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„An alle unentschiedenen, unsicheren, werdenden Eltern: Impfen ist ein Privileg“

| 10 Kommentare

Lesetipp zum aktuellen Masern-Ausbruch in Köln:

Liebe Impfgegner, dieser Artikel ist nicht für euch. Lest lieber gleich weg, mir ist klar, dass ich euch nicht von eurer Meinung abbringen kann. Und doch dürfen und müssen manche Dinge besprochen werden, auch wenn damit Diskussionen angefacht werden.

Zu diesen kontroversen Themen gehört auch das Impfen und die sogenannte „Impfunlust“, die in unserem Land herrscht. „Impfunlust“, als wenn man auf das Impfen gerade keinen Bock hätte sondern lieber Eis essen gehen wollte.

An alle unentschiedenen, unsicheren und werdenden Eltern: Impfungen gehören zu den größten medizinischen Errungenschaften der Menschheit. Impfen ist kein Teufelswerk, es ist ein Privileg. Und diejenigen, die sich mal eben gegen das Impfen entschieden haben, können das auch nur ganz beruhigt deshalb tun, weil Generationen von Menschen und Eltern wie ich ihre Kinder lückenlos haben impfen lassen, so dass viele der ehemals tödlichen Kinderkrankheiten ausgerottet werden konnten.

Das ist der Verdienst der Impflinge, nicht der Impfgegner. Gern geschehen.“

Zum Weiterlesen:

  • „To impf or not to impf“ – Das ist hier nicht die Frage, The Happy Wife am 18. Januar 2018
  • Skeptical-Video mit „Dr. Anna“: Die Impfgegnerbewegung in den sozialen Medien, GWUP-Blog am 21. Mai 2018
  • Jetzt voten für die Wahl zum Europäischen Impfchampion, GWUP-Blog am 21. Mai 2018
  • Impfdiskussionsdeeskalation, kinderdoc am 21. Mai 2018
  • Köln meldet 68 Maserfälle, Spiegel-Online am 25. Mai 2018

10 Kommentare

  1. Danke für das Teilen. Leider hört man nur immer von irgendwelchen Impfschäden, die das Kind vom Schwippschwager des Frisörs der Bäckersfrau von sowieso bekommen hätte. So traurig Deine Geschichte ist, so wichtig ist es, sie zu teilen. Danke! Im Namen aller Kinder, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

  2. @ crazyfrog:

    Besonders heftig war unter dem Artikel bei Cornelius ja der Kommentator, der sich beschwerte (nach eigenem Bekunden, ohne den Artikel gelesen zu haben), dass in der Überschrift Flüchtlinge als Idioten beschimpft würden.

  3. Welche Flüchtlinge, nicht einmal wird dieses Wort im Artikel gebraucht – wie dreist ist denn eigentlich das, etwas nicht zu lesen, aber herumzupöbeln?

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