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Nein, Homöopathie-Kritik ist eben gerade keine „Kampagne gegen Esoterik“

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Ja – es ist allerdings nicht so, als ob wir das nicht wüssten:

Deshalb ist unsere Kommunikationsmanagerin Dr. Natalie Grams auch in Berlin unterwegs:

Deshalb heißt ihr neues Buch „Gesundheit!“ und nicht „Gegen Esoterik“.

Wer mit Natalie Grams darüber sprechen möchte: am Donnerstag in Augsburg.

Zum Weiterlesen:

  • Wer Homöopathie entzaubern will, muss ans Gesundheitssystem ran! Die Kolumnisten am 4. Februar 2018
  • Ein wichtiges und mutiges Buch: „Gesundheit“ von Natalie Grams, GWUP-Blog am 26. Januar 2018
  • Natalie Grams in Augsburg: „Homöopathie vs. Schulmedizin“, GWUP-Blog am 1. Februar 2018
  • Homöopathie, Ganzheitlichkeit und die sprechende Medizin, GWUP-Blog am 20. April 2013

8 Kommentare

  1. Das INH versteht sich ja auch nicht als Debattenverein, der sich in Streitereien mit den „Esos“ verzettelt. Zur Aufklärung gehört zwar auch die Auseinandersetzung mit der Gegenseite, auch die ganz direkte in Social Media und Foren, aber die Zielsetzung steht vom ersten Tag an fest, wie man an der Freiburger Erklärung zur Gründung des INH ersehen kann:

    „Ziele unserer Kritik sind nicht der heilsuchende Patient und der einzelne homöopathisch arbeitende Therapeut, sondern die aufgebaute Lehre und die Institutionen des Gesundheitswesens, welche die Widersinnigkeit der Homöopathie längst erkennen könnten, aber dennoch nicht einschreiten. Wir fordern die Akteure des wissenschaftlich begründeten Gesundheitswesens auf, sich endlich von der Homöopathie und anderen pseudomedizinischen Verfahren abzuwenden und zurückzukehren zu dem, was selbstverständlich sein sollte: Wissenschaftlich validierte, faire und allgemein nachvollziehbare Regeln für eine hochwertige Medizin, ausgerichtet am Wohlergehen der Patienten.“

    Man schaue auch einmal unter der Rubrik „Standpunkte“ auf der INH-Webseite nach, wie viele Stellungnahmen zu offiziellen und offiziösen Verlautbarungen, wie viele offene Briefe an Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens ergangen sind.

  2. Nebenbei: ich hatte letzte Woche einen Pharma-Vertreter (von einem bekannten Hersteller von Phytopharmaka) in meiner Praxis, der sich zunächst durch das in meinem Wartezimmer hängende Susannchen-Plakat etwas irritiert zeigte. Er sprach mich dann darauf an, und ich erklärte ihm, was das INH ist (er hatte wegen der Internetadresse fälschlich angenommen, dass es sich um einen Pro-HP-Verein handele).

    Das hat ihn dann sehr interessiert und so übergab ich ihm eine der Visitenkarten, mit denen mich Susanne und Norbert vor einiger Zeit ausgestattet hatten. Er meinte, er würde sich die Seite nun einmal genauer anschauen. Die Grundidee des INH fand er jedenfalls klasse.

    Und eventuell wird er auch mal auf unserem Skeptikerstammtisch vorbeischauen. Ob das nun korrekt ist, wenn wir da demnächst einen Vertreter von „Big Farma“ dabeihaben?!? ;)

  3. @ noch’n Flo: Was, ein Pharmamafioso bei den Skeptikern? Jei, da wird die Esoterikmafia hohldrehen, wenn sie das spitzkriegt.

  4. @ gnaddrig:

    Schwierig wird es erst dann, wenn der zum Einstand eine Runde gibt….

  5. @crazyfrog
    Ja, mit der „harmlosen“ Homöopathie kann man richtig Geld verdienen…sie kann für jeden Scheiß eingesetzt werden und Niemand kann geschädigt werden – es kann auch nicht zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, da sie keine Wirkung hat (bis auf einem Placebo-Effekt, der mehr oder weniger mächtig sein kann)

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