Wer heilt, hat Recht? Falsch!

“Zwei Wege, ein Ziel” ist das Editorial zur Titelstory “Uns hilft Homöopathie” in der aktuellen Apotheken-Umschau überschrieben. Darin heißt es:

“Wer heilt, hat recht, lautet eine oft bemühte Weisheit. Aber ist es nicht selbstverständlich, dass Ärzte medizinischer Eingriffe und Arzneimittel allein nach ihrem Heilerfolg auswählen?”

Nicht unbedingt. Denn um die Frage zu beantworten, ob Recht hat, wer heilt, müsste erst einmal geklärt werden, ob der Patient tatsächlich von einer – wirklich vorhandenen – Krankheit geheilt wurde. Und ob das etwas mit der Therapie zu tun hatte.

Simples Beispiel:

“Wenn ich heute nicht ordentlich aufesse und es morgen regnet, weiß ich, dass kein wirklicher Zusammenhang zwischen beiden besteht. Wenn ich an Bach-Blüten-Essenzen rieche und am nächsten Tag die Magenschmerzen weg sind, soll aber plötzlich zweifelsfrei das eine für das andere ursächlich sein. Vielleicht geht es mir auch besser, weil ich erfahren habe, dass die Prüfung verschoben wird oder dass die Bank den benötigten Kredit gewährt.

Das Komplizierte in der Medizin ist, dass es eben nicht so leicht zu sagen ist, ob ein bestimmtes Medikament oder Therapieverfahren, oder andere veränderte Rahmenbedingungen eine Zustandsänderung bewirkt haben. Darum wird in langwierigen und teuren Studien versucht, an möglichst vielen Patienten unter möglichst gleichen Rahmenbedingungen zu testen, ob bei einem bestimmten Medikament in der Regel eine bestimmte Wirkung auftritt, oder nicht.”

Denn auch “falsche” Therapien können mitunter verblüffend gut wirken. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die zum Beispiel in dem Aufsatz “Warum falsche Therapien zu wirken scheinen” von Barry L. Beyerstein im “Skeptischen Jahrbuch III” ausführlich dargelegt werden.

Wer also die Phrase “Wer heilt, hat Recht” nur verwendet, um damit grundsätzlich einen Beweis für die  Wirksamkeit verschiedenster alternativer Heilverfahren zu suggerieren – der irrt.

Zum Weiterlesen:

  • “Homöopathie vs. Wissenschaft – eine Metapher” bei Astrodictum Simplex.
  • Warum Homöopathie zu wirken scheint, GWUP-Blog am 9. Oktober 2011
  • Wer heilt, hat Recht? GWUP-Blog am 31. August 2010
  • Homöopathie und Co.: “Bei mir wirkt es aber …”, GWUP-Blog am 18. Februar 2012
  • Erfolge der Homöopathie – Nur ein Placebo-Effekt?
  • “Aus für Homöopathie in Großbritannien?”. In: GWUP-News.

33 Kommentare zu “Wer heilt, hat Recht? Falsch!”


  1. 1 Muriel 25. Februar 2010 um 17:07

    Ich habe kürzlich in einem ähnlichen Apothekenheft – den Namen habe ic vergessen – auch sowas gelesen. Dass Eltern ihren Kindern bei kleineren Wehwehchen ruhig erst mal die “sanften” homöopathischen Mittel geben sollen.

    Wenn sowas in der Bunten steht, ist es traurig, aber menschlich. Dass Apotheker sowas an ihre Kunden verteilen, ist eigentlich ein Grund, zu Fackeln und Mistgabeln zu greifen, aber dieser schöne alte Brauch wird ja leider nicht mehr gepflegt…

  2. 2 AndyB 25. Februar 2010 um 17:11

    Siehe:

    Ernst E.: “Wer heilt, hat nicht immer recht”, Artikel in Wien Klin Wochenschrift 2009, 121

    und auch:

    http://esowatch.com/ge/index.php?title=Wer_heilt_hat_Recht

  3. 3 Bjoern 25. Februar 2010 um 20:05

    Den Spruch kann man relativ einfach richtig stellen – man muss nur ein Wort ergänzen: Wer *konsistent* heilt, hat recht. (natürlich muss man den meisten Leuten dann wohl erklären, was “konsistent” heißt…)

  4. 4 christian 26. Februar 2010 um 08:01

    aus leidvoller erfahrung komme ich schon langsam hinter das wirkungsprinzip von homöopathie. ein beispiel: kind hat neurodermitis, das wie bekannt ist schubweise auftritt und spontan verschwinden kann. gibt man nun lange genug globuli dann hat man auf jeden fall erfolg damit. genausogut könnte der arzt aber auch ein morgentliches in die hände klatschen verschreiben, hätte die gleiche wirkung. das gleiche prinzip läßt sich natürlich bei sehr vielen krankheiten praktizieren. und schon glaubt jederman das traubenzucker heilen kann!!

    lg, christian

  5. 5 Lisa Mayer 28. Februar 2010 um 06:08

    Anscheinend hat von diesen Herrschaften noch keiner richtige Erfahrungen mit Homöopathischen Mittel gemacht. Geht es hier um Komplexmittel oder die bewährten Einzelmittel???

    Natürlich muß man sich mit der Materie auskennen!!!!

    Wie suche ich ein geeignetes Mittel aus, welche Potenz verabreiche ich usw. was sind die Folgemittel… Schon mal davon gehört????

    Wenn ich mich z.b. Verletzt habe und blute und nehme dann eine Dosis Arnica D 6 und die Blutung wird schlimmer kann ich natürlich sagen Zuckerkügelchen helfen nicht. Aber Fakt ist ganz einfach das ist die falsche Potenz sie fördert die Blutung und stillt sie nicht . Da ist muß eine höhere Potenz zum Einsatz kommen. Homöopathie ist nicht ganz so einfach anzuwenden wie viele glauben aber man kann es lernen. Natürlich muß man abwägen bei einem akuten Blinddarm werde ich nicht lange fakeln und die Klinik aufsuchen. Den gesunden Menschenverstand einsetzen.

    Welcher Pharmakonzern sponsert die Skeptiker, damit solchen Mist verbreiten. Warum muß man denn Homöopathie schlecht reden und verbieten heilt etwa doch (und viel kostengünstiger).

    irgendwas muß dahinter stecken oder???

  6. 6 ela 28. Februar 2010 um 12:03

    Genau die Herren! Nehmen Sie doch mal ein paar Globuli gegen ihre Skepsis-Infektion ein!

  7. 7 Bernd Harder 28. Februar 2010 um 12:50

    @Lisa Mayer:
    Ach, wenn wir bloß für jede Bemerkung/Unterstellung/Verschwörungstheorie dieser Art auch nur einen Euro bekämen – dann bräuchte die GWUP nicht mal mehr Mitgliedsbeiträge zu erheben …

    Gewiss, liebe Lisa, *davon* haben wir schon gehört – grob geschätzt etwa 100 000 Mal.

    Wieso eigentlich fällt es Eso-Fans und Alternativ-Freaks dermaßen schwer zu verstehen, dass man

    a) persönliche Erfahrung mit diesem Kram haben kann und

    b) noch dazu die ganzen theoretischen Grundlagen bestens kennt – und trotzdem (bzw. gerade DESWEGEN) das Ganze für baren Unsinn hält?

    Schon mal davon gehört, liebe Lisa und liebe ela?

  8. 8 Vicky 28. Februar 2010 um 17:29

    Bernd, ich glaube die liebe ela hat das nicht ganz ernst gemeint (Skepsis-Infektion? ^^). Die immer gleiche Leier der unberirrbaren Anhänger (“Erst mal selbst probieren. Hat nix geholfen? Selbst Schuld, hast es halt falsch gemacht: falsches Mittel/falsche Potenz/falsche Dosierung/Kaffee getrunken/Zahnpasta mit Minze/Mondphase nicht beachtet …”) kann einem schon gewaltig auf den Senkel gehen, und auch die Behauptung alle Skeptiker seien von Pharmakonzernen bezahlt ist irgendwann abgenudelt, aber was anderes haben sie halt nicht.

  9. 9 segeln 28. Februar 2010 um 18:17

    @lisa mayer

    homöopathie ist im grunde immer komplexhomöopathie,auch wenn die h. dies nicht hören wollen.

    denn was passiert mit den verunreinigungen im lösungsmittel? sie werden doch auch potenziert und wirken dann,oder wird selektiv potenziert. wer entscheidet dann,was potenziert wird?

    ich gebe zu,herz einer amsel,gift einer echse,blut einer fledermaus,milch vom delfin,fell eines eisbären,kot eines hundes(die liste könnte man hundertfach weiterführen) sind eindeutig bewährte “einzel”mittel. da ist überall nur ein stoff drin. mal gut,dass nur die böse pharma die skeptiker sponsert.

    die h.-fans erhalten die homöopathika ja anscheined vom gärtner,klempner oder schreinern,nur nicht von h.-fabrikanten. und dazu noch zum selbstkostenpreis vermutlich,denn h. ist eine caritative angelegenheit .

  10. 10 Tom 1. März 2010 um 08:23

    Meine Güte! Ihr versteht doch gar nix! Sehet die Macht der Homöopathie: Seit ein paar Tagen nehme ich Globuli – und der Mond wird immer voller! Wer den Mond voller werden lässt, hat immer recht! Punkt! Bzw. Ausrufezeichen!

  11. 11 dubiator 1. März 2010 um 10:20

    Eugen Roth (1939):

    Neue Heilmethoden

    Berühmt zu werden, liegt an dem:
    Du mußt begründen ein System!
    Such was Verrücktes und erkläre,
    Daß alles Heil im Kuhmist wäre,
    Dem, auf die Wunde warm gestrichen,
    Noch jede Krankheit sei gewichen […]

    [Sehr schön, vielen Dank! Den Rest haben wir aus urheberrechtlichen Gründen gekürzt. – Admin]

    Aus: Der Wunderdoktor (1939)

    und noch ein Zitat (leider weiß ich nicht mehr von wem):

    “Ich muß nicht in Mailand oder Paris Mode studiert haben, um zu sehen, dass der Kaiser nackt ist.”

  12. 12 Bernd Cunow 1. März 2010 um 12:23

    Gefühltes Wissen ist die schlimmste Art des Wissens!
    Aber auch Homöopathen werden die Menschheit nicht wesentlich
    dezimieren, auch wenn sie sich noch so bemühen!

  13. 13 ela 1. März 2010 um 13:45

    *ironiemodus an*
    Ich kann Ihnen auch eine Fernheilung anbieten! Wirkt eventuell gegen alle Formen der Skepsis! Nur 280€ pro Sitzung-nur bei abnehmendem Mond!
    *ironiemodus aus*
    Meine Herren,ich bin da ganz bei Ihnen. Als dem kritischen Rationalismus zugeneigte Magistra der Philosophie KANN ich ja nicht anders :)
    Meine liebste “Verschwörung” ist allerdings Klimaerwärmung.
    MFG

  14. 14 Sylvia 14. Mai 2010 um 19:52

    @lisa mayer

    Wie wär’s mit einem Deutsch-Kurs?!?

  15. 15 excanwahn 18. Mai 2010 um 11:24

    @lisa mayer

    Wenn Sie sich schneiden, und dann ein paar Experimente mit unterschiedlichen Globuli-Dosierungen machen, dann werden Sie – aufgrund der körpereigenen Reparaturmechanismen – so in ein paar Minuten den Wundverschluß feststellen, weil der Wunde es scheißegal ist, welche Globuli Sie einwerfen.

    Sie können aber auch, wie eine etwas absonderliche Hypnose-Therapeutin, weiterhin daran glauben, dass Ihre alternativheilerische Intervention die Wundheilung bewirkt hat.

    http://excanwahn.wordpress.com/2010/01/27/schwabische-hypnose-sensation/

    Wenn Sie allerdings wissen wollen, ob Sie sich selbst bescheißen, lassen Sie beim nächsten Ratsch Ihre Zuckerkügelchen einfach weg, und schauen mal auf die Uhr, wie lange es aus dem Daumen träufelt.

  16. 16 Orwellhatterecht 4. Februar 2011 um 00:21

    Natürlich hat derjenige Recht, der einen kranken Patienten heilt. Die Zeit “Operation gelungen, Patient tot” sollte doch wohl entgültig der Vergangenheit angehören !

  17. 17 Bernd Harder 4. Februar 2011 um 12:28

    @Orwell:

    Keine Ahnung, wovon Sie reden – den Beitrag selbst haben Sie vermutlich nicht gelesen, und schon gar nicht die beiden Langfassungen:

    http://blog.gwup.net/2010/08/31/wer-heilt-hat-recht/

    Aber Ihr Kommentar ist so schön selbstentlarvend: Uns Skeptikern wird ja stets gerne “Dogmatismus” und “Unbelehrbarkeit” o.ä. vorgeworfen – dabei sind unsere Erfahrungen durchgängig genau umgekehrt, wie man auch an den Kommentaren hier im Blog immer wieder sieht.

    Während die Skeptiker lang und breit ihre Position begründen, argumentieren, belegen etc., meinen unsere Freunde von der Huschi-Fuschi-Fraktion fast immer, sie könnten all das mit einem (meist inhaltlich völlig unsinnigen und nichtssagenden) Satz beiseite wischen, anstatt mal irgendein nachvollziehbares oder auch nur diskutables Argument zu bringen.

    Na, wie wär’s? Wir sind gespannt!

  18. 18 Orwellhatterecht 13. Februar 2011 um 23:49

    GWUP -Bernd Harder

    Ihre Art von “Wissenschaftlichkeit” ist natürlich keinesfalls zu toppen !
    Operation gelungen, Patient tot, Hauptsache es wurde nach der reinen Lehre vorgegangen und jede Dienstvorschrift peinlichst eingehalten, das Ergebnis ist nebensächlich !

  19. 19 Bernd Harder 14. Februar 2011 um 11:54

    @Orwell: Sie wiederholen wörtlich Ihre alten Kommentare, ohne zu präzisieren, worauf Sie hinauswollen, ohne Argumente, und ohne sich auf dieser Seite überhaupt über das Thema bzw. unsere Argumentation dazu zu informieren.

    Also: Kommt noch etwas Substanzielles von Ihnen, auf das man antworten könnte, oder ziehen Sie es weiterhin vor, im Nebulösen zu verharren und alle paar Wochen Ihren “Kommentar” wieder neu einzukopieren?

  20. 20 Benjamin Bode 24. Januar 2012 um 16:20

    ähhhhhm … hat jemand den satz mal richtig GELESEN ?

    wer HEILT hat RECHT ….

    dort steht nicht “wer SCHEINBAR HEILT” …. sondern die aussage ist eindeutig “wer HEILT” … klar kann man es nie genau sagen ob eine heilung erfolgt ist oder ob die heilung durch einen arzt oder heilpraktiker erfolgt ist … daher ja auch die konkrete aussage “wer HEILT hat recht” und nicht “wer SCHEINBAR heilt hat recht” …

    und desweiteren ist logisch dass nicht immer eine heilung erfolgt bei manchen krankheiten .. aber genau darum gehts ja weil “NUR wer HEILT hat RECHT” … und des bezieht sich nicht pro oder contra schulmedizin oder naturheilkunde …

    also dieses PRO / CONTRA ist des dümmste denken auf diesem ganzen in den kinderschuhen sich befindlichem planeten …

    es gibt gute schulmediziner und schlechte … es gibt gute schulmediziner die schlechtes tun und manchmal gutes tun …

    es gibt schlechte schulmediziner und gute … es gibt schlechte schulmediziner die gutes tun und manchmal schlechtes tun …

    und das ganze jetzt nochmal mit den heilpraktikern …

    so und um ganz ins detail zu gehen (ist für die obflächlichen natürlich bisschen zu viel jetzt hier zu lesen aber ich probier mal):

    es gibt scharlatane unter den schulmedizinern und es gibt scharlatane unter den heilpraktikern …

    und mal zu den FAKTEN:

    es gab heilungen durch schulmedizin als auch fehldiagnosen durch schulmediziner …

    es gab heilungen durch heilpraktiker als auch fehldiagnosen durch heilpraktiker …

    also leute leute leute … die menschen lassen sich nicht für blöde verkaufen durch dieses pro contra gebrabbel …

    EINE MÜNZE HAT IMMER “ZWEI” SEITEN und DIE ERDE HAT “ZWEI” POLE … ich warte nur noch auf nen beitrag “der nordpol ist böse … nein stimmt nicht der südpol ist böse” … wie wärs mal darüber zu “STREITEN” ?!?

    … als halbwegs kritischer mensch bin ich in diesem angeblich skeptischem hmm wordgepress ohne meta tags ganz schön einsam :(

    aber keine panik es wird besser bald die tage UND ich komme wieder, keine frage ;)

  21. 21 Bernd Harder 24. Januar 2012 um 16:28

    @Herr Bode:

    << … als halbwegs kritischer mensch bin ich in diesem angeblich skeptischem hmm wordgepress ohne meta tags ganz schön einsam << Kein Wunder - bei dem, was Sie da von sich geben. Ich versuch's mal nochmal, ganz langsam: Ja - es gibt auch schlechte Ärzte bzw. "Schulmediziner". Das hat mehrere Gründe, hauptsächlich zwei: a) Es dauert recht lange, bis neues Wissen von Fachkongressen etc. in die niedergelassene Praxis gelangt. Das kann dazu führen, dass mehrere konsultierte Ärzte unterschiedliche Diagnosen/Therapievorschläge zu ein und derselben Erkrankung geben, weil es ein unterschiedliches Wissens-/Fortbildungsniveau gibt. b) Die Ärzte machen schlichtweg Fehler. In beiden Fällen ist aber so, dass sinnvolles, geprüftes Wissen individuell falsch oder auch gar nicht angewendet wird. Nichtsdestotrotz ist das Wissen vorhanden und prinzipiell zugänglich. "Alternativmedizin" dagegen beruht auf längst überholtem/widerlegtem/falschem/nicht überprüfbarem "Wissen", das mit der Realität wenig bis nichts zu tun hat. Nehmen wir als Extrembeispiel Krebs: Ein Krebspatient kann von seinem "Schulmediziner" möglicherweise falsch behandelt werden. Ein Krebspatient wird von einem Heilpraktiker/"Alternativmediziner" IMMER falsch behandelt, weil das zugrunde gelegte Wissen über Krankheit und Heilung falsch bzw. unsinnig ist.

  22. 22 Dalek 26. Januar 2012 um 09:20

    @ ela:

    mit Deiner “liebsten Verschwörung” machst Du Dich unter Umständen hier etwas unbeliebt. Denn die Skepsis hört fatalerweise nicht selten auf, wo die oft genug begangenen Fehler für Wahrheit gehalten werden (frei nach André Malraux).

    Meine “liebste Verschwörung” ist es im Übrigen auch, genauer: der anthropogene Teil der Geschichte.

    Grüße an die Philosophin von einem Philologen :-)

  23. 23 Konni Scheller 29. Januar 2013 um 00:42

    So. Jetzt bin ich so weit. Ich bin “erkältet”, was bedeutet, meine Schleimhäute haben sich offenbar mit komischen Viren infiziert.

    Die letzte Nacht habe ich schrecklich unausgeschlafen nur mit ständigem Husten und Schneuzen überstanden. Heute habe ich beschlossen, dass ich das mit Bier bekämpfe (es gab herrliches naturtrübes Elch Bräu aus Thuisbrunn).

    Eine positive Einstellung, so war mein Theorem, wird auch die Viren langfristig erledigen.

    Und wie es scheint, ist das auch zutreffend. Ich huste nicht mehr, Ich niese nicht mehr, allerdings bin ich kognitiv wegen des Alkoholkonsums eingeschränkt.

    Wie passt das ins Bild? Kann eine entspannte Atmosphäre (dank Alkohol und guter Gesellschaft) wirklich zur Heilung beitragen?

  24. 24 Bernd Harder 29. Januar 2013 um 10:59

    @Konni:

    << Wie passt das ins Bild? Kann eine entspannte Atmosphäre (dank Alkohol und guter Gesellschaft) wirklich zur Heilung beitragen? << Das passt genau ins Bild und unterstreicht den obigen Artikel: Hätte stattdessen ein Homöopath Ihnen Globuli gegeben, wäre er nun felsenfest davon überzeugt, Sie damit "geheilt" zu haben. Und ein Homöopathie-gläubiger Patient wäre einmal mehr von der absoluten spezifischen Wirksamkeit der Homöopathie überzeugt.

  25. 25 Ben 7. März 2013 um 11:19

    @Hrn. Bode,

    >>nicht pro oder contra schulmedizin oder naturheilkunde

    bitte beachten Sie dabei, dass es sich bei der Homöopathie keineswegs um Naturheilkunde handelt.

    Wenn ich nicht schlafen kann kann ich zu beliebigem Präparat in Pillen-, Tropfen-, oder Sonstwasform greifen welches man als schulmedizinisch stempelt, oder ich kann es mit einem Baldriantee versuchen.
    Letzteres ist dann Naturheilkunde, in arbiträr gewählter Richtung an meinem Wasser herumzuwackeln jedoch nicht.

  26. 26 Peter Niemann 24. April 2013 um 14:53

    Im Diskussionsforum über Hoimar von Ditfurth, http://www.hbglweb.de/forum, habe ich am 12.4.2013 einen Beitrag unter der Überschrift “Homöopathie: Wer heilt, hat recht?” geschrieben

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