Neu in der Homöopedia: Die Boger-Methode

Neu in der Homöopedia:

Die Homöopathie besteht längst nicht mehr aus einem einzigen einheitlichen therapeutischen Ansatz, der von allen Homöopathen gleichermaßen verwendet wird. Heute existieren zahlreiche Formen der Homöopathie nebeneinander […]

Die Methode nach Boger gehört zu diesen Varianten der Homöopathie und hier wiederum zu denjenigen Strömungen, die sich als direkte Umsetzung der Anweisungen Hahnemanns verstehen.”

Zum Weiterlesen:

  • Wilhelm Heinrich Schüßler oder: Wie man sich einen Doktortitel ergaunert, Onkel Michaels kleine Welt am 18. September 2017
  • Studien-Update: Homöopathie spart immer noch keine Kosten, GWUP-Blog am 17. September 2017
  • Quiz Homöopathie: Sieben Fragen zu Globuli und Co., spektrum.de
  • Homöopathie: Nichts ist teurer als weniger, Ganzheitlich durchleuchtet am 19. September 2017

1 Kommentar zu “Neu in der Homöopedia: Die Boger-Methode”


  1. 1 Udo Endruscheit 22. September 2017 um 19:40

    Kant unterscheidet in seiner Wissenschaftstheorie zwischen zwei Methoden menschlicher Erkenntnisbemühungen:

    Einerseits dem „bloßen Herumtappen“ durch das bloße Anhäufen empirischer Daten und andererseits zwischen einem „sicheren Gang einer Wissenschaft“ unter „systematischer Bearbeitung ihrer Erkenntnisse“.

    Die letztere zeichne sich dadurch aus, dass sie “nicht gleich mit ihren Hypothesen ins Stocken gerät“ und zur Erhaltung ihres Gebäudes ständig revidiert und erweitert werden muss.

    Der eigentliche Zweck sei die Erlangung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Allgemeingültigkeit von Hypothesen; eine Erkenntnislage, die sich nur durch ständige Revisionen ihrer Grundlagen erhalten könne, sei dazu nicht geeignet. Eine „sichere Wissenschaft“ in Kants Sinne verzeichnet systematische Erkenntnisfortschritte.

    Sie muss sich „ihres Gegenstandes und der Prinzipien ihrer Erkenntnis sicher sein“.

    Hieraus folgt als Hauptkriterium für eine wissenschaftliche Methode des Erkenntnisgewinns, dass eine Wissenschaft des „sicheren Ganges“ sich nicht in ständigen Grundlagenstreitigkeiten befinden könne.

    Es sei notwendig, dass die Beteiligten unter einem gemeinsamen Paradigma arbeiten, in Kants Formulierung müsse es möglich sein, „die verschiedenen Mitarbeiter in der Art, wie die gemeinsame Absicht verfolgt werden soll, einhellig zu machen“ (Kant, Vernunftkritik, B VIII).

    Die heillose Zerfaserung, in die sich die Homöopathie bei einer Gesamtschau von Hahnemann bis heute befindet, spricht einem solchen Bild von Wissenschaftlichkeit Hohn.

    Die Homöopathie muss an diesem wohlbegründeten Wissenschaftsbegriff scheitern. Ihre sogenannten “Weiterentwicklungen” sind lediglich Dokumente ihres Scheiterns im Grundansatz.

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