Zum Glück ist nichts drin: Suizidversuch mit Globuli funktioniert nicht

Man muss diese Satire nicht von Herzen komisch finden:

Sas

Anscheinend ließ sich der Autor von einem wohl ernst gemeinten Posting in der Ratgeber-Community gutefrage.net inspirieren, das auch bei Wissenschaft & Skeptizismus diskutiert wurde:

sasaa

Wenn das so stimmt, kann man dem Kommentator nur beipflichten: Hier hätte die Globuli-Einnahme möglicherweise tatsächlich mal ein Leben gerettet.

Zum Weiterlesen:

  • Überdosis Globuli: Homöopath überlebt zehnten Selbstmordversuch, Die Tagespresse am 25. März 2016
  • „Der Arzt und die Impfgegner“ über Homöopathie und MMS, GWUP-Blog am 25. März 2016
  • Werner Bartens: Homöopathie gehört in den Supermarkt, GWUP-Blog am 21. März 2016
  • Nichts drin, nichts dran: die Homöopathen-Ausreden, GWUP-Blog am 9. April 2013
  • Hochverdünnte Argumente: Die Ausreden der Homöopathen nach der 10:23-Aktion, GWUP-Blog am 9. Februar 2011
  • „Bei der Erstverschlimmerung beinahe krepiert“: Schadensfälle der sanften Medizin gesucht, GWUP-Blog am 15. März 2016

6 Kommentare zu “Zum Glück ist nichts drin: Suizidversuch mit Globuli funktioniert nicht”


  1. 1 excanwahn 27. März 2016 um 01:33

    Es mag ja sein, dass diese Satire mit ihrem Inhalt grenzwertig ist, aber ist der dahinterstehende Gedanke wirklich so abwegig, wenn wir die Homöopathen tatsächlich ernst nehmen würden – vielleicht besser, wenn diese mit ihren Theorien recht hätten?

    Gehen wir mal davon aus, sie hätten, dann müssen wir uns doch fragen, was wirklich passieren würde, wenn es tatsächlich mit ein paar Stößen auf ein Lederkissen, also mit einem an Banalität kaum noch zu überbietenden Verfahren, gelingen würde, eine quasi “unermeßliche” Kraft aus der Materie zu entfesseln?

    Was würde passieren, wenn sich mit diesem Ritual die Wirksamkeit einer Substanz vervielfachen lassen würde – so wie es die Homöopathen behaupten, wenn sie sich mit höchster Ehrfurcht einer C1000 nähern?

    Bedenken müssen wir nämlich in diesem Zusammenhang, dass homöopathische Arzneien nicht nur im Krankheitsfall wirken, sondern auch bei Gesunden – allerdings dort eben nicht heilsam. Denn gemäß dem Simile-Prinzip basieren schließlich die homöopathischen Arzneimittelbilder grundsätzlich auf der homöopathischen Arzneimittelprüfung „an Gesunden“ und den bei ihnen nach der Einnahme der Arznei vorzufindenden Krankheitssymptomen, der sogenannten Kunstkrankheit.

    Das Simile-Prinzip bedeutet, und das ohne wenn und aber, dass letztlich jeder von der gewaltigen Wirkung homöopathischer Arzneien getroffen wird: Als Erkrankter von der heilsamen Wirkung, als Gesunder von der Kunstkrankheit, die homöopathische Arzneien auslösen.

    Wäre das nicht so, gäbe es keine Arzneimittelbilder.

    Falls jemand Zweifel daran hat; die beseitigt der große Meister Hahnemann gerne im § 32 des Organons:

    ” Jede wahre Arznei wirkt nämlich zu jeder Zeit, unter allen Umständen auf jeden lebenden Menschen und erregt in ihm die ihr eigenthümlichen Symptome (selbst deutlich in die Sinne fallend, wenn die Gabe groß genug war), so daß offenbar jeder lebende menschliche Organism jederzeit und durchaus von der Arzneikrankheit behaftet und gleichsam angesteckt werden muß…”

    Alles klar?

    Gut, möglicherweise hat der enorme Samuel nicht bedacht, dass damit homöopathische Arzneien zu einer der größten Gefahr werden, mit denen sich die Menschheit je auseinandersetzen musste. Viel größer, als jede Atombombe, viel gefährlicher als jeder bekannte Giftstoff, viel radikaler, als jeder Killervirus. Und, vor allem, total simpel in der Herstellung, wenn mann durch die eigene Hand aus dem Leben scheiden will, und ohne jede Chance auf einen Nachweis, wenn man denn böse Absichten hegt…

    Schauen wir uns, zur Verdeutlichung der Überlegungen, doch mal ein passendes Arzneimittelbild an (nochmals sei erwähnt, dass Arzneimittelbilder nach der „Prüfung an Gesunden“ festgestellt werden). Mein DHU Repetitorium nennt z.B. für “Acidum hydrocyancium” folgende Symptome:

    “Rapider Kräfteverfall, eiskalte Haut, Cyanose, Praecordialangst, Dyspnoe, epileptiforme Zustände mit tetanoiden Muskelkrämpfen und Aura, Trismus, Apoplexie mit Atemnot und Cyanose, Asthmoider Krampfhusten, arrhytmischer Herzschlag, inaequale Pulsamplituden… Der schwere Kollaps mit Todesgefahr beherrscht das Arzneimittelbild…

    Wenn man sich also mit der Absicht trägt, sich selbst oder andere mit leichter Hand aus dem Leben zu befördern; mit Acidum hydrocyancum hätte man wohl ein passendes Mittel gefunden.

    Und was das Geschäft der Dunkelmänner und Despoten dieser Welt angeht: Da die Arzneimittelprüfungen „an Gesunden“ üblicherweise mit Potenzen durchgeführt werden, in denen nicht mal mehr ein Hauch von Acidum hydrocyancium vorhanden ist, wird niemals ein Staatsanwalt in der Lage sein, den Globulie-Mörder zu überführen. Es wird ja bei einer Autopsie nicht einmal ein Hinweis auf eine Vergiftung gefunden werden.

    Homöopathische Arzneien, jedenfalls die richtigen, sind also Killer-Substanzen par excellence.

    Warum noch Kriege führen? Warum grobschlächtige Attacken mit scharfen Gegenständen oder Schußwaffen?

    Einige Globuli in ein Gewässer, das der Trinkwassergewinnung dient, ein Tröpfchen einer mörderischen Hochpotenz in ein Weinglas, schon winkt das Nirvana.

    Mich wundert wirklich, dass die Anhänger der Homöopathie nicht jedesmal, wenn sie einen Wasserhahn sehen, mit Panikattacken zu kämpfen haben.

    Aber vielleicht ist deren Gemütsruhe dari begründetn, dass sie genügend Prophylaxe betreiben. Der große Meister hat in der Fußnote zu § 260 des Organons schon auf einige einfache Maßnahmen hingewiesen, wie und womit man der enormen Wirkung homöopathischen Arzneien vorbeugen kann:

    “Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer…”

  2. 2 RainerO 27. März 2016 um 10:56

    Mit Arsenicum album D6 kann man sich ohne Probleme ins Jenseits befördern, allerdings nicht abrupt.
    http://www.hom-gmunden.com/pdf/artikel.pdf

  3. 3 diabetiker 27. März 2016 um 17:53

    definitiv nein !

    aber man kann sterben wenn man erhebliche lebensbedrohende beschwerden dh. ständiger anhaltender brechdurchfall.

    anstatt zu einem “arzt” zu gehen mit pipfax (homöopatie) versucht zu kurieren.

    wobei die sogenannten ärzte(homöopaten) eine gerütteltes maß mitschuld trifft, mit ihren dämlichen kügelchen, statt so ehrlich zu sein und zuzugeben daß sie keine ahnung haben, wird nach dem tod der gewiss kranken(ev. auch geistig) so ein blödes gelaber abgelassen.

    wobei man sich schon fragen muß wieso jemand der ständigen “brechdurchfall” hat unbedingt noch den inhalt einer scharfgewürzten fischdose essen muß. und dann kommt noch so ein spinner und redet von eventueller fischvergiftung.
    mfg

  4. 4 excanwahn 28. März 2016 um 08:29

    @RainerO

    Der Hinweis auf potenzielle Risiken bei der Anwendung von den ganz tiefen Tiefpotenzen ist auf jeden Fall wichtig, schon allein wegen der weit verbreiteten Meinung, dass homöopathische Arzneien gänzlich, allzeit und immerdar völlig harmlos sind. Aber letztlich erledigen sich diese Risiken in der normalen Welt durch die mehrfache Verdünnung bekanntermaßen ziemlich zügig.

    Während also in der normalen Welt durch die Reduzierung des/der pharmakologisch bedeutsamen Inhaltsstoffs(e) die sogenannte “Arznei” schnurstracks in Richtung Wirkungslosigkeit marschiert, entwickelt der Homöopath den Geist im Mischgefäss, und mit dessen potenzierter Zunahme eine fast schon paranoid zu nennende Haltung im Umgang mit dem von ausschließlicher Feinstofflichkeit nur so strotzendem Zucker.

    Wie durchaus begründet diese Paranoia ist, darauf hat der göttliche Samuel selbst hingewiesen, und zwar im § 276 des Organons:

    „Aus diesem Grunde schadet eine Arznei, wenn sie dem Krankheitsfalle auch homöopathisch angemessen war, in jeder allzu großen Gabe und in starken Dosen um so mehr, je homöopathischer und in je höherer Potenz sie gewählt war, und zwar weit mehr als jede eben so große Gabe einer unhomöopathischen, für den Krankheitszustand in keiner Beziehung passenden (allöopathischen) Arznei. Allzu große Gaben einer treffend homöopathisch gewählten Arznei und vorzüglich eine öftere Wiederholung derselben, richten in der Regel großes Unglück an. Sie setzen nicht selten den Kranken in Lebensgefahr, oder machen doch seine Krankheit fast unheilbar. Sie löschen freilich die natürliche Krankheit für das Gefühl des Lebensprincips aus, der Kranke leidet nicht mehr an der ursprünglichen Krankheit von dem Augenblicke an, wo die allzu starke Gabe der homöopathischen Arznei auf ihn wirkt, aber er ist alsdann stärker krank von der ganz ähnlichen, nur weit heftigern Arznei-Krankheit, welche höchst schwierig wieder zu tilgen ist.“

    (Angesichts dieser eindringlichen Mahnung ist es doch immer wieder nett, wenn man in homöopathischen Traktaten, spätestens im zweiten Satz (dafür aber in Fettdruck)lesen darf: Homöopathische Arzneien sind sicher – und haben keinerlei Nebenwirkungen! Würden doch die Homöopathen endlich mal ihren Hahnemann lesen; und sollten sie das schon getan haben, nicht immer wieder lügen…)

    Aufgeklärten Zeitgenossen aber wird gerade bei den hochpotenten Hochpotenzen jenseits der D23/C12 schnell deutlich, dass sich der Hömöopath, spätestens ab D24/C13 in einem metaphysischen Knoten so dermaßen verstrickt, dass er nicht einmal merkt, welches argumentatorische Waterloo sich da gerade für ihn entwickelt. Aber nun, der große Meister hat viel Wert darauf gelagt, dass man seine Lehre nachmacht, und zwar “richtig” nachmacht – was letztlich eben auch bedeutet, jeden einzelnen der Hahnemannschen Denkfehler zu übernehmen. Warum also nachdenken?

    Was nun die metaphysischen Verstrickungen angeht:

    In § 15 des Organons spricht der große Meister von der Unteilbarkeit von Geist und Materie, von der untrennbaren Einheit von Körper und Geist:

    „Das Leiden der krankhaft verstimmten, geistartigen, unsern Körper belebenden Dynamis (Lebenskraft) im unsichtbaren Innern und der Inbegriff der von ihr im Organism veranstalteten, äußerlich wahrnehmbaren, das vorhandene Uebel darstellenden Symptome, bilden nämlich ein Ganzes, sind Eins und Dasselbe. Wohl ist der Organism materielles Werkzeug zum Leben, aber ohne Belebung von der instinktartig fühlenden und ordnenden Dynamis so wenig denkbar, als Lebenskraft ohne Organism; folglich machen beide eine Einheit aus, obgleich wir in Gedanken diese Einheit, der leichtern Begreiflichkeit wegen in zwei Begriffe spalten.“

    Wichtig ist also: Als Begriff teilbar, als Sache eben nicht.

    Nur, wie ist es dann zu erklären, dass es Homöopathen mit einem an Banalität kaum noch zu übertreffenden Verfahren (ich wiederhole mich) ohne weiteres gelingt, den Geist aus der Flasche (oder besser: in die Flasche) zu entlassen, den reinen Geist, die pure Dynamis, abgelöst von der längst wegverdünnten Materie, aufgelöst im Wässerchen, und – irgendwie – multiplizierbar?

    In des Organons Paragraphen 270 jedenfalls ist die Angelegenheit klar geregelt:

    „(…) Durch diese mechanische Bearbeitung, wenn sie nach obiger Lehre gehörig vollführt worden ist, wird bewirkt, daß die, im rohen Zustande sich uns nur als Materie, zuweilen selbst als unarzneiliche Materie darstellende Arznei-Substanz, mittels solcher höhern und höhern Dynamisationen, sich endlich ganz geistartiger Arznei-Kraft subtilisirt und umwandelt…“

    Ich gestehe, ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie man aus dieser Sackgasse wieder herausfindet; wobei ich mich in dieser Hinsicht von Homöopathen nicht unterscheide.

    Aber ich glaube, man muss für die Angelegenheit auch nicht allzu viel geistigen Aufwand betreiben. Die Sache ist wohl doch ziemlich banal: Hahnemann entpuppt sich, nicht zum ersten Mal, als Häuptling Wirrkopf, der mit gespaltener Zunge redet. Er opfert seine romantische Idee von der untrennbar mit dem lebenden Organismus verbundene Dynamis (der Lebenskraft), seiner fixen Idee von der mechanistischen Arzneikraftentwicklung. Irgendwie muss man doch den Unsinn erklären, der einem so einfällt.

    Scheiß was auf die Widersprüche! Wichtig ist doch nur, eine, irgendeine Erklärung zu liefern, und vom Nachfolger, der sich möglicherweise doch noch nachdenklich den Kopf kratzt, sicherheitshalber kritiklose Replikation des Gesagten einzufordern.

    An solchen Stellen entlarvt sich die homöopathische Denkwelt immer wieder als Paradebeispiel für einen antiaufklärerischen Dogmatismus. Aber der Samuel war eben auch nicht mehr als ein Guru, der blinde Gefolgschaft einfordert.

  5. 5 Ralf 29. März 2016 um 18:45

    Es ist schon interessant: Ein Gift, in “niederer Potenz”, könnte schädlich sein, aber in der “hoch-potenzierten” Form ist es ein segensreiches Heilmittel.
    Hier zeigt sich wieder, daß in der Transzendenz (hier die Metaphysik) eine “heile Welt” gesehen wird, die sich gänzlich von unserer Erfahrungsrealität unterscheidet, in der immer eine Nutzen-Schaden-Abwägung unternommen werden muß; auch vermeintlich harmlose Medikamente, wie Aspirin können uU großen Schaden anrichten, deshalb sollte man auch nicht ohne Absprache mit dem Arzt, Aspirin zur Vorbeugung von Herzinfarkten bzw Schlaganfälle nehmen.
    Die “Hochpotenzen” können nicht schaden, nur “heilen”…das ist eine absurde Weltsicht, die die Homöopathie an den Tag legt.

  6. 6 Ralf 29. März 2016 um 19:42

    …um eventuelle Mißverständnisse vorzubeugen: natürlich können aus Gifte auch Medikamente entwickelt werden, zb ACE-Hemmer aus Schlangengift.
    Da ich jetzt den Kommentar nachgeschoben habe, nutze ich ihn, für etwas Offtopic, das aber auch dieses Problem anschneidet:
    http://www.zeit.de/digital/internet/2014-05/unfall-fahrerlose-autos-ethik
    Dieses Beispiel zeigt – auf “brutaler” Weise, wie man eine Schaden-Nutzen-Abwägung implementieren muß. Wer möchte hier “Gott” spielen?
    Theologen versagen schon bei der “Terrorismusfrage”:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article153741156/Margot-Kaessmann-vergoetzt-den-Pazifismus.html

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