gwup | die skeptiker

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6. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Lydia Benecke in Nürnberg: „Satanic Panic Reloaded“

Am 15. Dezember (Samstag) ist die Kriminalpsychologin Lydia Benecke bei Kortizes in Nürnberg zu Gast:

Satanic Panic Reloaded: Eine Zeitreise mit aktuellen Entwicklungen

Aus der Ankündigung:

Bekannt gewordene Kriminalfälle wie die Mordfälle von Witten oder Sondershausen, aber auch Medienberichte aus jüngster Zeit wie die „Harry-Potter-Satanisten“ suggerieren: Potenzielle Killer im Auftrag Satans sind mitten unter uns – und sie scheinen der „Schwarzen Subkultur“ zu entstammen.

Sind Gruftis also mordlüsterne „Schläfer im Auftrag des Teufels“? Oder haben Massenmedien, Autoren und übereifrige Sektenbeauftragte auf der Jagd nach Aufmerksamkeit und Einschaltquoten einen Gruselmythos erschaffen, der mit der Realität bestenfalls vage Berührungspunkte hat?

Diesen Fragen geht die Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke nach. Sie geht auf eine Zeitreise zu den Ursprüngen moderner Vorstellungen von „Satans-Verbrechen“ und berichtet von aktuellen Entwicklungen, u.a. in Deutschland. Der Vortrag ist eine 75-minütige Kurzfassung (plus Diskussion) eines eigentlich dreistündigen Vortrags.

Die Veranstaltung im Nicolaus-Copernicus-Planetarium (Am Plärrer) beginnt um 20 Uhr.

Der Eintritt kostet 7,50 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Eine Langfassung des Vortrags gibt’s am 29. Dezember in München (Schlachthof).

Zum Weiterlesen:

  • Video: Lydia Benecke in der NDR Talk Show vom 30. November 2018
  • Video: Lydia Benecke bei Aktenzeichen XY … gelöst vom 28. November 2018
  • Kriminalpsychologin Lydia Benecke erklärt in „Aktenzeichen XY“: So ticken Straftäter, Stern-Online am 28. November 2018
  • Video: Lydia Benecke in Erbarmungslos: Guy Georges – Die dunklen Gassen von Paris vom 28. November 2018
  • Video: Lydia Benecke in Erbarmungslos: Jack Unterweger – Der Gefängnis-Poet vom 28. November 2018
  • Kriminalpsychologin Lydia Benecke im Visier einer rechten Hetzkampagne, GWUP-Blog am 7. August 2018
  • Skepkon-Video: Der Mythos vom satanisch-rituellen Missbrauch, GWUP-Blog am 13. Juni 2018
  • Video: „Die Psychologie des Bösen“ bei Skeptics in the Pub Wien mit Lydia Benecke, GWUP-Blog am 13. November 2017
  • Skepkon-Video: Lydia Benecke über „Satanistenmorde“ und rituellen Missbrauch, GWUP-Blog am 1. November 2015
  • Hoaxilla #159 – „Satanistenmorde“ mit Lydia Benecke vom 4. Mai 2014

5. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Kontrovers: Die Debatte über „falsche Ausgewogenheit“ in der Klimaberichterstattung ist auch in Deutschland angekommen

Im September haben wir hier über eine interne Handreichung der BBC berichtet, mit der die Rundfunkanstalt ihre Redakteure vor „falscher Ausgewogenheit“ bei Wissenschaftsthemen warnt – insbesondere in der Klimadebatte.

Aber wie sieht es eigentlich in Deutschland aus?

Bei der Fachkonferenz „WissensWerte“ vor zwei Wochen in Bremen gab es dazu eine kontroverse Diskussion:

Einer der Teilnehmer – der Wissenschaftsjournalist Christopher Schrader – fühlt sich von der ZAPP-Berichterstattung über die Veranstaltung falsch dargestellt und hat deshalb seine Position jetzt ausführlich bei den RiffReportern dargelegt.

Schrader betont, dass guter Wissenschaftsjournalismus natürlich die Unsicherheiten der (Klima-)Forschung darzustellen habe. Aber er dürfe nicht in die Falle tappen, durch das Schildern bestimmter Ungewissheiten in Detailfragen des Klimawandels beim breiten (Laien-)Publikum den Eindruck zu erwecken, als wisse die Forschung noch fast gar nichts – und als müsse man vor politischen Entscheidungen für mehr Klimaschutz lieber erst noch abwarten:

Naturwissenschaftliche Fakten haben wir schon genug, das Ausloten oder Schließen von Wissenslücken auf diesem Gebiet ist nicht mehr zentral wichtig.

Um hingegen die Klima*krise* zu erfassen und zu beschreiben, also die Veränderungen im Leben vieler Millionen Menschen und die vollkommen inadäquate Reaktion auf allen Ebenen praktisch aller Gesellschaften, muss man Emotionen verstehen und ansprechen. Hier kann man sich an den Erkenntnissen der Sozialwissenschaften orientieren.

Eine „falsche Ausgewogenheit“ drohe aber nicht nur zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftsleugnern, so Schrader, sondern auch zwischen Leuten, die Ungewissheiten der Klimaforschung verschweigen, und solchen, die Risiken des Klimawandels herunterspielen.

Manche Journalisten wollten zwischen diesen Polen unparteiisch bleiben und kritisieren Verharmloser wie Alarmisten gleichermaßen – doch auch dies sei ein Fall von false balance, schreibt Schrader. Denn die eine Haltung (das Herunterspielen der Risiken) könne verheerende Folgen für die Erde haben, während bei der anderen (dem Herunterspielen von Ungewissheiten) höchstens zu hohe und vielleicht unnötige Ausgaben für Klimaschutz drohen.

Im Zweifel sei es deshalb besser, bestehende Unsicherheiten nicht in den Vordergrund zu schieben, lautet Schraders Fazit:

Für mich ist die Schlussfolgerung evident: Die Klimawandelleugner gewähren zu lassen ist eine größere Gefahr, als die Unsicherheitverschweiger davonkommen zu lassen.

Der Deutschlandfunk schreibt zum Thema:

In Qualitätsmedien geht es mittlerweile vor allem um die Frage, wie über den Klimawandel und seine Folgen berichtet wird. Und Klimawandel-Leugner müssen ihre Thesen anders verbreiten.

Immerhin.

Denn wie virulent diese Debatte ist, zeigt ein weiterer Deutschlandfunk-Beitrag über „Das Dilemma der Klimaforscher“:

Es wird zunehmend versucht, so zu tun, als ob wissenschaftliche Befunde oder Schlussfolgerungen daraus eine Frage politischer Meinung sind, des Lagers, in dem man steht. Es wird als Teil des politischen Prozesses verstanden.

Aber so ist es nicht. Am Ende sind die Wahrheiten schon die Wahrheiten, und um die wird man sich nicht beliebig rummogeln können […]

Seit die AfD im Parlament ist, gibt es eine Tendenz, die Leugnung des Klimawandels als legitimen Standpunkt zu diskutieren und dabei den Klimaschutz als das andere Extrem zu charakterisieren […]

Demokratie ist kein Wettbewerb zwischen alternativen Wahrheiten. Fakten zu etablieren, ist die Aufgabe der Wissenschaft, die als gesellschaftliche Institution genau dafür zuständig ist: Tatsachen herauszufinden.

Daneben weist klimafakten.de auf zwei neue Publikationen hin:

Erhältlich ist das Buch für fünf Euro hier.

  • Das Themenheft „Klimakommunikation“ von Promet (Fachjournal des Deutschen Wetterdienstes) versammelt 16 Beiträge vom Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft, der im September 2017 in Salzburg stattfand.

Es kann zum Preis von 18,90 € im DWD-Shop bestellt werden.

Zum Weiterlesen:

  • Neutralität mit Nebenwirkungen: Wer in der Debatte über die Klimakrise partout keinem Lager angehören will, gerät womöglich gerade damit auf eine Seite, Riffreporter am 27. November 2018
  • Berichterstattung über Klimawandel: Für Leugner ist kein Platz mehr, Deutschlandfunk am 3. Dezember 2018
  • „ManU hat gewonnen – Punkt!“ BBC will keine falsche Ausgewogenheit mehr bei der Klimawandel-Berichterstattung, GWUP-Blog am 11. September 2018
  • Alarmierende Berichte: Klimawandel muss in den Köpfen ankommen, zdf.de am 4. Dezember 2018
  • Zehn Fakten zum Klimawandel, die wirklich stimmen, Zeit-Online am 3. Dezember 2018
  • Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel steigen, Süddeutsche am 29. November 2018
  • „Leute werden hellhörig, wenn man die Chancen einer gleichzeitigen Energie- und Verkehrswende erklärt“, klimafakten am 29. November 2018
  • Debatte um Objektivität im Klima-Journalismus: „Neutralität mit Nebenwirkungen“, klimafakten am 28. November 2018
  • Klima retten ohne drastische Verschuldung, Spiegel-Online am 4. Dezember 2018
  • Das Dilemma der Klimaforscher: Wie politisch darf Wissenschaft sein? Deutschlandfunk am 29. November 2018

5. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Video von Skeptics in the Pub Wien: „Statistik – und wie man sie ge- und missbrauchen kann“

Jetzt online:

Statistik – und wie man sie ge- und missbrauchen kann

mit Prof. Erich Neuwirth.

Statistik spielt im Alltagsleben eine immer größere Rolle. Oft treten statistische Methoden heute unter dem neuen Begriff „Data Science“ auf. Dabei handelt es sich um statistische Methoden, die aber aufgrund neuer Datengewinnungsprozesse modifiziert werden müssen.

Wir werden an einigen Beispielen sehen, was Statistik leisten kann, wie sie aber auch missinterpretiert werden kann. Die Beispiele behandeln u.a. Tests von Medikamenten, die PISA-Studie und Wahlforschung (inkl. Umfragen).

Zum Weiterlesen:

  • „Anti-Aufklärung und die Suche nach der Wahrheit“ am 12. Dezember bei Skeptics in the Pub Wien, GWUP-Blog am 2. Dezember 2018
  • Video von Skeptics in the Pub Wien: „Zwischen Elektrosmog und Magnetfeldtherapie“, GWUP-Blog am 5. November 2018
  • Video von „Wissenschaft oder Wunschdenken?“: Statistricks, GWUP-Blog am 26. November 2018

4. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Neu bei Hoaxilla: „Reichsbürger und Rauchmelder“ – Gespräch mit Christian Schiffer

Hoaxilla haben mit Christian Schiffer gesprochen, dem Ko-Autor von „Angela Merkel ist Hitlers Tochter – Im Land der Verschwörungstheorien“.

Es geht um seinen (mitunter satirischen) Blick auf Verschwörungstheorien, aber auch um die realen Gefahren, die von den Reichsbürgern ausgehen.

Zum Weiterlesen:

  • Hoaxilla #220: „Reichsbürger und Rauchmelder“ vom 1. Dezember 2018
  • „Kampfschrift gegen Halbwahrheiten“: Angela Merkel ist Hitlers Tochter – Im Land der Verschwörungstheorien, GWUP-Blog am 4. September 2018
  • „Verschwörungstheorien“ bei Planet Wissen und Rückblick auf Skeptics in the Pub in Köln, GWUP-Blog am 3. Dezember 2018
  • Helmut Reinalter (Hrsg.): Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier 2018, 348 Seiten, 22,90 €

4. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Neu im „Nachgefragt“-Podcast: Gentechnik mit Martin Moder

Neu im Nachgefragt-Podcast:

Seit Tausenden von Jahren vermehren Menschen die Pflanzen und Tiere mit günstigen Merkmalen, somit wurden diese nützlichen Gene im Laufe von Generationen verstärkt. Dieser Prozess ist langatmig und vom Zufall bestimmt. In der Gentechnik dagegen können Eigenschaften gezielt ausgewählt werden. Jedoch machen sich Menschen Sorgen und reagieren in Diskussionen oft panikartig, wenn es um Gentechnik geht.

Ist diese Angst vor modifizierten Pflanzen begründet und gibt es gesundheitliche Risiken? Zusammen mit dem Mikrobiologen Martin Moder bespreche ich die Grundlagen der Gentechnik. Wir beleuchten die Fakten und Chancen für Umwelt, Landwirte und Klima und besprechen, welche Rolle die „Gen-Schere“ CRISPR spielt.

Zum Weiterlesen:

  • Nachgefragt #19: „Gentechnik“ vom 3. Dezember 2018
  • Video von „Wissenschaft oder Wunschdenken?“: Ist das noch Gentechnik? GWUP-Blog am 1. Dezember 2018
  • Martin Moder: Ist das Gentechnik? addendum am 17. Juli 2018
  • Skeptical-Video: „Die Esoteriker hatten recht“ mit Florian Aigner und Martin Moder, GWUP-Blog am 10. Juli 2017
  • Vortragsvideo: „Giftige Gene?“ mit Martin Moder in Nürnberg, GWUP-Blog am 29. Juni 2018
  • Martin Moder: Treffen sich zwei Moleküle im Labor. Ecowin, Salzburg 2016, 240 Seiten, 24 €
  • Neu im Nachgefragt-Podcast: „Woran erkennt man seriöse Studien?“ mit Norbert Aust, GWUP-Blog am 5. November 2018

3. Dezember 2018
von Bernd Harder
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„Verschwörungstheorien“ bei Planet Wissen und Rückblick auf Skeptics in the Pub in Köln

Am 19. Dezember im Fernsehen (WDR, SWR, ARD-alpha) – partiell schon jetzt in der Mediathek von „Planet Wissen“:

Verschwörungstheorien: Darum sind sie gefährlich

Folgende Clips (mit zum Teil altem Archivmaterial) sind derzeit online verfügbar:

Bei WDR 1 gibt’s ein Gespräch (zirka 37 Minuten) mit den Autoren von „Angela Merkel ist Hitlers Tochter – Im Land der Verschwörungstheorien“.

Und der Humanistische Pressedienst berichtet über die Kölner „Skeptics in the Pub“-Veranstaltung zum Thema Verschwörungstheorien.

Zum Weiterlesen:

  • Bernd Harder in Köln über Verschwörungstheorien: „Schlafschafe, Wahnwichtel und Wahrheitssucher“, hpd am 3. Dezember 2018
  • „Kampfschrift gegen Halbwahrheiten“: Angela Merkel ist Hitlers Tochter – Im Land der Verschwörungstheorien, GWUP-Blog am 4. September 2018
  • Die Aluhut-Logik von Verschwörungstheorien, GWUP-Blog am 1. Dezember 2018
  • Bernd Harder: Verschwörungstheorien. Alibri 2018, 168 Seiten, 10 €

3. Dezember 2018
von Bernd Harder
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„Genug geforscht: Akte Homöopathie schließen“ – ein Nachruf im profil-Magazin

Heute im profil-Magazin:

Alwin Schönberger schildert eingangs den Nürnberger Kochsalzversuch als „erste systematische Studie, um die Wirksamkeit von Homöopathie zu testen“:

Schon 1835, noch zu Lebzeiten des Homöopathie-Erfinders Samuel Hahnemann und weit vor der Ära der hochtechnisierten Medizin, bestanden Zweifel an den hochverdünnten Präparaten, weshalb sie auf die Probe gestellt wurden – und, genau wie in den beiden Jahrhunderten danach, versagten.

Seit 183 Jahren ist somit evident, dass Homöopathie nicht funktioniert.

Und kommt dann zu den aktuellen Entwicklungen:

Es war ein echter Paukenschlag, als Anfang voriger Woche geschah, was kaum jemand für möglich gehalten hätte: Die Meduni kippte das Wahlfach Homöopathie, die Studierenden wurden kurzerhand von der Lehrveranstaltung abgemeldet.

Der radikale Schritt ist wohl darauf zurückzuführen, dass Markus Müller, dem Rektor der Meduni, regelrecht der Kragen platzte. Als Verfechter einer naturwissenschaftlich abgesicherten Medizin vertritt er die Ansicht, dass durch nichts belegbare und jeder Plausibilität widersprechende Methoden nichts an einer Universität verloren haben.

Im Weiteren erklärt der Leiter des profil-Wissenschaftsressorts ausführlich, „warum die jüngste Entscheidung sinnvoll war“:

Denn erstens herrscht immer noch enorm viel Unwissen darüber, was Homöopathie überhaupt ist, welchen Prinzipien sie folgt und was die Wirksamkeit angeht.

Zweitens ist Homöopathie nicht bloß eine von vielen Sparten der Alternativmedizin. Sie ist deren Flaggschiff, in europäischem Maßstab ein milliardenschwerer Wirtschaftszweig, der denselben Gesetzen folgt wie die klassische Pharmabranche (und teils sogar in denselben Interessensverbänden wie diese sitzt, was die wenigsten Menschen wissen).

Vom „Geburtsfehler der Homöopathie“ (Hahnemanns fehlgedeutetes Chinarinden-Experiment) über die „anekdotische Evidenz“ bis zu den „beliebten Mythen“ (Kinder und Tiere) spannt Schönberger den Bogen über neun Seiten, um schlussendlich den Stand der Wissenschaft wiederzugeben:

Genug geforscht: Akte Homöopathie schließen.

Als Fazit zitiert er Univ.Prof. Dr. Oliver Vitouch, Rektor der Universität Klagenfurt:

Vitouch plädierte dafür, in einem Zeitungskommentar vorige Woche, die Homöopathie endlich in der Rumpelkammer der Medizingeschichte zu verfrachten. Hartgesottenen Fans, die durch keine Evidenz zu überzeugen sind, riet er zu einem besonderen Selbsttest: Sie mögen doch mal homöopathische Empfängnisverhütung ausprobieren.

Außerdem formulierte Vitouch einen inspirierenden Gedanken: Was, wenn Hahnemann heute lebte? Wenn er um Atome wüsste und die Verteilung seiner Wirkstoffmoleküle im Universum berechnen könnte? Wenn er jener scharfsinnige Forschergeist war, der die plumpe Medizin seiner Zeit zwar zu Recht kritisierte, aber natürlich nicht ahnen konnte, welche Erkenntnisse sie in den 200 Jahren nach seiner Ära gewinnen würde?

Vielleicht würde er dann sein eigenes Konzept verwerfen.

Zum Weiterlesen:

  • Aberglaubenskrieg, profil 49/2018
  • Homöopathie: Ein Magazin für „Spiegel“-Leser ohne lästigen „Spiegel“-Journalismus, Übermedien am 2. Dezember 2018
  • Zur Neutralisierung fundierter Kritik durch falsche journalistische Ausgewogenheit – Beispiel: Homöopathie, Psiram am 1. Dezember 2018
  • Warum ich Kritik an der Homöopathie wichtig finde – Heute: Dr. Norbert Aust, Onkel Michaels kleine Welt am 1. Dezember 2018
  • Why is it important to tell the truth about homeopathy? edzardernst am 29. November 2018
  • MedUni Wien streicht die Homöopathie-Vorlesung, GWUP-Blog am 23. November 2018
  • Homöopathie: Seelenfängerei an Universitäten, derStandard am 28. November 2018
  • Homöopedia: Der Nürnberger Kochsalzversuch
  • Na sowas: Homöopathie ist ein „Geschäftsfeld der pharmazeutischen Industrie“, GWUP-Blog am 25. Mai 2016
  • Homöopathie: Brauchen wir „mehr Forschung“? GWUP-Blog am 8. August 2010

2. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Ausstellung in Hildesheim: Irrtümer und Fälschungen in der Archäologie

Interessante Ausstellung in Hildesheim (bis zum 26. Mai 2019):

Irrtümer und Fälschungen in der Archäologie

Aus der Ankündigung:

Stammen die fossilen Knochen aus dem Harz tatsächlich von einem Einhorn? Grub Heinrich Schliemann in Troja den Schatz des Priamos aus und warum fiel der Louvre auf eine Fälschung herein?

Jeder Mensch irrt täglich, schätzt Sachverhalte falsch ein, fällt auf Täuschungen herein. Davon bleiben auch renommierte Wissenschaftler nicht verschont. Anhand von über 220 Exponaten deckt die im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim zu sehende Sonderausstellung „Irrtümer & Fälschungen der Archäologie“ spektakuläre Fehlurteile und Betrugsfälle in ganz Europa, Ägypten und dem Nahen Osten auf.

Die Besucher erfahren nicht nur, warum ein Irrtum oder eine Fälschung anfangs durchaus überzeugen konnte, sondern auch, mit welchen wissenschaftlichen Methoden die Klärung der Fälle gelang.

Ein kurzes Video vom NDR gibt’s hier.

Der Katalog kostet 29,90 € und ist auch online zu beziehen.

Zum Weiterlesen:

  • Ausstellung zu archäologischen Fälschungen, HAZ am 25. November 2018
  • „Empfängerinnen von Botschaften“: Mediumistische Kunst in München, GWUP-Blog am 10. November 2018
  • Skepkon-Rückblick: Die bosnischen Pyramiden, GWUP-Blog am 3. Juni 2014 (auch als Video)
  • Vortragsvideo: „Die bosnischen Pyramiden“ bei SitP Köln jetzt online, GWUP-Blog am 5. Februar 2015
  • Bosnische Pyramiden und mehr: Mirko „der Buddler“ Gutjahr im Nachgefragt-Podcast, GWUP-Blog am 1. Juni 2017
  • Schwindlers Liste: die Maya-Kristallschädel, GWUP-Blog am 30. August 2011
  • Kein „ungelöstes Rätsel“: die Karte des Piri Reis, GWUP-Blog am 29. Oktober 2018
  • Peter James/Nick Thorpe: Halley, Hünen, Hinkelsteine: Die großen Rätsel der Menschheit. Sanssouci 2001

2. Dezember 2018
von Bernd Harder
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„Anti-Aufklärung und die Suche nach der Wahrheit“ bei Skeptics in the Pub Wien

Am 12. Dezember bei Skeptics in the Pub Wien:

Die Welt in drei Töpfen

Aus der Ankündigung:

Was Europa der Welt und der Menschheit geschenkt hat, ist die Aufklärung.

Die Idee, dass eine Gesellschaft möglichst viel Wissen bereitstellen soll, um Entscheidungen auf der Basis von Tatsachen fällen zu können, führte zu einem nie dagewesenen Erfolg für die Entwicklung der Menschheit. Seitdem wächst die Menschheit, nachdem sie 2.000 Jahre lang stagnierte.

Die Lebenserwartung hat sich in den letzten 100 Jahren verdoppelt und der Mensch wäre imstande, das seit Beginn seiner Kultur vor 70.000 Jahren erhoffte goldene Zeitalter zu implementieren.

Es kommt jedoch immer wieder zur Anti-Aufklärung als Widerstand gegen die Welt des Wissens. Die Suche nach der Wahrheit ist anstrengender und unbequemer als das Befolgen religiöser Dogmen, die keinen Wahrheitsanspruch befolgen.

Was tun? Als Strategie zur Ordnung der Welt schlage ich vor, die Welt in drei Töpfe einzuteilen. Diese werde ich vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Die Veranstaltung mit Prof. Renée Schroeder im „Area“ beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zum Weiterlesen:

  • Video von Skeptics in the Pub Wien: „Zwischen Elektrosmog und Magnetfeldtherapie“, GWUP-Blog am 5. November 2018
  • Video von Skeptics in the Pub Wien: „Die reinste Chemie! Was machen Zusatzstoffe in unserem Essen?“ GWUP-Blog am 3. November 2018
  • Video von Skeptics in the Pub Wien: Klima und Bevölkerungswachstum – Wo liegen die Handlungsspielräume? GWUP-Blog am 1. Oktober 2018

2. Dezember 2018
von Bernd Harder
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Podcast: „Kritisches Denken in Gesellschaft und Politik“

Neue Podcast-Folge von Kritisches Denken:

Gesprächspartner ist der Historiker und Schriftsteller Dr. Philipp Blom.

Bei den Salzburger Festspielen 2018 hielt Blom eine Rede über Aufklärung und Rationalität.

Zum Weiterlesen:

  • Podcast: Wie lehrt man kritisches Denken an der Uni? GWUP-Blog am 13. August 2018
  • Podcast: „Was ist kritisches Denken?“ mit Natalie Grams, GWUP-Blog am 31. Juli 2018
  • Was ist kritisches Denken? Skeptiker Schweiz