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Podcast „Grams‘ Sprechstunde“: Die Grenze zwischen Esoterik und evidenzbasierter Medizin

| 2 Kommentare

In der neuen Folge ihres Podcasts Grams‘ Sprechstunde spricht Natalie Grams mit dem Meditationscoach Veit Lindau über die Kombination von evidenzbasierter Medizin und spirituellen Methoden:

Eine Krebserkrankung lässt sich nicht mit Meditationen und Depression nicht durch Yogaübungen heilen. Was nicht bedeutet, dass diese alternativen Methoden Betroffenen nicht trotzdem Linderung und Unterstützung bieten können. So spricht letztendlich nichts dagegen, spirituelle Methoden auch mit evidenzbasierter Medizin zu verbinden.

Die Frage ist nur: Wo muss die Grenze zwischen Esoterik und wissenschaftsgestützter Medizin gezogen werden?

Hier geht’s zum Podcast (zirka 37 Minuten).

Zum Weiterlesen:

  • Grams‘ Sprechstunde: Spirituelle Wirksamkeit, detektor.fm am 29. April 2021
  • Neu bei Grams‘ Sprechstunde: Rationale Spiritualität, GWUP-Blog am 23. Februar 2021
  • Hirschhausens Hirnschmalz: Unterlassene Hilfeleistung, spektrum am 9. Februar 2019
  • „Wunderheiler”: Das neue Bühnenprogramm mit Eckart von Hirschhausen, GWUP-Blog am 1. Dezember 2013
  • Eckart von Hirschhausen im „Stern“: Magie und Medizin, GWUP-Blog am 6. März 2014

2 Kommentare

  1. Entschuldigung, aber die Empfehlung dieser Podcast-Folge empfinde ich als grenzwertig bis gefährlich.

    Herr Lindau inszeniert sich als lupenreiner Wissenschaftler. Er lehne Esoterik ja selbst ab, gab und gibt aber erschreckende Kurse, wie z.B. vergangene Projekte mit Rüdiger Dahlke.

    (Wem Dahlke nichts sagt, dem empfehle ich: https://www.youtube.com/watch?v=4vUtQcqnniw )

    Oder als aktuelles Beispiel: https://homodea.com/news/schicksal-der-ahnen-jahrestag-syndrom

    Diesen Kurs gibt Herr Lindau zusammen mit Frau Lück. Zitat aus der Kursbeschreibung:

    „Dramatische Erfahrungen, die in einem bestimmten Alter gemacht wurden, wiederholen sich oft in den nächsten Generationen, wenn Nachfahr*innen im selben Alter sind. Hierbei wird aber auch oft eine Generation übersprungen. […] So kann hinter einer Winterdepression auch ein unbewusstes Gedenken an den im Winter gefallenen Urgroßvater stehen“

    Hellinger lässt grüßen. Aber man ist ja wissenschaftlich.

    Natalie Grams spricht leider hiervon nichts an, nickt alles ab, was Herr Lindau sagt, bewirbt ihn und sein aktuelles Buch explizit und treibt so noch mehr Menschen in diesen gefährlichen Sumpf.

    Leider bin ich sehr enttäuscht, sowohl von Natalie Grams als auch vom GWUP-Blog, dies hier so unkritisch zu bewerben.

  2. @Martin:

    Danke, wir geben Ihre Kritik gerne weiter:

    Bei dieser #Podcast-Folge würde mich euer Feedback besonders interessieren, sie war sowohl für Veit Lindau als auch für mich ein gewisses Wagnis…

    https://twitter.com/NatalieGrams/status/1388410960587759620

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