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Die Feinstaub-Debatte: Florian Aigner mit einer Einordnung

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Wer blickt bei der aktuellen Feinstaub-Debatte noch durch?

Dr. Florian Aigner mit einer Einordnung:


Der Streit um Grenzwerte und akzeptable Feinstaub-Levels in Europa wird weitergehen. Auch wenn die wissenschaftliche Datenlage eine klare Sprache spricht – welche politischen Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, ist eine andere Frage. Welche Verbote und Einschränkungen sollen wir in Kauf nehmen, um welche Reduktion in der Lebenserwartung zu vermeiden? Die Antwort lässt sich weder messen noch statistisch berechnen.

Zum Weiterlesen:

  • Todesursache „Feinstaub-Überdosis“? addendum am 30. Januar 2019
  • Faktencheck: Lungenärzte gegen Stickoxid-Grenzwerte? Zeit-Online am 24. Januar 2019
  • Streit um Autoabgase: Umweltmedizinerin widerspricht Lungenärzten, Deutschlandfunk am 23. Januar 2019
  • Positionspapier von Lungenärzten: Zwei Seiten Behauptungen, kein einziger Beleg, Spiegel-Online am 25. Januar 2019
  • Diskussion um Stickoxid-Grenzwerte: Zweifel an Expertise von Initiator-Arzt, taz am 24. Januar 2019
  • Feinstaub-Debatte : Internationale Forscher widersprechen deutschen Lungenärzten, FAZ+ am 27. Januar 2019
  • Fehlgeleitete Debatte um Luftschadstoffe, spektrum am 26. Januar 2019
  • Luftverschmutzungsdebatte: Die einen sagen so, die anderen so – und Sie? Spiegel-Online am 29. Januar 2019
  • Lungenexperten bezweifeln Feinstaub-Grenzwerte – und werden nun selbst kritisiert, watson am 30. Januar 2019

6 Kommentare

  1. Sehr schön in Florian Aigners Text ist der Begriff „Zufallsmörder“ für den Feinstaub. Und sehr konziliant sein Umgang mit den hundert Lungenärzten um Dieter Köhler, die als Kliniker eine andere „Sichtweise“ hätten.

    Zumindest bei Dieter Köhler ist aber schwer zu glauben, dass er nur eine andere „Sichtweise“ hat und nicht versteht, warum man in der Klinik keine Feinstaubtoten sieht, dazu kennt er die Gegenargumente zu lange.

    Man mag ihm mangelnde epidemiologische Fachkompetenz attestieren, aber dumm ist Köhler gewiss nicht.

  2. „Der Streit um Grenzwerte und akzeptable Feinstaub-Levels in Europa wird weitergehen.“

    Ein kaputter erster Satz macht keinen guten Eindruck, wenn man das Feinstaub-Leugnern zeigen will.

  3. @Alexander Dippel:

    Der Satz steht ganz am Schluss als Fazit.

  4. Für die extra große Fallhöhe dieses populistischen, einseitigen und irreführenden Beitrags sorgte wie immer Mario Barth selbst, der mit seiner Sendung seit Jahren auf den Spuren der AfD wandelt: Als Möchtegern-Vertreter des kleinen Mannes empört sich Multimillionär Mario Barth fürs RTL-Publikum über die Dummen „da oben“. Der Status Quo wird nie erklärt, aber immer lächerlich gemacht. Es folgt, so auch diesmal, dann nur die Sichtweise, die man gebrauchen kann.

    https://www.dwdl.de/meinungen/71531/mario_barth_deckt_auf_oder_verantwortungsloses_fernsehen/

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