„Muslime tragen den neuen Judenstern“: Jetzt reicht es auch Marek Lieberberg mit Naidoo

Langsam wird das Ganze vollends grotesk.

Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg distanziert sich öffentlich von Xavier Naidoo.

Vor einer Woche hatte Lieberberg in der FAZ eine ganzseitige Solidaritätsanzeige mit dem Titel “Menschen für Xavier Naidoo” geschaltet, in der 121 Promis (darunter Til Schweiger und Mario Adorf) Naidoo beispringen und ihn gegen Kritik in Schutz nehmen.

Vorgestern veröffentlichte Naidoo auf der Facebook-Seite des umstrittenen Publizisten Jürgen Todenhöfer den neuen Song “Nie wieder Krieg”, der mit Lyrics wie

Muslime tragen den neuen Judenstern”

glänzt.

nai

Dazu erklärt Lieberberg heute in der Süddeutschen Zeitung:

Natürlich provoziert dies selbstkritische Fragen nach dem eigenen Engagement, wenn man schon wenig später wieder mit ebenso fragwürdigen wie unzutreffenden und überflüssigen Vergleichen konfrontiert wird. Und noch in einem Boot mit dem Isis-Propagandisten Todenhöfer. Bad Company!”

Besser späte Einsicht als nie.

Auch Medien wie die FAZ, Spiegel-Online oder Vice bezeichnen Naidoos aktuellen Liedtext als “wirres Zeug”, “stumpf” und “dumm”.

Im Deutschlandfunk wird der Musikjournalist Tobias Rapp mit den Worten zitiert, Naidoos Zeilen seien …

… unglaublich schwachsinnig”.

Zum Weiterlesen:

  • Lieberberg kritisiert Naidoo-Text, morgenweb am 5. Dezember 2015
  • Xavier Naidoo erklärt dem Krieg den Krieg, Süddeutsche am 4. Dezember 2015
  • Die Promi-Claqueure des Xavier Naidoo: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr, GWUP-Blog am 24. November 2015
  • Naidoo und die ARD verheddern sich in Widersprüchen – und eine Punk-Band fordert sie jetzt heraus, GWUP-Blog am 20. November 2015
  • Xavier Naidoo zum ESC: Viele Fragen und zwei Petitionen, GWUP-Blog am 19. November 2015
  • Wollt ihr den totalen Frieden? – Meine zwei Reichspfennige zum neuen Naidoo Lied, Roentgenbrille am 4. Dezember 2015
  • Todenhöfer und Naidoo – gefährliche Weltinterpreten, Süddeutsche am 4. Dezember 2015
  • Xavier Naidoo: Wirres Zeug, FAZ am 4. Dezember 2015
  • Das Friedenslied von Xavier Naidoo ist so dumm, dass man fast Lust auf Krieg bekommt, Vice am 4. Dezember 2015
  • Naidoo und Todenhöfer: “Der neue Judenstern”, Spiegel-Online am 4. Dezember 2015
  • Hallo Ihr Menschen für Xavier Naidoo, Tapfer im Nirgendwo am 4. Dezember 2015
  • “Nie mehr Krieg” von Xavier Naidoo: “Das ist unglaublich schwachsinnig”, Deutschlandradio Kultur am 4. Dezember 2015
  • “Menschen für Wendland: Lydia Benecke” bei Youtube
  • “Menschen für Wendland: Dr. Mark Benecke” bei Youtube

28 Kommentare zu “„Muslime tragen den neuen Judenstern“: Jetzt reicht es auch Marek Lieberberg mit Naidoo”


  1. 1 riepichiep 5. Dezember 2015 um 13:27

    Es scheint, als wolle Naidoo mit aller Macht noch alle vertreiben, die bis jetzt noch zu ihm stehen …

  2. 2 Udo 5. Dezember 2015 um 14:03

    Och nee… ich hatte doch gerade beschlossen, ihn endgültig zu ignorieren.

  3. 3 Oliver Tausend 5. Dezember 2015 um 15:17

    Na ja, Tödenhöfer als ISIS-Propagandisten zu bezeichnen, führt dann wohl doch eindeutig zu weit. In seinem Buch “Inside IS” distanziert er sich eindeutig vom IS – auch während seiner Reise.

    Allerdings – und das ist der Schwachpunkt seines Buches und seiner Medienauftritte – gibt er sich als Kenner des Islam aus und reiht sich in den Chor derjenigen ein, die behaupten, der IS und seine Terroranschläge hätten nichts mit dem Islam zu tun.

    Er ist ganz bestimmt kein ISIS-Propagandist, auch kein Apologet der Terrortruppe. Aber er ist definitiv ein Islam- und Christentums-Apologet. Und das macht ihn gefährlich, denn wenn jemand wie er behauptet, die Dschihadisten seien keine Vertreter des Islam, glaubt ihm die breite Masse der Zuhörer.

  4. 4 Tatjana O. 5. Dezember 2015 um 15:18

    Sehr irritierend die Formulierung “wenn man schon wenig später wieder” des Herrn Lieberberg.

    Also wusste er schon vor seiner peinlichen Unterstützer-Anzeige, dass Xavier Naidoo dummes Zeug faselt?

    Und trotzdem meinte er äußern zu müssen, dass XN ein “guter Mensch” ist und warf den Kritikern “Heuchelei” vor?

    Wer hat da nun geheuchelt, Herr Lieberberg? Doch wohl eher Sie!

    Werden Sie nun also konsequenterweise keine XN-Tourneen mehr managen?

  5. 5 Pierre Castell 5. Dezember 2015 um 15:20

    In Köln sagt man: Der hat einen an der Klatsche!

    Das alles zeigt mir, dass Naidoo ein sehr unglückliches Privatleben führt. Ich gehe noch weiter: Der Mann ist aus meiner Sicht ein Fall für den Psychiater!

  6. 6 Bernd Harder 5. Dezember 2015 um 15:25

    @Pierre Castell:

    Einen ähnlichen Verdacht äußert auch Roland Sieber, allerdings ohne nähere Erläuterung:

    http://www.leverage-magazine.com/xavier-naidoo-vs-realitaet-wie-es-ist-vom-schmusesaenger-verklagt-zu-werden/

  7. 7 Sebastian Bartoschek 5. Dezember 2015 um 15:59

    Ich finde es wirklich groß von Liebermann, seine Fehleinschätzung so klar einzuräumen!

  8. 8 Pierre Castell 5. Dezember 2015 um 16:04

    @ Bernd Harder
    Interessant, danke für den Link!

  9. 9 Walter Stein 5. Dezember 2015 um 20:29

    Freut mich.

    Ehrlich gesagt fürchte ich mich allmählich ernsthaft vor der Tatsache, dass so viele Menschen, auch intelligente, auch Hochschulabsolventen, auch Doktores, diesen grauenhaften Gestalten wie Naidoo und Todenhöfer und Jebsen und Ganser und wie sie alle heißen mögen so auf den Leim gehen.

    Was können wir nur dagegen tun? Ich habe diese Leute im engsten familiären Umfeld, ehrlich: das macht mir Angst!

  10. 10 gnihihi 5. Dezember 2015 um 22:59

    https://twitter.com/Schmidtlepp/status/673159028701310977
    “Chapeau Lieberberg, noch geiler kannste ja den Leuten in der Anzeige nicht auf den Teppich kacken. “

  11. 11 Helmut Elsigan 6. Dezember 2015 um 09:02

    @Walter Stein
    Was man dagegen tun könnte? Nun, vielleicht könnte man sich einmal sachlich mit den Standpunkten der Gegenseite auseinander setzen und versuchen, diese mit Argumenten zu entkräften. Anstatt ständig “Querfronten” herbei zu fantasieren und pauschal alle darin einzuordnen, die nicht der eigenen Meinung folgen.

    Wenn jemand behauptet, er hätte ein Perpetuum Mobile erfunden, erklärt man seinen Fans ja auch, warum das nicht stimmen kann. Man erklärt die Theorie, man macht auf Mängel in der praktischen Versuchsanordnung aufmerksam, usw.

    Was man aber nicht tun sollte – Zusammenhänge wie diese konstruieren:
    “Der Erfinder des Perpetuum Mobile hat sich neulich von jemandem interviewen lassen, der fordert, man müsse die Anschläge von 9/11 noch einmal genauer untersuchen. Und dieser Journalist hat obendrein auch irgendwann mal jemanden interviewt, der der seine Kinder angeblich nicht impfen lässt. Und dieser Impfgegner wiederum ist mal auf einer Veranstaltung aufgetreten, auf der auch jemand über Raumenergie gesprochen hat. Raumenergie ist wiederum die Theorie, auf die sich der Perpetuum Mobile Erfinder stützt. Deshalb kann es nicht funktionieren.”

    Denn solche Argumentationsketten, wie man sie hier als auch auf Psiram immer häufiger vorfindet, überzeugen absolut niemanden.

  12. 12 kdm 6. Dezember 2015 um 10:35

    Dies sollte man nicht unkommentiert stehen lassen, denn es ist falsch: “Isis-Propagandist Todenhöfer”.

    Bitte besser informieren, bevor hier Blödsinn weiterverbreitet wird. Der Lieberberg hat ganz offensichtlich keine Ahnung, q.e.d. schon zwei Mal hintereinander:
    Erst peinlich pro ‘seinen’ Schlagersänger…
    und nun — mit falscher Anschuldigung gegen einen ganz anderen — plötzlich contra ‘seinen’ Sänger.
    Der sollte einfach besser seine Klappe halten.

  13. 13 Bernd Harder 6. Dezember 2015 um 10:47

    @Helmut Elsigan:

    Falls Sie auf Jebsen und Co. anspielen – was genau ist an den “Querfronten” zwischen diesen Leuten “herbeiphantasiert”?

  14. 14 Statistiker 6. Dezember 2015 um 13:45

    Todenhöfer als “Isis-Propagandisten” zu bezeichnen, ist aber nicht gerade ein Ausdruck von Intellekt. Nur weil T. die ganze Sache mit Empathie betrachtet, macht er sich der Sache nicht gemein.

  15. 15 Bernd Harder 6. Dezember 2015 um 14:53

    @kdm/Statistiker:

    << Bitte besser informieren, bevor hier Blödsinn weiterverbreitet wird / Todenhöfer als “Isis-Propagandisten” zu bezeichnen, ist aber nicht gerade ein Ausdruck von Intellekt.”

    Es ist schon klar, dass das ein Zitat von Lieberberg ist, oder?

  16. 16 Clemens Maier 6. Dezember 2015 um 15:40

    @Helmut Elisigan

    Im Prinzip wäre dem zuzustimmen, ist in der Regel auch die erste Stufe.

    Über XN habe ich mit niemanden gesprochen, aber bei anderen Diskussionen z.B. über Homöopathie kommt man doch des Öfteren an den Punkt, nachdem man brav die Argumente aufgezählt, die Studienlage dargestellt, das Wirkprinzip hinterfragt hat, dass dann wahlweise das Lobbyargument oder einfach ein Satz kommt, wie “Da habe ich eine andere Meinung”, sprich all die Argumente, mögen wie noch so stichhaltig sein, werden ins Reich des Irrelevanten verbannt.

    Bei Freunden lässt man es dann, will ja die Freundschaft nicht gefährden, aber in solchen Diskussionen in Foren auf die immer wiederkehrenden, nachweislich falschen Statements reagieren zu sollen, wird bei Moderatoren auf jeden Fall, bei Kommentatoren zunehmend Ermüdungserscheinungen auslösen.

  17. 17 Helmut Elsigan 6. Dezember 2015 um 15:50

    @Bernd Harder
    Gibt es irgendwelche Belege für diese sogenannte “Querfront”? Mit Ausnahme dieser Auftragsstudie der Otto Brenner Stiftung natürlich, auf die sie hier mal verlinkt haben und die mittlerweile in der Luft zerrissen und vom Autor zurückgezogen wurde.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=27377

    Man stelle sich mal vor, jemand würde beispielsweise zum Thema Homöopathie eine qualitativ derart minderwertige “Studie” erstellen und damit beweisen wollen, dass Homöopathie heilen kann.

    Und natürlich, Jürgen Todenhöfer wurde hier nicht als “Isis-Propagandist” bezeichnet. Man zitiert ja nur jemand anderen, der das gemacht hat. Das ist praktisch, denn dann muss man sich nicht lange mit Argumenten aufhalten. Stattdessen gibt man Todenhöfer lediglich das Prädikat “umstritten” und verweist dabei allen Ernstes auf einen Brief der Präsidentin der israelischen Kultusgemeinde. Die mag Todenhöfer nicht? Kann das vielleicht daran liegen, dass Todenhöfer regelmäßig die israelische Nahost-Politik kritisiert? Frau Knobloch sieht die Lage aus israelischer Sicht und hat aus diesem Blickwinkel heraus auch viele teilweise gute Argumente. Aber ihr Blick ist leider einseitig und verzerrt.

    Ja, es furchtbar, dass die Hamas sämtliche Ressourcen in ihren lächerlichen Krieg gegen Israel steckt. Das sieht, soweit ich weiß auch Todenhöfer so. Spätestens bei Knoblochs einzigem klar formulierten Vorwurf an Todenhöfer, er würde leugnen, dass die Hamas die ursächliche Schuld an diesem Konflikt trägt, sollte ein kritischer Geist hellhörig werden. Man könnte nämlich einwenden, dass sich die Lebensbedingungen der Menschen in Gaza auch nicht signifikant verbessert haben als sie die gemäßigte Fatah gewählt hat. Die Fatah hatte Israels Existenzberechtigung bereist voll anerkannt. Man hätte in dieser Phase vielleicht aufeinander zugehen können, einen Prozess der Versöhnung einleiten, der Fatah Zugeständnisse machen und so den Menschen in Gaza zeigen, dass Mäßigung Sinn macht und belohnt wird. Dass man das verabsäumt hat, ist Frau Knobloch wohl kurzfristig entfallen. Hauptsache Todenhöfer wird mit Dreck beworfen, weil er immer wieder sagt, dass BEIDE Seiten Schuld haben.

    Noch eine Anregung zur Selbstreflexion. Würde man Claus Kleber auch als “umstrittenen” Journalisten vorstellen? Oder den Spiegel als “umstrittene” Zeitschrift? Schließlich ist klar, dass sich immer irgendwer für eine entsprechende Gegenposition finden lässt, egal gegen wen man zu Felde ziehen will.

  18. 18 Bernd Harder 6. Dezember 2015 um 16:50

    @Helmut Elisigan:

    < < Gibt es irgendwelche Belege für diese sogenannte “Querfront”? Mit Ausnahme dieser Auftragsstudie der Otto Brenner Stiftung natürlich, auf die sie hier mal verlinkt haben und die mittlerweile in der Luft zerrissen und vom Autor zurückgezogen wurde. <<

    Das ist z.B. schon mal nicht korrekt - hier sitzen Sie Falschinformationen von "Alternativ"-Medien auf.

    https://www.otto-brenner-stiftung.de/otto-brenner-stiftung/aktuelles/querfront-karriere-eines-politisch-publizistischen-netzwerks.html

    < < Man zitiert ja nur jemand anderen, der das gemacht hat. <<

    Dieses Zitat erscheint hier im Blog aber nicht, um die Causa Todenhöfer zu diskutieren oder gar zu bewerten.

    Sondern Lieberberg verweist im Zusammenhang mit *unserem Thema* Xavier Naidoo darauf, das kann ich ja nicht einfach wegkürzen.

    Dass Todenhöfer "umstritten" ist, dürfte weithin unstrittig sein und ist nicht an die Person Charlotte Knobloch gebunden, z.B.:

    http://www.derwesten.de/panorama/der-chronist-des-terrors-id10605898.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ueberdrehter-gotteskrieger-scharfe-kritik-an-todenhoefer-nach-attacke-gegen-gauck-13000177.html

  19. 19 Jan 7. Dezember 2015 um 09:04

    der phrasendrescher^^

  20. 20 Pierre Castell 7. Dezember 2015 um 09:39

    @ Helmut Elsigan
    Kriege sind nicht lächerlich – sie sind traurig und schlimm!

    Seien Sie froh, sich in keinem Kriegsgebiet aufhalten zu müssen…

  21. 21 Martina Rheken 7. Dezember 2015 um 13:28

    Gut gesprochen:

    “Betrüblich viele unserer Mitbürger haben sich in ihren konspirationistischen Meinungsgebäuden verirrt, und sie brauchen offenbar Xavier Naidoo, den Heino des Jahres 2015, um ihr Gefühlschaos auf einfache Formeln herunterzubrechen, zu denen es sich, untermalt von Synthiestreichern und Beats aus der Mannheimer Schmiede, auf der Autofahrt gut mitsummen lässt.

    “Nie mehr Krieg, nie mehr Krieg / Wenn wir das nicht sagen dürfen, dann läuft doch etwas schief”, heißt es in Naidoos neuestem Lied, das unlängst auf der Facebook-Seite des journalistischen Freidrehers, selbsternannten IS-Insiders und Assad-Verstehers Jürgen Todenhöfer exklusiv veröffentlicht wurde.

    “Wer vom Krieg profitiert / Ist irritiert, wenn er sein’ Propagandakrieg verliert.” Auch hier wieder: Uh. Und natürlich: Ah.”

    http://www.zeit.de/kultur/musik/2015-12/xavier-naidoo-juergen-todenhoefer-nie-mehr-krieg

  22. 22 Bernd Harder 7. Dezember 2015 um 14:53
  23. 23 Bernd Harder 7. Dezember 2015 um 23:15

    Statements von Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, und Michel Friedmann:

    https://www.facebook.com/AimanMazyek2/posts/1560672650854712

    http://www.bz-berlin.de/berlin/friedman-wer-will-sich-in-der-aufgeklaerten-welt-fuer-kriege-einsetzen

  24. 24 Pierre Castell 8. Dezember 2015 um 10:56

    In der Vergangenheit war ich nicht immer der gleichen Meinung von Michel Friedmann. Sein offener Brief an Xavier Naidoo hat mich jedoch überzeugt.

    Entweder ist Naidoo mit seinen Gedanken völlig vernebelt oder er möchte um jeden Preis provozieren, um aufzufallen, und genießt es, derzeit so im Gespräch zu sein. Sollte Letzteres der Fall sein, dann ist er noch viel dümmer, als ich bisher dachte. Denn die Gegenseite klärt immer mehr auf und es dürften sich demnächst noch viele weitere Menschen von ihm abwenden.

    Bis auf die dummen und unverbesserlichen Fans, die ihren Sängern immer weiter treu bleiben, egal was passiert (selbst wenn ihre Vorbilder jemanden umbringen würden, hielten sie noch zu ihren Idolen, sie gehören zu den ewig unverbesserlichen Anhängern).

    Naidoo hat nicht nur Schwachsinn verbreitet, sondern auch sich selbst großen Imageschaden zugefügt. Und den wird er in Zukunft deutlich spüren. Denn hohe Gagen werden durch Popularität bestimmt, die hauptsächlich von Fernsehauftritten und Radiopräsenz bestimmt werden.

    Bisher war er im Fernsehen (auch in den letzten Monaten) noch sehr präsent. Noch…

  25. 25 Martina Rheken 9. Dezember 2015 um 21:17

    Satire:

    “Die Welt braucht Menschen wie ihn. Menschen, die wie verrückt nach der Wahrheit suchen. Mit seinen Songs trifft Xavier die Leute tief in ihre Herzen. Wie eine Splittergranate, die sich in das Fleisch eines kleinen, unschuldigen Kindes bohrt. Im schönen Sinne. Deshalb frage ich: Wozu Krieg, wenn man Xavier Naidoo hat?”

    http://www.titanic-magazin.de/news/mein-freund-xavier-ein-gastkommentar-von-juergen-todenhoefer-7741/

  26. 26 Bernd Harder 11. Dezember 2015 um 09:33

    << Dass Dumme und/oder Gemeine sich mit Xavier Naidoo gemein machen, wundert nicht; nur muss man eben kein Recht auf Meinungs- und Auftrittsfreiheit für ihn erstreiten; beide stehen ihm wie jedem zu, und er kann seinen Quark auch bei den kaiserreichstreuen Irrsinnigen von den »Reichsbürgern« breittreten. <<

    https://www.jungewelt.de/2015/12-08/044.php

  27. 27 Martina Rheken 11. Dezember 2015 um 21:04

    Ein gewisser Baron Totschild hat angeblich der Antilopen Gang die Originalversion von Naidoos Song „Nie mehr Krieg“ geschickt. Und so hört die sich an.

    http://www.musikexpress.de/haha-die-antilopen-gang-reagiert-auf-xavier-naidoo-454027/

    https://www.youtube.com/watch?v=PaVgZJ8ma34

  28. 28 Martina Rheken 14. Dezember 2015 um 15:04

    Lieberberg distanziert sich von seiner Distanzierung:

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/marek-lieberberg-ueber-xavier-naidoo-und-nie-wieder-krieg-a-1066959.html

    Jeder der mit Naidoo zusammenarbeit verliert anscheinend früher oder später den Verstand, kein Wunder.


NEU: Skeptiker 4/2015

SKEPTIKER 4/2015

GWUP im Social Web