„Die Sonne sollte nicht so viel scheinen“: der Science-O-Mat

Mit diesem kurzen Video-Ausschnitt mit der AfD-“Klimaexpertin” von Storch …

… möchten wir noch einmal auf den Science-O-Mat hinweisen, der im Umfeld des Berliner “March for Science” entstanden ist.

Unser Leben basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nicht immer ist uns das bewusst. Zunehmend aber verlangt schon der wissenschaftliche Erkenntnisprozess an sich und nicht erst sein möglicher Nutzen für die Gesellschaft klare Positionen und Entscheidungen – von uns als Individuen, aber auch von der Politik.”

Dazu auch:

Eine Frage, die sich besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um Expertenfeindlichkeit und fake news stellt, ist die nach dem Vertrauen der Menschen in Wissenschaft und Forschung.

Zwölf Prozent der Befragten geben an, dass sie nicht in Wissenschaft und Forschung vertrauen. Jeder zweite Befragte bekundet Vertrauen. Der Rest (37 Prozent der Befragten) zeigt sich unentschieden.

Vor allem die Expertise der Forschenden wird als Grund für Vertrauen aufgeführt. Als häufigster Grund für Misstrauen wird die Abhängigkeit von Geldgebern genannt”

Zum Weiterlesen:

  • Postfaktisch: Wir bewerten Forschung zu irrational, Deutschlandfunk Nova am 11. September 2017
  • Was die Klimawandelleugner bewegt, Spiegel-Online am 29. März 2013
  • What We Know about the Climate Change Hurricane Connection, Scientific American am 8. September 2017
  • Naomi Oreskes on the Politics of Climate Change, fivebooks am 11. September 2017
  • Unser Klima am Scheideweg, GWUP-Blog am 12. Juni 2017
  • Those 3% of scientific papers that deny climate change? A review found them all flawed, qz am 5. September 2017
  • Mal ausprobieren: Science-O-Mat, GWUP-News am 10. September 2017
  • Der Science-O-Mat ist online, scinexx am 7. September 2017
  • Science-O-Mat: der Wahlhelfer für Wissenschaftsthemen, WDR am 13. September 2017
  • DeinWal.de
  • Wahl-O-Mat
  • Wissenschaftsbarometer 2017

11 Kommentare zu “„Die Sonne sollte nicht so viel scheinen“: der Science-O-Mat”


  1. 1 Martina Rheken 13. September 2017 um 16:04
  2. 2 Bernd Harder 13. September 2017 um 16:08

    Zu dem angeblichen Vertrauensverlust der Wissenschaft gibt es auch dezidierte Gegenmeinungen (hier bei Zeit+/kostenpflichtig):

    http://www.zeit.de/2017/35/deutsche-wissenschaft-forschung-studien

  3. 3 crazyfrog 13. September 2017 um 16:57

    Storch und Consorten:

    “Dieser völlig irre Auftritt des Thüringer AfD-Spitzenkandidaten zeigt, was auf Deutschland nach der Wahl zukommt”

    http://www.huffingtonpost.de/2017/09/13/thuringen-stephan-brandner-spitzenkandidat_n_17982744.html

  4. 4 Martina Rheken 13. September 2017 um 19:01
  5. 5 cero 14. September 2017 um 01:17

    Der Science-o-mat ist eine tolle Idee, berücksichtigt aber leider nur die großen Parteien.

    Das ist besonders schade, weil in dieser Bundestagswahl eine Partei antritt, die sich explizit wissenschaftsbasierte Politik auf die Fahnen geschrieben hat (die “Partei der Humanisten”). Ich bin mir nicht sicher, wie weit sie mit dem Ansatz kommt, aber ich würde mir wünschen, dass sie damit Erfolg hat.

    In dem Science-o-mat tauchen sie aber nicht auf…

  6. 6 Martina Rheken 14. September 2017 um 01:21
  7. 7 otto 15. September 2017 um 21:45

    @cero
    doch – die Humanisten gibt es im Science-O-Mat

  8. 8 cero 16. September 2017 um 19:39

    @otto: Ja, sind seit Neuestem hinzugefügt worden! :-)

  9. 9 crazyfrog 18. September 2017 um 22:05
  10. 10 Ralf im Vollrausch 18. September 2017 um 22:30

    Für die “Humanisten” habe ich eine Zustimmung von 88,1%, danach CDU/CSU danach die AfD…zuletzt mit den Linken… :-)

  11. 11 crazyfrog 22. September 2017 um 15:04

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