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Der Kornkreis ist von Aliens gemacht worden, äh, nein, von einem Jugendmagazin natürlich

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Gestern:

Heute:

Und hier ist das Making-of-Video dazu:

Zum Weiterlesen:

  • Izzy führt mit Kornkreis-Stunt die Schweizer Medien an der Nase herum, werbewoche.ch am 6. Juni 2018
  • Kornkreis als Live-Mandala, GWUP-Blog am 31. Juli 2014
  • Die Kornkreis-Saison beginnt mit einem kleinen Wunder, GWUP-Blog am 1. August 2016
  • Soziologe über Aliens in „Profil“, GWUP-News am 20. Mai 2018
  • Wie Kornkreise wirklich entstehen, izzy am 7. Juni 2018
  • Youtube-Video: „Jugendmagazin legte mit Kornkreis Schweizer Medien rein“ vom 6. Juni 2018

10 Kommentare

  1. Stöhn. Gibt es tatsächlich immer noch Personen oder Medien, die auf Kornkreise hereinfallen und daraus eine Story basteln? Das Thema hat sich doch schon vor über 20, 25 Jahren als Zeitvertreib von Spaßmachern erwiesen.

  2. Pingback: Sommerloch des tages | Schwerdtfegr (beta)

  3. Aber doch nicht die ECHTEN Kornkreise. Die waren und sind natürlich, äh, echt. Und aus dem Hinweis in der Diskussion, dass man sich heute von GPS und Dronen beim Kornkreiseziehen helfen lassen könne, wird dort messerscharf geschlossen, dass dann ja zumindest die von vor 25 Jahren nichtmenschlichen Ursprungs sein müssen.

    Kreise und andere geometrische Figuren mit Stricken und Pflöcken konstruieren? Das konnten vielleicht die Alten Ägypter. Aber die hatten diese Technik bestimmt von den Aliens.

  4. @Herr B.

    Ja, das ist richtig. Die GWUP hat auch schon den Vorwurf bekommen, dass wir uns zum Kornkreis-Phänomen äußern, ohne jeden einzelnen Kornkreis weltweit selbst untersucht und klassifiziert zu haben. Es könnte ja doch ein echter dabei sein …

    Klar, es könnte auch das Rotkäppchen irgendwo geben. Wer kann das wissen, bevor wir nicht jeden Millimeter dieser Erde gezielt nach ihm abgesucht haben …

  5. @ Bernd Harder: Dabei hat ja meines Wissens niemand, auch von den Skeptikern, je in Abrede gestellt, dass es sich um einen „echten“ Kornkreis handelt.

    Dieser (wie wohl alle seine Vorgänger) hat ja alle relevanten Zutaten: Ein Getreidefeld, auf dem Getreide steht. Flächen, auf denen das Getreide plattgewalzt ist, typischerweise in Form eines Kreises oder mehrerer sich überschneidender Kreise, oft mit weiteren gestalterischen Elementen. Keine Trampelspur vom Feldrand zum Kornkreis.

    Alles dabei, es ist offensichtlich ein echter Kornkreis.

    Wie die gemacht werden ist vermutlich „(ur)altes Wissen“…

  6. Kornkreise – wie Nineties. Die Dinger haben wir damals noch nachts als Studentenulk gemacht und uns am Tag in der Nähe versteckt und amüsiert beobachtet, wie die selbsternannten Experten anrückten und mit ihren imposanten Gerätschaften alle möglichen Energien massen.

  7. @ gnaddrig & noch’n Flo:

    Tatsächlich sehr Neunziger: Da war ich noch Heranwachsender, hatte etwas esoterisch angehauchte Verwandte, die entsprechende Bücher zum Thema bei sich zu Hause hatten mit schönen Kornkreisphotos. Und auch da kam das Argument: „Keine Trampelspur vom Feldrand zum Kornkreis.“ Und ich schaute mir die Bilder an, und immer, immer schnitten die nicht gerade kleinen Kreise irgendwelche Traktorfahrspuren.

    Eindeutig ein Zeichen der Intelligenz der Außerirdischen, wenn sie mit ihren höchst irdischen Hilfsmitteln ankamen, nachdem sie von Sirius heruntergebeamt worden waren. Schließlich ist es viel einfacher, durch eine bestehende Spur zu gehen, als sich einen Weg durch dichtstehendes Getreide zu bahnen.

    Ganz ehrlich? Menschen würden nie auf so etwas kommen, wir sind viel zu dämlich dazu, uns den Weg ins Kornfeld zu erleichtern!

  8. Ein Mitschüler, der im Gegensatz zu mir das Fachabi geschafft hatte, glaubte felsenfest daran, daß die Ornamente von Aliens hinterlassen worden waren. Er glaubte auch noch an andere Seltsamkeiten, so daß ich unsicher wurde, was für Menschen mit durchaus guten Abschlüssen von den Fachoberschulen und Gymnasien gingen, um zu studieren, während ich die Prüfungen sagenhaft vergeigte. ;-)

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