gmp-Podcast: Interview mit Christian Weymayr zum Heilpraktiker-Memorandum

Im gmp-Podcast (Gesundheit Macht Politik) ist ein Gespräch mit Dr. Christian Weymayr zum “Münsteraner Memorandum” erschienen.

Heute nehmen wir eine (seltsame) Eigenart der deutschen Gesundheitslandschaft in den Fokus: Heilpraktiker. Dazu im Interview: Christian Weymayr, Mitautor des “Münsteraner Memorandums”. Kurzzusammenfassung: Reform oder Abschaffung.”

Ein Interview mit Christian Weymayr gibt’s auch im aktuellen Skeptiker (3/2017). Einzelseiten aus dem Heft kann man hier online kaufen.

Zum Weiterlesen:

  • Der Beruf des Heilpraktikers darf so nicht mehr existieren, Xing am 2. Oktober 2017
  • Heilpraktiker wollen lieber „Indianer“ sein, anstatt wissenschaftlich zu arbeiten, GWUP-Blog am 19. September 2017
  • „Ekelhafte Lobbyistenaktivität“: Münsteraner Kreis zu den Heilpraktiker-Vorwürfen, GWUP-Blog am 22. August 2017
  • Liebe Heilpraktiker, „überzeugt uns, dass Ihr gebraucht werdet. Oder lasst es“, GWUP-Blog am 4. September 2017
  • Heile, heile, Unsegen, Spiegel-Online am 8. Oktober 2017

7 Kommentare zu “gmp-Podcast: Interview mit Christian Weymayr zum Heilpraktiker-Memorandum”


  1. 1 crazyfrog 9. Oktober 2017 um 17:38

    “Zukunft des Heilpraktikerberufs beschäftigt nun auch rheinland-pfälzischen Landtag”

    https://www.lpk-rlp.de/detail/artikel/zukunft-des-heilpraktikerberufs-beschaeftigt-nun-auch-rheinland-pfaelzischen-landtag.html

  2. 2 RPGNo1 9. Oktober 2017 um 18:06

    “Zukunft des Heilpraktikerberufs beschäftigt nun auch rheinland-pfälzischen Landtag”

    Nicht ganz das, was das Münsteraner Memorandum fordert, aber eine deutliche Verbessererung zu den bisherigen Aussagen der politischen Entscheidungsträger. Natürlich gab es sofort wieder das Mimimi eines Heilpraktiker-Lobbyisten.

  3. 3 diabetiker 11. Oktober 2017 um 18:40

    ev wäre es ein anfang.

    hp ist “kein” beruf sondern ein gewerbe, wer einen beruf ausüben möchte muß eine ausbildung die anerkannt und definiert und seriös ist durchlaufen und sein wissen und können “beweisen”.

    jeder normale tischler hat, um den gesellenbrief zu bekommen, mehr wissen und können “bewiesen” als 1000 hps zusammen. weil er nämlich einen beruf erlernt hat.

  4. 4 Ich 12. Oktober 2017 um 11:37

    Wenn man weiterdenkt: Wenn eine Heilpraktikerschule auch Therapien lehrt (tun sie das?) Ich vermute mal, sie dürfen ungeprüft alles lehren, was ihnen gefällt, solange es sich um Pendeln, Homöopathie, Handauflegen usw handelt?

    Das hieße, nicht nur die Ausbildung der Heilpraktiker unterliegt keiner Kontrolle, sondern auch die Ausbildenden Betriebe selbst sind unkontrolliert?

  5. 5 RPGNo1 12. Oktober 2017 um 14:33

    Zumindest verdienen die Heilpraktikerschulen sehr gut: “Fernlehrgang mit 24 Skripten mit den prüfungsrelevanten schulmedizinischen Themen, ab 2280 € (nur pdf)”
    https://deutsche-heilpraktikerschule.de/courses/heilpraktiker-im-fernlehrgang/

    Kein Wunder, dass sich die Vertreter der Schulen über das Memorandum aufregen. Die offensichtliche Lizenz zum Gelddrucken würde schließlich verfallen.

  6. 6 RM 27. November 2017 um 18:23

    Kompetente Heilpraktiker: Checkliste zur Auswahl

    Eine Binsenweisheit unter Heilpraktikern besagt, dass jeder Patient den Heilpraktiker findet, der am besten zu ihm passt.

    http://www.presseanzeiger.de/pa/Kompetente-Heilpraktiker-Checkliste-zur-Auswahl-840702

    :-)

  7. 7 crazyfrog 5. Dezember 2017 um 13:50

    Heilpraktiker gefährden die Patienten, findet Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery. Invasive Eingriffe und Krebsbehandlungen müssten ihnen deshalb verboten werden.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/medizinerstreit-aerztepraesident-will-behandlungsverbote-fuer-heilpraktiker/20671164.html

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