Zufalls-Experiment: Online-Teilnehmer gesucht

Peter Brugger ist Neurowissenschaftler am Universitätsspital Zürich – und eine interessante Forscherpersönlichkeit.

Bei der GWUP-Konferenz 2010 in Essen referierte er über den “Glauben an das Paranormale” und im Skeptiker 1/2012 beschrieb er, wie und wo die Hirnforschung nach dem “Übersinnlichen” fahndet.

Für ein aktuelles Experiment zu der Frage,

… wie Menschen Zufall generieren und wahrnehmen”,

sucht Brugger möglichst viele Teilnehmer.

Diese müssen nicht mehr tun, als im Internet …

… fünf ganz kurze Aufgaben zur Zufälligkeit anzuklicken.”

Hier geht es zur Startseite.

Zum Weiterlesen:

  • Der Glaube an das Paranormale, GWUP-Blog am 20. April 2010

 

7 Kommentare zu “Zufalls-Experiment: Online-Teilnehmer gesucht”


  1. 1 Ralf 12. Mai 2013 um 19:57

    Sehr interessant…eigentlich geht es dabei einen Algorithmus zu entwickeln, der der menschlichen “Zufälligkeit” entspricht. Wie wahrscheinlich alle wissen, kann ein Computer keine reinen Zufallszahlen erzeugen, sondern diese werden durch einen Rekursiver Arithmetischer Zufallszahlengenerator erzeugt bzw. berechnet. Natürlich ist es sehr wichtig, daß viele Menschen mitmachen, um ein Bild des “menschlichen Zufalls” zu erzeugen…
    P.S. Ich habe mitgemacht und es tut nicht weh…;-)

  2. 2 bernd 13. Mai 2013 um 06:47

    Hab auch mitgemacht. Der Fragebogen am Ende hat mich am meisten verwirrt :-)
    Wofür das genaue Geburtsdatum?
    Warum kann man Fachhochschulreife nicht als Abschluss eingeben ?
    Warum englische Begriffe mit drin?

  3. 3 Bernd Harder 13. Mai 2013 um 15:41

    @Ralf:

    << Wie wahrscheinlich alle wissen, kann ein Computer keine reinen Zufallszahlen erzeugen. << Soweit ich weiß, ist auch der Mensch nicht in der Lage, eine reine Zufallsreihe zu erzeugen, weil auch er automatisch in bestimmte Muster verfällt.

  4. 4 Ralf 13. Mai 2013 um 16:37

    @Bernd Harder
    Ja, genau so ist es und das genau will man Erforschen – die Muster;
    Sozusagen der Algorithmus nach dem der menschliche “Computer” arbeitet.

    Deshalb auch die Frage nach zb dem Alter; man kann dann die Daten nach dem Alter der Probanden auswerten. Vielleicht gibt es dann große Schnittmengen in den Daten; das würde dann eventuell beweisen, daß es so was wie “Lebenserfahrung” gibt – vielleicht beurteilt man den “Zufall” im Alter anders? usw.

  5. 5 Greta 21. Mai 2013 um 14:49

    @ Bernd, das sehe ich aber anders, wieso kann ein Mensch keine Reihe von Zufallszahlen erzeugen? Ich glaube, das musst du hier mal näher erläutern. Viele Grüße

  6. 6 Bernd Harder 21. Mai 2013 um 14:57

    @Greta:

    Auf die Schnelle, ohne Quellen zu suchen (vielleicht kann auch jemand aushelfen):

    Es gab Experimente, bei denen Menschen “zufällige” Zahlenreihen aufsagen/”erzeugen” sollten.

    Bei der Auswertung hat man dann festgestellt, dass sehr schnell (also nach der 5 oder 6 Zahl oder so) Muster erzeugt worden sind, die Zahlenreihe also nicht “zufällig” aufgebaut war, sondern einer bestimmten unbewussten, aber logischen Konstruktion folgte.

  7. 7 Ralf 21. Mai 2013 um 21:57

    @Greta
    Der Zufall ist dem menschlichen Gehirn ein Gräul…das merkt man daran, daß man überall versucht (vertraute) Muster zu erkennen…zb. die Madonna in einer Baumrinde* Für das menschliche Gehirn muß alles einen Sinn ergeben – in einer letztendlich sinnlosen Welt.
    Ein solches Gehirn kann keine echten Zufallsreihen erzeugen !

    *Sommerloch-Thema vom letzten Jahr – ich freue mich schon wieder auf das diesjährige Sommerloch :-)

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