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… denken kritisch seit 1987.

Wer wird Millionär – mit „Psi“? Die europäischen Skeptiker wollen’s wissen!

| 43 Kommentare

Ein Beitrag von Caroline Snijders

Die Psi-Tests sind seit 2005 ein jährliches Großereignis der deutschen Skeptiker. Testwillige Kandidaten reisen mit Pendeln und Wünschelruten an die Uni Würzburg und erhalten dort die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Wer die gemeinsam gestalteten Tests besteht, erhält 10.000 Euro – doch unser Jackpot bleibt bis heute ungeknackt und wartet auf die Bewerber der nächsten Jahre.

Der skeptische Verein SKEPP aus Belgien setzt nun noch einen drauf: Ein reicher Gönner hat einen Betrag von 1.000.000 Euro für ein Jahr zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr haben alle Menschen, die von ihren paranormalen Fähigkeiten überzeugt sind, die Chance sich testen zu lassen und das große Geld zu machen.

Warum schießen wir mit so viel Geld auf Spatzen, wo es doch den meisten spirituellen Menschen nicht um das Erlangen von Reichtum geht?

Die Skeptiker betonen, esoterischen und spirituellen Ansätzen nicht von Grund auf ablehnend gegenüberzustehen, sondern sie kritisch zu hinterfragen. Im Sinne einer wissenschaftlichen Herangehensweise soll das bislang unerklärliche Phänomen offen, objektiv und ehrlich untersucht werden, ohne einen Erfolg von vornherein auszuschließen. Es ist nicht nur im Interesse der Kandidaten, zu erfahren, wie es um ihre Fähigkeiten tatsächlich steht, sondern auch in jeder Hinsicht ein Gewinn für die Gesellschaft, wenn wir zusätzliche Erkenntnisse in die eine oder andere Richtung gewinnen. Je mehr Freiwillige sich bereit erklären, sich testen zu lassen, desto besser. Wenn die Testpersonen sich mit ihrem Talent nicht persönlich bereichern möchten, so wäre das Geld sicher gut darin investiert, der positiv getesteten Methode zu weiterem Erfolg zu verhelfen.

Darüber hinaus bleiben Wissen und Erkenntnis oft gefangen in den Laboratorien und Universitäten. Die Skeptiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, der Wissenschaft beim Sprung in die Wohnzimmer zu helfen und sie leicht verständlich aufzubereiten. So sind der Aufbau und das Ergebnis der Psi-Tests auch für Laien nachvollziehbar und einleuchtend.

Die Skeptiker versuchen nun, den Günther-Jauch-Effekt für sich zu nutzen: ein großes Preisgeld und reichlich Presse für zahlreiche Zuschauer und – vielleicht – eine wissenschaftliche Sensation und einen glorreichen Sieger.

Zum Weiterlesen:

43 Kommentare

  1. Eine Super-Sache! Insbesondere gefällt mir hier der wertschätzende, ergebnisoffene Ansatz – es wäre doch tatsächlich wunderbar, wenn „Schafe“ & „Ziegen“ gemeinsam einen Meilenstein im Bereich des Paranormalen setzen könnten…

    …und irgendwann gibt’s dann auch die unabhängige Forschungsstelle :)

  2. >>Darüber hinaus bleiben Wissen und Erkenntnis oft gefangen in den
    Laboratorien und Universitäten. Die Skeptiker haben es sich zur
    Aufgabe gemacht, der Wissenschaft beim Sprung in die Wohnzimmer zu
    helfen und sie leicht verständlich aufzubereiten. So sind der Auf-
    bau und das Ergebnis der Psi-Tests auch für den Laien nachvollzieh-
    bar und einleuchtend.<<

    Dieses Vorhaben bejuble ich!

    Ein Vorhaben, wie ich finde, mit Potential zum Ausbau!

    Wir waren das Land der Dichter und Denker! Ein wertvolles Gut!

    Leider werden wir von Soaps beflimmert, meist aus den USA, welche die Verdummung und den Aberglauben fördern. Wo sind die kreativen Drehbuchautoren unseres Landes? Eine Serie über Wissenschaftler und deren seriöse Ergebnisse bezgl. der paranormalen Phänomene, umrahmt mit Lebensgeschichten der Einzelnen, z. B. ala Grey`s Anatomy, gesendet im Abendprogramm ARD/ZDF um 20.15 Uhr, wäre meine Idee.

    Eine Möglichkeit unterhaltsam das Denken zu fördern?

  3. @R.-Maria: +1 – du hast sooooo Recht! ein eingängiges Boulevardformat/ Doku-Soap zum Thema Parawissenschaften wäre echt das Wahre… vielleicht sollten wir das mal proaktiv forcieren…

  4. Zitat aus den Bedingungen: „Um am endgültigen Sisyphus-Preis über 1 Million Euro teilzunehmen, müssen Sie zunächst einen Vor-Test bestehen.“

    D. h., ist die Million in Gefahr, dann wird im Vorfeld schon darauf geachtet, den Kandidaten auszusieben.

    Gut ausgedacht – „Skeptiker“.

  5. @Markus: Ihr Kommentar gibt logisch bzw. von der zeitlichen Abfolge keinerlei Sinn – aber das verstehen Sie vermutlich nicht?

    „Ist die Million in Gefahr, dann wird schon im Vorfeld darauf geachtet, den Kandidaten auszusieben.“

    Was soll das bedeuten?

    1. „In Gefahr“, wie Sie meinen formulieren zu müssen, ist die Million allenfalls beim Millionen-Test selbst, nicht beim Vortest. Beim Millionen-Test ist es längst zu spät, noch jemanden „auszusieben“, falls das in der Absicht der Skeptiker liegen würde, was ohnehin Quatsch ist.

    2. Wenn jemand echte paranormale Fähigkeiten besitzt, wie sollte es dann möglich sein, diese Person bei einem Test „auszusieben“, egal auf welcher Stufe?

    Anders gesagt: Jemanden „aussieben“ könnte man höchstens, indem man diese Person aus irgendwelchen formalen Gründen gar nicht zu den Tests zulassen würde. Bei den Tests selbst können naturgemäß nur noch Leute „ausgesiebt“ werden, die keine paranormalen Fähigkeiten haben. *Dann* aber ist es völlig egal, auf welcher Stufe dies geschieht, ob bei dem Vortest oder beim Haupttest.

    Möchten Sie Ihren Kommentar vielleicht nochmal präzisieren?

  6. Um am endgültigen Sisyphus-Preis über 1 Million Euro teilzunehmen, müssen Sie zunächst einen Vor-Test bestehen.

    Was ist an dem Satz so schwierig zu verstehen? Wer beim Vor-Test Erfolg hat, fährt nach Belgien. Ganz einfach.

  7. @Sebastian Bartoschek (@Illuminatus23)

    Danke!

    >>….vielleicht sollten wir das mal proaktiv forcieren….<<

    Wenn Sie und/oder die GWUP bzw. Skeptiker eine Möglichkeit haben, der/den richtigen Frau/Mann zu initiieren, wäre mein Grundanliegen
    (Aufklärung = wissenschaftliche Erkenntnisse, leicht und verständlich, für die breite Bevölkerung zugängig über Medien) einen Schritt weiter.

    Meine persönlichen Aktivitäten sind diesbezüglich begrenzt. Jedoch bin ich gerne bereit, im Rahmen meiner Möglichkeiten, wenn gewünscht, einen Beitrag zu leisten.

  8. So, so, die Vortests laufen über die GWUP.

    Nun, ich habe 2011 an einem GWUP-Test teilgenommen.
    Und dabei das, soweit ich es sehe, von reinen Zufall am weitesten abweichende Resultat erbracht (32 von 50). Klar ist dieses Resultat nicht ausreichend. Weil 40 von 50 vereinbart waren.

    Nur, die Testdurchführung durch die GWUP durch Pannen geprägt war. Wie man aus der Doku sehen kann:

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/vor-ort-die-reportage/psi102.html

    Leider reichte die wissenschaftliche Objektivität der GWUP bisher nicht aus Stellung zu nehmen.

    Aber, ich bereit noch mal einen Test zu machen. Allerdings nur, wenn die vereinbarten Bedingungen buchstabengenau eingehalten werden.

    Ist also eine öffentliche Bewerbung.

  9. >>Nun, ich habe 2011 an einem GWUP-Test teilgenommen. Und dabei das,
    soweit ich es sehe, von reinen Zufall am weitesten abweichenden
    Resultat erbracht (32 von 50). Klar ist dieses Resultat nicht aus-
    reichend. Weil 40 von 50 vereinbart waren.<<

    In der Doku ist der Zeitabstand zwischen den gestellten Fragen nicht klar erkennbar? Für einen soliden wissenschaftlichen Test finde ich die Einhaltung des Zeitabstandes fundamental. Über Verzögerungen wäre bei einer Ja/nein-Antwort die Beeinflussung möglich. War dies ausgeschlossen?

  10. @Uwe Götze: Sie haben nicht ganz unrecht, die Testdurchführung im Video erscheint nicht optimal.

    @gwup:
    Was mir dabei auffiel: In dem Test von Herrn Götze gab es wohl eine Telefonverbindung zwischen beiden Testorten. Zwar geht aus dem BR-Beitrag der exakte Testaufbau nicht hervor, aber mir scheint, dass hierdurch die Verblindung kompromittiert wird. Die Kommunikation, wann eine Frage gestellt wird, sollte idealerweise über einen Computer o.ä. stattfinden, wo gewährleistet ist, dass nicht unterbewußt zusatzinfos übertragen werden.
    Ich vermute sogar dass das der Grund für das überraschend hohe Ergebnis ist.
    Schon im Eigeninteresse sollte die GWUP da ihre Tests optimieren – ihr wollt ja sicher nicht, dass ihr irgendwann 10.000 Euro zahlt, weil Eure Testdesigns nicht optimal sind.

  11. …ich mache auch wieder mit, mit meiner „Prophezeiung“, daß niemand seine Fähigkeiten beweisen kann.
    Man, man, man – niemand erkennt mein „PSI-Potential“. :-)

    @Uwe Götze
    <<Nun, ich habe 2011 an einem GWUP-Test teilgenommen.
    Und dabei das, soweit ich es sehe, von reinen Zufall am weitesten abweichende Resultat erbracht (32 von 50).<<

    Knapp daneben ist auch daneben…;-)
    Sogar ein einmaliges Erreichen von 40 v. 50, würde Ihre PSI-Kräfte nicht bestätigen; Sie müssten das Ergebnis mehrmals erreichen (können).
    Eine Fähigkeit, die so "unscharf" ist, ist von keinem Wert. Nur "Phänomene", die sich beliebig oft wiederholen lassen und sichere Ergebnisse liefern sind zu gebrauchen.
    Auch sind "schwammige" Aussagen – wie die von Hellseher – nicht zu gebrauchen. "Produkte" der Wissenschaft zeichnen sich durch "Klarheit" aus; wir können uns darauf verlassen, daß sie immer die gleichen Ergebnisse liefern. Ein Beispiel: Ein PSI-Taschenrechner – dieser würde für die Rechenoperation 1+2 in 50 Fällen, nur 40x das richtige Ergebnis anzeigen; was soll ich mit so einem Teil (und ich würde nicht einmal wissen, wann er das richtige Ergebnis liefert). Ich würde da doch lieber zu einem konventionellen Taschenrechner greifen…;-)
    Es gibt Wünschelrutengänger, die immer zu 100% behaupten, daß ihre (Ver)Mutungen richtig sind; wenn sie aber zu überprüfen sind, dann war das und das nicht richtig usw.

  12. …dem einen oder anderen werten Leser, dürfte es schon aufgefallen sein…jetzt auch mir…:-)
    Ich beanspruche den Gewinn mit einer Aussage: „Niemand wird seine Fähigkeiten beweisen können“…das schließt auch mich mit ein…wenn ich das Geld will, muß ich meine „Prophezeiung“ so formulieren: „Niemand wird seine Fähigkeiten beweisen können, außer mir“.
    Ich habe noch ein Beispiel, für die Unbrauchbarkeit von PSI-Phänomenen.
    Mit dem Handy – mal abgesehen von Netz-Problemen, können wir „Gedanken“ in Form von Sprache an Menschen übermitteln, die Kilometerweit von uns entfernt sind.
    Telepathie liefert immer nur unscharfe und wage Bilder. Ich könnte diese fehlinterpretieren und mich also niemals darauf verlassen, daß ich die Botschaft richtig empfangen habe…was soll das? – Hier würde ich auch wieder zu dem Handy greifen.

    Die Frage ist: „Was nützen uns PSI-Phänomene?“ – Lassen wir uns lieber konventionell Forschen und Maschinen bauen, die uns sichere Resultate liefern; „Gedankenlesen“ können wir schon heute mit Computern. PSI war gestern … ;-)

  13. oh man, wer paranormale Fähigkeiten hat, kann derzeit sein Konto so richtig auffüllen. 1 Mio Dollar bei Randi, 1 Mio Euro in Europa, bisschen Taschengeld von der GWUP 10 TEUR und jetzt auch noch 10000 Schweizer Franken im Schweizer TV:
    http://wahrsagercheck.wordpress.com/2012/10/02/mehr-mut-in-deutschland-bitte/

    bzw.http://www.videoportal.sf.tv/video?id=fa8443f9-bf7b-4154-a932-a29e2366a8d8

  14. @R-Maria

    Nein, es war kein festes Zeitraster vereinbart.

    Der Zeitablauf war so:
    Ich brauchte etwa 15 Sekunden zur Fragestellung. Dann wurde sofort das Kommando an den Antwortraum weitergegeben. Nach etwa 10 Sekunden wurde von dort die Frage als beantwortet gemeldet.
    Die zeitlichen Abweichungen für diesen Ablauf dürften etwa bei insgesamt 10 Sekunden gelegen haben.

    Der Test ist aber sowieso nicht wissenschaftlich. Da die Kommunikation zwischen den beiden Räumen mittels einer Handyverbindung durchgeführt wurde. Was dadurch kam, dass die vereinbarte Kommunikation von der GWUP nicht realisiert wurde.

  15. Ach, Herr Götze, sind Sie ein lustiger Mensch mit frohen Ansichten…

  16. @Hanno

    Meine ursprüngliche Testbeschreibung sah als Kommunikationsmittel zwei Computer vor, die über eines der üblichen Chatprogramme verbunden sind.
    Es wären nur zwei Begriffe zulässig gewesen: „Gestellt“ und „Beantwortet“.
    Ich war der Auffassung, dass damit die Verblindung gewährleistet wäre.
    Die GWUP machte einen Gegenvorschlag: Zwei Lampen, die durch eine Wechselschaltung verbunden sind. Licht an: „Frage gestellt“ Licht aus: „Beantwortet.
    Ich erklärte mich damit einverstanden.
    Bei der Ankunft in Würzburg wurde mir dann mitgeteilt, dass keine dieser beiden Arten der Kommunikation zum Einsatz kommen wird. Sondern dass Handys benutzt würden. Anfangs wollte die GWUP nur anklingeln. Was sich aber nicht als praktikabel erwies. Also wurde, aus der Not heraus geboren, eine ständige Handyverbindung benutzt.

    Ich hätte an dieser Stelle den Test eigentlich abbrechen sollen. Aber, wir hatten Einiges in den Test investiert (3 Leute An-und Abreise, Verpflegung, Übernachtung, Urlaubstage). Also stimmte ich zu.
    Aus heutiger Sicht ein Fehler.

  17. Ach, Herr Castell, ich nehme ihre Aussage einfach mal so, wie sie da steht.

  18. Das hoffe ich doch sehr, Herr Götze;-)

  19. @Uwe Götze: Wenn es sich wirklich so abgespielt hat ist das definitiv ein valider Kritikpunkt am GWUP-Test.
    Allerdings: Für ihre Fähigkeiten spricht das nicht. Denn diese hätten sich ja in einem nicht verblindeten Testdesign genauso oder noch stärker zeigen müssen.

    Wenn Sie der GWUP nicht mehr vertrauen (was ich angesichts ihrer Beschreibung – so sie denn stimmt – verstehen könnte) – fragen sie doch mal bei den belgischen Skeptikern nach ob sie den Test dort direkt machen können.

  20. @Hanno

    Nun, die Sache mit der Kommunikation war ja nur ein Punkt.
    Es gab von mir eine 8-seitige Testbeschreibung. Lt. GWUP der erste Testentwurf, der wirklich verblindet war.
    Insgesamt gab es drei Punkte, die von der GWUP nicht eingehalten oder erst durch Improvisation erfüllt wurden.

    Ich habe mir alle verfügbaren Dokus über GWUP-Tests angeschaut. Und der einzige Test, der nicht pannenfrei lief, war meiner. Und der brachte auch noch das beste Ergebnis. Wobei mir klar ist, dass das kein Beweis ist.

    Wenn es den Skeptikern also wirklich um Wissenerweiterung (wie es im dem Artikel beschrieben wird) geht, wäre es natürlich, wenn die GWUP mir eine Wiederholung des Tests anbieten würde.

    Nur, die GWUP schweigt. Auch hier wieder.

    Ich habe inzwischen mit meinen Damen gesprochen, und die wären für eine Wiederholung bereit.
    Also werde ich, innerhalb der nächsten 6 Wochen, eine neue Testbeschreibung machen. Und bei der GWUP einreichen.

    Und dann werden wir, auch öffentlich, sehen, wie es weiter geht.

  21. @trixi

    Wenn der Test in Würzburg wie vereinbart abgelaufen wäre, und ich dann versagt hätte, würde ich einfach den Mund halten.
    Aber, genau mein Test war eben, wie in der Doku klar ersichtlich, von Pannen begleitet. Die nicht durch mich verursacht wurden.

    Und zum Geld: Wir mussten uns 6 Monate finanziell einschränken, damit die Reise nach Würzburg möglich war. Es war also keine Frage des Wollens. Es ist einfach nicht genug da. Soll ja im Leben schon mal vorkommen.

  22. @Uwe Götze: Die Tatsache, dass hier in einem Medium der GWUP frei, öffentlich und unaufgeregt über Ihren erfolglosen Psi-Test diskutiert werden kann, spricht anscheinend dafür, dass die GWUP das recht entspannt sieht, oder? Was erwarten Sie denn jetzt von der GWUP? Haben Sie konkrete Fragen gestellt? Und was mich vor allem interessiert: Inwiefern sind Sie der Meinung, aufgrund der Handys schlechter abgeschnitten zu haben?

  23. @Stefan

    Ich schätze es durchaus, dass hier im Blog meine Kommentare veröffentlicht werden.
    Es gab Emails nach dem Test. Und es gab, 2011, eine Diskussion hier im Blog. Wo ich als ein Mensch dargestellt wurde, der zu Beginn des Test neue Forderungen gestellt hätte. Als ich dann nach wies, dass meine Forderungen schon immer Bestandteil meiner Testbeschreibung waren, gab es keine Kommentare mehr von Seiten der GWUP. Auch keine Entschuldigung dafür, dass man mir, öffentlich, unterstellt hatte, dass ich überzogene, neue Forderungen gestellt habe.

    Zu den Handys: Bis wir eine funktionierende Form der Kommunikation per Handy gefunden hatten, dauerte es etwa eine Stunde. Und es entstand Stress.
    Nun ist eine geistige Tätigkeit, und in dem Test ging es um eine geistige Tätigkeit, unter Stressbedingungen nicht optimal zu erbringen.
    Uns ging, durch die schlechte Vorbereitung, einfach die Testzeit aus. Auch Dr. Mahners Ansage, dass er um 12:30 in der Mensa essen wollte, beruhigte die ganze Situation nicht.
    Ja, es war mein Fehler, mich auf diesen Stress einzulassen. Aber, ich dachte, dass ich mit der GWUP einen fairen Partner hätte. Der für sich auch dann die notwendigen Schlüsse ziehen würde.
    Die Redakteure des Br waren jedenfalls der Meinung, dass die GWUP von sich aus eine Wiederholung anbieten würde. Was aber nie geschah.

  24. @Bernd Harder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hier die Präzisierung für Sie:

    Es gibt einen Test und einen Vor-Test. Der Vor-Test ist Bedingung um zum Test zugelassen zu werden.

    Wenn die GWUP, oder wer auch immer, im Vor-Test erkennt, dass der Kandidat im Test die 1 Million erringen könnte, dann wird er – der Kandidat – erst gar nicht in dem Test kommen.

    Wenn Sie selbst konsequent Ihrer Argumentation folgen, dann sollten Sie sich die Frage stellen: warum Vor-Test und Test? Mögliche Antwort: Um Spielraum für Manipulationen zu haben.

  25. @Markus: Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hier die Präzisierung für Sie:

    Wer den Vortest besteht (vor Medienvertretern und TV-Kameras, die jede Manipulation sofort aufdecken würden), wird nicht „ausgesiebt“, sondern hat sich damit für den Millionen-Test qualifiziert.

    Der Vortest dient nicht dazu, „Psi-Begabte“ auszusieben, sondern deren Schutz: Wie Sie vielleicht gelesen haben, finden die Haupttests bislang in den USA, künftig auch in Belgien statt. Mit den Vortests in Deutschland soll dem Kandidaten eine realistische Selbsteinschätzung ermöglicht werden, bevor er/sie sich in größere Unkosten stürzt.

  26. @Bernd Harder

    Zitat: „Mit den Vortests in Deutschland soll dem Kandidaten eine realistische Selbsteinschätzung ermöglicht werden, bevor er/sie sich in größere Unkosten stürzt.“

    Welche Kosten *ich* habe, geht nur mich etwas an.

    Darüber hinaus bin ich sehr „skeptisch“, was Ihre obige Aussage angeht, wenn ich mir den „Fall“ Uwe Götze anschaue. Stimmt die Darstellung von Herrn Götze, so ist er genau den Manipulationen zum „Opfer“ gefallen, die ich implizit mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen wollte.

  27. @Markus: Komisch, gerade bei Herrn Götze spielt das Kostenargument anscheinend durchaus eine Rolle. Bleiben Sie weiter bei Ihrer selektiven Wahrnehmung und glauben Sie einfach, was Sie wollen.

  28. @All

    Ich habe niemals das Wort Manipulation gebraucht. Sondern, ich sprach von Pannen. Und Pannen kommen, wenn Menschen tätig sind, nun mal vor.
    Fair von der GWUP finde ich, dass meine Beiträge hier im Blog nicht unterdrückt werden.

    Fakt ist, dass es Pannen gab. Die nicht auf mein Zutun zurück zu führen sind.
    Und, es besteht die Möglichkeit, dass diese Pannen sich auf das Testergebnis ausgewirkt haben.

    Und nur eine pannenfreie Wiederholung des Tests könnte Klarheit herstellen.

  29. „Ja sicher – und deshalb darf er sich hier im Blog der GWUP lang und breit darüber auslassen, gelle Markus …“

    Warum nicht: der GWUP schadet es nicht und ihm nutzt es nicht. Eine Win-Win Situation ;).

    @ Bernd Harder

    Wenn Sie auf meine Beiträge antworten, dann erwarte ich, dass sie Sie vorher sorgfältig durchgelesen.

    – Die Kostenfrage bezog sich eindeutig auf mich („Welche Kosten *ich* habe, geht nur mich etwas an.“) und nicht auf Herrn Götze.

    – Mit meiner Einlassung über die Manipulation beziehe ich mich auf die Beiträge von Herrn Götze, in dem er beschreibt, wie nach seiner Ankunft z. B. die Bedingungen geändert wurden (Zitat:“Insgesamt gab es drei Punkte, die von der GWUP nicht eingehalten oder erst durch Improvisation erfüllt wurden.“).

    – Zitat: „Bleiben Sie weiter bei Ihrer selektiven Wahrnehmung und glauben Sie einfach, was Sie wollen.“ Was soll diese überflüssige Bemerkung? Gehen Ihnen die sachlichen Argumente aus?

  30. @Markus: Keine Sorge, ich kann ganz gut lesen.

    „- Die Kostenfrage bezog sich eindeutig auf mich (“Welche Kosten *ich* habe, geht nur mich etwas an.”) und nicht auf Herrn Götze.“

    Und? Wovon reden Sie bzw. warum schreiben Sie als Antwort auf meine letzte Antwort etwas von „Ihren“ Kosten? Von „Ihnen“ war überhaupt keine Rede, sondern ich habe Ihnen lediglich eine der Begründungen für die Vortests genannt. Meine Bemerkung, dass Sie ganz bewusst nichts verstehen wollen, ist also anscheinend gar nicht so „überflüssig“ wie Sie meinen.

    Und jetzt meine Frage an Sie: Können Sie lesen? Herr Götze schreibt nichts von „Manipulation“, sondern von Pannen.

    „Was soll diese überflüssige Bemerkung? Gehen Ihnen die sachlichen Argumente aus?“

    Sie haben genügend sachliche Argumente bekommen und können außerdem auf unserer Webseite alles Mögliche über die Tests nachlesen. Wenn Sie das nicht glauben oder nix damit anfangen können, ist das Ihre Sache. Glauben Sie halt, was Sie wollen – so schwer zu verstehen?

  31. Zum Kommentar und Psi-Test von Uwe Götze: Die GWUP ist ein gemeinnütziger Verein, deren Mitglieder sich ehrenamtlich für Aktionen wie den Psi-Test engagieren, daher sind momentan leider nicht alle Beteiligte verfügbar; aus diesem Grund hat sich die Antwort der GWUP auf den Kommentar von Uwe Götze verzögert. Eine detaillierte Antwort wird noch erfolgen.

    Zunächst ist bereits festzustellen: Es ist richtig, dass unvorhergesehene, von uns nicht zu kontrollierende Dinge passiert sind. Wir mussten deshalb improvisieren und anders vorgehen, als ursprünglich geplant war. Das mag für alle Beteiligte – Uwe Götze und uns – unbefriedigend sein, allerdings waren alle Beteiligte mit dem veränderten Versuchsdesign einverstanden – vor der Bekanntgabe der Versuchsergebnisse.

    Die GWUP ist grundsätzlich bereit, diesen Test im Rahmen des 1-Million-Euro Preises erneut durchzuführen. Wir warten daher die neue Testbeschreibung von Uwe Götze ab. Wenn sowohl die GWUP als auch der Kandidat mit dem Versuchsaufbau einverstanden sind, können wir den Test prinzipiell erneut durchführen.

  32. Vielleicht sollte ich einfach einmal mitmachen. Stehen die Chancen zufällig durchzukommen besser als beim Lottospielen?

  33. Traurig genug, dass man überhaupt Tests machen „muss“, um zu beweisen, was es nicht gibt und nicht funktionieren kann.

  34. Zu der Kritik unseres Kandidaten Uwe Götze an seinem Psi-Test möchte ich nach Rücksprache mit meinem Versuchsleiter-Kollegen Dr. Martin Mahner folgendes bemerken:

    Uwe Götze schrieb:
    „Nun, ich habe 2011 an einem GWUP-Test teilgenommen. Und dabei das, soweit ich es sehe, von reinen Zufall am weitesten abweichende Resultat erbracht (32 von 50)…“

    Richtig. Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von über 3,2 Prozent ist das Ergebnis allerdings nur schwach signifikant. Mit anderen Worten: Bei durchschnittlich jeder 31. Wiederholung hätte Götze ein gleich gutes oder sogar besseres Ergebnis, auch wenn keinerlei paranormale Fähigkeit vorliegt und die richtige Antwort nur geraten würde.

    In der Tat gab es kleine, unvorhergesehene Pannen:

    Wegen einer Klausur, die nicht im Belegungsplan eingetragen war, mussten wir kurzfristig von unserem Kurssaal in einen anderen Raum umziehen. Da wir die Tests außerhalb des Unibetriebs durchführen und im Biozentrum Gast sind, gehen Uni-Veranstaltungen vor.

    Die von uns vorgesehene Kabelverbindung zwischen den Versuchsräumen hätte quer durch Flure und Treppenhaus geführt und den Personenverkehr gestört. Deshalb haben wir den Informationsaustausch per Handy gewählt. Nachdem wir beschlossen hatten, die Verbindung ständig zu halten, lief der gesamte Versuch pannenfrei ab – was die Mitarbeiterin von Uwe Götze im Fernsehbericht ausdrücklich bestätigte.

    Dass Götzes Mitarbeiterin eine Liege benötigte, war mir vorher nicht bekannt. Ich konnte aber innerhalb von 20 Minuten eine Liege samt weicher Polsterauflage aus meiner nahe gelegenen Privatwohnung holen. Die Mitarbeiterin zog es ausdrücklich vor, die Polsterauflage auf einen Tisch zu legen und wollte die Liege nicht benutzen.

    Trotz der Handyverbindung ist der Versuch als wissenschaftlich einwandfrei zu werten. Da Dr. Mahner beim Telefonieren Frage bzw. Antwort kannte, hätte zwar unsere Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung an seinem Tonfall intuitiv ablesen können, ob JA oder NEIN richtig war, und dies per Körpersprache unbewusst an Götzes Mitarbeiterin übertragen können – was Götzes Erfolgschance nur genutzt hätte. Hier sehe ich eine Verbesserungsmöglichkeit: Bei einem weiteren, künftigen Test sollte Dr. Mahner zwar den (zusammengefalteten) Frage-Zettel randomisiert ziehen, ihn aber ungelesen an Götze weitergeben, der dann seine Gedankenbotschaft stumm an seine Mitarbeiterin schickt.

    Götze:
    „… Die Redakteure des Br waren jedenfalls der Meinung, dass die GWUP von sich aus eine Wiederholung anbieten würde. Was aber nie geschah.“

    Im Fernsehen hatte ich zu Uwe Götze gesagt, wir würden nachdenken, ob wir diesen Test weiter verfolgen. Ich persönlich plädiere für eine Wiederholung des Versuchs und warte auf Götzes neue Testbeschreibung, die er für die nächsten 6 Wochen angekündigt hat. Angesichts der aktuellen Auslobung von einer Million Euro durch die Europäischen Skeptiker sollte Uwe Götze seine Neubewerbung über die Seite http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/gwup-geschichte/1133-sisyphos-preis einreichen.

    Ralf schrieb:
    „Sogar ein einmaliges Erreichen von 40 v. 50, würde Ihre PSI-Kräfte nicht bestätigen; Sie müssten das Ergebnis mehrmals erreichen (können).
    Eine Fähigkeit, die so „unscharf“ ist, ist von keinem Wert. Nur „Phänomene“, die sich beliebig oft wiederholen lassen und sichere Ergebnisse liefern sind zu gebrauchen.“

    Nein. Wenn die Erfolgsrate hinreichend signifikant von Zufallstreffern abweicht und dies reproduzierbar ist, kann die Fähigkeit als nachgewiesen gelten. Um den ganzen GWUP-Test zu bestehen, muss Uwe Götze bei 110 Versuchen nur 86 Mal erfolgreich sein.

    „Telepathie liefert immer nur unscharfe und wage Bilder.“

    Ich gehe eher von der Null-Hypothese aus, dass sie keinerlei Information liefert.

    Ich fasse zusammen:

    Herr Götze hätte den Versuch jederzeit abbrechen können. Er hat aber immer wieder gesagt „Kein Problem“, und nach dem Test hat er unterschrieben, dass alles zu seiner Zufriedenheit abgelaufen ist. Sein Argument, er habe unter Zeitstress gestanden, erscheint fragwürdig – immerhin fand er noch Zeit für zwei Raucherpausen…

    Man sollte sich darüber klar sein, dass die Fähigkeit, die Uwe Götze zu besitzen glaubt, nicht eindeutig definiert ist. Viele alternative Möglichkeiten sind denkbar:
    Götze behauptet, über eine Geisterwelt zu kommunizieren. Wäre nach einem erfolgreichen Test die Existenz einer Geisterwelt bewiesen? Oder vielleicht kann Götze Frage bzw. Antwort einfach nur telepathisch übertragen? Oder er kann in Wirklichkeit gar nichts, sondern die Empfängerin hat die Fähigkeit, seine Gedanken zu lesen? Oder tut das die Dame, die bei dem kinesiologischen Muskeltest den Arm herunterdrückt? Oder machen da vielleicht sogar humorvolle Außerirdische mit, die die Fragen mitlesen und mit hypermoderner Technologie den Arm der Empfängerin herunterdrücken, um sich mit uns einen Spaß zu erlauben – ?

    Selbst wenn das Gesamtphänomen reproduzierbar wäre, wüsste man also zunächst überhaupt nicht, was da wirklich abläuft. Man kann also auch nicht davon sprechen, dass hier eine ganz bestimmte Fähigkeit nachgewiesen worden sei. Dennoch dürfte es im Erfolgsfall als Nachweis eines paranormalen Phänomens gelten, und es wäre Aufgabe der Wissenschaft, das Phänomen genau zu analysieren.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass wir Herrn Götze zu einer Wiederholung im Rahmen der nächsten Tests einplanen können. Und ich kann versichern, dass alle unsere Psi-Tests vorurteilslos und fair durchgeführt worden sind und dies auch künftig so bleiben wird.

    Beste Grüße!
    Dr. Rainer Wolf

  35. Dr. habil. Rainer Wolf schrieb:
    <<Ralf schrieb:
    „Sogar ein einmaliges Erreichen von 40 v. 50, würde Ihre PSI-Kräfte nicht bestätigen; Sie müssten das Ergebnis mehrmals erreichen (können).
    Eine Fähigkeit, die so “unscharf” ist, ist von keinem Wert. Nur “Phänomene”, die sich beliebig oft wiederholen lassen und sichere Ergebnisse liefern sind zu gebrauchen.“

    Nein. Wenn die Erfolgsrate hinreichend signifikant von Zufallstreffern abweicht und dies reproduzierbar ist, kann die Fähigkeit als nachgewiesen gelten. Um den ganzen GWUP-Test zu bestehen, muss Uwe Götze bei 110 Versuchen nur 86 Mal erfolgreich sein.<<

    Das ist mir auch bewußt, aber dann komme ich wieder auf mein PSI-Taschenrechnerbeispiel: "Was würde es nützen, wenn ich mich nicht 100%-ig verlassen könnte, daß das Ergebnis richtig ist?"

    Dr. habil. Rainer Wolf schrieb:
    <<Ralf schrieb:
    „Telepathie liefert immer nur unscharfe und wage Bilder.“

    Ich gehe eher von der Null-Hypothese aus, dass sie keinerlei Information liefert.<<

    Dieser Satz war von mir wohlwollend gemeint…
    Ich habe aber schon merkwürdige Dinge erlebt, die schon in Richtung Telepathie gingen; wahrscheinlich sind diese aber auf "natürlichen" Wege zu erklären. Letztendlich bekommt unser Bewußtsein nicht alles "gesagt", d.h. bestimmte Sinneswahrnehmungen können zu einer Interpretation geführt haben.
    Ich habe einmal von einem Versuch gelesen, bei dem ein Junge immer richtige Ergebnisse erriet, aber nur wenn seine Mutter anwesend war – es soll sich dabei nicht um einen absichtlichen Betrug gehandelt haben, sondern der Junge konnte das richtige Ergebnis durch unbewußte Reaktionen – seitens der Mutter – ablesen.
    Dieses Phänomen wird ja seitens der GWUP berücksichtigt, da Doppelblindversuche durchgeführt werden.

  36. @ Amardeo Sarma

    Danke für die offene Antwort.

    @ Dr. Wolf

    Danke für die ausführliche Antwort.

    Ich arbeite an einer Testbeschreibung. Und werde mich bemühen, alle Kriterien der Verblindung einzuhalten. Wie es ja auch in meiner ersten Beschreibung schon der Fall war.
    Die wesentlichen Änderungen habe ich ja bereits per E-Mail angedeutet.

    Und zur Bedeutung eines solchen Tests:
    Für mich dient ein, ev. erfolgreicher, Test nur dazu, dass sich wissenschaftlich mit dem Phänomen beschäftigt wird. Es muss sich doch ermitteln lassen, um was es sich wirklich handelt.

    Und: Ich habe nie das Wort „Geister“ gebraucht.

    Beste Grüße

    Uwe Götze

  37. Guten Tag!
    Ich bin durch Zufall auf der gwup-Seite gelandet.
    Und habe mich spontan entschlossen, Herrn Götze und Begleitungen die Fahrt und den Aufenthalt anlässlich eines gwup-Tests in Würzburg vollumfänglich zu finanzieren. Ich werde direkt mit Bargeld unterstützen, möchte aber im Gegenzug an der Veranstaltung gern als stiller Beobachter teilnehmen.
    Dieses Angebot ist ernst gemeint!
    Bitte um Antwort.

  38. @ Uwe Götze
    Wenn das kein Angebot ist…
    Jetzt können Sie bei Erfolg bundesweit – nein – weltbekannt werden.

    @ Andreas Plath
    Sparen Sie sich das Geld. Es wird nichts dabei rauskommen…(außer Enttäuschungen).

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