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Neu bei Onkel Michael: „Weshalb sollte die Pharmaindustrie für Homöopathiekritik zahlen?“

| 2 Kommentare

Der nächste Teil der Reihe „Warum ich Kritik an der Homöopathie wichtig finde“ ist erschienen, diesmal mit unserem Stamm-Kommentator Udo Endruscheit:

Irgendwie klappt das nicht mit der Kohle – saldiere ich auf dem Konto „Homöopathiekritik“, dann kriege ich immer nur rote Zahlen raus… und das liegt nicht an den kürzlichen Ausgaben für die Weltreise. Ja, für mein Engagement greife ich auch schon mal in die eigene Tasche, wie wohl alle engagierten Kritiker. Über die praktisch täglichen Vorwürfe, Mietfeder der Pharmaindustrie zu sein, kann ich nicht mal mehr lachen. Denn es gibt kaum etwas Absurderes.

Zum Weiterlesen:

  • Warum ich Kritik an der Homöopathie wichtig finde – Heute: Udo Endruscheit, Onkel Michaels kleine Welt am 13. Mai 2019
  • Schirmherrschaft in der Kritik: Peinliche Fehler im Grußwort von Manuela Schwesig, MedWatch am 14. Mai 2019
  • Interview with Dr Natalie Grams: Debate on homoeopathy: wishful thinking and reality, rtl today am 13. Mai 2019
  • Jetzt als Video: „Homöopathie – Wunschdenken und Wirklichkeit“ von Natalie Grams, GWUP-Blog am 13. Mai 2019
  • Homöopathie-Kritik: „Das Golfen des Skeptischen Denkens“, GWUP-Blog am 3. Mai 2019

2 Kommentare

  1. „Wenn Globulis klug machen würden,wären sie verboten!“

    Klingt irgenswie fies…ein wenig doppelbödig- ;-)
    Eine kleine Interpretationshilfe und ein kleiner Hinweis darauf,
    das manchmal Verbotenes sehr reizvoll sein kann oder wird und
    man noch mehr Geld machen kann und wird! vom Machtfaktor ganz zuschweigen!!!
    Denn es gibt diesen Mechanismus:
    „Wenn ihr nicht „vernünftig“ seid,wirds verboten!“
    Und das ist eine ganz schöne Zwickmühle,oder….
    Ob bei einem Verbot die Entscheider dem Dunning-Kruger-Effekt zum Opfer fallen oder ob „schlaue“ Menschen sich dumm anstellen,
    spielt für „Leidtragenden“ eines z.B. Globuli-Verbots keine Rolle.
    Sie würden es als Bevormundung empfinden!
    Deshalb sollten die Forderungen von Homoöopathie-Kritiker das ins Kalkül ziehen…

  2. @ Martin Däniken:

    Ist doch völlig klar, man sieht das doch daran, dass die Homöopathielobby ihre Kampagnen längst darauf ausrichtet, dass man doch nur die Patientenautonomie und die Therapiefreiheit vor den bösen Kritikern bewahren wolle, die den armen Patienten diese wegnehmen wolle.

    Nicht untypisch bei einem intellektuellen Rückzugsgefecht, die eigenen moralischen Defizite der gegnerischen Seite unterjubeln zu wollen. Was immer wieder auch darin gipfelt, den Kritikern zu unterstellen, sie wollten Homöopathie „verbieten“. Absurd.

    Deshalb gibt es genau dazu auch eigene Artikel, sowohl auf der Webseite des INH als auch bei „Susannchen braucht keine Globuli“. Bei der letzteren Seite sogar innerhalb der Basics auf der Startseite.

    Und das Motto des INH heißt nicht umsonst „Wir klären auf – Sie haben die Wahl!“

    Jedenfalls was das INH angeht, gibt es keine „Forderungen von Homöopathiekritikern“, wie Du sie ansprichst, im Gegenteil. Und es gibt auch keine Abqualifizierung von Anhängern der Homöopathie.

    Alles, was Du ansprichst, ist vom ersten Tag an im „Kalkül“ des Informationsnetzwerks enthalten.

    Wie es auf seiner Webseite schreibt, hätte man sich die Gründung sparen können, wäre es nur darum gegangen, „gegen Homöopathie zu sein“. Es geht um Aufklärung und letztlich auch das Ziel, der Homöopathie ihre öffentliche Reputation steitig zu machen.

    Nicht mehr, nicht weniger. Ich glaube, dass das auch im Interview bei onkelblogs zum Ausdruck gekommen ist.

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