Homöopathie bei Tieren: Warten, bis die Zeit vergeht

Treffender kann man “Tierhomöopathie” kaum erklären:

TierH

Wenn man mal von den Erfahrungen ausgeht, die von den Bauern gemacht werden, dann eignen sich homöopathische Mittel vor allem bei Störungen und Erkrankungen, die von alleine wieder ausheilen.”

Und:

Wir nutzen homöopathische Mittel zum Beispiel, um die Zeit zu überbrücken, die für eine gründliche Diagnostik nötig ist.” Der wichtigste Effekt sei, dass die Landwirte das Gefühl hätten, sie könnten etwas tun.”

Zum Weiterlesen:

27 Kommentare zu “Homöopathie bei Tieren: Warten, bis die Zeit vergeht”


  1. 1 pederm 14. Oktober 2016 um 11:13

    Ganz nett, wenn man nur die zwei Zitate rauszieht. Ärgerlich an dem SZ-Artikel ist, daß durchgehend von “Schulmedizin” und “wissenschaftlich nachweisbar” geschrieben wird, als gäbe es andere Medizin und andere Nachweisbarkeit. Das ist der unausweichlichen lästigen journalistischen Ausgewogenheit geschuldet und hebt die Scharlatanerie realitätswidrig auf Augenhöhe.

  2. 2 jemseneier 14. Oktober 2016 um 15:31

    Und wer was sucht zu Homöopathie bei Rindern wird bei mir fündig:https://chiemgaugemseneier.wordpress.com/2016/08/27/homoeopathie-fuer-rindviecher/

  3. 3 Langsamdenker 14. Oktober 2016 um 18:10

    “Kügelchen vor die Säue” ist vor allem eins: Tierquälerei.

  4. 4 Xarry_H 14. Oktober 2016 um 18:43

    Homöopathie bei Tieren wirkt! Dazu eine Anekdote: Im Jahre 2009 haben wir uns 2 kleine Thai-Kätzchen zugelegt. Sie waren noch sehr jung, wogen gerade mal 500g und das eine hat keine Nahrung mehr bei sich behalten können und dazu noch Durchfall bekommen. Sie war recht matt und wir dachten schon, die nibbelt uns ab. Also zum Tierarzt am Freitagabend, aber die Untersuchung ergab nicht wirklich was Konkretes. Also bekamen wir ein homöopathisches Medikament, und am nächsten Tag ging es der Katze viel besser. Sie erfreut sich heute noch bester Gesundheit.

    Jetzt kommt die Pointe: Ich merkte erst zu Hause, daß man uns ein Homöopathicum angedreht hatte, und das dann der Katze _nicht_ gegeben.

  5. 5 Starfly 17. Oktober 2016 um 06:14

    @Xarry_H
    Womit Sie bewiesen haben, dass H. eben doch bei Tieren wirkt.
    Dadurch, dass Sie es nicht verabreicht haben, wurde die Existenz des Homöopathikums im Körper der Katze bis in die Unendlichkeit verdünnt und somit verstärkt. Ganz scharlartanlogisch ist deshalb Ihre Katze gesund geworden!

  6. 6 Xarry_H 17. Oktober 2016 um 17:14

    Genau auf dieses Argument habe ich 3 Tage gewartet ;)

  7. 7 gnaddrig 18. Oktober 2016 um 09:41

    @ Starfly: Offensichtlich haben Sie die Funktionsweise der Homöopathie nicht im Geringsten verstanden. Durch die Nichtgabe von Globuli hat selbstverständlich keine Verdünnung ins Unendliche stattgefunden, zumal in der Homöopathie nicht verdünnt, sondern nach vorgegebenem Verfahren po-ten-ziert wird. (Und wenn Sie die Katze entsprechend oft schütteln oder gegen eine ledergebundene Bibel schlagen, wird sie davon sicher nicht besser!)

    Vielmehr wurde die Heilinformation, die die Ursubstanz kraft Potenzierung in dem Präparat hinterlassen bzw. in das Präparat hineingeschrieben hat, kontaktfrei an die Katze übertragen, gewissermaßen drahtlos wie diese homöopathische Heilinformation, die über den Fernseher übertragen wird. (Das wirkt auch, es sind anekdotische Erfolgsberichte in statistisch relevanter Lautstärke vorhanden!)

    Aber immerhin ist jetzt wissenschaftlich einwandfrei empirisch bewiesen: Die Homöopathie wirkt.

  8. 8 noch'n Flo 18. Oktober 2016 um 12:51

    @ gnaddrig:

    Oh, Ihr Kleingeister! Wer braucht noch ein Präparat, wenn doch allein die Information heilt. Der Tierarzt hat seinen Heilgedanken über den Besitzer an die Katze übertragen, die Übergabe des Präparates war selbstverständlich nur eine symbolische Kulthandlung, weil von Besitzer und Katze so erwartet. Die Heilung setzte bereits in der Tierarztpraxis ein, so dass das Präparat gar nicht mehr verabreicht werden musste (ähnlich wie bei der “Neuen Homöopathie nach Körbler”: da malst Du ja auch nur das heilende Symbol auf ein Blatt Papier, und schon beginnt unaufhaltsam die Genesung).

    Das konnte die Katze machen, was sie wollte: sie wurde gesund. Nix mit Wellenform und halb lebender/halb toter Katze, Herr Schrödinger.

  9. 9 gnaddrig 18. Oktober 2016 um 16:26

    @ noch’n Flo: Kleingeister? Dann muss man das aber auch richtig zuendedenken.

    Also: Der Homöopath muss das Präparat gar nicht mehr herstellen oder auch nur das heilende Symbol aufmalen. Dadurch, dass die Ursubstanz auf dieser Welt existiert oder existieren könnte oder auch nur denkbar ist, enthält die Welt ja schon die Heilinformation, und die findet dann selbstorganisiert und in richtiger Potenz und Dosierung den Patienten, der sie nötig hat, wenn der denn nur fest genug dran glaubt! So geht die wirklich echte Homöopathie!

  10. 10 noch'n Flo 18. Oktober 2016 um 17:25

    @ gnaddrig:

    Du gehst immer noch nicht weit genug: selbstredend enthält dieses Universum nicht nur alle aktuellen Informationen, sondern auch alle vergangenen und auch schon alle noch kommenden. Wir haben also jetzt schon die Lösung für Probleme, von denen wir heute noch gar nichts wissen.

    Somit ist aber die Anzahl aller möglichen Lösungen durch alle Zeiten konstant, während die Zahl der Probleme kontinuierlich zunimmt. Was unweigerlich dazu führen muss, dass uns irgendwann in der Zukunft die Lösungen ausgehen und die Probleme überhand nehmen werden. Was schlussendlich dazu führen wird, dass die schiere Masse an Problemen in Universum in einer riesigen Problemsingularität kollabieren und damit einen Anti-Urknall auslösen wird, von dem nur die wahre Problem-Urtinktur übrig bleibt.

    Danach läuft die Zeit rückwärts ab, die Probleme werden im wieder expandierenden Universum immer weiter verdünnt, pardon: potenziert, bis nur noch jede Menge Lösungen übrig bleiben, mit denen wir aber nichts mehr anfangen können, weil wir keine Probleme mehr haben. (Wichtig: regelmäsiges Schütteln des Universums nicht vergessen!)

  11. 11 gnaddrig 18. Oktober 2016 um 19:41

    Ok, damit ist die Welt dank Homöopathie dann wohl endgültig erklärt.

  12. 12 klauszwingenberger 18. Oktober 2016 um 19:57

    Also, wenn ich hungrig bin, brauche ich was Essbares. Nicht ein Foto von einer Currywurst.

    So much for “information”.

  13. 13 gnaddrig 18. Oktober 2016 um 20:52

    Ok, dann müssen wir als nächstes das mit der Lichtnahrung in Angriff nehmen.

  14. 14 Ursula 19. Oktober 2016 um 13:32

    @ Klauszwingenberger

    Ist schon fast ein alter Hut…Fotos von Essen macht schlank…
    Eine Forschungsgruppe aus den USA hat nun herausgefunden, dass das Anschauen von Food-Fotografien satt macht und beim Abnehmen helfen kann.

    http://www.die-abnehm-seite.de/s8-ernaehrung/c8-gesund-ernaehren/fotos-von-essen-machen-schlank.html

  15. 15 noch'n Flo 19. Oktober 2016 um 13:40

    Wenn ich im Restaurant ein Steak bestelle und der Kellner fragt mich, wie ich es denn gerne hätte, antworte ich meistens: “Ich möchte, dass sie dem Steak für 3 Sekunden ein Foto einer brennenden Kerze zeigen, das reicht vollkommen.”

  16. 16 gnaddrig 19. Oktober 2016 um 14:40

    @ noch’n Flo: Eben, Lichtnahrung.

  17. 17 Catweazle 19. Oktober 2016 um 15:04

    @Ursula
    Das ist mit ziemlicher Sicherheit eine Fake-Meldung.
    Zumindest bei bewegten und lärmuntermalten Bildern(Fernsehwerbung)wird der Fress-Schalter sofort umgelegt. Es gibt dazu wirklich zig Studien und keine einzige hat was anderes gezeigt.

  18. 18 noch'n Flo 19. Oktober 2016 um 17:00

    @ gnaddrig:

    “Eben, Lichtnahrung.”

    Eben nicht. Ich mag mein Steak halt einfach blutig.

  19. 19 Ursula 19. Oktober 2016 um 19:51

    @ Catweazle
    Sollte eine scherzhafte Antwort auf “klauszwingenbergers” Bild von einer Currywurst sein.Klar nehme ich das nicht ernst! Hab mich nur erinnert, dass dieser Unsinn tatsächlich mal durch die Medienlandschaft gegeistert ist.

  20. 20 gnaddrig 19. Oktober 2016 um 20:12

    @ noch’n Flo: Doch, rituell beleuchtet. Und wer mag schon im Dunklen essen.

    Dass das kurze Anleuchten mit der Kerze auf ein eher nicht so durchgebratenes Steak abzielte hatte ich vermutet, aber nach Deinem Höhenflug mit dem homöopathisch-pulsierend-selbstpotenzierenden Universum kannst Du mich doch nicht einfach so aus der Spur werfen mit meiner Lichtnahrung! (mimimi!)

  21. 21 noch'n Flo 19. Oktober 2016 um 20:32

    @ gnaddrig:

    “mimimi!”

    Hallo Beaker: https://www.youtube.com/watch?v=VnT7pT6zCcA

    @ Zimmerservice:

    Für morgen früh hätte ich gerne als erstes ein paar frühe Sonnenstrahlen, gefolgt vom Licht eines altmodischen 1000-Watt-Scheinwerfers (Hg-Drucklampe), als Nachtisch noch ein wenig Rotlicht.

  22. 22 awmrkl 21. Oktober 2016 um 00:27

    @gnaddrig
    “damit ist die Welt dank Homöopathie dann wohl endgültig erklärt”

    Nö, sooo einfach ist es doch nicht, denn:

    @noch’n Flo
    “Wichtig: regelmässiges Schütteln des Universums nicht vergessen!”

    Da darf nicht geschüttelt werden, sondern geklopft! Und zwar gegen oder in Richtung Erdmittelpunkt, und zwar auf eine Leder-Unterlage (Bucheinband aus Leder zB)

    Wie nun schüt.. äh klopft man ein Universum gegen den Erdmittelpunkt? Auf einer Leder-Unterlage?
    Oder wir drehen das Ganze um: Wir schüt.. äh klopfen die Erde gegen den Mittelpunkt des Universums? Wo ist der? Und woher kriegen wir die Leder-Unterlage dafür?

    Wer schüt.. äh klopft denn da, wer könnte das?

    Das sind universelle Fragen!
    Die universellsten wo gibt!

  23. 23 gnaddrig 21. Oktober 2016 um 18:21

    @ awmrkl: Vordergründig wirkt das wie gut gedacht. Aber leider kommt Ihnen da das von den Alliierten (glaube ich) in die Welt gesetzte Verwaltungskonstrukt namens Realität in den Weg. Durch dessen Nutzung Sie konkludent einen Kaufvertrag eingehen, der Sie Ihrer Persönlichkeitsrechte beraubt und aufgrunddessen Sie Lizenzgebühren zahlen müssen (häufig Steuern genannt).

    Sie müssen sich von diesen künstlichen Scheuklappen freimachen, wenn Sie die Welt verstehen wollen. Das Schütteln bzw. Schlagen in Richtung Erdmittelpunkt findet natürlich in der 5. Dimension statt (und sonntags in der 7. wie mir Erzengel Schnudriel eben flüstert). Es ist alles ganz einfach, wenn Sie nur den Geist frei und die Seele weit machen oder so.

  24. 24 noch'n Flo 21. Oktober 2016 um 21:15

    @ awmrkl, @ gnaddrig:

    Ihr seid wieder sooo kurzsichtig. Natürlich schüttelt/klopft man stets gegen den Mittelpunkt des Universums (und wo sich der befindet, kann Euch sicherlich Zaphod Beeblebrox erklären – der war schon mal da!).

    Wenn diese Richtung zufällig auch mit dem Erdmittelpunkt übereinstimmt, funzen die Kügelchen auch. Und wenn nicht, ist dies die perfekte Entschuldigung für das häufige Versagen der HP auf der Erde.

    Muss man Euch denn wirklich ALLES erklären?!?

    nur @ gnaddrig:

    Kleiner Hinweis: Schnudriel ist extremst zuckerabhängig – für nur ein Krümelchen von seinem Stoff würde der Dir alles erzählen…

  25. 25 gnaddrig 24. Oktober 2016 um 08:23

    @ noch’n Flo: Dann hat die Pesonalabteilung wieder geschlampt. Sowas muss doch auffallen, bevor man die Leute in solche Posten hievt!

  26. 26 noch'n Flo 24. Oktober 2016 um 12:34

    @ gnaddrig:

    Alles nur Vitamin B. Was auch sonst – Hochschlafen geht bei Engeln ja nicht, so rein anatomisch.

  27. 27 Martina Rheken 15. Dezember 2016 um 15:57

    Homeopathy doesn’t work for cows, either:

    http://www.popsci.com/no-homeopathy-doesnt-work-for-cows-either

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