Beharrlicher Protest: Wieder kein Bachelor-Studiengang für Homöopathie

In Traunstein wurde der geplante Bachelorstudiengang Homöopathie schlussendlich gecancelt.

In Trier gab es jetzt den neuerlichen Versuch, einen “Studiengang” in Homöopathie zu etablieren, der zum “Master of Science (MSc)” führen sollte.

GWUP-Mitglied Ute Parsch …

… hat mit einiger Beharrlichkeit die zuständigen Behörden in Österreich und Deutschland dazu veranlassen können, dass diesem unguten Treiben jetzt ein Ende bereitet wurde.”

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Ihren ausführlichen Bericht gibt’s bei Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie.

Und noch eine gute Nachricht: Auf Betreiben der italienischen Skeptiker hat Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin ihr Vorwort für ein Pro-Homöopathie-Buch zurückgezogen.

it

Offenbar ist die Dame nicht ganz so antiwissenschaftlich eingestellt wie ihre deutsche Kollegin Barbara Steffens.

Zum Weiterlesen:

  • Wieder kein Master of Science für Homöopathie, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 2. November 2015
  • Nachtcafé-Talk und Reaktionen von Homöopathen, Homöopathie neu gedacht am 1. November 2015
  • Jens Wurster, die Homöopathie und die unerträgliche Leichtigkeit der Lüge, Gesundheits-Check am 30. Oktober 2015
  • Eine anmaßende Gesundheitsministerin und ihr Problem mit der Naturwissenschaft, Plazeboalarm am 27. Mai 2013
  • Warum Barbara Steffens ihr Ministerium beschämt, Ruhrbarone am 11. März 2013

2 Kommentare zu “Beharrlicher Protest: Wieder kein Bachelor-Studiengang für Homöopathie”


  1. 1 Wolfgang 4. November 2015 um 09:13

    Das steirische Kolleg hat ja auch ein Froschmodell für die Homöopathie-Forschung entwickelt.

    Details finden sich hier http://www.froghom.net/

    Evtl habe ich nicht alle Publikationen gelesen, aber was aufgefallen ist, dass nirgends vermerkt wurde, dass hier ein nach Tierversuchsgesetz bewilligungspflichtige Tierforschung vorliegt.

    In den Publikationen, die ich gelesen habe, steht da jedenfalls nichts. Auch nicht, ob die Forscher überhaupt eine generelle Bewilligung haben, Tierversuche durchzuführen. Für jeden weiteren Tierversuch muss dann natürlich extra angesucht werden.

    Tierversuche, die ohne Bewilligung nach Tierversuchgesetz durchgeführt werden, sind ebenso wie deren Publikation als unethisch zu qualifizieren.

    Fachlich könnte man zusätzlich argumentieren, dass wenn hier Kaulquappen der freien Natur entnommen werden, um ihre Metamorphose zu studieren, die Stanfardabweichung jeden Experiments höher sein müsste, als mit gut definierten Labortieren. Wäre ja evtl schon ein Grund, einen Antrag nach Tierversuchsgesetz abzulehnen.

  2. 2 Bernd Harder 4. November 2015 um 19:16

    Der federführende Homöopath Rocco Kirch hat sich mit seinem hingebungsvollen Engagement immerhin einen VIKAS-Eintrag verdient:

    https://vikas.de/DATENPUBLICCALL/VITAPUBLIC.php?VITACOUNT=406


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