Zehn Gründe, warum es keine „Krebs-Verschwörung“ gibt

Kürzlich haben wir über neue Krebstherapien berichtet und dabei auch die “Krebs-Verschwörung” gestreift, die sich um wirksame, sanfte und kostengünstige Behandlungsmethoden gegen Krebs rankt, die aber angeblich gezielt zurückgehalten werden.

Bei I fucking hate pseudoscience ist jetzt ein Beitrag

10 Reasons Why Hidden Cancer Cure Conspiracy Theories Fail”

erschienen.

Hier ein paar Auszüge daraus:

1. An der Krebsforschung sind nicht nur profitorientierte Unternehmen beteiligt.

Auch Universitäten, medizinische Fachgesellschaften und gemeinnützige Organisationen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Krebs. Therapiemeilensteine und Durchbrüche in der Forschung kommen gerade von solchen Initiativen – und niemand kann und wird sie dabei aufhalten oder einschränken.

2. Pharmaforscher und deren Familienangehörige sind genauso anfällig für eine Krebserkrankung wie jeder andere Mensch auch.

Ein offenkundiges Manko der “Krebsverschwörung” besteht in der absurden Annahme, dass Medizinwissenschaftler den Profit ihrer Firma und der Aktionäre über ihr eigenes Leben zu stellen bereit sind.

Dies würde voraussetzen, dass es sich bei Wissenschaftlern und Forschern ausnahmslos um misanthropische Drohnen ohne jedes Eigeninteresse handelt. So etwas gibt es nicht einmal in Filmen.

3. Auch den Chefs von multinationalen Konzernen nützen alle ihre Milliarden nichts mehr, wenn sie an einer Erkrankung sterben, die von ihrem Unternehmen hätte geheilt werden können.

Mit jedem Jahr wird die Liste von reichen, mächtigen und einflussreichen Personen, die an Krebs gestorben sind, länger. Wie realistisch ist da die Vorstellung, dass Krebsheilmittel von reichen, mächtigen und einflussreichen Personen unterdrückt werden?

Es ist einfach nur dumm, zu glauben, dass diese persönlich Betroffenen nicht ihr ganzes Vermögen hergegeben hätten, um länger zu leben.

4. Geld ist nicht alles – auch Ruhm und Ehre sind starke Triebfedern des Menschen.

Forscher wetteifern nicht ausschließlich um Gehälter und Prämien. Ein Wissenschaftler, der ein Heilmittel gegen Krebs entdeckt, wäre weltberühmt, würde in die Annalen der Medizin eingehen und in den Lehrbüchern verewigt werden.

Es ist kaum vorstellbar, dass ein Forscher darauf verzichten würde, um stattdessen Teil einer finsteren, geheimen Verschwörung zu sein.

5. Nicht alle würden von einer Verschwörung profitieren.

Die Krebsverschwörung geht zumeist von der Annahme einer geheimen Absprache zwischen kommerziellen Pharmaunternehmen und ihren Regierungen aus. Allerdings gibt es auch Länder mit einem staatlichen Gesundheitswesen, die durch eine solche Verschwörung viel Geld verlieren würden, weil sie die Behandlungskosten krebskranker Menschen tragen müssen.

Ist es nicht plausibler, dass solche Staaten ganz im Gegenteil ein Krebsmedikament sofort einsetzen würden, um die frei werdenden Mittel anderweitig zu investieren?

6. Und dann gibt es auch noch Krankenkassen und Versicherungen.

Warum sollten diese Player auf dem Gesundheitsmarkt ein Heilmittel gegen Krebs unterdrücken? Denken Sie, Versicherungskonzerne würden seelenruhig zusehen, wie die Pharmabranche auf ihre Kosten viel Geld mit teuren Krebsbehandlungen verdient, wenn es schon längst ein kostengünstiges Heilmittel gäbe?

Und glauben Sie bitte nicht, Krankenkassen und Versicherungen würden nichts davon erfahren – wenn schon jeder Hobby-Konspirologe mit einem Internetanschluss sich dazu in der Lage sieht.

7. Warum sollte ein Pharmaunternehmen auf Milliardengewinne verzichten?

Ein Krebsheilmittel wäre ein Mega-Blockbuster unter den Medikamenten. Und das gilt auch für nicht patentierbare Wirkstoffe, denn auch mit Generika und sogar mit OTC-Produkten kann man sehr viel Geld verdienen.

Außerdem ist es leicht, auch Naturstoffe patentieren zu lassen. Dafür ist nicht viel mehr erforderlich, als die chemische Struktur geringfügig zu modifizieren.

8. Warum sollte ein Pharmaunternehmen überhaupt etwas “unterdrücken”?

Warum hat die Pharmaindustrie nicht Antibiotika und Impfstoffe unterdrückt? Aus welchem Grund gibt es Tuberkulose-Medikamente, obwohl man an der Krankheit selbst – also der reinen Symptomlinderung – viel mehr Geld verdienen könnte?

Warum also ausgerechnet eine “Krebs-Verschwörung”? Nach welchen Kriterien legt die Pharmaindustrie fest, welche Arzneimittel gegen welche Erkrankungen sie unterdrückt – und welche nicht?

Diese Vorstellung ergibt nur dann Sinn, wenn man jede Vernunft und Logik unterdrückt.

9. Die Sache mit dem Wettbewerb

Das Hauptargument der Konspirologen zielt darauf ab, dass die Pharmaindustrie ein Krebsheilmittel unterdrückt, um die Gewinne nicht zu gefährden, die sie mit den derzeitigen Krebstherapien erzielt.

Was ist das für ein absurder Unsinn? Es gibt nicht die Pharmaindustrie, sondern zahllose Pharmafirmen, die im Wettbewerb miteinander stehen.

Mit einem Krebsheilmittel könnte ein Pharmaunternehmen alle Konkurrenten aus dem Feld schlagen. Es bräuchte dafür nur den Preis für das neue Medikament knapp unterhalb des Kostenniveaus der Standardtherapie anzusetzen, um tonnenweise Geld zu machen.

Und auch dann, wenn ein Pharmaunternehmen selbst kein Krebsheilmittel in Petto hat, aber davon Wind bekommt, dass ein Mitbewerber eine solche Neuentwicklung unterdrückt – denken Sie ernsthaft, eine profitorientierte Firma mit einer cleveren PR-Abteilung würde nur eine Sekunde zögern, diesen Konkurrenten bei den Medien und in der Öffentlichkeit anzuschwärzen, um sich selbst als Fortschrittsmotor und Aufklärer zu profilieren?

10. Ein Heilmittel zurückzuhalten, wäre viel teurer, als es auf den Markt zu bringen.

Die Entwicklungskosten für ein neues Krebsmedikament liegen bei mindestens 500 bis 600 Millionen Euro. Warum sollte eine Firma ein Krebsheilmittel zur Marktreife bringen und es dann im Panzerschrank verschwinden lassen?

Mehr noch: Alle Mitarbeiter, externen Studienlabore, Probanden – viele Tausend Menschen – müssten bestochen oder sonstwie zum Schweigen gebracht werden. Dafür wäre ein Riesenapparat notwendig, der die Mittel und Möglichkeiten auch der größten Verschwörerbande bei weitem übersteigt.

Ein Krebsheilmittel zu unterdrücken, würde sehr schnell zum Fluch für die Pharmaindustrie – nicht zu deren Heil.

Zum Weiterlesen:

  • 10 Reasons Why Hidden Cancer Cure Conspiracy Theories Fail, hatepseudoscience am 2. Juli 2015
  •  „Ich könnte kotzen“: Krebs- Betroffene kritisiert Quackseite “Zentrum der Gesundheit”, GWUP-Blog am 23. Juni 2015
  • Esoterisches Ärzte-Bashing, Mythen und die Erwiderungen (1), GWUP-Blog am 11. April 2015
  • Esoterisches Ärzte-Bashing, Mythen und die Erwiderungen (2), GWUP-Blog am 12. April 2015

33 Kommentare zu “Zehn Gründe, warum es keine „Krebs-Verschwörung“ gibt”


  1. 1 butterblumenland 9. Juli 2015 um 15:17

    Könnt ihr bitte in eurer Übersetzung Punkt 2 die “autistischen” Drohnen ändern? Dies steht so auch nicht im Originalartikel. Eure Übersetzung ist ableistisch, schürt Vorurteile und bedient falsche Klischees. Autismus ist kein Pseudonym für Gefühlskälte, Ignoranz, Menschenhass, Selbstbezogenheit oder Egoismus.

    Vielen Dank im Voraus.

  2. 2 Bernd Harder 9. Juli 2015 um 15:51

    @butterblumenland:

    << Eure Übersetzung ist ableistisch, schürt Vorurteile und bedient falsche Klischees. << Danke, machen wir natürlich - aber haben Sie es vielleicht etwas kleiner? Sie dürfen gerne jederzeit meine (sehr freie) Übertragung korrigieren oder uns auf mögliche Missverständnisse hinweisen, aber bitte ohne uns damit gleich "Behindertenfeindlichkeit" (so die übliche Bedeutung von "ableistisch") zu unterstellen. Oder halten Sie autistische Menschen für "behindert"?

  3. 3 Andreas 9. Juli 2015 um 16:20

    Das erste Argument halte ich für schwach. Universitäten bekommen Drittmittel von der Industrie, und wer an solche Verschwörungen glaubt, ist jederzeit bereit, aus der kleinsten Zahlung eine 100%ige Abhängigkeit zu konstruieren. Das überzeugt niemanden.

    Dafür fehlt ein anderes Argument: Wer vom Krebs geheilt wird, wird mit recht hoher Wahrscheinlichkeit nochmal eine Krankheit bekommen, an der “Big Pharma” prächtig verdienen kann – Alzheimer, Diabetes, noch ein Krebs, … Wenn der Patient stirbt, gibt es nichts mehr zu holen.

  4. 4 Michael 9. Juli 2015 um 17:53

    Zum Punkt, das die Pharmaindustrie Entwicklungen zurückhält:

    In dem Bereich herrscht ein extrem heftiger Konkurrenzkampf zwischen den Firmen. Die Ideen, in die gedacht wird, sind dieselben (beispielsweise maßgeschneiderte Inhibitoren für mutierte Kinasen bei Melanomen), so das teilweise auch ähnliche Produkte unabhängig voneinander auf den Markt kommen.

    Wenn Firma A das nicht rausbringt, Firma B wird es garantiert tun. Und wir reden hier über Kosten von zehntausenden Euro pro Patient.

    Das lässt sich niemand entgehen. Und das ist auch gut so.

  5. 5 butterblumenland 9. Juli 2015 um 18:33

    Hallo Herr Harder,

    vielen Dank für die schnelle Korrektur des Textes.

    Sie fragen, ob es nicht auch etwas kleiner ginge. Sie haben recht, ich bin vielleicht etwas über das Ziel hinaus geschossen. Allerdings bin ich es auch wirklich leid, dass Autismus als Metapher für irgendwelche negativ empfundenen Dinge oder Personen herhalten muss. Inzwischen vergeht kaum noch ein Tag, an dem Autismus nicht in negativem Kontext als Synonym für irgendetwas anderes genutzt wird.

    Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung die im Sozialgesetz als seelische Behinderung eingeordnet ist. Man kann lange Kontroversen darüber führen, ob Autisten nun behindert sind oder nicht. Das würde allerdings nur verschleiern, dass Autismus auch hier in negativem, abwertenden Kontext genutzt wurde. Ich zitiere mal frei eine Autistin: “Einfach vor der Veröffentlichung autistisch durch behindert ersetzen. Wenn der Satz dann blöd klingt, ist er es auch” (frei nach Sabine Kiefner)
    Und empfehle dazu vielleicht auch noch folgende Seite zu lesen. Ich hatte erst überlegt, ob ich den Autismus-Zonk direkt verlinke, fand das dann aber tatsächlich überzogen.
    http://autismus-ist.de/kein-schimpfwort/

  6. 6 Bernd Harder 9. Juli 2015 um 18:37
  7. 7 butterblumenland 9. Juli 2015 um 20:25

    Behinderung ungleich Krankheit. Ich verwahre mich dagegen, dass Autismus als Krankheit bezeichnet wird und nichts liegt mir ferner als Heilung. Wir stehen auf der gleichen Seite was den Kampf gegen Quacksalber und Pseudomedizin angeht.

    Auch das ändert aber nichts daran, dass die Bezeichnung von etwas als “autistisch” oder “Autist” nur dann angebracht ist, wenn man auch über Autismus berichtet. Die Wortwahl war extrem unglücklich, weil sie eben eine Gruppe von Menschen abwertet. Das habe ich kritisiert. Nicht mehr und nicht weniger.

  8. 8 Bernd Harder 9. Juli 2015 um 20:40

    @butterblumenland:

    Kein Ding, danke.

  9. 9 Ralf 9. Juli 2015 um 21:27

    @butterblumenland:

    Bitte nicht übertreiben mit der “political correctness”.

    Ich glaube, das ist auch nicht im Sinne der “Behinderten”, daß man sie mit “Samthandschuhen” anfasst…ich denke, die meisten wollen, daß man sie als “normale” Menschen sieht…und dazu gehört es auch das man dem “prallen” Leben ausgesetzt wird.

    Inwieweit “Autismus” eine “Behinderung” ist, das ist ein anderes Thema…ich denke, das hängt von dem Schweregrad ab – also inwieweit der Betroffene wirklich in seinem Alltagsleben behindert wird/ist.

  10. 10 butterblumenland 9. Juli 2015 um 21:53

    @ Ralf:
    Schade, für mich war das Thema eigentlich bereits erledigt. Ich verweise dann jetzt einfach noch mal auf den oben bereits von mir verlinkten Autismus-Zonk. Diese Seite stammt von Autisten.

    Ich denke, man sollte jedem selbst überlassen, wovon er sich diskriminiert und herabgewürdigt fühlt. Statt jemandem, der einfach nur auf eine unglückliche Wortwahl hinweist, schlechte Motive zu unterstellen. Jedem passieren mal Fehler, das ist kein Beinbruch. Man kann sich dann einfach entschuldigen und den Fehler korrigieren, wie es Herr Harder gemacht hat.

    Oder man kann denjenigen, der auf einen Fehler aufmerksam macht als überempfindlich oder überengagiert bezeichnen. Ich würde jederzeit die erste Variante vorziehen. Hätte da jetzt statt “autistisch” “spastisch” oder “schwul” gestanden, hätte ich mir sicher keine übermäßige “political correctness” vorwerfen lassen müssen, wenn ich das moniert hätte, oder?

    Und warum nicht? Weil es inzwischen bei den meisten Menschen im Bewusstsein angekommen ist, dass dies so wohl eher nicht in Ordnung ist.

    Ich hatte oben schon eine Autistin zitiert und lasse gerne noch eine zu Wort kommen:

    https://dasfotobus.wordpress.com/2015/02/10/der-witz-an-der-sache-ist-respekt/

  11. 11 Ralf 9. Juli 2015 um 22:11

    @butterblumenland:

    Sorry, aber ich hab’ jetzt erst ihren Blog besucht und bei “Über Mich” steht, daß Sie einen autistischen Sohn haben.
    Ich denke, Sie reagieren “empfindlicher”, als ihr Sohn es tun würde…

    Bei allem Respekt, aber “Inklusion” bedeutet auch für mich, daß man “Behinderten” etwas zumuten kann bzw darf; nicht jede leichtfertige Äußerung ist eine “Respektlosigkeit” oder “Beleidigung”.

    Wenn man “Inklusion” will (was ich auch befürworte), dann sollte man aber auch nicht den “Goldenen Käfig” verlangen…und ich glaube, daß ist eine Forderung der Inklusion, gerade diesen abzubauen und daß “Behindere” vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft werden…und dazu gehören alle Stärken und Schwächen, die alle Menschen haben…nur bei den “Behinderten” rücken die Schwächen in den Vordergrund…

  12. 12 Bernd Harder 9. Juli 2015 um 22:13

    @Ralf/butterland:

    Macht es Sinn, *diese* Diskussion *hier* fortzusetzen?

  13. 13 butterblumenland 9. Juli 2015 um 22:53

    @ Bernd Harder: Sie haben recht, es macht keinen Sinn. Der Fehler ist korrigiert, dafür bedanke ich mich ganz herzlich.

    @ Ralf: Sie sind auf meinem Blog jederzeit herzlich willkommen. Ich denke, mein nächster Artikel wird sich um die alltägliche Diskriminierung und die Probleme, die mein Sohn durch die Existenz von Vorurteilen und Klischees und deren (bewusste oder unbewusste) Weiterverbreitung so hat.

    Ich bin jetzt wieder ruhig und freue mich weiterhin, dass es eine Stimme der Vernunft (dieses Blog hier) gibt, die jeden Tag über Quacksalberei, Pseudomedizin, freie Energie und Co. aufklärt.

  14. 14 Bernd Harder 9. Juli 2015 um 22:54

    @butterblumenland:

    Gewiss, gerne, ich danke Ihnen.

  15. 15 Ralf 9. Juli 2015 um 23:01

    @butterblumenland
    Meinen Sie das, oder Ihr Sohn?
    Mich würden wirklich konkrete Beispiele der Diskriminierung interessieren…und damit belassen wir die Diskussion hier…

  16. 16 Bernd Harder 9. Juli 2015 um 23:04

    @Ralf:

    << und damit belassen wir die Diskussion hier... << Ich würde vorschlagen, wir belassen sie schon jetzt. Die Antwort, wie ich sie verstanden habe, ist doch schon gegeben worden: dass "Diskriminierung" vom jeweiligen Betroffenen zu definieren ist, nicht von anderen.

  17. 17 Claudia 8. August 2015 um 17:43

    oh, da passt ja mein Beitrag wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge, wenn es um alternative Heilversprechen bezüglich Krebs u.a. geht.

    Jeder Rotz wird im Netz verbreitet und pseudowissenschaftliche Texte ohne fundierte Quellen werden von den Pseudo-Gesundheitsexperten, die den Mist verzapft haben, aggressiv verteidigt, während verzweifelte Krebskranke sich an jeden Strohhalm klammern. Traurig, aber wahr.

    Wer heilt, hat recht? So ein Unfug! Wer bringt den Beweis dafür? Dumm rumlabern kann jeder.

    http://zaubertraumtagebuch.blogspot.de/2015/07/facebook-ist-eine-schlampe-oder-wie-man.html

  18. 18 Bernd Harder 23. August 2015 um 12:23

    @trixi:

    “Watchful Waiting” wird bei Prostatakrebs schon seit Jahren empfohlen.

    Das Problem dabei sind in der Tat “schlechte” Ärzte/Urologen, die bei der kleinsten PSA-Erhöhung sofort zum Skalpell greifen, anstatt sich an die Leitlinien zu halten.

    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/maenner/prostata/die-neue-waffe-gegen-prostatakrebs-nicht-einmal-jeder-zweite-krebs-ist-aggressiv_id_4424978.html

  19. 19 Schwermetaller 2. Januar 2016 um 13:11

    Die Kreuz net-Hater haben ihren Nachfolger gefunden, unfassbarer Schwachsinn über Rockmusik und nebenbei auch Krebserkrankungen:

    https://kathopost.wordpress.com/2015/12/30/endlich-ausgenervt-motoerhead-schreihals-stirbt-und-faehrt-zur-hoelle/

  20. 20 Bernd Harder 2. Januar 2016 um 13:13

    @Schwermetaller:

    Kommentar bei Nothing but the Truth:

    < < Also das kommt dabei raus wenn man kreuz.net mit den Netzfrauen kreuzt. << https://www.facebook.com/groups/nothing.but.the.truth1/permalink/617450681727601/

  21. 21 Bernd Harder 12. Januar 2016 um 21:50

    << Big Pharma Conspiracy Debunked << http://www.centerforinquiry.net/blogs/entry/big_pharma_conspiracy_debunked/

  22. 22 Brigitte Götz 13. Mai 2016 um 10:44

    Etwas ähnliches:

    “Don’t believe the hype – 10 persistent cancer myths debunked”

    http://scienceblog.cancerresearchuk.org/2014/03/24/dont-believe-the-hype-10-persistent-cancer-myths-debunked/

  23. 23 hubidu 14. Juli 2016 um 05:30

    Hallo,

    ich habe selbst jemanden wegen Krebs verloren und sinnlose, gigantisch teure, wirkungslose Therapien erlebt. Bin daher verm. nicht objektiv, obwohl ich dem Grundtenor des Artikels eigentl.zustimmen würde. Darf ich trotzdem zu einigen Punkten, insbes. 2 und 3, etwas Sand ins Getriebe schütten?

    Die Argumente überzeugen nicht vollständig, da Menschen nicht immer rational handeln, nicht mal beim Tod vor Augen. Der Mensch trinkt Alkohol, raucht und läßt sich im Krieg ohne weiteres wie Schlachtvieh ins Feuer schicken, obwohl er es besser weiß. Warum? Weil er denkt, mir (und meinen Angehörigen) wird schon nichts passieren. Und das dicke Geld lockt halt.

    Ein Supermittel würde auch nicht unbedingt flächendeckend bekannt, wenn es innerhalb eines Konzerns, der evtl. auch an Chemotherapien gigantisch verdient entwickelt wird. Nach einer Kostenrechnung kann die ggf. zu Lasten des neuen Medikaments ausgehen und die Zahl der Mitwisser ist überschaubar.

    Machen wir uns nichts vor: Ein Konzern wählt im Zweifel immer den größten Profit. Ich gebe allerdings zu: “Was einmal erdacht wurde kann nicht zurückgenommen werden (Dürrenmatt)”. Ein erfolgreicher Wissenschaftler wäre vermutlich auch mit Geld nicht so leicht mundtot zu machen (Punkt 4). Aber eben noch lange nicht jeder.

  24. 24 awmrkl 5. November 2016 um 05:40

    @Schwermetaller

    Hab nachgeguckt, weil mich solcherart Dreckschleudern interessieren, Ergebnis:

    “kathopost.wordpress.com is no longer available.
    The authors have deleted this site.”

    Kann also nicht gerade lange bestanden haben.

  25. 25 Oliver Hinz 20. Januar 2017 um 03:44

    Hallo Menschen ,

    ich glaube nicht , das Wir normale Menschen ( von uns angeblichen klar denkenden Menschen so bestimmt! ) das Recht haben irgendjemanden in diesem Universum als Autist,Behindert oder Eingeschränkt zu betiteln. Wer gibt das vor , wo steht die NORM dafür.Das ist einfach nur peinlich wenn Individien wirklich denken das sie Einzigartig wären, und meinen sie wären normal . Ich werde als normaler Mensch in der Gesellschaft betitelt, doch ich muss sagen so sehe ich mich Persönlich nicht.
    Ich bin Leben !!!
    So wie wir alle in diesem Universum !

    P.S. Und wenn dieses Grosse Ganze ( Mensch ) nicht eine Masse ist, werden wir uns selbst Zerstören.

    in diesem Sinne

    Frieden ( Peace ) überall ( allover ) der ( the ) Welt ( World )

    LG Oliver Hinz

  26. 26 Oliver Hinz 20. Januar 2017 um 03:52

    Ich meine damit auch sagen zu wollen “Leben , und leben lassen ” wie in einer guten Beziehung muss Ich als Mensch immer wieder das Leben mit meinem Partner lernen um zurecht zu kommen. Damit Mensch miteinander gut auskommt !!!

    entschuldigt evtl. Rechtschreibfloskeln glaub jeder hats Inhaltlich verstanden ” und das Verständniss ” miteinander ist doch das wichtigste das wir Komunizieren.

  27. 27 Bernd Harder 20. Januar 2017 um 10:43

    @Oliver Hinz:

    Ein neues Portal zum Thema Autismus: “Autisten beantworten Fragen zu Autismus”

    http://www.autismusfaq.de/

  28. 28 noch'n Flo 20. Januar 2017 um 12:15

    @ Oliver Hinz:

    Die “Norm” ist der Regelfall, das Übliche, der Durchschnitt. Was davon abweicht, ist nicht “normal”.

  29. 29 Groddeolm 29. Mai 2017 um 01:33

    Hier gehts immer noch munter weiter, das Video läuft wieder durch das Netz:
    http://allhealthalternatives.com/krebs-ist-schon-lange-heilbar/#undefined.gbpl

  30. 30 Maier 20. Juli 2017 um 00:29

    Nun leider ist es Faktum, das die meisten groß angelegten Studien von Pharmakonzernen wie z.B. Roche (Avastin) in Auftrag gegeben und finanziert werden, obwohl die Ergebnisse kaum nennenswert sind.

    Die hätten absolut kein Interesse daran herauszufinden, dass eine Therapie die sie nicht mehr patentieren und für Millarden verkaufen können, bei Krebs helfen kann. (Sei es Methadon oder Diäten in der Unterstützung der Chemotherapie).

  31. 31 noch'n Flo 20. Juli 2017 um 15:42

    @ Maier:

    “Nun leider ist es Faktum, das die meisten groß angelegten Studien von Pharmakonzernen wie z.B. Roche (Avastin) in Auftrag gegeben und finanziert werden, obwohl die Ergebnisse kaum nennenswert sind.”

    Woher weisst Du das? Wieviele dieser Studien liest Du denn so pro Woche? Welchen Facharzttitel hast Du? Was qualifiziert Dich sonst zu so einer Behauptung?

    Nebenbei: an den Unis läuft immer noch weit mehr Forschung als in den Unternehmen. Also nix mit Faktum.

    “Die hätten absolut kein Interesse daran herauszufinden, dass eine Therapie die sie nicht mehr patentieren und für Millarden verkaufen können, bei Krebs helfen kann.”

    Und? Kann man das einem Unternehmen vorwerfen?

    Die Forschung zu Methadon muss staatlich oder durch Patientenorganisationen (wie z.B. die Krebsliga) finanziert werden. Und genau das findet ja bereits seit Jahren statt.

    Und Diäten zur Unterstützung der Chemo sind Nonsens. Da kann man höchstens ein paar Nebenwirkungen antagonisieren.

    Das war wohl nix. Sechs, setzen!

  32. 32 Martina Rheken 20. Juli 2017 um 16:56

    @Maier:

    “Die hätten absolut kein Interesse daran herauszufinden, dass eine Therapie die sie nicht mehr patentieren und für Millarden verkaufen können, bei Krebs helfen kann. (Sei es Methadon oder Diäten in der Unterstützung der Chemotherapie).”

    Vielleicht übersiehst du dabei, dass bei Methadon umgekehrt auch keine Forschung und Entwicklung für schell mal 500 Millionen Euro notwendig ist, die es normalerweise kostet, ein Krebsmedikament zur Markreife zu bringen. Erklärst du mir kurz, warum die Formel “null Entwicklungskosten, hohes Verkaufspotenzial” für Pharmafirmen völlig uninteressant sein sollte?

    Und wie Flo schon schrieb: “Eine Gruppe von Medizinern mehrerer Universitäten hat Anfang des Monats bei der Deutschen Krebshilfe einen Antrag auf die Förderung einer klinischen Studie eingereicht.”

    (Zu Methadon).

    http://www.deutschlandfunk.de/methadon-k-ein-wundermittel-gegen-krebs.676.de.html?dram:article_id=391497

  33. 33 RPGNo1 20. Juli 2017 um 17:39

    Argh. Schon wieder tauchen hier die Apologeten der großen Pharmaverschwörung auf. Wenn es eine Zeitmaschine gäbe, würde ich denen eine 4-wöchige Rundreise in die Vergangenheit schenken (ohne Zugriff auf moderne Pharmazeutika). Mittel- und Südeuropa um 1350 sollen sehr interessant gewesen sein.

Kommentieren




NEU: Skeptiker 2/2017

SKEPTIKER 4/2016

GWUP im Social Web