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Vom Ufo zum IFO: Sky-Diver und lebende Meteore

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Fortsetzung von „Ufos sind tot, es leben IFOS“

Damit sind wir auch schon beim Stichwort Event“,

schreibt CENAP-Chef Werner Walter im aktuellen Skeptiker.

Es geht in dem Beitrag „Bekenntnisse und Fazit eines Außenseiters der Ufo-Forschung“ zum Schluss um die Frage, was am nächtlichen Himmel so alles „Ufo-Alarm“ auslösen kann:

 Fangen wir ganz schlicht an:

Würden Sie sich mal gerne in der Nacht aus einem Flugzeug heraus als Fallschirmspringer betätigen?

Unter waghalsigen Zeitgenossen wird der Adrenalin-Kick durch Night-Skydiving immer beliebter. Aber vielen genügt es nicht, in ein „schwarzes Loch“ zu springen – sie wollen leuchtend vom Himmel stürzen. Dank LED-Lichtern und Lichtstreifen, die auf die normale Montur aufgeklebt werden, schweben wirklich „große grüne Männchen glühend vom Himmel“.

Der neueste Gag sind Magnesium-Fackeln, die an die Fersen gehängt werden. Damit schwebt man als „lebender Meteor“ gemütlich zu Boden. Am meisten Spaß macht dies wohl in Gruppen-Jumps, zum Beispiel bei einem Silvester-Feuerwerk.

Immer öfter werden auch Flugtage in den Abend hinein verlegt, um „Night-Airshows“ zu veranstalten. Bisher ist dies noch eine US-Domäne, aber Sie kennen ja die Event-Industrie.

Formationsflüge von normalen Fliegern mit ein paar zusätzlichen LED-Lichtern und Leuchtstreifen an der Außenhülle machen schon was her; aber wenn von einem Hubschrauber oder Flieger ein Dauerfeuerwerk abgeschossen wird, glaubt man, man sei im Open-Air-Kino bei einem Science-fiction-Film.

Motorisierte Segelflieger, die bei nächtlichen Luftakrobatik-Balletts Magnesium-Flares abgeben und zur Titelmusik von „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ am Veranstaltungsort umher schwirren, sorgen bei den zufällig auf der Landstraße oder Autobahn vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern schon mal für einen Nervenzusammenbruch.

In krasser Form gibt es dies derzeit nur in den USA.

Aber auch in der Schweiz wurden die mit LED-Leuchtstreifen aufgepeppten Gleiter kürzlich bereits verwendet, quasi zur Kontur-Hervorhebung in chic-mystischem Grün-Blau.

Dagegen sind die neuen asiatischen Sky-Beamer mit neonbunten LED-Lichtern ein Klacks. Also nicht wundern, wenn es demnächst bei ihrer Dorfdisco nicht mehr so einfach mit milchig-weißlichen Fliegenden Untertassen abgeht, sondern die am Himmel kreisenden „Ufos“ in allen denkbaren Farben schillern.“

Zum Weiterlesen:

  • Bekenntnisse und Fazit eines Außenseiters der “Ufo-Forschung” von Werner Walter, Skeptiker 3/2012

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