Mühlhiasl, Irlmaier und Co: Die Angstmacher sind wieder da

Nicht nur Nostradamus geistert derzeit wieder als prophetisches Schreckgespenst durch zahllose Internet-Foren – auch “Volksseher” wie der Mühlhiasl oder Alois Irlmaier werden zu den Vorverhandlungen für das Jüngste Gericht in den Zeugenstand berufen.

wk2

Die Zeichen seien schließlich eindeutig, heißt es.

“Volksseher” machen zwar keine präzisen Zeitangaben („Eure Kinder werden es nicht erleben, aber eure Kindskinder bestimmt“), nennen aber eine Reihe von Entwicklungen und Ereignissen, die auf den Anfang vom Ende hindeuten.

Beim Mühlhiasl (geboren angeblich um 1750 bei Straubing) klingt das so:

mu_1

Auffallend ähnlich äußerte sich Alois Irlmaier aus Freilassing (1894-1959):

irl_1

Klar, das alles verweist natürlich eindeutig auf unsere heutige Zeit:

Irl_4

Wirklich? Mitnichten.

Womit wir es im Kern tatsächlich zu tun haben, sind uralte Wandersagen, die von weltscheuen Sonderlingen als Warnung vor Teuerung, Klimaveränderungen, sittlichem Verfall, dem Niedergang des Althergebrachten und dem beängstigenden technischen Fortschritt kolportiert wurden.

Wie sehr sich in den Formulierungen des Mühlhiasl und bei Alois Irlmaier die Zeitläufe sowie die Ängste und Nöte von der Tradition orientierten Zeitgenossen widerspiegeln, lässt sich anhand der sogenannten Physikatsberichte aus jener Zeit belegen. Dabei handelt es sich um Protokolle der bayerischen Landgerichtsärzte, die sich mit den Lebensgewohnheiten der einfachen Leute (“Arbeit, Brauch, Wohnung, Nahrung, Kleidung, Festlichkeiten usw.”) beschäftigen.

Einige Beispiele:
Der Mühlhiasl:
mu_2

Die Physikatsberichte:

py_1

Alois Irlmaier:irl_2

Die Physikatsberichte:

Py_2

Oder:

py_4

Oder:

py_9

Alois Irlmaier:

Irl_3

Die Physikatsberichte:

py_5

Der Mühlhiasl:

mu_3

Die Physikatsberichte:

py_7

Der Mühlhiasl:

mu_4

Die Physikatsberichte:

py_8

Selbst Mühlhiasl-Fans räumen ein, dass …

… die Ähnlichkeit mit den mündlich überlieferten Prophezeiungen sehr groß ist.”

In einer kritischen Rezension der Sprüche-Sammlung des Mühlhiasl heißt es:

Grundstimmung der Prophezeiungen ist: von der Donauebene, vom Gauboden, von Straubing breiten sich die Erneuerungen der modernen Zeit in den Wald aus, verwirren die alten guten Sitten und die christliche Religion, später droht dann verstärkte Gefahr aus dem Osten durch rotbejackte Antichristen und christliche Heuchler, bevor dann nach langen Kämpfen endlich die christliche Religion siegt und das tausendjährige Reich Christi anbricht […]

Hier findet man die Methode “vaticinium ex eventu“ (Weissagung vom Ereignis her) sauber belegt: prophezeit werden die Umwälzungen und Schrecknisse der Französischen Revolution und der Napoleonischen Kriege, die Säkularisation, die Modernisierung Bayerns, vor der auch der Bayerische Wald nicht verschont wurde, vielleicht auch die Hungerjahre der Jahre 1816/17 (“Jahr ohne Sommer“), neue Sitten und Moden und überhaupt große Feindschaft gegen den katholischen Glauben.”

Fraglich ist zudem, ob es einen Klostermüller namens Matthäus Lang aus Apoig alias “Mühlhiasl” als reale Person überhaupt gegeben hat.

Der Volkskundler Reinhard Haller geht davon aus, dass der “Waldprophet” eine Erfindung der Volksphantasie ist. Ein Geistlicher namens Johann Evangelist Landstorfer habe erst 1923 die mündlich kursierenden „Weissagungen“ zusammengefasst und sie aktuell zugespitzt einer Kunstfigur auf den Leib geschrieben – eben dem sagenumwobenen „Mühlhiasl“.

13543527056

Aus diesem Grund sind auch die vielen kolportierten eingetroffenen Vorhersagen des Mühlhiasl wenig verblüffend – denn es handelt sich dabei ausschließlich um “Nachhersagen”.

Die zwei bekanntesten Beispiele:

An dem Tag, an dem zum ersten Mal der eiserne Wolf auf dem eisernen Weg durch den Vorwald bellt, an dem Tag wird der große Krieg angehen“,

soll der Mühlhiasl orakelt haben.

Und wahrhaftig: Im Jahre 1914, also zu Beginn des Ersten Weltkriegs, wurde in der Nähe von Mühlhiasls Heimatort die Bahnstrecke von Deggendorf nach Kalteneck eröffnet.

Allerdings: In Johann Evangelist Landstorfers Erst-Veröffentlichung der Mühlhiasl-Verse im Straubinger Tageblatt existiert diese Weissagung noch gar nicht. Sie ist erst später hinzu gewachsen. Erstmals tauchte diese Botschaft 1948 als Mühlhiasl-Ausspruch in den Niederbayerischen Nachrichten auf.

Ebenso steht die Sache mit dem Zweiten Weltkrieg:

Wenn’s in Straubing über die Donau die große Brücke bauen, so wird’s fertig, aber nimmer ganz, dann geht’s los“,

rezitieren ehrfurchtsvoll die Mühlhiasl-Anhänger.

1939, beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, war die neue Donau-Überquerung tatsächlich bis auf die Betondecke vollendet. Aber dieses Orakel findet sich erst um 1950 in dem einschlägigen “Mühlhiasl”-Schrifttum.

Auch die „Voraussagen“ von Alois Irlmaier transportieren lediglich prophetische Überlieferungen. Auslöser waren kollektive Befürchtungen nach den Erfahrungen zweier Weltkriege, wie etwa Flucht, Vertreibung und nicht zuletzt der Beginn des Atomzeitalters in den 1950er Jahren.

In diesem Zusammenhang ist auch Irlmaiers Angst

Irl_5

zu sehen.

Insbesondere dieser Vers scheint Facebook-Gruppen wie 3.Weltkrieg-Krisenvorsorge2015.Alois-Irlmaier in ihren sonderbaren Ansichten zu bestärken.

Unnötig, denn:

Unheilskündungen von Volkssehern sind vergleichbar mit einem Phantasie-Aufsatz zum Thema „Der letzte Tag auf der Erde“, den ein Deutschlehrer seine Schüler zuhause schreiben lässt.

Ungläubig stellt der Lehrer beim Korrigieren fest, dass die 20 oder 30 verschiedenen Aufsätze einander sehr ähnlich sind – und schließt aus den fast wortgleichen Übereinstimmungen auf eine geheimnisvolle, unerklärliche Verbindung zwischen den beschriebenen Bildern, Motiven, Facetten und Topoi.

Was der Mann nicht weiß: Erst vor kurzem hat der Religionslehrer der Klasse die „Offenbarung des Johannes“ besprochen. Kein Wunder also, dass in den Aufsätzen seiner Schüler immer wieder die Zahlen 3, 7, 666 oder 144 000 auftauchen.

Zweitens hat der Deutschlehrer keine Ahnung, dass wenige Tage zuvor der Katastrophenfilm „Deep Impact“ im Fernsehen lief, der den Einschlag eines riesigen Asteroiden in Nordamerika dramatisch in Szene setzt.

Drittens ist dem Lehrer in seiner Naivität entgangen, dass Schüler die Hausaufgaben gerne zusammen machen, was man prosaisch auch “Abschreiben“ nennen könnte.”

Bestes Beispiel dafür ist Irlmaiers “Schauung” einer “dreitägigen Finsternis” im Zusammenhang mit dem Dritten Weltkrieg.
Dieser prophetische Dauerbrenner findet sich bereits im Alten Testament, als eine der Zehn Plagen Ägyptens.
Zum Weiterlesen:
  • Nostradamus debunked: keine „extrem präzise Prophezeiung zu Mega-EM-Terror“, GWUP-Blog am 10. Juni 2016
  • Geschichte des Weltuntergangs: Schrecken ohne Ende, GWUP-Blog am 17. März 2016
  • “Der Erdball wird durchs All schlingern”, Der Spiegel 46/1986
  • Der Mühlhiasl – ein falscher Prophet? Süddeutsche am 17. Mai 2010
  • Der Mühlhiasl hat’s g’sagt, Zeit-Online am 2. März 2000
  • Die falschen Propheten, bild der wissenschaft am 20. März 2012
  • Mühlhiasl, Albrecht Dürer und die Atomkatastrophe, GWUP-Blog am 4. April 2011

24 Kommentare zu “Mühlhiasl, Irlmaier und Co: Die Angstmacher sind wieder da”


  1. 1 Joseph Kuhn 12. Juni 2016 um 06:52

    Die “Physikatsberichte” stehen in der Tradition der “medizinischen Topographien”.

    Das ist die von Johann Peter Franck schon im 18. Jahrhundert angestoßene Urform der amtlichen Gesundheitberichterstattung. Die Physikatsberichte lagen 1858/61 für Bayern flächendeckend vor, leider nur dieses eine Mal (medizinische Topographien gibt es ansonsten übrigens für viele Städte Europas und darüber hinaus).

    Die Bewertung Fassls (siehe den Link im Blogbeitrag zur SZ), dass die Physikatsberichte manchmal nur Alltagsmythen kolportieren, kann man auch als Anfrage an die heutige, sehr stark epidemiologisch basierte und damit natürlich viel besser gegen Mythenkolportation geschützte Gesundheitsberichterstattung richten:

    Ist sie wirklich ganz frei von solchen Tendenzen oder transportiert sie trotz aller Epidemiologie auch noch “Gesellschaftserzählungen”, z.B. die Geschichte von der Gefahr durch immer dickere Kinder, dem Gesundheitsverhalten als dem entscheidenden Einflussfaktor auf die Gesundheit usw.?

  2. 2 RPGNo1 12. Juni 2016 um 07:06

    Eine halb rhetorische, halb ernst gemeinte Frage: Warum können diese so genannten Wahrsager, Propheten und Volksseher im überwiegenden Maße nur negative Ereignisse voraussagen?

    Was ist mit den ganzen neutralen oder positiven Entwicklungen in der Welt, z.B.
    – Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa,
    – deutsche Wiedervereinigung,
    – Wahl eines bayerischen Papstes (siehe Irlmaier (*zwinker*))

  3. 3 Bernd Harder 12. Juni 2016 um 07:16

    @Joseph Kuhn:

    Ich nehme an, dieser (dazu passende) Artikel ist von Ihnen:

    Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Ergebnisse aus der bayerischen Gesundheitsberichterstattung

    http://www.josephkuhn.de/pdf/Armut_und_Gesundheit_Caritas2012.pdf

  4. 4 Joseph Kuhn 12. Juni 2016 um 08:41

    @ Bernd Harder:

    Danke für die Werbung ;-)

    Johann Peter Frank übrigens ohne “c”, nicht “Franck”, wie ich ihn oben falsch geschrieben habe, falls jemand diesen beeindruckenden Sozialmediziner googeln will.

    @ RPGNo1:

    “Warum können diese so genannten Wahrsager, Propheten und Volksseher im überwiegenden Maße nur negative Ereignisse voraussagen?”

    Und das auch nicht wirklich. Keiner hat den “Musikantenstadl” vorhergesagt, dessen langjährige Präsenz im Fernsehen, je nach Gemüt auch dessen Verschwinden aus dem Fernsehen, zu den großen Kulturkatastrophen der Neuzeit gehört.

  5. 5 p0etwarri0r 12. Juni 2016 um 13:37

    Tolle Recherche, vielen Dank!

    Freilaufende Irlmaier-Gläubige aus der Pegida-Prepper-Reichsdeppen-Eso-Szene lassen sich hervorragend hier beobachten:

    https://www.facebook.com/groups/1430912450499804/

    Die Gruppe ist gesperrt, aber man kommt leicht rein. Man sollte allerdings viel Popcorn und Schnaps mitbringen. Es ist grausam dumm dort.

  6. 6 RPGNo1 12. Juni 2016 um 14:08

    @Joseph Kuhn:
    Wenn wir die Wahrsagerei auf Fernsehsendungen ausdehnen wollen, dann hätte ich auch noch ein paar Katastrophen zu bieten:
    Nachmittagstalkshows, Gerichtsshows, Dokusoaps …

  7. 7 Pierre Castell 12. Juni 2016 um 14:43

    @ Joseph Kuhn
    “Keiner hat den “Musikantenstadl” vorhergesagt, dessen langjährige Präsenz im Fernsehen, je nach Gemüt auch dessen Verschwinden aus dem Fernsehen…!”

    Er verschwindet nicht ganz – einmal jährlich (zu Silvester) wird er weiterhin gesendet.

  8. 8 Brigitte Götz 12. Juni 2016 um 17:05
  9. 9 Noire Mari 12. Juni 2016 um 20:03

    Ein sehr guter Artikel über den ich mich sehr gefreut habe, da ich selber Leute kennen, die auf diese sogenannten Propheten stehen. Leider werden sich solche FanatikerInnen nicht überzeugen lassen.

  10. 10 Monika 13. Juni 2016 um 12:21

    Danke an Bernd für diese wunderbare Zusammenfassung.

  11. 11 crazyfrog 13. Juni 2016 um 17:50

    Warum ist die Welt nicht schon längst untergegangen?

    http://heindl.blogspot.de/2016/06/gluck-gehabt.html

  12. 12 Ralf in Altersteilzeit 13. Juni 2016 um 20:10

    Zitat RPGNo1

    Eine halb rhetorische, halb ernst gemeinte Frage: Warum können diese so genannten Wahrsager, Propheten und Volksseher im überwiegenden Maße nur negative Ereignisse voraussagen?

    Nun ja, das kann ich nur für religiöse “Propheten” (halbwegs) beantworten:

    “Gott straft die, die sich nicht an seine Gesetze halten”.

    Ein “Tief-Gläubiger” hat immer das Gefühl – in einer toleranten Welt – daß er fehl am Platz ist…er strengt sich an und was machen die Anderen? – Sie feiern und haben Spaß ;-)

    Das ärgert den “Gläubigen” und er sehnt sich nach dem Eingreifen/Strafen Gottes und da sind solche negativen “Prophezeiungen” Balsam auf die wunde Seele; da wird schon mal auf den “Antichristen” gewartet, damit es dann so richtig los gehen kann und die Sieben Schalen des Zorns (Offenbarung) über die Menschheit ausgegossen werden könne.

    Erstaunlicherweise ist die ‘Offenbarung des Johannes’, welches die apokalyptische Zerstörung der Welt “voraussagt”, auch das sogenannte “Trost- und Mahnbuch” – für die “Gläubigen” ist es Trost, für die “Ungläubigen” die Verdammnis, was will man mehr? ;-)

    Ich muß gestehen, daß ich auch früher gläubig war und mir auch das Eingreifen Gottes gewünscht habe, welches natürlich nicht kam…aber jetzt bin ich etwas älter und weiser ;-)

  13. 13 Ralf in Altersteilzeit 13. Juni 2016 um 20:42

    …auch wenn ich das jetzt relativ lustig dargestellt habe, so hat es noch einen anderen ernsten Hintergrund:

    Was ist, wenn eine Religion, denn Menschen als “Werkzeug Gottes” sieht, so wie es die Terroristen sehen; sie sehen sich als “Eingreifen Gottes” in die Welt, die sie für Sünde halten – was dabei herauskommt, konnte man gestern in den USA sehen…

    Erst wenn die Menschheit sich von den Religionen befreit, ist sie frei.

    Eine “Aufklärung”, die die Religion zu einer “Privatsache” macht, ist ein wichtiger erster Schritt…aber das Ziel sollte eine Welt ohne Aberglaube und Religion sein.

  14. 14 RPGNo1 14. Juni 2016 um 15:05

    @Ralf in Altersteilzeit:
    Danke, das klingt stimmig.
    Nach kurzem Nachdenken bin ich noch auf folgende Möglichkeit gekommen: Schlechte Nachrichten verkaufen sich einfach besser (ob monetär, per klicks, likes usw.), was man ja bei unserer eigenen Medienlandschaft auch gut erkennen kann.

  15. 15 Don Häberle 14. Juli 2016 um 20:33
  16. 16 pederm 15. Juli 2016 um 09:52

    Diesmal, Don Häberle, gleich mit Widerruf im Kommentar des Honigaugust zur eigenen Prophezeiung: “weil durch diesen Beitrag das Datum verschoben werden MUß”. So geht Sehen modern!

  17. 17 Don Häberle 15. Juli 2016 um 10:11

    Raffiniert – nicht nur, dass mal wieder*) neue Untergangs-“Datumse” aufgetaucht sind (by the way: Gibt es eigentlich eine Liste mit Weltuntergangs- bzw. WK3-Datumsangaben?), jetzt gibt es schon fehlertolerante Prophezeiungen…

    In diesem Sinne – Don Häberle sagt: Der dritte Weltkrieg beginnt am 17.03.2049….oder früher…oder später…oder nie….

    *) Bei der Menge, wird irgend ein Datum irgendwann mal schon passen….

  18. 18 Don Häberle 15. Juli 2016 um 10:20

    Nein, das ist ja doppelt raffiniert vom Honigmann: Wir propagieren ein Kriegsbeginn-Datum und veröffentlichen dies umgehend. Der Aggressor kann dann gar nicht mehr anders, als den Krieg zu verschieben….

  19. 19 pederm 15. Juli 2016 um 10:35

    Man könnte das perfide nennen, aber ich fürchte, der ist völlig arglos so vor den Bus gelaufen und gleichzeitig bauernschlau. Menschen sind rätselhaft!

  20. 20 Catweazle 15. Juli 2016 um 11:24

    Haha, der Honigmann hat mit dieser Aktion den 3.Weltkrieg verhindert. Aber mal im Ernst Leute! Für Köwing wird es jetzt gaaaanz eng. Anstatt des erhofften Friedensnobelpreises sollte er sich besser informieren wie die Amerikaner mit Whistleblowern umgehen.

  21. 21 gnaddrig 15. Juli 2016 um 20:36

    @ Don Häberle: Die Unmoralische hat hier eine Liste nicht Wirklichkeit gewordener Weltuntergänge des Abendlandes zusammengestellt.

  22. 22 Martin 16. Juli 2016 um 16:43

    Diese “Angstmacher” sind wahrscheinlich wieder da, weil andere Angstmacher sie benötigen um mit ihnen ihre Geschäfte zu machen.

    Die Angst verkauft sich immer prächtig ! Große Teile der Medien leben sehr gut davon: Angst vor Kriegen, Krankheiten, Weltuntergängen, Arbeitslosigkeit, Partnerverlust etc… Dafür werden alte sabbernde “Volksseher” wieder reaktiviert, einem gewissen geistig verstörten Nostradamus Leben eingehaucht und andere Mumien der Weltgeschicte mediengerecht “exhumiert”.

    Es würde mich nicht wundern, wenn man in dem Märchen Rotkäppchen apokalyptische Visionen erkennt bzw. hineininterpretiert.

  23. 23 Catweazle 29. Januar 2017 um 07:59

    Wie passt den jetzt der IQ156 in die Story?

  24. 24 Bernd Harder 5. Dezember 2017 um 13:12

    Heute Abend im Bayerischen Fernsehen:

    Seher haben wieder Konjunktur. Der Brunnenbauer Alois Irlmaier ist als „Seher von Freilassing“ in die bayerische Geschichte eingegangen. Capriccio hat letzte Zeitzeugen getroffen, die ihn noch erlebt haben.

    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/capriccio/themen-capriccio-uebersicht-452.html

Kommentieren




Neu: Skeptiker 4/2017

Archiv