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Professor Edzard Ernst in Deutschland: Homöopathie und der Placebo-Effekt

| 14 Kommentare

Professor Edzard Ernst, Mitglied im GWUP-Wissenschaftsrat, kommt für drei Vorträge nach Deutschland:

Wirksam ohne Wirkstoff? Homöopathie und der Placebo-Effekt“

In der Ankündigung heißt es:

Kaum ein Bereich der Medizin ist mit so vielen Kontroversen belastet wie die Homöopathie.

Vor rund 200 Jahren formulierte Samuel Hahnemann ihre Grundsätze, die bis heute von Homöopathen dogmatisch befolgt werden. Der Vortrag erklärt, was Homöopathie ist und was die Datenlage hierzu aufzeigt.

Speziell wird zu der Wirksamkeit homöopathischer Mittel und den Risiken der Homöopathie Stellung genommen. Schließlich wird auf das Thema „Placebo“ eingegangen und untersucht, ob eine Behandlung mit reinen Placebos im Interesse des Patienten sein kann.“

Die Termine:

Edzard Ernst bloggt übrigens hier.

Zum Weiterlesen:

  • „Die Homöopathie ist ein Dogma“, Spiegel-Online am 14. Juli 2010
  • Homeopathic uraniun 200X and similarly bizarre stories, Edzard-Ernst-Blog am 9. Oktober 2014
  • Homeopathy for cancer: a new and remarkable study, Edzard-Ernst-Blog am 5. Oktober 2014
  • Edzard gegen Charles, ZEIT Wissen 1/2012
  • Reason Award beim WSC: Ritterschlag für vier verdiente Skeptiker, GWUP-Blog am 18. Mai 2012
  • Video: “Reason Award” für Edzard Ernst und Simon Singh, GWUP-Blog am 27. Juni 2012
  • Akupunktur-Ärzte laden Edzard Ernst aus, GWUP-Blog am 23. November 2012

14 Kommentare

  1. Prof. Edzard Ernst ist für mich ein absolut glaubwürdiger Mensch, da er sich als ausgebildeter Hömöopath von diesen Verfahren nach langer Forschungsarbeit distanziert und als reine Placebos entlarvt hat. Diese Einsichtsfähigkeit ist ein Fähigkeit, die nur wenige Menschen haben. Und genau das ist das Problem. Den Verstand nicht von den Emotionen trennen zu können bzw. Fehler nicht einsehen zu können. Das können nämlich die wenigsten und deshalb sind Diskussionen hier sehr unbefriedigend. Meistens werde ich in Diskussionen als „Du Schulmediziner“ betituliert, eigentlich ein Ehrentitel. Die eristrische Dialektik Schopenhauers hilft auch nur so weit, dass man sich nur noch Feinde mmacht

    Leider wird Prof. Ernst nicht viel bewirken können. Solange die Milliardärsfamilie Quandt größeter Parteispender in Deutschland ist und Stefan Quandt zugleich 100 % Besitzer der Fa. Biologische Heilmittel Heel,wird ein Bundestag den Binnenkonsens nicht in Frage stellen.

    Der Beschluss deä 100. Ärztetages 1971 in Eisenach zählt auch nicht mehr. “ Die Finanzierung dieser Wünsche ( Anm. gemeint sind die alternative Verfahren) kann jedoch nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung gehen, wenn man nicht die Grundlagen einer wissenschaftlich orientierten Medizin in Frage stellen will.“ Zwischenzeitlich bezahlt die TKK sogar Hömöopathie. Die Krankenkasse bei der wissenschaftlich ausgebildete Mensch verichert sind.
    Die einzige realistische Chance ist, jegliche Forschung mit Hömöopathika juristisch durch Verstoss gegen Punkt 21 des Helsinki-Abkommen ( Leitlinien über Pharma-Forschung am Menschen) verbieten zu lassen, falls es Richter gibt die überhaupt genügend wissenschaftliche Grundkompetenz haben.

    Geben wir uns geschlagen oder versuchen wir die Denkblockaden der Hömöopathie-Anhänger mit „Murus Berlinensis“ zu therapien. Müsste doch eigentlich wirken? Oder doch nicht? Bei uns enstirnigen Schulmediziner kann es ja nicht wirken. Wir glauben ja nicht dran.

  2. Man kann es nicht oft genug sagen: Dogmen haben in der Wissenschaft nichts verloren, denn sie würden eine Beschränkung, also eine Regression bedeuten und Regression in der Wissenschaft ist nicht hinnehmbar, da Wissenschaft vom Fortschritt lebt.
    Dogmen frieren den aktuellen Wissenstand ein und deklarieren diesen als absolut, nicht wiederlegbar…wer? hat diese Hybris und meint einen absolute Wahrheit definieren zu können?
    Es sind die „Propheten Gottes“, die natürlich einen direkten Draht zu dem „Herrgott“ haben und alles ganz genau wissen – ja, es gibt den „hl. Geist“ der alles und jeden erleuchtet…

  3. wenn wir einknicken, nur weil eine milliardärsfamilie im besitz einer spinerfirma ist, dann müssen wir uns fragen—> sollten wir nicht die irrenanstalt verlassen, und genau da, sage ich „nein“ nur weil bekloppte meinen sie könnten mit nichts heilen, kann ich als chronisch kranker nicht aufgeben, denn dann bin ich den idioten ausgeliefert. erst gestern hat mir eine dame auf einer „gesundheitsausstellung“ gesagt „nehmen sie chrom, das fehlt diabetikern, wenn sie das nehmen brauchen sie kein insulin mehr“, haben viele gesagt ! leider konnte sie keinen benennen der das gesagt hat, waren wohl alle tot.
    auch solchen leuten muß man die meinung sagen die sind so doof die wissen garnicht was sie da für einen blödsinn verbreiten.
    als ich ihr sagte daß sie kranke gefährdet, sagte sie gehen sie weiter sie sind unbelehrbar, nein ich bin unheilbar, aber das verstehen sie nicht !

  4. Was sich mir bei der ganzen Scheindebatte nicht erschließt:

    Warum reagieren die meisten Homöogläubigen geradezu allergisch, sobald sie in Bezug auf ihre Lieblingslehre das Wort „Placebo“ hören? Ich habe das in zahlreichen Gesprächen erlebt. Die Gesprächspartnerinnen (ausnahmslos Frauen; merkwürdig und ein anderes Thema) schalten sofort auf Durchzug, ziehen sich in die Schmollecke zurück, werden persönlich, zeigen sich angegriffen und ausgrenzend. Einige versuchen es noch mit dem „aber bei Babies und Tieren“, aber auch das nur noch selten.

    Ein solches Verhalten kannte ich früher nur von Kontakten mit Leuten, die einer Sekte beitraten sowie mit überzeugten Kommunisten und mit einem zum Rechtsradikalismus konvertierten Arbeitskollegen:

    Argumente mit einfachsten, antrainierten Techniken ausblenden, die „eigene“ Meinung als die einzig wahre betrachten, den Welt außerhalb der Sekte sei sowieso nur noch daran interessiert, die Sekte samt Ideen zu vernichten. Wenn überhaupt diskutiert wird, dann nur unter Einsatz schwerster Dialektik-Kanonen.

    Die Homöo-Pathie-Gläubige haben es natürlich ganz fein gelernt, denn jeder, der anders denkt, ist leicht als kalter, seelenloser, mechanistischer Gehaltsempfänger der Pig Dharma zu beschimpfen, während die eigene Welt anch dem Bambi-Pronzip sowas von unwiderstehlich scheint…

  5. @Dalek
    Sehr gute Analyse, sehe ich genauso.

    Ein weiterer Grund für das positive Bild über die Homoeopathie in der Bevölkerung ist die Unkenntnis darüber.

    Die meisten Leute denken, es handle sich um Natur-/Pflanzenheilkunde. Wenn man sie darüber aufklärt, dass in der H. jeder Sch. (im wahrsten Sinne des Wortes, siehe Hundekot) verwurstet (verdünnt) werden kann, glauben das einem die Wenigsten: das könne so nicht sein.

    Wenn man ihnen Beweise liefert, kommt meistens das Argument, wer heilt, hat recht, weiter zu dikutieren ist sinnlos.

    Traurig, aber so isses.

  6. Für mich ist auch nicht zu fassen, wie auch mit ansonsten vernünftig erscheinenden Menschen plötzlich das Gespräch völlig absurd zu werden beginnt, wenn es um homöopathie geht.
    Auf eine jüngst von mir erfolgte Erläuterung über das Prinzip der H. erfolgte die lapidare Antwort: „Vielen Dank, dass du dich so um mich sorgst. Wie gut, dass ich andere Erfahrungen mit der H. gemacht habe.“ Ja, die eigene Erfahrung, sie ist der Maßstab, den einfach nichts toppen kann.

  7. bzgl meines Kommentars…
    Natürlich könnte man die Vernunft zu einem „skeptischen Dogma“ erheben, aber es vielmehr die Wahrheit, die aus unseren Erfahrungen resultiert – sie ist kein Dogma im wörtlichen Sinne, denn auch Dogmen können unvernünftig sein.
    Vernunft ist deshalb kein Dogma, da unsere Vernunft ein Werkzeug unseres Verstandes ist und oder vielmehr diesen definiert und ob wir damit die Welt erkennen respektive verstehen können werden ist fraglich.
    Das Problem ist, das unser Verstand systemimmanent ist, also ein Teil des Systems, das sich Universum nennt, ist.
    Wir sind „Blinde“, die sich mit dem „Krückstock“ der Wissenschaft an die Grenzen unseres Verstandes und der „Vernunft“ bewegen…
    die Ergebnisse der Quantenphysik sind für manche „unvernünftig“…auf einmal verwischen „Messung“ und „Wirkung“ und in der Relativitätstheorie, die Zeit und Raum und das passiert mit allem, wenn man „Mikroskope“ entwickeln könnte, die die „Quantenrealität“ zeigen würden…Kausalität „verschmiert“ mit Chaos…Raum mit Zeit…Materie mit Energie…Alles mit Allem, denn so war der Anfang…Gute Nacht…

  8. …um etwas Seelenstriptease zu betreiben…
    Noch vor einiger Zeit war ich davon überzeugt, daß die Mathematik eine Art Dogma ist, da ich die Realität der mathematischen Regeln/Gesetze über die der physikalischen Realität stellte…es ist aber wirklich verblüffend, wie treffend die physikalische Realität (soweit vernunftmäßig erfassbar) mit mathematischen Mitteln beschreibbar ist.
    In meinen „jungen“ Jahren versuchte ich da einen Zusammenhang zu finden, der mich an den Rand einer Psychose führte – wenn nicht darüber hinaus ;-)
    Gestern machte man aber ein EEG, das iO war…also befinde ich mich nicht in einem akuten Schub…
    …um es mit den Worten von „Sheldon“ zu sagen:

    Ich bin nicht verrückt, meine Mutter hat mich testen lassen

    ;-)

  9. Zitat Ralf

    Wir sind “Blinde”, die sich mit dem “Krückstock” der Wissenschaft an die Grenzen unseres Verstandes und der “Vernunft” bewegen…
    die Ergebnisse der Quantenphysik sind für manche “unvernünftig”…auf einmal verwischen “Messung” und “Wirkung” und in der Relativitätstheorie, die Zeit und Raum und das passiert mit allem, wenn man “Mikroskope” entwickeln könnte, die die “Quantenrealität” zeigen würden…Kausalität “verschmiert” mit Chaos…Raum mit Zeit…Materie mit Energie…Alles mit Allem, denn so war der Anfang…Gute Nacht…

    Es wäre schön, wenn es bei der „guten Nacht“ geblieben wäre :-) :-)

  10. Man achte darauf, dass Professor Ernst nicht die Wirksamkeit der Homöopathie anzweifelt, sonder der „hochpotenzierten Homöopathie“, er nennt explizit Potenzen von C30. Das ist auch meiner Meinung nach Quacksalberei. Mit diesen Argumenten ernsthafte Mediziner lächerlich zu machen nährt den Verdacht, dass auch Prof. Ernst eine bestimmte Stossrichtung hat. Mein homöopatisch/allopatisch behandelnder Arzt verordnet Potenzen von max. D12 und kennt die Grenzen der Anwendbarkeit.
    Die körpereigenen Transmitter, die unser Leben steuern agieren ebnfalls im „homöopatischen“ Bereich. Nach Professor Ernst wären sie nicht wirksam!
    G.L.

  11. @Gerhard Lange:

    < < Man achte darauf, dass Professor Ernst nicht die Wirksamkeit der Homöopathie anzweifelt. << Doch, das tut er - und zwar *jedweder* Form von Homöopathie, bis in die bereits absurden Grundlagen hinein (siehe Links). << Die körpereigenen Transmitter, die unser Leben steuern agieren ebnfalls im “homöopatischen” Bereich. << Nein, denn körpereigene Transmitter funktionieren nach einem plausiblen und experimentell belegbaren molekularen Wirksystem. Homöopathie hingegen nicht. Kurz: Eine wie auch immer geartete “Information” benötigt stets einen Sender und einen Empfänger. Einen “Sender” gibt es bei der Wasserzauberei nicht, weil Wasser keine Informationen speichern kann oder allenfalls ultrakurz, im bereich von von 50 Femtosekunden. Und auf der “Empfänger”-Seite sieht es nicht viel besser aus. Wie nimmt unser Körper die angeblich gespeicherten, nicht-materiellen Informationen, "geistartigen Kräfte" oder “Schwingungen” auf? Mit welchem Wahrnehmungsorgan, mit welchem Rezeptor? Über welches Hormon? Blutbahn oder Lymphe? Wir haben keinen Rezeptor für nicht-materielle, “geistartige” Informationen, allein damit ist das Ganze schon Nonsens, unabhängig davon, dass man Wasser keine “Informationen” aufprägen kann. http://www.spiegel.de/spiegelwissen/alternative-heilmethoden-edzard-ernst-ueber-die-wirkung-von-globuli-a-934517.html

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/medizinprofessor-ernst-die-homoeopathie-ist-ein-dogma-a-706257.html

  12. @Gerhard Lange,
    „Die körpereigenen Transmitter, die unser Leben steuern agieren ebnfalls im “homöopatischen” Bereich.“

    Das ist gelinde ausgedrückt Unfug.

    Die Konzentration von Acetylcholin im synaptischen Spalt beträgt nach Ausschüttung der Vesikel etwa 5*0,0001 mol/L.

    Das entspricht 3*10E+20 Teilchen pro Liter. Ausgehend von einer 1-molaren Lösung entspricht eine D12 einer Teilchenzahl von 6*10E+11 pro Liter, also etwa 2-milliardstel Teilchen weniger.

    Wenn wir großzügig sind und annehmen, dass auf 5 Globuli vielleicht 1 mL dieser D12 gesprüht wird, müssen wir nochmal durch Tausend teilen, die Aufnahme im Blut stellt abermals eine Verdünnung um den Faktor 1/7000 dar.

    Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, ist nach Einnahme einiger D12 Globuli eine ca. 0,3*10E+15 -also billiardenfach- geringere Konzentration an Teilchen im Blut zu finden, als die Transmitterkonzentration im synaptischen Spalt beträgt.

    Geschickter wäre es von Ihnen gewesen, Sie hätten sich auf Hormone bezogen, dann lägen Sie im günstigen Fall nur etwa um den Faktor 1000 daneben, aber dann müssten Sie sich auch auf eine Diskussion über Rezeptoren und deren Spezifität einlassen.

    Haben Sie das im Kreuz?

  13. @Gerhard Lange

    Mit diesen Argumenten ernsthafte Mediziner lächerlich zu machen…

    Ärzte, die Homöopathie anwenden und das nicht deswegen tun, weil sie um die Placebo-Wirkung wissen und wann es ausreicht, ihre pillenaffine Kundschaft allein damit zu beglücken, sondern aus Überzeugung handeln, die braucht man nicht mehr lächerlich zu machen, das haben die nämlich schon selbst erledigt.

    Und was die Ernsthaftigkeit angeht:

    Die Ernsthaftigkeit eines ernsthaften Homöopathen sollte Ihnen Anlass genug sein, mit panischer Hast die Praxis zu verlassen, denn wenn Homöopathen, also richtig ernsthafte Homöopathen, heroisch zur Sache gehen, dann geht´s nämlich Ihnen, Herr Lang, mächtig ans Leder.

    Aber ich vermute, dass Ihr Arzt Sie ziemlich gut kennt, und Ihrem Bedürfnis nach etwas Magical Mystery in dieser so herzlos-logischen Welt mit der ernsthaften Verordnung wirkungsloser Homöopathika ein wenig Zucker gibt; und das im wahrsten Sinne des Wortes.

    Und damit Sie ihn – trotz der Zuckerkügelchen – für einen wirklich ernsthaften medizinischen Homöopathen halten, erzählt er Ihnen noch ein paar Dinge, deren Relevanz Sie zwar nicht einschätzen können, von denen Sie aber richtig beeindruckt sind.

    Verarschen kann so herrlich einfach sein…

    Apropos gezieltes für dumm verkaufen des Klienten:

    Die Beschüssler-Fraktion kennt den Trick mit der D12-Verdünnung auch.

    Die Freunde des heilsamen Laktosepresslings behaupten, dass die D12 deshalb so wertvoll ist, da diese Potenz in etwa der Konzentration der Mineralstoffe in der Zelle entsprechen würde, was sich angeblich positiv auf die Übernahme des jeweiligen Stoffes in die Zelle auswirken würde.

    Das beeindruckt.

    Was sie dann aber regelmäßig vergessen zu erwähnen, ist die herzlos-logische Schlußfolgerung, dass in einer Tablette dann wohl auch nicht mehr Wirkstoff zu finden ist, als die Menge, die in einer einzigen Zelle vorliegt.

    Und das wirft wiederum die Frage auf, ob man jetzt das Defizit einer einzigen Zelle mit jeweils einer einzelnen Tablette ausgleichen muss – was angesichts 100 Billionen Körperzellen die Therapie zu einer enormen Herausforderung macht.

    Aber warum sollte man den Patienten auch mit zuviel Informationen behelligen, wo der doch schon so beeindruckt ist, dass er – mit paralysiertem Verstand – bereitwillig den ihm präsentierten Bullshit hemmungslos nachplappert.

    Da wäre der Therapeut doch schön dumm, oder?

    Deshalb, G. L., wenn Sie demnächst mal wieder Gänseblümchen in D12 bekommen, freuen Sie sich, Sie sind dann wohl nicht krank; jedenfalls nicht so, dass Sie ein Medikament benötigen.

    Allerdings könnte ich mich bei der Einschätzung Ihres Arztes auch vertan haben; vielleicht ist das wirklich ein zwar lächerlicher, aber dafür über alle Maßen ernsthafter Homöopath, wer weiß?

  14. Selbst wenn niederpotente homöopathische Zuckerlie wirken wurden, dann stellt sich immer noch die Frage nach welchem „Prinzip“?
    Das „Simsalabim-Prinzip“ beruht auf dem Ähnlichkeits- bzw Analogiezauber.

    Die ganze Diskussion um die Wirksamkeit von homöopathischen Dosen erübrigt sich, wenn man erst das „Wirkprinzip“ hinterfragt.
    Bist jetzt – soweit ich weiß – ist noch kein Beleg für dieses „Wirkprinzip“ gefunden worden; nicht einmal eine Theorie, die annährend diesen „Wirkmechanismus“ theoretisch erklären könnte…

    …es soll die Selbstheilungskräfte stimulieren, da frage ich mich: Ist die akute Krankheit nicht Stimulus genug?

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