gwup | die skeptiker

… denken kritisch seit 1987.

„Grams‘ Sprechstunde“: Der Hoax der Langzeitfolgen

| 3 Kommentare

Neu in der Kolumne Grams‘ Sprechstunde:

Bitte, bitte halten Sie sich gerade als Laie an Expertinnen und Experten mit dem nötigen Fach- und Hintergrundwissen: Die können darüber aufklären, ob es gute Gründe gibt, eine Impfentscheidung aufzuschieben. Gute Gründe dafür gibt es allerdings kaum – und auf den Hoax der Langzeitfolgen hereinzufallen ist auf keinen Fall einer.

Zum Weiterlesen:

  • Grams‘ Sprechstunde: Der Langzeitfolgen-Hoax und ein Fußballstar, spektrum am 2. November 2021
  • Kimmich: Wenn nur „Langzeitfolgen“ euer Problem sind, können wir euch beruhigen, volksverpetzer am 25. Oktober 2021
  • Covid-19: Was Experten zu Impfzweifeln sagen, apotheken-umschau am 18. Oktober 2021
  • 6 Gründe, warum Impfungen NICHT wie der Holocaust sind – Leitfaden für Impfgegner, volksverpetzer am 31. Oktzober 2021
  • So argumentierst du am besten mit Impfgegnern, volksverpetzer am 29. Oktober 2021
  • Twitter-Thread von Carsten Watzl zum Thema „Langzeitfolgen“
  • Corona-Impfstoffe: Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt, zdf.de am 20. Oktober 2021
  • Narkolepsie, Schweinegrippe, Impfung, Lars und die Welt am 17. Dezember 2020

3 Kommentare

  1. Die Langzeitfolgen sind doch meist ein Deckmäntelchen.

    Wenn man dann noch Langzeitfolgen nicht so genau nimmt und sehr seltene Nebenwirkungen miteinbezieht, die sich eben erst nach langer Zeit zeigen, weil sie so selten sind, hat man ein schönes Argument, warum man sich (noch – man ist ja nicht gegen Impfungen per se, gell) nicht impfen lässt.

    Warum man ausgerechnet bei den Impfstoffen jetzt so auf die Langzeitfolgen guckt, aber nicht bei anderen Sachen, wie z.B. Fleischkonsum bzw. längst bekannte und gut erforschte Langzeitfolgen gern in Kauf nimmt (Alkohol, Rauchen, unangepasstes Fahren…) ist mir auch ein Rätsel.

    Oder eigentlich nicht. Die angebliche Angst vor den Langzeitfolgen ist eben einfach nur eine Ausrede für die eigene Impfunwilligkeit.

  2. @ Christian Becker

    Was will man an sehr seltenen Nebenwirkungen jetzt noch abwarten?

    Nach über 6 Milliarden verabreichten Impfdosen, bzw. ca. 3 Milliarden geimpften Menschen? Sich vor einer Chance von 1:2.500.000.000 fürchten, dass man sich eine exotische Autoimmunerkrankung einfängt, die man statistisch ohnehin nicht rausrechnen kann, weil die „normale“ Chance, diese Erkrankung zu bekommen, viel höher ist?

    Ich sehe es auch als Ausrede.

  3. Ich nenne es eine „Verschiebung des Torpfostens“ seitens der Impfgegner.

    Als die ersten Corona-Vakzine verabreicht wurde, war die Neuartigkeit der Verfahren, egal ob mRNA- oder Vektorimpfstoff, der Hauptgrund der Ablehnung. Dann wurden die sehr seltenen unmittelbaren Nebenwirkungen (Myokarditis, Sinusvenentrombose) angeführt.

    Jetzt sind es die angeblichen Langzeitwirkungen (unter inkorrekten Verwendung dieses Begriffes), während mit Verweis auf die kommenden Totimpfstoffe von (Novavax, Valneva) der erste Punkt wieder ein untotes Dasein führt.

    Wenn dann in ein paar Wochen/Monaten die „Langzeitwirkungen“ keine Wirkung mehr erzielen, dann erfolgt gewiss die nächste Verschiebung des Torpfostens, wie auch immer sie aussehen mag.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.