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Podcast „Grams‘ Sprechstunde“: Der Placebo-Effekt

| 1 Kommentar

Neu im Podcast Grams‘ Sprechstunde:

Auch wenn Placebo-Effekte durchaus eine starke Wirkung haben können, hat ihre Wirksamkeit Grenzen. Sie können Therapien zwar positiv beeinflussen, allerdings keine Wunder vollbringen und eine wirksame medizinische Behandlung vor allem nicht ersetzen.

Gesprächspartnerin ist die Neurologin Prof. Ulrike Bingel.

Dazu gibt’s die Webseite Treatment Expectation.

Zum Weiterlesen:

  • Grams‘ Sprechstunde: Placebo-Effekt – Die innere Apotheke, detektor.fm am 9. Juni 2022
  • Wirken Placebos auch, wenn man weiß, dass sie wirkstofffrei sind? spektrum am 13. Dezember 2021
  • Der Placebo-Effekt: „Einbildung, Wunder oder gute Medizin?“ GWUP-Blog am 12. April 2022
  • Wissen Weekly“-Podcast: Placeboeffekt und Homöopathie, GWUP-Blog am 5. April 2022
  • Neues maiLab-Video: „Fünf Missverständnisse über den Placebo-Effekt“, GWUP-Blog am 25. August 2019
  • Und wenn es nur Placebo ist – was macht das schon? INH am 27. Januar 2019
  • Warum gibt es den Placebo-Effekt? GWUP-Blog am 23. Juli 2010
  • Placebo-Effekt und Evolution, GWUP-Blog am 7. September 2012
  • The Rise and Fall of Placebo Medicine, neurologica-blog am 19. Juli 2011
  • Bundesärztekammer: „Placebo in der Medizin“

Ein Kommentar

  1. Guter und sehr erhellender Podcast mit einer der führenden Placebo-Forscherinnen hierzulande.

    Die Informationen z.B. beim INH und beim Susannchen, die keine Globuli braucht, sind zahlreich, aber ganz offensichtlich (man verfolge nur manche Debatte auf Twitter zur Homöopathie) ist Aufklärung über den Effekt und wie er einzuordnen ist nach wie vor bitter nötig.

    Ein beständiger Quell eines gewissen Amüsements des Kritikers ist übrigens stets der Versuch, Homöopathie (und Co.) mit dem Hinweis auf den Placebo-Effekt, der doch auch nützlich sei, zu verteidigen. Und zwar deshalb, weil der gestandene, vorzugsweise ärztliche Homöopath sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, seine Methode so verteidigt zu bekommen.

    Der ganze Kern der Debatte ist doch, dass diese vermeinen, eine spezifische Arzneimitteltherapie anzuwenden (was Hahnemann übrigens genau so auch definiert hat).

    Die Bemühungen, die Placebohypothese zurückzuweisen, sind zahlreich. Prof. Frass, ehemals Wien, machte sich bei den „Berliner Wirtschaftsgesprächen“ 2018 in Berlin gar über psychotrope Effekte lustig, die er für nicht existent bis irrelevant hält.

    Deshalb wird man von praktizierenden Homöopathen nie, niemals hören, dass sie ihre Methode mit dem Placeboeffekt zu verteidigen suchen.

    Ein schönes, häufig vorkommendes Beispiel einer Argumentation, weshalb Homöopathie nicht Placebo sein könne, findet sich beim INH:

    https://netzwerk-homoeopathie.info/ist-homoeopathie-deshalb-kein-placebo-weil-oft-nicht-das-erste-gegebene-mittel-wirkt/

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