Wer sind die wahren „Pillen-Junkies“?
Na? Naaa?
(via Krautreporter)
Zum Weiterlesen:
- Schüßler-Salze oder Lecken an der Beethoven-Büste, GWUP-Blog am 28. Mai 2013
- Warum ich meinen Kindern keine Globuli gebe, Informationsnetzwerk Homöopathie
- Homöopathie – mit Zuckerkügelchen heilen? Deutsche Welle am 25. Mai 2016
- Wer Zuckerpillen kauft, hat schon aufgegeben, Zeit-Wissen am 1. Juni 2010
- Kerosin im Kügelchen, Süddeutsche am 29. November 2012
- Wie Homöopathen Kinder zu Pillen-Junkies erziehen, GWUP-Blog am 16. September 2015
- Von der Gutgläubigkeit hin zu Faktendenken: Anousch Müller über ihr Buch „Unheilpraktiker“, GWUP-Blog am 15. Mai 2016
27. Mai 2016 um 18:56
Sind jetzt nasse Waschlappen = böse Schulmedizin? Und zwei Liter Wasser? Geht ja gar nicht. ;-)
Eine großartige Gegenüberstellung die das Problem auf den Punkt bringt. Ob es jemand merkt?
28. Mai 2016 um 10:17
@Langsamdenker
>> Ob es jemand merkt?
Ziemlich sicher nicht. Wenn man das Layout, die Verwendung des Begriffs „Schulmedizin“ und den sonst noch lesbaren Text berücksichtigt, ist das wohl irgend eine Wischi-Waschi-Beilage einer Wischi-Waschi-Zeitschrift mit streichelweicher „Ausgewogenheit“ gegenüber esoterischen „Heil“methoden.
Die Gegenüberstellung war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht als Entlarvung gedacht und ist eher unfreiwlillig komisch.
Schüßler-Salze, oh Mann. Ein Arbeitskollege meiner Frau (beide Apotheker) bezeichnete das einmal als Homöopathie für Dumme.
28. Mai 2016 um 16:07
Wen sollte man bei einem Gesundheitsproblem wohl wählen?
Den approbierten Arzt mit mehrjährigem Studium und anschließender Facharztausbildung oder den Heilpraktiker mit Hauptschulabschluss, Kurzlehrgang und Multiple-choice-Prüfung?
Das sollte eigentlich keine schwierige Entscheidung sein. Oder etwa doch?
29. Mai 2016 um 06:57
Drei Mal fünf Tabletten von Nichts? Echt krass. Nichts könnte man doch auch in eine einzige Tablette packen. Die man dann eben fünfzehn Mal teurer verkaufen müsste, um den gleichen Profit zu machen.
29. Mai 2016 um 16:46
„Heilpraktiker“
Wer lässt den im Ernst jemanden, der bisher nur mit Sandförmchen gespielt hat, ein Hochhaus bauen?!
30. Mai 2016 um 11:10
Nein, soooo einfach ist das nicht @Michel
Das Bauen reicht nicht. Du musst ganz viele Baupraktiker dazu bringen, dass sie sich 1) vor Baubeginn 2) ohne nähere Befassung 3) darauf einigen, dass das Haus dann auch stehenbleibt.
Also bitte!
30. Mai 2016 um 12:31
Aber, aber, Frau Heilpraktikerin, wo war dann hier die ausführliche individuelle Erstanamnese?
Eine pauschale Behandlungsempfehlung ist doch so „Schul“medizin!
30. Mai 2016 um 13:20
@ 2xhinschauen:
„dass das Haus dann auch stehenbleibt“
Das funktioniert aber nur, wenn der Bauherr genügend an das Stehenbleiben seines Hauses glaubt. Fällt das Haus dennoch in sich zusammen, lag es selbstverständlich nicht am Baupraktiker, sondern daran, dass der Bauherr nicht ausreichend geglaubt hat.
31. Mai 2016 um 20:19
Und dem, der nicht bauen wollte (sondern gemietet hat), ist das Haus zusammengebrochen – soviel Standhaftigkeitsprüfung und Simileprinzip muß schon sein, herr Dr.!