GWUP in taz: Dr. Benecke über Parawissenschaften

Dr. Mark Benecke ist nicht nur einer der renommiertesten Forensiker Deutschlands und als Autor durch Print, Funk und Fernsehen bekannt, sondern auch Mitglied im Wissenschaftsrat der gemeinnützigen Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V., kurz GWUP. Vom 21. bis 23. Mai 2009 tagt die GWUP – die größte und älteste Skeptiker-Organisation im deutschsprachigen Raum – in Hamburg. Dr. Benecke hält dann einen Vortrag über spontane menschliche Selbstentzündung (SHC). Die taz nahm das zum Anlass für ein kleines Interview mit dem GWUP-Mitglied:

taz: Herr Benecke, beim Kongress der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Erforschung von Parawissenschaften (GWUP) werden Sie einen Vortrag zur “Spontanen menschlichen Selbstentzündung” (SHC) halten. Dabei sollen Menschen ganz plötzlich von innen heraus verbrennen und nur die äußeren Gliedmaßen übrig bleiben. Wie erforschen Sie so etwas?

Mark Benecke: Früher konnten wir keine Fälle direkt angucken, sondern unsere Informationen nur aus der Literatur und den Polizeiakten rausziehen. Dann haben die Leute angefangen, mir zu schreiben und mich auf Fälle hinzuweisen, schließlich konnten wir sogar eine Frau in Belgien besuchen, die eine solche “Selbstentzündung” überlebt hatte. Darüber werde ich auch meinen Vortrag halten.

Normalerweise glaube ich Zeugen zwar nichts, dort war aber die eigene Familie dabei, dazu ein ganz unbeteiligter Mensch und die Leute im Krankenhaus, daran gibt es also nichts zu rütteln. Auch durch die Presse ging es nicht. Das Ganze ist vor zirka vier Jahren geschehen, und wir haben bis jetzt an der Aufklärung gearbeitet. Wir haben in den letzten Jahren auch neue Zündquellen für diese Fälle gefunden, beispielsweise aus Brandbomben des Zweiten Weltkriegs. […]

Das ganze Interview mit Dr. Mark Benecke von der GWUP lesen Sie hier auf taz.de (18.05.2009): Kriminalbiologe über Parawissenschaften: “Vampire haben meine Sympathie”.

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