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„Liebe“ und „Trottel“: ein Reisexperiment nach Emoto

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Hatte Emoto vielleicht doch recht?

Der Biologe Lars Dittrich lädt alle Fans und Skeptiker zu einem Experiment ein:

Die Anleitung findet sich auf seiner Facebook-Seite und bei Youtube:

Ich werde nur „Liebe“ und „du Trottel“-Gläser benutzen. Ihr könnt gerne mehr machen, aber habt bitte mindestens diese beiden Wörter mit dabei, damit wir die Ergebnisse vergleichen können.“

Zum Weiterlesen:

  • Kein Körnchen Wahrheit bei Masaru Emotos Versuchen, GWUP-Blog am 12. März 2014
  • Masaru Emoto ist tot, GWUP-Blog am 20. Oktober 2014

3 Kommentare

  1. Ich hab die ganze Zeit Reise-Experiment gelesen,)

  2. Lars und die Welt hat zur Replikation von Emotos Reis-Experiment aufgerufen. Ich halte das für eine tolle Gelegenheit, Schritt für Schritt die Planung, den Ablauf und die Auswertung eines Experiments zu erklären. Dieser erste Post zu dem Thema dreht sich um die allerersten Schritte der Versuchsplanung und speziell um die Frage: Wie viele Proben mit Reis brauche ich eigentlich, um meine Frage zu beantworten? Wir steigen ein in ein ganz winziges Bisschen Statistik mit dem Tool G*Power. Und ihr könnt es alle nachmachen!

    https://einglasrotwein.de/01-ive-got-the-power/

  3. Mal eine ernst gemeinte Zwischenfrage: Muss man eigentlich über jedes Stöckchen springen, dass irgendein Spinner hinhält?

    Die Annahme, dass Reiskörner auf akustische Beeinflussung reagieren (oder sogar spiegelverkehrt lesen können), ist erkennbar so völlig abwegig, dass es keinen Anlass gibt, auf derartige Behauptungen durch Experimente zu reagieren. Im Grunde manifestiert sich hier auch der von Rechtspopulisten bekannte Mechanismus, irgendwelchen Quatsch zu behaupten und damit die „Beweislast“ für die Unrichtigkeit des Blödsinns auf die Gegenseite zu verschieben.

    So verdienstvoll das Debunking zB durch Mimikama auch sein mag: Man sollte es hier doch bei einem Hinweis darauf belassen, dass Unsinn immer noch Unsinn ist, und sich nicht durch Wiederholung derart idiotischer Experimente selbst zum Horst machen.

    Ich käme mir doch etwas blöd vor, wenn ich plötzlich anfinge, mein Essen anzuschreien.

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