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Richard Evans über sein Buch „Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien“

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Der britische Historiker Richard J. Evans hat sein Buch über

Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien

in den vergangenen Tagen bei der Dokumentationsstätte „Topographie des Terrors“ in Berlin

… und bei dem Hamburger Bürger- und Ausbildungskanal TIDE.tv vorgestellt:

Ein Geschichtsbuch wie gemacht für unser postfaktisches Zeitalter: Nichts in der Geschichte passiert zufällig, alles ist Ergebnis geheimnisvoller Machenschaften – diese Vorstellung ist so alt wie die Geschichte selbst.

Gerade jetzt in Zeiten der Verunsicherung, von Populismus und Fake News finden derartige Verschwörungsmythen immer mehr Anhänger und treten nirgendwo offensichtlicher zutage als in den revisionistischen Geschichtserzählungen über das Dritte Reich.

Längst diskreditierte Märchen erwachen zu neuem Leben, weil es angeblich neue Beweise gibt.

Von den „Protokollen der Weisen von Zion“, über die „Dolchstoßlegende“, den Reichstagsbrand und Rudolf Heß’ „Friedensangebot“ an die Briten bis zu Hitlers Flucht aus dem Bunker seziert Richard Evans die fünf einflussreichsten Legenden des Dritten Reichs mit forensischer Genauigkeit und erkennt darin überraschende Muster.

Zum Weiterlesen:

  • Buchtipp: Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien, GWUP-Blog am 10. Oktober 2021
  • Rezension: „Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien“ – Die ewige Lüge von der jüdischen Weltverschwörung, Deutschlandfunk Kultur am 6. November 2021

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