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Die „Pathologie-Konferenz“: Konfus und unkonkret

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Seit drei Tagen trendet bei Twitter der Hashtag #Pathologiekonferenz.

Kurz gesagt geht es um eine Pressekonferenz, die am Montag „im pathologischen Institut in Reutlingen“ stattfand und bei der „die Ergebnisse der Obduktionen von zehn nach COVID19-Impfung Verstorbenen vorgestellt“ wurden.

Damit sollte bewiesen werden, dass eine Vielzahl von geimpften Personen „kausal an der Impfung verstorben“ sei.

Die Protagonisten der Veranstaltung sind zwei Pathologen im Ruhestand und ein emeritierter Professor für Elektrotechnik.

Neben einigen kurzen Erwiderungen bei Twitter selbst (zum Beispiel hier oder von Prof. Konrad Steinestel vom Institut für Pathologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm) …

… hat Welt+ ausführlich über den „dubiosen Pathologen-Vortrag“ berichtet:

Einiges an dieser Pressekonferenz war ungewöhnlich. Sie fand im „Pathologischen Institut Reutlingen“ statt, das im Internet nicht auffindbar ist und bei dem es sich nicht um das „Institut für Pathologie“ am Klinikum in Reutlingen handelt. Laut Presseerklärung wurde die Einrichtung 18 Jahre von Professor Arne Burkhardt geleitet, bevor dieser sich als Pathologe niederließ und schließlich in den Ruhestand ging.

Während der Pressekonferenz gab der 75-Jährige an, private Spender hätten ihm „mehrere hunderttausend Euro“ angeboten, wenn er seine Arbeit wieder aufnehme, auch aus Altersgründen habe er aber abgelehnt. Er selbst führt offenbar keine Autopsien mehr durch.

Anscheinend, schreiben die Autorinnen, hätten sich die Angehörigen von Verstorbenen, bei denen Autopsien an anderen Orten vorgenommen wurden, mit Burkhardt in Verbindung gesetzt, der sich daraufhin „nicht näher definierte Gewebeproben“ von den obduzierten Personen schicken ließ:

Über die genaueren Umstände des Todes, Vorerkrankungen und Symptome schien Burkhardt selbst nur mutmaßen zu können. Auch das Alter der Toten wurde nicht genannt, außer dass es sich bei allen um „ältere Menschen über 50“ gehandelt hatte.

Klar ist indes, dass Arne Burkhardt Mitglied des Querdenken-Vereins „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGfD) ist und seit längerem gegen angebliche „Gesundheitsschäden und Langzeitfolgen durch Maskentragen“ polemisiert.

Und auch die Filmfirma, die das Video produziert hat, ist bekannt für „Verschwörungsmärchen“.

Burkhardt will zusammen mit seinem Kollegen Walter Lang (ebenfalls MWGfD-Mitglied) einen „Lymphozyten-Amok in allen Geweben und Organen“ der Verstorbenen sowie Verunreinigungen in Impfstoffen „mehrerer Hersteller“ entdeckt haben.

Die Welt-Redakteurinnen baten führende deutsche Pathologen um einen Kommentar zu dem Video:

Einer der Kontaktierten folgte der Veranstaltung, brach dann aber nach einer halben Stunde entsetzt ab und wollte namentlich nicht genannt werden – er wolle „mit so etwas“ nicht in Verbindung gebracht werden.

Prof. Benjamin Ondruschka, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, verfolgte die Pressekonferenz. Zusammenfassend lautet sein Urteil:

Mir war bis zum Schluss nicht klar, wovon konkret die beiden eigentlich sprechen […] Die Fälle schienen sehr heterogen zusammengesetzt zu sein, teilweise mit mehrmonatigen Zeitintervallen zwischen Impfung und Versterben.

Eine Analyse der „Pathologie-Konferenz“ ist auch bei Psiram erschienen.

Darin heißt es:

Die beiden Autoren berücksichtigten ungewöhnlich große Zeiträume zwischen Impfung und Tod. Bei diesen zehn Fällen ist der kürzeste Zeitraum 8 Tage gewesen, der längste 6 Monate.

Auch fällt das relativ hohe Alter der Verstorbenen auf, der jüngste starb mit 54 Jahren, die älteste mit 95. Das mittlere Alter lag demnach bei 71,8 Jahren, wenn die zehn oben genannten Fälle herangezogen werden, zu denen Altersangaben gemacht werden. Entsprechend hoch ist in dieser Altersgruppe auch die Wahrscheinlichkeit eines Todes aus natürlichen Ursachen.

Des weiteren fallen die spärlichen Angaben zu den einzelnen Schicksalen auf. So ist in zwei Fällen der Impfstoff unbekannt, und in einem Falle die Zeit zwischen Impfung und Tod. Zu Vorerkrankungen, alten Befunden und den Autopsiebefunden anderer Pathologen wurden erst zwei Tage später einige, spärliche Angaben nachgereicht.

Den Forderungen zahlloser „Querdenker“ bei Twitter, die Ausführungen der drei Ruheständler doch einfach „zu entkräften“, kann man eigentlich nur entgegen:

Update:

Auch die Deutsche Gesellschaft für Pathologie hat ein kurzes Statement publiziert:

Ebenfalls lesenswert:

  • Woran erkenne ich eine wissenschaftliche Konferenz?

Zum Weiterlesen:

  • Fragwürdige Befunde zu Impftoten, Welt+ am 22. September 2021
  • Psiram: Pathologie-Konferenz
  • “Pathologie Konferenz” frei erfunden – “Institut” verweigert Nennung von Daten, volksverpetzer am 24. September 2021
  • Eine Konferenz, die keine war? Pathologen distanzieren sich von Vortrag über Impftote, sna am 24. September 2021
  • Mitglieder der „Pathologie-Konferenz“ verbreiten unbelegte Behauptungen über Covid-19-Impfungen und Todesfälle, correctiv am 25. September 2021
  • Studie zu Corona-Toten: Virus in meisten Fällen todesursächlich, ndr am 18. Februar 2021
  • MWGfD: 44 Prozent Heilpraktiker und Andere, Gesundheits-Check am 24. Oktober 2020

43 Kommentare

  1. Frage 1. kann man sich als Rentner einfach so Proben aus der Pathologie schicken lassen? wenn ja – wo leben wir eigentlich?

    Rentner sind weiter nichts als dies, was sie mal waren ist doch völlig uninteressant, und berechtigt zu nichts. Leider sind sie oft frühsenil und verstehen nicht mal wenn ihre sinnlosen „Bemerkungen“ widerlegt wurden–> bhagdi, wodarg, ua.

    Frage 2. weshalb sollten Sprüche über Impfungen widerlegt werden wenn nicht mal der Impfstoff und alles andere drum rerum bekannt ist?

    3. auch die „Welt“ bemüht sich in letzter Zeit krampfhaft der -b..d- ins Abseits zu folgen. Was da auf YT zt. kam war stark bildblöd.

  2. Da stellt sich doch direkt die Frage, ob das „Besorgen“ von menschlichem Material über „irgendwelche“ Quellen nicht strafrechtlich relevant ist und man die Betroffenen straf- und privatrechtlich nicht in Grund und Boden verklagen kann.

  3. Das bestimmte Antikörper eine große Zahl schwerer Verläufe verursacht ist aber auch von vielen anderen „renomierten“ Stellen nachgewiesen worden!?

    Mehr als zehn Prozent der untersuchten schweren Fälle wiesen fehlgeleitete Antikörper auf.

    Das weltweit größte Covid-Forschungskonsortium, das Covid human genetic effort (COVIDhge), hat gezeigt, dass bestimmte Autoantikörper für eine größere Anzahl schwerer Covid-19-Verläufe verantwortlich sind, als bisher angenommen. Mehr als zehn Prozent der untersuchten schweren Fälle wiesen fehlgeleitete Antikörper auf, die nicht das Virus, sondern das Immunsystem attackierten, so Ivan Tancevski, Lungenfacharzt an der Universitätsklinik für Innere Medizin II im APA-Interview.

    Tancevski ist seit Herbst vergangenen Jahres einer von rund 120 internationalen Experten, die sich im Rahmen des COVIDhge-Konsortiums wöchentlich über den aktuellen Forschungsstand austauschen. Der Forschungsverbund, der vom preisgekrönten Jean-Laurent Casanova (u.a. Träger des Ilse und Helmut Wachter Preises) von der Rockefeller University in New York geleitet wird, treibt derzeit rund 15 Projekte voran, berichtete Tancevski, der an der von Günter Weiss geleiteten Universitätsklinik für Innere Medizin II tätig ist.

    Unter anderem suchen die Experten nach genetischen Ursachen für schwere Verläufe. „Auch junge Personen ohne Vorerkrankungen können schwer an Covid-19 erkranken. Männer, ältere Menschen und jene, die bestimmte Risikofaktoren aufweisen, sind tendenziell häufiger betroffen“, verwies der Innsbrucker Arzt auf bekannte Daten zu schweren Verläufen.

    Autoantikörper
    Im Oktober vergangenen Jahres habe Konsortiumsleiter Casanova entdeckt, dass manche schwer an Corona erkrankte Menschen bestimmte Autoantikörper besitzen, die die Immunantwort negativ beeinflussten, erinnerte sich der Lungenfacharzt. In den neuesten Untersuchungen des COVIDhge zeigte sich, dass dies vor allem bei Menschen über 70 und Männern der Fall sei. „Womöglich eine Teilerklärung, warum diese Personengruppen häufiger schwerer erkranken“, schlussfolgerte Tancevski.

    Diese Autoantikörper, die laut dem Experten rund 0,3 Prozent der Gesamtbevölkerung in sich tragen, blockieren sogenannte Interferone im Körper, die beim Schutz gegen Viren beteiligt sind. „Interferone werden von bestimmten Zellen in der Lunge auf Virusreize hin produziert. Sie greifen nicht direkt das Virus an, sondern geben Signale an andere Lungenzellen ab, sodass diese eine Vermehrung und Übertragung des Virus verhindern“, erläuterte Tancevski. Bei Patienten mit Antikörpern gegen Interferone funktioniere das Immunsystem also nicht mehr richtig, auch sei deren Interferonspiegel während der akuten Erkrankung deutlich erniedrigt gewesen, ließ der Mediziner wissen, der gemeinsam mit seiner PhD-Studentin Sabina Sahanic als Co-Autor bei der Studie mitgewirkt hat.

    Große Studie
    Über 1.000 Proben Schwererkrankter aus der ganzen Welt wurden im Zuge dieser Studie untersucht, die Kontrollgruppe umfasste 35.000 gesunde Personen. „Über 20 Prozent der Über-80-Jährigen wiesen besagte Autoantikörper auf“, zitierte Tancevski die Ergebnisse. Die Studie laufe weiter, bald sollen auch rund 200 Blutproben aus Innsbruck mitberücksichtigt werden, die kürzlich übermittelt wurden.

    Die neuen Erkenntnisse hätten sowohl Auswirkungen auf die klinische Therapie schwer erkrankter Corona-Patienten, als auch auf die Impfpriorisierung, betonte der Lungenfacharzt. So sei anzudenken, dass bei der Neuaufnahme Coronakranker ein Screening durchgeführt werde, um herauszufinden, ob die Person jenen Autoantikörper in sich trägt. „Damit würde ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einhergehen und man könne entsprechend frühzeitig reagieren“, so der Wissenschafter. Diese Messung sei einfach durchzuführen, dafür nötige Instrumentarien könne man rasch in bestehende Labors einbauen, meinte Tancevski. Schwer erkrankten Patienten mit Autoantikörpern könnte man zusätzlich zu einer Steroidtherapie gegebenenfalls Interferone oder neutralisierende Antikörper gegen SARS 2 verabreichen. Bei der Impfung sollten Menschen, die den Antikörper in sich tragen, zur Risikogruppe gezählt werden, zitierte Tancevski die Meinung des COVIDhge Konsortiums. „Man müsste diese nun auch beim dritten Stich priorisieren“, fand er

    https://www.oe24.at/coronavirus/bestimmte-antikoerper-verursachen-grosse-zahl-schwerer-verlaeufe/491474202?fbclid=IwAR2iAwTE-jm-u-86C_PZT6fIiwrlsbooGO6nBygfMgInaxfNroG0pWyGZb0

  4. @Unparteiisch:

    Das ist schon länger bekannt,

    https://www.science.org/doi/10.1126/science.abd4585

    hat aber nichts mit dem zu tun, was die „Pathologie-Konferenz“ als „Überschiessende Immunreaktion mit Gefahr von Autoimmun-Erkrankungen („self-to-self attack“)“ bezeichnet.

    Eine brauchbare deutsche Zusammenfassung finden Sie hier:

    https://web.de/magazine/gesundheit/autoantikoerper-rolle-schweren-covid-19-verlaeufen-35995566

  5. Ich hab mir den „Vortrag“ ca 45 min angeschaut, da wurde nur herumgeschwafelt.

    Prof Burkhardt erklärte mehrmals „wie ich es von meinen Lehrern gelernt habe“.

    Diese Lehrer haben also vor ca > 70 Jhr verkündet. Inzwischen hat sich der Wissensstand in der Medizin verzigfacht. Verdoppelung des Wissens in der Medizin alle 3-5 Jhr). Bis ich gelangweilt abgeschaltet habe ist jedenfalls noch kein Metallteil oder ein anderer Inhaltsstoff gekommen, der angeblich nicht deklariert war.

    Mir ist von ganz anderer Seite eine Dame beknnt, die von einer Anthroposophin angerufen wurde „bist du geimpft?“ Antwort „ja natürlich“. „Bist du wahnsinnig- du wirst ja gechipt“.

    Nur wie soll den so ein Chip längs durch so eine dünne Nadel gehen, ohne dass er sich verkeilt?

    Und bei 10 Dosen Behältnissen, funktioniert das dann sowieso nicht 1 Chip ppro Dosis, da würde man schon in die Poisson Verteilung reinkommen, geht aber nicht, weil sich alles verkeilen würde.

    Nein das sind schon richtige Impfstoffe – induzieren regelmäßig Antikörper und zelluläre Immunität.

    Hauptsächliches Ereignis nach Impfung: Impfschutz.

  6. An die Hubers und Diabetiker dieser Welt,

    der Austausch von histologischem Material ist internationaler Standard in der medizinischen Forschung und bestreitet hier wohl 70% des Forschungsalltags. Eine bürokratische Verschlechterung würde den Fortschritt der Forschung massiv drosseln bzw. die Abschaffung wäre quasi das Aus für die Forschung in der Medizin. Forderungen nach Anzeigen und strafrechtlicher Verfolgung sind daher wissenschaftsfeindlich und kleingeistig. In Österreich bedarf es – dem Hausverstand der Gesetzgebung sei Dank – Ihrem ausdrücklichen Widerspruch damit entnommenes Gewebe nicht für die Wissenschaft verwenden werden darf.

  7. Vielen Dank, Quetzalcoatl,

    für diesen nüchternen und sachlich richtigen Kommentar.

  8. @Quetzalcoatl:

    In der medizinischen Forschung ist das ja klar. Aber heisst das auch, dass histologisches Material, das offenbar bei offiziellen Obduktionen gewonnen wurde, an „Hobbypathologen“ verschickt wird?

    Da steht ja offenbar kein medizinisches Institut dahinter.

  9. @quetzalcoatl — meinst du nicht, daß du zuerst mal „lesen“ soltest.

    „ausdrücklich“ da haben zwei „Rentner“ und keine aktiven Wissenschaftler sich Proben besorgt.(falls sie nicht nur fantasiert haben).

  10. aus Wikipedia Tierkennzeichnung:

    Der RFID-Mikrochip, auch Transponder oder Tag genannt, ist ein elektronisches Mittel für das automatisierte Erkennen von Tieren. Der Transponder kann verschiedene Größen haben; übliche Abmessungen liegen bei einer Länge von 11,1 bis 13,9 mm bei einem Durchmesser von 2,05 bis 2,2 mm. Besonders kleine Transponder (8,5 × 1,35 mm), beispielsweise für Koi, sind erhältlich.

    Eine gewebeverträgliche Glas- oder Plastikhülle enthält eine Antennenspule sowie den passiven Chip mit der fest gespeicherten 15-stelligen Identifikationsnummer. Jede Kenn-Nummer ist weltweit einmalig, wenn ein Tier einen Chip hat, so ist es damit eindeutig identifizierbar(→ Abschnitt Ländercodes und Herstellercodes).

    Also das geht durch keine Impfnadel. Sicher nicht.

  11. Vielleicht kann gerade die Entstehung eines pseudowissenschaftlichen Systems beobachten, das sich nicht mehr nur negativ an den gängigen wissenschaftlichen Ergebnissen abarbeitet, sondern versucht, im Labor usw. eigene „Fakten“ zu erzeugen.

    Mal sehen, wo das endet. Die Wissenschaftsgeschichte kennt beeindruckende Beispiele (siehe z.B. den Sammelband „Pseudowissenschaft“ von Rupnow et al.).

  12. Entweder wissen diese Leute ganz genau was sie da tun, oder eben nicht. Ich finde beide Gedanken gleichermaßen beunruhigend.

  13. @ Quetzalcoatl und Diabetiker:

    Zumindest für wissenschaftliche Zwecke ist in Deutschland eine Einwilligung der Betroffenen zur Weiterverwertung von Gewebsproben erforderlich. Im Falle einer Zweitbegutachtung Rahmen der Diagnosefindung gehe ich ebenfalls davon aus, dass eine solche Einwilligung vorliegen muß.

    Womit wir zur Frage kommen, wer hier wohl eingewilligt haben könnte: Es müßten ja die Angehörigen gewesen sein, was grundsätzlich auch deren gutes Recht wäre.

    Die Frage ist allerdings, warum in den betreffenden Pathologien und Rechtsmedizinen nicht einfach eine histologische Nachbefundung im eigenen Institut auf Angehörigenwunsch erfolgt ist.

    Bzw.: Warum wurde in den Fällen eigener histologischer Untersuchungen nicht das erkannt, was der Prof. B. in seiner Nachbefundung zu erkennen glaubte?

    Die Welt „verbildet“ sich im aktuellen Fall allerdings nicht, sondern berichtet offenkundig sehr kritisch über diese Veranstaltung.

    Was mich zu weiteren Randnotizen veranlasst:

    – Ausweislich des Eintrags im Telefonbuch (https://www.dastelefonbuch.de/Suche/Burkhardt/Reutlingen) wohnt Prof. Burkhardt im Diebsteigle – damit bin ich vollkommen einverstanden.

    – Prof. Lang will von einer „Lungenklinik in Herner“ konsultiert worden sein. Ich weiß nicht, ob er sich nicht mehr erinnern kann, ob damit ein Haus in Herne oder aber die renommierte Einrichtung in Hemer gemeint sein soll. Er möge sich bitte zeitnah entscheiden.

    – Prof. Bergholz soll angeblich an einer Jakobs-University zu Bremen gelehrt haben. Womöglich war er mit Hape Kerkeling ja auf dem Jakobsweg unterwegs. Die Einrichtung hingegen heißt Jacobs University.

    – Habe mir die ersten Sekunden dieses Videos angetan: Wie auch in den sog. Ausschußsitzungen fällt auf, dass die Videoqualität schlecht und die Präsentation unprofessionell ist. Ovalmedia soll wirklich eine professionelle Produktionsfirma darstellen? Oder haben die Protagonisten kein Geld, mehr Qualität einzukaufen? Angesichts der Spendenwütigkeit vieler Querstänker doch eher unwahrscheinlich.

    Aber hier passen Inhalt und Form ausnahmsweise mal zusammen. Thumbs up!

  14. Es ist schon fast lustig, wie die Impfgegner eventuelle Nebenwirkungen, die vielleicht maximal sich im „Promille-Bereich“ (und noch weniger) bewegen, als Argument gegen eine Impfung benutzen wollen.

    Das Risiko von sehr, sehr vielen Menschen ist weitaus höher, als die Nebenwirkungen der Impfung, somit ist die Nutzen-Risiko-Abwägung klar für eine Impfung.

    Die Impfung hat keine Massengräber verursacht, aber Covid hat dies in vielen Ländern verursacht. Natürlich ist der Einzelfall, in dem schwere Impfreaktionen vorgefallen sind, schlimm, aber oftmals wären diese Reaktionen auch bei einer echten SARS-CoV2-Infektion aufgetreten. Durch eine Infektion sind zb mehr Thrombose-Fälle bei Infizierten aufgetreten, als bei Geimpften.

    Man kann bei einer Pandemie davon ausgehen, daß jeder Mensch sich in absehbarer Zeit mit SARS-CoV2 infiziert, dann wären die Folgen der Infektion, bei weitem höher, als die Folgen einer Impfung.

    Sorry, der Nick ist „Ralf voll geimpft“, ich habe mich bei der Auswahl verklickt, leider wird mein aktueller Nick nicht mehr gespeichert und ich muß immer wieder alles neu eintragen (das ist schon länger der Fall), früher war das anders.

  15. an alle „Erklärer“ , liebe Erklärer es ist ja wunderbar, daß Materialaustausche ect , wie und weshalb möglich sind.
    – meine grundlegenen Fragen sind leider darin nicht vorgekommen.

    1. wo sind die „Untersuchungen“ gemacht worden (offizielles Labor)?–oder Küche?–wenn überhaupt!

    2. dürfen zwei Rentner (was anderes sind die zwei ja nicht) Proben anfordern (wenn ja , kann das jeder ?

    -das Ganze ist eine Neuauflage von Kasper-füllmich die taschen-, als Bundeskanzler, also Kasperletheater.

  16. @ diabetiker:
    Kurz gesagt: Ich wüßte nicht, dass es hier irgendein Gesetz gibt, welches es ihnen verbieten würde, solange eine Einwilligung (in diesem Falle der Angehörigen) vorhanden ist. Und ich glaube, dass im Prinzip jeder Bürger sich diesen Scherz erlauben könnte, über einer Gewebsprobe zu meditieren.

    Und wenn ein Pathologe (gleich welchen Alters) in seiner Küche ein Mikroskop aufstellt und das dann „Institut“ nennt, ist es erst recht nicht verboten. Dass es grober Unfug ist, was die Herren da machen, habe ich nicht bestritten.

    Und ja, es wäre interessant, ob sie daran Geld verdienen, oder ob es wie bei Switch reloaded heißt: „Peter Zwegat geht’s hierbei nicht um den Profit. Peter Zwegat will einfach nur ins Fernsehen.“

  17. „Mitglieder der „Pathologiekonferenz“ verbreiten unbelegte Behauptungen über Covid-19-Impfungen und Todesfälle“:

    https://correctiv.org/faktencheck/2021/09/25/mitglieder-der-pathologiekonferenz-verbreiten-unbelegte-behauptungen-ueber-covid-19-impfungen-und-todesfaelle/

  18. Deswegen verlange ich, dass mein Kommentar wieder hergestellt wird. Habe Screenshot gemacht.

  19. @Roth:

    Und damit sind Sie jetzt raus – zu „verlangen“ haben Sie hier nämlich gar nichts.

  20. Grundsätzlich ist es aber sehr komisch, dass kritische Äußerungen der Leser hier einfach zensiert werden und nicht erscheinen. Was haben die „Skeptiker“ zu befürchten wenn sie doch so überzeugt von ihren Thesen sind?

    Übrigens – das ganze Corona-Prozedere gab es schon einmal, 2010 (Zwischen Alarmismus und Wirklichkeit 21.03.2010) und 2011 (Gefährliche Eindringlinge – Droht nach der Schweine- und Vogelgrippe in Zukunft eine Fledermausgrippe?) – u.a. auch wieder mit dem beliebten Hauptdarsteller „Drosten“ + RKI….

  21. @S. Boje:

    Es geht nicht um „kritische Äußerungen“, sondern um einen Mix aus Uninformiertheit, Egozentrik, Diskussionsverweigerung, Unverfrorenheit („Ich verlange …“) und der Unfähigkeit, vorher mal zu schauen, ob die „kritischen Äußerungen“ hier an anderer Stelle nicht schon längst beantwortet wurden, mit dem wir hier keine Zeit mehr verschwenden.

    Und auch zu Ihrer Behauptung ist schon x-mal alles gesagt worden.

    das ganze Corona-Prozedere gab es schon einmal

    Nein, das gab es eben nicht schon einmal.

    Bei der s.g. „Schweinegrippe“ ging es schlicht um die Frage: Will man lieber eine Epidemie ohne Impfstoff oder möglicherweise einen Impfstoff ohne Epidemie in Kauf nehmen?

    Dass Letzteres eingetroffen ist, war reines Glück und hätte auch andersrum laufen können.

    Auch Drosten hat sich zu diesem Vergleich „Schweinegrippe – Corona“ schon längst geäußert:

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/42-Coronavirus-Update-Bei-der-Schweinegrippe-kam-alles-anders,podcastcoronavirus212.html#H1N1

    Und bevor auch Sie jetzt wieder mit der sagenumwobenen ARTE-Doku von 2009 ankommen: Selbst die Filmemacherin fragt sich, wie man das ernsthaft mit heute vergleichen kann:

    https://www.dwdl.de/magazin/79700/wie_eine_elf_jahre_alte_artedoku_die_coronadebatte_befeuert/

    Droht nach der Schweine- und Vogelgrippe in Zukunft eine Fledermausgrippe?

    Ja und? Das kann jederzeit passieren:

    https://www.spektrum.de/news/fledermaeuse-und-viren-naechster-verwandter-von-sars-cov-2-gefunden/1929928

    Deshalb braucht man keine Panik zu schieben, aber genauso wenig sollte man Menschen, die davor warnen, als „Hauptdarsteller“ o.ä. verunglimpfen.

  22. Ich finde es bezeichnend, dass in gewissen Kreisen immer mal wieder von „Hauptdarsteller Drosten“ oder so ähnlich schwadroniert wird, aber niemand dort auf die Idee kommt, beispielsweise den Herren Bhakdi oder Wodarg den selben Vorwurf zu machen.

    Mir hat mal jemand erklärt, die ganzen „RKI Wissenschaftler“ seien doch nur auf Publicity aus. Nennen konnte er gerade einen. Als ich ihn nach Massnahmengegnern gefragt habe, sprudelten die Namen nur so aus ihm heraus. Hinterfragt hat er das aber natürlich nicht.

  23. Herr Harder – nein, es geht hier nicht um „einen Mix aus Uninformiertheit, Egozentrik, Diskussionsverweigerung…“ sondern um Tatsachen!

    https://www.deutschlandfunk.de/zwischen-alarmismus-und-wirklichkeit.724.de.html?dram:article_id=99775

    Drosten: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gefahrliche-eindringlinge-droht-nach-der-schweine-und-vogelgrippe-in-zukunft-eine-3200.php

    Bitte genau lesen – das hatten wir also alles wirklich schon.

    Übrigens – die Masern werden wir auch nicht „ausrotten“ können. Überträger sind auch Fledermäuse und die stehen unter Artenschutz.

    Es tut mir sehr leid aber Ihre Aussagen sind in meinen Augen Realitätsverweigerung und viel Polemik.

  24. @S. Boje:

    Ich schätze, Sie sollten „bitte mal genau lesen“.

    – Sie hatten gefragt, warum der Kommentar von @Roth (Ihrer Aussage nach „kritische Äußerungen der Leser“) „zensiert“ worden sei.

    Das hatte ich Ihnen erklärt – weil es sich dabei eben nicht um „kritische Äußerungen“ gehandelt hat, sondern um den besagten „Mix aus Uninformiertheit, Egozentrik, Diskussionsverweigerung …“

    An dem wörtlichen Zitat von @Roth in meinen Ausführungen („Ich verlange …“) können Sie doch erkennen, dass es nur um seinen Kommentar dabei ging.

    Mit Ihrem Kommentar hatte das überhaupt nichts zu tun, wieso beziehen Sie das jetzt auf sich? Oder tauchen Sie in seinem Auftrag hier auf?

    – Was sollen Ihre beiden Links aussagen?

    Im zweiten Link wird richtigerweise darauf hingeweisen, dass jederzeit Viren aus dem Tierreich auf den Menschen überspringen können.

    Als Beispiel wird Corona genannt. Drosten lag damit also vor zehn Jahren schon völlig richtig. Nicht umsonst gilt er seit langem als Corona-Experte.

    Es sei denn, sie würden das in der Denkweise von Verschwörungsgläubigen als „Plan“ und „Ankündigung“ für Corona 2020 interpretieren.

    Dann brauchen wir nicht weiterzudiskutieren, weil das Unsinn ist (bzw. „Realitätsverweigerung“ – in Ihren Worten). Auch heute warnen Wissenschaftler z.B. vor Fledermausviren:

    https://www.spektrum.de/news/fledermaeuse-und-viren-naechster-verwandter-von-sars-cov-2-gefunden/1929928

    Das ist eine Tatsache – um bei Ihren Worten zu bleiben.

    – Auch Ihr erster Link widerspricht Ihrer eigenen Deutung und bestätigt das, was ich Ihnen bereits geantwortet hatte:

    „Es war zu dieser Zeit nicht absehbar, ob das Virus, wie wir jetzt wissen, zu überwiegend milden Verläufen führte. Es mussten also Vorkehrungen getroffen werden. Und man muss sich klar machen, dass doch eine beträchtliche Zahl an Todesfällen auftrat, schwere Verläufe, die eine intensive Behandlung erforderten.“

    Das ist der entscheidende Punkt. Dass ein Wolfgang Wodarg sich damals schon in der Rolle des „Querdenkers“ gefiel, ändert daran nichts.

    Die Kritik an der Pharmaindustrie ist zum Teil berechtigt – über einen ähnlichen Fall hatten wir schon 2008 im Skeptiker berichtet.

    Trotzdem heißt es in Ihrem Artikel:

    Zumindest in diesem Winter entpuppte sich die Schweinegrippe als eher harmloser Virenstamm. Was aber ist, sollte sich das ändern?

    Eben – was dann? Auf ein solches Szenario muss sich eine Regierung natürlich vorbereiten. Dass dabei Fehler gemacht wurden und werden, stellt aber weder die Existenz der aktuellen Pandemie in Abrede noch sämtliche Maßnahmen dagegen unter Generalverdacht.

    „Übrigens – die Masern werden wir auch nicht „ausrotten“ können. Überträger sind auch Fledermäuse und die stehen unter Artenschutz.“

    Ja und? Wenn Sie Herrn Drosten so genau beobachten, kennen Sie doch sicher auch diese Aussage bzgl. der Masern-Impfung:

    „Wir impfen nur in zweiter Linie wegen der Eradikationsaussicht. In erster Linie geht es um den Schutz der Bevölkerung vor Infektionen – ganz egal ob in zehn oder hundert Jahren eine Eradikation gelingt.“

  25. Masern und Fledermäuse:

    In Fledermäusen wurden Verwandte des Masernvirus gefunden, nicht das Masernvirus selbst.

    Dafür, dass Fledermäuse Masern übertragen können, gibt es meines Wissens auch keine Belege. Das scheint alternatives „Wissen“ von Heilpraktikern zu sein:

    https://www.paracelsus.de/magazin/ausgabe/201502/masern-und-das-sollten-sie-wissen

    Das Masernvirus ist wohl einst von Rindern auf den Menschen übergesprungen:

    https://www.science.org/doi/abs/10.1126/science.aba9411

    Ausrottung:

    Es wäre schon viel gewonnen, die Impfquoten auch in der Dritten Welt zu erhöhen. Derzeit sterben jährlich ca. 200.000 Menschen an den Masern – unnötigerweise.

  26. Warum so nervös meine Herren? Ich für meinen Teil halte weiterhin an den von mir getätigten Aussagen fest.

    Herr Kuhn es steht im Netz: “Auch Verwandte des Masernvirus haben die Forscher in Fledermäusen entdeckt. Zwar konnten sie den Masernerreger selbst noch nicht finden, aber Christian Drosten geht davon aus, dass es auch für Masernviren ein natürliches Reservoir in Fledermäusen gibt“.

    Daneben gibt es zahlreiche Informationen dazu. Ich hatte als Kind Masern und das nicht als Einzige. Es ist mir auch kein Kind von damals bekannt, dass irgendwelche Schäden davongetragen hat. Unsere Eltern haben sich eben an die Vorgaben gehalten – Bettruhe, Zimmer abdunkeln, Fieber mit natürlichen Mitteln senken usw.. Aber der „moderne“ Mensch hat ja keine Zeit für eine intensive Kindbetreuung, weil die Arbeit/Karriere ruft.

    Zum Abschluss: Die Zeit wird vieles an den Tag bringen – ich hoffe sehr, dass Sie sich dann noch an die Diskussion hier im Forum erinnern. Tipp zum Lesen:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/kirchhundem-impfdurchbruch-corona-pflegeheim-100.html

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-09-30.pdf?__blob=publicationFile

    Wenn Sie möchten, dann können wir uns in einem Monat erneut unterhalten – danke für Ihre Aufmerksamkeit und bleiben Sie gesund.

  27. @S. Boje:

    Ich für meinen Teil halte weiterhin an den von mir getätigten Aussagen fest.

    Das war auch nicht anders zu erwarten:

    – Sachliche Gegenrede, die Ihre „Argumente“ widerlegt, meinen Sie „nervös“ nennen zu müssen.

    Da schließen Sie wohl eher von sich auf andere, vielleicht weil sie jetzt selbst gemerkt haben, dass Ihre beiden Links das Gegenteil von dem aussagen, wovon Sie überzeugt sind.

    – Darauf weisen auch Ihre abrupten Themenwechsel hin. Und auch jetzt haben Sie Ihre eigenen Links offenbar nicht richtig gelesen.

    Warum es vor allem bei alten Menschen zu Impfdurchbrüchen kommen kann, wird in dem ersten Artikel ganz gut erklärt – und spricht nicht im Geringsten gegen die Corona-Impfung.

    Auch dass bei Impfdurchbrüchen der Verlauf deutlich milder ist, als bei Ungeimpften, könnten Sie in dem von Ihnen verlinkten Artikel lesen.

    Und dass zwei „87 und 77“ Jahre alte Menschen in dem Pflegeheim verstorben sind, ist ebenfalls nichts Außergewöhnliches.

    Den RKI-Bericht kenne ich selber. Keine Ahnung, was Sie damit sagen wollen. Aber gerne für Sie ein Satz daraus:

    „Ein Anstieg der Infektionszahlen im Herbst und Winter ist zu erwarten. Gründe dafür sind insbesondere die noch immer große Zahl ungeimpfter Personen und mehr Kontakte in Innenräumen.“

    Und kennen Sie auch die RKI-Seite zum Thema Impfdurchbrüche?

    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html

    Es ist mir auch kein Kind von damals bekannt,

    Und natürlich darf auch die anekdotische Evidenz nicht fehlen. Dass Herr Kuhn Sie mit belegten Zahlen konfrontiert:

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118348/Mehr-als-200-000-Tote-weltweit-durch-Masern

    glauben Sie mit irgendwelchen Kindheitserinnerungen kontern zu können.

    Wenn Sie möchten, dann können wir uns in einem Monat erneut unterhalten –

    Worüber denn? Von Fakten und Tatsachen halten Sie ja offenbar nichts.

    und bleiben Sie gesund.

    Danke, Sie auch. Ich mache mir da keinerlei Sorgen.

  28. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Gebrauch des Dunning-Kruger-Effekts, weil er gern als „Abwürger“ missbraucht wird und oft auch nicht passt.

    Bei S. Boje passt er aber schon, meiner Meinung nach. Vollkommen von der eigenen Meinung überzeugt, auch wenn alle Fakten dagegen sprechen.

    Und ich sehe keine Anzeichen, dass sie das erkennen kann.

  29. @ Boje:

    Schön, dass Sie auf Herrn Drosten verweisen, wo er eine Vermutung äußert. Sie sollten das erst recht tun, wenn es um Corona geht.

    Dass Sie als Kind Masern hatten, mag sein, aber Sie wollen hoffentlich nicht behaupten, eine Fledermaus habe Sie angesteckt („Daneben gibt es zahlreiche Informationen dazu. Ich hatte als Kind Masern“).

  30. Nein Herr Kuhn – ich behaupte nicht, dass eine Fledermaus mich angesteckt hätte. Bitte den Satz richtig verstehen, ist auch eigentlich nicht schwer.

    @RainerO – welche Fakten haben Sie denn?

    Ich wiederhole gerne: In einem Monat können wir noch einmal diskutieren. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Lage bis dahin entwickelt.

  31. @S. Boje:

    Ich wiederhole gerne: Worüber wollen Sie in einem Monat diskutieren? Über welche Lage?

    Sie halten doch anscheinend das Ganze für eine Fake-Pandemie, die vor zehn Jahren von Herrn Drosten geplant worden sei.

    Und ignorieren damit z.B. über vier Millionen Erkrankte und mehr als 90 000 Tote in Deutschland (fast fünf Millionen weltweit).

    Über welche „Lage“ wollen Sie dann in vier Wochen diskutieren?

  32. Worüber wollen Sie in einem Monat diskutieren?

    Das interessiert mich auch brennend. Was soll sich in einem Monat grundlegend ändern, das die Faktenlage auch nur ein µ in Richtung S. Boje verschieben soll?

    Wachen wir Schlafschafe dann endlich auf? Erkennen wir Geimpften dann doch noch, dass wir alle schon seit ein paar Tagen tot sind? Gibt Soros am Sterbebett den „Großen Plan“ zu? Finden Statistiker heraus, dass man sich – ähnlich wie beim Spinat – bei den Covid-Toten und Infektionszahlen um eine Zehnerpotenz verrechnet hat?

    Bekennt Drosten am 11.11., dass das alles nur Spaß war und er eigentlich nur möglichst oft ins Fernsehen wollte?

    Und die wichtigste aller Fragen: Woher, zum Teufel, weiß das S. Boje schon jetzt?

  33. Na, dann denkt hoffentlich jemand daran, die Kommentare hier in einem Monat wieder nach oben zu holen…

  34. Nur mal so: bisher ist noch nie ein Masern-Virus in einer Fledermaus gefunden worden. Was man gefunden hat, waren Viren, zu deren Gattung auch die Masernviren gehören.

  35. Zu Impfdurchbrüchen:

    „Der Wemdinger Allgemeinarzt Dr. Gerhard Holst wird verdächtigt, Corona-Impfungen bei seinen Patienten nur vorgetäuscht zu haben.“

    https://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Wemding-Vorgetaeuschte-Corona-Impfung-Landratsamt-nennt-verdaechtigen-Arzt-und-warnt-Patienten-id60695416.html

  36. Nachdem Fake-Impfungen leider kein Einzelfall zu sein scheinen:

    Kann man bei einem vermeintlichen Impfdurchbruch im Nachhinein feststellen, ob überhaupt korrekt geimpft wurde?

    Ich glaube zwar nicht, dass dadurch die Statistik allzusehr verzerrt wird, aber interessant wäre es dennoch.

  37. Es ist unwahrscheinlich amüsant, die erregten Gemüter der (geimpften?) Personen hier im Forum zu beobachten. @Bernd Harder – ca. 5 Mio. Corona Todesopfer? Das erscheint auf den ersten Blick eine große Anzahl zu sein aber – bei einer Gesamtbevölkerung auf der Erden von z.Zt. mind. 7,9 Milliarden (Stand Sept. 2021) erscheint diese Zahl eher gering. 2019 sind auf der Erde weltweit 55,4 Millionen Todesfällen zu beklagen gewesen, mehr als die Hälfte (55,4 Prozent) waren auf die zehn Haupttodesursachen zurückzuführen. Ischämische Herzkrankheiten waren in dem Jahr für rund 8,89 Millionen Todesfälle verantwortlich und damit weltweit die häufigste Todesursache. Die Vergleiche zu 2020/2021 zeigen keine Übersterblichkeit zu anderen Jahren (aktuell ca. 44 Mio Todesfälle / 2021). Übrigens, die Grippe fand in 2020 und 2021 gar nicht statt. Dort sind sonst auch hohe Todeszahlen zu vermelden. Komisch ist nur, dass die gut 5 Mio. Coronatoten „an oder mit“ Corona gestorben sein sollen!? Nachweislich fanden post mortem keine Obduktionen statt – warum wohl?

    Ich ahne, es macht keinen Sinn mit Fakten zu kommen – schade eigentlich.

    @RainerO – wo sind denn jetzt eigentlich Ihre Fakten?

  38. @S. Boje:

    Es ist unwahrscheinlich amüsant, Ihre so stolz zur Schau getragene Unwissenheit immer wieder aufs Neue zu korrigieren:

    – Also fünf Millionen zusätzliche Todesopfer durch Corona – neben den normalen Haupttodesursachen – sind für Sie „gering“ bzw. zu vernachlässigen?

    Das entspricht der üblichen Menschenverachtung, der Entsolidarisierung und dem Sozialdarwinismus von „Querdenkern“, wie er auch im Bereich Masken, Impfung etc. zutage tritt.

    Die Vergleiche zu 2020/2021 zeigen keine Übersterblichkeit zu anderen Jahren

    Hier sieht man mal wieder, dass Sie nur Überschriften lesen, aber nicht verstehen, was in den Studien und den Artikeln dazu wirklich drinsteht:

    https://elifesciences.org/articles/69336

    Die Übersterblichkeit variiert stark von Land zu Land. In Lateinamerika z.B. gibt es eine hohe Übersterblichkeit, in den USA und Russland ebenfalls, in Australien und Neuseeland sind weniger Menschen gestorben als in Vergleichszeiträumen.

    Das liegt zu einem an den strikten Corona-Maßnahmen in diesen Ländern. Zum anderen schreiben Sie selbst, dass „die Grippe in 2020 und 2021 gar nicht stattfand“.

    Wie üblich verstehen Sie aber nicht, was das bedeutet:

    Nämlich dass gerade die Hygiene- und Kontaktmaßnahmen, die zum Ausbleiben der Grippewelle geführt haben, sich natürlich auch auf die Zahl der Grippetoten und auf andere Infektionserkrankungen ausgewirkt haben und deshalb Menschen daran weniger gestorben sind, weshalb es rein statistisch nur in den „meisten Ländern“ der Erde eine Übersterblichkeit gegeben hat.

    Außerdem ist die Pandemie noch in vollem Gange, die Auswertung der Todesfälle von 2021 läuft ja täglich weiter. Russland hat gestern (3.10.) gerade erst einen neuen Höchstwert seit Beginn der Pandemie gemeldet:

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127831/Neuer-Hoechststand-bei-Coronatodeszahl-in-Russland

    Dazu kommt, dass einige Länder, z.B. Nicaragua, Weißrussland, Ägypten und Usbekistan, nur weniger als ein Zehntel der tatsächlichen Pandemietoten gemeldet haben:

    https://idw-online.de/de/news773782

    Und nicht zuletzt gibt es auch noch andere Kennzahlen als Übersterblichkeit, z.B. Lebenserwartung:

    https://www.derstandard.at/story/2000129969821/so-stark-sank-die-lebenswerwartung-durch-die-corona-pandemie-in

    Sie liegen also wie üblich falsch, wenn Sie damit Corona verharmlosen wollen.

    Komisch ist nur, dass die gut 5 Mio. Coronatoten „an oder mit“ Corona gestorben sein sollen!? Nachweislich fanden post mortem keine Obduktionen statt – warum wohl?

    Auch hier tragen Sie stolz Ihr Unwissen zur Schau. Es gibt in Deutschland längst ein zentrales Register der Obduktionen von COVID-19 Erkrankten:

    https://www.dgrm.de/fileadmin/PDF/PDF_Duesseldorf/1._Vorstellung_DeRegCOVID_V2_01.05.2020__Knuechel-Clarke_Ruth__PB.pdf

    Bisheriges Ergebnis: In rund 90 Prozent der Fälle ist die Todesursache Covid-19.

    Auch in anderen Ländern wird natürlich obduziert, z.B.:

    https://www.karger.com/Article/Abstract/512768

    https://www.thelancet.com/journals/lanmic/article/PIIS2666-5247(21)00091-4/fulltext

    https://www.advisory.com/daily-briefing/2020/07/14/covid-autopsies

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/joim.13300

    https://search.bvsalud.org/global-literature-on-novel-coronavirus-2019-ncov/resource/en/covidwho-47855

  39. @ S. Boje

    Gegenfrage: Welche Fakten würden Sie denn akzeptieren?

    Die letzten Tage haben doch gezeigt, dass Ihnen alle Fakten, die z.B. Bernd Harder mit großer Geduld und Ruhe*) angeführt hat, völlig egal sind. Warum soll ich auch noch Perlen vor die Säue werfen?

    —————————————————————————————————————————————–
    *) Niemandes Gemüt ist hier „erregt“, höchstens gelangweilt, weil seit Monaten nichts wirklich Neues mehr aus der Ecke der Verharmloser und Leugner kommt

  40. Liebe Boje, also dass Sie abrupt die Themen wechseln fiel mir ja auch auf. Und ehrlich gesagt habe ich beim Mitlesen auch den Eindruck, dass Sie hauptsächlich Überschriften konsumieren und sich mit dem Inhalt gar nicht groß befassen.

    Irgendwie wirkt das alles, was Sie schreiben, schon ziemlich konfus auf mich.

  41. Ja, so liest eben jeder was er lesen möchte und es ist auch für alle etwas dabei. Ich könnte zahlreiche Verlinkungen posten aber das macht keinen Sinn. Wer einmal mit Druck und Angst „überzeugt“ wurde, der trabt der Herde eben hinterher – traurig aber wahr (und NEIN, damit meine ich nicht mich).

    @Bernd Harder – teilweise uralte Seiten (05/2020, 07/2020….?) anzuzeigen ist mutig aber leider weit weg von der Realität. Hauptsache viele Links – oder?

    Die Impfstoffe sind äußerst lukrativ, also warum sollte die Politik und Pharma sie schlecht reden (beiße niemals die Hand die dich füttert?).

    Wie gesagt, wir sprechen uns in wenigen Wochen wieder und hoffentlich vergisst dann keiner, was er gepostet hat (Screenshot liegt bei mir auf jeden Fall vor).

    Danke für die Aufmerksamkeit.

  42. @S. Boje:

    und NEIN, damit meine ich nicht mich).

    Nein, natürlich nicht – wie könnten Sie auch?

    Ist ja auch nachvollziehbar:

    Keine Ahnung, wie Sie hierhergefunden haben, aber offenbar hat Sie der „zensierte“ Kommentar von @Roth getriggert, aus dem Sie anscheinend gefolgert haben, dass der Herr ganz tolle und unwiderlegbare Argumente hatte, die wir nicht zulassen wollten.

    Das Gegenteil war der Fall – außer Bullshit hatte @Roth gar nichts zu bieten, aber in diese „Lücke“ wollten Sie wohl unbedingt reinspringen und uns Skeptikern hier mal Ihr überlegenes Überschriften-„Wissen“ und Ihre Telegram-Überzeugungen um die Ohren hauen.

    Dann haben Sie schnell gemerkt, dass das nicht funktioniert, weil nichts von dem stimmt, was Sie behaupten oder angeblich in Ihren Links steht.

    Und dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten:

    Entweder mal drüber nachdenken, ob Sie eventuell falsch liegen könnten, was natürlich nicht angenehm ist.

    Oder einfach die Augen ganz fest zukneifen und immer weiter nachlegen, mit absurden Themensprüngen und immer seltsameren Behauptungen, z.B.:

    Wer einmal mit Druck und Angst „überzeugt“ wurde, der trabt der Herde eben hinterher – traurig aber wahr

    Niemand hier ist mit „Druck und Angst überzeugt“ worden. Wir haben hier die Corona-Krise von Beginn an in allen Details verfolgt und können uns zu allen Aspekten fundierte Einschätzungen aufgrund der Faktenlage bilden.

    Das ist der entscheidende Unterschied zu Ihnen. Ihre Angst ist offenbar so groß, dass Sie lieber jeden Unsinn glauben, den Sie irgendwo aufschnappen, z.B.:

    Die Impfstoffe sind äußerst lukrativ, also warum sollte die Politik und Pharma sie schlecht reden

    Impfstoffe werden weder „gut“ noch „schlecht geredet“, sondern entwickelt und getestet – und dann entweder verworfen oder zugelassen.

    Das könnten Sie z.B. bei der Entwicklung von Curevac (ein Fehlschlag) verfolgen, wenn Sie sich wirklich umfassend informieren würden.

    Und auch nach der Zulassung werden die Wirkungen und Nebenwirkungen permanent dokumentiert und neu bewertet:

    https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/impfung/impfstoff-entwicklung-klinische-studien-100.html

    teilweise uralte Seiten (05/2020, 07/2020….?) anzuzeigen ist mutig aber leider weit weg von der Realität. Hauptsache viele Links – oder?

    Sie hatten geschrieben:

    Nachweislich fanden post mortem keine Obduktionen statt – warum wohl?

    „Fanden“ ist Vergangenheitsform – Sie behaupten also, dass noch nie Obduktionen von Covid-19-Opfern stattfanden.

    Meine Links sind deswegen z.T. von 2020, um Ihnen zu zeigen, dass von Beginn der Pandemie an schon Obduktionen durchgeführt wurden – permanent, bis heute.

    Deutlicher können Sie nicht machen, dass Sie krampfhaft versuchen, alles auszublenden und irgendwie abzuwehren, was Ihre Überzeugung widerlegt.

  43. @ Boje:

    Ich glaube, man hat Ihnen viel zu viel Aufmerksamkeit entgegengebracht.

    Allein schon Ihr hysterisches „Screenshot liegt bei mir auf jeden Fall vor“ – wieso sollte man hier nachträglich etwas löschen?

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