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Die PSI-Tests 2018: das „unbekannte physikalische Phänomen“ zeigte sich nicht

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Bei Sat.1 gibt’s einen kurzen Bericht über die PSI-Tests der GWUP am Montag und Dienstag in Würzburg:

Das TV-Team begleitete den ersten Kandidaten, der seit 40 Jahren mit der Wünschelrute arbeitet und der doppelblind einen Eimer mit Wasser in einer Reihe von leeren Eimern finden wollte:

Am Dienstag trat dann Piotr Tyrawa an, der seine Theorie in einem Buch ausführlich darlegt:

Kurz gesagt will Tyrawa ein bislang unbekanntes physikalisches Phänomen entdeckt haben, eine Art „kosmischer Elektromagnetismus“.

Gestern schien sich die neue Kraft jedoch davongemacht zu haben:

Natürlich gab es die üblichen Ausreden – die aus einem ganz simplen Grund nicht stichhaltig sind:

Also alles wie gehabt: Vorher und Nachher klappt’s immer.

Zum Weiterlesen:

  • PSI-Tests 2017 der GWUP: Die geheime Kraft der Wünschelrute ließ zu wünschen übrig, GWUP-Blog am 9. August 2017
  • Interview zu den Psi-Tests: “Vorher und Nachher klappt’s”, GWUP-Blog am 2. September 2013

35 Kommentare

  1. „Trotzdem bleibt Krieger bei der Ansicht, dass es funktioniere.“

    Natürlich funktioniert es. Wie Astrologie und Homöopathie auch immer funktionieren. ;)

  2. @RPGNo1
    Sorry, aber Du hast vergessen, mit dem Fuß aufzustampfen. Dein Kommentar ist leider ungültig ;-)))

  3. @RPGNo1
    Sorry, aber Du hast vergessen, das hier
    https://www.youtube.com/watch?v=WJlZLG9UXSY
    zuposten. Dein Kommentar ist leider ungültig ;-)))
    Ich liebe Copy&Paste ;-)

  4. Claus Rahn oder Miroslaw Magola testen, dann seit Ihr die 10000€ los.

  5. @Holger Hansen:

    Tja, dann frage ich mich, wieso die beiden Herren sich nicht schon längst bei uns gemeldet haben?

    Lassen Sie mich raten: Weil bei den Youtube-Filmchen des Herrn Rahn jeder Zehnjährige mit einem Kinderzauberkasten sieht, wie er das macht?

  6. Aber Bernd, Claus Rahn ist doch schon von dem berühmten Professor Betz getestet worden!

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41170645.html

  7. Ach Leute. Früher gab‘ noch echten Forscherdrang. Heutzutage nurmehr Skeptiker und Ignoranten. Zugegeben Herr Rahn ist ein etwas eigenwilliger Typ.
    Da muß man halt mal ausschwärmen und sich mit Ihm treffen bei echtem Interesse.
    Herr Rahn will sich halt nicht nochmal testen lassen. Für Ihn ist die Sache eben erledigt nachdem er schon in den 70 er Jahren von Physikern getestet wurde und man Ihm damals keine Tricks nachweisen konnte. Außerdem wurde er schon vom Basler Psiverein getestet. Da konnte man Ihm auch keine Tricks nachweisen.
    Bei Herrn Magola streubt sich nach meinen Informationen die mir vorliegen die Gwup und Herr Randy, weil Ihnen klar ist mit wem sie es hier zu tun haben und man sich keine blöße geben möchte meiner Ansicht nach.

    Mfg. Holger Hansen

  8. @Martina:

    Ja, ich weiß – die „streng wissenschaftlichen“ Bedingungen dort entlocken mir jetzt gerade mal ein müdes Grinsen.

    Bei allmystery gabs mal eine lange Diskussion darüber:

    „Würde er es können, hätte er sich sicher die Million von James Randi schon abgeholt!“

    Das denke ich allerdings auch.

    https://www.allmystery.de/themen/mg42230

  9. @Holger:

    Aha.

    Und wie genau wollen „Physiker“ oder der „Basler Psi-Verein“ Tricks nachweisen? Konkret welche Expertise haben sie dafür?

    Genau gar keine: „Ein Trickser kann nur von einem Trickser entlarvt werden.“ (Randi)

    „Herr Rahn will sich halt nicht nochmal testen lassen. Für Ihn ist die Sache eben erledigt.“

    Klar – ich kann auch fliegen, aber nur, wenn keiner hinsieht.

    „Früher gab‘ noch echten Forscherdrang.“

    Ja sorry, aber der Herr Rahn müsste halt schon mitmachen. Wenn er keinen Bock hat – warum werfen Sie dann uns „Ignoranz“ vor?

    „Bei Herrn Magola streubt sich nach meinen Informationen die mir vorliegen die Gwup und Herr Randy, weil Ihnen klar ist mit wem sie es hier zu tun haben und man sich keine blöße geben möchte meiner Ansicht nach.“

    Die „Informationen“, die Ihnen vorliegen, sind das, was Herr Magola selbst schreibt:

    „I understand that Mr Randi „has no urge whatsoever to travel across the world to see yet another ‘sticky skin’ demo, a sticky person“. Therefore, I suggest that Mr Randi, if possible in coordination with me, organises a meeting in a place and time convenient for him, in which I can demonstrate my human bio-magnetic abilities in the public forum of a television studio or programme.“

    Erstens ist Randi 90 Jahre alt und fliegt nicht mehr in der Weltgeschichte rum, um den x-ten „Magnetmenschen“ zu sehen.

    Zweitens kann Herr Magola den Vortest z.B. auch bei uns in Deutschland bestreiten.

    Allerdings finden solche Tests üblicherweise eben gerade nicht in einem Fernsehstudio oder in einem „public forum“ statt, wo in aller Regel soviel Durcheinander herrscht, dass Trickser sich sehr wohl fühlen …

    Da muss der Herr „Magnetic Man“ sich schon an die Uni Würzburg bemühen.

  10. @Holger:

    Und das sind die Informationen, die mir vorliegen:

    „JREF president D.J. Grothe said Magola has not contacted the Foundation about his goal, but the group is open to testing the claim.“

    https://www.huffingtonpost.com/2013/11/19/miroslaw-magola_n_4298272.html

    Und nun, Holger?

  11. Also, ich wünsche mir endlich ‚mal Gewissheit in dieser Angelegenheit.
    Ich werde mit Herrn Rahn Kontakt aufnehmen und mir Das einmal selbst ansehen. Wenn er einen Kristallaschenbecher drehen läßt, ich zwischen dem Kristallaschenbecher und seinen Händen keinen Quartzfaden oder was auch immer erspüren kann und er vielleicht noch ärmellos bei diesen Temperaturen operiert ist für mich die Sache klar. Was soll man da dann moch Tricksen. Vielleicht blasen? Magnetismus ist bei Glas auch ausgeschlossen. Mehr Optionen gibt es eigendlich nicht.

    MfG. Holger Hansen

  12. @Holger Hansen:

    Sie kennen nicht mehr Optionen – das ist der entscheidende Punkt.

  13. Aah…der entscheidende Punkt.
    Ja, jetzt wird’s interessant.
    Was wissen Sie, was ich nicht weiß.
    Wenn Sie jetzt noch weitere Optionen kennen und diese mir nennen würden wäre ich sogar dankbar. Aber wahrscheinlich haben Sie keine und verweisen auf den nicht auffindbaren Faktor X, den nur Zauberkünstler kennen und nie quantifizierbar sein wird.

    Mfg. Holger Hansen

  14. @Holger Hansen:

    Ich kann Ihnen nicht mehr ganz folgen.

    Was soll denn an einem Zaubertrick ein „nicht auffindbarer Faktor X“ sein und wieso ist dieser „nie quantifizierbar“?

    Ihnen muss doch klar sein, auch ohne in die Details zu gehen, dass es zig verschiedene Möglichkeiten gibt, einen Trick situativ passend auszuführen – oder glauben Sie, Uri Geller hätte immer und in jeder Situation denselben Trick angewendet?

    Es geht bei den PSI-Tests nicht darum, Zaubertricks *aufzudecken*, sondern ihre Anwendung durch die Probanden durch geeignete Maßnahmen zu verhindern bzw. auszuschließen.

    Dazu muss man die Tricks natürlich genau kennen – aber nicht unbedingt herumposaunen.

    Wenn der Herr Rahn nicht trickst, hat er doch nichts zu befürchten – also warum kommt er nicht?

    Wenn Sie speziell an den Tricks interessiert sind, treten Sie dem Magischen Zirkel bei. Dann können Sie das sehr schnell „quantifizieren“.

  15. Mit nicht auffindbarem Faktor X meinte ich diese fehlende Option. Quantifizierbar, entlehnt aus der Physik meint in diesem Zusammenhang aus einer Wahrscheinlichkeit von Optionen, die laut Wissenschaft hier noch gegebensein müssen die richtige nennen zu können um das sogenannte Psiexperiment wieder in das geltende physikalische Weltbild eingliedern zu können.
    MfG. Holger Hansen

  16. „Außerdem wurde er schon vom Basler Psiverein getestet. Da konnte man Ihm auch keine Tricks nachweisen.“

    Der ja auch ach-so-seriös ist. Ach nee, der ist ja in der Tat massiv unseriös. Steckt kilometertief in seiner eigenen Filterblase fest.

    Oder warum haben die ihre „Psi-Tage“ so plötzlich aufgegeben:
    http://www.psi-tage.ch/index2.html

    Nota bene: ich war selber auf diversen Veranstaltungen dieser Gesellschaft. Die haben ihre Aktivitäten natürlich mitnichten aufgegeben, lediglich ihren Namen gewechselt – und Lucius Werthmüller & Co laden seither zu ihren Veranstaltungen nur noch per eMail ein:
    http://www.gaiamedia.org/deutsch/

    Ihren „Good News Letter“ (http://www.gaiamedia.org/deutsch/goodnews/goodnews-archiv/) bekomme ich bis heute jeden Monat.

  17. @Holger Hansen:

    Es geht aber nicht darum, irgendwas Richtiges zu „nennen“ und in irgendein „Weltbild eingliedern zu können“ – sondern erst mal darum, ob das Phänomen überhaupt existiert.

    Wenn beim Ausschluss aller (Selbst- und Fremd-) Täuschungsmöglichkeiten herauskommt, dass der Proband seine behaupteten Fähigkeiten gar nicht zeigen bzw. reproduzieren kann, dann hat das nichts mit physikalischen Weltbildern oder „nicht auffindbaren Faktoren“ zu tun.

    Zwar ist das dann natürlich auch kein Beweis dafür, dass der Kandidat vorher immer getrickst hat – das können wir nicht wissen.

    Wir können nur feststellen, dass das Experiment unter kontrollierten Bedingungen nicht funktioniert. Warum auch immer.

    Deshalb ist auch die Frage nach den genauen Tricks obsolet.

  18. @ Holger Hansen

    „Ein Trickser kann nur von einem Trickser entlarvt werden.“ (Randi)

    Ich würde Randis Aussage gern um einige Worte erweitern:

    „Prinzipiell ja! Aber nur dann, wenn der Trickser (der entlarvt) sich mit Fachliteratur und den neuesten Tricktechniken, die es im „Zaubertrickhandel“ zu erwerben gibt, sehr gut auskennt und immer aktuell informiert ist!“ (Ich bitte meine Anmerkung nicht als Erbsenzählerei zu werten).

    Denn inzwischen sind Effekte möglich, die es noch vor wenigen Jahren so nicht gab. Völlig neue äußerst clevere Tricktechniken (meistens aus den USA), die auch so manchen professionellen Zauberkünstler verblüffen und vor ein Rätsel stellen.

    Selbstverständlich ist für einen Profi oder auch selbst für einen Amateurtrickser – sofern er tatsächlich sehr belesen ist und alle Grundprinzipchen kennt – zumindest bei mehrmaliger Anschauung die allermeiste Tricktechnik zu erkennen.

    Allerdings gibt es immer mal wieder (wenn auch sehr selten) neue Trick-Ideen von klugen kreativen Köpfen, die tatsächlich nach echten Wundern (die es nicht gibt) ausschauen. Kürzlich kam eine solche neue Trickidee auf den Markt und wurde von vielen Zaubertrickhändlern angeboten.

    Selbst die erfahrensten Magic-Dealer, die seit fast 50 Jahren erfolgreich im Geschäft sind, kannten das Prinzip nicht. Als ich den Effekt auf einem Video sah (es geht um eine Flasche), dachte ich, nein, das ist nicht möglich, hier wurde – wie so oft bei Videoclips dieser Art aus Amerika – geschnitten und der mitwirkende scheinbare Zuschauer ist eine eingeweihte Person.

    Da die allermeisten angeblich „neuen“ Tricks auf altbekannte Trickprinzipchen beruhen, kommt man als erfahrener und belesener Täuschungskünstler in der Regel zu 99% auf die Lösung (nach langem Nachdenken und mehrmaliger Vorführung zu 100%).

    Ausgenommen vielleicht Kartentricks, weil hier professionelle Fingerfertigkeit kombiniert mit Misdirection und Rechenaufgaben sowie Manipulationen derart viele Trickprinzipchen vermischt werden können, dass selbst Profikollegen unter den Zuschauern oft nicht mehr so ganz durchblicken.

    Zurück zum Effekt mit der Flasche (ich bitte um Verständnis, dass ich aus Rücksicht auf meine Kollegen nicht näher auf den Effekt eingehen möchte). Ich sah also das Video und fand auch nach tagelangem Nachdenken nicht den geringsten Ansatz einer tricktechnischen Lösung.

    Als ich mit einem der bekanntesten und erfahrensten Trickhändler telefonierte und der mir sagte, dass er eine solche tricktechnische Lösung noch nie jemals zuvor gesehen hat (auch andere führende Händlerkollegen äußerten sich so), bestellte ich diesen Zaubertrick.

    Insgeheim hatte ich Bedenken, denn jeder Profi-Täuschungskünstler weiß, dass man beim Kauf von Tricks nach Erhalt der Erklärung viele Male bitter enttäuscht worden ist. Zu oft erhält man „alten Wein in neuen Flaschen“. Man ließ sich von Videoclips blenden und nach dem Kauf stellte man fest, dass der Trick in der Praxis unbrauchbar und nur eine Schreibtischidee war.

    Aber man versicherte mir, bei dem Video mit der Flasche wurde nichts geschnitten, die Kameraperspektive ist aus allen Winkeln möglich und der Zuschauer sei echt und kein Stooge.

    Als ich den Trick vom Händler erhielt, war ich – nein, nicht enttäuscht – sondern angenehm überrascht. Tatsächlich eine völlig neuartige Tricklösung, die es in diesem Zusammenhang bisher nicht gab. Das Beste: Absolut praxistauglich und für die Zuschauer absolut unerklärbar.

    Hätte mir jemand diesen Effekt live vor meinen Augen vorgeführt (sah das „Experiment“ bisher nur auf einem Videoclip), so wäre auch ich wahrhaftig verblüfft und irritiert gewesen.

    „Sie kennen nicht mehr Optionen – das ist der entscheidende Punkt.“ (Bernd Harder)
    Besser kann man es nicht formulieren!

    Vor ca. einem Jahr führte im Deutschen Fernsehen das Mentalisten-Duo Thommy Ten & Amélie van Tass die „Lottozahlen-Vorhersage“ vor (ein von Mentalisten beliebtes Experiment, das es in zahlreichen Trick-Varianten gibt).

    Aber so direkt (ohne verdächtige Umwege – Insider wissen, was ich meine) und tricktechnisch clever präsentiert, beherrschen diesen Show-Act in den deutschsprachigen Länder Europas meiner Meinung nach nur zwei Top-Mentalisten: Thommy Ten (mit seiner Partnerin) und Jan Forster!

    Am nächsten Tag rief mich ein Hobbyzauberer an und sagte wortwörtlich: „Herr Castell, haben Sie das Mentalisten-Paar gesehen? War toll, aber bei der Lottozahlenvorhersage haben sie das Publikum mit eingeweihten Personen verschaukelt. Anders ist eine solche Vorhersage nicht möglich!“

    Ich antwortete: „Diese Vorhersage funktioniert ohne eingeweihte Personen!“ Der Anrufer: „Herr Castell, die Personen waren eingeweiht. Ist doch klar, sonst wäre der Trick gar nicht möglich. Wenn Sie es aber angeblich besser wissen, dann erklären Sie mir doch, wie das funktioniert und verraten den Trick!“

    Selbstverständlich habe ich ihm nichts verraten und ihm geraten, sich die Aufzeichnung immer und immer wieder anzuschauen und auf jede Kleinigkeit genauestens zu achten. Er wurde wütend und wiederholte verärgert, dass der Trick nur mit eingeweihten Zuschauern machbar wäre. Ich riet ihm auf eine freundliche Art, dass er sein Wissen in der Zauberkunst betreffend solcher Mentalistenshows erweitern solle. Dann würde er – zumindest ansatzweise – verstehen, dass solche sensationellen Effekte durchaus möglich sind.

    „Ich weiß genug, Sie Besserwisser“ und dann legte der Mann auf. Er hatte nicht verstanden, dass sein Fachwissen und/oder seine Wahrnehmung „mangelhaft“ ist.

    Wie formulierte Bernd Harder so treffend? „Sie kennen nicht mehr Optionen – das ist der entscheidende Punkt.“

  19. @ P. Castell:

    „Hätte mir jemand diesen Effekt live vor meinen Augen vorgeführt (sah das „Experiment“ bisher nur auf einem Videoclip), so wäre auch ich wahrhaftig verblüfft und irritiert gewesen.“

    Ich finde es sehr erfrischend und irgendwie auch beruhigend, dass man selbst einen so alten Hasen wie Sie gelegentlich nochmal verblüffen und irritieren kann.

    Darf ich zumindest fragen, unter welchem Namen der Trick angeboten wird?

  20. Dann würde Claus Rahn wenn er sich denn der Gwup stellen würde nie das Preisgeld bekommen. Man könnte ihm stets unterstellen sich eines noch unbekannten Tricks zu bedienen.

    MfG Holger Hansen

  21. @Holger Hansen:

    Sorry, aber Sie versuchen ständig, uns etwas zu unterstellen und alles so zu drehen, dass es Ihren Vorurteilen entspricht. Anscheinend haben Sie sich mit dem Test und den Testbedingungen nicht mal ansatzweise beschäftigt.

    Wenn er den Test besteht – mit allen Maßnahmen gegen Selbst- und Fremdtäuschung -, dann hat er ihn bestanden.

    „Unterstellt“ wird dann überhaupt nichts mehr. Falls es einen Trick gibt, den wir nicht kennen und/oder bemerken, ist das ja unser Problem.

    Ihnen muss nur klar sein, dass das Ganze keine Spaß-Veranstaltung zur Selbstdarstellung ist, wie sie anscheinend dem „Magnetic Man“ vorschwebt.

    Das heißt, er wird den Test nur bestehen, wenn er echte Fähigkeiten hat. Sollte er diese haben, kann er aber problemlos bestehen und wird auch anerkannt.

    So, und jetzt hören Sie bitte auf mit Ihrem selbstimmunisierenden GWUP-Bashing und schicken Sie die beiden Herren zu uns.

    (Ich prophezeie Ihnen aber – auch ohne übersinnliche Fähigkeiten -, dass Sie schon bei dem Versuch die schönsten Ausreden zu hören bekommen.)

  22. @ noch’n Flo
    „Darf ich zumindest fragen, unter welchem Namen der Trick angeboten wird?“

    „Zumindest?“

    Kommentar 10. August 2018 um 09:27:
    „…ich bitte um Verständnis, dass ich aus Rücksicht auf meine Kollegen* nicht näher auf den Effekt eingehen möchte!“
    (* die diesen Zaubertrick aktuell vorführen)

    Muss mich da leider wiederholen:
    Möchte nicht weiter darauf eingehen. Aus verschiedenen Gründen. Zwei dieser Gründe sind:

    1. Dass ich verständlicherweise kein Interesse daran habe, wenn sich nun viele zusätzlich „Neugierige“ (das meine ich allgemein) diesen Zaubertrick bestellen und ebenfalls vorführen (oder zumindest wissen wollen, wie er funktioniert).

    2. Weil ich nicht möchte, dass gewisse Kommentare von unangenehmen Besserwissern folgen, die ungefähr wie folgt lauten könnten: „Seltsam, dass der als Profi den Trick nicht durchschaut hat“ und dann in Foren für Täuschungskünstler zum endlosen Thema werden. Sämtliche Profi-Kollegen hatten keine Lösung für das tricktechnische Prinzip.

    Wie im letzten Kommentar erwähnt, hatten auch sehr erfahrene Händler (die eigentlich alles kennen) noch nie etwas von dieser Tricktechnik gehört. Diskussionen darüber machen nur weiter neugierig. Was vermutlich wieder dazu führen würde, dass sich (wie oben erwähnt) viele Zauberkünstler – insbesondere Amateure – diesen Trick bestellen. Das kann nicht in meinem Sinne sein;-)

    Bei dem Trick geht es übrigens nicht um eine Weltsensation. Obwohl der Effekt eigentlich nicht für die Bühne geeignet ist, können langjährig erfahrere Profi-Kollegen aus dem „kleinen Trick“ großes Entertainment und somit eben doch eine sehr publikumswirksame Bühnennummer kreieren (was ich getan habe).

    Ich bitte von weiteren öffentlichen Nachfragen abzusehen. Bitte auch nicht „Nachbohren“ wie z. B. „Hier ein Link zu einem Zaubertrick des Händlers XYZ, es geht sicher um diesen Effekt, oder?“ usw…!

  23. @ P. Castell:

    Sie haben mich falsch verstanden, ich wollte mir lediglich im I-Net ein Video heraussuchen (so vorhanden), um mir den Trick mal anschauen zu können, damit ich davon in etwa eine Vorstellung habe. Ihre Erregung war also völlig unnötig.

  24. @ noch’n Flo
    „Sie haben mich falsch verstanden…!“

    Es gibt momentan nur ein einziges öffentliches Video weltweit:
    Den Videoclip vom Erfinder und Vertreiber des Tricks.

    Wenn ich den Link zum Video hier öffentlich nennen würde, wäre auch sofort klar, unter welchem „Produktnamen“ und welchem konkreten Effekt es sich handelt. Wie gesagt, das möchte ich vermeiden.

    Sollten hier professionelle Kollegen (Täuschungskünstler) mitlesen und sich für den Trick interessieren, können sie mich privat anschreiben (nicht anonym, sondern mit ihrem Klar- bzw. Künstlernamen, unter dem auch ihre Website zu finden ist). Wenn mir die Kollegen bzw. ihre Shows positiv bekannt sind, bin ich gern bereit, ihnen den Videolink per E-Mail zu schicken.

    So, und nun sollten wir das Thema mit der Flasche beenden und bitte wieder auf das eigentliche Thema – nämlich dem Beitrag von Bernd Harder – kommen!

  25. @ P. Castell:

    „Es gibt momentan nur ein einziges öffentliches Video weltweit“

    Okay, das war mir so nicht bewusst. Ich war halt nur neugierig, welcher Effekt (nicht welche Tricktechnik!) Sie so sehr in Erstaunen versetzt hat.

    „So, und nun sollten wir das Thema mit der Flasche beenden und bitte wieder auf das eigentliche Thema – nämlich dem Beitrag von Bernd Harder – kommen!“

    Einverstanden.

  26. Am 6. und 7. August war es wieder so weit: Diesmal traten zwei Kandidaten an, um ihre Fähigkeit als Rutengänger beziehungsweise die Entdeckung eines bisher unbekannten physikalischen Phänomens zu demonstrieren.

    https://hpd.de/artikel/psi-tests-gwup-2018-15866

  27. Interessante Diskussion ! Ein anderer Ansatz, um mit solchen (angeblich) übernatürlichen Phänomenen umzugehen, hat der berühmte und renommierte Physiker Sean Carroll in seinem Essay „Telekinesis and Quantum Field Theory“ formuliert. Er sagt darin u.a, dass die moderne Physik solche Fähigkeiten von Beginn weg ausschliesst, da es die physikalische Kraft, die z.B. Psychokinese ermöglichen würde, gar nicht gibt, nicht geben KANN. Respektive wenn es diese Kraft (oder sogar mehrere solcher) gäbe, wäre(n) diese längst in den hochmodernen und hyper-präzisen Messgeräten, Teilchenbeschleunigern u.ä. nachgewiesen worden. Natürlich muss und will die seriöse (Natur-)Wissenschaft Ergebnis-offen bleiben…nur ist es halt sehr, sehr unwahrscheinlich, dass diese Gesetze irgendwann noch grundsätzlich umgeschrieben werden müssen.

  28. @Peter Schlegel:

    „Er sagt darin u.a, dass die moderne Physik solche Fähigkeiten von Beginn weg ausschliesst, da es die physikalische Kraft, die z.B. Psychokinese ermöglichen würde, gar nicht gibt, nicht geben KANN.“

    Ich denke, da hat Sean Carroll recht.

    Auch z.B. die Homöopathen argumentieren ja damit, man wisse eben noch nicht, *wie* Homöopathie wirkt.

    Der entscheidende Punkt ist aber, *dass* sie gar nicht wirkt (ganz abgesehen von den zahlreichen naturgesetzlichen Unmöglichkeiten) – also erübrigt sich auch die Suche nach einem Wirkmechanismus.

    Heißt: Wenn unsere (oder andere anderswo) Kandidaten signifikante Ergebnisse erzielen würden, dann könnte man anfangen, nach einer bislang unbekannten Kraft zu suchen.

    Bis dahin gibt es aber gar keinen Grund zur Suche.

  29. Sean Carroll sieht das scheinbar umgekehrt : „Weil es das nicht geben kann, hat
    es auch keinen Sinn danach zu suchen, respektive diesbezüglich Tests durchzuführen.“ Tönt irgendwie auch nicht 100% befriedigend, oder ?

    Würde noch gerne den oder die Trickexperten fragen : habt Ihr schon mal von diesem Guru Swami Rama gehört ? Der wurde vor langer Zeit mal (laut Bericht erfolgreich) auf Psychokinese hin getestet an der „Menninger Foundation“ in den USA. Angeblich gelang es ihm eine Konstruktion von Nadeln aus ca. 2m Entfernung drehen zu lassen. Er trug eine ausgeklügelte Maske und Tücher um den ganzen Körper, um zu verhindern, dass er dies mit (ausgeblasener) Luft erreichen konnte.

    Das wird immer mal wieder als gut kontrollierter & deshalb „echter“ Beweis für Telekinese erwähnt. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie da getrickst wurde ?

  30. @ Peter Schlegel

    „Könnt Ihr Euch vorstellen, wie da getrickst wurde?“

    Es macht wenig Sinn, aufgrund einer VON IHNEN SO EMPFUNDENEN SICHT tricktechnische Lösungen zu nennen. Experten können entsprechende Tricklösungen nur dann liefern, wenn sie eine solche Vorführung SELBST GESEHEN haben, am besten live. Es sei denn, die Sache war bereits ein Thema und wurde schon in der Vergangenheit erläutert.

    Ich habe die von Ihnen geschilderte Vorführung bisher noch nicht gesehen.

    Das was Sie glauben gesehen zu haben, empfindet ein Trickexperte vielleicht ganz anders, wenn er es sich anschaut.

    Es gibt z. B. Zuschauer, die davon berichten, dass sie einen Illusionisten gesehen haben, dessen „Schwebende Jungfrau“ tatsächlich frei schwebte. Da hört man oft “ sie kann nicht an Seilen gehangen haben, die Bühne war hell beleuchtet“ usw.!

    Laien wissen in der Regel nicht, WORAUF sie konkret achten müssen und nehmen das Gezeigte ganz anders wahr als Fachleute. Deshalb berichten sie oft „falsch“.

    Haben Sie einen Videolink?

  31. @Pierre Castell:

    Es scheint nur ein altes PDF mit ein paar Illustrationen zu geben:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Psychokinesis

    > Fußnote 79 > download

  32. @Peter Schlegel:

    Laut Wikipedia handelt es sich bei der Menninger Foundation um eine Stiftung, die eine Klinik, ein Sanatorium und eine Schule für Psychiatrie betreibt. Ich möchte deren Fähigkeiten nicht in Zweifel ziehen, trotzdem stellt sich die Frage, ob deren Expertise alleine ausreicht. Denn wie Herr Castell weiter oben James Randi so treffend zitierte: „Ein Trickser kann nur von einem Trickser entlarvt werden.“

    Bei der Auflösung von Zaubertricks haut man sich zuweilen auf die Stirn, weil die Täuschung so billig ist, dass man sich fast schämt, darauf hereingefallen zu sein, resp. sie gar nicht erst in Betracht gezogen hätte.

  33. Nein, es gibt leider keine bewegten Bilder davon…(!?!) Ich meine, das hätte man damals doch mindesten mit Super8 oder einer frühen Form von Video aufnehmen können…war ja doch schon ca. 1970 !

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