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Echter Werwolf oder Opfer?

| 1 Kommentar

Eines meiner Lieblings-Youtube-Videos passt prima zur aktuellen Hoaxilla-Folge:

Cool.

Am 31. Oktober 1589 wurde übrigens in Bedburg bei Köln ein „echter“ Werwolf hingerichtet.

Jener Peter Stubbe soll damals 16 Frauen, Männer und Kinder (darunter sein eigener Sohn) ermordet haben, nachdem er vom Teufel einen magischen Gürtel erhalten hatte, mit dem er sich in ein wildes Tier …

… mit den schärfsten und grausamsten Zähnen, einem riesengroßen Leib und gewaltigen Tatzen“

verwandeln konnte.

So heißt es jedenfalls in einer alten Flugschrift aus dem Jahr 1590.

Und noch heute gibt es im Naturpark Rheinland einen Werwolfwanderweg.

Was es mit dem Fall Peter Stubbe tatsächlich auf sich hatte, dem gehen die Sagenforscher von Hoaxilla im Podcast Nr. 113 auf den Grund.

In meinem Buch „Sie sind mitten unter uns“ findet sich ebenfalls ein Kapitel dazu.

 

Zum Weiterlesen:

  • German Werwolf statt American Werewolf, GWUP-Blog am 19. Oktober 2010
  • Grün ist der Werwolf, GWUP-Blog am 31. Januar 2010
  • Skeptiker jagt Werwolf: The Morbach Monster, GWUP-Blog am 5. April 2009
  • Drei seltene Erkrankungen machen noch keinen Werwolf, GWUP-Blog am 15. August 2012
  • Werwölfe und Vollmond, GWUP-Blog am 17. August 2012

 

 

 

 

Ein Kommentar

  1. Auch aus Ansbach gibt es eine sehr interessante Werwolf-Legende:

    Im Jahre 1685 trug es sich zu, dass in der Gegend von Ansbach ein kleiner Bub sowie eine junge Frau von einem aggressiven Wolf angefallen wurden und dabei zu Tode kamen.

    Die Bevölkerung rief zahlreiche Jäger um Hilfe an, es gelang ihnen jedoch nicht, die Bestie zur Strecke zu bringen. An einem Oktobertag des gleichen Jahres wollte der Wolf sich einen Hahn als Snack zwischendurch genehmigen und fiel dabei in einen stillgelegten Brunnen. Das Untier wurde daraufhin von herbeieilenden Bauern gesteinigt und sein Kadaver an einem Galgen in Ansbach öffentlich zur Schau gestellt.

    Da man annahm, es handele sich bei der Bestie um den um einige Zeit früher verstorbenen, unbeliebten ehemaligen Bürgermeister Michael Leicht, verzierten die Ansbacher den am Galgen baumelnden Wolf mit einer dazumal üblichen Perücke sowie mit einer menschlichen Maske.

    Das Gerücht ging um, Michael Leicht habe seiner eigenen Beerdigung beigewohnt und sich fortan nachts in einen dämonischen Werwolf verwandelt.

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