Homöopathie-Debatte mit Norbert Aust und Michael Frass

Die lange geplante Diskussionsveranstaltung mit Dr. Norbert Aust und dem Homöopathen Prof. Michael Frass hat vergangene Woche in Wien stattgefunden.

Einen ersten Bericht darüber gibt’s im Kurier.

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Der entscheidende Punkt, den Homöopathie-Fans wohl nie begreifen werden:

Auch eine Ärztin aus dem Publikum erzählte aus ihren Erfahrungen […]

Aust überzeugt das nicht: “Es gibt viele solcher Einzelfälle. Aber sind die Verbesserungen auf die Homöopathie zurückzuführen? Oder auf etwas anderes? Die Homöopathie ist ein Lehrgebäude, die Frage ist: Gibt es eine stofflich-kausale Wirkung?

Mir fehlen in bisherigen Studien die zwingenden Beweise, dass es nur die Homöopathie gewesen sein kann, die hier gewirkt hat.”

Zum Weiterlesen:

5 Kommentare zu “Homöopathie-Debatte mit Norbert Aust und Michael Frass”


  1. 1 Monika 7. April 2017 um 10:34

    Zum Zitat von Aust: “Es gibt viele solcher Einzelfälle. Aber sind die Verbesserungen auf die Homöopathie zurückzuführen? Oder auf etwas anderes?” mal ein aktuelles Beispiel aus dem Gartenbereich:

    Ein Mitglied aus einem Gartenblog hat letztes Jahr Tulpen gedüngt und festgestellt, dass heuer mehr Tulpen wachsen und blühen. Er führt das auf den Düngereinsatz zurück.

    Aber: Auch wir haben Tulpen gepflanzt und diese nicht (!) gedüngt. Heuer wachen und blühen mehr Tulpen.

    Sollen wir jetzt argumentieren, dass der Tulpenerfolg auf das Nicht-Düngen zurückzuführen ist!?

  2. 2 noch'n Flo 7. April 2017 um 12:02

    @ Monika:

    Kennst Du den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität?

  3. 3 Monika 7. April 2017 um 12:18

    Ich schon, aber viele andere Leute nicht.
    Darum habe ich ja das Gartenbeispiel gebracht.

  4. 4 Martin 10. April 2017 um 15:59

    Zu Monika:
    Auch ich bin ein großer Fan von Metaphern!So habe ich als Gartenfreund meine Tulpen auch gedüngt- und sie sind nichts geworden !

    Wie ich festgestellt habe, lag es allein an dem Boden,sprich Pflanzerde, sprich Gesellschaft, sprich Politiker,sprich der medialen Präsenz,dass diese esoterischen Tulpenknollen in diesem bio-ideologischen deutschen Landboden so gut gedeihen wie nirgends sonst.

    Meine Oma hat immer gesagt:Auf Mist wächst Mist besonders gut- und sie meinte damit Unkraut.Wenn ich Karl Marx als Skeptiker richtig mistverstanden habe, muss man die Ursache in der tieferen Kausalität dieser Geschäftemacherei suchen, also in der Bodenstruktur.

    Aber das ist schon wieder eine Metapher in der Metapher…

  5. 5 Xarry_H 18. April 2017 um 10:14

    Gibt es da eigentlich einen Mitschnitt?

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