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Neu im Nachgefragt-Podcast: „Kernenergie“ mit Florian Aigner

| 79 Kommentare

Neu im „Nachgefragt“-Podcast:

In dieser Folge diskutieren wir [mit Dr. Florian Aigner] über verschiedene Argumente für und gegen Kernenergie, ordnen Irrtümer und Halbwahrheiten in Bezug auf die Atomkraft ein und besprechen, welche Antworten die Wissenschaft auf die drängendsten Probleme der Nukleartechnik haben könnte. Wir stellen uns zudem die Frage, ob Atomkraft eine Rolle in der künftige Stromproduktion hat.

Beim nächsten „Skeptical“ am 21. Mai in Berlin stellt Michaela Voth ihren „Nachgefragt“-Podcast in einem eigenen Slot vor.

Zum Weiterlesen:

  • Nachgefragt 029: „Atomkraft“ vom 13. Dezember 2019
  • Neu im „Nachgefragt“-Podcast: „Evolution“, GWUP-Blog am 16. November 2019
  • Harvard-Professor über Risiko-Mythen: „Wir brauchen mehr Atomkraft“, Spiegel+ am 13. Dezember 2019
  • SkepKon-Video: „Energiewende – aber wie?“ mit Dr. Norbert Aust, GWUP-Blog am 30. Juli 2019

79 Kommentare

  1. Spitzenforscher aus den USA entwickeln die Kernreaktoren der Zukunft. Angeblich sichere AKW sollen die globale Erwärmung stoppen.

    https://www.spiegel.de/plus/rettet-uns-die-atomkraft-vor-dem-klimakollaps-a-00000000-0002-0001-0000-000167507158

  2. „Klimawandel, Kernenergie und Risikowahrnehmung“:

    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2019/12/15/klimawandel-kernenergie-und-risikowahrnehmung/

    Eine Rezension von Steven Pinkers Buch „Aufklärung jetzt“ gibt’s auch im neuen Skeptiker.

  3. @noch’n Flo

    „Zumindest zur Windenergie gibt es doch bereits aussagekräftige Statistiken über die Todesfälle bei Bau und Wartung von Windkraftanlagen, die deutlich mehr Tote für diese ausweisen, als für die Kernenergie insgesamt.“

    Noch nie was von Tschernobyl gehört mit zig-Tausenden von Toten? Haben tausende Liquidatoren die ihr Leben auch für uns geopfert haben, das umsonst getan, um dann mit so einem bösen zynischen Satz abgetan zuwerden.

    Oder gilt auch hier wie bei den Tausenden UFO-Zeugen:
    Es kann nicht sein, was nicht sein darf! (Nein nicht C. Morgenstern)

  4. @Honk:

    Oder gilt auch hier wie bei den Tausenden UFO-Zeugen:
    Es kann nicht sein, was nicht sein darf! (Nein nicht C. Morgenstern)

    Geht das schon wieder los? Ihr Morgenstern-Zitat ist komplett sinnfrei.

    Es geht nicht darum, dass „etwas nicht sein darf“, sondern dass „Augenzeugenberichte“ halt nichts beweisen.

    Das hatten wir doch schon:

    http://www.ufo-information.de/index.php/aktuelles/weblog/309-wahrnehmung-ufo

  5. OK, Entschuldigung. Das hat noch in mir gebrodelt. Hier geht es aber um die Atomkraft mit seinen Tausenden von Toten. Was ist mit Tschernobyl und Zig-Tausenden von Toten. Da handelt es sich nicht mehr was man glaubt oder nicht. Das sind Fakten! AKWS können nicht für immer sicher gebaut werden. Und ein strahlender Abfall bleibt immer übrig!

  6. @Honk:

    Was ist mit Tschernobyl und Zig-Tausenden von Toten.

    Auch da hilft eine differenzierte Betrachtung:

    https://blog.gwup.net/2016/03/17/reaktorkatastrophen-zwischen-angstmache-und-verharmlosung/

    https://www.addendum.org/atomkraft/atomstrom/

    AKWS können nicht für immer sicher gebaut werden. Und ein strahlender Abfall bleibt immer übrig!

    Wir leben nicht mehr im Jahr 1986, siehe z.B. den Link von @crazyfrog:

    https://www.spiegel.de/plus/rettet-uns-die-atomkraft-vor-dem-klimakollaps-a-00000000-0002-0001-0000-000167507158

  7. Nur 28 Tote – das werden Sie wohl selbst nicht glauben. Das waren vielleicht die Zahlen der UDSSR. Damals lebte meine Tante in Südpolen. Wenige Tage nach Tschernobyl vereendete eine ihrer Kühe. Das zeigt die zumindest die Gefährlichkeit der Wolke. Es gab tausende Liquidatoren, von denen leben die meisten nicht mehr. Und woran die gesorben sind dürfte doch klar sein? An den Folgen können durchaus in ganz Europa mehr als 1 Million Menschen gestorben sein – was natürlich nicht beweisbar ist.

    Es bleibt immer radioaktiver Abfall übrig – selbst bei der besten Energie-Verwertung.
    Alles was schief gehen kann geht irgendwann einmal schief. Mit einem SuperGau muss immer gerechnet werden. Und denn müssen dann wieder alle ausbaden.

    Ich kann diese Diskussion hier leider nicht gewinnen. Wenn es um viel Geld, Macht und um Energie geht setzt meist der Verstand aus. Hoffentlich nicht hier!

  8. @Honk:

    Wenn es um viel Geld, Macht und um Energie geht setzt meist der Verstand aus. Hoffentlich nicht hier!

    Oh Mann – um „Geld“ und „Macht“ geht es niemandem hier, und „Energie“ braucht jeder, auch Sie.

    Insofern setzt hier gar nichts bei niemandem aus, sondern es geht um nüchterne Fakten und Überlegungen zur künftigen Energieversorgung.

    Das waren vielleicht die Zahlen der UDSSR.

    Was das für Zahlen sind und wie sie zustande kommen, ist in den Artikeln mit Quellen erklärt.

    Wenige Tage nach Tschernobyl vereendete eine ihrer Kühe.

    Kausalität? Oder Korrelation?

    Alles was schief gehen kann geht irgendwann einmal schief.

    Sorry, aber mit leeren Sinnsprüchen a la Morgenstern und Murphys kann man solche Diskussionen in der Tat nicht „gewinnen“.

  9. Bis zur Tschernobyl-Katastrophe war ich für Atomkraftwerke.
    Mindestens zig-tausende von Toten durch diese Katastrophe sind aber auch Fakten. Wenn es nur nach den Fakten geht dann einfach: „Atomkraft nein Danke“ Gute Nacht

  10. @Honk:

    Mindestens zig-tausende von Toten durch diese Katastrophe sind aber auch Fakten.

    Offenkundig sind diese Diskussion und Verweise auf tatsächliche Fakten hinreichend sinnlos.

  11. Nebenan bei JK geht es zum Thema mal wieder rund:

    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2019/12/15/klimawandel-kernenergie-und-risikowahrnehmung

    (Und einer der dortigen Stammkommentatoren weigert sich immer noch, sich mit den Argumenten Armadeo Sarmas auseinanderzusetzen… wenn er nicht hierher in den GWUP-Blog kommt, warum besuchen wir ihn nicht nebenan?)

  12. @honk. wenn es Ihnen wirklich um die Zahl der Toten durch die Folgen der Energiegewinnung gehen würde, dann müssten Sie Kernkraft besonders schätzen. Tausende von Tote durch Energiegewinnung durch Kohle. Aber da Zucken alle mit den Schultern. Ist auch menschlich nachvollziehbar. Wir haben generell meist vor den falschen Dingen Angst.

    3100 Tote pro Jahr alleine in Deutschland https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/fossile-energien/3100-todesfaelle-durch-kohlekraftwerke.

    Die Info ist auch nicht neu https://www.tagesspiegel.de/wissen/stromerzeugung-opfer-der-energie/3986380.html

    https://www.wiwo.de/technologie/green/fukushima-jahrestag-trotz-atomunfall-kohle-bleibt-toedlichste-energiequelle/13548630.html

  13. Kernkraft über alles!

    Bernd Harder und sein Chef, der Kernkraft-Lobbyist Amardeo Sarma:

    https://blog.gwup.net/2016/03/17/reaktorkatastrophen-zwischen-angstmache-und-verharmlosung/

  14. @Hans:

    Und verlinkt auf einen Artikel von … Dr. Florian Aigner, der Hans.

    Davon abgesehen, habe ich keinen „Chef“.

  15. @ Bernd Harder

    Sie machen die Kernkraft-Werbung also aus eigener Initiative?

    Florian Aigner oder Amardeo Sarma oder Bernd Harder: daran ist doch gut zu erkennen, wie bei der GWUP alle im Gleichklang für Kernenergie werben.

    Aber hier auch noch der „Nicht-Chef“ Amardeo Sarma und seine Tätigkeit für die Lobby-Organisation „Nuklearia“:

    „Ärmel hoch für Europas Kernkraftwerke! … Dadurch habe EP viel Erfahrung gewonnen und gelernt, was funktioniert, um Kernkraftwerke zu retten – und was nicht. Jetzt will EP das Erfolgsrezept auch nach Europa bringen. Losgehen soll es mit einem Strategietreffen am 1. und 2. September in Amsterdam. Michael Shellenberger und Amardeo Sarma, Vorsitzender des GWUP e. V., laden dazu ein …: https://nuklearia.de/2018/07/24/aermel-hoch-fuer-europas-kernkraftwerke/

  16. Ich empfinde es zunehmend (auffällig) „anstrengend“, wie hier der Atomkraft völlig unkritisch als angeblich saubere Erlösung gehuldigt wird. Alles was man so liest über Neuentwicklungen und so weiter findet oft erst irgend wann in der Zukunft statt. Bis dahin aber sind alte und gravierende Probleme (weltweit) immer noch nicht gelöst, geschweige denn eine umweltgerechte Lösung für die bereits angehäuften Altlasten gefunden. Atomenergie war und ist nicht die „saubere“ Energie, die sie sich erträumen. Der betriebene Bodycount als Rechtfertigung und Ablenkung in Anbetracht der tatsächlich bestehenden Probleme und Gefahren ist einfach nur lächerlich.

    https://www.tagesschau.de/ausland/atommuell-atomtransporte-101.html

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/atommuell-so-verseuchte-plaetze-findet-man-sonst-nirgendwo-auf-der-welt-1.3564705

    https://www.dw.com/de/eu-entsorgt-atomm%C3%BCll-in-russland/a-6210453

    Das war jetzt nur mal ein „Ausflug“ nach Russland, in Japan weiß man ja auch schon kaum mehr wohin mit dem ganzen kontaminerten Zeuchs. Auch hier in Deutschland konnte das Problem mit den atomaren und strahlenden Abfällen in den vergangenen Jahrzehnten nicht gelöst werden. Alleine nicht nur obige Artikel sind ein sehr deutliches und eigentlich unmissverständliches Indiz dafür. Aber gut, scheint die Kernenergiebefürworter ja eher nicht zu interessieren, das Problem wird einfach immer weiter in die Zukunft verlagert, so zumindest mein Eindruck.

  17. @Hans:

    Ich mache überhaupt keine Kernkraft-„Werbung“. Überprüfen Sie mal bitte kritisch Ihre Wahrnehmung.

  18. @ Bernd Harder

    Was machen Sie denn? Vielleicht „neutral“, „unabhängig“ und „faktenbasiert“ über Kernenergie informieren? So würden Sie wohl „Werbung für Kernenergie“ weißwaschen – zusätzlich zum „greenwashing“, das Amardeo Sarma als GWUP-Dauersendung betreibt.

  19. @ Otto Normalbürger

    „Atomenergie war und ist nicht die „saubere“ Energie, die sie sich erträumen.“

    Wind- und Solarenergie aber auch nicht.

    Was wir eigentlich brauchen, ist eine einigermaßen nüchterne Bewertung der verschiedenen Handlungsoptionen, die wir haben. Dies geht nicht, wenn man eine Technologie wie die Kernenergie, die zumindest die Hauptusache des menschengemachten Klimawandels erfolgreich bekämpfen könnte, einfach verteufelt.

    Wir müssen für unseren mit einem gehörigen Energiebedarf einhergehenden hohen Lebenstandard einen Preis bezahlen – wir können uns allerdings überlegen, und wir sollten das auch tun, welches der für dieses Land und den Rest der Welt der am wenigsten unangenehme Weg ist.

  20. @Hans:

    Was machen Sie denn?

    Darüber sollten Sie sich eigentlich erst mal informieren, bevor Sie Leute beschuldigen und persönlich angreifen.

    Ich „informiere“ überhaupt nicht über Kernenergie noch interessiert mich persönlich das Thema noch habe ich derzeit eine fundierte Meinung dazu.

    Was ich tue, ist z.B. auf informative Beiträge zu verlinken, die mich selbst interessieren, wie etwa im obigen Beitrag:

    In dieser Folge diskutieren wir [mit Dr. Florian Aigner] über verschiedene Argumente für und gegen Kernenergie, ordnen Irrtümer und Halbwahrheiten in Bezug auf die Atomkraft ein und besprechen, welche Antworten die Wissenschaft auf die drängendsten Probleme der Nukleartechnik haben könnte. Wir stellen uns zudem die Frage, ob Atomkraft eine Rolle in der künftige Stromproduktion hat.

    Wenn Sie das ernsthaft als „weißwaschen“ oder „Werbung“ bezeichnen, ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

  21. @ Bernd Harder

    ich folge Ihrem Blog schon länger: natürlich machen Sie Werbung für Kernenergie.

    Falls Sie wirklich glauben, das täten Sie nicht, haben Sie ein Problem. Damit, Zitat Harder, „Überprüfen Sie mal bitte kritisch Ihre Wahrnehmung“, wäre es dann wohl nicht mehr getan.

  22. @Hans:

    Gerne noch einmal: Auf Beiträge/Artikel etc. zum Thema hinzuweisen, ist keine „Werbung“.

    Übrigens ist schon Ihre Grundaussage falsch:

    Kernkraft über alles!

    Das behauptet nicht mal Herr Sarma, sondern es geht – wie Herr Aust schreibt – um einen Energie-Mix, der keine Option von Vorneherein ausschließt:

    https://blog.gwup.net/2017/09/18/energiepolitik-wider-das-schwarz-weis-denken-der-puristen/

  23. @Hans

    Definition Werbung:
    [1] in verschiedener Weise verbreitete Informationen zu dem Zweck, Kunden, Käufer, Mitglieder oder Ähnliches zu bekommen

    https://de.wiktionary.org/wiki/Werbung

    Ich kann in den Artikeln von Amardeo Sarma zu Atomkraft nur Aufklärung und Information finden. Die Artikel sind selbstverständlich unter einem anderen Blickwinkel geschrieben als z.B. die eines Antiatomkraftaktivisten oder Produzenten von Windkraftanlagen, und ich will nicht ausschließen, dass Bestätigungsfehler enthalten sind oder inkorrekte Schlüsse gezogen werden. Aber es ist keine Werbung, wie z.B. dieser Fall hier in Brandenburg.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/brandenburg-klimaskeptiker-erhalten-40-000-euro-staatliche-foerderung-a-1299489.html

  24. In diesem Blog wird ein kontroverses Thema wie Kernenergie regelmäßig behandelt. Das ist keine Werbung.

    Wer natürlich emotional das Thema tabuisieren möchte, empfindet es als eine Unverschämtheit, darüber überhaupt zu sprechen. Von Skeptikern erwarte ich, dass sie irrational behaftete Themen sachlich behandeln, das ist beim Thema Kernenergie der Fall. Ich beobachte vielmehr, dass völlig irrationale Ausflippen von Denjenigen, die Kernenergie einfach als Böse sehen.

    Ich finde Kernenergie auch nicht sympathisch, aber das unterscheidet vernunftsorientierte Personen von anderen, dass ich mich zumindest mal darauf einlasse. Die Toten durch Braunkohle und Co nimmt man achselzuckend in Kauf, auch die Auswirkungen einer Erderwärmung von 3 oder 4 Grad. Gut sterben halt Tausende

  25. Nachtrag Die Polemik der Kernenergiegegner ist doch doch verdächtig Nahe an der Argumentation von Homöopathiegläubigen. Unfähig oder unwillig Argumente abzuwägen, wird versucht den Eindruck zu erzeugen, dass es keine vernünftige Betrachtung des Themas gibt.

    Je billiger die Argumentation wird, desto überzeugender finde ich die Argumente von Hr. Sara und Hr, Aigner, auch wenn ich Atomenergie nicht mag. Darum geht es aber nicht, sondern darum, wie wir unideologisch und realistisch die Klimakatastrophe vermeiden wollen.

    Die reflexhafte Diskursverweigerung der Atomenergiegegner finde ich nicht vernünftig. Stichwort „Exvernunft“. Der Standpunkt war mal vernünftig, aktuell ist er es nicht mehr.

  26. @ Tulina

    Tulina, Zitat: „Die Polemik der Kernenergiegegner ist doch doch verdächtig Nahe an der Argumentation von Homöopathiegläubigen“

    Potenzieren Sie mal radioaktiven Abfall. Wie viele Ozeane braucht man dazu? Welche Menge kommt dabei heraus? Könnte man damit vielleicht das „halbe Universum“ versorgen? Und wie lange?

    So viel zu „Vernunft“. Beeindruckend, wie geschlossen die Reihen der GWUP sind, wenn es darum geht, Kernenergie zu verkaufen.

  27. @Hans:

    „Die Reihen der GWUP“ sind primär dann geschlossen, wenn es gegen Unsachlichkeit und sture Polemik geht – so wie Ihre Kommentare, mit denen Sie lediglich immer wieder dasselbe wiederholen, ohne an einem Austausch von Argumenten zur Sache auch nur rudimentär interessiert zu sein

    Zum anderen kommentieren hier weit überwiegend Nicht-Mitglieder.

  28. @ Bernd Harder

    „Austausch von Argumenten“: ist Ihnen vielleicht schon einmal selber aufgefallen, dass von Ihnen, Amardeo Sarma und anderen Mitstreitern der GWUP ausschliesslich Pro-Kernenergie argumentiert wird?

    Florian Freistetters Argumente teile ich – soll ich sie hier wiedergeben?: „Klimapolitik mit Kernenergie: Keine gute Idee!“, http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2019/05/06/klimapolitik-mit-kernenergie-keine-gute-idee/

  29. @Hans

    Ich bin kein GWUP-Mitglied, sondern lediglich ein interessierter Mitleser. Der Vorwurf zielt also ins Leere.

    Übrigens: „Beeindruckend, wie geschlossen die Reihen der GWUP sind, wenn es darum geht, Kernenergie zu verkaufen“

    So etwas nennt man „argumentum ad hominem“.

  30. @Hans:

    – Gerne noch einmal: Ich argumentiere nirgendwo „pro Kernenergie“, sondern weise lediglich auf verschiedene Beiträge zum Thema hin.

    Wenn Sie anderer Auffassung sind, wäre langsam mal ein konkreter Beleg fällig, anstatt zum fünften Mal einfach dasselbe zu behaupten.

    – Sie scheinen unter dem „Austausch von Argumenten“ zu verstehen, dass andere Ihrer Meinung unbedingt beizupflichten haben.

    „Austausch von Argumenten“ heißt aber eigentlich, dass Sie sich andere Auffassungen auch mal anhören und ggf. sachlich und argumentativ darauf reagieren.

    Fragen Sie z.B. doch einfach mal höflich und sachlich, wie die Befürworter sich die Problematik mit dem radioaktiven Abfall etc. vorstellen.

  31. @RPGNo1:

    So etwas nennt man „argumentum ad hominem“.

    Oder auch „sture Polemik“.

  32. @ Bernd Harder

    Bernd Harder, Zitat: „Gerne noch einmal: Ich argumentiere nirgendwo „pro Kernenergie“, sondern weise lediglich auf verschiedene Beiträge zum Thema hin.“

    Sie weisen ausschliesslich auf Pro-Kernenergie Beiträge hin. Haben Sie Florian Freistetters Artikel „Klimapolitik mit Kernenergie: Keine gute Idee!“, siehe oben, gefeatured? Haben Sie andere kritische Beiträge zur Kernenergie vorgestellt? Dass Ihre Artikel-Auswahl eine Beeinflussung Pro-Kernenergie ist, ist offensichtlich. Aber sie als „Werbung für Kernenergie“ zu bezeichnen, ist für Sie „Polemik“ …

  33. @ Herrn Aust

    Danke für ihre Antwort.

    Wenn alles nur bequem bleiben soll … ist also die nüchternste Handlungsoption den strahlenden Müll weiterhin zur Beglückung ins Ausland zu verschaffen? Nicht nur dieser Aspekt ist auch bei einer nüchternen Bewertung ein negativer. Also immer weiter einfach heiter. Blos nicht auch mal unbequem die eigene Lebensweise und Konsum und Technologien hinterfragen und auf einen nüchternen Prüfstand stellen.

    Haben Sie eventuell schon mal in Betracht gezogen, die Naivität der letzten Jahrzehnte um die Kernenergie könnte tatsächlich immer noch nicht einer wirklichen Nüchternheit in der Betrachtung gewichen sein? Es gibt genug nüchterne Menschen, die betrachten die Kernenergie schon lange recht kritisch. Machen die etwas grundlegend falsch? Oder sind sie einfach nicht nüchtern genug?

    Was entgegnen Sie zum Beispiel Professor Harald Lesch, redet er auch nur Unsinn oder lässt der Druck in mit einer der tiefsten Wunden der Kernenergie nur vorgeblich nüchternen Synapsen platzen?

    https://www.youtube.com/watch?v=WXihQMFu6rk

    Der Blick nur auf die Aufrecherhaltung einer Bequemlichkeit ist meiner nüchternen Betrachtung nach ein ziemlich falscher Ansatz um die Kernenergie nüchtern zu betrachten.

  34. @Hans:

    Sie weisen ausschliesslich auf Pro-Kernenergie Beiträge hin.

    Auch das ist falsch.

    Ich selbst habe namentlich genau auf zwei Beiträge hingewiesen (alle anderen Artikel zum Thema Atomenergie hier im Blog sind nicht von mir, zumindest finde ich in der Suche keine), nämlich:

    https://blog.gwup.net/2019/12/14/neu-im-nachgefragt-podcast-kernenergie-mit-florian-aigner/

    Inhalt:

    In dieser Folge diskutieren wir [mit Dr. Florian Aigner] über verschiedene Argumente für und gegen Kernenergie, ordnen Irrtümer und Halbwahrheiten in Bezug auf die Atomkraft ein und besprechen, welche Antworten die Wissenschaft auf die drängendsten Probleme der Nukleartechnik haben könnte. Wir stellen uns zudem die Frage, ob Atomkraft eine Rolle in der künftige Stromproduktion hat.

    Also nichts mit „Werbung pro Kernenergie“, sondern sachliche Für- und Wider-Diskussion.

    Und:

    https://blog.gwup.net/2019/10/09/neues-addendum-projekt-klimaretter-atomstrom/

    Inhalt:

    Der Klimawandel ist in aller Munde und beschäftigt auch die Addendum-Redaktion. In den vergangenen Wochen haben wir uns deshalb intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, ob wir Kernkraftwerke zur Erreichung der Klimaziele brauchen. Unsere Antworten finden Sie in elf Kapiteln, die sich mit mit genau jenen Einwänden und Bedenken befassen, die uns allen intuitiv in den Sinn kommen. Ganz im Sinne von: „Was? Atomkraft? Ja, aber was ist mit Tschernobyl und Fukushima?“

    Auch hier nichts mit „Werbung pro Kernenergie“, sondern sachliche Für- und Wider-Diskussion.

    So, Sie haben jetzt von verschiedenen Kommentatoren – auch von mir – immer wieder Brücken gebaut bekommen und sind immer wieder gebeten worden, zu diskutieren und zu argumentieren.

    Bis zur Minute kommt von von Ihnen nichts außer der Wiederholung des Immerselben und einem Verweis auf „Astrodicticum simplex“, dessen Argumente Sie „teilen“.

    Das steht Ihnen frei, nur sind Sie hier nicht bei „Astrodicticum“, sondern Sie müssten schon so etwas wie eine eigene Argumentation entwickeln, wenn Sie ernsthaft diskutieren wollen.

    Wenn Sie statt dessen nur mal eben so Ihre Befindlichkeiten ablassen und über die GWUP meckern wollen, können Sie auch das gerne tun – aber nicht Dutzendfach über Tage hinweg und mit dem Immerselben.

    Letzte Chance: Kommt von Ihnen noch irgendetwas Diskutables? Gegenteiligenfalls ist meine Bereitschaft zur sinnlosen Zeitverschwendung jetzt erschöpft.

  35. Es ist immer schlecht, wenn man über Sachen redet, die man nicht gelesen oder angehört hat, @Hans.

    Die Nachgefragt-Folge mit Florian Aigner kommt eher zu dem Schluss, dass es gut wäre, auf Kernkraftwerke zu verzichten. Vorher gibt es aber noch eine sehr vielschichtige Betrachtung der Kernkraft, viel Hintergrundwissen, Zahlen, Fakten, Wissenschaft. Das alles hilft enorm bei einer qualifizierten Diskussion dieses Themas.

    Ein „Atomkraft nein danke!“-Aufkleber alleine ist noch keine Diskussionsgrundlage. Der hilft höchstens, die Welt in „Gut“ und „Böse“ einzuteilen, was wiederum nicht zu Erkenntnissen und Lösungen führt.

    Davon abgesehen: Den Fakten ist es egal, ob jemand pro oder kontra Kernkraft eingestellt ist. Aber an die Fakten kommt man nur ran, wenn man diesen Bias überwindet und genauer hinschaut.

    Und das ist Aufgabe der GWUP (in der auch ich kein Mitglied bin): Fakten finden, Meinungen überwinden.

  36. @ Hans:

    Ich bin ebenfalls kein GWUP-Mitglied, habe mich aber im Laufe der letzten Jahre auch von Kernenergie-Gegener zum -Befürworter gewandelt. Und zwar ausschliesslich auf der Basis von Argumenten.

    Aber mir ist klar, dass das einige ScienceBlogger anders sehen, z.B. Florian Freistetter oder (mit Abstrichen) auch Joseph Kuhn. Dass sich in deren Blogs dann vor allem die Gegner sammeln und ich als Befürworter es schwer habe, ist ebenfalls nachvollziehbar.

    Aber vielleicht solltest Du gegenüber den Argumenten hier einfach nur etwas offener sein.

  37. @ celsus

    woher wollen Sie wissen, was ich „gelesen oder angehört“ habe?

    und wie ich etwas beurteile …

    Wie ich Sie beurteile, sage ich gerade mal: ich kenne Sie aus anderen Diskussionen als glühenden Befürworter der Kernenergie. Da sind Sie bei der GWUP und Amardeo Sarma natürlich bestens aufgehoben, Beispiel:

    https://blog.gwup.net/2019/10/09/neues-addendum-projekt-klimaretter-atomstrom/#comment-144115188075922631

    „Amardeo Sarma
    19. Oktober 2019 um 07:19

    Morgen am 20. Oktober 2019 findet in 32 Städten der Welt die Veranstaltung „Stand Up For Nuclear“ statt, u.a. in Berlin von 11 bis 15 Uhr auf dem Pariser Platz, in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor.

    Weitere Städte sind Amsterdam, Bariloche, Berkeley, Brüssel, Buenos Aires, Charlotte, Copenhagen, Dublin, Helsinki, Johannesburg, London, Los Angeles, Manila, Melbourne, Milan, Mumbai, Nanaimo, New York, Paris, Taipei, Toronto, San Luis Obispo, Seattle, Seoul, Stamford, Stockholm, Trento, Triest, Washington D.C., Warschau und Zürich.

    Der Veranstalter, die Nuclear Pride Coalition, ist nach eigenen Angaben eine Allianz von unabhängigen und „non-profit“ Organisationen, die sich der Rettung und Erweiterung der Kernenergie verpflichtet haben. Sie wird in Deutschland von der Nuklearia e.V. und der Oekomoderne e.V. unterstützt.“

  38. @Hans:

    Ich denke, wir haben jetzt alles versucht, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

    Von Ihnen kommt weiterhin nur inhaltsloses GWUP-Bashing und persönliche Angriffe, auch auf Nicht-Mitglieder.

    Also: Schönen Tag noch, danke für die Zeitverschwendung.

  39. @Otto Normalbürger
    „Was entgegnen Sie zum Beispiel Professor Harald Lesch, redet er auch nur Unsinn oder lässt der Druck in mit einer der tiefsten Wunden der Kernenergie nur vorgeblich nüchternen Synapsen platzen?“

    Auch Harald Lesch hat mehr zu dem Thema zu erzählen:

    Atomkraft jetzt! Rettung für das Klima? | Terra X Lesch & Co vom 18.12.2019

    https://www.youtube.com/watch?v=qdAH4019or0

  40. @Hans

    „Wie ich Sie beurteile, sage ich gerade mal: ich kenne Sie aus anderen Diskussionen als glühenden Befürworter der Kernenergie. Da sind Sie bei der GWUP und Amardeo Sarma natürlich bestens aufgehoben“

    Schwachsinn. Ich habe mich zu dem Thema hier noch überhaupt nicht geäußert.

    Davon abgesehen spielt meine unqualifizierte Meinung, über die du nichts weißt, auch absolut keine Rolle.

  41. Wer nicht kategorisch gegen Kernkraft ist, macht automatisch Werbung für sie.

    So einfach ist Hans‘ Welt… – und so falsch…

  42. Was diese Diskussion jetzt dringend braucht, ist ein bisschen Humor:

    http://de.webfail.com/09ac127f0a8?tag=ffdt

  43. @noch’n Flo

    Epic fail. :D

  44. @ Otto Normalbürger,

    Nicht nur dieser Aspekt ist auch bei einer nüchternen Bewertung ein negativer.

    Völlig richtig, das ist ein negativer Posten. Und es gibt auch noch mehr. Aber: Auch die regenerativen Energieformen haben da ihre Probleme: Wenn man tatsächlich die rund 100.000 Windanlagen bauen würde, die es braucht, um 2050 klimaneutral zu sein (zusätzlich zu 12.000 km² an Solarparks) , dann fallen in Zukunft jedes Jahr über 300.000 Tonnen an ausgetauschten Rotorblättern an, die praktisch nicht zu recyclen sind.

    Auch die Solarmodule müssen nach 25 bis 30 Jahren ausgetauscht werden, zusammen mit den Wechselrichtern, und sind Elektroschrott, der nur zu 95 % recycelt werden kann.

    Zum Vergleich: An hochradioaktivem Abfall sind in allen deutschen Kernkraftwerken zusammen bislang etwa 10.000 to angefallen. Nur damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich will dieses Problem nicht verniedlichen – es ist aber wichtig, auch die Negativposten der anderen Energieträger zu betrachten und in die Betrachtung mit einzubeziehen.

    Es gibt genug nüchterne Menschen, die betrachten die Kernenergie schon lange recht kritisch.

    Nun ja, was ist Ihr Kriterium für „nüchtern“? Ihre Art zu schreiben deutet nicht darauf hin, dass man bei Ihnen das finden würde, was ich unter dem Begriff „nüchtern“ verstehen würde. Hierzu gehört für mich eine Betrachtung der gesamten Faktenlage und nicht nur der Versatzstücke davon, die eine bestimmte vorgefasste Meinung stützen.

    Machen die etwas grundlegend falsch? Oder sind sie einfach nicht nüchtern genug?

    Ehhmmm, ich verstehe Ihren Ansatz nicht. Natürlich kann man zu unterschiedlichen Auffassungen kommen. Die muss man eben „nüchtern“ (!) ausdiskutieren, was allerdings eine gewisse Anerkennung der Person und der Position des Gegenübers beinhaltet, die sich üblicherweise nicht in einem solchen Verbaldurchfall äußert, wie Sie ihn hier artikulieren.

  45. @Otto Normalbürger:

    Es gibt genug nüchterne Menschen, die betrachten die Kernenergie schon lange recht kritisch.

    Und es gibt ebenso viele „nüchterne Menschen“, die anderer Auffassung sind.

    Im aktuellen Spiegel gibt es eine interessante Debatte darüber, wie viele Tote die Klimakatastrophe fordern wird vs. den potenziellen Opfern von Atomkraft.

    Tenor: Es wird nie eine absolut sichere Technologie geben (auch Windkraft etc. fordert Todesopfer). Letztendlich ist immer alles eine Abwägung von Risiken und Wahrscheinlichkeiten.

  46. „Es wird nie eine absolut sichere Technologie geben … “
    Man bedenke: selbst so ein triviales Ding wie eine Kerze ist nicht 100,0 % sicher:
    https://www.volksstimme.de/lokal/stendal/toter-kerze-war-brandursache

  47. @ Herrn Aust

    Verballdurchfall, lustig. Aber es ist zumindest an Ihren Äusserungen feststellbar, dass Sie zum Glück auch nicht allwissend sind. Das meine ich durchaus feundlich, ohne gleich jemandem gleich irgendein Kunstwort deswegen anzuhängen.

    Auch um das Recycling für Anlagen erneuerbarer Energien machen sich findige Köpfe sehr aktiv Gedanken. Im Gegensatz zur Atomenergie scheint es eben dahin gehend auch weniger träge und ich sage es auch mal ganz bewusst, weniger gefährlich vorwärts zu gehen. Letztendlich muß man sich eben auch nich um so Dinge kümmern, wie z.B. strahlende Bauten von Atommeilern zu entsorgen usw.

    Um nur ein Beispiel zu einer Ihrer Wissenslücken anzuführen: Rotorblätter landen bereits schon seit ein paar Jahren als Sandersatz in Beton und teils als Brennstoff in Zementöfen (https://www.neocomp.eu/). das ist bisher schon recht erfolgreich, kann aber sicher auch noch weiterentwickelt werden. Und dann diese Scharzmalerei von den Massen an Windrädern … Nicht alle Windräder müßen recycled werden, sondern werden abgebaut und nach einer Überarbeitung verkauft und an anderer Stelle wieder aufgebaut (kommt natürlich auf Bauweise und Typ an in wie weit Komponenten wiederverwertet werden können). Machen Sie das mal mit einem Atomkraftwerk ;-) Andererseits steht die Forschung im Bereich der Photovoltaik auch nicht still. So werden weiter effizientere und langlebigere Module entwickelt. Ähnliche weiterführende (Neu)Entwicklungen finden auch in anderen Bereichen alternativer Energiegewinnungsbereiche statt.

    Und ein entscheidender und meines Erachtens sehr wichtiger Punkt, die ganzen Entwicklungen und Produkte stehen JETZT zur Verfügung! Der Bau solcher Anlagen kann bereits durch industrielle Fertigung und Standardisierung sofort und relativ kostengünstig zum Einsatz kommen.

    Auch der Ersatz umstrittener Rohstoffe erfährt Forschung. Gerade neu die Information von BMW, die den i3 unter verzicht solcher Stoffe weiterbauen will.

    Es wäre also schon spürbar wünschenswert, würden Sie auch von den vielen Fortschritten in diesen Bereichen Kenntniss zur weiteren Berurteilung nehmen.

  48. @ Otto Normalbürger

    „dass Sie zum Glück auch nicht allwissend sind“

    – wird meinerseits auch nicht behauptet. Dafür ist das Thema zu komplex.

    landen bereits schon seit ein paar Jahren als Sandersatz in Beton“

    –> landet folglich über Erosion auch in den Meeren

    „teils als Brennstoff in Zementöfen“

    –> Wird also CO2.

    „sondern werden abgebaut und nach einer Überarbeitung verkauft“

    – aber nicht die Rotorblätter von den Anlagen, wie sie heute als Windenergieanlagen erstellt werden. Die sind aus Faserverbundwerkstoffen, die nur eine beschränkte Lebendsdauer haben.

    Machen Sie das mal mit einem Atomkraftwerk … „

    –> nochmal: es geht darum, die Problematik nicht zu verdrängen, die mit den einzelnen Energieträgern verbunden ist. Die Betrachtung nur der Nachteile der einen und nur der Vorteile der anderen Technologie führt möglicherweise in die Irre.

    „die ganzen Entwicklungen und Produkte stehen JETZT zur Verfügung!“

    – Die dafür notwendigen Flächen auch?

    „in diesen Bereichen Kenntniss zur weiteren Berurteilung nehmen.“

    – Ich will hier mitnichten ein Urteil fällen, schon gar kein endgültiges. Siehe oben.

  49. Die Ökostrom-Illusion: Woran die grüne Wende scheitert

    https://www.addendum.org/energiewende/

  50. Eines sollte klar sein: Wenn wir die Klima-Krise ernst nehmen und weitestgehend unseren Lebensstandard behalten wollen, brauchen wir die Kernenergie…auf jeden Fall solange, bis wir neue „grüne“ Technologien gefunden haben.

  51. Ein kleiner Nachtrag:
    Wenn man in letzter Zeit hört, welch ein großer Aufwand es sein wird, die Kohlen-Stollen zu warten (Wasser abpumpen auf Ewig usw), dann halte ich den Nachlass von Kernkraftwerken handelbar, wenn er richtig gelagert wird – es ist nicht auszuschließen, daß man in Zukunft Techniken entwickelt um diesen Abfall zu neutralisieren…aber was machen wir mit dem verseuchten Wasser der Kohle-Stollen?

  52. Der Atomkraft gehört aus Sicht des Potsdamer Klimaforschers Johan Rockström zwar nicht die Zukunft – wegen der Klimakrise solle sie aber nicht durch Kohle, Öl und Erdgas ersetzt werden.

    https://www.morgenpost.de/politik/inland/article227991747/Klimaforscher-Atomkraft-nicht-durch-Kohle-und-Gas-ersetzen.html

  53. Und es wird bei Salonkolumnisten zu „Deutschlands ehrlichsten Klimademo“ am 29. Dezember aufgerufen.

    https://www.salonkolumnisten.com/deutschlands-ehrlichste-klimademo/

  54. @Jochen:

    Wir werden hier keinen zweiten „Hans“ aufmachen.

    Wenn Sie Argumente austauschen möchten und einen Funken von Diskussionsbereitschaft mitbringen – kommen Sie gerne wieder.

    Wenn Sie nur pseudo-witzisch rumpöbeln wollen – schönen Tag noch.

  55. @“Jochen“:

    Und für diesen neuerlichen Zeitdiebstahl am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt’s exklusiv als Geschenk für Sie zwei weitere Links vom Twitter-Account des Herrn Sarma:

    Stromversorgung ist gesichert, meint ein Grüner Umweltminister. Nach der Abschaltung des Kernkraftwerkes Philippsburg wird der fehlende Strom durch Importe von Kohle und Atomstrom gedeckt.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Abschaltung-von-AKW-Philippsburg-zum-Jahresende-Minister-versichert-Stromversorgung-in-Baden-Wuerttemberg,energieversorgung-bw-laut-ministerium-gesichert-100.html

    Und:

    Why Advanced Nuclear Reactors May Be Here Sooner Than Many Imagine

    https://www.greentechmedia.com/articles/read/why-advanced-nuclear-reactors-may-be-here-sooner-than-many-imagine#gs.etb9nf

    Und für jede weitere sinnfreie Belästigung Ihrerseits gibt es weitere Postings. Anscheinend geht es nicht anders.

  56. @“Jochen“:

    Danke für Ihre Verdienste um die Kernkraft-Debatte.

    Ihr Geschenk:

    „Mit dem Atomausstieg fügt Südkorea sich selbst schweren Schaden zu«, stellt eine Gruppe von 13 Experten fest, darunter 8 ehemalige Wissenschaftsminister. Kernkraft sei entscheidend gegen den Klimawandel, so die Gruppe. Mit Antiatom müsse Schluss sein.

    https://www.straitstimes.com/asia/seouls-nuclear-phase-out-is-a-self-injurious-policy-korea-herald

  57. @“Jochen“:

    Danke für Ihre Verdienste um die Kernkraft-Debatte.

    Ihr Geschenk:

    Präsidentschaftskandidat Cory Booker vergleicht Atomkraftgegner unter den Demokraten mit republikanischen Leugnern des Klimawandels. ⁦

    https://www.huffpost.com/entry/cory-booker-nuclear_n_5d8299bae4b0957256b0ad04

  58. @“Jochen“:

    Danke für Ihre Verdienste um die Kernkraft-Debatte.

    Ihr Geschenk:

    Nuclear power is the greenest option, say top scientists

    https://www.independent.co.uk/news/science/nuclear-power-is-the-greenest-option-say-top-scientists-9955997.html

  59. @“Jochen“:

    Danke für Ihre Verdienste um die Kernkraft-Debatte.

    Ihr Geschenk:

    Harvard-Professor kritisiert Deutschland: „Kohle tötet! Wir brauchen mehr Atomkraft“

    https://www.focus.de/finanzen/news/energiewende-harvard-professor-kritisiert-deutschland-kohle-toetet-wir-brauchen-mehr-atomkraft_id_11478460.html

  60. @“Jochen“:

    Danke für Ihre Verdienste um die Kernkraft-Debatte.

    Ihr Geschenk:

    Australia’s struggle with smoke and fire should put nuclear power on the agenda

    https://www.smh.com.au/national/australia-s-struggle-with-smoke-and-fire-should-put-nuclear-power-on-the-agenda-20191222-p53m96.html

    Vielleicht sehen Sie jetzt mal langsam ein, dass das Thema weltweit diskutiert und nicht von der GWUP „promotet“ wird.

  61. @ Bernd Harder:

    Du bist heute aber grosszügig…

    @ Hans-Jochen:

    Hast Du Deine Geschenke eigentlich schon alle ausgepackt?

  62. @noch’n Flo:

    Ja, macht Spaß, Trolle zu trollen.

  63. Es ist doch ganz einfach: Man muß abwägen, was schlimmer ist…die Klima-Krise, oder die Gefahr eines atomaren Unfalls.

    Windkraft und Solarenergie können nicht den Strombedarf für viele E-Autos und der Industrie decken, also bleiben nur noch fossile Energien oder die Kernkraft.

    Vielleicht kommt irgendwann die Dyson-Sphäre ;-)
    …solange aber, müßen wir mit dem leben, was wir haben…

  64. Der Leiter des BfE sieht die Sache so:

    „In Deutschland hat es über Jahrzehnte einen gesellschaftlichen Großkonflikt gegeben über die Nutzung der Atomenergie, den wir mit dem Ausstieg befrieden“, sagte König.

    Nach den Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima seien die richtigen Schlussfolgerungen getroffen worden. König leitet das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), das unter anderem für die Themen End- und Zwischenlager sowie Atomtransporte zuständig ist.“

    (https://www.tagesschau.de/inland/atomausstieg-131.html)

    Kann man durchaus nachvollziehen.

  65. @Michael Fischer: kann man, aber nur wenn einem die Klimaproblematik egal ist und man die Fakten zu Tschernobyl und Fukushima ignoriert.

    Diese „Befriedung“ wird weitere 1,2 Milliarden Tonnen CO2 und 16.000 vorzeitige Todesfälle verursachen, siehe https://blogs.ei.columbia.edu/2019/06/17/post-fukushima-energy-japan-germany/

  66. @Ralf im Vollrausch:

    Die Abwägung, die wir eigentlich führen sollten, ist eher: Wie steht es mit dem Nutzen und den Gefahren der Alternativen zu fossilen Brennstoffen – Wasser, Wind, Solar, Biobrennstoffe, Kernenergie, CCS, BECCS etc.?

    Diese Diskussion wollen einige nicht mehr rational führen und mit den Dogmen „Kernenergie ist böse“/“Wind und Solar sind gut“ beenden.

    Es geht hier dabei nicht nur um Wissenschaft, sondern darum, was wir für die Zukunft politisch wollen, wodurch sich die jeweiligen Präferenzen ergeben. Für mich – und das geht weit über Fragen der Energieversorgung hinaus – halte ich den ökomodernistischen Ansatz für den Besten.

  67. Ein guter Vorsatz für das Jahr 2020: Weniger Angst vor Geistern, Dämonen, harmloser elektromagnetischer Strahlung und Fremden zu haben – und stattdessen darauf drängen, dass politisch gegen die tatsächlich größte Gefahr für die Menschheit endlich etwas getan wird.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/deutsche-aengste-fuerchtet-euch-nicht-vor-dem-falschen-kolumne-a-1301542.html

  68. @ Armadeo Sarma

    Das Problem der rein faktenbasierten Betrachtung ist allerdings das Ausklammern der Realitäten. Sowohl gesellschaftlich, als auch ökonomisch.

    Kernenergie wird immer teurer, während hingegen regenerative Energieformen günstiger werden. Abgesehen davon dauert es ewig bis mal irgend wann ein tomkraftwerk fertig wird.

    Ein weitaus schwerwiegenderer Aspekt, und der ist auch in direktenm Zusammenhang mit dem zeitlichen und ebenso ökonischen Aspekt zu sehen, die Fachkräfte im Bereich der Kernenergie werden knapp. Die ausgebildeten Fachkräfte, die noch verfügbar sind und noch nicht in Rente sind, die werden zunächst ein mal ihre Zukunft damit verbringen den strahlenden Müll zu entsorgen. Und „Nachwuchs“ tut sich schwer damit nach einem Studium letztendlich auch nur noch zur Müllabfuhr eingesetzt zu werden. An den Hochschulen existieren immer weniger geschultes und studiertes Personal um einen „Nachwuchs“ auf ihre Aufaben vorzubereiten. Es sollen an den universitäten nur noch etwas über einen einstelligen Bereich hinaus an Professoren geben, die noch ganz genau wissen um was es da geht. …

    Was mich an der hier zu beobachtenden „Hysterie“ pro Kernenergie stört, ist die Phantasielosigkeit und Ignorranz gegenüber der Realität. Denn auch diese hat sich nun mal in den vergangenen mindestens zwei Jahrzehnten doch auch stärker verändert. Vermutlch mehr eben, als z. B. Kernenergiebefürworter wahrhaben wollen. Es geht also weniger darum was möglich wäre, sondern was tatsächlich noch möglich ist.

    Aber vermutlich wird ein solcher Hinweis auch wieder nur ins Gegenteil verkehrt und mißverstanden. Ich vermisse ein neu denken einer Zukunft. Die Utopie hat schon begonnen und zwar eben auch damit, dass man sich ganz einfach von alten „Atomzöpfen“ verabschiedet. Nun könnte man mit ewig gestrigen argumentieren, die an alten und gewohnten Strukturen und Verhalten festhalten wollen. Warum also nicht doch auch mal probieren eine Zukunft ohne Kernenergie positiv zu sehen und als Herausforderung auch für die Gesellschaft annehmen und zulassen? Vielleicht bietet eine solche Zukunft, z.B. mit velleicht weniger Konsum, sogar erheblich bessere Bedingungen, als sie die ständige neoliberale Schwarzmalerei jetzt suggeriert? Wovor haben sie Angst?

  69. Was begonnen hat, ist ein massiver Widerstand gegen Windräder. Der Ausbau stockt. Es ist aktuell leider wahrscheinlich, dass es mit der CO2-Einsparung in Deutschland nichts wird.

  70. „Baden-Württemberg bezieht jetzt schon mehr Strom von außen, als es selbst erzeugt. Nach dem Ende von Philippsburg wird der bei etwa 14 Prozent liegende Import-Anteil steigen.“
    https://www.focus.de/politik/deutschland/philippsburg-2-in-baden-wuerttemberg-akw-im-laendle-geht-vom-netz-dafuer-mehr-atom-und-kohlestrom-aus-dem-ausland_id_11498343.html

  71. Vince Ebert extrapoliert: Was wäre, wenn wir die Gefahren der Kernenergie überschätzen?

    https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-die-gefahren-der-kernenergie-ueberschaetzen/1695382

  72. Opinion: Angela Merkel’s blunder of the decade that’s taboo in Germany

    https://www.dw.com/en/opinion-angela-merkels-blunder-of-the-decade-thats-taboo-in-germany/a-51740661

  73. Das sind die wahren Kosten des Atomausstiegs

    https://www.welt.de/wirtschaft/article204786230/Atomausstieg-Was-die-Energiewende-wirklich-kostet.html

    Wer die Welt retten will und von der Zukunft spricht, darf von der Atomenergie nicht schweigen. Warum reden wir nicht über moderne und sicherere Reaktortypen? Ein Plädoyer für eine atomare Renaissance und gegen die Kultur des Kohlenstoffs.

    https://www.welt.de/kultur/plus198934305/Klimawandel-und-Kernkraft-Keine-Angst-vor-der-Atomenergie.html

  74. Lesch hat ja in der Vergangenheit so einige Videos über die Kernenergie herausgebracht.

    Leider war es sein Pech, dass fast jedes Video ein Gegenvideo bekam (ich erinnere beispielsweise an das von Felix Letkemann), woraufhin sich Lesch korrigieren musste. So wird es auch mit diesem Video geschehen, ich kenne mindestens einen VLogger, der sich dieses Videos annehmen und es auseinandernehmen wird.

    Ich selbst habe mir auch meine Gedanken zum Video gemacht. Als langjähriges GWUP-Mitglied habe ich mich bisher im Thema Pseudomedizin/Homöopathie bewegt, dieses Thema aber zugunsten meines eigentlichen Steckenpferdes Energiewirtschaft aufgegeben, weil ich in diesem Thema interessante Wendungen meines Denkens festgestellt habe.

    Ich habe mich vom Atomkraftgegner und 100% EE-Unterstützer von letzterem wegbewegt und mit die Kernenergie wieder näher angesehen. Dann ist mir noch das Konzept der Ökomoderne über den Weg gelaufen und seither hat sich zu den EE die Kernenergie als Lösung der Klimakrise hinzugesellt – und mitsamt dem Ökomodernismus als Gesamtkonzept bin ich mittlerweile der Meinung, dass wir als Menschheit vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie damals vor der Industrialisierung, diese aber nicht mit Erneuerbaren und Verzicht alleine lösen können.

    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir auf dem Weg zu einer Hochtechnologiegesellschaft sind, die weitaus mehr Energie brauchen wird als wir jetzt erzeugen.

    Nun aber hier meine Analyse des Videos von Lesch – ein Desaster aus falschen Schlüssen

    Lesch versucht in diesem Video, sich der Frage zu stellen, ob Kernenergie zur Dekarbonisierung tauge oder nicht.

    Im ersten Teil erklärt er noch physikalisch korrekt die Grundlagen, dass wir derzeit nur 1% des Natururans nutzen und 99% als U-238 mit dem thermischen Neutronenspektrum in Leichtwasserreaktoren nicht nutzbar sind, weil es diese Neutronen höchstens einfängt und in Plutonium-239 verwandelt, das zum Teil wieder gespalten wird.

    So weit so gut. Ok, ein paar Fehler sind auch da drin: Die Spaltbarkeit von U-238 ist nicht von seiner Radioaktivität abhängig.

    Als Gegenbeispiel nennt er Gates‘ natriumgekühlten Laufwellenreaktor, um die restlichen 99% mit schnellem Neutronenspektrum zu nutzen, was für die moderne Kernenergie spricht – aber dann fängt das Desaster aus Ideologie und Ängsten wieder an:

    1. Er problematisiert Natrium insofern, dass es in Verbindung mit Wasser stark exotherm reagiert und nicht löschbar sei. Gut, aber seit wann kommt das Natrium im Reaktor mit Wasser in Verbindung? Und wo?

    Die thermische Nutzung der hohen Temperaturen kann auch mit CO2-Gaskreislauf auf Turbinen funktionieren, dann braucht man nicht einmal mehr Wasserdampf im tertiären Kreislauf.

    2. Dabei entstünde Plutonium. Ja wo denn und in welcher Menge, wenn das gleich wieder gespalten wird, Herr Lesch?

    3. Dann wieder das ewige Galama vom ewig gefährlichen und strahlenden Abfall. Ja was denn jetzt? Hat Lesch nicht eben gerade Schnelle Reaktoren als Atommüllverwerter beschrieben, die nur noch Spaltprodukte aus ihrem Brennstoffkreislauf entlassen, der auch nur noch 300 Jahre gelagert werden muss?

    Woher sollen diese „Unmengen“ an Atommüll noch kommen, wenn wir weltweit flächendeckend Reaktoren mit dem Atommüll der heutigen Zeit für 1000 Jahre betreiben? Die Menge ändert sich doch gar nicht mehr. Was ist das für eine Logik, Herr Lesch?

    4. Es gibt nicht nur das Konzept der Laufwellenreaktoren von Bill Gates, die mit Festbrennstoffen arbeiten, sondern auch das der Flüssigsalzreaktoren, die sogar bleigekühlt laufen, nicht mit Natrium (z.B. DFR).

    5. Und immer das „Argument“ mit der Entwicklungs- und Bauzeit dieser neuen Reaktoren: PV, Windkraft und Speicher, die global flächendeckend die Energieversorgung decken sollen, sind in dieser Zeit gar nicht herstellbar, geschweige denn bis 2050. Ressourcen und Energiebedarf mal ganz außen vor.

    6. PV-Anlagen sind zwar nett, können aber keine 24/7-Stromversorgung sichern ohne die Speicher. Damit ist sein Argument mit den sinkenden Preisen für PV-Anlagen und WKA ohne Speicher und Backup völlig irreführend und irrelevant.

    7. Warum Lesch seine 100% EE-Märchenerzählung zum Schluss mit einer Einlullmusik unterlegt, ist mir rätselhaft.

    Alles in allem: Er scheint vielleicht auch nicht das sagen zu dürfen, was er sagen will – vielleicht liegt es auch daran, dass er mit Quaschning, Kemfert und Co. im öffentlichen Rampenlicht der deutschen Politik steht, die dazu verdammt sind, gefälligst 100% EE zu wollen – obwohl die internationalen S4F die Weiterentwicklung der Kernenergie gar nicht ablehnen, sondern sich auf das Thema Dekarbonisierung beschränken.

    Diese scheinen mir technologieoffener und freier von Ideologien zu sein.

  75. Frage an die Verfechter von neuen Reaktortypen und der „Transmutation“:

    Funktionieren diese ohne eine sogenannte Wiederaufbereitung?

    Funktioniert die Technologie ohne großräumigen Transport von hochradioaktiven „Brenn“-Stoffen?

    Gruß

  76. @Karsten Hilsen
    „Transmutation“ findet in jedem Kernkraftwerk statt. Es bezeichnet den Übergang von einem Element in ein anderes durch Spaltung, Neutroneneinfang oder Zerfall.

    Die klassische „Wiederaufbereitung“ wie bei festen Stoffen praktiziert (PUREX etc.) wird es bei Reaktoren mit flüssigem Brennstoff nicht mehr geben. Da werden die Spaltprodukte direkt im Kreislauf abgetrennt und der Rest dem Brennstoffkreislauf wieder zugeführt. Das funktioniert wie eine Art Filter mit Destillationsverfahren.

    Und ja, das findet alles im Reaktorgebäude selbst statt.

  77. @ Johannes Güntert,8. Januar 2020 um 11:06

    Das Stichwort „Transmutation“ ist hier im GWUP-Blog immer als Antwort auf die Frage nach der Lagerung von Atommüll gegeben worden.
    Dessen Masse und Volumen wird ja auch bei jeder Laufzeitverlängerung größer.

    Daher meine Frage.

    Das kann ja auch eine prima Lösung sein.

    Hört sich auch bischen an, wie die geplante Energie-Autarkie von Teslas „Giga-Faktorys“

    Betrachten wir also der Einfachheit mal nur den Schwermetall-Anteil:
    Wie sehen dann die Handhabungsschritte, z.b. von den jetzt in Castor-Behältern eingelagerten und bei jedem Weiterbetrieb noch einzulagernden Brennelmenten bis zu den „transmutierten“ Endprodukten aus?
    Gibt es eine Kostenschätzung?

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