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Ist die Homöopathie-Petition der Kritiker „gescheitert“?

| 16 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Dr. Norbert Aust

Ende März 2015 wurde eine Online-Petition eingereicht, mit der ein nicht namentlich bekannter Petent erreichen wollte, dass die Kostenerstattung für Homöopathika durch die gesetzlichen Krankenkassen gesetzlich unterbunden werden soll.

Es fanden sich innerhalb eines Monats 1357 Mitunterzeichner, womit das sogenannte Quorum (50 000 Unterschriften) tatsächlich nicht ansatzweise erreicht wurde.

Dies veranlasst den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in der neuesten Ausgabe seiner Online-Zeitschrift zu einer Meldung, aus der man den triumphierenden Unterton durchaus herauslesen kann.

Die Kritiker hätten mit ihrem Anliegen eine herbe Schlappe erlitten, heißt es da:

 Sie scheiterten deutlich mit nur etwa 1 300 Unterschriften an der Marke von 50 000 Unterstützern, die nötig ist, damit sich der Petitionsausschuss mit dem Thema befasst.“

Welch ein Unsinn!

Offensichtlich fehlt es diesem Verein und seiner Vorsitzenden nicht nur am Durchblick zu wissenschaftlichen Grundlagen, auch mit der politischen Bildung ist es nicht so weit her – wenn wir zugunsten des DZVhÄ annehmen wollen, dass diese Formulierung aus Unkenntnis entstanden ist und man die Leser nicht etwa bewusst falsch informieren wollte.

Nach § 17 des Grundgesetzes ist das Petitionsrecht ein wesentliches Grundrecht jedes einzelnen Bürgers. Jede einzelne Petition wird registriert und bearbeitet. Die Zahl der Unterstützer hat prinzipiell keinen Einfluss auf die Behandlung der Petition durch den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages.

Das sogenannte Quorum wird erreicht, wenn innerhalb von vier Wochen mindestens 50 000 Bürger die Petition unterstützen, indem sie sie unterzeichnen. Dies hat diese Petition ohne Zweifel bei Weitem verfehlt.

Allerdings ist damit nicht die Petition an sich gescheitert: Wird das Quorum erreicht, hat das lediglich zur Folge, dass der Petitionsausschuss des Bundestages „im Regelfall“ öffentlich darüber berät.

Das Quorum bestimmt also lediglich, wie die Petition behandelt wird, nicht ob dies geschieht – wenn der Petitionsausschuss sich nicht über das Quorum hinwegsetzt.

Folge: Die Petition ist noch ganz und gar nicht „gescheitert“. Dies wäre dann der Fall, wenn die Petition abschlägig beschieden worden wäre und die Bundesregierung letztendlich nicht im Sinne des Petenten tätig werden würde.

Aber, wie der Button auf der Petitionsseite zeigt, sie ist immer noch in der Prüfung – was auch noch eine ganze Weile so bleiben könnte.

Ich habe die Meldung auf Zeitschrift-Homöopathie.de übrigens entsprechend kommentiert. Man wird sehen, ob der Kommentar dort freigeschaltet wird.

Zum Weiterlesen:

  • Anti-Homöopathie-Petition, Pils zu Starkbier und Vortrag von Dr. Norbert Aust in München, GWUP-Blog am 8. April 2015
  • Weltsensation bei Jugend forscht: Homöopathie hilft kranken Bienen, GWUP-Blog am 3. Juni 2015
  • Homöopathie wirkt doch – nicht, GWUP-Blog am 30. Mai 2015
  • Petition „Globuli ins Süßwarenregal“ und andere Beschwerdeformen, GWUP-Blog am 12. August 2014

16 Kommentare

  1. „Die normative Kraft des Faktischen …“

    Das ist allenfalls das Pfeifen eines kleinen Jungen im finsteren Wald der Nichtwissenschaft. Die Homöopathie ist in Deutschland so tief verankert – kulturell und formell – dass sich auf 200 Jahre hinaus nichts ändern wird.

    *formell

    Soll heißen: Die Scharlatanerie ist gesetzlich verankert.

    Das amtliche Arzneibuch besteht aus drei Teilen:

    Europäisches Arzneibuch,
    Deutsches Arzneibuch und
    Homöopathisches Arzneibuch.

    [ http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm6_36_2005}

    Merke: Verdünntes Wasser ist eine Arznei!

  2. @Brunhilde:

    Das sehen wir anders.

    Der „Binnenkonsens“ z.B. ist nichts weiter als eine Übereinkunft von Lobbyisten, die zur richtigen Ort am richtigen Ort waren.

    Gesetze kann man jederzeit ändern – Naturgesetze nicht.

  3. Die Kommentare auf der Petitionsseite sind ja mal wieder herzallerliebst….

  4. …Daß das Quorum nicht erreicht wird, war eigentlich abzusehen, dafür ist die Homöopathie zu „beliebt“, oder sollte ich vielmehr schreiben: Zu gut beworben und platziert.
    Ich muß aber zugeben, daß ich von dem „mageren“ Ergebnis doch etwas erstaunt bin (und enttäuscht bin) – ich jedenfalls, habe unterzeichnet…weil es genug wichtigere Bereiche im Gesundheitssystem gibt, in denen das Geld gebraucht wird.

  5. @Ralf:

    << Ich muß aber zugeben, daß ich von dem “mageren” Ergebnis doch etwas erstaunt bin. << Ich denke, der Hauptgrund ist, dass solche Online-Petitionen mittlerweile etwas inflationär sind und generell kaum noch Beachtung finden, zumal die allerwenigsten Leute wissen, was genau man damit wirklich bewirken kann und welche Verbindlichkeit sie haben.

  6. @Bernd Harder
    Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ein großer Teil der Bevölkerung denkt, daß Homöopathie eine „sanfte“ Heilmethode ist und das Geld besser investiert sei, da es eine „Vorbeugung“ ist.
    Das denke ich nämlich, daß das der „Konsens“ in der dt. Gesellschaft ist: Die Homöopathie ist eine vorbeugende alternative Heilmethode…das dürfte zwar nicht ganz im Sinne der Homöopathen sein, aber damit können sie zufrieden sein.
    Ich glaube ein Großteil der Homöopathie-Befürworter, würde sich im Zweifelsfall „schulmedizinisch“ Behandeln lassen, aber sie denken mit der Homöopathie können sie ernsthaften Krankheiten vorbeugen – ähnlich, wie es für die „Naturmedizin“ gesehen wird…und hier liegt die „Baustelle“ für die „Skeptiker“, die mehr das Bewußtsein schärfen müssen, daß die Homöopathie sich nicht als „Lückenbüßer“ oder „Prävention“ sieht, sondern als „Heilmittel der Zukunft“…diese „Allmachts-Phantasien“ sollten mehr an die Öffentlichkeit gebracht werden…hier war das gescheiterte homöopathische „Ebola-Projekt“ ein guter Anfang…und was hier das Beste ist, es kam aus der Szene selbst…vielleicht braucht man nur warten, bis sie sich selbst vernichten…Stichwort: Normative Kraft des Faktischen ;-)

  7. Erstmal muss man ja erfahren, dass ‚Peter‘ die Petition eingereicht hat …

    Es gibt viele Petitionen – wie Bernd Harder ja schon schrieb – und nur davon, dass es sie gibt, finden Sie nicht alleine ihre Unterzeichner.

    Durch die Masse wird mittlerweile auch inhaltlich mehr erwartet als früher. Man schaut schon genauer hin. (Außer die die ‚Massen‘ unterzeichnen)

  8. Bei dem Thema sind viele Unbekannte im Spiel, die eine Prognose schwierig machen.

    Ein Punkt ist z.B. die politisch gewollte stärkere Wettbewerbsorientierung der Krankenkassen. Sie trägt dazu bei, dass Krankenkassen attraktive Angebote machen müssen, dazu gehört für viele gut verdienende Versicherte die Homöopathie.

    Ein anderer Punkt ist, dass die evidenzbasierte Medizin als Prinzip der Auswahl von Kassenleistungen noch keine lange Tradition hat, im Grunde hat sie erst mit dem GKV-Modernisierungsgesetz 2003 (u.a. Einrichtung des IQWIG) ein relevantes Fundament im Regelsystem des Sozialgesetzbuches erhalten.

    Der „Binnenkonsens“ und seine Verankerung im Arzneimittelrecht wurde bereits angesprochen: So etwas ist in unserem von Lobbyinteressen stark beeinflussten Gesundheitssystem unter normalen Bedingungen kaum mehr wegzukriegen, „Ruhe im Karton“ ist eine der Grundregeln der Gesundheitspolitik, kein Gesundheitspolitiker legt sich freiwillig mit einflussreichen Lobbygruppen an, schon gar nicht, wenn es im politischen Spiel für ihn dabei nichts zu gewinnen gibt.

    Insofern sollte man sich keine allzu große Hoffnungen machen, die Homöopathie als Kassenleistung in absehbarer Zeit abschaffen zu können, es wäre aus meiner Sicht schon ein Erfolg, die weitere Ausbreitung des Unsinns einzudämmen.

    Dabei können auch solche Petitionen helfen.

  9. Ich sehe den Sachverhalt deutlich anders als Norbert Aust.
    Wir, die wissenschaftlich denkenden Menschen, haben deutlich weniger Menschen zur Unterzeichnung der Petition mobilisiert, als wünschenswert gewesen wäre. Dies hat mehrere Gründe, und ich denke, man sollte sie an anderen Stellen miteinander debattieren, um für ähnliche Aktionen in der Zukunft zu den Themen Netzwerk- und Kampagnenfähigkeit zu lernen.

  10. Die normative Kraft des Faktischen

    Das Problem ist da ja, dass die Homöopathie faktisch wirkt, wenn auch nicht über die Prinzipien die von ihren Apologeten als ursächlich behauptet werden. Folglich entwickelt sich da ja auch eine gewisse Normativität – Joseph Kuhn hat da ja ein paar Stichworte genannte, die diese herstellt (Wettbewerbsorientierung etc.).

    Ich würde auch sagen, dass sowas wie ‚evidenzbasiert‘ die Sache auch nicht weiterbringt, im Gegenteil, schafft sie auch eine ‚Geltung‘, wie es sich das oben genannte Rechtsprinzip vorstellt.

    Homöopathen verstehen sich sehr gut darauf, dieses Spiel der Evidenzbasiertheit mitzuspielen. Gerade weil es ein so erstarrtes erkentnistheoretisches Prinzip ist, wissen die Homöopathen es für sich auszunutzen.

    Wir, die wissenschaftlich denkenden Menschen…

    Wahrheit(tm) gepachtet… Homöopathen denken auch wissenschaftlich. Mit solchen Aussagen verabsolutiert man einen Wissenschaftsbegriff zu einem Charaktermerkmal/Persönlichkeit/holistischen Haltung zur Welt. Das dient nur zur Feindbildbestimmung, mehr aber auch nicht.

    Mit dem Wissenschaftsglauben von Homöopathen verhält es sich wohl analog zu der von Dawkins(?) immer wieder vorgebrachten Bemerkung, jeder sei Atheist, machen nur für eine Glaubensvorstellung weniger.

    Natürlich denken Homöopathen in anderen belangen ebenso wissenschaftlich, wie sich brave Skeptiker wünschen, nur eben nicht auf die Homöopathie angewandt.

    Vielleicht ist es an der Zeit, diese Donquichotterie sein zu lassen. Sollen die Leute doch Zuckerkügelchen schlucken, wenn sie wollen. Meinetwegen auch von meinen Krankenkassenbeiträgen querfinanziert. Ich frage mich, wozu diese ganze Kritik betrieben wird, wenn sie sich dermaßen verselbstständigt, dass es nur noch um solcherlei Mikropolitik geht. Da hat dann das Skeptikersein (‚wir, die wissenschaftlich Denkenden‘) schon etwas von einer Politsekte.

  11. @Abe:

    < < Ich frage mich, wozu diese ganze Kritik betrieben wird, wenn sie sich dermaßen verselbstständigt, dass es nur noch um solcherlei Mikropolitik geht. << Das sehen wir anders, es geht nicht um "Mikro"-Politik, sondern um Gesellschaftspolitik: "Das Gefahrenpotenzial der Homöopathie liegt darin, dass sie unser wissenschaftlich-rationales Denken und Handeln untergräbt. Promovierte Ärzte bieten voller Überzeugung ein Verfahren an, das auf „geistartigen Heilkräften“ basiert: Welche Kriterien haben wir dann noch, um wahr von unwahr zu unterscheiden? Wenn man spezifische Wirkungen von Homöopathie, obwohl unmöglich, für möglich hält, verliert man die verlässlichen Kriterien, die uns die Naturgesetze, die Mathematik und die Logik vorgeben – wir verlieren damit die einzige, allgemeingültige und objektive Entscheidungsgrundlage. Wir müssen uns stattdessen auf subjektive Kriterien verlassen, auf unser Gefühl, auf das Hörensagen, auf unsere Erfahrung. Und damit werden wir manipulierbar. Wer an Homöopathie glaubt, kann kein übersinnliches Phänomen, keinen faulen Zauber, kein rhetorisches Blendwerk und keine Verschwörungstheorie argumentativ entkräften, weil er nicht sagen kann, warum die Homöopathie glaubwürdiger sein soll als jene Behauptungen.“ https://blog.gwup.net/2012/12/23/die-homoopathie-luge-ein-interview-teil-2/

  12. Mir ist gerade aufgefallen, dass das ein wenig harsch war. Sorry für den rauen Ton.

    Ich betreibe ja mit meiner ständigen Leier selbst schon Donquichotterie, interessiere ich mich für viele Themen, die die GWUP bzw. Skeptikerbewegung beschäftigt, denke aber ganz anders.

    Ich halte das mitnichten für ‚Gesellschaftspolitik‘, denn m.E. untergräbt die Homöopathie selbst nichts, sondern ist Resultat einer ubiquitären Irrationalität. Sie ist Resultat und Symptom der Erodierung des Anspruchs nach objektiver Wahrheit. Woher diese kommt, dafür müsste man sich m.E. eben mit ganz anderen Dingen beschäftigen, als es die GWUP tut – das hat dann etwas mit der Verfasstheit der Gesellschaft zu tun.

    Ich wittere in dieser Auseinandersetzung aber ungefähr die Frontstellung, die es im sog. Positivismusstreit gab.

    Aber in dem Punkt werden wir uns wohl nie einig, daher vielleicht ein falscher Frieden und ‚agree to disagree‘? Sonst würde das wieder eine kilometerlange Kommentarspalten-Diskussion.

  13. @Abe
    Ich sehe das ähnlich wie Herr Harder. Die Homöopathie ist die Speerspitze der Anti-Aufklärung.

    Wozu das führen kann hat man ja zuletzt durchaus an den Masernausbrüchen beobachten können.

    Und ist es letztlich ein Wunder, dass es hier anscheinend eine ordentliche Schnittmenge gibt – also zwischen Homöopathieanhängern und Impfgegnern?

    Für einen (mit der Diskussion vertrauten) Homöopathieanhänger ist es schließlich Usus, dass die Wissenschaft aus verbohrten Dogmatikern besteht und die Pharmaindustrie uns alle umbringen will.

  14. …wir, die wissenschaftlich denkenden Menschen…

    Das mag sich auf den ersten Blick arrogant anhören, ist es aber auf den zweiten Blick nicht:

    Die Homöopathie verstößt so eklatant gegen bekannte Naturgesetze, daß man den Glauben daran nur als unwissenschaftlich deklarieren kann.

    Und die „Aussrede“…es sei halt nur noch nicht bewiesen, ist auch nicht ausreichend, da man nicht hinter bestimmte Dinge zurückgehen kann.

    Schon einige male wurde von den „Pseudowissenschaftlern“ das „Argument“ „Einstein“ gebracht…die Relativitätstheorie widerlegt nicht die Newton’sche Gravitationstheorie, sondern erweitert sie (und bestätigt die Newton’sche Gravitationstheorie als Spezialfall).
    Eine Theorie, die die Homöopathie erklären könnte, würde aber alle bekannten Naturgesetze über den Haufen werfen und somit ist der Vergleich mit „Einstein“ obsolet.

    die „Nominative Kraft des Faktischen“ ist ein großer Faktor, der sich durchsetzt; es kann aber sein, das dies Jahrzehnte, bzw Jahrhunderte dauert, aber am Schluss werden die Fakten die Beweise liefern.

    Die Religionen haben über die Jahrhunderte immer wieder versucht die Naturwissenschaften zu leugnen und zu verbieten, aber diese haben sich doch durchgesetzt…

    die Religionen verlieren an Boden (wobei natürlich fundamentalistischer und radikaler Glauben zunimmt, aber keine Mehrheiten erreicht – aber bereit ist, bis zum Äußersten zu gehen)

  15. Ich glaube, solange der Placeboeffekt funktioniert, Leute Leute kennen oder selbst welche sind, die mit der Homöopathie gute Erfahrungen gemacht haben und in weiten Teilen der Bevölkerung die Gleichung Homöopathie = Naturheilverfahren = gut gilt, aber die Kenntnis, was Homöopathie eigentlich ist, nicht vorhanden ist, werden solche Petitionen nur wenige Unterzeichner finden.

    Vielleicht liegt es auch mit daran, dass auf der einen Seite die Skeptiker mit ihrem wissenschaftlichen Denken stehen, die rational zu erklären versuchen, warum Homöopathie Quark ist, auf der anderen Seite die Befürworter, die emotionalisieren, Einstein und Quanten, Wassergedächtnis etc. zitieren und nicht zuletzt die Skepsis (hah) gegenüber der nichthomöopathischen Pharmaindustrie und Nebenwirkungen.

  16. @Christian Becker
    Ja, da haben sie recht, auf emotionaler Ebene sind Menschen meistens besser zu erreichen, als auf der rationalen Ebene; sonst würde Werbung nicht so gut funktionieren…
    Das Ganze liegt an der „Hierarchie von unten nach oben“, archaische Hirnregionen haben eine höhere Priorität als evolutionsgeschichtlich jüngere und hier zieht die Ratio den Kürzeren…und manchmal ist die Ratio auch die Hure der Emotio und dann wird es gefährlich ;-) Pseudowissenschaften sind hier das beste Beispiel und auch der pseudowissenschaftliche Überbau der „Homöopathie“, der nur dazu da ist ein irrationales System auf eine (pseudo-)rationale Ebene zu heben.

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