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28. Mai 2026
von Felix Pfannstiel
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„Ich habe einen Großteil meines Lebens damit verbracht, mich von Deutschland und damit auch von meiner eigenen Familie zu entfernen.“: Edzard Ernst erzählt die Geschichte seiner Mutter und warnt vor den alten Mustern des Faschismus

In seinem neuen Buch Ein Fräulein aus gutem Hause. Im Schatten des Dritten Reichs verlässt Prof. Edzard Ernst einmal seinen gewohnten Schwerpunkt Medizin und widmet sich der Geschichte seiner eigenen Familie. Im Zentrum stehen die Flucht seiner Mutter 1945, der spätere Aufbau eines Sanatoriums in Bayern und die enge familiäre Verbindung zum SS-Obergruppenführer Hans Jüttner. Im Interview mit Nikil Mukerji spricht Ernst über Erinnerung, Verdrängung und die Frage, warum solche Geschichten bis heute relevant bleiben. Weiterlesen