Allmächtiger: Die Untersuchungskommission des Vatikan in Sachen Medjugorje will angeblich “nichts” herausgefunden haben, was gegen die Echtheit der Marienerscheinungen spricht.
Das meldet jedenfalls die Seite Medjugorje Today.
Wenn das stimmt, dann hätten die alten Herren wohl besser mal den Skeptiker gelesen – oder diesen Blog, wo wir die ganze Geschichte aufgerollt haben:
- Kardinal Schönborn, Medjugorje und die Sonnenwunder, GWUP-Blog am 9. Dezember 2009
- Die “guten Früchte” von Medjugorje, GWUP-Blog am 2. Januar 2010
- Wie übernatürlich ist Medjugorje? GWUP-Blog am 10. Januar 2010
- 30 Jahre Medjugorje Teil I: Die Vorgeschichte
- 30 Jahre Medjugorje Teil II: Die Seher
- 30 Jahre Medjugorje Teil III: Die Franziskaner
- 30 Jahre Medjugorje Teil IV: Die Botschaften
- 30 Jahre Medjugorje Teil V: Das Fazit
Mittlerweile gibt es auch neuere kritische Literatur dazu, zum Beispiel “Eine Reise nach Medjugorje” oder “Medjugorje verstehen” (beide im Dominus-Verlag, Augsburg).
Immerhin: Eine offizielle Anerkennung als “Erscheinungsort” dürfte dem Dorf kaum zuteil werden, solange die “Seher” noch leben und der Ortsbischof sich vehement dagegen ausspricht.
Die aktuelle Untersuchung hat wohl eher den Zweck, den Millionen Medjugorje-Fans Aktionismus vorzugaukeln und sie nicht gegen dem Amtskirche aufzubringen – sowie ein endgültiges Abgleiten ins Sektiererische zu verhindern.
Direktlink zum Video auf Youtube
Das Spinnerportal kreuz.net mutmaßt derweil über die bevorstehende Ernennung Medjugorjes zur “Gebetsstätte”.
Eine “Gebetsstätte” ist zwar jeder Ort, an dem Gläubige beten – der Begriff hat keinerlei kirchenrechtliche Bedeutung. Er klingt bloß bedeutsamer als “Wallfahrtsort” oder ähnliches.
Zum Weiterlesen:
- Bernd Harder: Die Marienerscheinungen von Marpingen, Skeptiker 4/1999
- Die Geheimnisse von Fatima, GWUP-Blog am 9. Mai 2010




Ach je, das hab’ ich ja jetzt erst gelesen…ich bin geschockt.
Das ist Öl in das Feuer der “Botschaftsgläubigen” und ein Schlag für die Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche.
Die Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche ist doch sowieso schon längst verloren…
@Alexander
Das habe ich gewußt, daß das Jemand schreibt…also habe ich doch gewisse “hellseherischen Fähigkeiten”…;-)
Apropos “Spinnerportal”…
Hier ist ein wunderbares Schmankerl…
Ich frage mich nur was für ein “Botschafter” er ist – Für die maximal mögliche Dummheit?
Dieser “Botschafter” weiß wohl nicht, daß er sein Unfug nicht über das Internet verbreiten könnte, wenn es keine Wissenschaft und Wissenschaftler gegeben hätte.
Um wieder OnTopic zu kommen – soweit ich weiß, ist er auch ein Anhänger von Medjugorje. ;-)
@ Ralf
Nur wenn Sie die Person Alexander (also mich) näher beschreiben (Geschlecht, Alter, Haarfarbe, Größe, Gewicht und Beruf), versuche ich, an Ihre hellseherischen Fähigkeiten zu glauben;-)
Die Katholische Kirche ist der größte esoterische Verein der Welt, es zeigt wieder einmal, wie fließend die Grenzen zwischen religiösen Glauben und esoterischen Aberglauben sind. Mit diesen Unsinn fördert die Kirche die Konkurrenz nur.
@Alexander
Geschlecht: männlich
Alter: 32
Haarfarbe: blond
Größe: 1,82
Gewicht: 80 kg
Beruf: Steuerberater
…und was sagen Sie jetzt? :-)
@ Ralf
Ich bin fassungslos;-)))))))))
@Alexander
Tja, wem es gegeben ist, dem ist es gegeben…
Ich warte immer noch auf die Überweisung der GWUP (10.000€), für bewiesene paranormale Fähigkeiten. :-)
Achso, meine Bankverbindung:
Eso-Bank
777 Münchhausen
@ Ralf
Verraten Sie mir den Trick?
Bewerben Sie sich mit Ihren hellseherischen Fähigkeiten doch bei “Supertalent” RTL, da gibt´s 100.000 Euro für den Sieger;-)
@Alexander
Das ist kein Trick, das ist PSI.
Apropos Gewinn, Sie als Steuerberater können mir bestimmt sagen, ob ich das versteuern müsste; ich habe mal gelesen, daß irgendein Gewinner von Big-Brother, wegen den Steuerschulden insolvent wurde.
@ Ralf
Gewinne sind in Deutschland grundsätzlich ein ganzes Jahr vollkommen steuerfrei. Also innerhalb eines Jahres ausgeben;-)))
Nach diesem Jahr werden sie als normales Einkommen versteuert.
Wobei es noch zu klären gibt, ob die 100.000 Euro tatsächlich ein “Gewinn” im üblichen Sinne sind oder schon bereits als Einkommen gestuft wurd. Denn es gab schon Ansätze von Diskussionen oder sogar Einwände von Finanzämtern, die diesen Gewinn nicht als solchen wie z. B. bei einem Glücksspiel akzeptieren, da hier nicht das Glück vordergründig, sondern hauptsächlich oder zumindest zu einem großen Teil die Leistung der Künstlertalente zum Sieg der 100.000 Euro beitragen.
@Alexander
Danke, erst jetzt habe ich die Antwort gelesen.
Man merkt halt sofort, daß Sie ein Fachmann sind… :-)
@ Ralf
Sie haben erst jetzt die Amtwort gelesen?
Das glaube ich Ihnen nicht so ganz.
Sie haben doch nur nach einer passenden Antwort gesucht und für diese nun auf den Tag genau ganze 4 Monate benötigt. Dabei sind Sie doch sonst immer sehr schnell mit Ihren Antworten.
Lieber Ralf, Sie werden uns Lesern doch wohl zukünftig auch weiterhin in Ihrer altbekannten Schnelligkeit Ihre Kommentare und Antworten zukommen lassen, oder?
;-)
@Pierre Castell
Manchmal sind meine Kommentare etwas zu schnell…vielleicht sollte ich über manche Dinge besser nachdenken. :-/
Nee, machen Sie mal weiter so…
Zu trockene Kommentare können manchmal auch sehr ermüdend sein. Ihre Selbstironie gefällt mir in der Regel ganz gut;-)
@Pierre Castell
Danke, vielleicht fange ich zu twittern an…aber das möge Gott verhüten. :-)