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Neu bei „Grams‘ Sprechstunde“: Amalgam – Die Quecksilberbombe in der Plombe

| 19 Kommentare

Neu bei Grams‘ Sprechstunde:

„Die Quecksilberbombe in der Plombe“

Ja, eine minimale Quecksilberfreisetzung aus Amalgam gibt es durchaus. Und nein, eine Gesundheitsgefährdung ergibt sich daraus nicht. Insgesamt ist Amalgam weltweit das Mittel der Wahl mit den geringsten Risiken.

Zwei Dinge allerdings können Amalgam doch schädlicher und gefährlicher machen als nötig: Erstens sollten vorhandene, intakte Füllung nicht aus esoterischen Gründen oder unnötiger Angst extra herausgefräst werden.

Denn dabei können tatsächlich größere Quecksilbermengen frei werden als im Normalfall – und verschluckt oder als Quecksilberdampf eingeatmet werden, der besonders toxisch wirken kann.

Und zweitens schadet es, wenn aus den Taschen von Menschen mit „Amalgamangst“ ordentliche Summen in die Kasse der örtlichen Heilpraktiker fließen – für ein „Ausleiten“ von Quecksilber, das es in relevanten Mengen im Körper gar nicht gibt, solange es in der intakten Amalgamfüllung gebunden ist.

Zum Weiterlesen:

  • Grams‘ Sprechstunde: Die Quecksilberbombe in der Plombe, spektrum am 9. November 2018
  • „Grams‘ Sprechstunde:“ Wer Medikamente gut findet, ist ein Pharma-Büttel – oder? GWUP-Blog am 19. Oktober 2018
  • Natalie Grams am 14. November in Mainz: „Alternativmedizin – wirklich eine Alternative?“ GWUP-Blog am 1. November 2018

19 Kommentare

  1. ich mag amalgam plomben, da wo sie passen. vorteil sie halten bei guter herstellung fast ewig.
    nachteil sie können nicht außen, da sie nicht kleben.(nur klemmen)

    also wo es geht will ich sie, problem es gibt inzwischen viele zä die gar keine amalgamplomben mehr machen, muß man suchen. zu dem „problem“ falls mal eine ausgewechselt werden muß, und man quecksilber verschluckt, ist das kein problem denn es kommt da wieder raus wo unser körper, alles ausscheidet.

    da brauchts keine „ausleitung“ die sowieso sinnlos ist.

  2. Meines Wissens haben Zahnärzte ein Problem mit Amalgam aufgrund gesetzlicher Bestimmungen beim Umgang mit Quecksilber; so von wegen Arbeitsschutz, Riskoabschätzungen, Entsorgung etc.
    Vermutlich versuchen viele daher, gar nicht erst mit Amalgam zu arbeiten, wenn irgendwie geht.
    Mal abgesehen davon, dass von sich aus kaum jemand danach fragen wird.

  3. @ Christian Becker

    welcher Zahnarzt hat denn selber Amalgam-Füllungen?

    in Deutschland, wir reden nicht über die Dritte Welt, zu der die GWUP scheinbar Deutschland machen will: bei der GWUP wird ja alles verteidigt, was todes-out ist: Kernenergie, Glyphosat, jetzt Ur-Alt Zahnfüllungen:

    „Im März 2017 wurde im Europäischen Parlament eine Verordnung beschlossen, die die Verwendung von Amalgam deutlich einschränkt. Ab Juli 2018 dürfen Jugendliche unter 15 Jahren sowie schwangere und stillende Frauen keine Zahnfüllungen aus Amalgam mehr erhalten. Grundsätzlich müssen ab dann auch vordosierte Mischungen verwendet werden, um den Quecksilberanteil optimal zu halten. Weiter sind dann Amalgamabscheider im Ordinationsabwasserstrang vorgeschrieben. Eine Studie soll bis 2020 klären, ob um 2030 Amalgam völlig aus der Zahnmedizin verbannt werden soll.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilber#Amalgam

  4. @ Peter Z.:

    Beschlüsse von Parlamenten haben nichts mit dem Stand der Wissenschaft zu tun, da geht es nur um Lobbyismus und Glaubensfragen. Siehe Homöopathie, Glyphosat, Atomausstieg etc.

    Aber interessant zu sehen, wie die grüne Gehirnwäsche auch bei Dir funktioniert hat.

  5. @ noch’n Flo

    zum Glück ist die GWUP ja „auf dem Stand der Wissenschaft“ und weit entfernt von „Lobbyismus“ …

    wer jetzt lacht …

  6. @ Bernd Harder

    wer würde daran zweifeln …

    deshalb wirst du mir jetzt sofort einen Zahnarzt nennen, der selber Amalgam-Füllungen hat … wie, kennst du nicht? wie kann das sein, wenn Amalgam-Füllungen „auf dem Stand der Wissenschaft“ so klasse sind?

  7. @ Peter Z. – HaHa. Es gibt bessere Scherze, als den Deinen.

    Aber die Frage nach der Quecksilberbelastung im Abwasser ist so trivial nicht. Ich frage mich nur, ob die EU an das Thema unvoreingenommen rangeht, oder ob hier mal wieder irgendwelche Ideologen die Marschrichtung vorgeben.

    Ich jedenfalls kann an Amalgan als Stoff für Füllungen sonst wahrlich nicht böses finden.

  8. @Peter Z.
    Mein langjähriger Zahnarzt hat keine Probleme, die Amalgamfüllungen in meinen Zähnen zu erneuern bzw. kariöse Zähne damit zu behandeln, denn es sind keinerlei ernsthafte Gesundheitsbeschwerden in Bezug auf Zahnamalgam bekannt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Amalgamf%C3%BCllung

    Zudem weisen die Alternativen (Kunststoff, Keramik, Komposit) mehr Nachteile gegenüber Amalgam aus, bringen aber auch einem mehr Geld ein. Gerade deswegen werden sie von geschäftstüchtigen Zahnärzten gerne empfohlen.

  9. @ Peter Z.

    „wer jetzt lacht…“

    … hat nicht verstanden, was die GWUP ist.

  10. @peter z, was mich immer wieder beeindruckt : alles was die „kritiker“ wie sie vorbringen können sind sprüche und wirre behauptungen.

    haben sie überhaupt den artikel gelesen?

    wenn ja, nicht verstanden.

  11. @Peter Z.

    Gääähnnn – netter Versuch auf dem Niveau von „Kein Arzt lässt sich selber impfen“.

  12. @ Peter Z.:

    Also mein ehemaliger Zahnarzt, der vor 3 Jahren in Ruhestand gegangen ist, hat Amalgan-Füllungen, hat er mir selber erzählt.

    Und ich habe eine Zahnärztin als Patientin, die ebenfalls mind. eine Amalganfüllung hat – habe ich selber gesehen, als ich ihr mal wegen einer Halsentzündung in den Mund geschaut habe.

    Gut jetzt?

  13. @ noch’n Flo

    „… hat er mir selber erzählt“

    das ist jetzt aber „extra-anekdotisch“, echt Klasse, bitte mehr davon!

  14. @Peter Z.:

    Machen Sie sich nicht lächerlich.

    Das war Ihre Frage:

    „deshalb wirst du mir jetzt sofort einen Zahnarzt nennen, der selber Amalgam-Füllungen hat.“

    Darauf haben Sie Antwort bekommen.

    Und jetzt ist hier auch Schluss für Sie, schönen Tag noch.

  15. @Peter Z: Ich bin Zahnärztin und habe selbst zwei Amalgamfüllungen.

  16. @ Peter Z.:

    „das ist jetzt aber „extra-anekdotisch“, echt Klasse, bitte mehr davon!“

    Was haste denn erwartet, etwa Röntgenbilder?

    Sorry, aber dieser Strohmann ist mir echt zu dämlich.

  17. @noch’n Flo:

    Seit gestern 19:47 Uhr geht alles von Herrn Z. ungelesen in den Spam.

  18. Es gibt Hinweise darauf, dass Zahnamalgam bereits
    zu Beginn der Tang-Dynastie ( chinesisch 唐朝, Pinyin
    táng cháo ) in China (618–907 n. Chr.) als
    Füllungsmaterial verwendet wurde,

    Q.:Wikipedia
    Also im Grunde etwas für Anhänger der traditionellen chinesischen Medizin.

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