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Dr. Hegedüs zur „Schock-Studie“ der Charité über Impfschäden

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Auch Dr. Janos Hegedüs befasst sich mit der „Schock-Studie“ der Berliner Charité zu angeblichen Corona-Impfschäden:

Hegedüs füllt zunächst den Online-Fragebogen aus (bis Minute 13:50) und erklärt dann die Problematik der fehlenden Vergleichsgruppe und weitere Schwachpunkte des Studiendesigns, zu denen unter anderem der suggestive Charakter der Fragen gehört:

Ich weiß nicht, ob das bewusst oder einfach nicht durchdacht war – aber seltsam ist es auf jeden Fall.

Zum Weiterlesen:

  • Die „Schock-Studie“ der Charité zu Corona-Impfschäden: Viel Lärm um wenig, GWUP-Blog am 7. Mai 2022
  • Skeptiker-Interview mit Dr. Janos Hegedüs: „Der Unwissenschaftlichkeit etwas entgegensetzen“, GWUP-Blog am 5. April 2022

4 Kommentare

  1. Bewusst, nicht richtig durchdacht – vielleicht passt eine dritte Formel besser.

    Es ist eben das, was ein Anthroposoph für Wissenschaft hält. Nämlich die Steinersche „geisteswissenschaftliche“ Folie über der „heutigen Wissenschaft“, die eigentlich nach Rudis Prophezeihungen längst von seiner „Geisteswissenschaft“ assimiliert sein müsste.

    Diese Assimilation zeigt sich hier in der Tätigkeit von Prof. Matthes in schöner Klarheit.

  2. „Studie der Berliner Charité: Kein Nachweis für vermehrte Impfnebenwirkungen“:

    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-impfnebenwirkungen-101.html

  3. Der Fragebogen zur Stimmung (Wie haben Sie sich die letzte 2 Wochen gefühlt?) ist das Beck Depressionsinventar. Je nach stärke von Depressionen, kann die Beschwerden wie zB Kopf- und Rückenschmerzen verstärkt werden bzw im Rahmen psychosomatischer Berschwerden erst hervorgerufen werden..
    Der 2 Teil zum Wohlbefinden ist aus dem PHQ-9.
    Beides sind standardisierte Fragebögen zur Erfassung von Depression und dem subjektiven, psychischen Wohlbefinden. Leute, die sich mehr Sorgen machen/sich nicht wohl fühlen , nehmen ebenfalls Beschwerden stärker wahr.
    Internetrekrutierung ist durchaus ok, muss man dann in der Diskussion der Ergebnisse nur kritisch betrachten und Für und Wider abwägen.

  4. @ jieslahh:

    Ob Herr Matthes Fragen aus standardisierten Fragebögen verwendet oder nicht, ist hier nicht entscheidend.

    Wer ein Lineal verwendet, um Kartoffeln zu wiegen, hat auch ein standardisiertes Messinstrument benutzt. Aber es passt nicht zur Fragestellung, so wie Matthes Vorgehen nicht passt, weil er „nach“ und „aufgrund“ nicht voneinander abgrenzen kann.

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