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„Heilpraktiker“ in der SZ: „Riskante Parallelwelt“

| 69 Kommentare

Heute in der Süddeutschen Zeitung (und bei SZ+):

Claudia Ruby (Carl-Sagan-Preisträgerin der GWUP) beschreibt die aktuelle Debatte „über den Beruf des Heilpraktikers“, ausgehend von dem Fall Klaus R. in Brüggen.

Die INH-Leiterin Jutta Hübner umreißt in dem Artikel zunächst das Grundproblem, weshalb sich überhaupt PatientInnen an Quacksalber wie Klaus R. wenden:

Viele Krebspatienten wollen neben Chemotherapie und Bestrahlung noch mehr für ihre Gesundung tun, berichtet Hübner. Doch leider gebe es zu wenig Zeit und Ressourcen, um auf diese Wünsche einzugehen: „Es wird in Geräte und teure Medikamente investiert, aber die Zeit zwischen Arzt und Patient ist auf ein Minimum geschrumpft worden.“

Die Ärztin findet deutliche Worte: „Unser Gesundheitssystem ist in weiten Teilen ökonomisiert und völlig entmenschlicht. Das müssen wir dringend ändern.“ Viele Patienten wenden sich von einer wissenschaftsbasierten, aber oft unmenschlichen Medizin ab.

Beim Heilpraktiker finden sie das, was sie beim Arzt vergeblich suchen: Zeit und Zuwendung.

Aber kaum fachliche Kompetenz, wie Ruby erklärt:

Die größte Hürde auf dem Weg zum staatlich anerkannten Heilpraktiker besteht in einer Überprüfung beim Gesundheitsamt. Wer einen Hauptschulabschluss vorweist und mindestens 25 Jahre alt ist, kann sich dafür anmelden.

Die Überprüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test und einer mündlich-praktischen Prüfung. Der Amtsarzt fragt dabei Grundkenntnisse in Anatomie und Pathologie ab, es geht um Berufs- und Gesetzeskunde, vor allem aber darum, dass die angehenden Heilpraktiker ihre Grenzen kennen. Von ihrer Tätigkeit dürfe „keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung“ ausgehen.

So steht es in den Überprüfungsrichtlinien des Gesundheitsministerium.

Wie sich die angehenden Heilpraktiker auf die Überprüfung vorbereiten, bleibt ihnen überlassen. Einige büffeln alleine zu Hause, viele besuchen eine der zahlreichen privaten Schulen – von Wochenendkursen bis zur dreijährigen Ausbildung gibt es die unterschiedlichsten Angebote.

Während Ärzte mindestens sechs Jahre studieren, Staatsexamina ablegen und im Krankenhaus praktische Erfahrungen sammeln müssen, begegnen den Schülerinnen und Schülern in der Heilpraktikerschule keine echten Patienten – und in der Regel auch keine Ärzte. Die meisten Dozenten sind Heilpraktiker.

In dem Zusammenhang geht Jutta Hübner auf die Standard-Ausrede der Heilpraktiker-Verbände ein, dass es doch „kaum Schadensfälle durch Heilpraktiker-Behandlungen“ gebe.

Dazu hatte sich bereits Anousch Mueller 2016 im Skeptiker-Interview geäußert:

Dass der Eindruck entsteht, beim Heilpraktiker passiere nichts und es gäbe keine Beschwerden, hat mehrere Gründe. Zunächst stimmt es natürlich, dass es nicht reihenweise Tote in Heilpraxen gibt. Daher muss gefragt werden, was es denn überhaupt für Schadensfälle gibt beziehungsweise denkbar sind.

Dokumentiert und auch gerichtlich verhandelt sind zum Beispiel Schlaganfälle nach chiropraktischen Eingriffen – allerdings auch nach von Ärzten durchgeführten HWS-Manipulationen.

Dann gibt es Fälle von schweren allergischen Reaktionen nach Gabe aller möglichen Mittelchen. Baunscheidtieren, Schröpfen, Neuraltherapie und weitere invasive Verfahren können üble Entzündungen hervorrufen.

Mittelbarer wirken Verschleppungen von Krankheiten durch heilpraktisches Trial and Error. Immer wieder landen Patienten in der Notaufnahme, weil Lungenentzündungen und andere bakterielle Infektionen mit Globuli behandelt wurden. Wobei Heilpraktikern die Therapie von Infektionskrankheiten eigentlich verboten ist. Dennoch gibt es regelmäßig Warnungen vor Antibiotika.

Auch sinnlose Diäten, fragwürdige Ernährungstipps und gekärcherte Därme können Mangelerscheinungen oder drastischen Gewichtsverlust zur Folge haben. Schmerzpatienten, die auf wirkungsvolle Medikamente zugunsten von Zucker und Nadeln verzichten, laufen Gefahr, dass sich die Schmerzen chronifizieren, was mitunter das Urteil „Schmerzen lebenslänglich“ bedeutet.

Gar nicht zu reden von Patienten, die konventionelle Krebstherapien auf Anraten des Heilpraktikers abbrechen.

An diesem Punkt hakt auch Hübner ein:

Jutta Hübner fürchtet, dass viele Behandlungsfehler überhaupt nicht auffallen – gerade weil sie oft nicht offensichtlich seien. Immer wieder hat sie erlebt, dass Krebspatienten wertvolle Zeit verlieren, weil sie zunächst auf eine „sanfte Behandlung“ hofften und sich erst spät in der Onkologie vorstellten.

Stirbt der Patient wenig später, sagt Hübner, werde niemand den Fehler beim Heilpraktiker suchen.

So weit, so bekannt.

Was aber kann man tun?

Wenig – fasst Ruby am Ende zusammen:

Ende 2019 gab das Bundesgesundheitsministerium ein Rechtsgutachten in Auftrag. Es geht darum, den Heilpraktiker-Beruf neu zu regeln. In der Ausschreibung findet sich eine Frage, die die Branche nervös macht: „Gibt es alternativ zu einer Regelung die grundsätzliche Möglichkeit, den Heilpraktikerberuf in Zukunft entfallen zu lassen?“

Der Verband Freie Heilpraktiker e. V. hat daraufhin ein eigenes Rechtsgutachten erstellen lassen. Wenig überraschend kommt es zu dem Ergebnis, dass die Abschaffung des Heilpraktikers rechtlich kaum möglich sei. Zwei andere Heilpraktikerverbände gehen in die Offensive und fordern seither eine bessere Ausbildung:

„Wichtig ist, dass die Ausbildung vereinheitlicht wird und überall eine gleich hohe Qualität herrscht“, sagt Herbert Eger vom BDHN. Wie viele Mitglieder die Verbände vertreten, wie viele Heilpraktiker diese Forderung also unterstützen, möchte Eger nicht sagen.

Das Rechtsgutachten wird derzeit im Gesundheitsministerium „gründlich geprüft“. Wie lange die Prüfung dauert und welche Konsequenzen gezogen werden, ist völlig offen.

Experten fürchten, dass genau dasselbe geschieht wie schon öfter in den vergangenen 75 Jahren: „Es gab immer wieder Diskussionen über den Beruf des Heilpraktikers“, sagt der Fachanwalt für Medizinrecht Alexander Ehlers. „Letztlich aber hat die Politik nicht wirklich durchgegriffen.“

Noch immer ist es Heilpraktikern erlaubt, Spritzen zu setzen, Infusionen zu verabreichen oder schwere Erkrankungen zu behandeln. Sie dürfen beinahe wie Ärzte arbeiten – nur ohne deren Ausbildung.

Am Mittwoch (27. Januar, 20.15 Uhr) wird im SWR der Film „Heilpraktiker – Quacksalber oder sanfte Alternative?“ von Claudia Ruby wiederholt.

Zum Weiterlesen:

  • Heilpraktiker: Riskante Parallelwelt, SZ+ am 22. Januar 2021
  • „Heilpraktiker: Quacksalber oder sanfte Alternative?“ im Ersten, GWUP-Blog am 8. November 2020
  • Grams‘ Sprechstunde: Heilpraktiker beschränken, um Patienten zu schützen, spektrum am 17. November 2020
  • „Gefährliche Hybris“: Interview mit Dr. Christian Weymayr über das Heilpraktiker-Unwesen, GWUP-Blog am 24. Januar 2018
  • Was wäre, wenn es keine Heilpraktiker mehr gäbe? GWUP-Blog am 16. September 2020
  • Ein „Bund“ zwischen Ärzten und Heilpraktikern? Das freut nur die Pseudomediziner, GWUP-Blog am 21. Juni 2015

69 Kommentare

  1. Manchmal verstehe ich die Welt nicht ;-)

    Wer würde sein Auto zu einem Bastler geben, der mindestens über einen Hauptschulabschluß verfügt und ein Multiple-Choice-Test bei der örtlichen KFZ-Innung gemacht hat?

    Wenn man die Wahl hätte, dann würde man sich klar für den KFZ-Meister-Betrieb entscheiden…ist doch klar…für unser Auto ist uns nichts zu teuer…aber unsere Gesundheit, welches das wichtigste Gut ist, das wir haben, überlassen wir einem Amateur!?

  2. Ich möchte, dass der Staat die Patienten vor solchen Medizinlaien (Heilpraktiker) schützt, wie in allen anderen Bereichen auch (Lebensmittel, Elektrik, Bauwesen). Wir sind stolz auf unser deutsches Ausbildungssystem und die hohe Fachkompetenz in vielen Bereichen, aber bei Gesundheit, da darf jeder mal ran.

    Aus meiner Sicht abschaffen und dann sollen das Gesundheitsbegleiter werden, aber nicht in diese Form der esoterisch verseuchten, Möchtegern–Mediziner.

  3. Also meine Schwester ist Heilpraktikerin und die kennt sich da aus.
    Die Ausbildung der Heilpraktiker ist sehr viel wertvoller und auch erheblich umfangreicher als dargestellt, weil die Leute da das richtige Heilen lernen und nicht diese pharmagläubige verkopfte Pfuscherei.
    Ärzte können nämlich gar nicht heilen. Die können nur Medikamente verschreiben die dann irgendwelche Symptome wegmachen. Wenn man die Medikamente wieder absetzt sind die Symptome wieder da. Richtiges Heilen ist das nicht!
    Die Heilpraktiker lernen, wie man die Krankheiten dauerhaft mit der Wurzel entfernt und können deshalb viel mehr leisten als die Ärzte. Für die Prüfung musste sie den Inhalt eines ganzen Buches wissen!
    Wir sind halt die Praktiker. Sagt sie.

    Wir sehen, die lernen da schon ne Menge ;-)

  4. @Markus:

    Danke, als Satire bildet Ihr Kommentar das Problem durchaus treffend ab.

    Falls aber der eine oder andere Heilpraktiker doch mal hier über den Kommentar stolpern und das zustimmend ernst nehmen sollte, trotzdem ein paar Facts zu Ihrer „Schwester“ (pars pro toto sozusagen):

    Die können nur Medikamente verschreiben die dann irgendwelche Symptome wegmachen.

    Das ist eine Aussage, die man maximal von einem kleinen Kind erwarten würde. Die Realität:

    https://blog.gwup.net/2013/04/20/homoopathie-ganzheitlichkeit-und-die-sprechende-medizin/

    Für die Prüfung musste sie den Inhalt eines ganzen Buches wissen!

    Ne, echt jetzt?

    Ich musste im Politikstudium nur im ersten Semester, für den ersten Schein, mehrere Bücher praktisch auswendig wissen.

    Für ein abgeschlossenes Medizin-Studium kann man das noch zirka mal hundert nehmen.

    Wir sind halt die Praktiker. Sagt sie.

    Klar, und in Urlaub fliegt das Fräulein Schwester nicht mit einem Piloten, sondern mit einem „Flugpraktiker“, der mal ein Buch über fliegende Teppiche auswendig gelernt hat, aber sonst nichts weiter.

    https://blog.psiram.com/2017/10/nur-erfahrungs-fliegen-ist-schoener-mit-dem-flugpraktiker/

  5. @ Bernd Harder

    Danke für das Freischalten dieses „Spezialisten“.

    Das hat mir noch einen herzlichen Lacher vor dem Schlafengehen beschert.

  6. Die Ausbildung der Heilpraktiker ist sehr viel wertvoller und auch erheblich umfangreicher als dargestellt

    Dumm nur, dass man keine Ausbildung benötigt, um Heilpraktiker zu werden. Die einzig vorgeschriebenen Voraussetzungen sind nämlich:
    – Mindestalter 25 Jahre,
    – Hauptschulabschluss,
    – gesundheitliche Eignung,
    – „sittliche Zuverlässigkeit“, die durch ein ärztliches Attest bzw. ein polizeiliches Führungszeugnis nachgewiesen werden kann,
    – Multiple-Choice-Test.

    Dumm ist ebenfalls, dass es keine vorgeschriebene Regelausbildung gibt. D.h. jede Heilpraktiker“schule“ kann nach eigenem Gutdünken verfahren, was sie in ihren Lehrplan aufnimmt.

    Fazit: Die Ausbildung ihrer Schwester hat den Wert eines Jodeldiploms. (Mit einer Verneigung an die unvergessenen Loriot und Evelyn Hamann).

  7. Mit meinem letzten Satz wollte ich nur verdeutlichen, dass die Ausbildung der HP eben auch ein gehöriges Maß an Ideologie vermittelt.

    Diese Ideologie ist nach meiner Wahrnehmung ziemlich eng mit Esoterik verknüpft. Den Kandidaten wird am Beispiel der chronischen Krankheiten beigebracht, dass die böse Schulmedizin nichts auf die Reihe kriegt und die HP demgegenüber atemberaubende Erfolge verzeichnen.

    Als Beleg dienen dann meistens (sorry) Scharlatane, die eine Medizinausbildung haben und dann ins Schwurbellager abgedriftet sind. Beispiel wäre Dr. Klinghardt.

    Da das Klientel nicht in logischem Denken trainiert ist und meistens auch nichts mit Zahlen anfangen kann, ist ein argumentativer Diskurs unmöglich. Meine Versuche, einige Aussagen geradezurücken, scheiterten schon am Verständnis dafür, dass eine Sache nicht gleichzeitig wahr und falsch sein kann.

    Deshalb bin ich sehr skeptisch, ob man die HP durch Anpassung/Verschärfung der Ausbildung aufwerten kann. Solange die Kandidaten nicht lernen müssen, wie Erkenntnisgewinn funktioniert, wird sich leider nichts verbessern. Und dann landen wir am Ende eben bei einem akademischen Studium. Macht ja auch Sinn :-)

    Soviel zu meinen familiären Erkenntnissen.

  8. Ich frage mich, warum man das immer einseitig sieht? Es gibt überall schwarze Schafe, in jedem Beruf.
    Meine Tochter wäre tot, wenn der nach dem Arztbesuch konsultierte Heilpraktiker nicht die Absurdität in der Verschreibung erkannt hätte, was mir ein weiterer danach hinzugezogener Arzt bestätigte. Ein 10x zu hoch dosierte Medikament darf einem Arzt nicht passieren!!!
    Meine Mutter hat ähnliches mitgemacht, bei ihr hat der Arzt zu falsch diagnostiziert, hätte ihr ebenfalls beinahe das Leben gekostet. Erst der Heilpraktiker hat es richtig erkannt und konnte helfen.

    Im Übrigen wird ein Heilpraktiker schriftlich und mündlich vom Gesundheitsamt überprüft, da wird einem nichts geschenkt.

    Traurig finde ich die einseitige Berichterstattung hier, aber das scheint seit einem Jahr ein neuer Trend zu sein.

  9. @Inka:

    Nein, ein „neuer Trend“ ist, wenn Sie so wollen, dass endlich verstärkt über diese Quacksalber-Nische im deutschen Gesundheitswesen berichtet und klargemacht wird, dass das eben keine „kleinen Ärzte“ mit „geheimem Wissen“ etc. sind, sondern Laien, die z.T. eine Gefahr für ihre Patienten darstellen.

    Es gibt überall schwarze Schafe,

    Dieses „Argument“ ist die immerselbe Luftnummer, weil es darum gar nicht geht:

    https://www.spektrum.de/kolumne/heilpraktiker-schwarzes-schaf-oder-grundsaetzliches-problem/1794332

    Ich frage mich, warum man das immer einseitig sieht?

    Weil es zwischen wirksamer Medizin und Quacksalberei keine „Ausgewogenheit“ gibt:

    https://blog.gwup.net/2015/06/21/ein-bund-zwischen-arzten-und-heilpraktikern-das-freut-nur-die-pseudomediziner/

    Im Übrigen wird ein Heilpraktiker schriftlich und mündlich vom Gesundheitsamt überprüft, da wird einem nichts geschenkt.

    Nehmen Sie sich mal bitte zwei Minuten Zeit und vergleichen Sie das mit einem Medizin-Studium:

    https://www.lecturio.de/magazin/inhalte-medizinstudium/

  10. Liebe Inka,

    den Vorwurf der einseitigen Betrachtungsweise kenne ich sehr gut. In meinem Universum gibt es allerdings erheblich mehr Menschen mit wissenschaftlichem Background, die sich intensiv mit der Heilpraktikerei beschäftigt haben, als umgekehrt.

    Finden Sie es einseitig, wenn man die Lehrinhalte eines Medizinstudiums denen einer Heilpraktikerausbildung gegenüberstellt und die beiden miteinander vergleicht? Einseitig wäre es ja nur, wenn man wichtige Aspekte eines der beiden Lager ausklammert.

    Bitte erklären Sie mir, was ich übersehen habe.

  11. @Markus:

    Einseitig wäre es ja nur, wenn man wichtige Aspekte eines der beiden Lager ausklammert.

    Ich fürchte, das HP-„Lager“ betrachtet die Quacksalber-Palette von „Ausleiten“ bis Iris-Diagnostik etc. durchaus als „wichtige Aspekte“ – das ist ja genau das Problem, dass Heilpraktiker stolz ihr angebliches „Geheimwissen“ pflegen, das im Medizinstudium (zu recht) nicht gelehrt wird.

  12. Normalerweise reagiere ich nicht auf die immer gleichen, ebenso arroganten wie ignoranten Kommentare der Heilpraktiker-Gegner, denen keine Anschuldigung zu abstrus und kein Kommentar zu tief unter der Gürteillinie ist, um eine ganze Berufsgruppe zu Scharlatanen abzuqualifizieren. Aber war ich hier lese verlangt doch nach einem Kommentar. Als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Klassische Homöopathie (ja, auch das noch!!) arbeite ich seit sieben Jahren erfolgreich in eigener Praxis. Ich habe eine dreijährige Ausbildung an einer Heilpraktikterschule absolviert, daneben unzählige Stunden in Eigenregie gelernt, eine Ausbildung in Klassischer Homöopathie von zweijähriger Dauer hinter mir, bilde mich permanent fort, was Heilpraktiker übrigens ebenso wie Ärzte tun müssen. Vor war ich in einer Universitätsklinik tätig und habe Einblick in das „Wesen der Schulmedizin“ nehmen dürfen. Eigene chronische Krankheiten, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen kam, brachten mich zur Homöopathie. Nicht unerwähnt lassen möchte ich aber auch, dass mir die Notfallmedizin auch schon das Leben gerettet hat. Ich bin kein Gegner der Schulmedizin, sondern sehe meine Tätigkeit als sinnvolle Ergänzung. Daher arbeite ich auch vertrauensvoll mit einigen praktischen Ärzten und Internisten zusammen, denen ich selbstverständlich Patienten umgehend überweise, wenn ich eine Diagnose benötige, die nur mit Hilfe der schulmedizinischen Technik gestellt werden kann oder wenn ich die Diagnose einer Krankheit stelle, die ich nicht behandeln darf (Stichwort Behandlungsverbot z.B. bei Infektionskrankheiten). All diese Ärzte haben kein Problem mit mir, schicken die Patienten auch immer wieder zu mir zurück und schicken mir auch von sich aus Patienten, bei denen ihnen Grenzen gesetzt sind (Psychosomatik, chronische Schmerzen, Allergien, um nur einige Beispiele zu nennen). Ich bin sehr froh über diese gute Zusammenarbeit, genau so sollte es zum Wohl der Patienten sein. Ich distanziere mich entschieden von jeder Art „esoterischen Geschwurbels“, ich pendle z.B. keine Mittel aus, denn das hat mit Homöopathie nichts zu tun. Ich käme auch niemals auf die Idee, meine Ausbildung mit einem Medizinstudium gleich zu setzen. Fakt ist, dass Heilpraktiker bei der Prüfung vor dem Amtsarzt des Gesundheitsamtes nachweisen müssen, dass sie medizinische Grundkenntnisse im Umfang des ersten medizinischen Staatsexamens haben müssen – und das ist nicht wenig! Es ist aber auch notwendig, um überhaupt richtige Diagnosen stellen und Notfälle erkennen zu können. Genau das wird in der mündlichen und schriftlichen Heilpraktiker-Prüfung überprüft. Die durchschnittliche Durchfallquote von rund 80% zeigt schon, dass es hier nicht damit getan ist, „ein Buch zu lesen“. Ich kann die Bücher, die gelesen habe, schon lange nicht mehr zählen und will das auch nicht. Für mich ist dieses ganze Konkurrenzdenken Unsinn und hilft niemandem. Es vergiftet nur die Atmosphäre. Scharlatane, Quacksalber und Idioten gibt es auf beiden Seiten, dazu kann wohl jeder Beispiele nennen. Zum Glück sind aber auch auf beiden Seiten überwiegend seriös arbeitende, gut ausgebildete Fachleute tätig, die das tun, was sie gut können. Jede Seite hat ihre Stärken und ihre Grenzen. Die Patienten stimmen ohnehin mit den Füßen ab. Wer einmal nach oft jahrelanger Odyssee beim Heilpraktiker Hilfe gefunden hat, dem wird man nicht einreden können, dass dieser ein Scharlatan ist. Man kann natürlich jetzt viel spekulieren, warum gerade auf unserem Beruf so sehr herum gehackt wird – und warum zeitgleich immer mehr Menschen den Weg zum Heilpraktiker finden. Tja…warum wohl? Ich möchte jetzt aber nicht genau das tun, was mich an diesen Diskussionen so stört, nämlich z.B. auf die „böse“ Pharmaindustrie schimpfen. Das ist nicht zielführend. Ich wünsche mir nur, dass diese ständigen Beleidigungen, die in der Anonymität des Netzes kaum noch Grenzen kennen, aufhören und wir uns gegenseitig wieder mit Respekt begegnen. Niemand wird gezwungen, zum Heilpraktiker zu gehen. Erwachsene Menschen sollten selbst entscheiden dürfen, wem sie sich anvertrauen. Möglichkeiten, sich zu informieren, gibt es genug. Die bestehenden Gesetze, die die Tätigkeit des Heilpraktikers zur Recht in einigen Punkten einschränken, schützen die Patienten durchaus. Ganz nebenbei weil das immer wieder genannt wird: Auch an Chemotherapie sterben sehr viele Patienten, obwohl sie der Goldstandard ist und wir Heilpraktiker unsere Patienten auch darauf hinweisen müssen (selbst, wenn wir nicht dieser Meinung sind!). Aber das war dann natürlich Schicksal. Behandelt ein Heilpraktiker – ganz egal mit welcher Methode – und der Patient stirbt, dann war natürlich der Heilpraktiker schuld. Vielleicht sollte man hier mal aufhören, mit zweierlei Maß zu messen. Es wäre wünschenswert, wenn seriöse Ärzte mt seriösen, gut ausgebildeten Heilpraktikern zum Wohl der Patienten zusammen arbeiten würden, sich ergänzten. Dabei vergibt man sich nämlich nichts. Und es wäre geradezu ein Traum, wenn sich endlich der Ton in all diesen Kommentaren ändern würde und wieder sowas wie Menschlichkeit, Achtung und Respekt einkehren würde. Wird vermutlich noch lange ein Traum bleiben….

  13. @RPGNR1
    Da sieht man mal wieviel qualitativ Erfahrungen Sue haben in Bezug auf die Überprüfung zum Heilpraktiker. Wenn jeder den Heilpraktiker so ohne Ausbildung und das lernen des medizinischen Grundwissens, was im übrigen jeder Medizinstudent im ersten Semester macht, warum fallen dann 75%! bei der Überprüfung durch? Bevor man so eine gequirlte Scheisse von sich gibt, erstmal erkundigen

  14. @Sandra Schmolke:

    Bitte nicht schon wieder der Mythos von der ach so schwierigen Heilpraktikerprüfung mit der schrecklich hohen Durchfallquote.

    was im übrigen jeder Medizinstudent im ersten Semester macht,

    Und das ist der Punkt, dass das „Wissen“ von Heilpraktikern kaum über das erste Semester eines Medizinstudiums hinausgeht.

    warum fallen dann 75%! bei der Überprüfung durch?

    Haben Sie mal überlegt, ob das vielleicht an den Bewerbern liegen könnte und nicht an der „Überprüfung“?

    Das ist auch gar nicht das Problem. Diese hohe Durchfallquote suggeriert, dass es sich dabei um eine unglaublich anspruchsvolle Prüfung handelt und dass jeder, der diese besteht, eine medizinische Koryphäe ist.

    Und das komplett falsch.

    Unsere Kritik an dieser „Überprüfung“ ist – und das ist eben keine „gequirlte Scheiße“, sondern die Realität -, dass da wenig mehr „geprüft“ wird als ein reines Auswendiglernen von Erstsemester-Medizin.

    Das Dilemma der Heilpraktikerprüfung liegt also darin, dass sie rein theoretisches Wissen abfragt und die Praxis komplett ausblendet. Sie können „Heilpraktiker“ werden, ohne je einen Patienten gesehen zu haben.

    Da holt die mündliche Prüfung auch nicht mehr viel raus, wo es schon mal vorkommen kann, dass der Bewerber etwas Praktisches demonstrieren sollen. Das ist aber kein Muss. Es gibt ja weder ein gesetzlich geregeltes Ausbildungs- noch Prüfungscurriculum.

  15. @Elisabeth:

    denen keine Anschuldigung zu abstrus und kein Kommentar zu tief unter der Gürteillinie ist, um eine ganze Berufsgruppe zu Scharlatanen abzuqualifizieren.

    Auch Sie geben unsere Argumentation falsch wieder und ignorieren zudem das Problem.

    Gerne zum zirka 100.001sten Mal:

    Es geht nicht um einzelne „schwarze Schafe“, sondern um die systemische Fehlkonstruktion „Heilpraktiker-Gesetz“ und „Heilpraktiker“:

    https://www.spektrum.de/kolumne/heilpraktiker-schwarzes-schaf-oder-grundsaetzliches-problem/1794332

    Ich habe eine dreijährige Ausbildung an einer Heilpraktikterschule absolviert, daneben unzählige Stunden in Eigenregie gelernt, eine Ausbildung in Klassischer Homöopathie von zweijähriger Dauer hinter mir,

    Und was genau sagt das aus, wenn die *Inhalte* ihrer sogenannten Ausbildung, also das zugrunde gelegte Wissen, falsch bzw. unbrauchbar ist?

    Sie können auch zehn Jahre lang Astrologie „studieren“ oder Telepathie – deshalb bleibt das trotzdem Unsinn und funktioniert nicht.

    dass sie medizinische Grundkenntnisse im Umfang des ersten medizinischen Staatsexamens haben müssen

    Das glauben Sie doch bitte selbst nicht? Und wenn doch – warum studieren Sie dann nicht gleich Medizin?

    Scharlatane, Quacksalber und Idioten gibt es auf beiden Seiten.

    Und wieder das Immerselbe. Gerne zum 100.002sten Mal:

    Das ist nicht das Problem. Es geht um die systemische Fehlkonstruktion, die eine solche Laien-„Heilkunde“ in Deutschland überhaupt erlaubt:

    https://www.spektrum.de/kolumne/heilpraktiker-schwarzes-schaf-oder-grundsaetzliches-problem/1794332

    Erwachsene Menschen sollten selbst entscheiden dürfen, wem sie sich anvertrauen.

    Ja – wenn sie genau darüber informiert sind, wem sie sich anvertrauen. Das Wissen, was Heilpraktiker eigentlich sind, was sie können und vor allem was sie nicht sind und können, hat kaum ein normaler Patient.

    Auch was Homöopathie ist, weiß kaum jemand der Anwender auch nur ansatzweise.

    Auch an Chemotherapie sterben sehr viele Patienten, obwohl sie der Goldstandard ist … Aber das war dann natürlich Schicksal.

    Und da ist sie schon wieder, diese unfassbare Anmaßung von Medizin-Laien aka „Heilpraktiker“.

    a) Die Patienten sterben nicht *an* der Chemotherapie, sondern „trotz“ Chemotherapie.

    b) Und das ist kein „Schicksal“, sondern es handelt sich bei Krebs um eine potenziell tödliche Erkrankung. Dass eine solche Therapie auch scheitern kann, ist völlig klar.

    Diese aber zu unterlassen und statt dessen Hilfe bei Heilpraktikern oder „sanften Heilern“ zu suchen, führt unweigerlich zum Tod.

    Behandelt ein Heilpraktiker – ganz egal mit welcher Methode – und der Patient stirbt, dann war natürlich der Heilpraktiker schuld.

    Nein, es ist genau andersrum – nämlich so wie Sie auch selbst argumentieren:

    Heilpraktiker nehmen im Grunde eine Patientenselektion vor. Als Gegenstand ihrer Methoden wählen sie üblicherweise leichte oder chronische Krankheitsbilder, wo Erfolge einfach zu erzielen sind beziehungsweise sich ganz von selbst einstellen.

    Zum Beispiel deswegen, weil chronische Erkrankungen häufig ungleichmäßig verlaufen, was es einfacher macht, Zeiten zu finden, in denen die Behandlung zu helfen scheint. Das schafft natürlich Vertrauen, während alles Schwierige an die wissenschaftsbasierte Medizin verwiesen wird – die gegebenenfalls auch daran scheitert.

    Es wäre wünschenswert, wenn seriöse Ärzte mit seriösen, gut ausgebildeten Heilpraktikern zum Wohl der Patienten zusammen arbeiten würden

    Nein, das wäre es nicht:

    https://blog.gwup.net/2015/06/21/ein-bund-zwischen-arzten-und-heilpraktikern-das-freut-nur-die-pseudomediziner/

    Was wünschenswert wäre, ist, dass Ärzte in die Lage versetzt werden, ihren Patienten mehr Zeit zu widmen – also das, was Jutta Hübner in dem obigen Artikel sagt, falls Sie den überhaupt gelesen haben.

    Darüber hinaus könnte man über ein Berufsbild des „Gesundheitsbegleiters“ oder „Genesungsberaters“ reden – aber nicht über Laienheiler, die nahezu die gleichen Befugnisse haben wie Ärzte, aber nur eine Schmalspur-„Ausbildung“.

    Für mich ist dieses ganze Konkurrenzdenken Unsinn.

    Der nächste Mythos. Auch darum geht es nicht, Heilpraktiker sind keine „Konkurrenz“ für Ärzte, sondern ein historischer Anachronismus aus den 1930er-Jahren, der in dieser Form abgeschafft gehört:

    https://blog.gwup.net/2018/01/24/gefahrliche-hybris-interview-mit-dr-christian-weymayr-uber-das-heilpraktiker-unwesen/

  16. Sogenannte Schulmedizin.

    Man sollte bekanntlich nicht verallgemeinen, vielleicht gibt es auch irgendwo gute Ärzte?
    Die habe ich aber bisher leider nicht getroffen.

    Das sind meine Erfahrungen mit der Schulmedizin:

    – Schulmedizin ist eine 5-Minuten Medizin (oder vielleicht 3-Minuten?). Mehr Zeit hat der
    Doktor für seinen Patienten nicht (die Anamnese bei einem Homöopathen dauert dagegen oft
    mehr als eine Stunde).

    – Der Mediziner beschäftigt sich nach meiner Erfahrung mehr mit seinem PC als
    mit dem Patienten.
    Oft würdigt der Schuldmediziner den Patienten nicht mal eines Blickes.

    – Die Mediziner „fertigen einen Patienten ab“ in den meisten Fällen, indem sie irgendein
    (der wenigen) Standard-Medikamente verschreiben, ohne dabei gross nachzudenken.
    Verschrieben wird z.B. immer ein Antibiotikum bei saisonalen Erkältungskrankheiten,
    bzw. Kortison bei entzündlichen Leiden und Schmerzen, aber nichts was wirklich heilt,
    sondern nur die Symptome unterdrückt.
    Nachgedacht wird ebenfalls nicht, das Wichtigste, der Kontostand stimmt.
    Und wenn „das richtige“ Medikament verschrieben wird, sind entsprechende Werbegeschenke
    der Pharma-Industrie sicher.

    – Schulmedizin verfügt zugegebenermassen über recht gute diagnostische Möglichkeiten
    in Form von tollen und und vor alem sehr teuren Apparaten, wie Computertomographie,
    Röntgen, USG, diverse Labortests, EKG, EEG-Geräte usw.
    Die Ernüchterung kommt aber, nachdem die Diagnose, dank der High-Tech Geräten gestellt
    ist, weil die Krankheit heilen kann der Schulmedizer leider nicht.

    – Der gesunde Menschenverstand ist einem Schulmediziner völlig fremd. Das eigenständige
    Denken hat er anscheinend in dem langen Medizstudium verlernt. Der Gedanke, dass
    das Fieber vielleicht im menschlichen Organismus eine nützliche Funktion haben könnte
    ist einem Schulmediziner völlig fremd, deswegen wir erhöhte Körpertemperatur gnadenlos
    bekämpft.
    Dass eine Entzündung vielleicht heilende Wirkung entwickeln könnte weiss der Mediziner
    ebenfalls nicht, deswegen wir diese mit Hilfe von Kortison und Schmerzmittel beseitigt.

    – Von Abwehrkräften des Organismus, die man unterstützen sollte hat der Schulmediziner
    leider nie gehört, oder?

    Diese Liste und Diskussion könnte ich noch beliebig weiter fortsetzen … vielleicht
    mache ich es noch, wenn jemand von diesen quasi-intelligenten Diskutanten hier
    es darauf es anlegen sollte …

    Die Situation nimmt meistens diesen Lauf, dass diese arme Patienten, nach Jahren
    in Behandlung von den „Götter in Weiss“ und vollständig austherapiert“, aber nicht ein
    bisschen gesünder, in Ihren Verzweiflung, den Weg zu einer Heilpraktiker-Praxis,
    als einen letzten Rettungsanker suchen.

  17. @Pelzer:

    Diese Liste und Diskussion könnte ich noch beliebig weiter fortsetzen … vielleicht mache ich es noch, wenn jemand von diesen quasi-intelligenten Diskutanten hier es darauf es anlegen sollte …

    Ne, lassen Sie mal – dieser Sermon reicht schon, und wir wollen Ihrem Genius ja nicht zumuten, nur mit „quasi-intelligenten“ Diskutanten hier zu konferieren.

    Sie beschreiben zum einen systemische Schwächen der evidenzbasierten Medizin (so etwas wie „Schulmedizin“ gibt es nicht), die mit etwas gesundheitspolitischem Willen leicht zu ändern wären, und zum anderen ein phantasievolles Pixi-Büchlein-Zerrbild von Medizin, das sehr schön zeigt, warum „gesunder Menschenverstand“ eben nicht ausreicht, um Kranke zu behandeln.

    Nur ein Beispiel mal herausgepickt:

    Von Abwehrkräften des Organismus, die man unterstützen sollte hat der Schulmediziner leider nie gehört, oder?

    „Der Schulmediziner“ hat davon sehr viel gehört – nur Sie und Ihre Heilpraktiker anscheinend nichts von den engen Grenzen der „Immunstärkung“.

    Etwas Abendlektüre für Sie:

    Wie kann ich mein Immunsystem stärken? Eine systematische Übersicht von klinischen Studien:

    https://publikum.net/wie-kann-ich-mein-immunsystem-starken-eine-systematische-ubersicht-uber-klinische-studien/

    https://www.spektrum.de/kolumne/wie-kann-man-das-immunsystem-staerken/1783619

    https://susannchen.info/?p=2948

    https://susannchen.info/?p=2958

  18. @Bernd Harder

    Die (Un-)heilpraktiker füllen sich getriggert. Wieder einmal, sollte ich hinzufügen. Es hat sich wohl schnell in deren Kreisen rumgesprochen, dass sie hier keinen Puderzucker in den Allerwertesten geblasen bekommen.

    @alle anderen

    Nur mal kurz zur Gedächtnisauffrischung, was für ein „großes“ Heilwissen die Halbgötter in Grün haben, dass sie sogar den Tod von Menschen herbeiführen.

    https://blog.gwup.net/2020/12/27/falsche-erinnerungen-zerstoerte-familien-und-eine-heilpraktikerin-fuer-psychotherapie/

    https://blog.gwup.net/2019/10/09/nach-stern-tv-landratsamt-entzieht-bg-mun-heilpraktikerin-die-zulassung/

    https://blog.gwup.net/2019/07/17/urteil-zwei-jahre-haft-auf-bewaehrung-fuer-den-heilpraktiker-von-der-alternativen-krebsklinik-in-brueggen-bracht/

    https://blog.gwup.net/2019/03/05/saarlaendischer-verbandschef-wuetet-und-zeigt-damit-doch-nur-der-heilpraktikerstatus-gehoert-abgeschafft/

  19. @RPGNO1:

    Die (Un-)heilpraktiker füllen sich getriggert.

    Falls sich mein Verdacht einer gezielten Absprache (worauf die Zeitgleichheit schließen lässt) weiter bestätigen sollte, ist auch ganz schnell Schluss hier, zumal die Damen und Herren

    a) die Links eh nicht lesen und anscheinend nicht mal den Ausgangsartikel plus „Zum Weiterlesen“ kennen

    b) die immerselben Pseudo-Argumente anbringen, über die die Diskussion seit drei, vier Jahren längst hinaus ist.

  20. @Bernd Harder Muss man sich von einem solchen Herrn ,der mit ad hominems um sich wirft, wie ein Kind bei der Schneeballschlacht, als ‚quasi-intelligent‘ bezeichnen lassen?

  21. @ADFGVX:

    „Schneeballwerfendes Kind“ trifft es gut.

  22. Ein Paar Korrekturen:

    verallgemeinen -> verallgemeinern
    alem -> allem
    Medizstudium -> Medizinstudium
    wir -> wird
    es darauf es anlegen sollte -> es darauf anlegen sollte

    Wette, dass mein Kommentar nicht frei geschaltet wird?

    Gruss
    Pelzer

  23. @Pelzer:

    Ein Paar Korrekturen

    Darf ich Ihnen noch etwas zum Trinken bringen und vielleicht ein Bad einlassen?

  24. @Pelzer Und nun denken Sie also ,dass Ihr Kommentar dadurch an Wert gewinnt…ach Ich hatte vergessen, hier sind ja die meisten nur ‚quasi intelligent‘ und nicht in der Lage, die log. Synthese zu betreiben ,die notwendig ist, um trotz dieser gravierenden Rechtschreibfehler den Kommentar zu verstehen

  25. @ Bernd Harder
    Ich habe schon die Ausbildung zur Heilpraktikerin und die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ich weis von was ich rede….

  26. @Sandra:

    Was für eine „Ausbildung“ denn?

    Sie haben doch selbst von der „Überprüfung“ geschrieben – eine „Ausbildung“ müssen Sie dafür weder machen noch nachweisen, und was Sie für sich persönlich unter einer „Ausbildung“ verstehen, ist eine ganz andere Frage.

  27. Elisabeth,

    den Blog hier empfinde ich als wohltuend unaggressiv und die Leute gehen trotz teilweise gegensätzlicher Positionen, respektvoll miteinander um.

    In Ihrem Text klagen Sie gleich im ersten Satz an, dass hier

    die immer gleichen, ebenso arroganten wie ignoranten Kommentare der Heilpraktiker-Gegner, denen keine Anschuldigung zu abstrus und kein Kommentar zu tief unter der Gürteillinie ist, um eine ganze Berufsgruppe zu Scharlatanen abzuqualifizieren.

    Sorry, ich kann hier nichts lesen, was dieses Urteil verdient. Wir haben über die Ausbildung und die gesetzlichen Grundlagen diskutiert. Ich selbst stelle die These auf, dass es ohne grundlegende Ausbildung in Erkenntnistechniken unmöglich ist, sich in so einem komplexen Feld wie der Heilkunst zu qualifizieren.

    Alles was Sie schreiben mag ja stimmen, oder auch nicht. Völlig egal, weil Sie an keiner Stelle etwas zum System Heilpraktiker und die daraus folgende Neigung zur Scharlatanerie und zur Esoterik beitragen.

    Der einzige Satz, den Sie dazu sagen ist auch noch nachprüfbar falsch (siehe Kommentar von Bernd Harder).

    Wenn Sie so tief in der Materie stecken, dann finden Sie die Fehler in den Argumenten hier und benennen Sie sie. So funktioniert Diskurs.

    Arrogante Grüße ;-)
    Markus

  28. Bernd Harder:
    ————
    ja, bitte und danke, eine Sauna wäre nicht schlecht, weil wegen dem Pest überall neulich
    konnte ich eine Sauna schon ewig nicht mehr geniessen!

    Elisabeth
    ———

    Danke für Ihre erschöpfende, ausgewogene und sachliche Stellungnahme!

    Ich wünschte mir, ich wäre in der Lage so wie Sie sachlich bleiben können in angesicht dieser unangemessenen Kritik der (vermutlich) gesponserten Berufskritiker des Heilpraktiker-Standes hier.

    Sie schreiben:

    „Man kann natürlich jetzt viel spekulieren, warum gerade auf unserem Beruf so sehr herum gehackt wird – und warum zeitgleich immer mehr Menschen den Weg zum Heilpraktiker finden. Tja…warum wohl? Ich möchte jetzt aber nicht genau das tun, was mich an diesen Diskussionen so stört, nämlich z.B. auf die „böse“ Pharmaindustrie schimpfen. Das ist nicht zielführend.“

    Ich frage mich, warum das nicht „zielführend“ sein sollte? Einfach einmal das Böse beim Namen zu nennen?
    Warum soll das unausgesprochen bleiben?

    Liebe Grüsse
    Pelzer

  29. @Pelzer:

    Kritik der (vermutlich gesponserten) Berufskritiker hier … Einfach einmal das Böse beim Namen zu nennen?

    Ihre „Intelligenz“ reicht nicht mal aus, um rudimentäre Basics zu recherchieren:

    https://blog.gwup.net/2013/04/21/skeptiker-als-pharma-soldner/

    erschöpfende, ausgewogene und sachliche Stellungnahme!

    Die halt nur von Anfang bis Ende ohne inhaltliche Substanz ist. Aber wie gesagt: Mit Lesen und sich vorher Informieren, bevor man irgendwo etwas ohne Punkt und Komma einkopiert, haben es unsere geschätzten Gäste offenbar nicht so.

    Ihre Kommentare sind zwar sehr belustigend, aber wenn Sie sich mit Elisabeth unterhalten wollen, anstatt hier auch nur mal einen Hauch von irgendwas Fundiertem oder Diskussionwürdigem beizutragen, tun Sie das bitte privat.

    Hier ist für Sie Feierabend.

  30. Lustig. Für eine Gruppierung die sagt für „Fakten“, „objektive Wissenschaft“ und eine „sachliche, inhaltliche Diskurs“ zu stehen, genügen auf einmal Vermutungen, Dunkelziffer und Aussagen wie „es sei die Spitze des Eisbergs“ wenn es darum geht Heilpraktiker pauschal diffamieren zu können. Die Zahlen untermauern die Aussagen über massive und zahlreiche Schädigungen durch Heilpraktiker aber nicht:

    https://www.facebook.com/photo/?fbid=207288594248620&set=a.109185500725597

  31. @Michael Relou:

    Und schon wieder einmal die sagenumwobene Pressemitteilung eines „Berufshaftpflicht-Versicherers zahlreicher Heilpraktiker(innen)“.

    Als ob wir davon noch nie etwas gehört hätten.

    Noch einmal:

    Lesen Sie erst den Beitrag oben, bevor Sie kommentieren. Dort finden Sie einen ganzen Absatz über die Schäden, die in keiner Versicherungs-Statistik auftauchen.

    Zweitens haben wir auch das alles schon 100.000 Mal beantwortet, zum Beispiel hier:

    Diese Statistik ist wertlos, weil Patienten sehr schnell dabei sind, Ärzte zu verklagen, aber kaum jemand öffentlich zugibt, auf Heilpraktiker-Mumpitz hereingefallen zu sein. Das ist einem dann doch zu peinlich, von Methoden zu berichten, von denen man genau wissen müsste, dass sie blanker Humbug sind, aber trotzdem freiwillig dafür bezahlt hat.

    Auch die Rechtsprechung sagt ja klar, dass an Heilpraktiker wesentlich weniger Anforderungen zu stellen sind als an Ärzte – übersetzt: Wer da hingeht, ist selber schuld.

    Die „Schadensfälle“ sind gar nicht der Punkt, sondern das strukturelle Problem mit der HP-Branche:

    https://blog.gwup.net/2020/11/17/neu-bei-grams-sprechstunde-heilpraktiker-und-ihre-ausrede-mit-den-schwarzen-schafen/

    Und extra für Sie noch eine Ergänzung dazu:

    Wie sollen geschädigte Patienten dies beweisen?

    Die Antwort: Durch heilpraktische Therapien geschädigte Patienten haben die A****karte gezogen.

    Die deutsche Rechtsprechung ist diesbezüglich unfassbar Patienten-feindlich und Heilpraktiker-freundlich. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass der Patient weiß, worauf er sich beim Heilpraktiker einlässt.

    Der Patient wünsche ja ausdrücklich die Anwendung von Heilmethoden, die abseits der Wissenschaftsmedizin liegen. Der Heilpraktiker ist nicht verpflichtet, auf die empirisch wirksamen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten hinweisen, wenn sich der Patient bewusst von der Schulmedizin abwendet.

    Der Gesetzgeber stellt klar, dass bei paramedizinischen Methoden keine Behandlungsfehler vorliegen. Damit liegt der Schwarze Peter beim Patienten, der Heilpraktiker ist fein raus. Unter dem Deckmantel von Patientenautonomie und Selbstbestimmungsrecht lässt man Patienten ins offene Messer rennen. Das alles wissen vermutlich die wenigsten Patienten.

    Und es erklärt, warum so wenige Fälle vor Gericht landen. Ein geschädigter Patient wird aufgrund der Gesetzeslage schnell feststellen, dass er juristisch schlechte Karten hat.

    https://unheilpraktiker.de/

  32. Ich denke, es reicht inzwischen wieder einmal mit diesen Herrschaften.

    Zumal ich keinerlei neue „Argumente“ gelesen habe. Es ist wieder einmal nur die alte Leier mit den üblichen Copy/Paste-Textblöcken zum Üben für das Heilpraktiker-Bullshit-Bingo. Mein Schein ist voll.

    Vielleicht sollte man, analog zur INH/Susannchen-Seite, ein „Worst of“ der üblichen „Argumente“ erstellen und im Bedarfsfall darauf verweisen. Da kommt nichts Neues mehr. Woher auch.

  33. @RainerO:

    Das ist eine gute Idee.

    Ne Stunde oder so kann man auch zum 100.000sten Mal wieder Zeit damit verschwenden, aber dann isses auch mal wieder gut.

    Ärgerlich, dass „diese Herrschaften“ sich nie auch nur rudimentär informieren, bevor sie hier mit dem immerselben Zeug ankommen.

  34. Wenigstens mal wieder was zum Mitlachen in diesen traurigen Zeiten.

    Ich wußte gar nicht, daß sich so viele Heilpraktiker nebenher bei der GWUP weiterbilden.

    Das müßte doch die miserable Durchfallquote (ui doppeldeutig) deutlich anfangsverbessern.

  35. Da wurden die Heilpraktiker unter den Kommentatoren argumentativ aber schwer in ihre Einzelteile zerlegt – Respekt, Herr Harder!

    Vermutlich werden das aber Elisabeth & Co. nicht so sehen.

    Wobei ich durchaus zustimmen würde, dass Elisabeths Stellungnahme ausgewogen und sachlich war…na ja, was man eben so unter diesen Adjektiven versteht.

    Man wiegt eben ab, so dass einem starken Argument viele kleine schwache gegenüberstehen.

    Damit bewahrt man in einer Diskussionsrunde den Frieden, weil jeder ein bisschen Recht bekommt, womit das positive Selbstbild gewahrt bleibt und sich keiner auf den Schlips getreten fühlen muss.

    Nur mit Selbstreflexion geschweige denn Wahrheitsfindung hat das natürlich nicht so viel zu tun.

    Skeptiker stehen halt eher auf kurze harte Fakten als lange Wohlfühltexte.

  36. Was ich immer wieder bemerkenswert finde, und das klingt auch hier wieder heraus:

    Heilpraktiker fühlen sich häufig den Medizinern überlegen.

    Mal abgesehen von 80 Fragen Ankreuztest gegenüber mehrjährigem Studium:

    Was machen Heilpraktiker denn, wenn es dem Patienten immer schlechter geht? Man schickt ihn zum Arzt. Gestorben wird dort, das hält die eigene Weste sauber.

  37. Ich möchte hier – vielleicht etwas off topic – mal kurz auf die Artikel „wie kann ich mein Immunsystem stärken?“ eingehen, aus einem laienhaften Standpunkt heraus.

    Ich finde die Texte recht gut und erklärend, aber keiner spricht die Art des Verständnisses an, wie meine hochbetagten Eltern z.B. diese Aussage verstehen.

    Nämlich im Sinne von „das Immunsystem besteht aus vielen speziellen Zellen, und diese müssen auch immer in ausreichender Anzahl vorhanden sein – also sollten wir die entsprechenden Bausteine (Mineralien, Vitamine, Proteine) auch immer in ausreichender Menge zur Verfügung stellen.“

    Nun ist mir auch klar, das wir Menschen das alles über unsere Nahrung bereits ausreichend zu uns nehmen. Wenn man allerdings von sich aus das Gefühl hat, sich eher ungesund zu ernähren, können die vielen Werbesprüche sich schon mal verfangen.

    Gibt es auch einen Artikel, der darauf eingeht? Bei dem Hinweis „Unterernährung“ fühlen sich in unseren Breitengraden wohl nur die wenigsten angesprochen.

  38. @Ich

    Heilpraktiker fühlen sich häufig den Medizinern überlegen.

    Wie man gut an den hiesigen Antworten der Heilpraktiker und ihrer Claqueure beobachten kann.

    Was machen Heilpraktiker denn, wenn es dem Patienten immer schlechter geht? Man schickt ihn zum Arzt. Gestorben wird dort, das hält die eigene Weste sauber.

    Eben. So ähnlich hatte das Bernd Harder in seinen Antworten auch herausgestellt.

  39. @RainerO

    Ich möchte Ihre Idee unterstützen. Die Sinnhaftigkeit einer analogen Seite will mir allerdings nicht einleuchten.

    Gehören diese „Argumente“ und ihre Widerlegung nicht genau auf diese Seiten? Damit möchte ich mich selbstverständlich nicht in die Planung und Gestaltung von INH/Susannchen einmischen. Ein Vorschlag wäre es allerdings wert.

  40. Interessant finde ich die Annahme, daß Kritiker „bezahlt“ seien (siehe: Pelzer 25. Januar 2021 um 20:38)…

    auf dieses „Argument“ stoße ich auch recht oft bei den „Querdenkern“…soll das heißen, es sei gar nicht möglich eine abweichende Meinung zu haben, es sei denn, sie ist „bezahlt“?

    Deshalb auch so Begriffe wie „System-Hure“ für Journalisten. Aber wer bezahlt das? Merkel? – Wo kann ich mich bewerben :-)

  41. @ Carsten Ramsel
    Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich habe vorgeschlagen, für die Heilpraktiker-„Argumente“ eine Seite einzurichten, wie es sie für die Homöopathie beim INH/Susannchen gibt. Beim INH sind es die FAQ, beim Susannchen die „Basics“.

  42. Mein Name ist Siegfried Ritter und ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie. Leider stelle ich mal wieder fest, dass Menschen öffentlich über Dinge schreiben, von denen sie ganz offensichtlich keine Ahnung haben. Gute Recherche würde da helfen. Mir scheint es geht nur darum, plakativ etwas abzuhandeln oder sogar Stimmung zu machen. Ich lasse mich seit vielen Jahren heilpraktisch behandeln und bin damit sehr zufrieden. Außerdem gehe ich auch zu meinem Hausarzt, der mich außerdem auch mit Homöopathie behandelt. Allerdings muss ich sagen, meine Heilpraktikerin hat da viel mehr Erfahrung und macht das sehr gut. Demgegenüber kann ich von einigen Ärzten in meinem Leben berichten, die auch bei mir mehr kaputt als ganz gemacht haben. Diese Schwarz – Weiß Malerei tut niemand gut und nicht seriös. Ich hätte der SZ eine bessere und neutralere Berichterstattung zugetraut. Ich bin enttäuscht.

  43. Herr Harder, dass ist nett, dass sie das alles hier so schreiben. Drehen sie es mal genau um 180 Grad, dann passt es auch wieder. Solche Polemik und die Nebelkanone hilft keinem weiter. Das sind alles ihre Vermutungen, die sich in ihrem Leben wahrscheinlich auch so bestätigen. Wenn wir schon dabei sind, dann verlangen sie doch bitte auch, dass im Fernsehen die Werbung abgestellt wird, es könnte sie jemand missverstehen. Es wir immer kurioser.

  44. @ Bernd Harder und Markus

    Danke für Ihre Antworten.
    Man kann 1000 Argumente vorbringen, egal von welcher Seite aus man es betrachtet.

    Das einzige, das für mich zählt, ist: Wer heilt und hilft ist der richtige für mich. Das kann ein Arzt oder Heilpraktiker sein.

    Über den Beinah-Tod von meiner Tochter (im Koma nach Virusinfektion) hatte ich schon berichtet. Der Arzt hat sie mit falscher Medikation erst soweit gebracht, der Heilpraktiker konnte es in letzter Minute abwenden. Wem vertraue ich nach solcher Erfahrung?

  45. @Inka:

    Auch eine solche Erfahrung macht die Heilpraktikerei als Gewerbe auf der Grundlage eines Gesetzes von 1939 nicht sinnvoller.

    Wir brauchen eine insgesamt bessere Medizin – keine „Alternativ“-Medizin mit Laien, die Ärzten nahezu gleichgestellt sind.

  46. @Siegfried Ritter:

    Leider stelle ich mal wieder fest, dass Menschen öffentlich über Dinge schreiben, von denen sie ganz offensichtlich keine Ahnung haben. Gute Recherche würde da helfen. Mir scheint es geht nur darum, plakativ etwas abzuhandeln oder sogar Stimmung zu machen.

    Sie „argumentieren“ wie ein tiefgläubiger Christ, der nicht wahrhaben will, dass Atheisten die Bibel sehr viel besser kennen als er.

    Haben Sie überhaupt nichts hier gelesen? Sie gehen auf kein einziges Argument ein, sondern diskreditieren pauschal jede Kritik an Ihrem Gewerbe und hängen sich selbst und Ihren KollegInnen einen Heiligenschein um.

    Und damit sind Sie genau das beste Beispiel für diese Debatte, die seit dem Münsteraner Memorandum Heilpraktiker 2017 läuft:

    https://muensteraner-kreis.de/?page_id=13

    Kennen Sie das überhaupt? Haben Sie auch nur mal am Rande mitbekommen, worum es überhaupt geht und worüber diskutiert wird?

    Mit jedem solcher Auftritte hier bestätigt sich immer wieder aufs Neue:

    „Argumente für Heilpraktiker verzweifelt gesucht“:

    https://blog.psiram.com/2017/09/verzweifelt-gesucht-argumente-pro-heilpraktiker/

    Ihre „Erfahrung“ und Ihre Anekdoten tun da überhaupt nichts zur Sache (übrigens auch nicht rein medizinisch betrachtet).

    Gerne wiederhole ich es eigens für Sie nochmal zum 100.003sten Mal:

    Es geht nicht um einzelne schlechte oder auch „Mir hat er/sie aber geholfen“-Heilpraktiker, sondern um das grundsätzliche Problem einer Laienheilkunde in Deutschland:

    https://www.spektrum.de/kolumne/heilpraktiker-schwarzes-schaf-oder-grundsaetzliches-problem/1794332

  47. @Siegfried Ritter:

    Gut, Sie meinen also, Sie müssten Ihr Unverständnis gleich zweimal hier breittreten, wobei der zweite „Kommentar“ dann nur noch verworren ist.

    Bevor Sie anderen vorwerfen, uninformiert zu sein, informieren Sie sich bitte erst mal selbst eingehend, worum es überhaupt geht.

    Sie könnten z.B. hier mal anfangen:

    https://blog.gwup.net/2018/01/24/gefahrliche-hybris-interview-mit-dr-christian-weymayr-uber-das-heilpraktiker-unwesen/

  48. @Inka:

    Ich verstehe sehr gut, welche Emotionen beteiligt sind, wenn es um die Gesundheit eines Kindes geht.

    Sie schreiben:

    Über den Beinah-Tod von meiner Tochter (im Koma nach Virusinfektion) hatte ich schon berichtet. Der Arzt hat sie mit falscher Medikation erst soweit gebracht, der Heilpraktiker konnte es in letzter Minute abwenden. Wem vertraue ich nach solcher Erfahrung?

    Und Ihre Schlussfolgerung scheint zu sein: „Siehste wie mies die Ärzte sind. Da geh ich lieber zum HP“. Diese Schlussfolgerung ist allerdings unlogisch und deshalb unvernünftig und nicht zielführend.

    Will heissen: Ihre emotionale aber unlogische Schlussfolgerung kann Ihr Kind in Gefahr bringen! Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und denken Sie darüber nach.

    Viele Grüße
    Markus

    @Bernd Harder: Ihren Atem und Ihre Ausdauer hätte ich gerne. Chapeau!!

  49. @Inka

    Wer heilt und hilft ist der richtige für mich.

    Nein. Das ist ein Fehlschluss.

    https://www.spektrum.de/kolumne/wer-heilt-hat-nicht-zwingend-recht/1766359

  50. @Siegfried Ritter

    Also wenn ich jemandem vertraue, dann ist das einem indianischen Clown der Schattentherapie mit dem Tiernamen „Loving white Bear“, der ein Mann ist, weil ihm endlich wieder irgendwas wächst und vor Freude darüber regelmäßig mit einer höheren Macht tanzt.

    Genau solchen Leuten würde ich meine Kinder zu einer sogenannten Hypnosystemischen Therapie anvertrauen.

  51. Ich bin jetzt fast 49 Jahre und ich habe in meinem Leben noch nie einen Heilpraktiker gebraucht, obwohl ich jetzt schon multimorbid bin :-)

    Ich gehe nur zu einem Schulmediziner und habe bisher auch noch keine negativen Erfahrungen gemacht… Heilpraktiker brauche ich nicht, denn die sind nur was für Gesunde ;-)

    Wenn ich das lese: Ich bin schon seit Jahren bei einem Heilpraktiker in Behandlung…Da muß man Fragen: Wie alt sind Sie? –

    In meinen jungen Jahren war ich ganz selten beim Arzt und das ist auch richtig so…der Mensch an sich ist gesund und braucht keinen Quacksalber oder Homöopathen, der ihm einredetet, er sei krank.

  52. bisschen Off-Topic:
    Der Lockdown wirkt, denn ich habe diesen Winter eigentlich keine nennenswerte Erkältung gehabt…ich hoffe die „Maskenpflicht“ bleibt bestehen, selbst wenn Corona vorüber ist…ähnlich wie bei den Asiaten, die eine Maske tragen, wenn sie erkältet sind…da ich mit den öffentliche Verkehrsmittel fahre, habe ich fast durchgeht im Winter eine Erkältung…vielleicht ist das nach Corona Geschichte ;-)

  53. @Siegfried Ritter:

    Sie schreiben: „Ich lasse mich seit vielen Jahren heilpraktisch behandeln und bin damit sehr zufrieden.“

    Wer heilt, hat Recht sagt Inka.

    Aber wenn jemand wie Sie jahrelang in Behandlung ist, scheint Ihr Heilpraktiker offenbar nicht in der Lage zu sein, Sie zu heilen.

    Trotzdem sind Sie zufrieden?

    Bekommen Sie Massagen oder etwas in der Art?

  54. @Inka: „Wem vertraue ich nach solcher Erfahrung?“, schreiben Sie.

    Also in Ihrem Fall würde auch ich diesem Arzt nicht mehr vertrauen, während der Heilpraktiker bei mir in hohem Ansehen stünde.

    Ich würde allerdings deswegen nicht generell Heilpraktiker höher bewerten als Ärzte.

    Die Tochter einer Bekannten wäre nach dem Besuch beim Heilpraktiker-Osteopathen heute beinahe querschnittsgelähmt.

    Eine gute Freundin hat sich sinnloserweise auf Rat ihres Heilpraktikers einen völlig gesunden Zahn ziehen lassen und musste darüber hinaus eine Bekannte in den Tod begleiten, nachdem diese sich beim selben Heilpraktiker alternativ gegen Krebs behandeln hatte lassen.

  55. @ Siegfried Ritter

    „Leider stelle ich mal wieder fest, dass Menschen öffentlich über Dinge schreiben, von denen sie ganz offensichtlich keine Ahnung haben. Gute Recherche würde da helfen. Mir scheint es geht nur darum, plakativ etwas abzuhandeln oder sogar Stimmung zu machen!“

    Das lasse ich einfach mal so stehen (obwohl jeder, der diesen Blog kennt, bei Ihren Worten einen Lachanfall bekommt).

    Nun schreiben Sie doch bitte mal, wovon SIE konkret Ahnung haben!

    Jetzt bin wirklich sehr gespannt…

  56. Ist es schlecht recherchiert, wenn ich feststelle, dass man HP werden kann, ohne im Laufe der Ausbildung jemals einen einzigen echten Patienten auch nur gesehen zu haben?

  57. @ klauszwingenberger

    Ist es schlecht recherchiert…

    Nein, ist es nicht. Das ist ja auch einer der Hauptkritikpunkte. Man braucht nicht einmal eine „Ausbildung“. Es reicht ein Selbststudium (manche behaupten sogar, dass man den Inhalt eines ganzen Buches kennen muss).

    Niemand muss auf eine dieser „Schulen“.

    Hauptschulabschluss, 25 Jahre, möglichst leeres polizeiliches Führungszeugnis, einen Multiple Choice Test halbwegs unfallfrei bestehen und bei der mündlichen Überprüfung, ob du keine Gefahr für die Patienten bist, die richtigen Antworten geben. Und solltest du durchfallen, kannst du diesen Test beliebig oft wiederholen.

    Dass es Kandidaten gibt, die sich da mehr antun, steht außer Frage. Aber schon die Tatsache, dass obige Kriterien reichen, ist nicht tragbar.

  58. Alles gut und recht was hier alles diskutiert wird. Ausbildung – klar sollte man besser regeln, z.B. wie in Bayern da gibt es eine staatlich anerkannte Berufsfachschule!

    Eine Frage an die vielen Kritiker. Wie erklären Sie sich, dass so viele chronisch kranke Patienten zum Heilpraktiker gehen und mehr als zufrieden mit der Behandlung und den Behandlungserfolgen sind? Alles Zufall? Fällt das vom Himmel?

    Sie können sich so viel lustig machen wie Sie möchten, aber die Patienten kommen und sind zufrieden mit der Ergebnissen. Das ist mal ein Fakt, der in einer Studie bestätigt wurde. Jetzt können Sie wieder kommen mit blöde Studie, blödes System das den Ärzten keine Zeit für Gespräche lässt. Aber nochmals: Fakt ist – Patienten kommen verzweifelt zu einem Heilpraktiker und suchen Hilfe – va bei chronischen Erkrankungen.

    Und da finden Sie oftmals Hilfe und Linderung bzw eine Verbesserung der Lebensqualität! Ich spreche hier nicht von Onkologie oder sehr schwerwiegenden Fällen; hier kennen der Großteil der Heilpraktiker Ihre Grenzen. Wenn einer das nicht kennt, ist ein Fall für‘s Gericht – wie bei Ärzten auch.

  59. @Joerg Schneider:

    Es ist bezeichnend, dass Heilpraktiker immer mit „chronischen Erkrankungen“ ankommen.

    Das zeigt, dass eine gewisse Selbstreflektion offenbar vorhanden ist – aber die bleibt eben bei diesen angeblichen „Erfolgen“ stehen, ohne sie weiter zu hinterfragen.

    Wir haben es doch hier schon erklärt:

    Chronisch kranke Patienten sind natürlich ideal für Heilpraktiker, denn hier macht sich ein Effekt namens „Regression zur Mitte“ bemerkbar:

    Chronische Krankheiten haben oft einen wellenförmigen Verlauf, sie werden mal schlechter, mal besser.

    Zur Therapie geht man natürlich dann, wenn es einem schlechter geht. Dass nach der schlechten Phase wieder eine gute Phase kommt, muss gar nicht auf die Behandlung zurückzuführen sein, sondern kann sich um den vollkommen natürlichen Spontanverlauf handeln.

    Das alles und noch viel mehr wird zum Beispiel hier ausführlich erklärt (am Beispiel der Homöopathie, aber anwendbar auf alle „alternativen“ Verfahren:

    https://netzwerk-homoeopathie.info/faq-04-wie-erklaert-sich-die-wirkung-von-homoeopathie/

    https://netzwerk-homoeopathie.info/der-mir-hat-die-homoeopathie-aber-geholfen-fehlschluss/

    https://netzwerk-homoeopathie.info/faq-06-but-homeopathy-helped-me/

    Es gibt etwa ein Dutzend erforschte und bestens dokumentierte Gründe, warum Patienten auch mit Pseudo-„Behandlungen“ zufrieden sein können:

    https://blog.gwup.net/2011/10/09/warum-homoopathie-wirkt/

    https://blog.gwup.net/2011/10/13/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-ii/

    https://blog.gwup.net/2011/10/17/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-iii/

    https://blog.gwup.net/2011/10/20/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-iv/

    Das wäre zum Beispiel ein Thema, das in Heilpraktiker-„Schulen“ mal gelehrt werden sollte – dann hätte sich auch ganz schnell das Pseudo-Argument „Wer heilt, hat recht“ erledigt.

    https://netzwerk-homoeopathie.info/faq-07/

  60. Eines möchte ich noch herausstellen, ich habe es am eigenen Beispiel vor sehr langer Zeit erlebt: wenn eine gewisse Sympathie zum Therapeut*in besteht, neigt man auch dazu, sich selbst etwas zu „veräppeln“.

    Einfach weil man tief im Innersten zwar weiß, das gar nix besser geworden ist, den Behandler*in aber auch nicht ob der aufgebrachten Zeit und Mühen enttäuschen möchte.

  61. @Joerg Schneider: „Wie erklären Sie sich, dass so viele chronisch kranke Patienten zum Heilpraktiker gehen und mehr als zufrieden mit der Behandlung und den Behandlungserfolgen sind?“

    Mich würde ja viel mehr interessieren, wie Sie sich das erklären. Was haben Heilpraktiker, was andere nicht haben?

    Gut, Globuli.

    Die fachliche Kompetenz aufgrund hervorragender Ausbildung…eher nicht, wie ich dem Artikel in der SZ entnehme.

    Oder müsste die Frage eher lauten: Was unterscheidet Menschen, die zum Heilpraktiker gehen, von Menschen, die das nicht tun?

  62. @Michael Fischer:

    Mich würde ja viel mehr interessieren, wie Sie sich das erklären. Was haben Heilpraktiker, was andere nicht haben?

    Das ist genau der Punkt, den ich noch zurückgehalten habe, da sich ja auch diese Diskussion völlig vorhersehbar in die immerselbe Richtung mit den immerselben „Argumenten“ entwickelt.

    Das würde mich auch interessieren:

    Wie kommen Heilpraktiker ernsthaft darauf, anzunehmen, dass sie irgendwelche mega-wirksamen Geheimverfahren, gepaart mit gechanneltem Über-Wissen aus der siebten Dimension, zur Verfügung hätten?

    Wenn es in Heilpraktiker-Praxen irgendetwas gäbe, was chronische Erkrankungen tatsächlich heilt oder zumindest deutlich verbessert, wäre das längst in die evidenzbasierte Medizin übernommen worden und bei jedem Arzt verfügbar.

    Lieber phantasieren unsere Heilpraktiker sich die Rolle einer angeblichen „Arzt-Konkurrenz“ zusammen, als sich einmal zu fragen, warum Ärzte dann nicht einfach ihre Verfahren übernehmen, wenn die so wirksam wären?

    Das scheint mir wiederum eine Frage der Selbstreflexion zu sein.

    Im Grunde schildern alle Heilpraktiker, die hier aufschlagen, und alle ihre Klienten exakt bis ins Detail das, was wir Skeptiker seit Jahren ihnen auch durchaus zugute halten – aber eben nicht mehr: ein paar Wohlfühl-Momente für chronisch kranke Patienten, die ihr Arzt aufgrund systemimmanenter Beschränkungen nicht mehr leisten kann.

    Aus dem eigenen Erleben einfach mal die richtigen Schlüsse zu ziehen, anstatt mit allen Mitteln auf einer nicht vorhandenen medizinischen Fachexpertise zu beharren, wäre ein guter Anfang.

  63. @Joerg Schneider:

    Mit Ihrem letzten Satz kommen Sie zum Kern der Diskussion zurück.

    „Wenn einer das nicht kennt, ist ein Fall für‘s Gericht – wie bei Ärzten auch.“

    Und der SZ-Artikel beleuchtet, dass das gerade nicht der Fall ist. Darüber wird hier u.a. diskutiert. Die Frage wie es kommt, dass es Leute gibt, die gerne zum HP gehen und dort glücklich werden, ist uninteressant weil bereits tausendmal erörtert.

    Ich glaube auch nicht, dass es jemanden (hier) gibt, der den Leuten den Spaß wegnehmen möchte. Es geht darum, dass durch die Gesetzeslage in den Augen der HP und deren Patienten die Auffassung zustande kommt, die HP wären im Allgemeinen die besseren Heiler.

    Es ist sogar so schlimm, dass der Gesetzgeber den Patienten in die Verantwortung nimmt und dieser im Versagensfall die Verantwortung trägt.

    @Bernd Harder:

    „Wie kommen Heilpraktiker ernsthaft darauf, anzunehmen, dass sie irgendwelche mega-wirksamen Geheimverfahren, gepaart mit gechanneltem Über-Wissen aus der siebten Dimension, zur Verfügung hätten?“

    Ich meine darauf eine Antwort zu wissen. Hier läuft im Heiler ein Selbstüberzeugungsprozess ab.

    Nehmen wir an, ich wäre überzeugt, ich könnte mit rostigen Kuhglocken Morbus Crohn lindern, dann führt die Tatsache, dass nahezu alle Patienten nach der Kuhglockenbehandlung mir freudestrahlend über ihre Besserung berichten dazu, dass ich gar nicht anders kann, als daran zu glauben dass meine Methode wirkt.

    Erst wenn ich methodisches, wissenschaftliches analysieren und überprüfen gelernt habe, komme ich der wahren Ursache für meinen vermeintlichen Erfolg auf die Spur. Und hier enden wir wieder bei der Ausbildung.

    Ganz krass sieht man es ja bei den Heilern, die imstande sind sogar eine nichtexistente Krankheit wie EM-Hypersensibilität zu heilen.

    Nachtrag: Das Problem mit der Selbstüberzeugung haben durchaus auch manche Mediziner.

  64. @ vincent

    Ihren Kommentar kann und möchte ich nicht verstehen!

  65. @ Bernd Harder

    Wenn es in Heilpraktiker-Praxen irgendetwas gäbe, was chronische Erkrankungen tatsächlich heilt oder zumindest deutlich verbessert, wäre das längst in die evidenzbasierte Medizin übernommen worden und bei jedem Arzt verfügbar!“

    Tausend Dank für diese Aussage. Endlich weiß ich, wie ich zukünftig in nur drei Sekunden eine Antwort geben kann, die jeden Heilpraktiker-Fan zum Nachdenken zwingt!

  66. @Lisa-Marie

    „Endlich weiß ich, wie ich zukünftig in nur drei Sekunden eine Antwort geben kann, die jeden Heilpraktiker-Fan zum Nachdenken zwingt!“

    Ich befürchte aus Erfahrung, dass das nicht klappt mit dem Nachdenken.

    Der geneigte Heiler wird erwidern, dass er ja in seiner täglichen Praxis mit eigenen Augen sieht, wie toll seine bevorzugte Methode funktioniert. Die Tatsache dass diese Methode nicht im Reigen der anerkannten und wirksamen Therapien aufgenommen wird, muss also daran liegen, dass sie von der „Schulmedizin“ boykottiert wird.

    Die Unfähigkeit zum analytischen Denken führt direkt zur Big Pharma Verschwörung. Aus meinen endlosen Versuchen das klarzustellen, könnte ich ein ganzes Buch füllen.

    Mittlerweile bin ich desillusioniert was das angeht und meine, dass es gute Gründe für ein Auswahlverfahren bei einigen Berufen gibt.

  67. @ Markus

    Mit einem Heilpraktiker würde ich mich erst gar nicht unterhalten. Zeitverschwendung!

    Aber Menschen, die evtl. mal einen Heilpraktiker (puh, wie ich dieses Wort hasse) aufsuchen wollen, kann man mit diesem Satz zum Nachdenken anregen. Der Satz ist so gut wie simpel, dass ihn wohl jeder versteht!

  68. @Vincent:

    Zum Thema Ernährung fällt mir die Doku „Vitamania – Wie viele Vitamine braucht der Mensch“ mit dem Physiker Derek Muller ein.

    Bzgl. der Funktion des Immunsystems gefällt mir Idan Ben-Baraks Büchlein „Warum sind wir eigentlich nocht nicht tot?

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/idan-ben-barak-warum-sind-wir-eigentlich-noch-nicht-tot-das.950.de.html?dram:article_id=362866

    Vielleicht wär das ja was für die Eltern.

  69. @Michael Fischer

    Danke, das hört sich gut an. Und ist mit 208 Seiten auch ein kein Abschrecker.

    Ich werde es zunächst selbst lesen und dann hoffentlich gerne weiterreichen.

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