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Mond und Schlafstörungen

| 74 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Ute Parsch

Der Skeptiker weiß, dass er sich nicht nach dem Mond zu richten hat, wenn eine Operation ansteht oder auch nur ein Friseurtermin ausgemacht werden muss.

Er weiß, dass er seine Pflänzchen besser nach den Wetterverhältnissen als nach dem Mondkalender in den Garten setzt.

Er weiß, dass Kinder nicht häufiger bei Vollmond zur Welt kommen als zu anderen Mondphasen. Und auch für Mondholz wird er keinen Aufpreis zahlen wollen.

Bisher ging er zudem davon aus, bei Vollmond bestens schlafen zu können, zumindest solange der volle Mond nicht direkt durchs Fenster scheint.

Doch eine neue Studie scheint diesen letztgenannten Punkt zu erschüttern.

Der Baseler Chronobiologe Christian Cajochen und Kollegen werteten die Daten einer abgeschlossenen Schlafstudie im Vergleich mit den Mondphasen aus und stellten fest, dass die 33 Probanden in den Vollmondnächten tatsächlich messbar schlechter geschlafen hatten als in den anderen Nächten:

We found that around full moon, electroencephalogram (EEG) delta activity during NREM sleep, an indicator of deep sleep, decreased by 30%, time to fall asleep increased by 5 min, and EEG-assessed total sleep duration was reduced by 20 min. These changes were associated with a decrease in subjective sleep quality and diminished endogenous melatonin levels.”

Liegt der Skeptiker hier also falsch und es stimmt doch, dass der Vollmond für Schlafstörungen sorgt – was in verschiedenen Umfragen immerhin bis zu 40 Prozent der Deutschen angeben?

Zunächst kann man natürlich fragen, ob eine so kleine Studie mit nur 33 Teilnehmern überhaupt statistische Aussagekraft hat. Und des Weiteren auch, ob nur eine zufällige Korrelation vorliegt.

Schließlich gibt es Studien mit erheblich größeren Teilnehmerzahlen und längeren Beobachtungszeiträumen, die keinen Einfluss der Mondphasen auf die Schlafqualität finden konnten (z.B. Studie von Klösch und Zeitlhofer).

Ob dies nun zurifft oder nicht, ist meiner Meinung nach jedoch müßig zu diskutieren. Denn was sagt die Studie denn genau aus?

Die Teilnehmer sind fünf Minuten später eingeschlafen und hatten dann insgesamt 20 Minuten weniger Schlaf.

Und selbst wenn dies noch durch Messungen (Melatonin, EEG) objektiv bestätigt wird: Die dokumentierten „Störungen“ sind ganz offensichtlich nicht das, was uns der Volksmund über den Vollmond erzählt.

Wer fünf Minuten später eingeschlafen ist, jammert doch nicht: „Bei Vollmond schlafe ich immer soooo schlecht“.

In der Diskussion um Mondmythen sollte man zwei Dinge unterscheiden:

  • Die Frage, ob folkloristische Behauptungen über den Mond wahr sind.

Die Studienlage ist hier eindeutig: nein.

Deutliche, spürbare Schlafstörungen verursacht der Vollmond nicht. Daran ändert auch diese neue Studie nichts (selbst wenn wir sie einfach mal als korrekt akzeptieren).

In der Praxis sind die darin gemessenen Werte unbedeutend. Sie sind schlicht nicht das, was geschildert wird, wenn von „Schlafstörungen bei Vollmond“ die Rede ist.

  • Die Frage, ob der Mond überhaupt keine nachweisbaren Effekte auf Pflanzen, Tiere und Menschen hat.

Und hier sollte man als Skeptiker in Diskussionen vorsichtig sein, um nicht aufs Glatteis zu geraten: Solche Einflüsse sind sehr wohl nachgewiesen, auch in seriösen Arbeiten. (Dass diese dann in entsprechenden Esoterikforen sehr eigenwillig ausgeschlachtet werden, ist ein anderes Kapitel.)

Als Beispiele seien genannt:

  • Die Palolowürmer (Eunice viridis) zählen zu den Meeresborstenwürmern. Sie leben auf Korallenriffen im Südpazifik.

Die Vermehrung der Palolos erfolgt regelmäßig sieben bis acht Tage nach dem Vollmond im Oktober oder November.
Das sollte man sich aber nicht allzu romantisch vorstellen: Zur Paarung brechen die Hinterenden der rund vierzig Zentimeter langen Palolos ab und steigen zur Meeresoberfläche empor. Die restlichen Teile der Würmer bleiben in den Korallen am Seeboden, die fehlenden Hinterenden wachsen allmählich nach.

Die aufgestiegenen Hinterteile verwandeln die Wasseroberfläche in einen Teppich aus grünlich-brauner Brühe. Wenn die Hinterenden dann aufplatzen und Spermien und Eier freisetzen, bedeckt sich das Meer mit einem weißlich-gelblichen Schaum, den die Fischer von Samoa abschöpfen, weil sie ihn als besondere Delikatesse schätzen.

  • Auch einzelne Populationen der Einstundenfliege Clunio nutzen den Mond als Taktgeber für ihren Fortpflanzungsrhythmus.

Diese Insekten benutzen eine Vierzehntage-Uhr, um zur Zeit der Springtiden zu schlüpfen.

  • Beim Guppyfisch schwankt die Farbempfindlichkeit für Gelb im Monatsrhythmus.

Auch beim Menschen hat man solche Schwankungen der Harnsäurekonzentration oder der Gelbempfindlichkeit des Auges gemessen. Ob es sich dabei nur um Korrelationen handelt oder ob wirklich ein Kausalzusammenhang vorliegt, ist aber offen.

Weder ist jedoch ein solcher Zusammenhang völlig unmöglich, noch muss man notwendigerweise dafür geheimnisvolle Kräfte annehmen.

In der Diskussion als mögliche Erklärung ist – unter anderem – der Einfluss des Mondes auf das geomagnetische Feld über den sogenannten magnetohydrodynamischen Prozess.

Das heißt: Die Gezeitenkraft des Mondes führt auch zu Druckveränderungen im flüssigen Erdmantel, wodurch Materialbewegungen dieser leitenden Flüssigkeit hervorgerufen werden.

Ein Teil der Schwankungen des Magnetfelds der Erde ist daher abhängig von Mond- und Sonnenstand.

Über Hormone könnten diese Schwankungen auch schwachen Einfluss auf biologische Vorgänge nehmen.

Zum Beispiel konnte man im Labor nachweisen konnte, dass das Enzym HIOMT (Hydroxyl-Indol-O-Methyl-Transferase), das sowohl in der Retina als auch in der Epiphyse (Zirbeldrüse) vorkommt, in seiner Wirkung bereits durch kleine Änderungen des äußeren Magnetfeldes zu beeinflussen ist.

In der Zirbeldrüse wird auch das Hormon Melatonin produziert, das für den Schlafrhythmus verantwortlich ist (und auch in der diskutierten Studie von Cajochen gemessen wurde).

Um es noch einmal zu betonen: Nachgewiesen sind selbst diese Zusammenhänge keineswegs.

Doch machen die genannten Beispiele klar, dass solche minimalen Einflüsse des Mondes, wie sie vielleicht auch die Studie von Cajochen belegen könnte, von den weitreichenden Behauptungen mondgläubiger Lunatisten so weit entfernt sind wie das bleiche Nachtgestirn von der Erde.

Weiterhin gilt, dass alle Einflüsse des Mondes keineswegs so exakt, eindeutig oder von einer Größenordnung sind, dass man seine persönliche Lebensführung daran ausrichten kann oder gar muss.

Auf Pflanzen, Tiere und Menschen wirken ständig vielfältige, besser belegte und erheblich stärkere Umwelteinflüsse.

Darauf sollte der Skeptiker in Diskussionen hinweisen.

Hat man sich vor dem zu Bett gehen geärgert, wird das erheblich mehr Einfluss auf den Schlaf haben als der Mond.

Der Mensch ist auch kein Gezeitenkraftwerk, nur weil er zu einem großen Teil aus Wasser besteht.

Die Gezeitenkräfte auf den Menschen sind um Größenordnungen zu gering, um fühlbare Wirkungen hervorzurufen, so dass man Argumentationen in diese Richtung getrost ins Reich der Fabel verweisen kann.

Daneben gibt es aber auch reale Einflüsse des Mondes auf biologische Systeme (wie die oben erwähnten Palolowürmer), die man gut als Partywissen anbringen kann.

Zum Weiterlesen:

74 Kommentare

  1. Die vielleicht tatsächlich messbaren subtilen Auswirkungen der Mondphase auf das Erdmagnetfeld in allen Ehren, halte ich es bei der Diskussion von Vollmond und Schlafproblemen mit Ockham’s Razor. Selbst wenn es eine schwache Korrelation geben sollte, würde ich zunächst einmal nicht zu lange nach besonders komplizierten Zusammenhängen suchen, sondern mich erst einmal um das Offensichtliche kümmern: es ist bei Vollmond nachts schlicht heller, und zwar recht deutlich.

    Die Helligkeitsunterschiede haben Auswirkungen auf das Pflanzen- und Tierreich, und man kann mit wenig Phantasie davon ausgehen, dass es auch Auswirkungen auf das Aktivitätsniveau in menschlichen Siedlungen gibt. Sprich: der gesamte Planet reagiert darauf, und quasi als Rückkopplung auch das Individuum. Selbst wenn es sich zum eigentlichen Schlafen dann ins verdunkelte Schlaflabor legt.

  2. @Robert:

    << Es ist bei Vollmond nachts schlicht heller, und zwar recht deutlich. << Nun ja, "recht deutlich" ist vielleicht etwas zu viel gesagt: Vollmond in sternklarer Nacht = zirka 0,2 Lux. Das entspricht in etwa einer Kerzenflamme in 1,5 Meter Entfernung.

  3. Die Kraft des Mondes . . .

    Ist nur von höher erfahrenen Psychohoemophattischen Lichtwissenden erfahrbar.

    Eventuell eintretende Heilungen sind umsonst.

    Das alles ist ganz einfach . . .

    Drucken Sie einige Seiten der für Sie grobstofflichsten Kommentare,
    incls. Ihrer gelöschten Beiträge, auf in einer Vollmondphase zwischen
    2-5h morgens ausgelegtem Reispapier aus.

    Selbige sind am gleichen Tag im Zenith der Sonne
    in feinste Schnipsel zu zerreißen und augenblicklich
    in einem mit 3L Granderwasser gefülltem Kupfertopf
    einzuweichen.

    Danach ist selbiges Gefäß mit einem Gaja Baumwolltuch
    stramm zu bedecken, und selbiges Gefäß an einem (wichtig)
    Warmen Ort unter der Erdoberfläche zu verbergen.
    (Heizungskeller geht auch).

    Wenn nach ca.3 Wochen der Inhalt einen pastösen Zustand
    erreicht hat, wird dieser nochmal mit soviel Mondscheinwasser
    aufgefüllt bis man die entstandene Flüssigkeit durch das
    Gaijatuch in ein vorher sorgfältig ausgeglühtes
    Glaßgefäß filtriert.

    Nun seid Ihr im Besitz der „Mond-Urtinktur“,
    die in höchster Potenz gegen alle auf Eurer beschriebenen
    Leiden einen durchschlagenden Erfolg zeigt.

    Gute Besserung.

  4. @Erleuchteter:

    << Gute Besserung. << Sonnenstich?

  5. @Bernd

    Wie gerade per Email schon kurz geklärt: ich glaube, da liegt eine Verwechslung vor. :) Ich wollte nur andeuten, dass es vielleicht einfach subtile psychologische Auswirkungen der helleren Nächte gibt, die für mich als Physiker zumindest erst einmal nicht unplausibler klingen als das Erdmagnetfeld, und dass man erstmal bei den einfachsten, langweiligen Erklärungen anfangen sollte. Nicht dass es die dann auch wirklich sind. :)

    Dass man die Gezeiten sogar bis ins Erdmagnetfeld feststellen kann, für die Info muss ich auch der Kollegin Parsch danken. Ist zwar eigentlich plausibel, wenn man so drüber nachdenkt, aber… irgendwie hatte ich genau das vorher noch nicht getan. Und wenn wir wirklich indirekt über Hormonwirkungen so sensibel auf das Magnetfeld reagieren können, dass das physiologische Auswirkungen hat, wäre das schon ein ziemlich cooles Ergebnis. Das wäre dann mal wieder ein klarer Beleg dafür, dass Wissenschaft jederzeit viel beeindruckendere Ergebnisse liefern kann als jede Esoterik.

  6. @Robert:

    << ich glaube, da liegt eine Verwechslung vor. :) << Verzeihung.

  7. Ich vermisse immer noch eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Paper selbst – da habe ich halt in http://skyweek.wordpress.com/2013/07/28/schlechter-schlaf-bei-vollmond-einige-fragen mal selber eine geschrieben.

  8. Ich hatte in der Zwischenzeit auch Gelegenheit, die Studie im Volltext zu lesen.

    Schlussfolgerungen:

    Die Daten wurden aus einer einige Jahre zurückliegenden Studie gewonnen (http://www.chronobiology.ch/wp-content/uploads/publications/2006_06.pdf).

    Dort versuchte man zu ergründen, worauf das in höherem Alter geänderte Schlafverhalten beruht, welche Prozesse dabei eine Rolle spielten. Dazu wurden in Summe 33 gesunde Teilnehmer rekrutiert, die nicht unter Schlafproblemen litten. Zu Beginn der umfangreichen Untersuchungen verbrachten die Versuchspersonen zunächst zwei Nächte im Schlaflabor, um sich an die Bedingungen dort zu gewöhnen und einige Untersuchungen über sich ergehen zu lassen.

    Diese je zwei Nächte von 33 verschiedenen Individuen sind das Datenmaterial, das hier ausgewertet wurde.

    Wenn man eine Korrelation, vielleicht sogar eine Kausalität experimentell nachweisen möchte, dann muss man eigentlich durch Wahl der geeigneten Bedingungen dafür Sorge tragen, dass man die Effekte auch deutlich erkennen kann.

    Dazu gehört unbedingt, dass man die Störgrößen entweder minimiert oder erfasst, um sie dann rechnerisch zu berücksichtigen. Wenn dies nicht geht, die zu messenden Effekte also in den Störgrößen ‚untergehen‘, dann ist die Messung misslungen.

    Hier sehen wir einen Mondzyklus von 29 Tagen, der durch das Ergebnis von 64 Schlafen (Schläfe? Schläfen? Plural von Schlaf = ?) von 33 Personen abgebildet wird, die ihre ersten beiden Nächte im Schlaflabor verbrachten, um sich daran zu gewöhnen.

    Das heißt, die Messergebnisse jeder einzelnen Nacht beruhen im Schnitt auf nur jeweils zwei Probanden, oder anders herum, jede Testperson war nur für zwei Nächte ‚zuständig‘. Der Verlauf über den ganzen Zyklus beinhaltet demnach nicht nur die Unterschiede im Schlafverhalten bezogen auf die Mondphasen, sondern – vermutlich in viel größerem Maße – die unterschiedlichen Gegebenheiten der verschiedenen Personen, die mit Sicherheit in höchst verschiedenem Umfang von Problematiken aus den Bereichen Liebe, Beruf, Geld, Gesundheit, Umgebung etc. beeinflusst waren.

    Als Ergebnis der betrachteten Studie wurde dargestellt, dass die Probanden im Duschschnitt bei Vollmond 5 Minuten länger zum Einschlafen brauchten (16,2 statt 10,9 Minuten) und der Schlaf 20 Minuten kürzer war (409 statt 433 Minuten), in Anbetracht der denkbaren Störgrößen ein Nichts. Man denke einmal daran, wie finazielle Sorgen oder Beziehungsprobleme den Schlaf rauben können.

    Es sei darauf hingewiesen, dass die Standardabweichungen als Maß für die Streuungen erheblich größer waren als diese Unterschiede.

    Ich möchte wetten, dass man auf diese Weise auch den Einfluss des Mondes auf die Körpergröße der Probanden hätte herausfinden können. Nicht weil die Leute wachsen oder schrumpfen, sondern weil sich einfach durch die zufällige Verteilung der Körpergröße der Probanden auf die betreffenden Nächte irgendein Muster ergibt, dass man dann irgendwie interpretieren kann.

    Das alles bedeutet nicht, dass es den Einfluss des Mondes – also nicht des helleren Lichts, sondern auf irgendwelchen anderen Wegen – nicht gibt, sondern dass sie im Grundrauschen untergehen.

    Übrigens ist eine einzelne Kerze auf eine Entfernung von 1,5 metern ganz schön hell, wenn man schlafen will.

  9. Nöö ich bevorzuge „Bienenstich“ . .

  10. Die Anfänge der Versuche kann man übrigens auch Open Access nachlesen: http://bci.web.id/wp-content/uploads/2013/06/Dynamic-Frontal-EEG.pdf

    wie ich dieses Paper von 2001 verstehe (und auch die Methoden im neuen Paper) wurden pro Proband jeweils zwei Experimente à 4 Tage in mehreren Wochen Abstand gemacht, die jeweils aus zwei Baseline-Nächten und dann dem Schlafentzug bzw. Überangebot bestanden.

    Und für die „Mondstudie“ jetzt hat man (siehe Details der Tabelle 1) jeweils das Schlafverhalten der 2. Baseline-Nächte ausgewertet.

    Wobei die beiden Nächte pro Person (warum bei es bei zwei der 33 nur jeweils eine Nacht gibt, wird nirgends erklärt) mal auf ähnliche (absolute) Mondphasen fielen und mal nicht, so dass auf die willkürlichen „lunar classes“ bezogen am Ende nur 53 Nächte zur Auswertung übrig blieben.

  11. Außerdem . . .
    Demmnächst in diesem Kino (dank konspirativen Einsatz
    williger Wallraffigazubis an original Produktionsplätzen).
    Wir basteln eine „Quantensuppe“

    Das wird ein gefundenes Fressen
    für alle Tachyonenfreaks . . .

  12. >>In der Diskussion als mögliche Erklärung ist – unter anderem – der Einfluss des Mondes auf das geomagnetische Feld über den sogenannten magnetohydrodynamischen Prozess.>>

    kurzzitat, bezieht sich aber auf diesen gesamten bereich.

    dazu nur „eine“ frage, ist daran gedacht worden, daß sich der mond „nicht nur“, wenn er das sonnenlicht als vollmond reflektiert, sondern auch wenn er nur als sichel, ja sogar wenn mondfinsternis ist, auch immer „dort“ ist!

    nur eben nicht immer so hell ?

    -denn das ist der einzige unterschied-

  13. Der Mond ist nicht nur immer da – das Wechseln seiner Helligkeit ist im urbanen Raum auch gar nicht mehr wahrnehmbar, wie letztens konkret nachgemessen wurde: http://www.oculum.de/newsletter/astro/100/90/3/193.cu1ex.asp#5 (erste Biologen machen sich deswegen tatsächlich schon Sorgen, dass Tiere, deren Verhalten in der freien Natur durch die Mondphase moduliert wird, in der Stadt nicht mehr durchblicken).

    Occam’s Razor spricht deutlich für die Bartoschek-Fischer-Hypothese vom subliminalen Esoterikbefall der Probanden in der Basler Studie, würde ich sagen …

  14. @ Daniel Fischer

    Aaahh, jetzt raffe ich das auch mit der Zahl der Nächte. Ich kam nicht um die Kurve, dass es ja zwei Versuchsreihen waren, die den Daten zugrunde liegen. Daher kam man mit 33 Probanden auf 64 ‚zweite Nächte‘.

    @ diabetiker
    eben, deshalb ist der Glaube an die Mondphase ja auch nur Esoterik.

    Dabei verfügen die Menschen – zumindest die eine Hälfte – über einen deutlichen Monatszyklus, der in etwa die gleiche Zeitdauer wie der Mondzyklus hat. Aber eben nur in etwa. Laut Wikipedia liegen die Zeiten für die Monatszyklen individuell verschieden zwischen 23 und 35 Tagen.

  15. @Daniel: das ist natürlich sowieso die naheliegenste Erklärung. :D

  16. @Dr. Aust:

    << Übrigens ist eine einzelne Kerze auf eine Entfernung von 1,5 metern ganz schön hell, wenn man schlafen will. << Mag sein. Aber auch dann warte ich immer noch auf eine plausible Erklärung von "Mondgläubigen", warum sie nicht einfach Vorhänge/Rolläden nachts schließen, wenn Vollmond ist und sie davon ausgehen, dass ihre Schlafprobleme etwas mit dessen Helligkeit zu tun haben.

  17. @ Bernd Harder

    Klar.

    Ehrlich, ich mag Vollmondnächte sogar (Oder, liebe Esos, outet mich das jetzt als Werwolf?). Mich erstaunt es einfach immer wieder, wie hell es dabei wird. Nichts weiter.

  18. @ diabetiker

    <<dazu nur “eine” frage, ist daran gedacht worden, daß sich der mond (…) immer “dort” ist! nur eben nicht immer so hell ?
    -denn das ist der einzige unterschied- <<

    ;-) Und wie erklärst Du Springtiden, wenn das der einzige Unterschied _wäre_?

    @ Alle

    Um das noch einmal klarzustellen: Gerade den Abschnitte, auf den sich diabetiker bezieht, habe ich aus dem "Kosmos, Astronomischen Jahrbuch, 2011". Bei kurzem googeln (scholar) habe ich leider die entsprechende Arbeit dazu nicht gefunden, nur ein paar, die die MHD-Einflüsse des Mondes auf die Atmosphäre (Ionosphäre) behandeln, was ja auch Einfluss auf das Erdmagnetfeld hat.

    Mir geht es jetzt in meinem Beitrag auch überhaupt nicht darum, zu diskutieren, ob die im fraglichen Abschnitt genannten Erklärungsversuche korrekt sind; es geht lediglich darum, aufzuzeigen, dass es sich nicht immer automatisch um "Voodoo-Science" handeln muss, wenn man Einflüsse des Mondes diskutiert. Es gibt definitiv faszinierende, nachgewiesene Effekte (Palolos, Guppys,…) und wissenschaftliche Erklärungsmodelle dafür, d.h. über die Existenz dieser Phänomene kann man keineswegs exotische Kräfte postulieren. Ich bin der Meinung, dass man ein solch interessantes Thema nicht nur deshalb ins wissenschaftliche Abseits stellen sollte, weil es von anderer Seite esoterisch belastet wird.

    Im Übrigen bin ich bzgl. der neuen Studie wie Herr Aust (et al) der Meinung, dass sich die Ergebnisse aus der kleinen Gruppengröße ergeben und sich bei größerer statistischer Sicherheit nicht halten lassen werden. Es erscheint extrem unwahrscheinlich, dass gerade eine so statistisch anfällige Studie winzigste Effekte sichtbar machen sollte, die größere Studien nicht gesehen haben.

    Allerdings sind wir hier auch nicht bei der Homöopathie: Warum sollte es nicht winzigste Einflüsse geben, die man mit modernen Messverfahren vielleicht nachweisen könnte, die aber (entgegen dem Volksaberglauben) in der Praxis _keine_ Rolle spielen, auch nicht bei den sensibelsten unter uns. Bei der Homöopathie würden mich selbst winzigste Effekte überraschen, weil sie wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen würden. Bei Mondeinflüssen ist das anders, weil wir uns als Spezies nun mal auf diesem Planeten entwickelt haben, einige unserer Organe dabei mit Funktionswechsel. Resteffekte sind entsprechend nicht kategorisch ausschließbar – aber halt sicher nicht von der Größenordnung, die der Volksmund ihnen zuschreibt.

    Und zuletzt: Nicht vergessen sollte man bei der Diskussion, dass wir ohne den Mond vielleicht alle gar nicht da wären, denn seine Anwesenheit stabilisiert seit Milliarden Jahren die Erdachse und sorgt so für angenehmes Klima. Das dürfte in jedem Falle der stärkste Einfluss des Mondes auf uns sein. Und er wurde noch nicht einmal erwähnt… Armer Mond!

  19. @Alle:

    << Um das noch einmal klarzustellen: Gerade den Abschnitte, auf den sich diabetiker bezieht, habe ich aus dem "Kosmos, Astronomischen Jahrbuch, 2011". << Sorry, die Quelle hatte ich beim Redigieren gelöscht.

  20. auch wenn es ev nicht genehm ist, ihr redet von springflut, erdachse, usw usw. das thema war aber nur „vollmond und schlafen“, nicht ob und wie ich eine springfut erkläre(die sowieso erklärt ist)

    Darin sehe ich die gefahr, wenn auf irgendwelche magnetismus, würmer usw usw -auswirkungen verwiesen wird.

    der einzige unterschied bei vollmond und schlaf ist (bei nicht bedecktem himmel) das bisschen reflektiertes sonnenlicht.

    weiter nichts. alles andere ist genauso wie jede nacht.

  21. Eigentlich kann man nur eines sagen: Seid froh, solange ihr noch das Mondlicht wahrnehmen könnt, bevor es von der(zunehmenden) „Lichtverschmutzung“ überstrahlt wird ;-)

  22. Der Mond hat nicht auf jeden Menschen Einfluss und nicht zu jeder Zeit ist der Einfluss gleich stark. Um dies festzustellen benötige ich keine „wissenschaftliche“ Studie, sondern mir reichen die Beobachtungen, die ich bei mir und innerhalb meiner Familie machen konnte. Manchmal frage ich mich ob Skeptikern/Wissenschaftlern überhaupt bewußt ist was es heißt, wenn man sagt: „Der Mensch ist ein Individium“ Ich glaube ich passe generell nicht in die Schublade „Durchschnittsmensch“. Dank Internet ist es mir sogar möglich nachzuvollziehen wie wir vom Mond beeinflusst werden.

  23. @ diabetiker

    Ich bin etwas überrascht: Warum soll es „gefährlich“ sein, über reale Phänomene zu sprechen?

    Nirgends stimme ich dem Volksmythos von den Schlafstörungen zu.

    Nirgends behaupte ich, er könne sich noch bestätigen. Vielmehr schreibe ich, dass die in der Studie gefundenen 5 Minuten späteres Einschlafen (sofern sie nicht nur einer statistisch zu kleinen Gruppe geschuldet sind) gewiss nicht das sind, was der Volksmund über den Vollmond erzählt.

    Wie also die Studie in einigen Presseberichten wegkommt, ist sicher übertrieben – ganz unabhängig von der Frage nach ihrer statistischen Relevanz.

  24. @Heidi:

    < < Der Mond hat nicht auf jeden Menschen Einfluss und nicht zu jeder Zeit ist der Einfluss gleich stark. << Das ist in etwa dasselbe, wie wenn Sie behaupten würden, die Gravitation gilt nicht für jeden Menschen und auch nicht zu jeder Zeit gleich stark, deshalb schweben einige Leute in der Luft herum, die einen höher, die anderen nur knapp überm Boden, die einen morgens und die anderen eher abends. << Um dies festzustellen benötige ich keine “wissenschaftliche” Studie, sondern mir reichen die Beobachtungen, die ich bei mir und innerhalb meiner Familie machen konnte. << Das reicht eben gerade nicht. Solche "Beobachtungen" (bzw. deren DEUTUNG, das ist das Entscheidende) können richtig, aber auch falsch sein. Wissenschaft tut nichts anderes, als sehr viele solcher subjektiven "Beobachtungen" zusammenzufassen und zu systematisieren, um dann Gesetzmäßigkeiten daraus ableiten zu können. << Dank Internet ist es mir sogar möglich nachzuvollziehen wie wir vom Mond beeinflusst werden. << Das würde ich auch gerne verstehen. Ich vermute, Sie meinen irgendwelche Online-Mondkalender? Das heißt, Sie glauben irgendeinem Quark im Internet mehr als wissenschaftlichen Erkentnissen? Lesetipp: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/21/wenn-der-mond-beim-putzen-hilft/

  25. hallo ute parsch, bitte mal überlegen, weshalb ich gefährlich geschrieben habe.
    -das thema war – schlafstörungen bei vollmond –
    richtig die entsprechende „studie“ ist demontiert.
    aber , was hat das obige mit magnetismus, würmern, springfluten zu tun definitiv nichts,das gefährliche daran ist daß die meute der spinner genau daraus den berühmten luftballon aufblasen und sachen die mit dem „mondlicht“ gar nichts zu tun haben verschwurbeln.
    s. heidis beitrag.
    s. die komischen würmer die sich „ca“ 9 tage nach vollmond plotzlich vermehren, die tun „das“ genau „einmal“ im jahr und nicht immer nach vollmond. weshalb ist da genau dieser vollmond irgendwie beteiligt ?
    zählen die würmer die vollmonde mit ? zählen die würmer anschließend noch bis ungefähr 9 ? und dann gehts los. merken sie wieweit man damit vom eigentlichen thema abkommt ? denn weder mit schlafen noch mit vollmond hat das alles zu tun.

  26. @trixi Ich dachte immer bevor man über jemanden urteilt erkundigt man sich! Wenn ich sage, dass der Mond auf mein Leben Einfluss hat kann ich das auch belegen. Übrigens ganz einfach nachzuvollziehen. Das Menschen sehr unterschiedlich „gebaut“ sind dürfte auch wenig aus dem sog. Esotherischen Bereich kommen. Wie gesagt, ich passe generell nicht in die Schublade eines Durchschnittsmenschen und ich denke auch nicht, dass ich mich in dieser Hinsicht katalogisieren lassen muss. Es gibt eben leider auch ein Schubladendenken!!!

  27. Herr Harder, da sie weder MEINE pers. Daten u.a. Geburtsdaten noch die meiner Kinder/Familie kennen und auch nicht über bestimmte Vorkommnisse, die meine Familie betreffen informiert sind, denke ich dass sie hier nicht in der Lage sind objektiv urteilen können. Ich kann sehr wohl sagen kann, dass ich auf irgendwelche wissenschaftlichen Studien verzichten kann um zu wissen wie der Mond auf meine Familie und mich Einfluss nimmt, und das ist über Jahre hinweg sogar belegbar! Dabei richten wir keineswegs unser Leben bewußt nach dem Mond aus. Gibt übrigens auch noch andere Gestirne, die Einfluss auf die Menschheit nehmen…
    Im Klartext: Was Wissenschaftler austüfteln interessiert mich wenig, wenn es um mein eigenes Leben geht.

  28. @Heidi:

    << Wenn ich sage, dass der Mond auf mein Leben Einfluss hat kann ich das auch belegen. << Ich hatte Sie bereits um Belege ersucht - und damit meine ich nicht subjektive Empfindungen/Überzeugungen. << Übrigens ganz einfach nachzuvollziehen. Das Menschen sehr unterschiedlich “gebaut” sind dürfte auch wenig aus dem sog. Esotherischen Bereich kommen. << Ich hoffe, Sie haben sich mittlerweile ein wenig eingelesen. Dass Menschen unterschiedlich gebaut sind, tut in diesem Fall nicht das Mindeste zur Sache. Anscheinend wollen Sie auf Körpergröße, Wassergehalt o.ä. hinaus. Dazu nochmal das berühmte Beispiel: Selbst in einem 50-Meter-Schwimmbecken gibt es keinen Einfluss des Mondes im Sinne einer "Gezeitenwirkung". Der Mensch ist viel zu klein, um von den Anziehungskräften des Mondes erfasst zu werden, dessen Kräfte nur auf riesige, zusammenhängende Wassermassen wie die Ozeane einwirken. Außerdem schwappt das Wasser im menschlichen Körper nicht einfach so herum, sondern lagert in den Körperzellen. Da gibt es keine Mondeinflüsse, vollkommen unabhängig von der physischen Konstitution. << Also uninformiert bin ich nicht!!! << Es kommt wohl darauf an, in welcher Hinsicht. Ich hoffe, Sie fühlen sich nicht deshalb "informiert", weil Sie Mondkalender im Internet verfolgen oder esoterischen Quark lesen. << Was Wissenschaftler austüfteln interessiert mich wenig, wenn es um mein eigenes Leben geht. << Bitte nicht ganz so hochmütig. Ohne moderne Medizin und Wissenschaft wären Sie - je nachdem, wie alt Sie sind - gar nicht mehr am Leben bzw. könnten nicht ansatzweise das Leben führen, das Sie anno 2013 in Westeuropa genießen dürfen.

  29. @Heidi:

    << Herr Harder, da sie weder MEINE pers. Daten u.a. Geburtsdaten << Was bitten wollen Sie denn damit schon wieder sagen? Was haben denn Ihre Geburtsdaten mit dem Mond zu tun, außer Sie wollen auf Astrologie hinaus. << Gibt übrigens auch noch andere Gestirne, die Einfluss auf die Menschheit nehmen.<< Das ist schlicht gesagt Unsinn, außer der Sonne natürlich. Bitte lassen Sie uns diese vollkommen sinnlose Diskussion beenden, Sie sind hier nicht in einem Esoterikforum, sondern haben es mit *wirklich* informierten Leuten zu tun.

  30. @ diabetiker

    << das gefährliche daran ist daß die meute der spinner genau daraus den berühmten luftballon aufblasen <<

    … Und der Fehler ist, dieses Thema deshalb wissenschaftlich für tot zu erklären, nicht mehr zu betreten, es kampflos aufzugeben. Genau dann hat nämlich der Esoschwurbel gewonnen.

    Ich bezweifle, dass Sie ohne Erforschung solcher Phänomene weniger Äußerungen wie die hier von "Heidi" gepostete finden werden. Sie werden aber weniger gute Antworten haben.

    Ich habe diesen Beitrag geschrieben, weil in unserer Mailingliste einige doch mehr als überrascht waren von genannter Studie. Und mir geht es darum, klarzustellen, dass uns – sollten wir je (und ich bin völlig bei Ihnen: wir haben keinerlei Hinweise darauf) minimalste Zusammenhänge zwischen Vollmond und Schlafverhalten feststellen, so widersprechen diese keineswegs dem wissenschaftlichen Weltbild, noch würden sie Aussagen rechtfertigen, wie "Heidi" hier postet. Die Größenordnung der Effekte passt einfach nicht. Ob wir aber in Vollmondnächten im Schnitt 5 Minuten später einschlafen, das kann keiner von uns wissen. Sollten solche Effekte existieren, liegen sie sowohl unter der Grenze, was selbst der Sensibelste an sich wahrnimmt, als auch unter unserer heutigen Messgrenze.

    Im Übrigen ist die Tatsache, dass sich die Palolos nur einmal im Jahr paaren kein Argument gegen einen Einfluss des Mondes als Taktgeber. Es ist ja nicht gesagt, dass es nur eine innere Uhr gibt. Daneben können Wassertemperatur, Sonnenstand,… zusätzlich eine Rolle spielen.

  31. Heidi erklärte ihren intellektuellen Bankrott mit den Worten:

    Was Wissenschaftler austüfteln interessiert mich wenig, wenn es um mein eigenes Leben geht.

    Das Experiment wird wahrscheinlich von der Ethikkommission abgelehnt, aber es würde mich schon sehr interessieren, ob Heidi bei ihrer Haltung bleibt, wenn ihren Worten Taten folgen und man sie von sämtlichen Tüfteleien der Wissenschaftler befreit.

    Für den Auftakt sollte es genügen, sie von Internet, Elektrizität im Allgemeinen und moderner medizinischer Versorgung im Besonderen zu entkoppeln, damit sie nicht weiter belästigt wird.

  32. Ich hatte mich schon vor einigen Monaten in einem Telefonat mit GWUP versucht in Verbindung zu setzen – hauptsächlich wegen der hochgepriesenen wissenschaftliche Untersuchungen von Parawissenschaften! Ich schilderte sehr sachlich meine Erlebnisse. Was ich erfuhr war eine spontane ablehnende Haltung. Erstmal müsste man mich psychologisch unter die Lupe nehmen. Wozu, wenn es doch unumstößliche Daten und Fakten, sogar Bilder gibt. Allerdings würde da einiges was wissenschaftlich erforscht wurde angezweifelt werden.
    Ich mache also meine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen nur für mich, denn wissenschaftlich ist keiner interessiert obwohl die Beweise unumstößlich sind. Ich könnte auch ein paar Beispiele nennen, aber wozu es wird doch gleich versucht etwas verbal ins wanken zu bringen – nur kenne ICH die Daten und Fakten, und lasse mir daher nichts gegenteiliges einreden. Wie gesagt, der Mensch nicht alle Menschen sind gleich und gleicher Abstammung. Übrigens sehe ich mich nicht als Esotherikerin oder dergleichen nur weil andere versuchen ihre Skepsis auszuleben…

  33. @Heidi:

    << Was ich erfuhr war eine spontane ablehnende Haltung. Erstmal müsste man mich psychologisch unter die Lupe nehmen. << Auch ohne dabei gewesen zu sein, bin ich sehr sicher, dass das so nicht stimmt. Die GWUP ist keine Anlaufstelle für Leute, die ihre "übersinnlichen" Erlebnisse erzählen wollen. Ich vermute, Sie sind dann statt dessen an die Parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg oder an eine ähnliche Einrichtung verwiesen worden - das hat aber nichts mit "erst mal psychologisch unter die Lupe nehmen" zu tun. Etwas anderes wäre es, wenn Sie der Überzeugung sind, eine *testbare* übersinnliche/paranormale Fähigkeit zu besitzen und diese in einem kontrollierten Experiment unter Beweis stellen möchten. Dann wären Sie an der richtigen Adresse. << nur kenne ICH die Daten und Fakten, und lasse mir daher nichts gegenteiliges einreden. << Wozu wollen Sie sich testen lassen oder über Ihre Erlebnisse reden, wenn Sie keinerlei andere Deutung als nur Ihre eigene zulassen? Ihre "Offenheit" ist wirklich überwältigend. Was Sie suchen, ist eine Bestätigung, dass Sie etwas Besonderes sind, aber keine echte Diskussion über Fakten und Wissenschaft, die natürlich beinhaltet, dass Sie auch mit anderen Deutungen Ihrer Erlebnisse konfrontiert werden.

  34. @p0etwarri0r, sie werden entschuldigen dass ich mir ein überlegenes Lächeln bei Ihrem Kommentar nicht verkneifen konnte. Es zeugt eigentlich nur von einer gewissen, jedoch weit verbreiteten Naivität!

  35. Herr Harder, ich kann Ihnen versichern dass ich mich an GWUP gewandt hatte. Wäre ich nicht beim richtigen Ansprechpartner gelandet hätte der Herr mich darauf hinweisen können. Leider schien er mir jedoch etwas sprachlos und wollte denn einen Psychologen hinzuziehen. Bezichtigen Sie mich hier bitte nicht der Lüge! Warum greifen Sie mich eigentlich permanent an, ich suche keinerlei Bestätigung für irgendetwas und betrachte mich nicht einmal als etwas besonderes, bin sogar überzeugt dass es vielen Menschen so ergeht wie mir – es ihnen jedoch nicht bewußt ist. Allerdings glaube ich schon (aus Erfahrung) dass in versch. Wissenschaftsbereichen ungedacht werden muss, und ch glaube genau das ist die Befürchtung vieler „Organisationen“. Die Welt besteht ja nicht erst seit gestern!

  36. @Heidi:

    << Bezichtigen Sie mich hier bitte nicht der Lüge! << Bitte hören Sie damit auf, ständig etwas misszuverstehen und/oder zu interpretieren. Ich habe nichts dergleichen behauptet. << ich kann Ihnen versichern dass ich mich an GWUP gewandt hatte. << Soll ich einfach nochmal alles einkopieren, was ich schon geschrieben habe? Ich bezweifele nicht, dass Sie sich an die GWUP gewandt haben. << Wäre ich nicht beim richtigen Ansprechpartner gelandet hätte der Herr mich darauf hinweisen können. Leider schien er mir jedoch etwas sprachlos und wollte denn einen Psychologen hinzuziehen.<< Die GWUP zieht bei Anrufen keine Psychologen hinzu, u.a. deswegen, weil wir keine Beratungsstelle sind und als Organisation auch gar nicht psychologisch beraten dürfen. Ich bin sehr sicher (weil ich die Abläufe in der Zentrale gut kenne), dass der Herr am Telefon Sie an die Parapsychologische Beratungsstelle oder an eine ähnliche Einrichtung verwiesen hat, nichts weiter.

  37. Oh, habe ich da was falsch verstanden?

    30. Juli 2013 um 16:24
    @Heidi:
    << Was ich erfuhr war eine spontane ablehnende Haltung. Erstmal müsste man mich psychologisch unter die Lupe nehmen. <<

    Auch ohne dabei gewesen zu sein, bin ich sehr sicher, dass das so nicht stimmt.

    Wenn jemand sicher ist das eine Aussage nicht stimmt, wie soll man dies denn dann anders bezeichnen als Bezichtigung einer Lüge?

    Und nochmal: alles hat sich so abgespielt wie ich es schilderte!
    Scheinbar kennen sie nicht alle Abläufe! Und nochmal: Ich lüge nicht!
    Eine Meinung zu haben ist ok, aber sich konsequent in Ablehnender Haltung zu zeigen, wie sie dies mir gegennüber tun Herr Harder finde ich schon recht bedenklich! Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend…

  38. Zitat Heidi

    @p0etwarri0r, sie werden entschuldigen dass ich mir ein überlegenes Lächeln bei Ihrem Kommentar nicht verkneifen konnte. Es zeugt eigentlich nur von einer gewissen, jedoch weit verbreiteten Naivität!

    …ich glaube, Frau Heidi, Sie sind hier die, die naiv ist…
    Sie schrieben

    […]Im Klartext: Was Wissenschaftler austüfteln interessiert mich wenig, wenn es um mein eigenes Leben geht.

    Nach Ihrer Aussage müßten Sie leben, wie vor 10.000 Jahren, aber damals gab es noch keine Computer und Internet :-)

    Auch wenn Sie schreiben, daß jeder Mensch anders „gebaut“ ist, muß sich aber die Wissenschaft doch an objektive Fakten halten und kann nicht auf subjektive Erkenntnissen basieren, die auch meistens nicht reproduzierbar sind – aber gerade diese Reproduzierbarkeit ist eine Vorrausetzung, um Dinge austüfteln, die das Leben verlängern können und es auch einfacher und angenehmer gestalten.

    Ein Beispiel ist hier das von Herrn Harder genannte Beispiel der Gravitation – sie wirkt immer, egal wie ich „gebaut“ bin ;-)…egal ob ich daran glaube oder nicht…

  39. @Heidi:

    << Eine Meinung zu haben ist ok, << Bislang haben nur Sie ausschließlich "Meinungen" geäußert - wir dagegen die Fakten, zumindest was die ganze Debatte Mond/Heilpraktiker angeht. << Erstmal müsste man mich psychologisch unter die Lupe nehmen. << Niemand, der bei der GWUP ans Telefon geht, würde so etwas zu einem Anrufer sagen, unter anderem deswegen, weil wir dazu weder kompetent noch überhaupt willens zu urteilen sind. Verstehen Sie? Das ist gar nicht unsere Aufgabe, jemanden "psychologisch unter die Lupe zu nehmen", und tut auch für die Psi-Tests gar nichts zur Sache. Wenn jemand (was ich denke) Sie dagegen z.B. an die Parapsychologische Beratungsstelle verwiesen hat, heißt das nicht, dass Sie "psychologisch unter die Lupe genommen werden" sollen, zumal diese Beratungsstellen überhaupt nichts mit der GWUP zu tun haben. << Und nochmal: Ich lüge nicht! << Nein, aber Sie geben permanent zu erkennen, dass Sie Aussagen, Sätze, Hinweise missverstehen - und das sogar im Schriftverkehr, wo alles nachlesbar und dokumentiert ist. Zum Beispiel haben Sie jetzt schon zweimal eine ausführliche Antwort zu diesem Thema bekommen und verstehen es immer noch falsch. Weiteres Beispiel: << aber sich konsequent in Ablehnender Haltung zu zeigen, << Auch diesen Satz wiederholen Sie bei jeder Gelegenheit, ob passend oder nicht. Sie werden hier mit Fakten konfrontiert, die nicht zu Ihrer Meinung und Ihren "Erfahrungen" passen - was bitte hat das mit "konsequent ablehnender Haltung" zu tun? Das klingt eher alles ein wenig nach Selbststilisierung. << Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.<< Danke, sehr aufmerksam.

  40. @Ralf. Ich glaube das mal ganz bestimmt nicht – darauf können sie sich verlassen!!! Aber genau DAS was Sie so ergreifend versuchen „auszusagen“ ist die Erfahrung die ich hier mache. GWUP und die „Wissenschaft“ bzw. Skeptiker haben Recht, und wenn jemand was anderes behauptet wird „kollektiv“ dagegen gezetert. Keine eigene Meinung zu haben ist nicht gerade ein Zeichen für hohes geistiges Potential. Eine gewisse Skepsis zu besitzen ist ja ok, aber alles andere einfach abzuwinken zeugt eher von Naivität!

  41. …übrigens auch eine Art Menschen beeinflussen zu wollen. Ich hoffe sehr, dass diejenigen die hier mitlesen erkennen was versucht wird!

  42. Ach Herr Harder, mir ist inzwischen schon klar warum siebsich von mir derart „angegriffen“ fühlen, dass Sie hier förmlich im Dreieck springen… Naja, ich sag mal nichts dazu :)

  43. Ach Heidi,

    Sie amüsieren mich nur noch, auch das sind Sie offenkundig nicht in der Lage zu bemerken, weil Sie keinerlei Empathie und Fremdwahrnehmung besitzen, sondern nur sich und Ihre „Meinung“ absolut und über alles setzen.

    << Ach Herr Harder, mir ist inzwischen schon klar warum siebsich von mir derart "angegriffen" fühlen, dass Sie hier förmlich im Dreieck springen... Naja, ich sag mal nichts dazu :) << Nun ja, Sie haben halt nichts zu sagen, weder inhaltlich noch in sonst einer Weise. Sie haben bislang keine einzige Frage beantwortet, kein Argument gebracht, keine Faktum widerlegen können - ich kann verstehen, dass Sie nach dieser peinlichen Totalblamage hier nur noch einen Abgang suchen, der Ihr verzerrtes Selbstbild und Ihr egomanisches Wunschdenken, die überlegene "Siegerin" zu sein, nicht noch mehr ankratzt.

  44. @Heidi:

    << Ich hoffe sehr, dass diejenigen die hier mitlesen erkennen was versucht wird! << Da können Sie ganz sicher sein, dass die Leute, die hier mitlesen, von Ihnen genau den richtigen Eindruck haben - genau den, den "trixi" schon lange vor Ihrer völligen Selbstentblößung geäußert hat.

  45. @Heidi:

    << und wenn jemand was anderes behauptet wird "kollektiv" dagegen gezetert. Keine eigene Meinung ... << Traurig, dass Sie immer noch nicht in der Lage sind, zu verstehen: Hier wird gegen nichts "gezetert" - Sie sind nur mehrfach aufgefordert worden, BELEGE für Ihre Behauptungen zu bringen. Das können oder wollen Sie nicht, außer geheimnisvollen Andeutungen. Ihre "Meinung" und was Sie "glauben", interessiert uns nicht - sondern das, was Sie an Fakten und Belegen haben. Umgekehrt geht es den Skeptikern beim Thema "Mondeinflüsse" auch nicht um "Glauben" und "Meinungen", sondern um Tatsachen und Fakten, auf die Ralf Sie hinweist. Diese nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, ist keine "Meinung", sondern Borniertheit. Und zwar von Ihnen. << Eine gewisse Skepsis zu besitzen ist ja ok << Eine "gewisse Skepsis" gibt es nicht. "Skepsis" beruht nicht auf subjektivem Bauchgefühl, sondern auf belegbaren Fakten. Alles irgendwie für möglich zu halten, die eigene Erfahrung absolut zu setzen, sich selbst und seine Erlebnisse nicht zu hinterfragen und auch nicht hinterfragen zu lassen - *das* zeugt von grenzenloser Naivität, liebe Heidi.

  46. Komisch, dass hier nicht jeder Beitrag von mir ‚freigeschaltet‘ wurde, Versehen oder Absicht?
    Übrigens Herr Harder habe ich mehr als einen Vorfahren dessen Uhr stehenblieb – ich beziehe mich da auf einen Buchtitel wie sie sicher wissen und auch verstehen!!! Sehr interesante Buchreihe

    Naja, ich fand ihr Gebären eh schon etwas merkwürdig – aber das ist nicht meine Angelegenheit, muss jeder selber wissen!

    Mir ist inzwischen vollkommen klar, warum keine Beweise gezeigt werden sollen bzw. man überprüfen möchte. Es ist mir übrigens total egal, was Sie Herr Hader nur noch mehr nervös machen sollte.

    Es wird sicher niemand etwas dagegen haben, dass ich übt ALLE unveröffentlichte Beiträge von mir Screenshoots machte!

  47. @Heidi
    Die Wissenschaft kann nicht nach einen „Subjektivismus“ arbeiten…nein, sie muß objektiv sein – wenn Sie wollen sich an „Wahrheiten“ halten; hier geht es nicht darum wer Recht hat, sondern was objektiv betrachtet Bestand hat.

    Natürlich muß auch die Wissenschaft sich immer selber hinterfragen, zb bezüglich der statistischen Relevanz mancher Studien (zb einer 30-Mann-Studie zur „Mondforschung“).

    So gesehen ist Wissenschaft ein demokratischer Prozess, der von allen hinterfragt werden kann (sofern wissenschaftliche Studien öffentlich sind)…

    aber nicht mit Meinungen, sondern mit Fakten und diese bringen Sie hier nicht, Frau Heidi.

  48. @Heidi:

    Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden und welche „Beweise“ Sie wo präsentiert haben wollen.

    JEDER Ihrer unsäglichen Beiträge ist freigeschaltet worden, sogar dieser hier.

    By the way: Wie genau fertigt man Screenshots von angeblich nicht-veröffentlichten Beiträgen an?

    Und noch etwas: Sie können hier verzapfen, was Sie wollen – aber wenn Sie anfangen zu lügen und mich zu Unrecht beschuldigen (und das tun Sie, wenn Sie behaupten, dass Ihre Beitrage nicht freigeschaltet werden), dann ist das Ganze ab jetzt beendet.

    Übrigens: Ich kenne viele Scheinheilige, die sich permanent auf „Gott“ berufen, aber genau so agieren wie Sie. Dann sind die Zehn Gebote wohl ganz schnell vergessen, oder?

  49. Herr Harder, wo berufe ich mich HIER auf Gott? Und die 10 Gebote sind wohl das Normalste was man nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich einhalten sollte.
    Was ich hier schrieb hat wohl nichts mit meinem Glauben zu tun – aber ich merke schon Sie haben sich informiert ;)) (bei wem wohl) Vielleicht wissen Sie aber auch, dass die Welt wesentlich länger besteht als irgendeine Religion. Ich verstehe echt nicht, warum Sie jetzt versuchen mich wegen meines Glaubens anzugreifen. Wie tief kann man eigentlich noch sinken? Mir persönlich ist egal ob jemand Atheist, Moslem, Buddist oder sonst was ist… Hauptsache Mensch!

    Was also hat das eine mit dem anderen zu tun. Inzwischen sind ja alle Beiträge noch veröffentlicht worden. Einen Screenshot fertigt man übrigens ganz einfach an, denn mir wird angezeigt welche meiner Beiträge nicht veröffentlicht waren.

  50. @Heidi:

    Letztes Mal:

    In ihrem Twitter-Account kommentieren Sie ja fleißig Ihre Kommentare und die Antworten hier, das trieft ja nur so vor Selbstherrlichkeit und Scheinheiligkeit.

    << wo berufe ich mich HIER auf Gott? << Wenn Sie wirklich gläubig sind, dann sollte Gottes Wort überall für Sie gelten, auch hier. Und dann lügt man auch HIER nicht, indem man behauptet, Kommentare würden nicht freigeschaltet. << Inzwischen sind ja alle Beiträge noch veröffentlicht worden. << Nein, die sind alle SOFORT veröffentlicht worden, nicht "noch" oder erst im Nachhinein. Schönen Tag noch!

  51. @Bernd/Heidi:

    Mir war so, als hätte Heidi was von „unterdrückten Beweisen“ geschrieben, die in ihren angeblich nicht veröffentlichten Kommentaren zu finden seien und die Herrn Harder angeblich „nervös“ machen.

    Wenn jetzt alle Kommentare zu sehen sind – ich finde nichts darin, außer das immerselbe Gewäsch.

  52. @trixi
    Na ja, Leute wie „Heidi“ sind anstrengend, aber im Ganzen gesehen, sind es nur „Eigentore“…und ja, Bernd Harder (und auch Kommentatoren hier) nehmen sich die Zeit auf sie einzugehen – was auch richtig ist, aber wenn nur „heiße Luft“ kommt, dann ist es sinnvoll abzubrechen……

  53. @trixi:

    << Wie ist die denn drauf? <<< Das kann Ralf sicher besser bantworten. Klingt so nach den typischen "Bekehrten", die fortan meinen, sie müssten anderen predigen und befehlen - genau die Tendenz hat "Heidi" ja hier gezeigt, dass nur sie die "Wahrheit" kennt. Das oben ist Welthass plus Größenwahn plus Verschwörungstheorien

  54. Heidi hat einen Twitter-Account?
    „Heidi Klum“ oder „Heidi Montag“?
    Ich finde nichts…

  55. @poetwarrior:

    Na, jetzt kann sie sich ja mal richtig in der Aufmerksamkeit sonnen, wenn sie mal mehr als einen Leser (sich selbst) am Tag hat.

  56. Zitat Bernd Harder

    […]Das kann Ralf sicher besser bantworten.[…]

    Danke für das Vertrauen…
    Nun ja, so richtig kann ich das auch nicht beantworten, zwar habe ich mich schon von frühster Jugend mit Glauben und Okkultismus beschäftigt – auch eine religiöse Erziehung genossen, so weit es meinen Eltern möglich war ;-)
    Ja, der „Bekehrungsaufruf“…Tragt das Evangelium hinaus (Karl May)…wird und wurde sehr ernst genommen.
    Ein Beispiel: Das Busunglück in Italien vor kurzem…diese Menschen waren auf der Rückreise von einem Pilgerort – vielleicht haben sie sogar gerade gebetet und trotzdem geschah das Unglück…es gibt Priester, die behaupten, wenn jemand in der Heiligmachenden Gnade ist/lebt, kann ihm kein schlimmes Unglück widerfahren…darauf kann und sollte man sich nicht verlassen !

  57. @Ralf:

    < < Es gibt Priester, die behaupten, wenn jemand in der Heiligmachenden Gnade ist/lebt, kann ihm kein schlimmes Unglück widerfahren… << Wer so etwas behauptet, dem empfehle ich immer den Hugo-Stamm-Blog: http://newsnetz-blog.ch/hugostamm/

  58. @ Bernd Harder

    Welch eine Geduldsleistung. Neulich TimS, jetzt Heidi…

  59. @Dr. Aust:

    Es wäre nicht schlimm, wenn ich mich nicht im Nachhinein über die Zeitverschwendung ärgern würde …

  60. Boah, die Regel „Do not feed the Troll“ gilt hier wohll nicht? ;-)

  61. @Skeptikus:

    Mir wäre neu, dass es eine solche „Regel“ gibt.

  62. Aktueller Beitrag dazu:

    < < Ich denke diese Beispiele zeigen ganz deutlich, dass die Gezeitenkraft des Mondes keine Auswirkung auf den Schlaf haben kann, weil sie schlicht und einfach viel zu klein ist um irgendein Effekt zu haben. Und wenn irgendwelche Forscher behaupten, der Mond hätte irgendeinen Effekt auf den Schlaf und dabei gleichzeitig die Gravitations- und die Lichtwirkung ausklammern, dann gibt es dafür nur zwei Erklärungen: Magie! ….oder die Studie ist einfach nur schlecht durchgeführt worden. So wie im oberhalb genannten Fall. << http://www.virtual-maxim.de/vollmond-schlaflosigkeit-gezeiten-und-gravitation/

  63. Weil hier die Frage nach dem „Ticken“ Ultrareligiöser gestellt wurde, hier ein aktuelles Beispiel:
    In der Warnungs-Szene wird zur Zeit ein „Wunder“ heiß diskutiert:
    http://www.revelacionesmarianas.com/videos.htm
    (Das Video ist gut gemacht und die Hintergrundmusik ist wirklich toll und sehr beruhigend)
    Angeblich sollen dort duftendes Öl aus den Augen Mariens und der Seitenwunde eines Corpus Christi fließen; auch sehen dort einige ein „Atmen“ des Corpus am Cruzifix…
    Nun ja, eine fleißige Kommentatorin der Warnungs-Seite schreibt folgendes:

    […]Maria ist die Mutter Jesu — und das sagt bereits alles aus, was wir wirklich glauben und auch wissen müssen.

    Wer Jesus kennt, kennt auch Seine Heiligste Mutter und umgekehrt wer Maria kennt — kennt auch Jesus.

    Beide sind und können nicht ohne einander bestehen und verstanden werden. Klarheit, Wahrheit und Übereinstimmung gehören untrennbar zusammen. Sollte eine wissenschaftliche Untersuchung beide Öle — also das der weinenden Maria und das des gekreuzigten Jesus — miteinander vergleichen, wird die Analyse unzweifelhaft ergeben, dass die Zusammensetzung beider Öle absolut identisch ist.

    Insoweit wird sich ein wissenschaftlicher Vergleich erübrigen.

    Regina

    Also, hier wird der Glauben über einen wissenschaftlichen Beweis gestellt, der sich erübrigt, da der „hl. Geist“ „gesprochen“ hat…
    Hier kann man wieder einmal deutlich den Fanatismus erkennen und eine Kritik wird durch den „hl. Geist“ unwirksam – denn wer bezweifelt denn wirklich das „Wort Gottes“ und solche „gottgeführten Seelen“ haben natürlich den „Geist Gottes“ in Fülle…

    P.S. kennt irgendjemand das Lied, das im Hintergrund gespielt wird…echt richtig „Dark-Wave“-mäßig…;-)
    Das erinnert mich sehr an „Gothica“ – eine Gothic-Band aus Italien…
    (Ich hoffe nicht, daß es allzu bekannt ist und ich mich hier blamiere ;-))

  64. @Ralf:

    Michel Pépé : La Vision du Coeur

  65. @Bernd Harder:

    Danke…den Komponisten muß ich mir mal merken…

    auch wenn ich ein Death-Metal-Freak bin, habe ich eine „Seele“…solche tiefgründig traurige Musik gefällt mir… ;-)

  66. Da ich „Gothica“ erwähnte und die sehr schwer im Internet zu finden sind, da es noch ein „Gothika“ aus Japan gibt und die meine ich nicht, hier ein Link:
    http://www.lastfm.de/music/Gothica/Night+Thoughts
    Ähnlichkeiten zu „Dead Can Dance“ sind natürlich rein zufällig ;-)

  67. Vielleicht hat jmd. Interesse diese internationale http://skeptics.stackexchange.com/q/17391/24 Frage zu beantworten (lang: EN)

  68. Ich weiß nicht, ob es jetzt noch irgendwen interessiert, aber ich habe inzwischen aus aktuellem Anlass auch die ganze Cajochen Studie durchgearbeitet und bin noch mehr zu dem Ergebnis gekommen, dass die Argumentation nicht stichhaltig ist.

    Die Daten stammen ja bekanntlich aus einer älteren Studie. Für diese alte Studie befanden sich 33 Probanden im Schlaflabor für jeweils 2 Testphasen, die Schlafmangel und Schlafüberschuss simulieren sollten. Beiden Phasen ging je eine „Basisnacht“ im Schlaflabor voraus. Diese beiden Basisnächte wurden ausgewertet. So ähnlich beschrieb es auch Norbert Aust oben.

    Die gesamte alte Studie fand statt von Juni 2000 bis Dezember 2003, erstreckte sich also über alle Jahreszeiten. Das heißt, es gab Probanden, die im Sommer ins Schlaflabor kamen und Probanden, die im Winter ins Schlaflabor kamen.

    Im Schlaflabor wurde auf immer gleiche Bedingungen geachtet. Fast komplett dunkel, 21° C, ruhig,…
    Aber: die Probanden _kamen_ aus komplett anderen Bedingungen. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob ich im Sommer an einem schönen Tag vielleicht den ganzen Tag draußen in der Sonne war – oder im Winter bei nasskalten und trüben Verhältnissen drinnen.

    Trotzdem ist in der ganzen Studie nicht aufgeschlüsselt, ob die 3 Gruppen, in die Cajochen anschließend seine Probanden einteilt homogen bezüglich der Jahreszeiten waren.

    (Die 3 Auswertungsklassen sind
    „lunar class 1“ 0-4 Tage = Abstand von Vollmond = 21 Probandennächte
    „lunar class 2“ 5-9 Tage = Abstand von Vollmond = 17 Probandennächte
    „lunar class 3“ 10-14 Tage = Abstand von Vollmond = 15 Probandennächte
    – bei Probanden, deren beide Nächte in dieselbe Gruppe fielen, wurde nur eine, gemittelte Nacht ausgewertet)

    Alles, was Cajochen hierzu schreibt, ist dass es insgesamt mehr protokollierte Nächte im Sommer als im Winter gab, aber er sagt kein Wort dazu, ob die Gruppen einheitlich sind.

    Für mich ist das ein schwerer Fehler in der Studie, denn zwischen Sommer und Winter bestehen erhebliche Unterschiede, wieviel Sonnenlicht die Probanden tagsüber abkriegen, wieviel frische Luft, wieviel sie schwitzen,…
    Könnten sich die minimalen Unterschiede im Melatonin nicht auch dadurch erklären lassen, wenn in „lunar class 1“ (= Vollmond) mehr Probanden im Sommer oder bei sonnigem Wetter ins Schlaflabor gekommen wären?
    Wir erfahren es nicht, ob es so war.

    Eine zweite Sache, die mir erst jetzt aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Graphiken in der Studie optisch einem zyklischen Verlauf angepasst sind, obwohl das die Daten eigentlich nicht hergeben. Das wirkt sehr suggestiv in die Argumentationsrichtung der Autoren.

    Wenn ich mir z.B. Graphik 3 ansehe: Dort sind die Verläufe der signifikanten Werte über die 3 Gruppen (lunar class 1 – 3) aufgetragen. Das heißt, Cajochen hat 3 Werte pro Messgröße – dargestellt sind aber 5: In der Mitte der Wert für die Vollmondgruppe, die beiden anderen Werte sind symmetrisch links und rechts davon gespiegelt aufgetragen; wir sehen also die Werte von Gruppe 2 und 3 doppelt.

    Das ist bestimmt nicht falsch oder verfälschend, nein, aber es wirkt sehr suggestiv wie ein zyklischer Verlauf. Also zumindest mein Gehirn setzt die Kurven intuitiv sofort zu einer Art Sinusschwingung fort. – Nur gibt es für diese keine(!) Begründung, keine Messwerte, nichts.

    Und es ergibt sich überhaupt kein sauberer Sinus bei allen Messgrößen. Das wird einem (oder zumindest mir,…) erst klar, wenn man sich wirklich vorstellt, wie die Kurven weitergehen würden. Es haben nämlich keineswegs alle am Rand (also bei Neumond) ihr Maximum. Es gäbe Nebenminima bei Neumond, die nun wirklich niemand auf der Rechnung hat – oder hat schon wer gehört, man würde bei Neumond „ein bisschen“ schlecht schlafen?

    Je mehr ich mich mit der Studie beschäftige, desto mehr Fragen tauchen auf. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob’s nach all der Zeit noch jemanden interessiert. Aber für den Fall, dass, steht’s jetzt da =)

    Grüße

  69. @Ute Parsch:
    Danke für deine Recherche. Ich fand’s interessant und werde sicher nicht der einzige Leser hier sein.
    Allein die geringe Anzahl an Probanden fand ich bereits zweifelhaft.
    Die weiteren, tiefergehenden methodischen Schwächen der Studie hast du sehr schön herausgearbeitet.
    Danke!

  70. Ein „Wissens“-Magazin in der ARD entblödet sich nicht, diese „Studie“ als Beleg für die „Macht des Mondes“ anzuführen:

    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wissen-vor-acht-mensch/sendung/wissen-vor-acht-mensch-280.html

  71. Ganz neue Erkenntnis:

    „Dass der Mond den Schlaf der Menschen beeinflusst, scheint also eher dem Reich der Mythen zu entstammen.“

    http://www.welt.de/gesundheit/article155370432/Beeinflusst-der-Mond-wirklich-unseren-Schlaf.html

  72. Nach dem grauenvoll esoterischen Teil 2 der gestrigen arte-Doku „Mensch und Mond“ (von 2018!) hier als Ergänzung zur Basler-Studie:

    Planet Wissen-Video, ab 02:45: „Doch einem Forscher am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Martin Dresler, fällt ein Fehler auf: Die Schweizer Probanden, deren Schlafqualität bei Vollmond gemessen wurde, waren deutlich älter als die Probanden, die an anderen Tagen im Schlaflabor lagen. Ältere Menschen schlafen schlechter als jüngere. Am schlechten Schlaf war also nicht unbedingt der Vollmond schuld.“ (https://www.planet-wissen.de/video-der-mond-der-schlaf-und-die-heilung-100.html)

    Und das hier fehlte auch: „Max-Planck-Wissenschaftler finden keinen Zusammenhang zwischen den Mondphasen und menschlichem Schlaf(https://www.mpg.de/8271794/schlaf_vollmond)“

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