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Ochsenknecht will vielleicht Heilpraktiker werden – weil er sich für Biochemie interessiert …

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Schöne Gegenüberstellung, gefunden von Anousch Mueller:

Der eine will Menschen verarschen, der andere Menschen retten. Applaus für den anderen.“

HP

Tbs

Wer steckt denn mal dem Herrn Ochsenknecht, dass Medizin und Biochemie („Das ist wirklich ein Wunder, was sich da alles tut. Irre!“) eben gerade nichts mit dem Heilpraktiker(un)wesen zu tun haben?

Zum Weiterlesen:

  • Die wahren „Pillen-Junkies“ sind: Heilpraktiker und Homöopathen, GWUP-Blog am 27. Mai 2016
  • Interview mit Anousch Mueller: Sollten wir uns den Besuch beim Heilpraktiker künftig sparen? GWUP-Blog am 1. Juli 2016
  • Skeptiker-Interview mit Anousch Mueller, GWUP-Blog am 14. Juni 2016

16 Kommentare

  1. Ochsenknecht, bleib bei deinem Schauspieljob. Da kommen wenigstens gute Filme heraus (Das Boot, Schtonk!, Männer)

  2. Endlifecrisis…

  3. Nun, es könnte aber auch sein, dass er, mit seinem schauspielerische Talent, eine Rolle als Heiler gut spielen würde. Und viel mehr braucht es in der Regel auch nicht

    Es sagt eine Menge über den Bezug zur Realität im Allgemeinen und zum Verständnis von Gesundheit und den dafür notwendigen Indikatoren, wenn ein Mensch glaubt, er kann dann mal einfach so, wenn er alt und zauselig ist, oder nichts mehr zu tun hat,sich um die Gesundheit anderer kümmern

    Obwohl…..genau genommen passt an doch doch in die Szene, irgendwie

    Möglicherweise wollte er aber auch einfach nur mal etwas pseudo-kluges sagen
    Man sollte nicht alles, was Schauspieler erzählen sofort ernst nehmen

  4. Eine Fernsehserie welche Plastikschamanen, Homöopathen und Unheilpraktiker so richtig durch den Kakao zieht wäre doch auch ganz nett. Ochsenknecht hätte Arbeit, wir könnten viel lachen und die Allgemeinheit kann man dadurch gut aufklären. Win-Win ;)

  5. @Catweazle:
    Da haben Sie absolut recht, aber auf so eine Serie warten wir seit Jahren vergeblich. Und vermutlich auch weiterhin. Die Menschen wollen keine nüchterne Realität, sondern große Emotionen. Und die kann ein charismatischer Homöopath mit Wunderheilungen halt besser hervorrufen als ein nüchternen Schulmediziner, der mitteilt, dass die Medizin ihre Grenzen erreicht hat. Quote zählt, nicht Aufklärung.

  6. Uns Uwe bringt die besten Voraussetzungen für einen Heilpraktiker mit: Mathe an den Schulen möchte er am liebsten abschaffen (hat er mal in einem Interview verlauten lassen), er glaubt, dass Biochemie die bio-dynamische Form der chemischen Chemie ist und er möchte die Leute nicht mit wirksamer Medizin drangsalieren.

    Und vor allem möchte er nicht nur Heilpraktiker, sondern Naturheilpraktiker werde, er will also die Natur heilen.

    Der Mann hat Großes vor, gebt ihm eine Chance. Uwe, wir brauchen Dich.

  7. Also, ich kann den Uwe schon verstehen. Irgendwas muss man ja machen, damit einem nicht langweilig wird. Selber werde ich im Rentenalter wohl Hobby-Chirurg. Hab mir schon ein Anatomiebuch gekauft und ein paar günstige Skalpelle.

  8. Ich gehe davon aus, dass Herrn Ochsenknecht gar nicht bekannt ist, dass Heilpraktiker eigentlich lediglich irgendwelche Scharlatane sind und normalerweise über keinerlei medizinische Qualifikation verfügen. Er stellt sich die Tätigkeit als Heilpraktiker wahrscheinlich so vor (genauso wie ein Großteil der Fernsehschaffenden):

    Der Heilpraktiker:
    – Er vertritt die sanfte Medizin, die von der Schulmedizin mangels Wissen nicht durchgeführt wird.
    – Er hat das Wissen der alten Chinesen (oder der alten Inder oder der Hildegard von Bingen oder oder), das von der Schulmedizin aus Profitgier systematisch unterdrückt wird.
    – Er weiß die ganzen nebenswirkungsfreien Medikamente zu nutzen, die bekanntermaßen von der der bösen Pharmaindustrie bekämpft werden.
    – Der Arzt fuhrwerkt lediglich an den Symptomen einer Krankheit herum, der Heilpraktiker dagegen bekämpft die Ursachen der Krankheit.
    – Und während alle Ärzte nur auf ihren persönlichen Profit bedacht sind, hilft der Heilpraktiker aus altruistischen Gründen.

    Für ein Medizinstudium ist es zu spät für ihn, aber der Heilpraktiker, der seiner und leider auch der Meinung von mindestens 50% der Bundesbürger fast einem Arzt gleichzusetzen ist, läßt sich relativ schnell „erlernen“. Und das Schlimme an der Sache ist, dass er auf Grund seines Bekanntheitsgrades wahrscheinlich genug Kunden finden wird.

  9. Früher saß man seinen Lebensabend in Kegel- oder Bausparvereinen ab. Exotisch war es schon, viel in fremde Länder zu reisen, solange es noch ging (wie eine meiner Großmütter es tat).

    Heutzutage macht man anscheinend den Heilpraktiker, wenn einem fad wird und pfuscht am höchsten Gut des Menschen herum… – der Gesundheit.

    Mir graut vor diesen Leuten. Keinerlei Mitleid habe ich allerdings mit den zukünftigen Opfern.

  10. @ RainerO:

    Wie man’s nimmt. Mitleid mit den Schutzbefohlenen der erwachsenen Kundschaft habe ich schon – wenn die mit Kügelchen „vollgepumpt“ werden.

    Überhaupt finde ich, dass man das Wort vom „Vollpumpen“ ruhig öfter gegen diese Schmalspur-Heiler wenden sollte. Die haben nämlich wirklich nichts anderes als: wirf was ein!

  11. @ klauszwingenberger:

    Natürlich habe ich Mitleid mit den Kindern dieser Verpeilten. Die Kinder gehen aber im Regelfall nicht aus eigenem Antrieb zu Heilpraktikern.

  12. Mein Traum ist auch Heilpraktiker, da ich mich für Quantenphysik (Homöopathie) und Allgemeine Relativitätstheorie (Gravitationsmedizin) interessiere.

  13. Eine schrecklich irre Familie:

    Natascha Ochsenknecht „Ich heile durch Handauflegen“

    http://www.bunte.de/stars/star-life/stars-privat/natascha-ochsenknecht-ich-heile-durch-handauflegen-345651.html

  14. Aus dem Artikel:
    „Doch selbst bei Krebs sollen ihre Hände wahre Wunder bewirken können…!“

    Eine schlimme Aussage!

  15. Jedem Ochsen sein Knecht :-)

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