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Hoaxilla Crime: Lydia Benecke über den Sechsfachmord von Hinterkaifeck

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„Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel hat den mysteriösen Mehrfachmord von Hinterkaifeck wieder ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit befördert:

Auch die Kriminalpsychologin Lydia Benecke, Mitglied im Wissenschaftsrat der GWUP, hat sich intensiv mit dem Fall beschäftigt.

Ihre Rechercheergebnisse stellt sie in einer neuen Folge von Hoaxilla Crime vor:

Was geschah in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1922 auf dem Einödhof in Oberbayern? Wir haben mit unserer Crime-Expertin Lydia Benecke über den bis heute nicht aufgeklärten Sechsfachmord gesprochen.“

Den Anlass dafür gab übrigens ein Astrologe, der den Täter anhand von Geburtsdaten und ein wenig Sternseherei jetzt identifiziert haben will, schreibt Benecke bei Facebook:

Der aus skeptischer Sicht als hochgradig absurder Unsinn erkennbare Beitrag birgt allerdings einige Formulierungen, die mir beinahe gefährlich erscheinen, würde sie ein Leser wirklich ernsthaft glauben.

Ich meine Formulierungen wie „den chrono-genetisch angelegten, geborenen“ Mörder“ oder „das relevante Solar zeigt – wie schon die Radix – den angeborenen Mörderaspekt“ etc.

Praktisch, dass der Astrologe auch direkt die GWUP erwähnt und sich darüber beschwert, dass er unter anderem wegen der GWUP keinen Anspruch auf die damals ausgesetzte Belohnung hat, Zitat: „Aber Astrologie ist ja laut GWUP Aberglaube und schon deshalb kann die einstige Königin der Wissenschaften de facto keine Ansprüche geltend machen.“

Ich wünschte, dieses Posting bei astrologix wäre Satire. Ist es aber offenbar nicht.“

Zum Weiterlesen:

Ein Kommentar

  1. Die Astrologie kann einen Sechsfachmord lösen, aber sechs Richtige kann sie nicht voraussagen…armselig ;-)
    „Die einstige Königin der Wissenschaften“, selten so gelacht…wäre sie Königin gewesen, dann hätte sie ihren Thron behaupten können und unzählige Astronomen, wären heute Astrologen…und würden sich eine goldene Nase verdienen…

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