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Verdammt, die Zombies kommen: eine Modellrechnung

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Klingt nicht so dolle, was der Skeptical Inquirer über das biblische Horrorszenario „Legion“ schreibt (Filmstart am 18. März):

When Legion’s ending credits begin to roll, there is a painful yearning in the souls of the audience to encounter the middle of the story. Little about the characters, their purpose, or the consequences of their behavior is explained because Schink and Stewart nixed the climax and the resolution and stretched out the introduction until it was nearly transparent.
Legion’s one hundred minutes easily could have been compressed into twenty. They could have completed the story with the left over eighty minutes. I guess they, or more likely the studio, did not think we are worthy of such trivial and expensive indulgences.“

Kurz gesagt geht es darum, dass „der liebe Gott die Faxen dicke hat von dem verlotterten Treiben seiner Schäfchen und die Engel zu deren Vernichtung auf die Erde schickt“, schreibt Cinema. Und das auch noch „komplett humorfrei erzählt“. Tja, muss man mögen.
Interessant klingt auch in der SI-Review nur die Sache mit den Zombie-Bissen: „God devises a plan to off us using angels to possess human beings to give zombie kisses to the people of the world.“

Denn unlängst haben kanadische Mathematiker die „Zombifizierung“ erforscht – mit deprimierenden Ergebnissen:

Wir wären erledigt. Fast jedes Szenario, das wir durchgerechnet haben, endete in der Ausrottung der menschlichen Rasse. Und es würde rasend schnell gehen. In einer 500.000-Einwohner-Stadt wären die Untoten nach drei Tagen in der Überzahl.“

Plastisch zu sehen zum Beispiel ab 8. April im neuen Romero-Zombiestreifen „Survival of the Dead“. (Obwohl, in „Shaun of the Dead“ merkt der Held ja eine ganze Weile lang gar nicht, dass seine Mitbürger Zombies sind.)

Wer zuvor die ganze kanadische Studie lesen möchte:

  • Philip Munz et al.: When Zombies Attack! Mathematical Modelling of an Outbreak of Zombie infection. In: Infectious Disease Modelling Research Progress
  • Feldgottesdienst für Schießwütige, Spiegel-Online am 17. März
  • Sehr lustige „Zombie-Cards“ gibt’s hier.

2 Kommentare

  1. In diesem Artikel wird die Problematik von Umfragen mit Zombies analysiert:
    http://www.stat.columbia.edu/~gelman/research/unpublished/zombies.pdf

    Gruss
    fabio

  2. naja zombies ist in der studie eine art metapher…

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