Homöopathie bei „plusminus“

Eben bei plusminus:

Homöopathie: Wirksame Medizin oder Geldverschwendung?

plus

Hier geht’s zum Video (zirka zehn Minuten).

Im Science-Blog Gesundheits-Check betrachtet Dr. Joseph Kuhn “Wirksamkeit und Unwirksamkeit” der Homöopathie.

Zum Weiterlesen:

  • Wirksamkeit und Unwirksamkeit von ganz weit oben betrachtet, Gesundheits-Check am 13. März 2017
  • “Kampf den Kügelchen” ist Engagement für eine aufgeklärte Gesellschaft, GWUP-Blog am 13. März 2017
  • Homöopathische Krisen-PR: Die Verbandschefin als „Seherin“, GWUP-Blog am 11. März 2017
  • Homöopathie untergräbt unser Krankensystem, Berliner Zeitung am 13. März 2017
  • Susannchen braucht keine Globuli, Onkel Michaels kleine Welt am 14. März 2017

9 Kommentare zu “Homöopathie bei „plusminus“”


  1. 1 Ralf im Vollrausch 16. März 2017 um 00:00

    Erstaunlich kritischer Beitrag im Ersten!
    Einer der befragten Passanten:

    Weil man einfach keine Chemie nutzt und an der Stelle einfach mal hingeht und einfach ein bisschen weiß, was man seinem Körper dann antut

    Arrrghhh…wenn ich so was höre kann ich nicht mehr…
    Man kann dem Mann nur zu Gute halten, daß er (wahrscheinlich) kein Mediziner und (wahrscheinlich) auch kein Naturwissenschaftler ist, sonst würde er so einen Blödsinn niemals in aller Öffentlichkeit in Kamera sagen…
    aber genau das ist das, was Homöopathie-Nutzer beflügelt…keine Chemie (was auch stimmt) und man weiß, was man sich antut (was nicht stimmt).
    Alternativmedizin ist in Zeiten der “Alternativen Fakten” nicht tot zu kriegen ;-)

  2. 2 diabetiker 16. März 2017 um 11:39

    keine chemie?
    das wasser
    der alkohol
    der zucker(auch wenn er natürlich ist)aber das wissen die nicht
    der ausgangsstoff, auch wenn er nach dem verdünnen nicht mehr vh ist,
    und “eigentlich” auch wegfallen könnte (dann können wenigstens keine fehler vorkommen) und das ergebnis wäre das gleiche.

  3. 3 Carsten 16. März 2017 um 11:47

    Mit Blick auf die TK finde ich eine Aussage besonders wichtig:

    Der Patient hat Vertrauen in seine Versicherung und verlässt sich auf ihre Kompetenz, ohne sich selbst aufzuklären.
    Eine fundierte Information über die Nichtwirksamkeit der H wird damit erschwert.

    Das weckt bei mir ein tiefes Misstrauen gegenüber den Versicherungen, die wirtschaftliche Interessen über die Gesundheit stellen.

  4. 4 Pierre Castell 16. März 2017 um 13:09

    @ Carsten

    “Das weckt bei mir ein tiefes Misstrauen gegenüber den Versicherungen…!”

    Es ist schlicht eine Katastrophe, wie sich Versicherungen verhalten. Und wie es im TV-Beitrag sinngemäß gesagt wurde: Wenn die Versicherungen die Kosten übernehmen, dann taugt es auch was (so uninformierte Bürger). Doppelt schlimm!

  5. 5 pederm 16. März 2017 um 18:09

    Jede Versicherung ist als Unternehmen dazu da, Geld zu verdienen, und nur dazu. Gesundheitlicher Nutzen beim Kunden ist schön, aber durchaus verzichtbar.

  6. 6 Udo Endruscheit 17. März 2017 um 14:05

    Aus einer Antwort auf eine Beschwerde meinerseits über eine Krankenkasse, die allzu offensiv Homöopathie auf ihrer Homepage promotete (diesmal nicht die TK, gibt auch genug andere):

    “Im Übrigen haben auch wir als Aufsichtsbehörde vollstes Vertrauen in die Mündigkeit und Urteilsfähigkeit der Versicherten.”

    Alles klar?

  7. 7 nota.bene 17. März 2017 um 14:43

    Heute im Deutschen Ärzteblatt, Zitat: “Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist noch nicht restlos von der Wirksamkeit von Therapien mit Cannabis überzeugt.” Sie will sie nämlich nicht bezahlen. Das heisst im Umkehrschluss, dass sie von der Wirksamkeit der Homöopathie restlos überzeugt ist, denn die wird ja bezahlt. Was für eine grenzelose Heuchelei.

  8. 8 Ralf im Vollrausch 18. März 2017 um 21:28

    @diabetiker
    Mit keiner “Chemie” meinte ich, daß hier kein Wirkstoff mehr chemisch wirken kann, natürlich ist eine “Chemie” immer Vorhanden – wie auch eine “Physik” ;-)

  9. 9 crazyfrog 20. März 2017 um 22:34

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