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Die Akte Astrologie: „Dilettantische Arbeit“

| 15 Kommentare

Und hier, aus aktuellem Anlass, die Rezension im Wortlaut, die der Mathematiker Dr. Konrad Schlude im Skeptiker (1/1998) der „Akte Astrologie“ von Gunter Sachs angediehen ließ:

Alles sollte so einfach wie möglich sein – aber nicht einfacher, meinte Albert Einstein.
Doch die alte Weisheit, dass die Welt oft komplexer ist als unsere Vorstellung davon, war schon für viele eine bittere Erfahrung. Davon betroffen waren insbesondere manche Astrologen, die ihren Glauben an die Gestirne mit statistischen Untersuchungen beweisen wollten. Mit großem Aufwand wurden Daten zur Berufswahl, über Unfälle, Selbstmorde, Verbrechen und anderes mehr gesammelt und auf Beziehungen zu den ,Sternzeichen‘ hin untersucht. Und tatsächlich, in einigen Fällen ergaben sich Unterschiede zwischen den ,Sternzeichen‘, die nicht durch Zufall erklärt werden konnten.

Beispielsweise wurde bei einer Untersuchung von 16 000 britischen Offizieren festgestellt, dass überproportional viele dieser Offiziere im Herbst geboren waren. Trotzdem konnten solche Ergebnisse bisher nie überzeugen. Denn immer waren schnell irdische Gründe für die Abweichungen gefunden. Beim Beispiel der britischen Offiziere wird vermutet, dass viele der Offiziere deshalb Soldaten wurden, weil schon ihre Väter Offiziere waren. Während des Jahres sahen die Väter ihre Familien kaum, nur über Weihnachten kam die Familie zusammen, was dann neun Monate später zum Babyboom führte.

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 1997 brachte nun der Schweizer Industriellen-Erbe, Ex-Playboy und Fotograf Gunter Sachs ein Buch Die Akte Astrologie heraus, in dem wieder einmal der wissenschaftliche Nachweis eines Zusammenhangs zwischen den Sternzeichen und dem menschlichen Verhalten geführt werden soll. Vorgelegt werden Statistiken, die zeigen sollen, dass das Heirats- und Scheidungsverhalten, das Leben als Single, das Studienfach, der Beruf, Straftaten, Unfälle beim Autofahren, Selbstmorde und Todesfälle sowie der Kauf astrologischer Bücher vom Tierkreiszeichen der Menschen abhängen soll.

Schwer liegt das gebundene Buch in der Hand, doch einen möglichen Eindruck von Seriosität zerstört Sachs gleich selber, wenn er seine Idee zu dieser Untersuchung in die Nähe einer Erstbetrachtung rückt. Denn neu ist seine Methode nun wirklich nicht.

Eine Astrobuchreihe ist das erste Untersuchungsobjekt von Sachs. Jedem Sternzeichen ist in dieser Buchreihe ein Buch gewidmet. Und tatsächlich stellt Sachs fest, dass sich die Verkaufszahlen der einzelnen Sternzeichen stark unterscheiden; beispielsweise wurde das Buch zum Sternzeichen Zwilling seltener verkauft, als es der Bevölkerungsanteil der Zwillinge erwarten lässt. Ist das nun der gesuchte Beweis für den Einfluss der Sternzeichen? Nein, denn betrachtet man die Verkaufszahlen genauer, stellt man fest, dass sich die Verkaufszahlen in zwei Blöcke aufspalten: Möglich ist zum Beispiel, dass das Verlegenheitsgeschenk zum Geburtstag der Ehefrau/des Ehemanns in der nebligen Jahreshälfte ein Astrobuch ist, im Juni (Sternzeichen Zwilling) wird dann aber doch eher zum Reiseführer für den anstehenden Sommerurlaub gegriffen.

Auch die anderen Beispiele kranken aus ähnlichen Gründen. Sachs untersucht noch das Heiratsverhalten der Sternzeichen und stellt ebenfalls signifikante Abweichungen zwischen seiner Erwartung und seinen Daten fest. Doch woher kommt seine Erwartung? Sachs berechnet sie einfach aus der Bevölkerungsstatistik der gesamten Schweiz. Dass diese Werte jedoch innerhalb der Schweiz stark variieren und seine Rechnung somit von falschen Voraussetzungen ausgeht, ignoriert Sachs einfach. Es folgen noch etliche andere Beispiele, die aber dann doch irgendwann langweilig werden.

Der großspurig angekündigte Beweis zum Einfluss der Sterne entpuppt sich letztlich als lasche Auflage von Altbekanntem. Und den Eindruck dilettantischer Arbeit verstärkt Sachs auch an anderer Stelle, wenn er die beiden Dichter Dante Alighieri (Die Göttliche Komödie) und Cervantes (Don Quixote) in die gleiche Epoche Renaissance einordnet; dass zwischen beiden mehr als ein Viertel Jahrtausend und dichterische Welten liegen, rührt den Autor nicht.

Was bleibt also? Mit viel Aufwand hat Gunter Sachs nachgewiesen, dass die gesellschaftliche Struktur komplizierter ist als seine Vorstellung davon. Aber das ist auch schon alles.“

Zum Weiterlesen:

  • „Seriöse“ und „unseriöse“ Astrologie, GWUP-Blog am 3. Januar 2011

15 Kommentare

  1. Ich finde auch, dass Sachs Buch nichts wert ist.
    Aber gleichzeitig arbeite ich auch mit der Astrologie und bin immer wieder erstaunt über ihre Funktionalität und dass sie so hilfreich für dem Menschen und die Seele des Menschen sein kann.
    Ich bin ja der Überzeugung, dass sich Astrologie in den Termini heutiger Wissenschaft nicht nachweisen lässt, weil diese Wissenschaft an sich, welche natürlich auch die aktuelle Logik und das Verständnis von Beweisbarkeit prägt, den Gedanken der Astrologie nicht zulassen kann.

  2. @Herr Mehlhop: Da befinden Sie sich im Irrtum. Sowohl die grundlegenden Behauptungen der Astrologie (Zusammenhang zwischen „oben“ und „unten“) als auch Astrologie als Methode zur Erfassung der „Persönlichkeit“ eines Menschen etc. sind unzählige Male wissenschaftlich untersucht worden – mit vernichtendem Ergebnis für die Astrologie.

    Die Kernaussagen der Astrologie sind keineswegs so „mystisch“, dass sie nicht untersucht und getestet werden könnten. Ihre Aussage ist eine typische Selbstimmunisierung.

    Falls Sie anderer Meinung sind, steht der „Randi-Challenge“ auch Ihnen offen. Dazu würde es z.B. schon ausreichen, fünf konkrete Lebensläufe fünf konkreten Personen bzw. detaillierten Geburtsdaten korrekt zuzuordnen. Selbst diesen simplen Test hat bislang noch kein Astrologe bestanden.

    Was die subjektiven „Evidenz“-Erlebnisse angeht, die Sie schildern, empfehle ich Ihnen das Buch „Die Psychologie der Astrologie“ von Andreas Hergovich – auch das hat absolut nichts damit zu tun, dass Astrologie in irgendeiner Weise „funktionieren“ würde. Eigentlich sogar erschreckend, dass Astrologen solche rein subjektiven Erlebnisse ohne jede objektive Fundierung schon genügen, um ihr Tun damit zu begründen und in der Seele von Klienten herumzupfuschen.

    http://www.randi.org/site/index.php/1m-challenge.html

  3. Ich möchte hier mal anführen, dass Wissenschaft immer skeptisch ist, also meist recht hat, da die Dinge niemals so bleiben, wie sie anfänglich diskutiert werden.

    Wo das hinführt zeige ich an meinem Liebslingsbeispiel: Bolzmann.
    Der hochverehrte Bolzmann ist der erste Physiker der Neuzeit, der (natürlich zutreffend) die Atomhypothese vertreten hat.
    Das Problem: Er wurde von seinen naturwissenschaftlichen Kollegen verhöhnt, verlacht und ausgegrenzt.

    Bolzmann ging in den Freitod. Oder sollten wir sagen, er war ein Opfer der Skeptiker, die bei intelligenten Gedanken nicht mitgehen können, ihre eigene Meinung durchsetzen und dann auch zerstörte Menschen als Kolleteralschaden in kauf nehmen?

    Nur fünf Jahre nach Bolzmanns Tod hat sich die Atomtheorie durchgesetzt.
    Man lerne also, es ist nicht nur als Astrologe gefährlich sich dem physikalischen Mainstream zu widersetzen.

    Ich, für meinen Teil, bevorzuge das Denken, der Unterwerfung einer Zivilreligion, auch dann, wenn diese Physik heisst.

  4. @Peter:

    Ich habe offen gesagt keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen? Sollte das eine Anspielung auf den Selbstmord von G. Sachs sein, wäre das überaus geschmacklos.

    Zu Ihrer freundlichen Kenntnisnahme: Gunter Sachs wurde von den „Skeptikern“ und „Astrologiekritikern“ weder verlacht noch verhöhnt noch ausgegrenzt.

    Im Gegenteil: Die Wissenschaft ließ ihm nahezu weit über Gebühr Respekt angedeihen, indem

    a) seine Arbeit von verschiedenen Statistik-Experten und Mathematikern auf den Prüfstand gestellt und nachgerechnet wurde;

    b) seine Methodik nachgeprüft wurde, mit identischen Fragestellungen und ähnlichen Kollektiven, vgl. z.B. „Die Akte Astrologie Austria“.

    Sachs „Akte Astrologie“ wird deshalb nicht ernst genommen, weil bei allen diesen aufwändigen Nachprüfungen nichts herausgekommen ist – aber nicht, weil es um die Person oder um das Thema an sich ging.

    Der Vergleich mit Bolzmann geht also völlig fehl: Seine Kollegen haben sich geweigert, auch nur hinzuschauen.

    Sachs‘ Kollegen haben genau hingeschaut (sind also seine Gedankengänge mitgegangen) – und haben nichts gefunden, was für seine „Studien“ sprechen würde.

    *Das* ist der Unterschied, und zwar ein gewaltiger.

  5. @Peter:
    Der Neuzeit, ganz zutreffend. In der Antike wusste z.B. bereits
    Epikur:
    „Die Atome sind unaufhörlich und ohne zeitliche Begrenzung in
    Bewegung. Die einen befinden sich dabei in großen Abständen
    voneinander, die anderen vollführen Schwingungen, wenn sie ge-
    rade durch die Wechselwirkung mit den zur Bindung fähigen Ato-
    men eingefangen oder beeinflusst wurden. Dies bewirkt das Wesen
    des sie trennenden Vakuums: Es kann keine Stütze bieten. Die
    ihnen eigene Härte verursacht beim Zusammenstoß ein Zurück-
    prallen. Inwieweit nach dem Stoß der Ausgangszustand wieder er-
    reicht wird, ist dabei durch die Wechselwirkung gegeben. Für diese
    Vorgänge gibt es keinen Anfang, da die Atome und das Vakuum
    unvergänglich sind.“
    (Epikur, 341-270 v. Chr. aus dem Brief an Herodot; überliefert
    in der Epikurbiographie des Diogenes Laertios.)

    Verblüffend, nicht wahr?

  6. nochmal @Peter:
    Ooops wir beide haben John Dalton (1808) vergessen! Wie peinlich!

  7. Der Nachruf auf einen Pseudowissenschaftler: Gunter Sachs war nicht immer der strahlende Playboy, gefeierte Fotograf. Eigentlich war er studierter Mathematiker, ein Mann der Zahlen, der Statistik und der Vernunft, bis er sein Faible für Astrologie entdeckte.

    http://www.viceland.com/blogs/de/2011/05/09/gunter-sachs-lebemann-und-mann-der-wissenschaft/

    Und wie alle Mathematiker versteht/verstand), auch er sich nur darauf Formeln in ihrer Vernunft und der hieraus folgenden Logik (Schlussfolgerungen) anzuwenden. Persönlichkeitsanalysen (Horoskope der Astrologie) lassen sich mit Mathematik berechnen und mit Logik und Vernunft interpretieren. aber um sie zu verstehen bedarf es etwas mehr, Verstand.
    Und bei allem Respekt, den ich Wissenschaftlern und ihrem Talent zu komplexen Berechnungen und logischen Schlussfolgerungen erweise, den kann ich in dieser Form in ihrer Vereinigung und in Ihren Äußerungen nicht erkennen.
    Aus statistischen Berechnungen (1 zu 12) Signifikanzen abzuleiten, dies mag in der Physik funktionieren, aber in der Kunst der Charakteranalyse (Astrologie) ist dieses eine fehlerhafte (mangel) Schlussfolgerung. Dafür ist diese Kunstform zu komplex in ihrer Einfachheit.
    Einem, bzw. verschiedenen Menschen ein Philologisch formuliertes Horoskop eines Massenmörders vorzulegen und im Anschluss, hieraus eine Pseudowissenschaft zu konstruieren ist Dilettantisch. Menschen unterliegen oft einem Subjektivem (Idealistischem) Selbstbildnis das sich mit einer Objektiven Wahrnehmung des Gegenübers nicht vereinbaren lässt. Hier lässt sich nichts Mathematisch messen oder berechnen, das wäre so als würde ich aufgrund der rückläufigen Storchenpopulation eine Kausalität zum Geburtenrückgang herstellen, hier ist vorrangig Empirische Sozialforschung gefragt.
    Ein guter Persönlichkeitsprofiler vermag durchaus zu sagen wer dazu neigt (Massenmörder), Dies ist bei vielen Menschen (Extrovertierte Persönlichkeit mit einem Introvertierten Charakter der Fall, es gibt einige Beispiele, David Koresh, Jim Jones , A.H Gaddafi oder O. B. Laden ob dieses aber auch eintrifft kann ein Seriöser Analyst (Astrologe) nicht voraussagen. Denn auf einen Charakter (Verhalten) wirkt immer auch die eigene Persönlichkeit (Wille) ein, aber auch das Umfeld (Eltern Freunde, Partner/innen.
    Aber solange wie die hier erwähnten esoterischen Astrologen, das Ziel ihrer Wissenschaftlich Skeptischen Vereinigung sind. möchte ich auch nicht mehr weiter darauf eingehen, wer zu dumm ist seinen Verstand einzusetzen der wird mit fehlerhafter Mathematik auch nichts belegen/beweisen können. Der muss dann letztendlich etwas konstruieren. Dies gilt für alle hier angesprochenen Idealisten, esoterische Astrologen ebenso wie Wissenschaftler und notorische Skeptiker.

  8. Der Traum vom eigenen Willen, endet abrupt mit dem einsetzen der Vernunft, bei richtiger anwendung von Logik und Verstand.

  9. @Astroprofiler: Ich hoffe, Sie finden in der „Klugen Hausfrau“ nicht noch weitere Kalendersprüche, mit denen Sie uns einzudecken gedenken.

    Schöner als Sie hat kaum je ein Astrologe zum Ausdruck gebracht, dass Astrologie barer Unsinn ist und lediglich auf Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und Schwurbelei basiert.

    Bleibt indessen die Frage: Warum nennen Sie es dann nicht redlicherweise Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und Schwurbelei, sondern hochtrabend „Astro-Profiling“?

  10. @ Bernd Harder:Die kluge Hausfrau kenne ich nicht, ist das Ihre wissenschaftliche Abendlektüre?.
    Schöner als Sie hat kaum je ein Astrologe zum Ausdruck gebracht, dass Astrologie barer Unsinn ist und lediglich auf Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und Schwurbelei basiert.
    Interessanter Ansatz, aber ich sprach von Persönlichkeitsanalyse auf Basis dessen was man allgemein als Astrologie versteht, nicht von den Voraussetzungen der Psychologie, Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe. Schwurbelei was ist das, kritische Argumentation oder notorischer Skeptizismus ?.
    Bleibt indessen die Frage: Warum nennen Sie es dann nicht redlicherweise Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und Schwurbelei, sondern hochtrabend “Astro-Profiling”?
    Ich kann es auch Mathematische Persönlichkeitsanalyse nennen, denn nichts anderes ist Persönlichkeitsanalyse (Astrologie). Eigenschaften wie Extrovertiert und/oder Introvertiert können allein aufgrund Mathematischer Berechnungen bestimmt werden, wenn man den die richtige Formel kennt/anwendet.
    Der Traum vom freien Willen, endet abrupt, mit der Erkenntnis der Vernunft, dieses bedingt die Anwendung von Logik und Verstand, also komplexe Intelligenz. Auch eine Sache der Persönlichkeit und des Charakters. :-))

  11. @Astroprofiler:

    << Bernd Harder:Die kluge Hausfrau kenne ich nicht, ist das Ihre wissenschaftliche Abendlektüre?. <<

    Erst wenn ich die Bäckerblume ausgelesen habe – aber die kennen Sie wohl auch nicht, schlimm …

    << Interessanter Ansatz, aber ich sprach von Persönlichkeitsanalyse auf Basis dessen was man allgemein als Astrologie versteht <<

    "Allgemein" versteht man unter Astrologie – als Minimalbasis der zahllosen "Schulen" etc. – einen wie auch immer gearteten Zusammenhang zwischen "Oben" und "Unten". Sämliche Versuche, diesen zu belegen, sind gescheitert, sodass Astrologen kaum mehr eine andere Wahl haben, als ihr Fach zu einer reinen Symbollehre zu erklären und irgendwelche "Persönlichkeitsanalysen", "Lebenshilfe" oder ähnliches zu bieten.

    Dummerweise ist auch das nachprüfbar falsch, denn kein Astrologe ist/war bisher in der Lage, fünf detallierte Geburtsdaten den exakt aufgezeichneten Lebensläufen/Persönlichkeitsprofilen der fünf Personen richtig zuzuordnen.

    << Eigenschaften wie Extrovertiert und/oder Introvertiert können allein aufgrund Mathematischer Berechnungen bestimmt werden, wenn man den die richtige Formel kennt/anwendet. <<

    Entschuldigen Sie mal, ob jemand "extrovertiert" ist oder nicht, sehe ich, wenn ich jemandem fünf Minuten gegenübersitze. Was für "Formeln" brauchen Sie dafür?

    Sie nehmen anscheinend einen Unsinn ("Astrologie") weg und ersetzen ihn durch einen anderen.

    << Der Traum vom freien Willen, endet abrupt, mit der Erkenntnis der Vernunft, dieses bedingt die Anwendung von Logik und Verstand, also komplexe Intelligenz. Auch eine Sache der Persönlichkeit und des Charakters. <<

    Ne, das ist Schwurbelei – was das bedeutet, steht im Lexikon.

  12. @ Bernd Harder: Ich halte es mit den Worten Einsteins,Alles sollte so einfach wie möglich sein – aber nicht einfacher.

    <>

    Das ist Schlussfolgern aufgrund von Vermutungen, Annahmen, niemand wird das können und zu dem sind die Ausgangsdaten Falsch. Hier wird versucht jemandem, nennen wir es mal einen Astrologen, ein Konstrukt wissenschaftlicher Vorgehensweise aufzuzwingen, so etwas würde kein seriöser Wissenschaftlich vorgehender Mensch auch nur in Erwägung ziehen. wer sich dennoch darauf einlässt, ist von Intelligenz nicht gerade umgeben.

    <>

    Da ist der Unterschied, zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft, Sie müssen diese Person sehen, Ich nicht.
    Eine einzige Formel, A*B*Z*Y = P

  13. @ Astroprofiler
    Dass Sie sich auch nicht in das enge Korsett der deutschen Grammatik und Syntax zwingen lassen, sieht man ja. Interessant, dass Sie sich aber dennoch die noch engeren Regeln der Mathematik auferlegen, die ja auch nur ein wissenschaftliches Konstrukt darstellen, oder handhaben Sie diese auch alternativ? (Das dürfte spätestens bei der nächsten Steuererklärung für Probleme sorgen).
    Nur aus Interesse, wenn Sie nicht aus Annahmen und Vermutungen schlußfolgern, woraus denn dann?

  14. Anmerkung; Ich bin Legastheniker, kein Idiot.

    Legasthenie (lat. legere „lesen“ und altgriechisch ἀσθένεια asthéneia „Schwäche“ also Leseschwäche)[1] – auch Lese-Rechtschreibstörung, Der Fehler liegt in der Wiki , Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit und LRS genannt – ist die massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Legastheniker haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen in geschriebenen Sprache und umgekehrt. Als Ursache werden eine genetische Disposition, Probleme bei der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung, der Verarbeitung der Sprache und vor allem bei der phonologischen Bewusstheit angenommen. Die Störung tritt isoliert und erwartungswidrig auf, d. h. die schriftsprachlichen Probleme entstehen, ohne dass es eine plausible Erklärung wie eine generelle Minderbegabung oder schlechte Beschulung gibt.

    Es ist ihnen überlassen ihren Freigeist, in das Korsett der Eitelkeit zu zwängen und so den Anschein eines unabhängigen kritischen Skeptiker, zu wahren versuchen. Funktioniert nur leider nicht, wenn als Ausgangspunkt Grammatik und Syntax die Regeln bestimmen, und nicht der Inhalt.
    Mathematik folgt natürlichen Abläufen (Regeln, Formeln genannt).
    Grammatik und Syntax sind einer Regel unterworfen, keinem natürlichen Ablauf, sie sind ein Konstrukt. Ich sag ja, den Verstand zu benutzen heißt nicht zwingend die Intelligenz anzuwenden. Meine Steuererklärung ist in Ordnung, ich bin Analyst. Von ihrem Wortwitz kann man das nicht behaupten, ein wenig schwach auf den Beinen, mich reißt er nicht gerade vom Hocker. zu sehr auf die Regeln zu achten bedeutet, Spontanität zu verlieren. aber mit ein wenig mehr Übung, denke ich mal, wird,s noch etwas. :-)))

    Annahmen und Vermutungen sind die Basis der Wissenschaftlichen Forschung, siehe, Astronomie, Kometen Entstehung, Medizin, ADHS ist eine Krankheit.

    (Charakteristisch für eine Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADS) ist ein ausgeprägt unaufmerksames und impulsives Verhalten, vor allem in Gruppensituationen. Bei der Aufmerksamkeits- Defizit- Hyperaktivitäts- Störung (ADHS) kommt noch Unruhe und übermäßiger Bewegungsdrang dazu.). Sie „gilt“ als eine der häufigsten Störungen des Kindes- und Jugendalters (DSM-IV 1994; ICD-10 1990).
    http://www.adhs.de/1sympt.html

    ADS/ADHS ist eine ausgeprägte extrovertierte Energiedisposition, eines Kindes. kann anhand der „Astrologietechnik“ bewiesen werden (stehe jederzeit bereit).

    Meine Erkenntnisse beruhen auf, Empirie.

    Unter Empirie (von griechisch empeiria „Erfahrung, Erfahrungswissen“) wird in der Wissenschaft eine im Labor oder im Feld durchgeführte Sammlung (oft Erhebung) von Informationen verstanden, die auf gezielten, systematisch verlaufenden Untersuchungen beruht.

    Als empirische Wissenschaften oder Erfahrungswissenschaften gelten Disziplinen, in denen die Objekte und Sachverhalte der Welt, wie z. B. Planeten, Tiere, Verhaltensweisen von Menschen durch Experimente, Beobachtung oder Befragung untersucht werden. Diese empirischen Methoden können im Labor statt finden, oder, so der Fachterminus, im Feld. Dies bedeutet eine Untersuchung eines Phänomens bzw. Problems in seinem gesellschaftlichen Kontext.
    Dem stehen die nicht-empirischen Wissenschaften gegenüber, in denen manche „Erkenntnisse“ auch ohne einen Rückgriff auf direkte Beobachtung und sinnliche Erfahrung gewonnen werden, etwa Mathematik und Philosophie. Insbesondere Erkenntnistheorie und Logik gelten als nicht-empirische Wissensgebiete, weil hier Aussagen formuliert werden, die allein aus logischen (formalen) Gründen richtig oder falsch sind (formalen) Gründen richtig oder falsch sind (z. B. Kontradiktionen). Die Aussage Astrologie ist noch nicht bewiesen, heißt nicht zwangsläufig, dass sie nicht beweisbar ist.
    Das Geozentrische Weltbild war trotz gegenteiliger Aussagen (Aristarchos von Samos) für 1500 Jahre als gültig festgelegt, wahr es deshalb Wahr?.
    Irgendwann kommt jemand daher, der alle bis dahin gültigen Erkenntnisse neu Definiert.
    Wenn sie schon etwas angehen, dann bitte vorher über deren Sinnhaftigkeit nachdenken.
    Sich über schwächen lustig zu machen, ist keine angeborene Störung, es ist ein charakterliches Defizit.

  15. @Astroprofiler:

    Irgendwie beruhigend, dass seltsame Leute sich mit noch seltsameren Kommentaren einfach selbst ins Abseits schreiben, ohne dass man das selbst noch groß kommentieren müsste.

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