gewalt behauptet und aus dieser Szene kommt auch der Begriff „Mind Control“ in diesem Zusammenhang. In allen anderen Zusammenhängen ist es eine medizinisch irrelevante Worthülse.

    Sonst wären viele Arten der Psychotherapie „Mind Control“. Ist nicht auch Erziehung eine Art „Mind Control“? Oder die Dressur von Hunden? Natürlich ist es das nicht, denn gemeint ist eine bestimmte Art der psychologischen Manipulation, der oft besprochenen Art der „Programmierung“.

    Zitat: „Sie verkennt, dass sich frühkindliche Traumata, die symbolisch nicht verarbeitet werden konnten, in bestürzenden Bildern ausdrücken können. Sie fällt damit zurück hinter die Einsichten der Psychoanalyse und einer aufgeklärten Theologie. Die Frage, was sich hinter solchen Bildern verbergen kann, kann nicht nur mit Polizeistatistiken geklärt werden.“

    Das kann sein, aber genau das wird ja an dieser Art der Therapie kritisiert.

    Da kommt die Klientin nicht mit einem furchtbaren symbolischen Bild, in dem sie wie im Beispiel genannt vom Satan missbraucht wird, zum Therapeuten und beide analysieren empathisch was hinter dieser Symbolik steckt.

    In der Form der Therapie nimmt der Therapeut das Bild nicht als Symbol sondern als Tatsache war und schlussfolgert, das die Patientin in einem sie furchtbar missbrauchenden Satanskult gelebt hat und weiterhin lebt und sich aber nichts bewusstmachen kann, da sie mental programmiert ist. Oder wie es jetzt dann oft heisst: in einem unbekannten internationalen Kinderschänderkult, deren Mitglieder sich oft und gern als Teufel verkleiden.

    Und dann beginnt ein Spiel wechselseitiger Abhängigkeiten. Und das Schlimme daran ist, dass sich wie beschrieben, hinter dem Bild eine Traumatisierung durch einen Missbrauch verbergen kann, der dadurch nicht aufgearbeitet und geahndet werden kann, dass nun die „Programmierung durch den Satanskult“ im therapeutischen Fokus steht.

    Wie gesagt: Man kann die formelle Aufarbeitung im Satireformat kritisieren, sollte aber auch den psychologischen (also den auch den aktuellen und allein nicht den theologisch-psychoanalytischen-historischen) Standpunkt mit einbeziehen.

  27. @Chusa More

    Ich erlaube mir eine kleine Ergänzung:

    Relinfo ist die Evangelische Informationsstelle Kirchen – Sekten – Religionen des Kanton Zürich und wird ebenfalls von der Reformierten Kirche Zürich finanziert.

    Anders als die Sektenberatungsstellen in Deutschland, die auch kirchlich finanziert sind, hat Familie Schmid allerdings nicht das aufklärerische Niveau.

  28. @ Carsten Ramsel

    „Relinfo ist die Evangelische Informationsstelle Kirchen – Sekten – Religionen des Kanton Zürich und wird ebenfalls von der Reformierten Kirche Zürich finanziert.“

    Danke für die Ergänzung, das ist wahrscheinlich doch nicht jedem so ganz klar. Und ja, genau deshalb finde ich es ja auch nicht verwunderlich, dass Georg Schmid so viel Raum gegeben wurde bei Reflab.

    Vielleicht muss ich nächstes Mal doch etwas ausführlicher schreiben.

  29. Der von Uli Schoppe erwähnte Artikel aus ’spektrum.de‘ hat mich bewogen, mein Abo dort zu kündigen.

    Dieser ist einfach nur eine unsäglich groteske Aneinanderreihung von skurrilen Anekdoten, gewagten Behauptungen, nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerungen, und zu allem Übel noch Einlassungen von Schlumpf und Huber, durchgehend ohne jeglicher Quellenangabe.

    Wozu auch – die bloße Erwähnung von anonymen ‚Forscherteams‘ und dubiosen ‚Hirnscans‘ z.B. muss reichen, und Zweifler sind sowieso täteraffin.

    Ich möchte nicht wissen, wieviel Elend diese beiden Gestalten mit ihren ‚Diagnosen‘ schon ausgelöst haben (obwohl das strafverfolgungsmäßig natürlich interessant wäre), und finde es unerträglich, dass denen dort eine Selbstbeweicherungsplattform geboten wurde.

  30. @Carsten Ramsel:

    Anders als die Sektenberatungsstellen in Deutschland, die auch kirchlich finanziert sind, hat Familie Schmid allerdings nicht das aufklärerische Niveau.

    Die beiden Artikel muss man dem Herrn Schmid durchaus anrechnen:

    https://www.relinfo.ch/satanismus/lukas.html

    https://www.relinfo.ch/satanismus/tbo.html

  31. @ Bernd Harder

    Ich habe mir jetzt mal die ersten 30 Minuten (von 40 Minuten) des Reflab-Podcasts mit Georg Schmid (trotz des etwas mühsam anzuhörenden Schweizerdeutschs) angehört und ich finde, dass Georg Schmid sehr fundiert, kenntnisreich und differenziert zum Thema spricht.

    Ich glaube, dass man das nicht verwechseln darf, wenn jemand sehr bedächtig und zurückhaltend agiert und nicht so „an die Öffentlichkeit drängt“, dass er kein „aufklärerisches Niveau“ hätte. Das hat Georg Schmid m.E. durchaus.

  32. Personendiskussionen versuche ich zu vermeiden, weswegen es für mich persönlich zweitrangig ist, ob ein evangelischer Pfarrer, Politiker oder Psychiater etwas erzählt.

    Den Podcast habe ich leider nur teilweise verstanden, da ich ziemliche Probleme habe Schweizer Dialekt zu verstehen (akustisch zu verarbeiten).

    Dass die Autorin Michaela Huber als unbedeutend bezeichnet verwundert mich ebenfalls, wobei ich es für möglich halte, dass in der Schweiz eher Menschen wie Gysi und Fliß ins Rampenlicht gerückt sind und dort als „Vorreiter“ gelten.

    Einige Aussagen finde ich ziemlich kritisch …

    „Den Opfern tut sie keinen Gefallen. Sie trägt zu einem Klima bei, in dem Traumafachleute in die Nähe von Verschwörungserzählern gerückt werden – zum Schaden ihrer Patient:innen.“

    Naja, deswegen Fehltherapien legitimieren? Kann auch nicht sein. Solange die sogenannten Traumafachleute angemessen therapieren, wird auch niemand was sagen. Grenzt für mich schon fast wieder an Täter-Opfer-Umkehr.

    „Dabei geht es den Therapeuten zumeist nicht um die Frage, ob Erinnerungen wahr sind oder nicht.“

    Sowas wird auch immer wieder als Argument genommen und verhindert in meinen Augen eine vernünftige Diagnostik. Natürlich muss der Wahrheitsgehalt berücksichtigt werden, insbesondere in Zusammenhang mit Wahnvorstellungen.

    „Sie verkennt, dass sich frühkindliche Traumata, die symbolisch nicht verarbeitet werden konnten, in bestürzenden Bildern ausdrücken können.“

    Zu diesem Absatz schließe ich mich der Kritik an. Das KÖNNEN sagt schon für sich aus, dass kein Kriterium sein kann. Soweit mir bekannt zählen projektive Verfahren (wie Malen und Zeichnen) nicht zu den Verfahren, die für eine Diagnostik/Wertung geeignet sind.

    Ansonsten habe ich mir wohl inzwischen eine Meinung zu dem Artikel bilden können – eine nicht sehr hohe Meinung. Dann doch lieber eine 30 Minuten Satire-Sendung, zugeschnitten auf ein breites Publikum ohne Fachtkenntnisse.

  33. Ich habe relinfo, mutatis mutandis galt das auch für inforel in Basel, nicht aufgrund der kirchlichen Finanzierung oder der Profession der Verantwortlichen kritisiert.

    Als ich in der Schweiz lebte, war der outcome vor allem wegen der Personalsituation („Familie Schmid“) schlecht. Seit 2019 wird relinfo finanziell zusätzlich von der Katholischen Kirche Zürich unterstützt und in den letzten 2 Jahren wurden mehrere Mitarbeiterinnen eingestellt. Die Qualität der Leistungen wird sich damit sicherlich verbessert haben.

  34. @Bernd Harder

    Interessant, dass die Aufarbeitungskommission von „Standpunkten“ spricht. Von denen kann doch gar nicht die Rede sein.

    Es erinnert mich ein bisschen an die Impfungen: Wurden vier Ärzte in einer Sendung interviewt, die sich für diese Form des Coronaschutzes einsetzten, wurde kritisiert, dass „kritische“ Ärzte nicht zu Wort kämen.

    Kamen sie zu Wort, erweckte dies bei manchem Fernsehzuschauer den Eindruck, als würde es gleichermaßen Impfgegner – und Befürworter unter den Ärzten geben.

  35. @Bernd Harder

    Danke für den Hinweis.

    Liest die Aufarbeitungskommission eigentlich die eigenen Ausarbeitungen? Selbst in der Studie von Briken war der satanistische Anteil mit 49% angegeben. Klingt nicht wirklich nach einem Randthema. Wenn man dafür eigene Hotlines einrichtet, muss der Bedarf ja groß genug sein.

    Ansonsten sind wieder die üblichen Strohmänner dabei. Lügde, ein Klassiker.

    Vielleicht sollte man ebenfalls an den Fernsehrat schreiben und darlegen warum die Aufarbeitungskommission Blödsinn schreibt.

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