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Termine: Zwei Vorträge über reaktionäre Ideologien in Konstanz und Hamburg

| 4 Kommentare

Zwei Termine in der kommenden Woche, die sich mit reaktionären Ideologien und den Herausforderungen liberaler Demokratien beschäftigen:


Gemeinsam gegen die moderne Welt

Das hbbk hat Seb Schnelle eingeladen. Am Dienstag berichtet er in Konstanz über die Verbindungen zwischen zwei reaktionären Strömungen: Rechtsradikalismus und religiösem Fundamentalismus.

  • Zeit: Dienstag, 14. Juli, ab 19 Uhr
  • Ort: hbbk Bodensee, Zähringerplatz 32, Konstanz
  • Eintritt: 8 € (5 € für Mitglieder, Schüler & Studenten. Frei für Premium-Mitglieder.)

Die rassistische Rechte und der islamische Fundamentalismus werden als Gegenspieler wahrgenommen, die sich scharf voneinander abgrenzen und sogar bekämpfen. Doch zugleich definieren sie sich über einen gemeinsamen Feind: die moderne Welt, die offene Gesellschaft, die großstädtische Lebensweise. Bei genauer Betrachtung erweisen sich beide als einander sehr ähnliche reaktionäre Antworten auf die Herausforderungen der Moderne.

Der Philosoph und Podcaster Sebastian Schnelle arbeitet die oft übersehenen Schnittmengen zwischen Neuer Rechter, Alt-Right und Islamismus heraus. Dazu gehören die Ablehnung der Vernunft, Frauenfeindlichkeit, die Geringschätzung der Menschenrechte und Demokratieverachtung. Dabei spannt er den Bogen von den ideologischen Vorläufern zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den Online-Welten der Gegenwart. (Verlagstext)


Demokratie in der Krise – hilft mehr Souveränität gegen den aufkommenden Faschismus?

Am Mittwoch ist Ulrich Steinvorth bei den Skeptics in the Pub Hamburg zu Gast. Sein Thema: „Demokratie in der Krise – hilft mehr Souveränität gegen Faschismus?„.

  • Zeit: Mittwoch, 15. Juli, ab 19 Uhr
  • Ort: Mathilde Bar Ottensen, Kleine Rainstraße 11, Hamburg
  • Eintritt: frei, Spenden sind gern gesehen

Ein Rechtsruck und zunehmende Sympathie für faschistische Ideen ist heute in allen entwickelten Gesellschaften zu beobachten. Was sind die Gründe?

Einen Grund kann die politische Philosophie nennen: der Gesellschaftsvertrag, mit dem die Politiktheorie den Staat rechtfertigt, unterscheidet nicht zwischen Selbstbestimmung und Gesetzgebung. Wie sich das auf die Praxis und Theorie der Politik auswirkt, darum soll es an diesem Abend gehen.

Der Vortragende Ulrich Steinvorth ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie der Universität Hamburg.

Zum Eventeintrag im Skeptischen Netzwerk.


Zum Thema:

  • Video: Sebastian Schnelle • Gemeinsam gegen die moderne Welt, bfg am 07.06.2026
  • Homepage: Skeptics in the Pub Hamburg

Hinweis:

Falls ihr Ideen, Anregungen oder Empfehlungen habt bzw. selbst ein Gastkapitel für den GWUP-Blog schreiben möchtet, kontaktiert uns unter: blog@gwup.org.

4 Kommentare

  1. Zum Hamburger Vortrag hat Seb eine kurze Zusammenfassung für den hpd geschrieben:

    https://hpd.de/artikel/rechtsruck-und-souveraenitaet-politische-philosophie-im-praxistest-24246

  2. @ Felix Pfannstiel

    warum der Hinweis? Der Artikel von Sebastian Schnelle ist dermassen oberflächlich, man fragt sich, was das soll

  3. Sternstunde Philosophie: Extremismus auf dem Vormarsch – Droht ein neuer Faschismus?
    https://www.youtube.com/watch?v=jlbO-ckfIew

  4. @Thea Wagner:

    Das fragt man sich auch bei jedem seiner Vorträge. In manchen Apotheken werden Schnelles Vorträge schon als Schlafmittel empfohlen.

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