„Ich könnte kotzen“: Krebs- Betroffene kritisiert Quackseite “Zentrum der Gesundheit”

Ja klar – “die Pharma denkt nicht daran, die wirklichen Ursachen für Krebs zu bekämpfen” und “bekämpft alle alternativen Ansätze zur Heilung von Krebs”.

Willkommen in Honkland.

In Wahrheit werden in Deutschland zurzeit rund 1000 Industrie-initiierte Arzneimittelprüfungen durchgeführt. Mit Abstand am meisten wird an Krebsmedikamenten geforscht. Etwa ein Drittel der jährlich zugelassenen Medikamente sind Onkologika, gefolgt von Arzneimitteln gegen Infektionskrankheiten.

Neue vielversprechende Ansätze wie Immuntherapien oder eine Chemotherapie mit weniger Nebenwirkungen gehen fast täglich durch die Medien. Dass Verschwörungstheorien um angeblich unterdrückte Krebsmedikamente also blanker Nonsens sind, haben wir schon vor zwölf Jahren geschrieben.

Jetzt ist auch einer unmittelbar Betroffenen der Kragen geplatzt.

Das Tattoo-Model Myriam von M. hat HPV-induzierten Gebärmutterhalskrebs besiegt und engagiert sich für die Krebsvorsorge und die HPV-Impfung.

Für einen geplanten Dokumentarfilm

Gesichter einer Krankheit – Wir Helden gegen Krebs”

sammelt sie derzeit Spenden. Auch GWUP-Mitglied Dr. Mark Benecke unterstützt das Projekt:


Direktlink zum Video auf Youtube

Auf ihrer Facebook-Seite kommentiert Myriam von M. aktuell eine “Warnung” der berüchtigten Quack-Seite Zentrum der Gesundheit vor den angeblich schlimmen Folgen der HPV-Impfung – mit deutlichen Worten:

WENN ICH DIESEN SCHEISSDRECK LESE, MÖCHTE ICH AM LIEBSTEN KOTZEN!!!!!

Alle möglichen pseudomedizinischen Heilverfahren für Krebs werden angepriesen.

Mal heilt man Krebs mit Aprikosenkernen (bzw. einem Extrakt daraus), ein andermal ist Krebs in Wirklichkeit nur eine Pilzerkrankung […]

Das wirklich Schlimme dabei ist, dass einige der Ratschläge durchaus sinnvoll sind, viele andere aber blanker Unsinn. Es wird einfach wahllos abgedruckt, was irgendwie in das eigene Weltbild passt oder passend gemacht werden kann.

Der Realitätsgehalt ist dabei unerheblich.

Medizinische Behauptungen werden nach dem Schrotflintenprinzip aufgestellt. Man behauptet beliebig alles mögliche und manchmal landet man sogar ein Trefferchen […]

Fazit: Die Seite ist gemeingefährlich.”

Zum Weiterlesen:

  • “Zentrum der Gesundheit” bei Psiram
  • „Alternativmedizin“ und der Krebstod der „Wellness Warrior“, GWUP-Blog am 10. März 2015
  • Homöopathie gegen Krebs? GWUP-Blog am 15. Juni 2015
  • Steve Jobs und die Pseudomedizin, GWUP-Blog am 22. Oktober 2011
  • Krebsforscher: “Finger weg von komplementären Verfahren”, GWUP-Blog am 7. Januar 2015
  • Krebs-Scharlatane: Wenn Patienten den Tumor ärgern, GWUP-Blog am 8. Juli 2014
  • Zwangschemotherapie rettet 17-Jähriger das Leben, Welt-Online am 10. März 2015
  • Make Health, not War!“ – Die Vitaminverschwörung des Dr. Rath, Skeptiker 4/2003
  • Größte Hoffnung seit Jahrzehnten: Individuelle Krebsimpfung tötet Tumore, Focus-Online am 22. Juni 2015
  • Tumor halbiert, Lebenszeit verdoppelt – Krebsforscher sprechen schon von Heilung, Focus-Online am 4. Juni 2015
  • Forscher entwickeln revolutionäre Krebs-Behandlung – sie bekämpft die Nebenwirkungen von Chemotherapie, Huffington Post am 23. Juni 2015

132 Kommentare zu “„Ich könnte kotzen“: Krebs- Betroffene kritisiert Quackseite “Zentrum der Gesundheit””


  1. 1 Mr. MIR 24. Juni 2015 um 07:20

    Ramen, auch ich habe darüber schon gepredigt:

    zentrum-der-gesundheit.de: Eine Aluhutseite
    http://fsmosophica.org/2015/02/08/zentrum-der-gesundheit-de-eine-aluhutseite

  2. 2 Gernot Buth 24. Juni 2015 um 07:45

    Leicht OT: Die Webseite http://www.psiram.com ist so häufig nicht erreichbar (wie auch jetzt), dass die Versuchung groß ist eine Verschwörungstheorie rund um diese angeblich rein technischen Schwierigkeiten zu konstruieren ;-)

  3. 3 a.i. 26. Juni 2015 um 14:09

    Welch Ironie: Erstmal ein Pfeifchen rauchen ;)

  4. 4 Claudia 15. Juli 2015 um 15:40

    Und wenn man auf das Heilmittelgesetz hinweist, wird man von den Urhebern solcher Artikel als Mobber, Hetzer und Diffamierer hingestellt, der nur neidisch ist, weil er den Text nicht selbst schreiben durfte. hahaha. Die Schweiz scheint in dieser Hinsicht ein rechtsfreier Raum zu sein.
    Wie sich sowas über Monate hinzieht, wie man zum “Feind der Nation wird” und wie sich sowas aus Textersicht anfühlt, ist hier nachzulesen: http://zaubertraumtagebuch.blogspot.de/2015/07/facebook-ist-eine-schlampe-oder-wie-man.html

    Viele Grüße, Claudia

  5. 5 Bernd 20. September 2015 um 17:12

    Frau von M prahlt aber selbst mit ihrem “abgeschlossenen Studium als Heilpraktikerin für Psychotherapie und der eigenen Praxis”. Herzlichen Glückwunsch.

  6. 6 Tom 23. September 2015 um 11:26

    Nach 25 jahren in der Krankenpflege, darunter etliche Jahre in der Onkologie (auch in einer bekannten Praxisklinik mit “wahren Meistern ihres Fachs”) kann ich nur folgendes anmerken: Wer glaubt,Chemotherapie, Bestrahlung und auch die neue “Wunderwaffe” Antikörpertherapie, würde Krebs heilen, der muß auch an den Weihnachtsmann glauben. Das tut sie,von wenigen Ausnahmen (z.b. Hodentumore) leider nicht. Sie richtet allerdings Gottverdammmt großen Schaden an.
    Ich gebe allerdings zu, für medizinische Laien ist es oft sehr schwer, seriöse Informationen zu erhalten.

  7. 7 Bernd Harder 23. September 2015 um 11:34

    @Tom:

    Schwächen der wissenschaftsbasierten Medizin machen “Alternativmedizin” nicht einen Deut wirksamer. Was genau wollen Sie denn mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen?

    < < Ich gebe allerdings zu, für medizinische Laien ist es oft sehr schwer, seriöse Informationen zu erhalten. << Dann würde ich Sie doch bitten, diese zu liefern, und nicht bloß zu behaupten. << würde Krebs heilen << Davon redet auch niemand. Zitat DKFZ: "Die moderne Chemotherapie hat schon bei vielen Patienten zur Heilung beigetragen, und bei anderen zumindest belastende Symptome einer Krebserkrankung gelindert ... Eine Chemotherapie kommt eher ergänzend hinzu, wenn überhaupt." << Sie richtet allerdings Gottverdammmt großen Schaden an. << Zitat DKFZ: "Wie Krebsmediziner heute gemeinsam mit Patienten eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung treffen können, hat der Krebsinformationsdienst im folgenden Text zusammengestellt." https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/chemotherapie-stellenwert.php#inhalt6

    https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/chemotherapie-stellenwert.php

  8. 8 Tom 25. September 2015 um 11:13

    @Bernd Harder:

    Schwächen der Alternativmedizin machen schulmedizische Behandlungen auch nicht einen Deut wirksamer.
    Was ich mit meinem Kommentar zum Ausdruck bringen wollte, sollte doch eigentlich auf der Hand liegen:
    Die Schulmedizin ist bei der Krebsbehandlung offensichtlich auf einem Irrweg und leider ist es sehr wohl so, daß hier sehr oft von Heilung gesprochen wird.
    Ich muß Ihnen hier aber einige Illusionen zerstören: Was der normale Menschenverstand unter Heilung versteht, unterscheidet sich elementar von dem, was Onkologen darunter verstehen.

    <<"Die moderne Chemotherapie hat schon bei vielen Patienten zur Heilung beigetragen, und bei anderen zumindest belastende Symptome einer Krebserkrankung gelindert … Eine Chemotherapie kommt eher ergänzend hinzu, wenn überhaupt."<<
    Nun, ich darf Ihnen versichern, die Wirklichkeit in deutschen Krankenhäusern und onkologischen Tageskliniken sieht anders aus.
    Oft allerdings auch deshalb, weil Patienten sich aufgrund falscher Heilungversprechungen bis zum bitteren Ende an die Chemo klammern.

    <>
    Ich behaupte nicht, ich stelle fest. Wie schon von mir angemerkt: Ich habe beruflich seit 25 Jahren mit Krebspatienten und ihrer Behandlung zu tun. Diese Zeit hat mir die Augen geöffnet.
    Zum Schluß noch ein kleines Annekdötchen (Originalzitat, wörtlich, eines Professors für Onkologie auf einem Kongress in München 2004):
    “Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten bei der Behandlung der am häufigsten vorkommenden soliden Tumore keine nennenswerten Fortschritte erziehlt.”
    Und:
    “Brustkrebs ist NICHT heilbar.”
    Soviel zu der angeblich so guten Heilungschancen bei Brustkrebs.
    P.S.: Ich empfehle Ihnen und allen interessierten die Seite [entfernt – hier wird keine Quacksalber-Werbung gemacht].

  9. 9 Bernd Harder 25. September 2015 um 12:02

    @Tom:

    << Die Schulmedizin ist bei der Krebsbehandlung offensichtlich auf einem Irrweg. << Die "Schulmedizin" kann nur mit den Mitteln und Erkenntnissen arbeiten, die sie derzeit hat, egal wie limitiert diese im Einzelfall auch sein mögen. Krebs ist ja auch nicht gerade eine Erkältung, es behauptet doch auch niemand, dass Krebs leicht zu heilen sei. Wenn Sie von einem "Irrweg" ausgehen, müssten Sie ja zugleich eine Alternative dazu benennen. Es gibt aber derzeit keine Alternative zu einer "schulmedizinischen" Behandlung, da können Sie noch so viele Homöopathen-Seiten verlinken. << Zum Schluß noch ein kleines Annekdötchen << ... das mehr als zehn Jahre alt ist - in der med. Forschung eine kleine Ewigkeit.

  10. 10 Pierre Castell 25. September 2015 um 12:15

    @ Tom
    “Ich behaupte nicht, ich stelle fest!”

    Solange Sie uns keine überprüfbaren Fakten bringen, sind Ihre Behauptungen haltlos…

  11. 11 RainerO 25. September 2015 um 14:13

    Und wer allen Ernstes Krebsbehandlung mit Homöopathie in Verbindung bringt, hat sich für mich aus jeglicher ernsthafter Diskussion gekickt, egal wie lange so ein Jemand schon Innenansichten bieten kann.

    Ich kenne auch eine an Krebs leidende Krankenschwester, die inzwischen eine Hamer-Anhängerin ist.

    In einer Sache “drinnen zu sein” schützt nicht vor falschen Ansichten und katastrophalen Irrwegen.

  12. 12 Bernd Harder 25. September 2015 um 14:16

    @RainerO:

    < < Und wer allen Ernstes Krebsbehandlung mit Homöopathie in Verbindung bringt, hat sich für mich aus jeglicher ernsthafter Diskussion gekickt, egal wie lange so ein Jemand schon Innenansichten bieten kann. << So isses. http://blog.gwup.net/2014/06/23/homoopathie-bei-krebs-es-ist-alles-noch-viel-schlimmer/

  13. 13 Bernd Harder 25. September 2015 um 16:06

    @RainerO:

    < < Ich kenne auch eine an Krebs leidende Krankenschwester, die inzwischen eine Hamer-Anhängerin ist. << Was üblicherweise das Todesurteil bedeutet: http://blog.gwup.net/2015/09/21/mein-studentenmadchen-gegen-krebs-neues-todesopfer-der-germanischen-neuen-medizin/

  14. 14 RainerO 25. September 2015 um 19:03

    @ Bernd Harder

    sskm, diese Dame ist mir ziemlich egal. Auch wenn das vielleicht menschenverachtend klingt, tun mir solche Leute kein bisschen leid, wenn sie sich mit Anlauf aus dem Genpool entfernen.

    Sie ist die Frau eines guten Bekannten, der eigentlich ganz ok ist. Sie fährt aber neben Hamer das volle Programm mit Chemtrails, Eso-Behandlungen aller Art, Xenophobie übelster Sorte, usw. Als unsere Nationalratspräsidentin an Krebs verstarb, beklagt sie laut, dass sie die Pharmaindustrie umgebracht habe und sie nicht verstehen könne, warum eine Frau, die eh so viel Geld hat, sich keine gute, alternative Behandlung geleistet hat.

    Auf meinen polemischen Einwurf “Ja, was für eine Schande, mit Homöopathie und Reiki würde sie sicher noch leben!” war dann Funkstille. Ich glaube, jetzt mag sie mich nicht mehr ;-)

    Einzig mein Bekannter tut mir leid.

  15. 15 Alex Mars 14. Dezember 2015 um 08:14

    @RainerO
    Sie schießen sich mit ihren Kommentaren selbst ab. Merken sie nicht wie sie sich selbst ins lächerliche ziehen? Ihre menschenverachtend polemisch unterirdische Ausdrucksweise interessiert hier niemandem.- ausser ihrem eigenen Ego.

  16. 16 Bernd Harder 18. Februar 2016 um 09:23
  17. 17 WAHRHEIT-VERA 15. August 2016 um 04:45

    Wir haben schon genug Chemie und Radioaktivität in uns!!! Alternativen sind immer besser! Vor allem eine gesunde Lebensweise!!! Sollte jeder mal drüber nachdenken, ehe man andere verunglimpft und beschimpft!!! Gesunde Rohkost macht auch weniger aggressiv und lässt weniger aggressive Zellen wachsen:-) :-). Zurück zur Natur und Plastik aus den Ozeanen!¡! Herzliche Grüße an alle … und an alle Freidenker!!! O:-)

  18. 18 Bernd Harder 21. August 2016 um 16:37

    @Wahrheit-Vera:

    Psssst – ich verrate Ihnen was, nicht weitersagen:

    Alles Biologische besteht aus chemischen Molekülen, auch Sie.

    Ihr Körper besteht aus zahllosen organischen und anorganischen Verbindungen und Ihre Zellen produzieren aufgrund von chemischen Prozessen Energie zum Leben.

    Und die gefährlichsten Gifte, die schlimmsten Krankheiten und sogar Radioaktivität kommen aus der Natur. Wenn Sie anderer Überzeugung sind, empfehlen wir Ihnen ein Glas Engelstrompetentee aus biologischem Anbau.

    http://blog.gwup.net/2013/10/13/natur-ist-gut-und-chemie-bose/

    http://blog.gwup.net/2015/08/20/gute-und-bose-chemie/

  19. 19 Lanzelot 21. August 2016 um 17:20

    Aber natürlich…

    Das Zentrum der Gesundheit, wo auch immer dies ist und in welchem Universum die sich auch immer geistig befinden. Galaktische Grüße

    Immer wenn ich schlechte Laune habe und merke, nee…. das geht ja gar nicht, ist das eines meiner bevorzugten Ziele

    Soviel Unsinn und irrationaler Humbug, dass muss einem zuerst mal einfallen. Obwohl das Lachen schon mal gallig wird. Meinen aufrichtigen Respekt für die Kreativität

    Und Vera:

    Supiiii, Rekord: 6 Zeilen und 30 Sekunden lesen—-BINGO. Sie bekommen ein kleines Grundstück auf den Golan-Höhen. Sie müssen aber selbst verteidigen

    Aber im Ernst:

    Für Chemotherapie gilt das Gleiche, wie für die meisten Medikamente. Sie lindern Symptome, stoppen Verlaufsformen, sind präventiv
    oder nachsorgend. Und (fast) immer Bestandteil eines mehrdimensionalen Behandlungskonzepts. Die sehr unschönen Begleiterscheinungen zu mindern, ist seit Jahren das Ziel aller Beteiligten

    Das Krebs bisher nicht endgültig besiegt ist, hängt mit auch der Komplexität zusammen, die das Entstehen der Krankheit und ihren Verlauf beeinflusst. Das ist sehr individuell. Echte und zuverlässige Königswege kenne ich nicht

    Aber ich kenne ein Dutzend Frauen, die den Brustkrebs seit teilweise über 15 Jahren hinter sich gelassen haben. Und nun? Aber ich bin dann nur ein Mietmaul, oder?

    Zitat Vera:

    “Sollte jeder mal drüber nachdenken”

    Just do it
    possibly with the help guide

  20. 20 noch'n Flo 22. August 2016 um 06:43

    Sollen wir Vera vielleicht noch verraten, dass sie auch voller Gene ist? Und Atome?

    “Gesunde Rohkost macht auch weniger aggressiv”

    Angesichts des inflationären Gebrauchs unschuldiger Satzzeichen schlussfolgere ich mal, dass sich Vera so gar nicht gesund ernährt.

  21. 21 Lanzelot 22. August 2016 um 16:18

    Lässt sich daraus implizieren, dass es auch auch ungesunde Rohkost gibt?
    Und das mit dem weniger aggressiv kann ich so nicht unterschreiben
    Ich esse gerne Gemüse, auch nicht erhitzt

    Aber bei zuviel davon bekäme ich Reizzustände
    Würde man mich zwingen, wie es so mancher Grüne gerne tun würde…
    Aggression pur:)

  22. 22 noch'n Flo 22. August 2016 um 16:27

    @ Lanzelot:

    Vielleicht ist Wahrheit-Vera ja die Schwester von Urkost-Igitte.

  23. 23 Lanzelot 23. August 2016 um 14:03

    Im Moment ruht ihr Verein, aus persönlichen Gründen
    Hmmm……
    Ihre Kommentare zur Ur-Methodik, das sie “aus vielen wichtigen Bereichen ausgestiegen sind”, kann man erkennen
    Vor allem im Bereich Logik, Vernunft, jedwede Form von Realität u.a

    Obwohl, sich die Früchte aus Thailand einfliegen zu lassen….. Die fliegen sowieso.
    Okay, dann vergessen wir in dem Fall, den sonst propagierten Umweltschutz, ist ja was anderes
    Ein Vorbild die Frau, auch in Sachen moralische Flexibilität
    Wer behauptet denn, dass diese Menschen engstirnig sind
    Völlig offen, bei Bedarf

    Man hat nicht genug Hände, um sich an den Kopf zu fassen

  24. 24 noch'n Flo 23. August 2016 um 15:33

    @ Lanzelot:

    Du hast jetzt nicht ernsthaft auf meinen letzten Kommentar hin Igitte gegooglet?

  25. 25 Lanzelot 23. August 2016 um 16:30

    Groß googlen…nein
    Psiram!!!!!!

    Und dann wurde ich neugierig, was die Dame im Moment so macht
    Kann ich nicht unterdrücken
    Bin doch noch dabei, mich in die Szene einzufinden
    Von vielen der Protagonisten habe ich bisher noch gar nicht gehört

  26. 26 noch'n Flo 23. August 2016 um 17:07

    @ Lanzelot:

    Über die diversen Vertreter seltsamer Kostformen findet man teilweise noch viel mehr bei “Antivegan”, als bei “Psiram” (wobei die beiden Webseiten durch persönliche Kontakte diverser Mitglieder wohl auch zusammenarbeiten). Im Falle von Igitte: https://www.antiveganforum.com/wiki/Brigitte_Rondholz

  27. 27 noch'n Flo 23. August 2016 um 17:26

    Kleine Randanekdote: eine meiner Praxisassistentinnen hat mir heute erzählt, dass sie am Wochenende einen jungen Mann aus Italien kennengelernt hat, der gerade zu Besuch bei Verwandten in der Schweiz weilt. Dieser hatte ihr erzählt, er wolle demnächst auch permanent in die Schweiz kommen und sich als “onkologischer Ernährungsberater” selbstständig machen.

    Als meine Praxisassistentin irritiert nachfragte, was das denn sein sollte, erklärte er ihr, er habe in 2 Büchern gelesen, dass man Krebs alleine durch eine konsequente Ernährungsumstellung heilen könne, ohne Operation, Chemo und so. Da meine Assistentin durch die Arbeit mit mir für solche Themen bereits recht gut sensibilisiert ist, haben sich bei ihr spontan sämtliche Zehennägel hochgerollt.

    Man sollte dazu auch wissen, dass sie seit Anfang dieses Monats dabei ist, in der Abendschule die Berufs-Maturität zu erwerben, anschliessend möchte sie sich an der FH zur Oecotrophologin ausbilden lassen. Bei der Aussicht, sich das Berufsfeld der Ernährungsberaterin künftig mit solchen Typen teilen zu müssen, überkommt sie das kalte Grausen.

  28. 28 Lanzelot 23. August 2016 um 17:38

    Stimmt, Antivegan habe ich auch auf dem Schirm
    Einfach klasse
    Komprimiert, reichlich Infos, gut gemacht
    Brauch ich auch so, geht am schnellsten
    Habe ja auch nicht immer so viel Zeit, muss flott gehen

    Stelle aber immer wieder fest, das man sich gar nicht so lange
    am Stück damit befassen kann, ohne das es auf’s Gemüt schlägt:)
    Irgendwann ist man auch gaga und denkt: Die Welt steht Kopf

    Bedauerlicherweise durfte ich mit ein paar Pseudo-Heiler-Freaks
    schon in der Realität plagen.
    War nicht ganz so lustig.
    Seit der Zeit suche ich einen Backround mit Gleichgesinnten
    GWUP und so, wenn dann richtig
    Antrag ist gestellt, mal schauen wie es weiter geht

  29. 29 Wolfgang 23. August 2016 um 19:57

    Da schreibt jemand “Brustkrebs ist nicht heilbar” Komisch meine Mutter hatte 1974 ein Mammakarzinom. Operiert, bestrahlt. Letztes Jahr (2015) ist sie im 94 Lebensjahr verstorben, an einem Infekt, nicht am Mamma Ca. Aber ja eh nicht heilbar-oder so??? Also 41 Jhr Überlebenszeit- aber Mamma Ca nicht heilbar- gehts noch?

    Klar es geht nicht immer so gut- aber nicht heilbar ??
    Na ja uns seit 1974 ist ja in der Therapie von Mamma Cas und generell in der Onkologie einiges weitergegangen – speziell bei Leukämien-Philadelphia Chromosom pos Patienten – heute gute Prognose, wenn therapiert; 1980 Überlebenszeit max 1 Jhr.

    Also bitte keinen Unsinn posten.

  30. 30 noch'n Flo 23. August 2016 um 22:50

    @ Lanzelot:

    “Stelle aber immer wieder fest, das man sich gar nicht so lange am Stück damit befassen kann, ohne das es auf’s Gemüt schlägt:) Irgendwann ist man auch gaga und denkt: Die Welt steht Kopf”

    Kenne ich nur zu gut. Lass Dir gesagt sein: das wird mit der Zeit besser. Dauert halt ein wenig. Ich habe dazu auch eine Weile gebraucht. Und dennoch lasse ich mich auch heute immer noch regelmässig zu Kommentarschlachten mit Esos, Pseudomedizin-Anhängern u.ä. hinreissen.

    Für mich ist das Internet mit all seinen Foren und Blogs inzwischen a) eine Art “Testgelände” für bestimmte Argumente und b) eine Möglichkeit, gewissen Mitmenschen mal genau die Dinge zu sagen, die auszusprechen ich mir in meiner Praxis (immer noch) nicht leisten kann. (Letztere werden aber seit Jahren fortgesetzt weniger.)

    “Bedauerlicherweise durfte ich mit ein paar Pseudo-Heiler-Freaksschon in der Realität plagen. War nicht ganz so lustig.”

    Kenne ich ebenfalls aus meiner Praxis – dagegen hilft nur schonungslose Aufklärung. Manche Patienten verliert man (an weniger kritsche KollegInnen) – aber vielen kann man eben auch helfen, sich besser zu informieren. Und diese Patienten sind es m.E. absolut wert!

    Ist zu Beginn recht frustrierend, weil zunächst einmal der Patientenstamm kleiner wird – letztendlich spricht es sich aber auch irgendwann herum, dass da ein Arzt praktiziert, der nichts von Hokus-Pokus-Medizin hält: dann kommt die Praxis auch wieder in Schwung (musste ich selber erleben, war extrem demotivierend, letztlich bin ich aber dennoch wieder auf die Füsse gekommen).

    Bitte verstehe, dass es Patienten gibt, die sich von Deinen Methoden und Therapien schlichtweg nicht helfen lassen WOLLEN. Sie kommen zu Dir, weil sie entweder einen gelben Schein brauchen, ihnen nach gewissen Medikamenten ist, sie ein Rentenbegehren haben und von der BfA dazu verpflichtet wurden oder einfach nur sonst keine besondere Aufmerksamkeit bekommen, und sich deshalb im Internet dubiosen Bewegungen angeschlossen haben.

    Da kannst Du argumentieren, wie Du willst, es ist sinnlos. Sie zum richtigen Zeitpunkt aufzugeben, schont Dein ganz persönliches Seelen- und Privatleben. Sind es diese Frustratoren wirklich wert, dass Du – alleine um sie MÖGLICHERWEISE zu retten – 3-5 andere Patienten vernachlässigst/abweist, denen Du sehr gut helfen könntest?

    Ich weiss, das mag sehr zynisch klingen. Für mich ist es einfach nur eine (schmerzhaft am eigenen Leib erlernte) Notwendigkeit, seine eigenen Resourcen zu schonen und dann bestmöglich einzusetzen.

    “Seit der Zeit suche ich einen Backround mit Gleichgesinnten GWUP und so, wenn dann richtig Antrag ist gestellt, mal schauen wie es weiter geht”

    Meine Frau und ich sind inzwischen seit fast zwei Jahren Mitglieder bei den “Skeptikern Schweiz” – bislang noch still und fördernd, wir planen allerdings bereits, in absehbarer Zeit auch bei uns in der Nähe einen Skeptiker-Stammtisch auf die Beine zu stellen. Wenn wr dafür mal Zeit finden…

  31. 31 noch'n Flo 23. August 2016 um 23:10

    @ Wolfgang:

    “Klar es geht nicht immer so gut- aber nicht heilbar?? Na ja uns seit 1974 ist ja in der Therapie von Mamma Cas und generell in der Onkologie einiges weitergegangen – speziell bei Leukämien-Philadelphia Chromosom pos Patienten – heute gute Prognose, wenn therapiert; 1980 Überlebenszeit max 1 Jhr.”

    Das fand ich ja auch in den letzten 10 Jahren so extrem crémig: dass dank der Entwicklung neuer Medikamente in den späten 1990ern die 10-Jahre-Überlebensrate bei den senilen Leukämieformen von knapp über 10% auf inzwischen fast 90% gestiegen ist. Eine wirklich GENIALE Leistung der “forschenden Pharmaunternehmen” (wie wir sie ja inzwischen auch aus der Deutschen TV-Werbung kennen).

    Okay, da werden sicherlich gewisse Mitmenschen einwenden: “Was kümmern mich die Senioren: die haben ja – im Gegensatz zu mir – ihre Rente auf Sicher.” Irgendwie verständlich. Zumindest aus deren Sicht.

    Blöd nur, wenn man dann selber gerade dabei ist, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft im Sozialnassauern zu erwerben… jemalige weitere Einzahlungen in die hiesigen Sozialsysteme auf Dauer ausgeschlossen… (und damit meine ich gewiss nicht “die Flüchtlinge” – Guten Morgen, PEGIDA!)

    @ alle “Farma”-Hasser:

    Sind es diese Mitmenschen nicht wert, dass Originalmedikamente immer noch 8 Jahre lang (in Deutschland) patentgeschützt sind und die Preise auf dem Generikamarkt stagnieren?

    Bitte denkt immer daran, dass nur eines von 1000 potentiellen Medikamenten den Weg vom “Farma”-Reissbrett zur Marktreife schafft. Sollte man den Entwicklern nicht die Möglichkeit einräumen, damit auch weiterzumachen? Sollten wir uns nicht mit denjenigen Mitmenschen, die von einer solchen Therapie profitieren (während der Beweis der Wirksamkeit auch nur irgendeiner “alternativen” Therapie (nota bene: nicht nur für Krebs!) immer noch aussteht), solidarisieren, damit diese wieder mehr Lebensqualität erleben dürfen?

    Hasst Ihr Eure Omi und Euren Opi wirklich so sehr?!?

  32. 32 Bernd Harder 23. August 2016 um 23:27
  33. 33 Bernd Harder 11. September 2016 um 20:35

    << Aus vollem Herzen: Ja, wir erleben derzeit eine Revolution in der Krebstherapie." (Ulrich Keilholz vom Comprehensive Cancer Center der Berliner Charité) <<

    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/onkologie-stille-revolution-in-der-krebstherapie-1.3155518

  34. 34 Brigitte Götz 14. Oktober 2016 um 09:23
  35. 35 Pierre Castell 14. Oktober 2016 um 11:36

    @ noch´n flo
    “Sind es diese Mitmenschen nicht wert, dass Originalmedikamente immer noch 8 Jahre lang (in Deutschland) patentgeschützt sind und die Preise auf dem Generikamarkt stagnieren?”

    Ein sehr interessanter Punkt, über den ich mich letzte Woche so sehr mit meinem Apotheker gestritten habe, dass ich ab sofort irgendwo anders meine Medikamente einkaufen werde!

  36. 36 noch'n Flo 14. Oktober 2016 um 13:40

    @ Pierre Castell:

    Welche Position haben Sie denn in diesem Streit eingenommen?

  37. 37 Pierre Castell 14. Oktober 2016 um 15:21

    @ noch’n Flo

    Mir fehlt momentan die Zeit, dass hier ausführlich zu beantworten bzw. zu diskutieren. Ich möchte das eigentlich ungern in zwei Sätzen abtun.

    Ich formuliere/beantworte es mal so:

    Grundsätzlich bin ich gegen jede Form von Plagiaten, Kopien, Generika oder wie immer man das auch nennen mag. Deshalb habe ich auch seit Jahren eine Abneigung gegen Aldi.

    Bei Medikamenten ist das aber nicht einfach, fair zu beurteilen.

    Ich bin für Originalmedikamente, aber was ist mit den bedürftigen Menschen, die den höheren Preis oft nicht zahlen können?

    In der Apotheke ging es übrigens um mein verlangtes Medikament “Micardis”, welches ich seit ca. 20 Jahren einnehmen muss.

    Zur Diskussion stand das entsprechende Generika, nämlich Telmisartan Plus von der Firma Aliud Pharma

  38. 38 Pierre Castell 15. Oktober 2016 um 20:33

    @ noch’n Flo

    Habe ich Ihnen zu unsachlich geantwortet?

  39. 39 noch'n Flo 15. Oktober 2016 um 22:31

    @ Pierre Castell:

    “Habe ich Ihnen zu unsachlich geantwortet?”

    Nö, ich finde Ihre Argumentation gut nachvollziehbar. Zumal es ja auch ein Irrglaube ist, alle Generika seien gleich gut wirksam (und genauso gut wie die Originale). Der/die enthaltene(n) Wirkstoff(e) mag/mögen zwar derselbe/dieselben sein, aber eine Tablette besteht ja auch noch aus anderen Komponenten, vor allem Bindemitteln und Hilfsstoffen.

    Und diese sind nun einmal von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Daraus resultiert eine unterschiedliche Resorptionsfähigkeit im menschlichen Darm und damit auch ein oftmals völlig anderes Wirkverhalten.

    Nebenbei: nicht alles, was bei Aldi (und Lidl & Co.) angeboten wird, sind Plagiate. Oftmals stellen sogar die Originalhersteller selber für die Discounter die Kopien her, die sich zumeist gar nicht vom Original unterscheiden.

  40. 40 Pierre Castell 16. Oktober 2016 um 12:20

    @ noch´n floh

    “Oftmals stellen sogar die Originalhersteller selber für die Discounter die Kopien her, die sich zumeist gar nicht vom Original unterscheiden.”

    Mittlerweile ja. Das war vor vielen Jahren aber nicht so. Heute sagen sich die Originalhersteller, wenn die uns sowieso kopieren, dann machen wir es lieber selbst. Hinzu kommt, dass bei den allermeisten “Kopien” von den Originalherstellern die Rezeptur ein wenig anders ist, so dass sich der Geschmack oft vom Originalprodukt ein wenig unterscheidet, obwohl vom Originalhersteller produziert. Die Qualität hingegen ist gleich gut, wie ich immer wieder mal bei der Stiftung Warentest lese, manchmal sogar noch besser.

    “Zumal es ja auch ein Irrglaube ist, alle Generika seien gleich gut wirksam.”
    Richtig, das entspricht genau meinen Erfahrungen!

  41. 41 Pierre Castell 16. Oktober 2016 um 12:30

    @ noch´n floh
    “Zumal es ja auch ein Irrglaube ist, alle Generika seien gleich gut wirksam.”

    Das war auch der Punkt, an dem ich mit dem Apotheker aneinander geriet. Er wollte mich für dumm verkaufen, weil er ja der Fachmann ist und ich eben nur der dumme unwissende Kunde.

    Dann fing er an, auf übelste Art und Weise auf die “arroganten” Hersteller zu schimpfen, die mal von ihrem hohen Ross runterkommen sollten. Ist mir unbegreiflich, wie man als Apotheker so reagiert…

    So sehr ich die überhebliche Geschäftspolitik gegenüber den eigenen Kunden von Apple verachte, so bin ich der Meinung, dass es von Samsung eine Frechheit ist, Apple endlos zu kopieren. Umso mehr empfinde ich nun Freude, dass Samsung die momentan großen Probleme hat. Die Aktien von Samsung sind die Tage schon um rund 5% gesunken (und werden meiner Einschätzung nach weiter sinken).

  42. 42 RainerO 16. Oktober 2016 um 19:51

    @ Pierre Castell

    Ich hoffe, du musstest das Mittel nicht gleich in der Apotheke einnehmen… ;-)

    Der Apotheker hat sicher falsch reagiert. Zur Ehrenrettung der Zunft sei meine Frau angeführt. Ihr ist klar, dass es Unterschiede gibt (auch ihr Argument sind u.a. die Begleitstoffe) und ließe sich sicher nicht auf eine derartige Diskussion ein.

    In Österreich wird das Mittel aber nicht (mehr) von der Kasse bezahlt und ist damit privat zu bezahlen. Daher kann es dem Apotheker völlig egal sein, wenn ein Arzt genau dieses Mittel verschreibt und ein Patient das kaufen will.

  43. 43 Pierre Castell 17. Oktober 2016 um 06:16

    @ RainerO

    In Deutschland ist das Mittel inzwischen nur noch gegen eine höhere – so der Apotheker – Zusahlung erhältlich. Bisher zahlte man nur den Mindestsatz hinzu.

    Der Apotheker bot mir Alternativen an, das Mittel über einen gewissen Import zu besorgen. Dabei scheint das Mittel wohl um die halbe Welt zu reisen, wird irgendwo anders verpackt, um dann anschließend wieder in Deutschland zu landen (hergestellt würde es angeblich beim Originalhersteller in Deutschland).

    Hatte vor Jahren genau mit solch einem Import schlechte Erfahrungen gemacht (mehrere Tabletten waren schon aus der Blisterpackung herausgedrückt und lagen lose in der Verpackung).

  44. 44 noch'n Flo 17. Oktober 2016 um 13:47

    @ RainerO:

    In Deutschland ist es mittlerweile so, dass die Ärzte für generisch erhältliche Medikamente nur noch den Wirkstoff rezeptieren. Der Apotheker schaut dann, welche Krankenkasse der Patient hat und mit welchem Generikahersteller diese Kasse in diesem Jahr einen Abgabevertrag hat. Von diesem Hersteller bekommt der Patient dann sein Medikament (es sei denn, er zahlt zu). Das kann u.U. jedes Jahr ein anderer Hersteller sein.

    @ Pierre Castell:

    “Das war auch der Punkt, an dem ich mit dem Apotheker aneinander geriet. Er wollte mich für dumm verkaufen, weil er ja der Fachmann ist und ich eben nur der dumme unwissende Kunde.”

    Naja, es gibt aber auch Pharmafirmen, die nicht nur ihr eigenes Generikum herstellen, sondern denselben Wirkstoff gleich auch noch für 2-3 andere Anbieter tablettieren und verblistern. Leider ist jedoch für den Kunden überhaupt nicht erkennbar, welche anderen Anbieter das sind – für den Arzt zumeist auch nicht. Und genau da beginnt dann das Problem.

  45. 45 Pierre Castell 17. Oktober 2016 um 14:07

    @ noch’n Flo
    “Leider ist jedoch für den Kunden überhaupt nicht erkennbar, welche anderen Anbieter das sind – für den Arzt zumeist auch nicht. Und genau da beginnt dann das Problem.”

    Oje – das scheint ja für Laien wie mich doch noch ein wenig komplizierter zu sein, als ich sowieso schon dachte.

    Danke für Ihre Infos!

  46. 46 noch'n Flo 17. Oktober 2016 um 14:54

    @ Pierre Castell:

    “das scheint ja für Laien wie mich doch noch ein wenig komplizierter zu sein, als ich sowieso schon dachte”

    Wie soll ein Laie dort durchblicken, wo sogar gestandene Fachleute scheitern? Dieses Durcheinander dürfte aber durchaus Methode haben: vor allem, wenn ein Hersteller nicht nur den eigenen Abgabepreis, sondern auch den der vermeintlichen Konkurrenten (die in Wirklichkeit seine Kunden sind) beeinflussen kann. Und kein Kartellwächter der Welt kann dagegen etwas unternehmen.

  47. 47 RainerO 17. Oktober 2016 um 15:53

    @ noch’n Flo
    Die aut idem-Regelung kenne ich. ich wusste nur nicht, dass die Ärzte gar kein bestimmtes Mittel mehr aufschreiben, sondern nur den Wirkstoff.

    >> es gibt aber auch Pharmafirmen, die nicht nur ihr eigenes Generikum
    >> herstellen, sondern denselben Wirkstoff gleich auch noch für 2-3
    >> andere Anbieter tablettieren und verblistern

    Ich betreue übrigens ein Pharmaunternehmen, das genau das macht. Ich werde bei Gelegenheit nachfagen, wie das in Österreich gehandhabt wird.

  48. 48 Ho2 23. Oktober 2016 um 17:36

    An alle die wegen Geld, eigener Überzeugung ohne Beweise und Studien oder Egomanie ihre Lügen verbreiten und Verwirrungen stiften!
    Halbwahrheiten ind keine Wahrheiten. Und wer den Mammon anbetet, der wird sowieso sterben.

  49. 49 Bernd Harder 23. Oktober 2016 um 17:39

    @Ho2:

    Echt? Und ich dachte immer, sterben müssen wir alle.

    Bin verwirrt.

  50. 50 RainerO 23. Oktober 2016 um 18:13

    @ Bernd Harder:

    Ein einfaches “Amen!” hätte gereicht. Verwirrt können nur diejenigen sein, die den Fehler begehen, nachzudenken.

  51. 51 noch'n Flo 23. Oktober 2016 um 19:33

    @ Bernd Harder:

    Esos und ihre Trolle sterben doch nicht, die steigen auf (in was auch immer).

  52. 52 RPGNo1 23. Oktober 2016 um 19:45

    @Ho2
    Was willst du uns sagen? Deine Aussage ist sinnbefreit in den Raum gestellt.

  53. 53 rthbnk 13. Dezember 2016 um 21:25

    Auch wenn der letze Eintrag eine Weile her ist, möchte ich gerne zu der Diskussion beitragen.
    Ich habe mir die Einträge durchgelesen in der Hoffnung auf Erkenntnisse zu stoßen. Ich bin wahrlich kein Experte in diesem Themengebiet und ich gebe ehrlich zu bei manchem Beitrag nicht alles verstanden zu haben.
    Ich bin auf diesen Beitrag gestoßen, weil ich mich nicht blind auf einer Quelle beziehen möchte, ohne diese zu hinterfragen. Und um damit auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Ich bin nicht gänzlich überzeugt vom “Zentrum der Gesundheit”. Viele Erläuterungen erscheinen mir zu einfach und gewissermaßen rächen sie sich an der Medizin.
    Dennoch muss ich sagen, dass auch die Kritiker innerhalb dieses Forums keine klaren Verhältnisse schaffen konnten.

    Prägnant war besonders der Beitrag von @Tom, der durch seine jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet durchaus seriös erscheint. Seine Äußerungen wurden jedoch von @Pierre Castell folgendermaßen beantwortet:

    <>

    Wo ich mich frage: Ja, wo bleiben denn die überprüfbaren Fakten Ihrerseits? Nicht ein Kritiker konnte dem Wunsch von Pierre Castell gerecht werden, nichtmal er selbst.
    Hinzukommt die Art und Weise, wie die Befürworter verbal “belächelt” werden und sich einzelne Kommentatoren gegenseitig hochschaukeln. Das lässt mich zudem an der Glaubwürdigkeit der Kritiker zweifeln.

  54. 54 Bernd Harder 13. Dezember 2016 um 21:39

    @rthbnk:

    << Wo ich mich frage: Ja, wo bleiben denn die überprüfbaren Fakten Ihrerseits? << Wofür genau? Über konkret welches "Themengebiet" möchten Sie gerne diskutieren? Toms Äußerungen wurden u.a. auch von mir beantwortet, mit a) seriösen Links zum Thema Chemotherapie, die belegen, dass seine Äußerungen so nicht stimmen und b) mit dem aus meiner Sicht entscheidenden Satz: Schwächen der wissenschaftsbasierten Medizin machen “Alternativmedizin” nicht einen Deut wirksamer. Darüber hinaus disqualifiziert Tom sich mit seinem Link zu einer "homöopathischen" Krebsseite selbst, denn das belegt, dass er von wissenschaftsbasierter Medizin gar nichts versteht. Da gibt es auch nichts mehr zu "belächeln", denn das ist schlicht lebensgefährlicher Unsinn. Und von "gegenseitigem Aufschaukeln" kann ich eigentlich nichts erkennen.

  55. 55 noch'n Flo 14. Dezember 2016 um 07:35

    @ rthbnk:

    “Prägnant war besonders der Beitrag von @Tom, der durch seine jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet durchaus seriös erscheint.”

    Ich komme zwar nicht auf Toms 25 Jahre, sondern “nur” auf 18, dafür aber als Arzt und nicht als Krankenpfleger. Und ich habe im Laufe meiner Assistenzarztzeit auch in der Onkologie gearbeitet. Bin ich damit für Dich seriös genug, um Dir sagen zu können, dass Toms Geschreibsel gequirlte Schweinescheisse ist? Und mutmasslich aus der Ecke des antisemitischen und mit internationalem Haftbefehl gesuchten Scharlatans Ryke Geerd Hamer stammt (google den mal)?

  56. 56 Waltraud DeAngelis 19. März 2017 um 12:35

    Diese Personen die immer für die Pharmalobby schreiben sind sicher von dieser bezahlt oder sogar angestellt um alles natürliche und gesunde zunichte zu machen. Diese Lobby braucht kranke Menschen, denn gesunde Menschen bringen leider kein Geld. Jeder Mensch, der einen halbwegs gesunden Menschenverstand hat weis das man einen Körper mit einem Gift nicht heilen kann. Die Statistiken sind leider immer so gemacht, wie sie die Pharmaindustrie braucht. Sie kennen sicher das Sprichwort “glaube keiner Statistik die du nicht selber getürkt hast”. Es gibt aber Gott sei Dank immer mehr Menschen die aufwachen und merken was da abläuft. Ich bin auch so ein Mensch. Ich musste aber zuerst sehr schlechte Erfahrungen machen. Heute bin ich froh. Ich kläre auch Menschen über die Pharmaindustrie auf. Ich gebe immer einen kleinen Denkanstoss, den Rest finden die Menschen selbst heraus. Langsam wird es eng in den Reihen der Lobby. Mal sehen. Ich wünsche allen eine gute Zukunft.

  57. 57 Bernd Harder 19. März 2017 um 13:46

    @Waltraud:

    < < Diese Personen die immer für die Pharmalobby schreiben sind sicher von dieser bezahlt oder sogar angestellt << Wir schreiben weder für die Pharmalobby noch werden wir von dieser bezahlt: http://blog.gwup.net/2013/04/21/skeptiker-als-pharma-soldner/

    < < um alles natürliche und gesunde zunichte zu machen. << a) Nicht alles, was "natürlich" ist, ist harmlos oder gar gesund. Auch Erdbeben, Skorpione und Giftpilze sind "natürlich". b) Es geht nicht um "Pharma vs. natürlich", sondern um wirksam vs. unwirksam. << Diese Lobby braucht kranke Menschen, denn gesunde Menschen bringen leider kein Geld. << Und Sie denken ernsthaft, dass ohne die Pharmalobby alle Menschen gesund wären? Dann erklären Sie mir bitte, weshalb unsere Lebenserwartung innerhalb kurzer Zeit auf das Doppelte gestiegen ist: "Vor allem der medizinische Fortschritt und seine gute Verfügbarkeit haben für den zunehmenden Anstieg der Lebenserwartung gesorgt. So werden die Menschen in Deutschland in der heutigen Zeit durchschnittlich doppelt so alt wie im Jahre 1871. Zu dieser Zeit ermittelte man die ersten verlässlichen Werte zur Lebenserwartung." http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Gesellschaft/Lebenserwartung/Artikel/14787.php

    < < Die Statistiken sind leider immer so gemacht, wie sie die Pharmaindustrie braucht. Sie kennen sicher das Sprichwort "glaube keiner Statistik die du nicht selber getürkt hast". << Dann erklären Sie mir bitte, weshalb von 10.000 Hoffnungsträgern, die in den Forschungslaboren der Pharmafirmen getestet werden, im Durchschnitt nur einer als fertiges Medikament in der Apotheke landet, wenn die Pharmaindustrie alle Studien und Zulassungsverfahren nach Belieben manipulieren kann: http://www.netdoktor.de/medikamente/arzneimittelzulassung/

    < < Es gibt aber Gott sei Dank immer mehr Menschen die aufwachen und merken was da abläuft. Ich bin auch so ein Mensch. << Es tut mir Leid, das sagen zu müssen, aber Sie sind nicht "aufgewacht", sondern Sie haben das entwickelt, was Ben Goldacre (ein Pharma-Kritiker) als "kindische Haltung" bezeichnet: "Viele Menschen entwickeln eine kindische Haltung: Die Pharmaindustrie ist böse, also lasse ich mein Kind nicht impfen. Die Pharmaindustrie ist böse, deshalb nimm lieber Vitaminpillen oder geh zum Homöopathen. Nur weil Big Pharma böse ist, heißt das noch nicht, dass Zuckerpillen wirken.” << Ich kläre auch Menschen über die Pharmaindustrie auf. << Da gibt es genügend Experten, die das tun - und die trotzdem nichts von Homöopathie und Co. halten: http://blog.gwup.net/2017/03/17/homoopathika-auch-das-renommierte-arznei-telegramm-rat-von-der-anwendung-ab/

  58. 58 Waltraud DeAngelis 19. März 2017 um 15:32

    Ich könnte mit Ihnen noch stundenlang diskutieren, aber das ginge viel zu weit. Aber etwas muss ich noch wissen. Wir haben noch nie so viele kranke Menschen gehabt wie heute, trotz der fortgeschrittenen Medizin. Das sieht jeder der zwei Augen im Kopf hat. Wie passt das mit Ihrer Aussage zusammen. Wie können Sie das erklären? Apropos Impfungen. Erklären Sie mir bitte einmal warum die Menschen mit Geld geködert werden müssen um sich impfen zu lassen oder Impfungen sogar obligatorisch werden sollen, wenn sie ja so gut sind? Warum haben wir immer mehr Kinder die Behinderungen haben nachdem sie geimpft wurden? Warum Kinder die geimpft sind mehr krank sind? Die Hersteller aber nicht einmal die Haftung übernehmen. Es ist halt schwer zu beweisen, und das weiss die Pharmaindustrie sehr genau. Und zuletzt noch eine Frage. Warum muss man auf der Naturmedizin herumhacken, wenn ja alles Humbug ist, könnte es der Pharmaindustrie egal sein, wer und was die machen oder etwa nicht? Mich würde es freuen wenn die moderne Medizin mit der Naturmedizin zusammen arbeiten würde. Dann hätten wir vielleicht wieder mehr gesunde Menschen. Ich finde es braucht beides. Aber solange der Profit und nicht der Mensch im Vordergrund steht wird es schwierig sein. Ich wünsche Ihnen alles liebe und gute für die Zukunft.

  59. 59 Bernd Harder 19. März 2017 um 15:51

    @Waltraud DeAngelis:

    < < Ich könnte mit Ihnen noch stundenlang diskutieren, aber das ginge viel zu weit. << Zu einer Diskussion würde zunächst einmal gehören, dass Sie auf konkrete Argumente eingehen und nicht einfach wieder den nächsten Schwall von unbelegten Behauptungen schicken. << Wir haben noch nie so viele kranke Menschen gehabt wie heute, trotz der fortgeschrittenen Medizin. Das sieht jeder der zwei Augen im Kopf hat. << Dafür würde ich gerne konkrete Belege sehen und keine subjektiven Eindrücke, die sich auf wer weiß was gründen. << Wie passt das mit Ihrer Aussage zusammen. Wie können Sie das erklären? << Ich muss zunächst gar nichts erklären, wo es nichts zu erklären gibt, solange bis Sie Ihre Behauptung nachvollziehbar belegt haben. Bis dahin "erkläre" ich Ihnen, dass Ihre Behauptung nicht stimmt. Und falls Sie auf spezielle Erkrankungen wie Krebs, Demenz etc. anspielen sollten: Das sind Alterskrankheiten, die in direktem Zusammenhang mit der steigenden Lebenserwartung stehen. Früher starben die Menschen, lange bevor sie solche Krankheiten bekommen konnten - heute nicht mehr. << Apropos Impfungen. Erklären Sie mir bitte einmal warum die Menschen mit Geld geködert werden müssen um sich impfen zu lassen << Wie kommen Sie denn darauf? << oder Impfungen sogar obligatorisch werden sollen, wenn sie ja so gut sind? << Schlicht und einfach wegen solcher Leute, die uns mit Unvernunft und Unwissen und grenzenloser Selbstüberschätzung ins Mittelalter zurückbefördern wollen. Wegen Impfverweigerern gibt es z.B. mehr als 70 000 Masern-Tote im Jahr und immer wieder neue Ausbrüche, auch in Deutschland: https://correctiv.org/recherchen/keime/artikel/2017/03/13/impfungen-masern/

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/masern-breiten-sich-immer-weiter-aus-aid-1.6688761

    Wenn alle Autofahrer sind damals freiwillig angeschnallt hätten, hätte man auch keine gesetzliche Gurtpflicht gebraucht.

    < < Warum haben wir immer mehr Kinder die Behinderungen haben nachdem sie geimpft wurden? Warum Kinder die geimpft sind mehr krank sind? << Das ist schlicht blanker Unsinn. Wenn Sie anderer Überzeugung sind, belegen Sie bitte diese Behauptungen, und zwar auf wissenschaftlicher Grundlage und nicht per "Augenschein". << Und zuletzt noch eine Frage. Warum muss man auf der Naturmedizin herumhacken << Hier hackt niemand auf "Naturmedizin" herum, sondern auf unwirksamer Quacksalberei. Nicht jeder Nonsens ist "Naturmedizin". << wenn ja alles Humbug ist, könnte es der Pharmaindustrie egal sein, wer und was die machen oder etwa nicht? << Der Pharmaindustrie ist das komplett egal. Dass wir nicht die Pharmaindustrie sind und auch keine Pharmalobby und auch nicht von dieser bezahlt werden, hatte ich Ihnen bereits geschrieben. Wie gesagt: Zu einer "Diskussion" gehört, die Argumente des anderen zur Kenntnis zu nehmen und ggf. konkret darauf zu antworten, anstatt sie zu ignorieren. Wir engagieren uns gegen Quacksalberei, weil damit Menschen konkret geschädigt werden, z.B. indem sie wirksame Behandlungen unterlassen oder abbrechen. Das vollständige Gefahrenpotenzial der Pseudomedizin finden Sie hier: http://blog.gwup.net/2015/10/02/pseudomedizin-die-schaden-sind-vielfaltig-und-verheerend/

    < < Mich würde es freuen wenn die moderne Medizin mit der Naturmedizin zusammen arbeiten würde. << Das tut sie - sofern es sich tatsächlich um *Naturmedizin* handelt. Sogar viele Krebsmedikamente werden aus synthetisch aufbereiteten Naturstoffen hergestellt und Phytopharmaka sind selbstverständlicher Bestandteil des Gesundheitssystems: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Phytopharmaka

    Aprikosenkerne gegen Krebs, MMS und ähnlicher lebensgefährlicher Humbug ist indes *keine* Naturmedizin. Und darum geht es.

  60. 60 Clemens M. 19. März 2017 um 16:19

    Frau deAngelis, Herr Harder hat ja alles Wesentliche gesagt, aber um deutlich zu machen, dass ganz ‘normale’ Menschen, garantiert Pharmafern ;-), im sozialen Bereich tätig, sich seinen Ausführungen nicht nur anschließen, sondern diese um die als so bedeutsam angenommenen persönlichen Erfahrungen bereichern:

    Im meinem persönlichen Umfeld gab es auch einen tödlich endenden Versuch, Krebs, der mit evidenzbasierter Medizin so gut behandelbar gewesen wäre, dass die Person zumindest noch viele Jahre hätte leben können, mit allerlei alternativem Firlefanz beizukommen. Nur nicht die Pharmaindustrie unterstützen, und wenn es das eigene Leben koste.

    Es ist fatal, in Schwarzweißbildern zu denken. Was denken Sie, was Menschen sich früher im normalen Alltag alles zugefügt haben, unwissentlich. Im Getreide Mutterkorn, Milch war oft gepanscht, Lebensmittelsicherheit ein Fremdwort, verkeimtes Wasser. Bekanntlich gab es für viele Erkrankungen keine Heilmittel, auch die Milderung von Beschwerden und Schmerzen war schwierig.

    Na ja, um den oft eher schadenende Aderlass nicht unerwähnt zu lassen. Wollen sie das wirklich wieder so haben?

    Das heutige Wissen macht sehr viel möglich, aber ein Paradies auf Erden wird es einfach nicht geben. Wir haben heute mehr Möglichkeiten, können Risiken besser abschätzen, die Menschenleben immer länger, wir sind so gut ernährt wie nie usw.

    Abere es wird immer Fehler, Risiken, auch menschliches Versagen geben.

  61. 61 Bernd Harder 19. März 2017 um 16:25

    @Clemens M.

    < < aber ein Paradies auf Erden wird es einfach nicht geben. << Ich finde, das ist ein guter Gedanke. Anscheinend können sich grenzenlose Natur-Verehrer damit nicht anfreunden. Ich verweise nochmal auf diesen sehr informativen Artikel zur Krebsbehandlung: http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/krebstherapie-chemotherapie-medikamente-nebenwirkungen

  62. 62 Waltraud DeAngelis 19. März 2017 um 16:47

    Warum werden Sie so zynisch und verweigern mir die Erklärung? Sind Ihnen die Argumente ausgegangen. Können Sie nichts sagen, weil Sie genau wissen was abläuft? Aber kein Problem für mich. Das mit dem Geld damit man sich impfen lässt ist mir persönlich passiert. Ich finde es schade dass Sie von solche Methoden noch nichts wissen. Ist aber nicht so schlimm. Irgendwann werden auch Sie das vielleicht wissen. Wissen Sie was passiert wenn die Flüssigkeit von einer Chemo anstatt in den Körper auf einen Holzboden tropft? Ich schon. Da entsteht ein Loch.
    Und dies soll gesund sein? Aber jetzt Schluss. Ich weiss nicht ob Sie ein Roboter sind oder nicht also ist dies meine letzte Nachricht. Ich hoffe dass Sie jeden Abend mit einem reinen Gewissen in den Spiegel schauen können. Alles liebe.

  63. 63 Bernd Harder 19. März 2017 um 16:55

    @Waltraud:

    < < Warum werden Sie so zynisch und verweigern mir die Erklärung? Sind Ihnen die Argumente ausgegangen. << Nö, das Problem ist, dass Sie keine Argumente haben. Ich habe Sie um Belege für Ihre Behauptungen gebeten, also um eine Mindest-Grundlage, auf die man sinnvoll und mit Argumenten antworten könnte. Da kommt von Ihnen aber nichts, außer neuerlichem Nonsens und weiteren Behauptungen, die Sie einfach in den Raum stellen. << Wissen Sie was passiert wenn die Flüssigkeit von einer Chemo anstatt in den Körper auf einen Holzboden tropft? Ich schon. Da entsteht ein Loch. << Ich würde Ihnen raten, nicht so viele "Alien"-Filme zu schauen. << Ich weiss nicht ob Sie ein Roboter sind << Schreibt jemand, der auf kein Argument eingeht, einen Unsinn an den anderen reiht und sich dann davonmacht. Wenn ich ein Roboter bin, sind Sie wohl eine Taube: https://whisper.sh/whisper/0530d274c098b8179b5e39345eff9d8f6f9733/Mit-dummen-Menschen-streiten-ist-wie-mit-einer-Taube-Schach-zu-spielen

  64. 64 RPGNo1 19. März 2017 um 17:12

    @Waltraud

    Ich arbeite in der “bösen” Pharmaindustrie. Unsere Firma stellt im Lohnherstellungsauftrag u.a. Medikamente gegen Autoimmunerkrankungen und Orphan-Arzneimittel (https://de.wikipedia.org/wiki/Orphan-Arzneimittel) her.

    Medikamente, die vielen zehntausenden Menschen ein selbstbestimmtes und einigermaßen normales Leben ohne große Einschränkungen ermöglicht.

    Das ist ein Leben, welches sie nicht hätten, wenn sie auf die schäbige lebensgefährdende Propaganda von Quacksalbern und Schlangelölverkäufern, zu denen sie anscheinend gehören oder deren Anhängerin sie mindestens sind!

  65. 65 Waltraud DeAngelis 19. März 2017 um 17:12

    Lieber Clemens M.
    Warum berichten Sie und geben nicht Ihren ganzen Namen an? Ich stehe mit meinem Namen zu dem was ich sage. Und Ernährung heute gesund ist eine Illusion. Wir haben noch nie so schlechte Nahrungsmittel ( um nicht Füllmittel zu sagen)gehabt wie heute. Ich kenne ganz viele Menschen die ohne Chemie gesund wurden, und nach vielen Jahren immer noch gesund sind. Ich bin sehr naturverbunden, deshalb hinterfrage ich auch alles. In der Natur finden wir für alles Antworten. Sie werden den Himmel auf Erden sicher nicht erleben, weil Sie dass nicht wollen oder sich nicht vorstellen können. Ich wünsche Ihnen aber trotzdem alles liebe für die Zukunft.

  66. 66 noch'n Flo 19. März 2017 um 17:16

    @ Waltraud DeAngelis:

    Die Naturheilverfahren haben in meiner Praxis seit langem einen festen Platz. Phytopharmakologie (also die Lehre von der Behandlung mit Pflanzenstoffen) ist gut erforscht und an vielen Stellen belegt. Auch thermische Anwendungen, Bäder usw. haben ihren Stellenwert für mich.

    Leider verwechseln viele Menschen Naturheilverfahren mit Esoterik und anderem gefährlichen Mumpitz. Und da hört für mich der Spass auf.

    Dass die Menschen heute kränker sind als früher, ist übrigens eine Falschbehauptung, die jeder Grundlage entbehrt.

    Selbst inklusive der ganzen multimorbiden Alten (die es früher einfach nicht so oft gab, weil die Lebenserwartung geringer war) sind die Menschen insgesamt viel gesünder – und daran hat die Pharmazie einen grossen Anteil!

  67. 67 Bernd Harder 19. März 2017 um 17:17

    @Waltraud DeAngelis:

    Sie stellen zum dritten Mal unter Beweis, dass eine Diskussion mit Ihnen nicht möglich ist.

    “Wir haben noch nie so viele …”

    “Ich kenne ganz viele Menschen, die …”

    Das ist alles, was von Ihnen kommt. Keine Belege, Zahlen, Beweise – nur Ihr “Gefühl” oder Ihr “Eindruck”.

    Auf dieser Grundlage kann man nicht diskutieren. Anscheinend verstehen Sie das nicht oder wollen es nicht verstehen, weil Sie genau wissen, dass Ihr subjektiver “Eindruck” nichts mit der Realität zu tun hat.

    << Ich wünsche Ihnen aber trotzdem alles liebe für die Zukunft. << Ihre monotonen "guten Wünsche" ersetzen leider keine Diskussionskultur. Sie sind offenkundig nicht annähernd so empathisch, wie Sie sich gerne selbst darstellen möchten. Gefühliges Getue ist nun mal kein Ersatz für Fakten.

  68. 68 noch'n Flo 19. März 2017 um 17:21

    @ Waltraud DeAngelis:

    “Ich kenne ganz viele Menschen die ohne Chemie gesund wurden, und nach vielen Jahren immer noch gesund sind.”

    Ja sischa! Und Sie kennen vermutlich auch ganz viele Ärzte, die ihre eigenen Kinder nicht impfen. Oder auch viele Menschen mit schweren Impfschäden.

    Wissen Sie, was das Problem ist? Ich WEISS, dass Sie lügen! Solche Behauptungen kommen nämlich immer dann, wenn man keine Argumente mehr hat. Und wenn man mal nachhakt, kommt gar nichts mehr.

    Nebenbei: wir alle sind voll von Chemie. Sie auch. Ihr ganzer Körper ist Chemie. Und das ist ganz natürlich.

  69. 69 Bernd Harder 19. März 2017 um 17:23

    @noch’n Flo:

    << Ich WEISS, dass Sie lügen! << Me too. Offenbar eine gepflegte Camouflage, Pseudo-Provokation, what ever.

  70. 70 Clemens M. 19. März 2017 um 17:40

    Yes, in der Chemiefabrik menschlicher Körper passieren womöglich mehr chemische Prozesse als in vielen Chemiefabriken zusammengenommen.

    Die vermeintliche Natürlichkeit ist eine Schimäre, die für vieles herhalten muss. Dann wird auch noch vorgegeben, dass man systemisch auf den Menschen gucken würde, in Wirkllichkeit ist es Gut-Bösedenken, das Betriebsblindheit erzeugt.

    Wer wie ich in einem Umfeld arbeitet, in dem der Glaube an Globuli und ähnlich ideologisch unterfütterte Vorstellungen das Übliche sind, versucht dem anstrengenden Job nicht noch Irritationen hinzuzufügen. Keine Globuli, Interesse für Gentechnik, Skepsis bei Ökostrom und Bioanbau wird schnell als eine Art Verrat aufgefasst.

    Wenn man gepflegt streiten könnte, wäre das was anderes. So lasse ich meinen Namen weg.

  71. 71 Bernd Harder 19. März 2017 um 17:44

    @Clemens M.:

    Das Schlimme ist, dass das in den Kommentaren oben ja alles schon steht, z.B.:

    http://blog.gwup.net/2015/06/23/ich-konnte-kotzen-krebs-betroffene-kritisiert-quackseite/comment-page-2/#comment-65135

    “Waltraud” will nicht diskutieren oder gar sich informieren, sondern predigen.

  72. 72 Waltraud DeAngelis 19. März 2017 um 18:38

    Habe ich Sie jetzt an einer empfindlichen Stelle erwischt. Warum geben Sie nur Antworten wo Sie von mir Erklärungen erwarten aber selbst keine einzige abliefern. Zum Beispiel ködern mit Geld damit man sich impfen lässt. Ich habe Ihnen gesagt, dass es mir persönlich passiert ist. Habe ich mich nicht gut ausgedrückt.Beweisen Sie mir, dass ich falsch liege, dann habe ich überhaupt kein Problem damit. Alles gute

  73. 73 Bernd Harder 19. März 2017 um 18:42

    @Waltraud DeAngelis:

    << Ich habe Ihnen gesagt, dass es mir persönlich passiert ist. << Das ist keine Antwort. Sie verstehen anscheinend nicht, dass Ihre subjektiven Behauptungen keine Belege sind. Wann, wo, bei welchem Arzt, unter welchen Umständen, worum genau ging es, wie viel Geld ist konkret wofür angeboten worden? Und das bitte mit Angaben, die einer Überprüfung standhalten.

  74. 74 Waltraud DeAngelis 19. März 2017 um 19:09

    Es lohnt sich nicht Energie in solche sinnlose Diskussionen mit Personen zu stecken. Ich habe gedacht es gibt Menschen die gute Argumente bringen. Habe mich leider getäuscht. Macht aber nichts. Ich habe wieder etwas gelernt.
    Noch etwas. Ich bin froh, dass ich mich ent-wickle. Denken Sie einmal genau über dieses Wort nach. Alles Gute für die Zukunft

  75. 75 Bernd Harder 19. März 2017 um 19:13

    @Waltraud DeAngelis:

    Mir war völlig klar, dass Ihre Behauptung nicht stimmt und Sie versuchen würden, sich mit einer armseligen “Vorwärtsverteidung” schnell aus der Affäre zu ziehen.

    Vor allem in Namen aller unentschlossenen Mitleser danke ich Ihnen für diese erhellende Demonstration des Non-Faktischen.

    Noch ein kleiner Hinweis zum Abschied: *Sie* haben auf keine einzige Frage und kein einziges Argument geantwortet.

  76. 76 RPGNo1 19. März 2017 um 19:19

    @Waltraud
    “Ich bin froh, dass ich mich ent-wickle.”
    Ne, bei ihnen nennt man das Degression oder Rückschritt.

  77. 77 Bernd Harder 19. März 2017 um 19:23

    @RPGNo1:

    Für Leute wie “Waltraud” ist dieses Lied geschrieben worden:

    https://www.youtube.com/watch?v=DrG2c0_EyDE

  78. 78 noch'n Flo 19. März 2017 um 19:28

    @ Waltraud:

    “Habe ich Sie jetzt an einer empfindlichen Stelle erwischt.”

    Yep, ich habe etwas gegen überhebliche Spinner ohne jegliche Ahnung vom Thema, die ihre eigene Meinung als Wahrheit verkaufen wollen.

    “Warum geben Sie nur Antworten wo Sie von mir Erklärungen erwarten aber selbst keine einzige abliefern.”

    Weil DU in der Erklärungsschuld bist mit Deinen Behauptungen, nicht wir.

    “Zum Beispiel ködern mit Geld damit man sich impfen lässt. Ich habe Ihnen gesagt, dass es mir persönlich passiert ist.”

    Und wo hast Du diese Behauptung auch nur im Ansatz bewiesen?
    Ich sage ganz klar: LÜGE!

    “Habe ich mich nicht gut ausgedrückt. Beweisen Sie mir, dass ich falsch liege, dann habe ich überhaupt kein Problem damit.”

    Nochmal: in der Wissenschaft beweist derjenige, der behauptet. Einen Gegenbeweis für unbelegte Behauptungen einzufordern ist unredlich.

    “Es lohnt sich nicht Energie in solche sinnlose Diskussionen mit Personen zu stecken.”

    Yep, hast Du gerade Dich betreffend sehr schön bewiesen. Wow, Du hast endlich mal einen Beweis erbracht. Herzlichen Glückwunsch!

    “Ich habe gedacht es gibt Menschen die gute Argumente bringen.”

    Gibt es auch. Du gehörst aber leider nicht dazu.

    “Habe mich leider getäuscht. Macht aber nichts. Ich habe wieder etwas gelernt.”

    Das bezweifle ich.

    “Noch etwas. Ich bin froh, dass ich mich ent-wickle.”

    Oh, Du wickelst Dich selber ab? Na, wenn es Dir Spass macht…

    “Denken Sie einmal genau über dieses Wort nach.”

    Habe ich bereits, deshalb bin ich auch so entsetzt.

  79. 79 gnaddrig 19. März 2017 um 19:44

    @ Waltraud DeAngelis (19.03.2017, 17:12):

    Oh, das Anonymitäts-Gambit. Lange nicht gelesen. Wie heißen Sie denn so? Google liefert für die Suche Waltraud DeAngelis genau einen Treffer, nämlich diesen Blogartikel. Das beweist natürlich nichts, gibt Ihnen aber wenig Grundlage, sich hier mit Forderungen nach vollem Namen aus dem Fenster zu lehnen.

    Ob Sie wirklich Waltraud DeAngelis heißen, lässt sich so gar nicht nachprüfen, da können Sie alles behaupten. Ist das hier Ihr allererster Auftritt im Internet überhaupt? Oder unter welchen Pseudonymen agieren Sie sonst so?

    Irgendwie fühle ich mich an Heilpraktikerin und Gast in diesem Kommentarwechsel erinnert…

  80. 80 Martina Rheken 19. März 2017 um 19:53

    Hallo Waltraud,

    die meisten deiner Fragen sind von Bernd oder anderen Kommentatoren beantwortet worden – nur solche nicht, die keine Fragen waren, sondern wilde Behauptungen von dir.

    “Und falls Sie auf spezielle Erkrankungen wie Krebs, Demenz etc. anspielen sollten: Das sind Alterskrankheiten, die in direktem Zusammenhang mit der steigenden Lebenserwartung stehen. Früher starben die Menschen, lange bevor sie solche Krankheiten bekommen konnten – heute nicht mehr.”

    “Dann erklären Sie mir bitte, weshalb unsere Lebenserwartung innerhalb kurzer Zeit auf das Doppelte gestiegen ist.”

    “Dann erklären Sie mir bitte, weshalb von 10.000 Hoffnungsträgern, die in den Forschungslaboren der Pharmafirmen getestet werden, im Durchschnitt nur einer als fertiges Medikament in der Apotheke landet, wenn die Pharmaindustrie alle Studien und Zulassungsverfahren nach Belieben manipulieren kann.”

    “Schlicht und einfach wegen solcher Leute, die uns mit Unvernunft und Unwissen und grenzenloser Selbstüberschätzung ins Mittelalter zurückbefördern wollen. Wegen Impfverweigerern gibt es z.B. mehr als 70 000 Masern-Tote im Jahr und immer wieder neue Ausbrüche, auch in Deutschland.”

    “Wir engagieren uns gegen Quacksalberei, weil damit Menschen konkret geschädigt werden, z.B. indem sie wirksame Behandlungen unterlassen oder abbrechen. Das vollständige Gefahrenpotenzial der Pseudomedizin finden Sie hier.”

    “Aprikosenkerne gegen Krebs, MMS und ähnlicher lebensgefährlicher Humbug ist indes *keine* Naturmedizin. Und darum geht es.”

    “Wir haben heute mehr Möglichkeiten, können Risiken besser abschätzen, die Menschenleben immer länger, wir sind so gut ernährt wie nie usw.

    Aber es wird immer Fehler, Risiken, auch menschliches Versagen geben.”

    “Dass die Menschen heute kränker sind als früher, ist übrigens eine Falschbehauptung, die jeder Grundlage entbehrt.”

    “Yes, in der Chemiefabrik menschlicher Körper passieren womöglich mehr chemische Prozesse als in vielen Chemiefabriken zusammengenommen.”

    Fast ein dutzend Antworten an dich, Fragen, Diskussionsanstöße.

    Was kam daraufhin von dir?

    Gar nichts!

    Magst du darüber vielleicht selber mal nachdenken?

  81. 81 Bernd Harder 19. März 2017 um 19:56

    @gnaddrig:

    Passt auch dazu, dass sie in die Homepage-Spalte vom Kommentarformular immmer “gwup/die skeptiker” reingeschrieben hat, was ich jedes Mal händisch rausnehmen musste.

    Ganz billig.

  82. 82 gnaddrig 19. März 2017 um 20:32

    @ Bernd Harder: *prust* Stimmt ja, eine völlig korrekte Angabe :D

  83. 83 noch'n Flo 19. März 2017 um 22:28

    @ gnaddrig:

    Also ich erhalte bei der Google-Suche nach Waltraud auch immer noch diverse Treffer für eine Beizen-Wirtin aus dem Grossraum Zürich.

    Passt irgendwie. Dieselbe Urspringsbranche wie EvD. Und dieselbe Glaubwürdigkeit.

  84. 84 crazyfrog 19. März 2017 um 23:48

    Guckst du, Waldtraut:

    “Impfbefürworter scheinen ja nur nach Fakten und Wissenschaft zu gehen.”

    https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/photos/a.724286280958339.1073741828.724220640964903/1299124750141153/?type=3&theater

  85. 85 gnaddrig 20. März 2017 um 08:07

    @ noch’n Flo: Witzig, ich jetzt auch. Gestern abend war es wirklich nur dieser Artikel. Egal, nichts per se gegen Gastwirtinnen.

    Aber bei Ursula Haverbeck zu jubelpersern ist schon abseitig (@ Bernd Harder: Dort scheint sie dann auch “Ursula Haverbeck” in das URL-Feld eingetragen zu haben. Das sieht mir nicht nach absichtlicher Trollerei aus sondern eher nach ersten Schritten im Neuland).

  86. 86 crazyfrog 20. März 2017 um 10:03

    Zum Thema “Big Pharma unterdrückt Naturheilmittel” – im Gegenteil, Waldtraut:

    “Pflanzliche und homöopathische Medikamente sind in einigen Verbraucherkreisen sehr beliebt, gelten sie doch als wirksame und „sanfte“ Mittel. Schonend ist aber vor allem der Umgang der Zulassungsbehörden mit diesen „Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen“: Die Anforderungen an Wirksamkeitsbelege liegen hier viel niedriger als etwa bei herkömmlichen Kopfschmerztabletten.

    Das erschwert Verbrauchern den Durchblick, denn Hersteller dürfen mit allen zugelassenen Anwendungsgebieten werben – selbst wenn aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen sprechen.”

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/meldungen/zugelassene-mittel-nicht-immer-wirksam/

  87. 87 Bernd Harder 20. März 2017 um 10:05

    Zur allg. Info:

    < < Ursula Meta Hedwig Haverbeck-Wetzel ist eine mehrfach verurteilte deutsche Holocaustleugnerin und Rechtsextremistin. << http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-11/ursula-haverbeck-holocaustleugnung-volksverhetzung-verurteilung

  88. 88 crazyfrog 20. März 2017 um 10:13

    Aus dem Zeit-Artikel:

    “In keiner Weise einsichtig”

    Haben sich wohl zwei gefunden …

  89. 89 crazyfrog 20. März 2017 um 22:43
  90. 90 Mark 24. März 2017 um 11:37

    @ Bernd harder
    Was Du schreibst nennt man “Willful Ignorance” und man kann es nur als absolut ignorant und weltfremd bezeichnen.
    Außer frage tummeln sich da draußen eine Menge Halbwahrheiten und Lügen in vielen sogenannten alternativen Health Blogs, die mit ihren Click Bait Titeln tatsächlich als gefährlich einzustufen sind. Soweit sind wir einer Meinung. Auf dem Auge der onkologischen Schulmedizin, welche nicht den Stand der Wissenschaft spiegelt, scheinst Du völlig blind zu sein. Ich nehme es Dir nicht übel nur sollte man vor so einer Veröffentlichung doch ein wenig recherche betreiben.
    Die Onkologie ist hochgradig korrumpiert und wirtschaftsgetrieben und die Cash Cow der Pharmaindustrie. Genau diese Industrie macht eine ganze Menge um wirksame Therapieansätze die keinen vernünftigen ROI bringen nicht in die Leitlinien zu bringen. Sie bedrohen und bestechen und das ist hinreichend belegt. Und ja, es gibt hervorragende weniger invasive alternative Therapieansätze. aber auch in Kombination mit z.B. einer Chemo kommt man im Prinzip nicht um weitere alternative Stoffe herum, um z.B. die Krebsstammzellproblematik, Resistenzbildung und Genschifts zu adressieren.
    Wie sagte der Direktor des Max Planck Instituts für Molekulare Genetik in Deutschland (Prof. Lehrach)so schön: Er schätzte in 2010, das 80% der Krebspatienten nicht wirksame Medikamente bekommen und die Menschen danach kränker sind als zuvor (http://www.zeit.de/2010/05/M-Krebsgenetik/komplettansicht. Wie stellte das Krebsregister in München bereits in 2004 fest, dass sich die Situation in den letzten 25 Jahren nicht verbessert habe und Chemos eine Giftkur mit minimalem Nutzen sind. Nehmen wir die größte Metastudie zu diesem Thema, mit über 200.000 Personen, die gezeigt hat, dass über alle Krebsarten hinweg die Chemo nur bei knapp über 2% der Patienten zum 5 jahres Überleben beiträgt (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15630849).
    Wir wissen heute übrigens warum die Chemo in den meisten Fällen scheitert und dies wird in der Onkologie einfach nicht umgesetzt.
    Ich muss es so sagen, was Du schreibst ist schlicht naiv und macht diese Seite nicht gerade glaubwürdig. Frage Dich do einmal was eine solche Aussage bedeutet:

    “Sales of breast cancer treatments are set to increase by an average of 5.8% a year in nine major markets, increasing from a value of $9.8 billion in 2013 to $18.2 billion by 2023, according to new forecasts from IMS Health. The highest-growing segment of the market is the HER2-positive subtype, where sales are set to show a compound annual growth rate (CAGR) of 7.6% over the period, rising from $5.6 billion to $12.5 billion, while the triple negative segment will increase at a CAGR of 4.6%, from $470 million o $760 million, it says.” http://www.pharmatimes.com/news/breast_cancer_drug_sales_will_almost_double_by_2023,_says_ims_1002558

    Glaubt jemand ernsthaft, dass hier ein solcher Revenue Stream bewusst abgebaut wird. Dort sitzen Menschen, die die Märkte segmentieren.

    Frage Dich doch einmal, warum wir uns in einer Krebsepedemie befinden und aktuell statistisch jeder 2. Krebs bekommt.

  91. 91 Mark 24. März 2017 um 13:00

    Und zum Thema Pytochemikalien aka pflanzliche Mittel: Sehr viele Medikamente basieren auf Phytochemikalien und deren Mechanismen, auch einige Zytostatika wie Taxol (Pazifische Eibe). Warum sollten dann diese Phytochemikalien in ihrer Urform plötzlich wirkungslos sein?
    Unzählige Studien belegen genau das Gegenteil.
    Curcumin z.B. hat ein enormes therapeutisches Spektrum hinsichtlich Krebs und kann u.a. eine Resistenzbildung verhindern und Krebsstammzellen vernichten, die maßgeblich für Fernmetastasen und Rezidive verantwortlich sind.
    Tatsächlich hat sich gezeigt, dass die Chance auf einen Therapieerfolg mit einem breitbandigem Vorgehen deutlich gesteigert wird, welches alle hauptüberlebensmechanismen der Krebszellen (Cancer Hallmarks) adressiert, nämlich:

    angiogenesis; resistance to apoptosis; dysregulated metabolism; evasion of anti-growth signaling; genomic instability; immune evasion; replicative immortality; sustained proliferative signaling; tissue invasion and metastasis; tumor microenviroment; tumor promoting inflammation.

    Beleuchten wir doch mal nur das Thema Krebsstammzellen eines Mamma Karzinoms in Bezug auf Naturstoffe:

    “In der Krebsforschung und Krebsmedizin hat sich in den letzten Jahren das Dogma durchgesetzt, dass eine effektive und möglichst kurative Therapie eines Tumorleidens nur dann möglich ist, wenn die Krebsstammzellen eines Tumors gezielt vernichtet werden, denn Krebsstammzellen überleben eine chirurgische Resektion sowie eine Hormon-, Polychemo- oder Strahlen-Therapie und sind (auch nach erfolgreichen stattgehabten Krebs-Therapien) maßgeblich dafür verantwortlich, ein Rezidiv, ein weiteres Wachstum oder eine Fernmetastasierung des Tumors zu induzieren und zu unterhalten [92-110]. Daher ist es ein fundamentales Ziel der empfohlenen Therapie-Strategie, residuelle Krebsstammzellen während einer adjuvanten Therapie effektiv und gezielt zu vernichten.
    Die Medikamente der empfohlenen anti-Krebsstammzell-Therapie sollen parallel zur Therapie eingenommen werden, weil damit synergistische therapeutische Effekte erzielt werden können.

    Sulforaphan
    Sulforaphan ist ein Isothiocyanat, das aus Samen und Sprossen des Broccoli (Brassica oleracea italica) angereichert und isoliert wird [98, 154]. Die Substanz induziert in Säugern Phase II Detoxifikations-Enzyme wie die Quinon-Reduktase und die Glutathion-S-Transferase und zeigte in ersten experimentellen Studien eine Regression von Mamma-Karzinomen in Ratten [154]. Anschließend wurde demonstriert, dass Sulforaphan transkriptionell aktive NF-кB-Komplexe bindet und so die NF-кB-vermittelte anti-apoptotische Signaltransduktion in humanen Krebsstammzellen inhibiert und Apoptose und eine Proliferations-Inhibition der Zellen induziert [155]. In verschiedenen humanen Krebszellen und Krebsstammzellen induziert Sulforaphan einen deutlichen anti-Tumor-Effekt, was in vitro und in Xenograft-Mäusen mit verschiedenen humanen Karzinomen demonstriert wurde [98, 156].
    Experimentelle Studien demonstrieren, dass Sulforaphan in humanen Mamma-Karzinom-Zellen Apoptose, Wachstumshemmung und eine Verhinderung von Tumorentstehung und Zellmigration induziert [157-161] sowie in Xenograft-Mäusen mit humanen Mamma-Karzinomen eine deutliche Tumor-Regression induziert [162].
    Neue experimentelle Studien belegen, dass Sulforaphan Krebsstammzellen in humanen Mamma-Karzinomen über verschiedene molekulare Mechanismen vernichten kann, was sowohl in vitro [163, 164] als auch in Xenograft-Mäusen mit humanen Mamma-Karzinomen demonstriert wurde [165].
    Aufgrund dieser vielversprechenden experimentellen Ergebnissen wurden klinische Studien initiiert, die eine prophylaktische Effektivität von Sulforaphan gegenüber verschiedenen Krebsarten [166, 167] sowie eine therapeutische Effektivität bei fortgeschrittenen Mamma-, Prostata- und Pankreas-Karzinomen untersuchen und bereits demonstrieren konnten [168-172].
    Deshalb ist eine Therapie mit Sulforaphan bei der Patientin in der adjuvanten klinischen Situation medizinisch indiziert.
    Eine tägliche perorale Dosis von 100-200 mg Sulforaphan zeigt keine nennenswerten Nebenwirkungen [171-173].

    Resveratrol
    Resveratrol ist ein Stilbenoid und ein natürliches Polyphenol, das sich in hoher Konzentration in den Trauben des roten Weins findet und in hoher molekularer Reinheit isoliert werden kann [174]. Resveratrol hemmt das Wachstum und das Überleben verschiedener humaner Krebszellen und Krebsstammzellen durch Induktion von Zellzyklus-Arrest, Apoptose, Autophagie und mitotischer Katastrophe [175, 176]. Weiterhin vernichtet Resveratrol Krebsstammzellen in verschiedenen humanen Tumoren [177, 178] durch Induktion von Apoptose, Modulation von Micro-RNA-Expressionsprofilen, Inhibition der epithelialen-mesenchymalen Transition (EMT) und der Src-Kinase sowie Inhibition essentieller, Krebsstammzell-spezifischer Signalwege, wie z. B. des Wnt/β-Catenin-, PI3K/Akt/mTOR- und Hedgehog-Signalwegs [98, 179-184]. Aktuelle klinische Studien konnten
    zeigen, dass Resveratrol bei der Prophylaxe und Therapie von Krebserkrankungen hochwirksam ist [184-186]. Insbesondere konnte bei Krebspatienten gezeigt werden, dass übliche perorale Dosierungen (1-5 g/Tag) von Resveratrol einen tumorwirksamen Blut- und Gewebe-Spiegel erzeugen und in den Tumorzellen Apoptose induzieren [184].
    Zahlreiche retrospektive klinische Studien belegen, dass eine regelmäßige Einnahme von Resveratrol die Wahrscheinlichkeit des Auftretens verschiedener humaner Krebsarten deutlich reduziert [187, 188], weshalb Resveratrol als wirksame Substanz zur Primär- und Sekundär-Prophylaxe von Krebserkrankungen definiert werden kann [187, 189].
    Experimentelle Studien demonstrieren, dass Resveratrol in humanen Mamma-Karzinom-Zellen Apoptose induziert sowie Zellwachstum und Zellmigration hemmt [190, 191]. Zahlreiche experimentelle Studien konnten belegen, dass Resveratrol Krebsstammzellen verschiedener humaner Karzinome vernichtet; insbesondere Krebsstammzellen in humanen Mamma-Karzinomen werden durch Resveratrol über verschiedene molekulare Mechanismen effektiv vernichtet, oder aber das maligne Potential dieser Zellen wird durch Resveratrol deutlich vermindert [192-194]. Aufgrund dieser vielversprechenden experimentellen Ergebnissen wurden klinische Studien initiiert, die eine therapeutische Effektivität von Resveratrol in Patienten mit verschiedenen Krebsarten untersuchen und bereits demonstrieren konnten [195, 196].
    Deshalb ist eine Therapie mit Resveratrol bei der Patientin in der adjuvanten klinischen Situation medizinisch indiziert.
    Resveratrol wird in Verbindung mit Piperin sehr gut vom Magen-Darm-Trakt resorbiert (Bioverfügbarkeit 95-99%) und zeigt bis zu einer täglichen oralen Dosis von 5 g keine nennenswerten Nebenwirkungen [197-203]. Es wird in der Leber zu verschiedenen wirksamen Metaboliten verstoffwechselt; ab einer täglichen oralen Dosis von 1-2 g Resveratrol wird ein tumorwirksamer Spiegel im Blutplasma und in verschiedenen Geweben erreicht [198-203]. Resveratrol und seine tumorwirksamen Metaboliten haben eine Plasma-Halbwertzeit von ca. 12 h [199, 200], weshalb Resveratrol alle 24 h eingenommen werden muss um einen kontinuierlichen und wirksamen Blutplasma-Spiegel zu erzielen.

    Vitamin-D3
    Vitamin-D3 (Colecalciferol) wird in der menschlichen Haut durch UV-B-Licht aus 7-Dehydrocholesterol gebildet und stellt ein Pro-Hormon dar, das eine entscheidende Rolle bei der Regulation des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau spielt [204]. Neben diesen Eigenschaften hat Vitamin-D3 unzählige weitere biochemische und physiologische Funktionen im menschlichen Körper, wie z. B. Regulation von Zellwachstum, Hormonsynthese und Immunreaktionen [205]. So ist beispielsweise ein erniedrigter Vitamin-D3-Spiegel ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen [206] und hohe Vitamin-D3-Spiegel begünstigen die Prognose und die myokardiale Rekonstitution nach akutem Myokardinfarkt [207, 208].
    Zahlreiche neue klinische Studien konnten belegen, dass ein hoher Vitamin-D3-Spiegel das Auftreten verschiedener humaner Krebsarten vermindert und Vitamin-D3 in Kombination mit konventionellen Zytostatika eine deutliche therapeutische Effektivität bei verschiedenen humanen Krebsarten zeigt [209, 210]. Eine umfangreiche klinische Studie demonstriert eindrucksvoll, dass Patientinnen mit metastasierenden Mamma-Karzinomen einen deutlich erniedrigten Vitamin-D3-Blutplasma-Spiegel haben [211], was impliziert, dass eine therapeutische Erhöhung des Vitamin-D3-Blutplasma-Spiegel sich günstig auf den Verlauf und die Therapie von Mamma-Karzinomen auswirken kann. Dementsprechend zeigte sich in einer prospektiven klinischen Studie, dass ein hoher Vitamin-D3-Blutplasma-Spiegel das Risiko, an einem Mamma-Karzinom zu erkranken, signifikant verringert [212]. Experimentelle Studien belegen, dass Vitamin-D3 positive Effekte auf die genetische Stabilität von humanen Mamma-Karzinom-Zellen ausübt [213] und eine Differenzierung dieser Zellen in weniger maligne Zellen induziert [214]. Weiterhin demonstrieren neue experimentelle Studien, dass Vitamin-D3 die Krebsstammzellen von humanen Mamma-Karzinomen über verschiedene molekulare Mechanismen vernichten kann [215-218]. Sehr neue klinische Studien demonstrieren eine deutliche therapeutische Effektivität von Vitamin-D3 bei Patientinnen mit verschiedenen Subtypen von metastasierenden Mamma-Karzinomen [219-223].
    Deshalb ist eine Therapie mit Vitamin-D3 bei der Patientin in der adjuvanten klinischen Situation medizinisch indiziert.
    Bei einer peroralen Tagesdosis von 1000 IE Vitamin-D3 wird ein therapeutisch effektiver Blutplasma-Spiegel erreicht; nennenswerte Nebenwirkungen sind bei dieser Dosierung nicht zu erwarten [219-222].

    Curcumin
    Curcumin ist ein natürliches Polyphenol, das in hoher Konzentration in den Rhizomen der indischen Gewürzpflanze Curcuma longa vorkommt und hieraus in hoher molekularer Reinheit isoliert werden kann [224, 225]. Experimentelle Studien demonstrieren, dass Curcumin verschiedene biologische Eigenschaften wie anti-Tumor-, anti-oxidative, anti-mikrobielle, anti-angiogenetische und pro-apoptotische Aktivitäten besitzt und mit zahlreichen zellulären Funktionsproteinen interagiert [226, 227].
    Neue klinische Studien konnten zeigen, dass eine regelmäßige Einnahme von Curcumin die Entstehung und Manifestation verschiedener Krebsarten (Karzinogenese) in Risiko-Patienten verhindern kann [228-232] und Curcumin insbesondere Krebsstammzellen in verschiedenen humanen Krebsarten vernichtet [233-237].
    Präklinische Studien belegen weiterhin, dass Curcumin über verschiedene molekulare Mechanismen das Wachstum (durch Proliferations-Inhibition) und das Überleben (durch Induktion von Apoptose) von humanen Mamma–Karzinom-Zellen [238-241] sowie von Krebsstammzellen in Mamma-Karzinomen verhindert [242-245]. Insbesondere in Verbindung mit modernen Zytostatika [246] oder mit EGCG [247] zeigt Curcumin einen sich potenzierenden Effekt bei der Vernichtung von Krebsstammzellen in Mamma-Karzinomen.
    Diese positiven präklinischen Ergebnisse führten zur Initiierung von klinischen Studien, die eine therapeutische Effektivität von Curcumin in verschiedenen humanen Krebsarten [248-250] und in Mamma-Karzinomen [251] untersuchen und bereits demonstrieren konnten.
    Aufgrund dieser Ergebnisse ist eine Therapie mit Curcumin bei der Patientin in der adjuvanten klinischen Situation medizinisch indiziert.
    Die Reinsubstanz Curcumin wird nach peroraler Einnahme nicht oder kaum vom Magen-Darm-Trakt resorbiert (Bioverfügbarkeit, ca. 0,01%) [252]. In Verbindung mit Piperin wird die Bioverfügbarkeit von Curcumin jedoch um 2000% gesteigert (Bioverfügbarkeit 20%) [252], weshalb ein Curcumin/Piperin-Präparat alle 10-12 h in einer peroralen Dosierung von 1-2 g eingenommen werden muss um einen ausreichenden und kontinuierlichen Blutplasma-Spiegel zu erzielen [252]. Bei dieser peroralen Dosierung treten keine nennenswerten Nebenwirkungen auf; die Darmtätigkeit kann etwas angeregt werden [252].

    Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG)
    Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) ist ein Catechin und der wichtigste und potenteste Wirkstoff des grünen Tees (getrocknete Blätter der Pflanze Camellia sinensis) [253, 254]. Chemisch zählt EGCG zu den pflanzlichen Polyphenolen und ist ein wirkungsvoller Radikalfänger und ein starkes Anti-Oxidant [254, 255]. Experimentelle und klinische Studien in gesunden Individuen und Krebspatienten haben in den letzten Jahren gezeigt, dass EGCG und andere Polyphenole des grünen Tees die Entstehung (Karzinogenese) und das Wachstum
    unterschiedlicher Krebsarten durch Modulation und Hemmung vieler wichtiger Signalwege, durch Induktion von Apoptose und Wachstumshemmung, durch Hemmung von Tumor-Angiogenese und durch Modifikation der Micro-RNA-Expression in prämalignen Zellen, Krebszellen und Krebsstammzellen effektiv verhindern können [98, 253-259]. Krebsstammzellen verschiedener humaner Krebsarten [260-264] und insbesondere Krebsstammzellen in Mamma-Karzinomen [247, 265] werden durch EGCG effektiv vernichtet.
    Aktuelle klinische Studien belegen, dass EGCG, allein oder in Verbindung mit modernen Krebsmedikamenten oder Phytotherapeutika, eine hohe prophylaktische und therapeutische Effektivität in Patienten mit verschiedenen Krebsarten [266-268] und insbesondere in Patientinnen mit Hormonrezeptor-positiven Mamma-Karzinomen [269-271] besitzt.
    Deshalb ist eine Therapie mit EGCG bei der Patientin in der adjuvanten klinischen Situation medizinisch indiziert.
    Eine tägliche perorale Gesamtdosis von 600-1200 mg EGCG, verteilt auf zwei Tagesdosen, erzeugt einen wirksamen Blutplasma-Spiegel und verursacht außer einer eventuell auftretenden erhöhten Darmtätigkeit keine nennenswerten Nebenwirkungen [270-272].”

    wie sieht es mit Vitamin C hochdosiert aus?
    http://www.nature.com/articles/srep13896?shunter=1489658586806

    Und wie siht es mit der Darmgesundheit aus, welche bis vor kurzem noch belächelt wurde und in der seriösen alternativen Medizin einen festen Platz hat:
    http://www.sciencedaily.com/releases/2015/11/151105143815.htm
    http://news.sciencemag.org/biology/2015/11/gut-microbes-give-anticancer-treatments-boost?rss=1
    http://news.doccheck.com/de/112339/oncobiotics-die-krebstherapie-entdeckt-den-darm/

    Wie sieht es mit Taurolidin (Prof. Jacobi) aus als schonende Therapie?

    Warum wird nicht standardmäßig vor jeder invasiven medikamentösen Therapie eine Genexpressionsanalyse gemacht, obwohl jeder Onkologe weiß, dass Chemos auf Basis von Statistiken ineffizient und oft tödlich sind?

    Ich könnte hier Ewig weitermachen aber das sollte erst einmal genügen, um zu zeigen, dass die Leitlinien weit davon entfernt sind optimale Therapien anzubieten bzw. ein Russisch Roulette darstellen, wenn einem das entsprechende Wissen fehlt bzw. die entsprechenden Onkologen, die unseren aktuellen Wissenschaftsstand auch wirklich umsetzen bzw. mit einbezihen.

    Ich wünsche jedem einen Erkenntnisgewinn und vor allem gesundheit!

  92. 92 Mark 24. März 2017 um 13:27

    @ noch’n Flo
    Leider stimmen Ihre Aussagen nicht. Tatsächlich haben wir einen enormen Anstieg an systemischen Erkrankungen zu verzeichnen, u.a. Krebserkrankungen (heute jeder 2. und prediktiv jeder ab 2025), Autoimmunerkrankungen und neurologische Erkrankungen, deren Zunahme als epidemisch epidemisch bezeichnet werden kann:

    http://thelancet.com/journals/laneur/article/PIIS1474-4422(13)70278-3/abstract

    Lecture on Chemicals and Cancer
    https://www.youtube.com/watch?v=uOoIJxfR3O4

    Weiterhin kann ich Ihnen den Blick über den Tellerrand ans Herz legen. Die Wissenschaft, vor allem die Physik, hat sich längst aus dem veralteten materialistischen Weltbild, welches diese Seite so pflegt, verabschiedet.
    Spiritualität ist längst kein esoterisches Thema mehr und in Wirtschaft und Wissenschaft angekommen. Mal abgesehen davon, dass sie vielen Menschen enorm hilft, kann ich Ihnen die Lektüren vom ehemaligen Direktor des Max Planck Instituts für Physik (Prof. Dürr) empfehlen. Auch kann ich Ihnen die Studie zu Nahtoderfahrungen von Dr. Pim van Lommel (Lancet) empfehlen. Die Wissenschaft beschreibt längst zahlreiche Phänomene, die früher im Volksmund als übernatürlich betrachet worden sind. Sie kann sie zwar nicht abschließend erklären aber sie sind existent. Wenn diese Dinge zu einer Verbesserung führen, warum dann bekämpfen. Warum nicht den Weg gehen, den immer mehr Mediziner und Wissenschaftler gehen und sich aus festgefahrenen Dogmen und Ideologien befreien und modernste Medizin mit Naturheilverfahren und geistig seelischen Aspekten verbinden. Nichts davon schließt sich aus.
    ich liebe Wissenschaft aber die Ignoranz einiger hier ist unwissenschaftlich und fortschrittsbremsend, wie man in der langen Geschichte der Medizin immer wieder sehen konnte. Der Status Quo war wichtiger als der Erkenntnisgewinn, der gerne als Ketzerisch angesehen wurde. man schaue sich an, wie die Ärzte belächelt wurden, die sich für das Waschen der Hände einsetzten. Da aber keiner die pathogenen Erreger sehen konnte, wurde die These dahinter viele Jahre als Spinnerei abgetan. Diese Ignoranz hat unzählige Leben gekostet und diese Ignoranz findet man heute wie früher, wie auch hier oft zu sehen ist.

    Sonnige Grüße

  93. 93 Bernd Harder 24. März 2017 um 14:10

    @Mark:

    < < Und zum Thema Pytochemikalien aka pflanzliche Mittel: Sehr viele Medikamente basieren auf Phytochemikalien und deren Mechanismen, auch einige Zytostatika wie Taxol (Pazifische Eibe). << Ja und? Das bestreitet doch auch niemand: << Die meisten neuen Medikamente basieren auf Naturstoffen. Sie kommen in der Natur vor, etwa in Pflanzen oder Tieren, sind mit Naturstoffen verwandt oder imitieren deren Wirkprinzip. Ein Beispiel ist das Krebsmedikament Taxol, das natürlicherweise in der Pazifischen Eibe vorkommt. Oder der Wirkstoff Galantamin aus dem Kaukasischen Schneeglöckchen, der gegen Alzheimer-Demenz eingesetzt wird. << http://blog.gwup.net/2015/04/12/esoterisches-arzte-bashing-mythen-und-die-erwiderungen-2/

    < < Warum sollten dann diese Phytochemikalien in ihrer Urform plötzlich wirkungslos sein? << Das heißt aber noch lange nicht, dass Aprikosenkerne Krebs heilen, ebenso wenig wie Kürbiskerne gegen Prostatabeschwerden helfen: http://www.medizin-transparent.at/kuerbiskerne-prostata

    < < Curcumin z.B. hat ein enormes therapeutisches Spektrum hinsichtlich Krebs und kann u.a. eine Resistenzbildung verhindern und Krebsstammzellen vernichten, die maßgeblich für Fernmetastasen und Rezidive verantwortlich sind. << Kann man auch anders sehen: << Zu einer Wirkung von Curcumin gegen Krebs liegen bislang nur widersprüchliche Tier- und Zellkulturversuche vor sowie Tests an Menschen, die den Anforderungen an einen klinischen Wirksamkeitsnachweis nicht genügen. Viele der Studien weisen grobe Mängel im Design und in der Ausführung auf und haben keine Aussagekraft. Daher gilt eine Wirkung von Curcumin gegen Krebs wissenschaftlich nicht erwiesen. << https://www.psiram.com/ge/index.php?title=Curcumin&mobileaction=toggle_view_mobile

    < < Zahlreiche neue klinische Studien konnten belegen, dass ein hoher Vitamin-D3-Spiegel das Auftreten verschiedener humaner Krebsarten vermindert und Vitamin-D3 in Kombination mit konventionellen Zytostatika eine deutliche therapeutische Effektivität bei verschiedenen humanen Krebsarten zeigt [209, 210]. << Über Vitamin D wird viel diskutiert, *gesichert* ist davon derzeit wenig und Studien zeigen allenfalls "Möglichkeiten" auf, z.B.: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61494/Vitamin-D-koennte-immunologische-Krebsabwehr-foerdern

    < < Warum wird nicht standardmäßig vor jeder invasiven medikamentösen Therapie eine Genexpressionsanalyse gemacht << Das wird zum Teil bereits klinisch angewendet, zum Teil noch kontrovers diskutiert, auch unter Kostenaspekten. Die "personalisierte Medizin" ist im Kommen, und Gen-Analysen werden mit großer Sicherheit künftig zu einer maßgeschneiderten Therapie gehören bzw. ist das jetzt schon so, etwa bei Gliomen. http://www.tagesspiegel.de/wissen/grenzen-der-gewissheit-streit-um-gentest-bei-brustkrebs-geht-weiter/14934896.html

    < < wie sieht es mit Vitamin C hochdosiert aus? << Schlecht: https://www.psiram.com/ge/index.php/Vitamin-C-Infusion

    << in der seriösen alternativen Medizin << Was soll das sein? Mittel, die wirken, sind Medizin.

  94. 94 Bernd Harder 24. März 2017 um 14:24

    @Mark:

    < < Die Onkologie ist hochgradig korrumpiert und wirtschaftsgetrieben und die Cash Cow der Pharmaindustrie. << Ich wiederhole es gerne zum gefühlten 1000sten Mal: Alle Whataboutism machen Nonsens und Scharlatanerie nicht wirksamer. Es geht hier bei uns um Methoden, die erwiesenermaßen unsinnig und gefährlich sind, also um "tödliche Alternativen" und entsprechende Warnungen davor, zum Beispiel: http://blog.gwup.net/2017/01/18/nano-video-krebs-lasst-sich-nicht-mit-elektroden-heilen/

    http://blog.gwup.net/2016/12/01/im-wdr-todliche-ehe-die-krebskranke-der-heilpraktiker-und-seine-versprechen/

    http://blog.gwup.net/2015/10/13/undercover-reporte-bei-arte-das-geschaft-mit-der-angst-gefahrliche-folgen-alternativer-behandlung/

    Dass der Gesundheitsmarkt natürlich extrem umkämpft ist, dass auch die Pharmaindustrie schlimme Dinge macht, bestreitet doch niemand, und ein sehr prominenter Skeptiker (Ben Goldacre) hat mit einem kritischen Buch über die Pharmaindustrie sogar einen Preis gewonnen:

    http://blog.gwup.net/2014/12/01/die-pharma-luge-ist-das-wissensbuch-des-jahres/

    Das ist aber nicht unser spezielles Anliegen, wie wir hier ausführlich erklärt haben:

    http://blog.gwup.net/2013/04/21/skeptiker-als-pharma-soldner/

    Worum es konkret geht, hat besagter Ben Goldacre selbst schön zusammengefasst und wird oben doch auch bereits zitiert:

    “Viele Menschen entwickeln eine kindische Haltung: Die Pharmaindustrie ist böse, also lasse ich mein Kind nicht impfen. Die Pharmaindustrie ist böse, deshalb nimm lieber Vitaminpillen oder geh zum Homöopathen. Nur weil Big Pharma böse ist, heißt das noch nicht, dass Zuckerpillen wirken.”

  95. 95 RPGNo1 24. März 2017 um 14:33

    @Mark:

    OMG, so viel Text, aber alles nur warme Luft.

  96. 96 Bernd Harder 24. März 2017 um 14:55

    @Mark:

    So interessant Ihre übrigen Ausführungen auch sind, aber hier geht es ein wenig mit Ihnen durch, habe ich den Eindruck.

    < < man schaue sich an, wie die Ärzte belächelt wurden, die sich für das Waschen der Hände einsetzten. Da aber keiner die pathogenen Erreger sehen konnte, wurde die These dahinter viele Jahre als Spinnerei abgetan. Diese Ignoranz hat unzählige Leben gekostet und diese Ignoranz findet man heute wie früher, wie auch hier oft zu sehen ist. << Semmelweis wurde deswegen "belächelt", weil seine Widersacher sich aus ideologischen Gründen geweigert haben, sich mit den Fakten und Argumenten auch nur zu beschäftigen. Es ging nicht darum, dass man die pathogenen Erreger nicht sehen konnte, sondern dass keiner sich nachsagen lassen wollte, verantwortlich zu sein für den Tod junger Mütter. Das war eine dogmatische Auseinandersetzung, keine sachlich begründete. << Die Wissenschaft, vor allem die Physik, hat sich längst aus dem veralteten materialistischen Weltbild, welches diese Seite so pflegt, verabschiedet. << Das ist *so* erst einmal wenig mehr als dahin gesagt. Was genau soll das heißen? Trotz der Bedeutung und Erfolge der Quantenmechanik ist die klassische Physik – von manchen als reduktionistisch und materialistisch verschrien – nach wie vor das richtige und gültige Werkzeug, um Vorgänge aus dem Bereich des alltäglichen Lebens, der Biologie oder der Medizin zu beschreiben, und die Physik hat sich keineswegs davon "verabschiedet". Die Besessenheit der Esoterik und Pseudomedizin für "Quanten" und "Verschränkungen" etc. hat mit der Realität wenig zu tun - sagen auch und gerade Leute wie Zeilinger und andere: http://blog.gwup.net/2013/05/03/was-hat-quantenheilung-mit-quantenphysik-zu-tun/

    https://www.gwup.org/infos/nachrichten/1151-quantenphysiker-widerspricht-esoterikern

    < < Spiritualität ist längst kein esoterisches Thema mehr << Definieren Sie bitte konkret "Spiritualität". Quantenquark und pseudomedizinischer Unsinn hat nichts mit "Spiritualität" zu tun. << Mal abgesehen davon, dass sie [Spiritualität] vielen Menschen enorm hilft << Auch das wiederum bestreitet niemand. Gibt es ein ganzes, aktuelles Buch darüber: http://blog.gwup.net/2016/10/01/wunder-wirken-wunder-wie-medizin-und-magie-uns-heilen-von-echart-von-hirschhausen/

    Darin wird aber auch klar beschrieben, wo “heilsamer Zauber” aufhört und gefährlicher Humbug anfängt. Und um diesen gefährlichen Humbug – ich wiederhole es noch einmal – geht es hier bei uns.

    < < kann ich Ihnen die Lektüren vom ehemaligen Direktor des Max Planck Instituts für Physik (Prof. Dürr) empfehlen. << Schlechtes Beispiel. https://www.psiram.com/ge/index.php/Hans_Peter_D%C3%BCrr

    < < Auch kann ich Ihnen die Studie zu Nahtoderfahrungen von Dr. Pim van Lommel (Lancet) empfehlen. << Bitte nicht. http://www.spektrum.de/rezension/endloses-bewusstsein/1017716?_ga=1.239993220.606417618.1490370002

    < < Die Wissenschaft beschreibt längst zahlreiche Phänomene, die früher im Volksmund als übernatürlich betrachet worden sind. Sie kann sie zwar nicht abschließend erklären aber sie sind existent. << Ja und? Das bestreitet doch niemand. << Wenn diese Dinge zu einer Verbesserung führen, warum dann bekämpfen. << Wenn diese Dinge *nachweislich* zu einer Verbesserung führen - das ist der entscheidende Punkt. Es geht z.B. bei der Homöopathie eben gerade nicht darum, dass man ihre Wirkung noch nicht abschließend erklären kann, sondern darum, dass eine Wirkung offenkundig, nach Hunderten von Studien, gar nicht existent ist. << Warum nicht den Weg gehen, den immer mehr Mediziner und Wissenschaftler gehen und sich aus festgefahrenen Dogmen und Ideologien befreien und modernste Medizin mit Naturheilverfahren und geistig seelischen Aspekten verbinden. << Gerne noch einmal: "Modernste Medizin" mit "Naturheilverfahren" und "geistig-seelischen Aspekten" - natürlich, was denn sonst? Aber Homöopathie, Quantenheilung, MMS, Geistheilung etc.pp. sind weder Naturheilverfahren noch haben sie erwiesenermaßen irgendeine Wirkung. *Darum* geht es. << ich liebe Wissenschaft aber die Ignoranz einiger hier ist unwissenschaftlich und fortschrittsbremsend << Nö, im Gegenteil, unser Ansatz fördert den Fortschritt, verteidigt die Wissenschaft gegen pseudowissenschaftlichen Nonsens und rettet damit Menschenleben: http://blog.gwup.net/2015/10/02/pseudomedizin-die-schaden-sind-vielfaltig-und-verheerend

  97. 97 Mark 24. März 2017 um 15:23

    @ Bernd
    Erst einmal vielen dank für Deine ausführliche Rückmeldung.

    Das Argument der fehlenden klinischen Studien oder unzureichenden Studien ist unter Medizinern ein gern genommenes und selbstredend nicht ganz falsch und genau hier spielt die Industrie eine entscheidende Rolle. Sie wird mit diesen Mitteln keine aufwendigen und teuren klinischen zulassungsstudien machen, und das halte ich ihr als privatwirtschaftliche Industrie auch nicht einmal vor, warum sollte sie. Aber sie bekämft erwiesenermaßen wirksame alternativen, die genau hier ein Problem darstellen. Ich möchte Dich dazu ermutigen nachzuschauen, warum die Studien zum hochwirksamen Salinomycin eingestellt wurden (es wird weiterhin unter der Hand erfolgreich verwendet). Warum musste Prof Haferkamp von der Urologie Frankfurt seine Studien mit Amygdalin im Geheimen und mit privaten Stiftungsgeldern machen, bevor das erste Paper veröffentlicht wurde. Warum wird Taurolidin nicht flächendeckend eingesetzt. Es steht eh in jedem Krankenhaus rum und viele Profitieren von dieser alternativen off label Krebs Therapie, zu der es hinreichend Studien gibt. Das sind nur kleine Ausschnitte. Ich habe vieles in der Onkologie mitvervolgt, war auf Krebskongressen, habe mit zahlreichen Profesoren und Wissenschaftlern gesprochen und kann klar sagen, dass die Situation in der Onkologie dramatisch schlecht ist, angefangen bei der massiven Korruption und der Einflussnahme der Industrie über medizinische Entscheidungen, die von Wirtschaftsberatern beeinflusst sind bis hin zu der viel zu geringen Zeit pro Patient für eine solche komplexe Erkrankung. Ich habe Onkologen kennen gelernt, die mir wotwörtlich sagten, dass sie ihrem Chef am liebsten “in die Fresse” gehauen hätten, da dieser aufgrund des finaziellen Kickbacks patienten Tottherapiert hat mit der Aussage “Die sterben doch sowieso”
    Mir haben im Übrigen 2 Professoren am Klinikum Essen (einem Tumorzentrum) erzählen wollen, dass es solche Genexpressionsanalysen in Deutschland nicht gäbe obwohl wir eines der führenden Länder diesbezüglich sind. Sorry, bei Krebs (allgemein gesprochen) würde ich mich mit der Ausnahme von Blutkrebsen und Hodenkrebs von den medikamentösen leitlinien Therapien fernhalten und eine Klinik aufsuchen mit Onkologen, die ganzheitlich behandeln und vor allem unideologisch in ihrem Netzwerk modernste Medizin, von Genexpressionsanalysen über Protonenbestrahlung über Tace und lokale Chemos und Low Dose Chemos, Chirurgie, HiFu, PIPAC u.s.w. bis hin zu Naturheilverfahren und off label Medikationen auf höchstem Niveau anbieten.
    Curcumin hat immer wieder und wieder gezeigt, dass es hervorragend synergistisch wirkt und z.B. eine Low Dose Chemo wie eine Hochdosischemo wirken lässt (zig Papers auf PubMed), Resistenzen zurückbildet, Entzündungen hemmt u.v.m. Dazu gibt es zahlreiche prä klinische Studien (ca. 8000) und sehr viel klinische Erfahrung und damit müssen wir nun erst einmal auskommen. Darauf zu verzichten, weil keine Zulassungsstudien vorliegen ist nicht sehr clever, zumal Krebstherapien ab Stadium 3b und 4 eh als Experimentiererei angesehen werden können. ich kann Dir versichern, dass es reichlich wirksame alternative Therapieansätze gibt, von denen Ottonormal Patient nichts mitbekommt und das ist ein Skandal. Es gibt keine Silver Bullet aber es gibt Therapiestrategien, die ohne medikamentöse Leitlinientherapien ein vergleichweises hohes oder höheres Gesamtüberleben zeigen ohne die massive Vergiftung durch hohe zytostatika Gaben.
    Es ist skandalös zu sehen, dass die Onkologen genau wissen, dass sie die nicht resistenten Zellen vernichten, eine kleine bis größere resistente Zellpopulation plus Krebsstammzellen zurück bleiben und danach ein Rezidiv mit vorwiegend resistenten Zellen entsteht (Ausnahmen bestätigen die Regel) und dieses zu behandeln ist nahezu unmöglich. Warum sollte man nicht mit den bekannten Mitteln wie Curcumin, EGCG, Resveratrol, Simvastin, Metformin u.s.w. dieses Problem adressieren. Nenne mir einen vernünftigen Grund. Warum wird den Patienten nicht von vornerein gesagt, dass es Genexpressionsanalysen gibt, mit der man das Risiko von Resistenzen oder einer Multi Drug Resitance vorab klären kann. Warum?
    Wie gesagt, dass ist alles nur ein Ausschnitt und nein, ich teile die Welt nicht in gut und böse ein und ich sehe auch nicht jeden Onkologen als blutrünstiges geldgeiles Monster (es gibt hervorragende Onkologen und generell Ärzte und Wissenschaftler) aber das System Onkologie in Deutschland ist beängstigent schlecht und genau das kritisiere ich an deinem Artikel, der genau den Anschein eines Schwarz Weiß Bildes vermittelt, die gute Schulmedizin und die böse Alternativmedizin plus lustigmacherei von anderen Kommentatoren, deren Ignoranz und Arroganz für Leute wie mich eher abstrus erscheint (s. z.B. der Kommentar zur pflanzenbasierten Ernährung). Mit meiner Kritik wird weder die Schulmedizin noch die Pharmaindustrie als Obsolet betrachtet, ganz im gegenteil nur ist der aktuelle Zustand nicht hinnehmbar.

  98. 98 Bernd Harder 24. März 2017 um 15:27

    @Mark:

    < < dass die Situation in der Onkologie dramatisch schlecht ist, angefangen bei der massiven Korruption und der Einflussnahme der Industrie über medizinische Entscheidungen, die von Wirtschaftsberatern beeinflusst sind bis hin zu der viel zu geringen Zeit pro Patient für eine solche komplexe Erkrankung. << Vielen Dank für die weiteren Erläuterungen. Wie gesagt: Das bestreiten wir doch nicht - ist aber nicht Gegenstand *dieses* Blogs: http://blog.gwup.net/2013/04/21/skeptiker-als-pharma-soldner/

    << (s. z.B. der Kommentar zur pflanzenbasierten Ernährung). << Ich weiß nicht genau, worauf sich das bezieht. Falls es um die Ansätze der "Vegan"-Diskussion geht: Ich habe das nicht unterbunden, weil ich etwas gegen "pflanzenbasierte Ernährung" habe - nur etwas gegen Veganismus als nahezu militant vertretene Weltanschauung und weil entsprechende sachliche Diskussionen sich in der Vergangenheit stets als unmöglich erwiesen haben, was ich bedauere.

  99. 99 Mark 24. März 2017 um 15:31

    @ Bernd
    Nochmals vielen Dank für Deine klärenden und ausführlichen Antworten. Das zeigt ein anderes, deutlich differenzierteres Bild als der Artikel für sich alleine vermittelt.

  100. 100 Bernd Harder 24. März 2017 um 15:32

    @Mark:

    Ich danke für die ausführlichen Erläuterungen und Anstöße zu vielen – mir z.T. fachfremden – Aspekten des Themas.

  101. 101 Lanzelot 24. März 2017 um 15:39

    Aber hallo, da hat aber jemand fröhlich per copy and paste gewirkt.
    Zu Curcumin, Vitamin C wurde schon verlinkt.
    Ich hätte noch im Angebot
    https://www.psiram.com/ge/index.php/Resveratrol
    https://www.psiram.com/ge/index.php/Antioxidantien
    https://www.psiram.com/ge/index.php/Polyphenole
    Die sind auch nach Studienlage recht aktuell (also die Studien die relevant sind)

    Breitbandiges Vorgehen mit Gewürzen…, das kannst Du beim Kochen machen,
    klinisch indiziert ist da gar nichts. Vielleicht war das so in der “Klinik” des Herrn Ross.

    “Aufgrund dieser Ergebnisse ist eine Therapie mit Curcumin bei der Patientin in der adjuvanten klinischen Situation medizinisch indiziert.”

    Wo ist der Unsinn denn her, aus welchem Machwerk hast Du denn da blind kopiert?

    Hattest Du schon ein dieser klinischen Studie in der Hand?

  102. 102 Mark 24. März 2017 um 15:59

    @ Lanzelot

    Welches Machwerk? Das stammt aus einem Therapieplan von einem angesehenen Professor des Tumorzentrums Heidelberg für eine Patientin mit Mamma Karzinom.
    Psiram ist für mich genau so belastbar wie Zentrum der Gesundheit. Bitte Primärliteratur und nicht dieses Psiram, welches wissenschaftlich betrachtet schrott ist.
    Curcumin wird übrigens u.a. IV verabreicht und auch wenn Du es nicht wahrhaben willst oder es nicht in Dein Weltbild passt, es wirkt und die Evidenz ist erschlagend. Wie gesagt, schau Dir die Primärliteratur an und nicht Psiram, die ihrem Weltbild nach selektive Betrachtung betreiben, wie eben Zentrum der Gesundheit.

    Mal eine ernstgemeinte Frage: Du stimmst mir sicherlich zu, dass auch nach erfolgreicher Krebstherapie das Rezidivrisiko bei vielen Krebsarten relativ hoch ist und das u.a. die Krebsstammzellen dies mitverantworten (plus weitere Faktoren). Was genau spricht gegen eine Strategie, die das Rezidivrisiko nachweislich minimiert und das völlig nebenwirkungsfrei? Richtig nichts außer man ist ein Narr.
    Apropo Heidelberg: Sie forschen an diesen Phytochemikalien u.a. an Sulforaphan für diesen Zweck (Prof. Ingrid Herr).

    Zu den Ausführungen hier die Litearurangaben/Studien mit den besten Wünschen für einen Erkenntnisgewinn:

    Literatur
    [1] L Henry et al., J Clin Oncol 34: 2303, 2016
    [2] V Francescutti et al., Cancer Chemother Pharmacol 68: 661, 2011
    [3] YH Park et al., Breast Cancer Res Treat 119: 653, 2010
    [4] Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Leitlinien Mamma-Karzinom der Frau,
    http://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/mammakarzinom-der frau/, Juni 2016
    [5] RK Kuniyoshi et al., Tumour Biol 36: 8075, 2015
    [6] Z Usiakova et al., In Vivo 28: 605, 2014
    [7] B Rack et al., J Natl Cancer Inst 106: dju066, 2014
    [8] B Rack et al., Recent Results Cancer Res 195: 179, 2012
    [9] W Janni et al., Recent Results Cancer Res 195: 173, 2012
    [10] E Saloustros et al., Breast Cancer Res 13: R60, 2011
    [11] AJ Armstrong et al., Mol Cancer Res 9: 997, 2011
    [12] O Aseyev et al., Expert Opin Pharmacother 17: 589, 2016
    [13] NF Dybal-Hargreaves et al., Clin Cancer Res 21: 2445, 2015
    [14] JN Preston, MV Trivedi, Ann Pharmacother 46: 802, 2012
    [15] W Zheng et al., Bioorg Med Chem Lett 14: 5551, 2004
    [16] BK Yeung, Curr Opin Chem Biol 15: 523, 2011
    [17] R Bai et al., J Chem Inf Model 51: 1393, 2011
    [18] SL Scarpace, Clin Ther 34: 1467, 2012
    [19] K Aogi et al., Ann Oncol 23: 1441, 2012
    [20] J Cortes et al., J Clin Oncol 28: 3922, 2010
    [21] LT Vahdat et al., J Clin Oncol 27: 2954, 2009
    [22] J Cortes et al., Lancet 377: 914, 2011
    [23] O Ates et al., J BUON 21: 375, 2016
    [24] X Pivot et al., Ann Oncol: May 13, in press, 2016
    [25] O Garrone et al., Springerplus 5: 59, 2016
    [26] T Takashima et al., Springerplus 5: 164, 2016
    [27] T Gamucci et al., J Cancer 20: 320, 2014
    [28] P Poletti et al., Future Oncol 10: 233, 2014
    [29] R Ramaswami et al., Future Oncol 10: 363, 2014
    [30] A Fabi et al., Future Oncol 11: 432, 2015
    [31] G Dranitsaris et al., Clin Ther 37: 134, 2015
    [32] K McIntyre et al., Breast Cancer Res Treat 146: 321, 2014
    [33] M Donoghue et al., Clin Cancer Res 18: 1496, 2012
    [34] E Pean et al., Clin Cancer Res 18: 4491, 2012
    [35] JW Smith et al., Clin Breast Cancer 16: 31, 2016
    [36] NCT01401959, ClinicalTrials.gov, 2016
    [37] T Yoshida et al., Br J Cancer 110: 1497, 2014
    [38] Y Funahashi et al., Cancer Sci 105: 1334, 2014
    [39] J Kurebayashi et al., Breast Cancer 23: 425, 2016
    [40] Z Deszö et al., PLoS One 9: e106131, 2016
    [41] D Jia et al., Oncotarget 7: 771, 2016
    [42] ZN Wee et al., Nat Commun 6: 8746, 2015
    [43] P Economopoulou et al., Oncologist 17: 1394, 2012
    [44] AM Calcano et al., J Natl Cancer Inst 102: 1637, 2010
    [45] X Li et al., J Natl Cancer Inst 100: 672, 2008
    [46] F Yu et al., Cell 131: 1109, 2007
    [47] J Krajewska et al., Expert Rev Clin Pharmacol 9: 69, 2016
    [48] S Roy et al., Anticancer Agents Med Chem 15: 37, 2015
    [49] P Fallahi et al., Recent Pat Anticancer Drug Discov 10: 259, 2015
    [50] C Grüllich, Recent Results Cancer Res 201: 207, 2014
    [51] SM Hoy, Drugs 74: 1435, 2014
    [52] A Pinto, Cancer Chemother Pharmacol 73: 219, 2014
    [53] J Dai et al., Clin Cancer Res 20: 617, 2014
    [54] Q Xiang et al., Clin Cancer Res 20: 2959, 2014
    [55] FM Yakes et al., Mol Cancer Ther 10: 2298, 2011
    [56] D Viola et al., Future Oncol 9: 1083, 2013
    [57] R Kurzrock et al., J Clin Oncol 29: 2660, 2011
    [58] MR Smith et al., J Clin Oncol 32: 3391, 2014
    [59] DC Smith et al., J Clin Oncol 31: 412, 2013
    [60] TK Choueiri et al., Lancet Oncol, June 3, in press, 2016
    [61] TK Choueiri et al., N Engl J Med 373: 1814, 2015
    [62] N Lendvai et al., Blood, May 12, in press, 2016
    [63] NCT02132598, ClinicalTrials.gov, 2016
    [64] NCT00596648, ClinicalTrials.gov, 2013
    [65] NCT01738438, ClinicalTrials.gov, 2015
    [66] NCT01441947, ClinicalTrials.gov, 2014
    [67] EK Song et al., Int J Cancer 136: 1967, 2015
    [68] Y Sun et al., Med Sci Monit 21: 2316, 2015
    [69] M Sameni et al., Clin Cancer Res 22: 923, 2016
    [70] O Hardt et al., Cancer Lett 325: 165, 2012
    [71] B Sun et al., PLoS One 7: e30143, 2012
    [72] H Schneck et al., PLoS One 10: e0144535, 2015
    [73] I Baccelli et al., Nat Biotech 31: 539, 2013
    [74] X Ren et al., Tumour Biol, Mar 11, in press, 2016
    [75] S Yan et al., Diagn Pathol 10:62, 2015
    [76] CM Ho-Yen et al., Breast Cancer Res 8: 17, 2015
    [77] I Baccelli et al., Oncotarget 5: 8147, 2014
    [78] A locatelli et al., Horm Cancer 3: 14, 2012
    [79] HY Ebrahim et al., Phytother Res 30: 557, 2016
    [80] Y Gao et al., Tumour Biol 36: 2875, 2015
    [81] TM Horm et al., Mol Cancer Res 10: 1544, 2012
    [82] S Previdi et al., Mol Cancer Ther 11: 214, 2012
    [83] NE Castro, CA Lange, Breast Cancer Res 12: R60, 2010
    [84] AL Welm et al., Proc Natl Acad Sci USA 102: 4324, 2005
    [85] F Wang et al., Breast 28: 45, 2016
    [86] CM Ho-Yen et al., Cancer 120: 163, 2014
    [87] M Inanc et al., Med Oncol 31: 801, 2014
    [88] KP Raghav et al., Clin Cancer Res 18: 2269, 2012
    [89] GY Stein et al., PLoS One 7: e45969, 2012
    [90] I Gisterek et al., Rep Pract Oncol Radiother 16: 173, 2011
    [91] E Lengyel et al., Int J Cancer 113: 678, 2005
    [92] G Wang et al., Discov Med 13: 135, 2012
    [93] F Crea et al., Anticancer Agents Med Chem 9: 1105, 2009
    [94] BB Zhou et al., Nat Drug Discov 8: 806, 2009
    [95] CY Park et al., Mol Ther 17: 219, 2009
    [96] Z Yu et al., Int J Biochem Cell Biol 44: 2144, 2012
    [97] JA Magee et al., Cancer Cell 21: 283, 2012
    [98] C Naujokat, S Laufer, J Cancer Res Updates 2: 36, 2013
    [99] C Naujokat, Immunotherapy 6: 290, 2014
    [100] ME Ciurea et al., In J Mol Sci 15: 8169, 2014
    [101] P Li et al., Mol Cancer 13: 55, 2014
    [102] H Easwaran et al., Mol Cell 54: 716, 2014
    [103] L Fulakawa et al., Biol Res 47: 66, 2014
    [104] S Dawood et al., Oncology 28: 1101, 2014
    [105] JA Ajani et al., Semin Oncol 42 Suppl 1:S3, 2015
    [106] M Cojoc et al., Semin Cancer Biol 31: 16, 2015
    [107] R Chiotaki et al., Stem Cells Cloning 9: 17, 2016
    [108] C Naujokat, R Steinhart, J Biomed Biotechnol, 950658, 2012
    [109] C Naujokat et al., Mol Med Rep 3: 555, 2010
    [110] PB Gupta et al., Cell 138: 645, 2009
    [111] RR Holman et al., N Engl J Med 359: 1577, 2008
    [112] R Rattan et al., J Oncol 2012: 928127, 2012
    [113] B Martin-Castillo et al., Cell Cycle 9: 1057, 2010
    [114] B Liu et al., Cell Cycle 10: 2959, 2011
    [115] A Vasquez-Martin et al., Cell Cycle 8: 88, 2009
    [116] RJ Dowling et al., Cancer Res 67: 10804, 2007
    [117] HA Hirsch et al., Proc Natl Acad Sci USA 110: 972, 2013
    [118] CW Song et al., Sci Rep 2: 362, 2012
    [119] F Bednar, DM Simeone, Cancer Prev Res 5: 351, 2012
    [120] B Bonanni et al., J Clin Oncol 30: 2593, 2012
    [121] MJ MacKenzie et al., Invest New Drugs 30: 647, 2012
    [122] A Guppy et al., Future Oncol 7: 727, 2011
    [123] A Decensi et al., Cancer Prev Res 3: 1451, 2010
    [124] G Libby et al., Diabetes Care 32: 1620, 2009
    [125] GW Landman et al., Diabetes Care 33: 322, 2010
    [126] B Martin-Castillo et al., Ann Oncol 21: 187, 2010
    [127] S Hadad et al., Breast Cancer Treat Res 128: 783, 2011
    [128] X He et al., Ann Oncol 23: 1771, 2012
    [129] A Guppy et al., Future Oncol 7: 727, 2011
    [130] B Bonanni et al., J Clin Oncol 30: 2593, 2012
    [131] A Leone et al., Cancer Treat Res 159: 355, 2014
    [132] S Aksoy et al., Med Oncol 30: 590, 2013
    [133] NCT01477060, ClinicalTrials.gov, 2014
    [134] NCT01885013, ClinicalTrials.gov, 2015
    [135] NCT01650506, ClinicalTrials.gov, 2016
    [136] NCT01310231, ClinicalTrials.gov, 2015
    [137] D Iliopoulos et al., Cancer Res 71: 3196, 2011
    [138] A Vazquez-Martin et al., Breast Cancer Res Treat 126: 355, 2011
    [139] A Vazquez-Martin et al., Cell Cycle 9: 3807, 2010
    [140] A Vazquez-Martin et al., Oncol Rep 25: 135, 2011
    [141] S Cufi et al., Cell Cycle 9: 4461, 2010
    [142] S Orecchioni et al., Int J Cancer 136: E 534, 2015
    [143] RS Wahdan-Alaswad et al., Horm Cancer 5: 374, 2014
    [144] BN Zordoky et al., Biochim Biophys Acta 1840: 1943, 2014
    [145] C Marini et al., Cell Cycle 12: 367, 2012
    [146] XS Deng et al., Cell Cycle 11: 367, 2012
    [147] MA Pierotti et al., Oncogene 32: 1475, 2013
    [148] JA Menendez et al., Cell Cycle 11: 2782, 2012
    [149] JA Menendez et al., Aging 3: 1063, 2011
    [150] M Cazzaniga et al.,Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 18: 701, 2009
    [151] S Jiralaspong et al., J Clin Oncol 27: 3297, 2009
    [152] A Holstein et al., Diabet Med 16: 692, 1999
    [153] A Holstein, EH Egberts, Exp Clin Endocrinol Diabetes 111: 405, 2003
    [154] Y Zhang et al., Proc Natl Acad Sci USA 91: 3147, 1994
    [155] G Kallifatidis et al., Gut 58: 949, 2009
    [156] RK Srivastava et al., Front Biosci 3: 515, 2011
    [157] A Hussain et al., Asian Pac J Cancer Prev 14: 5855, 2013
    [158] R Sarkar et al., Biochem Biophys Res Commun 427: 80, 2012
    [159] K Sakao, SV Singh, J Cell Biochem 113: 599, 2012
    [160] A Pawlik et al., Eur J Nutr 52: 1959, 2013
    [161] Q Li et al., Breast Cancer Res Treat 141: 317, 2013
    [162] S Kanematsu et al., Oncol Rep 26: 603, 2011
    [163] Q Li et al., J Biol Chem 289: 1303, 2014
    [164] Q Li et al., Oncogene 33: 2589, 2014
    [165] Y Li et al., Clin Cancer Res 16: 2580, 2010
    [166] NCT01265953, ClinicalTrials.gov, 2013
    [167] NCT01950143, ClinicalTrials.gov, 2016
    [168] NCT01879878, ClinicalTrials.gov, 2015
    [169] NCT01228084, ClinicalTrials.gov, 2014
    [170] NCT00982319, ClinicalTrials.gov, 2014
    [171] VJ Lozanovski et al., Trials 15: 204, 2015
    [172] JJ Alumkal et al., Invest New Drugs 33: 480, 2015
    [173] RH Lai et al., Food Chem Toxicol 46: 195, 2008
    [174] Yu W et al., J Cell Biochem 113: 752, 2012
    [175] Delmas D et al., Curr Med Chem 18: 1100, 2011
    [176] Shankar S et al., PLoS One 6: e16530, 2011
    [177] I Shats et al., Cancer Res 71: 1772, 2011
    [178] S Shankar et al. PLoS One 6: e16530, 2011
    [179] E Tili et al., Biochem Pharmacol 80: 2057, 2010
    [180] S Bae et al., Mol Cells 32: 243, 2011
    [181] FH Sarkar et al., Cancer Metastasis Rev 29: 383, 2010
    [182] HJ Chen et al., Biochem Pharmacol 84: 1143, 2012
    [183] W Zhang et al., J Med Chem 54: 1288, 2011
    [184] AV Nguyen et al., Cancer Manag Res 3: 25, 2009
    [185] LM Howells et al., Cancer Prev Res 4: 1419, 2011
    [186] VB Patel et al., Nutr Cancer 62: 958, 2010
    [187] X Yang et al., Anticancer Agents Med Chem 14: 806, 2014
    [188] CK Singh et al., Ann N Y Acad Sci 1290: 113, 2013
    [189] A Boriello et al., Cancer Traet Res 159: 167, 2014
    [190] AA Sprouse, BS Herbert, Anticancer Res 34: 5363, 2014
    [191] MF Lee et al., J Agric Food Chem 59: 11853, 2011
    [192] Y Fu et al., PLoS One 9: e102535, 2014
    [193] PR Pandey et al., Breast Cancer Res Treat 130: 387, 2011
    [194] I Shats et al., Cancer Res 71: 1772, 2011
    [195] NCT01476592, ClinicalTrials.gov, 2016
    [196] NCT02261844, ClinicalTrials.gov, 2016
    [197] JJ Johnson et al., Mol Nutr Food Res 55: 1169, 2011
    [198] LM Howells et al., Cancer Prev Res 4: 1419, 2011
    [199] VA Brown et al., Cancer Res 70: 9003, 2010
    [200] KR Patel et al., Cancer Res 70: 7392, 2010
    [201] CH Cottart et al., Mol Nutr Food Res 58: 7, 2014
    [202] DJ Boocock et al., Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 16: 1246, 2007
    [203] HH Chow et al., J Transl Med 12: 223, 2014
    [204] T Yoshida, PH Stern, Endocrinol Metab Clin North Am 41: 557, 2012
    [205] H Wolden-Kirk et al., Endocrinol Metab Clin North Am 41: 571, 2012
    [206] Spilz et al., Mol Nutr Food Res 54: 1103, 2010
    [207] S Bae et al., J Appl Physiol 114: 979, 2013
    [208] H Khalili et al., Clin Res Cardiol 101: 321, 2012
    [209] S Pilz et al., Anticancer Agents Med Chem 13:107, 2013
    [210] AV Krishnan et al., Rheum Dis Clin North Am38: 161, 2012
    [211] LJ Peppone et al., Ann Surg Oncol 19: 2590, 2012
    [212] S Yao et al., PLoS One 6: e17251, 2011
    [213] DA Grotsky et al., J Cell Biol 200: 187, 2013
    [214] N Lopes et al., Anticancer Res 32: 249, 2012
    [215] JY So et al., J Steroid Biochem Mol Biol 148: 111, 2015
    [216] J Wahler et al., J Steroid Biochem Mol Biol 148: 148, 2015
    [217] S Pervin et al., PLoS One 8: e53287, 2013
    [218] JY So et al., Mol Pharmacol 79: 360, 2011
    [219] AE Lohmann et al., Breast Cancer Res Treat 150: 605, 2015
    [220] SB Zeichner et al., Clin Breast Cancer 15: e1, 2015
    [221] H Greenlee et al., BMC Cancer 14: 382, 2014
    [222] AS Clark et al., Cancer Med 3: 693, 2014
    [223] JA Lawrence et al., Cancer Biol Ther 14: 476, 2013
    [224] HB Rasmussen et al., Planta Med 66:396, 2000
    [225] SC Gupta et al., Clin Exp Pharmacol Physiol 39: 283, 2012
    [226] SC Gupta et al., Nat Prod Rep 28: 1937, 2011
    [227] H Zhou et al., Curr Drug Targets 12: 332, 2011
    [228] M Schaffer et al., Curr Opin Clin Nutr Metab Care, 18: 605, 2015
    [229] JG Devassy et al., Nutr Rev 73: 155, 2015
    [230] A Deguchi, Endocr Metab Immune Disoerd Drug Targets 15: 88, 2015
    [231] AL Cheng et al., Anticancer Res 21: 2895, 2001
    [232] RE Carroll et al., Cancer Prev Res 4: 354, 2011
    [233] PP Sordillo, L Helson, Anticancer Res 32: 599, 2015
    [234] ES Scarpa, P Ninfali, Int J Mol Sci 16: 15727, 2015
    [235] M James et al., Cancer Lett 264: 135, 2015
    [236] S Zhang et al., Anticancer Agents Med Chem 14: 787, 2014
    [237] Y Li, T Zhang, Cancer Lett 346: 197, 2014
    [238] LC Ferreira et al., Anticancer Agents Med Chem 15: 1285, 2015
    [239] K Sun et al., Clin Exp Med, Jan 18, in press, 2015
    [240] ZD Lv et al., Int J Clin Exp Pathol 7: 2818, 2014
    [241] B Chen et al., J Steroid Biochem Mol Biol 143: 11, 2014
    [242] S Mukherjee et al., Stem Cells Res Ther 5: 116, 2014
    [243] Y Li et al., J Nutr Biochem 22: 799, 2011
    [244] JA Colacino et al., Breast Cancer Res Treat, Jun 15, in press, 2016
    [245] MS Charpentier et al., Cancer Res 74: 1250, 2014
    [246] Q Zhou et al., PLos One 10: e0136694, 2015
    [247] SS Chung, JV Vadgama, Anticancer Res 35: 39, 2015
    [248] NCT02554344, ClinicalTrials.gov, 2016
    [249] NCT02321293, ClinicalTrials.gov, 2015
    [250] NCT00094445, ClinicalTrials.gov, 2014
    [251] NCT01740323, ClinicalTrials.gov, 2016
    [252] G Shoba et al., Planta Med 64: 353, 1998
    [253] CS Yang et al., Nat Rev Cancer 9: 429, 2009
    [254] BN Singh et al., Biochem Pharmacol 82: 1807, 2011
    [255] CS Yang et al., Arch Toxicol 83: 11, 2009
    [256] CS Yang et al., Pharmacol Res 64: 113, 2011
    [257] Y Li et al., Pharm Res 27: 1027, 2010
    [258] Z Wang et al., Drug Resist Update 13: 109, 2010
    [259] S Bettuzi et al., Cancer Res 66: 1234, 2006
    [260] S Toden et al., Oncotarget 7: 16158, 2016
    [261] GY Wubetu et al., J Gastroenterol Hepatol 31: 256, 2016
    [262] H Fujiki et al., J Cancer Res Clin Oncol 141: 1511, 2015
    [263] YS Li et al., Tumour Biol 36: 2747, 2015
    [264] SH Lee et al., Eur J Cancer 49: 3210, 2013
    [265] D Chen et al., Bioorg Med Chem 20: 3031, 2012
    [266] H Zhao et al., Radiother Oncol 110: 132, 2014
    [267] D Trudel et al., Gynecol Oncol 131: 357, 2013
    [268] TD Shanafelt et al., Cancer, 119: 363, 2013
    [269] NCT00949923, ClinicalTrials.gov, 2015
    [270] KD Crew et al., Cancer Prev Res 5: 1144, 2012
    [271] G Zhang et al., Curr Mol Med 12: 163, 2012
    [272] GW Dryden et al., Inflamm Bowel Dis 19: 1904, 2013
    [273] M Spite, CN Serhan, Circ Res 107: 1170, 2010
    [274] P Patrignani, C Patrono, Biochim Biophys Acta 1851: 422, 2015
    [275] J Cuzick et al., Ann Oncol 26: 47, 2015
    [276] B Pasche et al., Semin Oncol 41: 397, 2014
    [277] L Alfonso et al., Br J Cancer 111: 61, 2014
    [278] J Chubat et al., Ann Intern Med 164: 814, 2016
    [279] I Stegeman et al., PLoS One 10: e0127194, 2015
    [280] HY Jiang et al., PLoS One 10: e0122962, 2015
    [281] A Bardia et al., Mayo Clin Proc 91: 71, 2016
    [282] E Ch Yiannakopoulou, Eur J Cancer 24: 416, 2015
    [283] NJ Jacobo-Herrera et al., Oncol Rep 32: 451, 2014
    [284] E Ch Yiannakopoulou, Am J Clin Oncol 38: 641, 2015
    [285] DM Fraser et al., Br J Cancer 111: 623, 2014
    [286] A Agrawal, IS Fentiman, Int J Clin Pract 62: 444, 2008
    [287] B Arun, P Goss, Semin Oncol 31: 22, 2004
    [288] NCT02804815, ClinicalTrials.gov, 2016
    [289] NCT01431053, ClinicalTrials.gov, 2013
    [290] NCT01612247, ClinicalTrials.gov, 2012
    [291] S Saha et al., Cancer Res 76: 2000, 2016
    [292] G Maity et al., Lab Invest 95: 702, 2015
    [293] S Takahashi et al., Adv Ther 31: 118, 2014
    [294] JL Goldstein et al., Aliment Pharmacol Ther 32: 401, 2010
    [295] GD Kolovou et al., Cardiovasc Ther 26: 166, 2008
    [296] JG Robinson, Expert Opin Pharmacother 8: 2159, 2007
    [297] D Fuchs et al., Biochem Biophys Res Commun 374: 309, 2008
    [298] J Kah et al., Oncol Rep 28: 1077, 2012
    [299] PL Menna et al., Mol Med Rep 2: 97, 2009
    [300] D Falcone et al., Cell Prolif 46: 172, 2013
    [301] SM Fliedner et al., PLoS One 9: e97712, 2014
    [302] T Wang et al., Oncotarget 7: 2532, 2016
    [303] S Liu et al., Sci Rep 5: 17895, 2015
    [304] AR Wolfe et al., Breast Cancer Res Treat 154: 495, 2015
    [305] YY Shen et al., Mol Med Rep 12: 623, 2015
    [306] AK Kanugula et al., FEBS J 281: 3719, 2014
    [307] A Gopalan et al., Cancer Lett 329: 9, 2013
    [308] L Lacerda et al., Stem Cells Transl Med 3: 849, 2014
    [309] A Gopalan et al., Cancer Lett 328: 285, 2013
    [310] CR Cardwell et al., Epidemiology 26: 68, 2015
    [311] P Ahern et al., J Natl Cancer Inst 103: 1461, 2011
    [312] NCT01980823, ClinicalTrials.gov, 2016
    [313] NCT02483871, ClinicalTrials.gov, 2016
    [314] NCT00807950, ClinicalTrials.gov, 2015
    [315] LS Rallidis et al., Int J Cardiol 159: 169, 2012
    [316] J Bensimon et al., Mol Carcinog 55: 245, 2016
    [317] D Samanta et al., Proc Natl Acad Sci USA 111: E5429, 2014
    [318] C Lagadec et al., Int J Radiat Obcol Biol Phys 87: 609. 2013
    [319] C Lagadec et al., Stem Cells 30: 833, 2012
    [320] GL Semenza, Clin Sci 129: 1037, 2015
    [321] H Fazilaty et al., Tumour Biol 34: 2019, 2013
    [322] SJ Conley et al., Proc Natl Acad Sci USA 109: 2784, 2012
    [324] GL Semenza, Biochim Biophys Acata Pii: S0167, 2015
    [325] J Doyen et al., Biochem Biophys Res Commun 451: 54, 2014
    [326] SN Thomas et al., Proteomes 1: 87, 2013
    [327] L Gao et al., Mol Med Rep 9: 1032, 2014
    [328] B Krishnamachary et al., PLoS One 7: e44078, 2012
    [329] MH Starmans et al., Radiother Oncol 102: 436, 2012
    [330] S Aravindan et al., Radiat Oncol 8: 46, 2013
    [331] Y Bader, N Getoff, Anticancer Res 26: 4403, 2006
    [332] GM Calaf et al., Int J Oncol 40: 436, 2012
    [333] M Ströfer et al., Strahlenther Onkol 187: 393, 2011
    [334] I Patties et al., J Exp Clin Cancer Res 35: 94, 2016
    [335] N Sebastia et al., Mutat Res 766-767: 49, 2014
    [336] F Firouzi et al., Gen Physiol Biophys 34: 43, 2015
    [337] G Heiduschka et al., Strahlenther Onkol 190: 75, 2014
    [338] Y Fang et al., J Surg Res 183: 645, 2013
    [339] Y Fang et al., Cancer Sci 103: 1090, 2012
    [340] L Kma, Asian Pac J Cancer Prev 14: 6197, 2013
    [341] Y Qian et al., Cell Physiol Biochem 35: 1381, 2015
    [342] IT Chiang et al., Oncol Rep 31: 1729, 2014
    [343] Q Wang et al., Int J Oncol 44: 858, 2014
    [344] A Shehzad et al., Chem Bio Interact 206: 394, 2013
    [345] Y Pan et al., BMC Cancer 13: 323, 2013
    [346] WS Orr et al., PLoS One 8: e51309, 2013
    [347] MM Yallapu et al., J Ovarian Res 3: 11, 2010
    [348] A Khafif et al., Laryngoscope 119: 2019, 2009
    [349] A Khafif et al., Otolaryngol Head Neck Surg 132: 317, 2005
    [350] NCT01740323, ClinicalTrials.gov, 2016
    [351] NCT00745134, ClinicalTrials.gov, 2016
    [352] NCT01917890, ClinicalTrials.gov, 2015
    [353] O Pagani et al., N Engl J Med 371: 107, 2014

  103. 103 Bernd Harder 24. März 2017 um 16:02

    < < Bitte Primärliteratur und nicht dieses Psiram, welches wissenschaftlich betrachtet schrott ist. << Wenn ich da kurz einhaken darf: Psiram ist eine Art Lexikon, das seine Einträge überwiegend aus der Primärliteratur zusammenstellt. Die Primärliteratur dazu ist bei jedem Artikel angegeben/verlinkt. Auch medizin-transparent (Cochrane) stuft Curcumin als "unklar" ein: http://www.medizin-transparent.at/curry-gewurz-gegen-krebs

  104. 104 Mark 24. März 2017 um 16:10

    Zur Breitbandstrategie möchte ich noch die Arbeit des Halifax Projects empfehlen, an dem über 180 Wissenschaftler beteiligt waren, sowohl aus der Industrie als auch der universitären Forschung:

    https://www.researchgate.net/publication/274318440_Designing_a_Broad-Spectrum_Integrative_Approach_for_Cancer_Prevention_and_Treatment

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1044579X15000887

  105. 105 Mark 24. März 2017 um 16:18

    ich möchte noch kurz und grob erklären, warum oftmals diese indifferenten Einschätzungen bei den Pytochemikalien vorliegen.
    Zum einen spielt das Studienmodell einen entscheidende Rolle. Entscheidender ist aber oft, dass die Extrakte für sich alleine eine verhältnismßig geringe Inhibitionswirkung aufweisen. Das liegt u.a. an der deutlich geringeren Rezeptorbindung gegenüber z.B. Antikörpern, die eine starke Rezeptorbindung aufweisen (und damit auch deutlich stärkere Nebenwirkungen). Diese Phytochemikalien wie Curcumin werden auch nicht als Monotherapie gegeben sondern als Synergisten und darin liegt ein Schlüssel der Breitbandstrategie, die u.a. Krebsstammzellen, Genshifts und Resistenzen adressiert.

  106. 106 crazyfrog 24. März 2017 um 16:37

    @Mark:

    “die gezeigt hat, dass über alle Krebsarten hinweg die Chemo nur bei knapp über 2% der Patienten zum 5 jahres Überleben beiträgt.”

    Na na na …

    http://wissenschaft-scharlatanerie.blogspot.de/2014/04/chemiephobie-kurs-zur-vervollkommnung.html

  107. 107 Lanzelot 24. März 2017 um 16:38

    Tatsächlich, alle verlinkten Artikel beinhalten und basieren auf Primär-Literatur, die sich explizit mit eben jenen Themen auseinandersetzt.

    Studien die wirklich gesichtet wurden und die auch beurteiltet werden können.

    Für wie viele der Arbeiten aus deiner nächsten Textwand kannst Du beurteilen in welcher Art und Weise sie sich tatsächlich und überhaupt beschäftigen? Und wie viele davon hast Du gelesen?

    Das permanente Copy and Paste von kompletten Textwänden dokumentiert nur, das Du keinerlei substanzielle Kenntnisse der Materie, noch vom Arbeiten im klinischen Kontext hast. Du schreibst ab, plapperst nach und wirst vorgeschickt um Datenmüll zu fluten.
    Möglicherweise wirst nach Anzahl der Worte bezahlt.

    Curcumin-Infusionen werden intravenös nur in Praxen von Quark-Heilern
    verabreicht. Solchen Vögeln zum Beispiel:
    https://www.psiram.com/ge/index.php/Gerhard_Siebenh%C3%BCner
    Studien zu dem Thema werden dann im Kopp-Verlag veröffentlicht.

    Und ja, die Uni Heidelberg forscht zu bioaktiven Stoffen gegen Tumorstammzellen. Hauptsächlich Prankreaskarzinom.
    Ich bin durchaus im Bilde.

    Aber von relevanten Indikationen und Anwendung im klinischen Alltag sind die weit entfernt.

    Das ist einfach falsch. Wobei ich Dir nicht unterstelle, dass Du mit Absicht Fehlinformnationen streust. Du weisst es einfach nicht besser.

    Evtl. solltest Du dich, bevor du weiter abschreibst und Verlautbarungen abgibst, mal bei der Uni melden. Die senden gerne Infomaterial
    Oder ein paar der vielen Arbeiten in die Hand nehmen.

  108. 108 Mark 24. März 2017 um 16:59

    @ Lanzelot
    Ich bin kein Mediziner, das ist richtig aber ich kenne mich sehr viel mehr aus als du mir offensichtlich zugestehst und vor allem nicht nur Theoretisch sondern auch klinisch. Ich kann und will Dich nicht von irgendetwas überzeugen aber wenn es irgend jemandem hilft in Bezug auf verminderung des Rezidivrisikos nach erfolgreicher Therapie oder der Thematik Low Dose Chemos mit natürlichen Synergisten für ein längeres Überleben eines Stage 4 Patienten, dann hat es sich bereits gelohnt und ja, das oben ist ebenfalls klinisch und aus einem tatsächlichen Therapieplan. Schönes Wochenende!

  109. 109 Mark 24. März 2017 um 17:08

    @ crazyfrog
    Dann nimm die aktuelle Studie zur 30 tage mortalität durch Chemotherapien in england oder die des Krebsregisters München von 2004 oder Deinen Verstand bezüglich Zytostatika und ihrer Toxizität. Unterm Strich sind Zytostatika keine gute Sache, zumindest nach Leitlinien. Intelligent eingesetzt können sie ein mächtiges Mittel sein, natürlich immer Abhängig von Krebsart- und Stadium.

  110. 110 crazyfrog 24. März 2017 um 17:11
  111. 111 Mark 24. März 2017 um 17:21

    ???
    Wer hat etwas von DCA geschrieben, obwohl die idee Glucolyse Inhibitoren einzusetzen eine idee ist, die man durchdenken kann.
    Davon ab halte ich gar nichts von Seiten wie die in dem Screenshot und kämpfe ebenfalls gegen diese sogenannten Health Blogs, wie bereits geschrieben.

  112. 112 Martina Rheken 24. März 2017 um 17:30

    @Mark:

    “Frage Dich doch einmal, warum wir uns in einer Krebsepedemie befinden und aktuell statistisch jeder 2. Krebs bekommt.”

    Wegen der hohen Lebenserwartung.

  113. 113 Mark 24. März 2017 um 17:37

    Martina
    das ist ein faktor aber ein recht kleiner. Es sind mutmaßlich viele Faktoren aber schaue dir doch mal den Vortrag von Leroy Lowe dazu an, den ich gepostet habe.

    https://youtu.be/uOoIJxfR3O4

    Und es werden weitere Faktoren eine Bedeutung haben aber so monokausal mit dem Alter ist wissenschaftlich nicht haltbar. Sei doch froh, dass weiter geschaut wird.

  114. 114 Bernd Harder 24. März 2017 um 18:06

    @Mark/Martina:

    Ich schätze, hier ist es wichtig, genau darauf zu achten, wonach man eigentlich fragt.

    Der Grund, warum so viele Menschen Krebs bekommen, liegt wohl in der Tat darin, dass wir immer älter werden:

    < < Experten schätzen, dass die Zahl der Krebserkrankungen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent zunehmen wird. Diese Annahme stützt sich auf die in den nächsten 30 Jahren zu erwartende Altersverschiebung in der Bevölkerung: Zur Zeit sind etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland über 65 Jahre alt. Dieser Anteil wird im Jahr 2030 rund 20 bis 30 Prozent betragen. Statistisch gesehen erkranken von 100.000 Menschen unter 65 Jahren lediglich 200 an Krebs. Bei den über 65-Jährigen ist die Erkrankungshäufigkeit zehnfach höher. Bei den häufigsten Krebserkrankungen - Tumoren der Prostata, des Darms, der Lunge, der Bauchspeicheldrüse, des Magens und der Blase - beträgt der Anteil der über 65-Jährigen 60 bis 80 Prozent. Krebs ist also im Wesentlichen eine "Alterskrankheit. << http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/Besser_informiert_Onkologie/krebs_krankheit_des_alters.php

    Das sagt aber natürlich nichts über die *auslösenden* Faktoren, die in der Tat multikausal sind.

  115. 115 noch'n Flo 24. März 2017 um 18:39

    @ Mark:

    Copy&Paste kann jeder, das Thema wirklich verstehen ist jedoch etwas anderes.

    “Ich bin kein Mediziner, das ist richtig aber ich kenne mich sehr viel mehr aus als du mir offensichtlich zugestehst und vor allem nicht nur Theoretisch sondern auch klinisch.”

    Woher denn genau beziehst Du Dein Wissen bzw. Deine Kenntnisse?

  116. 116 noch'n Flo 24. März 2017 um 18:51

    @ Mark:

    Im Übrigen herrscht in sehr vielen Spitälern immer noch das Prinzip der hierarchischen Autorität. Soll heissen: was der Chef für richtig hält, wird gemacht, Kritik ist da eher unerwünscht. So kommt es leider immer wieder vor, dass auch fragwürdige Verfahren Eingang in Therapieschemata finden.

    Habe ich selber in der Onkologie erlebt: da wurde den Patienten sehr oft die gefährliche Misteltherapie empfohlen. Ich habe diese Empfehlungen sogar selber ausgesprochen, mich kritisch zu informieren kam mir damals noch nicht in den Sinn – der Chef wird schon wissen, was er tut. Erst viel später erfuhr ich, was ich da eigentlich propagiert habe. Und dafür schäme ich mich bis heute.

  117. 117 Mark 24. März 2017 um 18:53

    Zunächst einmal spricht nichts gegen copy paste wenn es relevante und belastbare Informationen sind. Bis auf die stammzell phytotherapie ist aber nichts copy paste.
    Ich bin Angehöriger, hatte meine Arbeit gekündigt und mich zunächt theoretisc tag und nacht mit der Thematik beschäftigt, bin dann auf Krebskongresse gefahren und habe mich mit Wissenschaftlern und Onkologen regelmäßig getroffen und auseinander gesetzt und mir über 1 Jahr Therapien in einer Klinik angeschaut. Ich maße mir kein tiefes molekularbiologisches Wissen an oder gar eine ärztliche Empfehlung, verstehe aber die grundlegenden Zusammenhänge. Nicht mehr und nicht weniger und ich lerne jeden Tag dazu.
    Vor allem habe ich gelernt, wie komplex individuelle Krebsgeschehen sind und wie viel unwissen und dogmatismus bezüglich krebs herrscht und zwar auf allen Seiten.

  118. 118 noch'n Flo 24. März 2017 um 19:08

    @ Mark:

    “Ich maße mir kein tiefes molekularbiologisches Wissen an oder gar eine ärztliche Empfehlung, verstehe aber die grundlegenden Zusammenhänge.”

    “Vor allem habe ich gelernt, wie komplex individuelle Krebsgeschehen sind”

    Wenn Krebs so komplex ist, wie kann es dann ausreichend für eine Beurteilung sein, nur die grundlegenden Zusammenhänge zu verstehen? Bemerkst Du den Widerspruch in Deinen Aussagen?

  119. 119 noch'n Flo 24. März 2017 um 19:10

    @ Mark:

    “Ich bin Angehöriger, hatte meine Arbeit gekündigt und mich zunächt theoretisc tag und nacht mit der Thematik beschäftigt, bin dann auf Krebskongresse gefahren und habe mich mit Wissenschaftlern und Onkologen regelmäßig getroffen und auseinander gesetzt und mir über 1 Jahr Therapien in einer Klinik angeschaut.”

    Oh, was sind die Onkologen doch dumm. Da studieren sie 6 Jahre (oder mehr) Medizin, machen weitere 6 Jahre lang eine Facharztausbildung in Innerer Medizin und dann noch 2 Jahre Weiterbildung in Onkologie. Wozu der ganze Aufwand, wenn man viel schneller zum Experten werden kann?

    *kopfauftisch*

  120. 120 noch'n Flo 24. März 2017 um 19:19

    @ Mark:

    Der von Dir weiter oben verlinkte Leroy Lowe ist übrigens kein Naturwissenschaftler. Ursprünglich hat er “Engineering” studiert, später “Business Administration”.

  121. 121 crazyfrog 24. März 2017 um 19:19
  122. 122 noch'n Flo 24. März 2017 um 19:25

    @ Mark:

    “Du stimmst mir sicherlich zu, dass auch nach erfolgreicher Krebstherapie das Rezidivrisiko bei vielen Krebsarten relativ hoch ist”

    Wie kommst Du denn darauf?

    “Weiterhin kann ich Ihnen den Blick über den Tellerrand ans Herz legen.”

    Habe ich schon gemacht: da ist Tisch!

    “Die Wissenschaft, vor allem die Physik, hat sich längst aus dem veralteten materialistischen Weltbild, welches diese Seite so pflegt, verabschiedet.”

    Nö, das behaupten nur die Esos und Scharlatane.

    “Spiritualität ist längst kein esoterisches Thema mehr und in Wirtschaft und Wissenschaft angekommen.”

    LOOOOOOOOOOL!!!

    “Auch kann ich Ihnen die Studie zu Nahtoderfahrungen von Dr. Pim van Lommel (Lancet) empfehlen.”

    Das Thema ist schon lange durch und abgehakt. Ergebnis: nix dran.

    “Die Wissenschaft beschreibt längst zahlreiche Phänomene, die früher im Volksmund als übernatürlich betrachet worden sind.”

    Bullshit.

    “Sie kann sie zwar nicht abschließend erklären aber sie sind existent.”

    Noch mehr Bullshit.

    “Warum nicht den Weg gehen, den immer mehr Mediziner und Wissenschaftler gehen und sich aus festgefahrenen Dogmen und Ideologien befreien und modernste Medizin mit Naturheilverfahren und geistig seelischen Aspekten verbinden.”

    Weil es Riesen-Bullshit ist.

    Sorry, aber inhaltlich bist Du für mich einfach nicht satisfaktionsfähig. Du schreibst dermassen viel Mist, dass ich jetzt erstmal eine Schubkarre holen muss, um ihn zu entsorgen.

  123. 123 Mark 24. März 2017 um 19:49

    Ich werde mich für nichts rechtfertigen, ob das jemand als BS empfindet oder nicht ist irrelevant und Leroy Lowe hat einen ziemlichen Stunt hinbekommen, nämlich über 400 Wissenschaftler für sein Projekt zu gewinnen. Kann man doof finden, ändert nichts an diesem klasse Projekt. Übrigens war auch er “nur” ein angehöriger.
    Also viel spaß beim BS wegkarren und den Anderen einen Erkenntnisgewinn.

  124. 124 Mark 24. März 2017 um 20:29

    @ Bernd
    Dank dir für die sachliche Diskussion, weiß ich zu schätzen!

  125. 125 Jo 25. März 2017 um 07:56

    @Bernd
    ich finde einem Eso Spi…. wie Mark auch noch eine Plattform für seinen Bullshit zu geben und ihn noch zu bestätigen!!!, sehr bedenklich, aktuell würde ich gerne noch auf diesen gefährlichen Spinner Kai Brenner hinweisen, der auf YouTube sein Unwesen treibt.

    Gesundheitsberater Kai Brenner

    https://www.youtube.com/channel/UCUnxR8x1hsw2Zt35-P-slsw

    “Vor drei Tagen wurde die 16-jährige Tochter eines Freundes wegen einer hyperkalzämischen Krise ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte haben Schädigungen der Leber und Nieren bei ihr festgestellt. In ihrem Zimmer fanden die Eltern einen Karton mit Vitamin-D-Präparaten und weiteren Nahrungsergänzungsmitteln wie Bentonit, OPC und Asthaxanthin, welche sie, wie dem Email-Verkehr mit einem gewissen Kai Brenner zu entnehmen ist, schon seit über einem Jahr hochdosiert einnimmt. Besagter Kai Brenner bezeichnet sich selbst als Gesundheitsberater und betreibt unter der Adresse https://www.youtube.com/channel/UCUnxR8 … t35-P-slsw einen Youtube-Kanal, auf dem er pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps gibt, Bücher von Max Otto Bruker und Dietrich Klinghardt empfiehlt und die Werbetrommel für Nahrungsergänzungsmittel von Robert Franz rührt.
    Gestern schrieb ich eine E-Mail an diesen Wirrkopf, um ihn zur Rede zu stellen und erhielt prompt die unverschämte Antwort, dass die behandelnden Ärzte doch keine Ahnung hätten und die junge Dame doch weiterhin ihre Supplemente einnehmen solle, um Darmparasiten und Schlacken auszuleiten. Als Gesundheitsberater habe er schließlich mit seinen ganzheitlichen und sanften Methoden einen besseren Überblick als viele Wissenschaftler und Ärzte.
    Zu allem Überfluss arbeitet dieser Typ offenbar auch noch als Krankenpfleger. Kann man solche Menschen nicht irgendwie rechtlich belangen?“

    https://antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=11&t=12300

  126. 126 Ursula 25. März 2017 um 08:09

    @ Mark
    https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/krebserkrankungen/prognose_krebsinzidenz_krebsmortalitaet/index.html
    Ergibt ein sehr viel differenziertes Bild. Mit ausführlicher PDF. Datei.

    https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/krebserkrankungen/krebs_im_ueberblick/index.html

    Zitat:”In den letzten zehn Jahren ging bei den Männern die um den Altersstruktureffekt bereinigte Neuerkrankungsrate der bösartigen Tumore um 21% auf 466,1 Fälle pro 100.000 Männer zurück. Auch die Sterberate sank im gleichen Zeitraum um 16%. Bei Frauen lag die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate 2014 unter den Werten von 2002, und zwar um 9% (403,3 pro 100.000 Frauen). “

  127. 127 RPGNo1 25. März 2017 um 09:19

    @Mark
    Ich habe deine Diskussion (?) verfolgt. Du betreibst cherry picking und akzeptierst nur Erklärungen, die deine Bestätigungsfehler erfüllen. Meine Erkenntnis über dich ist wie bei vielen Schwaflern. Du solltest schlicht Dieter Nuhrs Ratschlag beherzigen: “Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten”.

  128. 128 Clemens M. 25. März 2017 um 11:02

    Nachsatz: Es gibt schon eine ganze Weile Psychoonkologie, bieten Krankenhäuser an. Und es gibt in den meisten Städten auch freie Angebote zur psychologischen Betreuung. Manche sind fragwürdig, s. Rügiger Dahlke oder auch solche wie Simentongruppen, die vielleicht auf der gesundheitlichen Ebene nicht viel brinben, aber doch auch stützend sen können.

    Was Naturheilverfahren betrifft gilt der Satz, dass es eben nur Wirksames und Unwirksames gibt. Wie ich das als medizinischer Laie wahrnehmen kann, wird in alle möglichen Richtungen geforscht. Wenn sich pflanzliche Stoffe als wirksam erweisen, müssen sie auch das übliche Procedere durchlaufen, das aber langwierig ist.

    Es ist zwar nur eine Vermutung, aber den pharmakologischen Herstellern wird es schnurz sein, woher die Substanzen kommen. Im Gegenteil wird jedes Unternehmen schon aus Konkurrenzgründen zu greifen, wenn etwas brauchbares am Horizont erscheint.

    Es ist verständlich aus der Sicht von Angehörigen, dass es Verzweiflung auslösen kann, wenn medizinische Entwicklungen eben nicht so schnell gehen wie man sie bräuchte, aber es gibt ja auch für Angehörige mitlerweile Gruppen, die psychologisch unterstützen, mit Belastunegn und Trauer fertig zu werden.

    Hierzulande befindet man sich totz allem in der immer noch sehr komfortablen Lage, viele Möglichkeiten nutzen zu können, Zweitmeinungen einholen zu können und eine letztlich weltweit verglichen trotz allen was zu Recht kritikwürdig medizinische Versorgung zu haben.

  129. 129 Lanzelot 26. März 2017 um 13:06

    Ich hoffe ich darf das-:)
    Info zu dem Post von Herr Brenner, da gibt es jetzt was.
    https://www.psiram.com/ge/index.php/Kai_Brenner

    Der erwähnte Vorfall mit dem Teenager kommt aber nicht vor, da der nicht verwendet werden kann. Solange keine konkret Details und Belege auf dem Tisch liegen, bleibt das nur eine Geschichte…

    Ansonsten reichte es aber allemal. Der Mann grast einen Teil des Spektrum ab. Entgiftung mit Kokosöl, Kohlrabi gegen Krebs, Methoden nach Klinghardt, Bruker…ein Kabinett des Grauens.

    Irgendwelche Qualifikationen waren nicht zu finden. Sollte jemand weitere Infos haben. Immer her damit.
    DANKE!!

  130. 130 Hase 26. März 2017 um 13:55

    Kai Brenner ist auch im Psiram Forum Thema.
    https://forum.psiram.com/index.php?action=recent

    Etwas komisch ist die Geschichte, der Wortlaut dieser Mail taucht auch in vielen Kommentarspalten skeptischer Netzseiten auf, so wie hier auch. Wir gehen dem nach. Ob der geschilderte Fall stimmt oder nicht, wissen wir nicht, denkbar ist er allerdings, und was Kai Brenner von sich gibt, ist stellenweise gemeingefährlich.”

  131. 131 Hase 26. März 2017 um 15:05

    Schau mal in Antiveganforum, die Nürnberger Telefonnummer gehört wohl zu einem Dienstleister, der auch ins Ausland weiterschaltet.
    https://antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=11&t=12300

    “Was hat dieser Kai Brenner für ein merkwürdiges Impressum? Anhand der Telefonnummer 0911-30844-19633 kann man schell herausfinden, dass es sich um einen Betrüger handelt. Müsste dieser Kai Brenner nicht eine deutsche Anschrift und Telefon Nummer auf seiner Webseite haben. Keiner weiss wo er lebt.”

    Angaben gemäß § 5 TMG:

    GF ONLINE PROMOTION LTD

    UNIT 1 26 CLEVELAND ROAD
    SOUTH WOODFORD
    LONDON – ENGLAND – E18 2AN

    registriert in England and Wales Reg.-No: 09202310

    Kontakt:

    Telefon: 0911-30844-19633

    Email: support@krank-war-gestern.com

    http://www.krank-war-gestern.com/impressum/

  132. 132 Hase 26. März 2017 um 15:39

    http://gesundheitscoach24.com/produkt/wissenspaket/kai-brenner/

    Kai Brenner aus Berlin arbeitet jetzt wohl für einen Personaldienstleister ca. 1:30 Minute mit dem Gesundheitscoach Jens Tell. Ganz erschreckend was man auf dieser Webseite und YouTube sehen und lesen kann.

    Haben wir nicht in Deutschland eine Health Claims Verordnung für Gesundheitsbezogene Aussagen.

    Auf YouTube tummeln sich ja die Esoteriker, Scharlatane und Abzocker, dass da nicht längst die Staatsanwaltschaft wegen gesundheitsbezogenen Aussagen ermittelt.

Kommentare sind geschlossen.

NEU: Skeptiker 3/2017

SKEPTIKER 4/2016

GWUP im Social Web