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Video: Professor Uwe Kanning über „NLP-Ankern“

| 7 Kommentare

Neues Video bei „15 Minuten Wirtschaftspsychologie“ mit Prof. Uwe Kanning:

Zu den klassischen Methoden der Neurolinguistischen Programmierens gehört das Ankern. Aus Sicht der Forschung muss von dieser Methode abgeraten werden.

Zum Weiterlesen

  • Video: Professor Uwe Kanning über „NLP-Modeling“, GWUP-Blog am 11. Juni 2018
  • Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann, haufe am 20. Februar 2015
  • Der große NLP-Bluff Teil II: Pseudodiagnostik, haufe am 16. April 2015
  • GWUP-Thema: Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
  • NLP bei Psiram

 

7 Kommentare

  1. Ich hab schon Anker gesetzt, mir wurden schon Anker gesetzt, ich werde weiterhin Anker setzen.

    Warum auch nicht?
    Da kann Anti-NLP-Kanning – der überwiegend Strohmänner aufbaut um sie umzurennen – erzählen, was er will ;)
    Die verlinkten Artikel sind ja eher halbgar. Natürlich gibt es auch unter NPL Jahrmarktsschreier, aber so absolut wie er das wiedergibt hab ich die Aussagen nie kennengelernt.

    Wer es nicht für sinnvoll erachtet, kann ja eine andere Methode verwenden.

    >Aus Sicht der Forschung muss von dieser Methode abgeraten werden.<

    Das klingt so sehr nach "Alle Experten sagen das und 1000 Studien bestätigen das."

    Aber vermutlich ist das wieder so ein Skeptiker-Dingen und ein (halbes) Dutzend langjähriger Blogbeitragschreiber erklären mir nun im Detail warum NLP Blödsinn ist. Oder gibt es hier noch mehr NLP-Fans?

    Für mich zählt die Praxis – was funktioniert – und wahrscheinlich wie so oft, wer verschlossen ran geht kann den Zugang nicht finden. NLP ist nun mal viel (Selbst-)Hypnose und wer nicht dran glaubt, der glaubt eben nicht dran. Kanning würde es anscheinend Placebo nennen, mir ist der Erfolg aber wichtiger und das NLP effektiv ist
    Für mich zählt, dass der Klient einen Gewinn hat und die Methode dazu beigetragen hat; weniger was die Konkurrenz dazu sagt und erklärt warum das eigentlich nicht sein kann.

    P.S.: Ich habe NLP aber auch erst 2018 kennen- und schätzen gelernt und bin kein Experte; weiß aber, dass NLP aufgrund der Tatsache das es vor 20 Jahren (?) hauptsächlich von Vertrieblern genutzt wurde einen schlechten Ruf hatte.

  2. „Für mich zählt die Praxis – was funktioniert – und wahrscheinlich wie so oft, wer verschlossen ran geht kann den Zugang nicht finden. NLP ist nun mal viel (Selbst-)Hypnose und wer nicht dran glaubt, der glaubt eben nicht dran. Kanning würde es anscheinend Placebo nennen, mir ist der Erfolg aber wichtiger und das NLP effektiv ist
    Für mich zählt, dass der Klient einen Gewinn hat und die Methode dazu beigetragen hat; weniger was die Konkurrenz dazu sagt und erklärt warum das eigentlich nicht sein kann.“

    Das sagen die Homöopathie-Gläubigen und all die anderen Schwurbel-Fans auch immer.

  3. Ja, das mit der „Verschlossenheit“ ist halt die übliche Masche: klappt’s, dann isses klasse. Klappt’s nicht, dann biste selber schuld. Wir kennen das anderswoher.

  4. @Bernd: ,,P.S.: Ich habe NLP aber auch erst 2018 kennen- und schätzen gelernt und bin kein Experte; weiß aber, dass NLP aufgrund der Tatsache das es vor 20 Jahren (?) hauptsächlich von Vertrieblern genutzt wurde einen schlechten Ruf hatte.“

    Mensch, da stehen Sie Ja noch ganz am Anfang der Ausbildung. Ich vermute NLP-Practitioner? Da scheint ja das Briefing schon gut gegriffen zu haben. Da empfehle ich noch schnell den Master, den Master-Coach und den Trainer hinterher zu machen, bevor die Wirkung nachlässt und immer feste drann glauben!

    https://m.youtube.com/watch?v=UYMTsQ8LlzM

    Äääh…Ironie off.

  5. @Bernd: Sie haben natürlich mit all Ihren Aussagen recht. „Es irrt der Mensch so lang er strebt.“

  6. @ Bolle:

    Hey, nix gegen das Jodeldiplom. Das gibt es neuerdings nämlich wirklich:

    https://www.srf.ch/kultur/musik/jodel-als-studium-jodeln-mit-jodel-diplom-muss-das-sein

  7. NLP ist wirklich esoterischer Unfug. Hier ein paar interessante Quellen:

    Rezension des Buches „Die Gedanken sind nicht frei“ von Georg Steinmeyer.
    https://www.psychologie-heute.de/beruf/39536-ideologien-statt-methoden.html

    und https://www.mba-journal.de/coaching-unter-ideologieverdacht/
    „„Kritisches Denken wird
    abgeblockt“
    PERSÖNLICHKEIT II. Mit seinem Buch „Die Gedanken sind nicht frei. Coaching: eine Kritik“
    (Lukas Verlag, Berlin 2018) legt der Berliner Politologe Georg Steinmeyer eine
    schockierende Analyse zu den Coaching-Methoden „Positive Psychologie“, „NLP“ und
    „The Work“ vor. Er wirft ihnen vor, das Einzelkämpfertum zu fördern und zur
    Entdemokratisierung des Denkens beizutragen.“

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